Das Geheimnis der Kohtenbahn

Ein etwas absonderliches Fünfeck, manche mögen auch von einem Trapez sprechen, gibt der Kohtenbahn (auch Kohtenplane oder Kohtenblatt genannt) ihre universelle Verwendbarkeit. Fügst du vier Bahnen an ihren langen Seiten zusammen, so entsteht die typische pyramidenförmige Kohte, mit steilen Wände und einer Grundfläche, die einer kleinen Gruppe zum Schlafen und Leben ausreicht. Durch die "abgeschnittene Spitze" des Trapez, bildet sich beim Bau der Kohte ein Rauchloch, welches es dir erlaubt ein Feuer in dem Zelt zu entzünden.
Mit jeder Plane mehr, die du so einbindest wird das Dach etwas flacher , aber das Rauchloch und die Grundfläche dafür größer. Das geht also mit fünf Planen und auch mit sechs. Spätestens dann jedoch ist das Dach bereits so nieder, dass du noch Seitenplanen anbringen musst, um dich in der entstandenen Jurte bewegen zu können.

Die Kohtenblätter gibt es in verschiedenen Varianten, die sich durch die Breite eines angenähten Erdstreifens unterscheiden. Dieser Erdstreifen dient in seiner einfachen Variante mit 20 cm nur dazu, dass die Kohte dichter am Boden abschliesst. In den Ausführungen mit 45 cm und 70 cm hohen Streifen als Seitenwand kannst du die Kohte nach Bedarf entsprechend in die Höhe bringen.

So gewinnst du neben einem höheren Innenraum vor allem am Rand der Kohte mehr Platz. Bei einer Seitenhöhe von 70 cm kannst du zum Beispiel bequem am Rand der Kohte sitzen.

Folgende Varianten und Produktbezeichnungen sind aktuell üblich (am Beispiel des Herstellers Tortuga). Detaillierte Beschreibungen findest du unter dem jeweiligen Link direkt im Scoutladen.

In der Qualität KD 38 mit einem Stoffgewicht von 280 g/m² 

Die obigen vier Kohtenblätter gibt es ebenfalls als Variante mit Reißverschluß als Kohteneingang 

In der Qualität KD 24 mit einem Stoffgewicht von 340 g/m² 

Mit Reißverschluß gibt es in der schweren Qualität lediglich

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