Sammlung von Newsfeeds

Aufnahmen Beräuner online

Scouting - Di., 09/17/2019 - 05:47

Die Aufnahmen des Beräuner Singewettstreites sind inzwischen online. Allerdings nicht wie sonst auf der Seite des Jugendbildungswerks, sondern direkt auf der Homepage der LU. Hier der Link: https://www.burgludwigstein.de/ber%C3%A4unertreffen/singewettstreit/r%C3%BCckblick-2019.

Kategorien: Pfadfinder

Teilnahme am JOTA 2019

Scouting - Mo., 09/16/2019 - 05:45

Die Gilde der Schwarzzeltfunker nimmt auch in diesem Jahr wieder am Jamboree on the air teil. Vom 17. – 20.10. treffen sich Pfadfinder/innen und Freunde der 2018 gegründeten Gilde aus sechs Bünden (BdP,DPB1911,DPSG,ÖCP,PPF,VCP), in der Moosberghütte Silberborn, Anemonenweg 17 37603 Holzminden-Silberborn, Niedersachen. Interessierte melden sich bitte bei Info@schwarzzelt-funker.de

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfindergruppe Soest – Stamm Königstiger

Scouting - So., 09/15/2019 - 05:35

Bereits 1946 entstand mit der Wandergruppe Sternenzelte der Vorläufer des heute selbständige Stammes Königstiger, der diesen Namen seit 1951 trägt. Nach einigen Jahren Mitgliedschaft im Bund Deutscher Pfadfinder entschied man sich bereits 1967 für die Selbständigkeit und behielt diese bis heute bei. Heute besteht der Stamm aus über 150 Mitgliedern, arbeitet koedukativ und interkonfessionell und verfügt über ein selbsterrichtetes und vorzeigbares Pfadfinderheim in Soest. Hier geht es zur Homepage der Gruppe.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

„Manuskript – Nur zum internen Gebrauch“

Scouting - So., 09/15/2019 - 05:35

 

Wer einen Liedtext oder eine Melodie (oder einen Satz oder eine Bearbeitung) schreibt, hat das Urheberrecht an diesem. Wer einen Liedtext oder eine Melodie (eines anderen Urhebers) verwendet, hat das Urheberrecht zu beachten. Unproblematisch ist es, wenn ihr für euch selbst ein handgeschriebenes Liederbuch verfasst. Und sinnvoll durch das haptische Lernerlebnis ebenso. Sobald jedoch Liedtexte nicht nur für den privaten Gebrauch kopiert, vervielfältigt oder sogar öffentlich zugänglich gemacht werden (Internet, öffentlicher Verkauf), kommen wir in einen Bereich, in dem der Urheber des Liedes, also die Verfasser des Textes und der Melodie, ein Recht, also ggf.  einen  Anspruch auf Vergütung haben. Das Fotokopieren und das Scannen von Noten ist sogar grundsätzlich untersagt. “Die Vervielfältigung […] graphischer Aufzeichnungen von Werken der Musik […] ist, soweit sie nicht durch Abschreiben vorgenommen wird, stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig[…].”

Viele kennen den Hinweis aus käuflich erwerblichen Liederbüchern „Manuskript zur zum internen Gebrauch“. Diese Aussage ist Unsinn. Ebensolcher Unsinn ist es, einfach Liedtexte zu veröffentlichen und dann darunter zu schreiben, dass man um Hinweis bittet, sollte man damit das Urheberrecht verletzt haben. Denn nicht der Rechteinhaber muss aktiv die Nutzung seines Werkes kontrollieren, sondern alle anderen müssen sich die benötigten Nutzungsrechte explizit einräumen lassen, bevor sie zum Beispiel einen Liedtext im Internet zum Abruf bereitstellen dürfen. Ist trotz nachweislicher Bemühungen der Rechteinhaber nicht zu ermitteln gewesen, bringt das aber zumindest mildernde Umstände (§ 100 UrhG).

Erstellt man also ein Liederbuch und möchte dies, egal ob käuflich oder kostenfrei, über den Kreis der eigenen Gruppe hinaus vertreiben, ist bei jedem einzelnen Lied zu prüfen, wer a) die Rechte am Text hat (der Verfasser oder hat er seine Verwertungsrechte z.B. an einen Verlag, an die VG Wort oder VG Musikedition abgetreten) und b) wer die Rechte an der Melodie hat (der Verfasser selbst oder hat er seine Rechte ebenfalls an einen Verlag oder eine Verwertungsgesellschaft abgetreten). Mit jedem einzelen Rechteinhaber sind dann entsprechende Lizenzvereinbarungen zu treffen (Einschränkungen siehe z.B. § 46 UrhG). Plant man zum Liederbuch die dazugehörige Ausgabe einer CD, können sich andere Vertragspartner ergeben, wenn die unterschiedlichen Arten der Nutzungsrechte (Abdruck, Vorführung etc.) bei verschiedenen Personen oder Institutionen liegen. Die Verantwortwortung dafür, alles richtig recherchiert zu haben, liegt bei einem selbst. Glaubt man also blind dem Hinweis aus dem Liederbock, die Melodie des Weberliedes stamme von Helm König, verwendet dann aber stattdessen in Unkenntnis der Details die alternative Melodie von der Gruppe Liederjan, kann man sich in die Nesseln setzen.

Merke: Es kann grundsätzlich nichts schaden, wenn man sich mal mit dem Text des Urheberrechtsgesetzes auseinander setzt, wie jeder ja auch über das BGB und StGB etwas Bescheid wissen sollte.

Auch nach dem Tod des Urhebers werden Liedtext und Melodien nicht unmittelbar gemeinfrei. Die Rechte vererben sich; der Schutz erlischt in Deutschland erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Auch hier sind Text und Melodie getrennt zu betrachten; bisweilen kommt noch ein Übersetzer hinzu. Für das Gesamtwerk gilt dann der Zeitpunkt des zuletzt Verstorbenen, dies gilt auch bei gemeinsamen Werken mehrerer Liedtexte oder Komponisten. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Songtext auch noch nach ausländischen Urheberrechten geschützt sein kann, für die abweichende, das heißt unter Umständen auch längere, Schutzfristen gelten können.

Selbst erstellte Liederbücher/-zettel dürfen also nur an einen begrenzten, internen und bekannten Empfängerkreis abgegeben werden, diesen Kreis auch nicht verlassen und nur Noten enthalten, wenn diese nachweislich selbst erstellt wurden.

Was passiert, wenn man sich nicht daran hält? Man macht sich strafbar und riskiert Schadenersatz, Abmahnung, einstweilige Verfügung und evtl. auch ein Hauptsacheverfahren in Höhe von mehreren tausend Euro (mildernde Umstände bringen fehlende Vorsätzlichkeit und fehlende Fahrlässigkeit; eine angemessene Entlohnung ist dann aber nachzuholen, siehe § 100 UrhG).

Es ist nicht unmöglich, den beschriebenen Rechercheaufwand zu vollbringen (hilfreich dabei ist z.B. der Codex Patomomomensis) und es ist in vielerlei Hinsicht lohnend. Man kommt in direkten Kontakt mit den Liedschöpfern, erfährt, dass der Voggenreiterverlag Freundschaftspreise für die Verwendung verlangt (auf solchen sollte man bestehen, das ist freies Handelsrecht, und manche Verleger verhalten sich gern wie Raubritter) und entwickelt Hochachtung vor all jenen, die geistiges Eigentum schaffen und entbietet ihnen die Wertschätzung, die sie verdienen.

Dieser Beitrag wurde erstellt mit maßgeblicher fachlicher Unterstützung von Pato (Tim Oliver Becker) und Helm (Helm König).

Quelle: scouting 01-12

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: 100 Jahre Pfadfinder

Scouting - Sa., 09/14/2019 - 05:15

Dies ist die auf offiziellen Quellen beruhende Beschreibung der Pfadfinderbewegung auf ihrem Weg zur weltumspannenden Organisation. Sie beginnt mit Baden-Powells frühen Tagen, dem ersten Lager, dem Erscheinen des Buchs „Scouting for Boys“ bis zur Entwicklung der verschiedenen Altersverbände unter den Pfadfindern. Erleben sie die faszinierende Geschichte einer Organisation, die vielen jungen Menschen auf der Welt neue Perspektiven, dauerhafte Freundschaften und viel Spaß gebracht hat.

Dieses Buch enthält bisher unveröffentlichtes Bildmaterial aus den Archiven des englischen Pfadfinderverbandes, darunter auch sehr seltene Aufnahmen vom ersten Lager auf der Insel Brownsea. Es gewährt einen einmaligen Einblick in die Entwicklung der Pfadfinderbewegung überall auf der Welt und berichtet von dem Engangement der heutigen Pfadfinder.

„Die Pfadfinder haben es tausenden junger Menschen ermöglicht, Spaß zu haben, Freunde zu finden und zu wertvollen Mitglieder ihrer Gemeinden heranzuwachsen.“ Tony Blair
„Die Pfadfinderbewegung ist weltweit führend, wenn es um die Erziehung der Jugend geht. Pfadfinder zu sein, stärkt den Patriotismus, fördert gesunde Moralvorstellungen, Mut, Selbstvertrauen und die Verantwortung für die Gemeinschaft. Junge Menschen werden ermuntert, alles aus sich herauszuholen.“ Nelson Mandela

ISBN 978-3-88778-309-9
192 Seiten
Format: 23 x 30,5 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, über 200 Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag

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Kategorien: Pfadfinder

Klufthemdensammlung

Scouting - Do., 09/12/2019 - 05:42

Hallo, ich bin ein Sammler von Pfadfinderhemden und schreibe aus Italien. Sie können meine Sammlung und die Fotos meiner Ausstellungen in meinen Facebook-Alben sehen: https://www.facebook.com/storiascout.italia/photos_albums. Wenn Sie ein altes Pfadfinderhemd eines Vereins verkaufen müssen, das sogar gebraucht und / oder ruiniert ist, aber mit Abzeichen versehen ist, setzen Sie sich mit mir in Verbindung! Es wird mir eine Ehre sein, es in mein kleines persönliches Museum zu stellen! tallutus@libero.it

Kategorien: Pfadfinder

Nehmt Abschied, Brüder

Scouting - Mi., 09/11/2019 - 13:40

Mit vielen lebendigen Erinnerungen an dutzende gemeinsame Fahrten, Lager, Hajks und überbündische Treffen, mit Erinnerungen an wilden Gesang ebenso wie an heftige Diskussionen in der Leiterrunde, an hunderte Nachrichten auf den digitalen Kanälen, an Gruppenstunden, Jurtenbauten und vieles, vieles mehr nehmen wir, die Pfadfinder Vogelsberg, Abschied von unserem Ranger Andi.

Seit 2010 ist er Mitglied in unserem Stamm. Er war maßgeblich am Aufbau der Gruppe “Luchse” beteiligt und bei vielen gemeinsamen Projekten prägend. Ungezählte Fotos in unserem Archiv zeugen davon, dass Andi – trotz seiner vielen andern Beschäftigungen – viel Zeit mit unserem Stamm verbracht hat: ob der jährliche Wirberg oder das Friedenslicht, ob Hessenstein oder Jugendkirchentag, ob AZN oder Feste in unseren Schwarzzelten, Andi war immer mittendrin.

In der Außenvertretung unserer pfadfinderischen Jugendarbeit war er darüber hinaus im Evangelischen Dekanat Alsfeld und im hessischen Landesverband der Evangelischen Jugend (EJHN) engagiert.

Mit Pausierung unserer Meuten- und Sippenarbeit vor zwei Jahren hat sich Andi aus unserem aktiven Geschehen stark zurückgenommen. Und doch erreichen uns nun aus befreundeten und zum Teil weit entfernten Stämmen Beileidsbekundungen, weil Andi auch ihnen noch in guter Erinnerung ist.

Wir sind sehr dankbar für die gemeinsamen Erfahrungen und wissen, dass Andi für viele Kinder, Jugendliche und natürlich auch für uns ein toller Pfadfinder war. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.

Allzeit bereit und gut Pfad,
Lux (Stammesführer Evangelische Pfadfinder Vogelsberg),
mit Hannes, Mona, Simon (Pfamudi), Seli, Philipp und Christian

“Nehmt Abschied, Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr…” – das singen alle Pfadfinder in Deutschland (und in anderen Sprachen Pfadfinder in vielen Ländern der Welt) zur Verabschiedung nach gemeinsamen Fahrten und größeren Treffen.

Wir haben es auch mit Andi gemeinsam oft gesungen.

Am Ende des Abschlussgottesdienstes bei Evangelischen Kirchentagen heißt es alle zwei Jahre: Auf Wiedersehen, bis zum nächsten Kirchentag, “so Gott will und wir leben”.

Für uns sind das nie Floskeln, es ist das Wissen um die Ungewissheit der Zukunft. Wir können (und sollten) vieles planen, vorbereiten und vorsorgen – aber wir haben die Zukunft eben nur zum Teil in der eigenen Hand.

Der Gründer der weltweiten Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powell, hat dies in all seinem Tun und dem, was er uns an Ideen hinterlassen hat, berücksichtigt: die Welt zu genießen und zu entdecken und dabei nach Möglichkeit Gutes zu tun, das war seine Perspektive fürs Pfadfinden: ““But the real way to get happiness is by giving out happiness to other people. Try and leave this world a little better than you found it …”

Von unseren Freunden in Jesberg schreibt uns der Stammesgründer:

Als neugegründete Evangelische Pfadfinder Jesberg haben wir 2010/2011 Kontakt zu den Vogelsberger Pfadfindern aufgenommen. Wir waren zweimal zusammen im Pfingstlager, haben das Friedenslicht in Kirtorf geholt.

Andi habe ich als ganz engagierten Vollblut-Pfadfinder erlebt, der unsere “Kleinen” super abholen konnte und eigentlich immer gute Laune versprüht hat. Er war so in dieser wunderbaren “schon ein wenig erwachsen aber auch noch richtig Jugendlicher”-Phase, die den Wölflingen und Scouts so unendlich gut tut. Andi gehörte einfach zu den Vogelsbergern dazu und er bleibt uns genau so in Erinnerung, wie ich ihn oben beschrieben habe.

Wir wünschen seiner Familie und allen, die um ihn trauern, Gottes Nähe und Trost,
Gut Pfad, Green Doc (Ev. Pfadfinder Jesberg)

Kategorien: Pfadfinder

Bericht vom Peter-Rohland

Scouting - Di., 09/10/2019 - 11:25

Der Peter-Rohland-Singewettstreit, welcher stets Anfang September auf dem Gelände der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck stattfindet, beging vergangenes Wochenende sein 20. Jubiläum. Das traditionelle Vorabendprogramm am Freitag war diesmal dem vor 10 Jahren verstorbenen Skynnie aus dem Zugvogel gewidmet. Dies sorgte für eine starke Präsenz von bündischen Gästen insbesondere aus dem Umfeld des Zugvogel. So viele Kohten und Jurten sollen die Vorjahre nicht gesehen worden sein. Denn der Peter-Rohland-Singewettstreit ist keine rein auf die Bewegung reduzierte Veranstaltung, auch wenn diese unter den musikalischen Beiträgen zumindest diesmal doch von wenigen Ausnahmen unter sich blieben.

In einer Mischung aus illustren Fahrtenberichten von Skynnie selbst und persönlichen Erinnerungen von Weggefährten, unnachahmlich vorgetragen durch Sebi aus dem Zugvogel, stets eingerahmt von hochwertigen musikalischen Beiträgen bekannterer bündischer Ensembles mit Liedern von Skynnie bzw. über Skynnie, verging der Freitagabend viel zu schnell. Die Verfasserin dieser Zeilen hätte gern noch mehr gehört, gern auch aus den Fahrtenberichten. Skynnie, der konnte nach eigener Überzeugung fast alles. Und das nach seiner Überzeugung auch besser als andere. Solche mit vielerlei Talenten gesegnete Menschen haben wohl öfter das Problem, sich nicht auf ein Interesse festlegen zu können, noch weniger auf ein berufliches Interesse und schon gar nicht, wenn die Konsumgesellschaft und ihr Streben nach Geld zudem abgelehnt werden. So vagabundierte Skynnie eher durch sein Leben, welches viel zu früh endete und inspirierte dabei Viele durch seinen unnachahmlichen Stil. Unterhaltsam auch die kurzen Seitenhiebe auf den früheren Gruppenkameraden Christian „Faxe“ Lindner oder anschauliche Schilderungen zu anderen bekannten Personen wie Alexej Stachwotisch (Axi), der wohl das bunte Trüppchen um Skynnie für eine sehr unwürdige Schar befunden haben muss, weil sie, nachdem er behauptet hatte, im Haus gäbe es keinen Alkohol, die in seinem Kühlschrank aufgefundene volle Flasche Wodka heimlich leerten und zuletzt die leere Flasche hinter einem Bücherregal versteckten. Auch konnte man erfahren, dass es keine gute Idee ist, tiefgefrorenes Hühnchen auf Fahrt mitzunehmen, es dann doch nicht zu Essen und erneut einzufrieren, um es dann bei der nächsten Fahrt zumal semi-roh zuzubereiten und zu verzehren.

Organisatorisch ist man auf der Waldeck eingespielt: Platz ist ausreichend da, Kaffee gibt es schon deutlich vor neun Uhr und der Ausschank ist nahezu durchgängig besetzt. Für den Fall von Regen steht ein praktisches großes, allerdings atmosphärisch zweifelshaftes Festzelt zur Verfügung, welches auch dieses Jahr zumindest am Samstag wieder zum Einsatz kommen musste. Schöner natürlich die Naturbühne. Verpflegungstechnisch gab es auch nichts zu mäkeln, die Auswahl reichte vom Flammkuchen über Eintöpfe und Salate bis hin zur Wildbratwurst und frischen Streuselkuchen. Mir fehlen die Crepes, aber man muss ja nicht immer alles haben.

Der Singewettstreit selbst hat die Besonderheit, dass neben den üblichen Kategorien Jugendfahrtengruppen, und Singkreise auch eine für Einzelsänger und (eher semiprofessionelle) Ensembles existiert sowie ein Preis für das beste selbstgeschriebene politische Lied vergeben wird. Ich bin ja kein Freund davon, dass Gruppen jedes Jahr exakt zwei Lieder perfekt einüben, mit denen sie dann jeden Singewettstreit abklappern, der nicht bei drei aufm Baum ist. Ich habe ja die Illusion, dass musikalisch gut aufgestellte Gruppen mit Teilnahmefreude an Singewettstreiten dann wenigstens ihr Repertoire erweitern könnten und nicht überall das Gleiche vortragen. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass meine (musikalisch eher weniger beschlagene) Truppe es einst beim Ottenstein-Sängerfest schaffte, vor die musikalisch hervorragendenden Ubier plaziert zu werden, weil diese es gewagt hatten, ein Lied vorzutragen, welche sie drei Monate vorher schon beim HaSiWe zum Einsatz gebracht hatten. Diese Zeiten sind offenbar vorbei. Vielleicht ist man froh, überhaupt genügend Gruppen für die Bühne zu finden und dann will man vielleicht auch nicht ausgerechnet die musikalisch Besten verärgern, nur weil sie wieder die selben Lieder vortragen, wie beim Zugvogel-Sängerfest oder beim Rheinischen Singewettstreit und damit wieder sehr erfolgreich waren. Trotzdem möchte ich die DPSG Langerwehe und die Basschwestern fragen, ob ihr Repertoire tatsächlich so begrenzt ist und ob es genauso Spaß macht, immer mit demselben Lied zu gewinnen (oder den Orden Orca, ob mit denselben Liedern gegen dieselbe Konkurrenz wieder nicht zu gewinnen nicht irgendwie frustrierend ist). Andererseits – und das überwiegt: Toll, dass es euch gibt und ihr uns mit euren Liedern erfreut!

So oder so fragt man sich als eher am bündischen Liedgut interessierter Zuschauer mit begrenzer Zeit: Fahre ich nun nächstes Jahr lieber zum Sängerfest des Zugvogel oder zum Peter-Rohland – denn musikalisch ist die Deckungssumme einfach recht groß. Wären da nicht die besonderen Kategorien! Die Vorträge der Einzelsänger waren von seeehr gemischter Qualität. Das reichte vom Fremdschähmen bis hin zu hervorragenden Vorträgen. Ruski bekam – verdient – gleich für beide Lieder den Preis für das beste selbstgeschriebene politische Lied. Thematisch bewegte man sich viel im Areal der Fragestellung, was wirklich wichtig ist im Leben. Und ein wenig Liebe. Man kann sich über Entscheidungen der Jury trefflich streiten, aber so schwer war es diesmal nicht – überraschend allenfalls in der „Königsdisziplin“ Ensembles, dass das südamerikanische und ungenommen lebendigste Duo gewann, wohingegen sich Mirwana nicht unter den ersten dreien befand. Vielleicht liegt es daran, dass man auf der Waldeck einfach immer schon auch der internationalen Folklore verschrieben hat und nicht-deutsche (und nicht-englische) Lieder einfach mehr honoriert, zumal wenn sie lebendig vorgetragen werden.

So oder so hatte sich der Besuch gelohnt, mir werden der Wettstreit und der Freitag noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Christof Stählin

Scouting - Mo., 09/09/2019 - 05:32

Heute vor vier Jahren, am 09. September 2015, ist Christof Stählin im Alter von 73 Jahren nach längerer Erkrankung in Hechingen verstorben. Der Liedermacher, Kabarettist, Schriftsteller mit pfadfinderisch-jungenschaftlichen Hintergrund war bei Waldeck-Festivals der 60er Jahre dabei, aber auch bis vor wenigen Jahren bei Terminen der bündischen Jugend, wie der Bündischen Akademie oder Tagungen auf Burg Ludwigstein.  Stählin war Träger des Ehrenpreises der deutschen Schallplattenkritik.Geboren wurde Christof Stählin am  18. Juni 1942 in Rothenburg ob der Tauber. Zu den christlichen Pfadfindern kam er 1954, als er in einem Dorf namens Neuendettelsau lebte. Bereits 1956 verschlug es ihn jedoch nach München und dort wechselte er nach einem kurzen Intermezzo zur Jungenschaft, bei der er bis 1962 aktiv war. Bekannt wurde er, der „die deutsche Sprache“ zu seinem eigentlichen Beruf machte, nicht zuletzt durch die gekonnte Nutzung der Vihuela, einer arabischen Gitarre.

Bildnachweis: Stählin

 

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Deutscher Pfadfinderbund

Scouting - So., 09/08/2019 - 05:35

Der heutige Deutsche Pfadfinderbund wurde 1945 in der Tradition der Reichsschaft deutscher Pfadfinder und des Neudeutschen Pfadfinderbundes in Berlin, zunächst unter der Bezeichnung „Bund deutscher Jugend von Berlin“ von Ebbo Plewe und Walter Jansen (Michael) gegründet. Der DPB ist interkonfessionell, jedoch nicht im Sinne von un- oder antikonfessionell. Seine Wurzeln sieht der DPB sowohl in der Pfadfinderbewegung, als auch der deutschen Jugendbewegung. Der DPB gliedert sich in vier selbständige Bundesteile: Mädchenbund, Jungenbund, Orden St. Georg und Orden St. Christophorus. Seine um die 2500 Mitglieder verteilen sich über ganz Deutschland mit Schwerpunkten in Berlin, Franken und an Rhein-Ruhr. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Vom Lagerfeuer ins Rampenlicht

Scouting - Sa., 09/07/2019 - 05:35

Vom Zauber schöner Lieder seit ihrer Kindheit besessen, hatten die Kröhers hunderte davon schon über drei Jahrzehnte zusammengetragen und gesungen – als da waren: Lieder der Handwerksburschen auf der Walz, Tanzweisen der Kosaken, Cowboysongs, Shanties der Seeleute auf den Weltmeeren, Balladen französische Amouren, Partisanenlieder, Freiheitsgesänge, Arbeiterlieder, und viele mehr.

Der Vollbluterzähler schildert auf über 300 Seiten sein Leben als Lehrer an amerikanischen Schulen und als Handelsvertreter auf den Straßen des Wirtschaftswunderlandes. Dazu die Heirat, den Hausbau und die Geburt zweier Söhne. Stets hört der Leser aus dem Hintergrund die Musik jener Tage, Calypsoweisen und Skifflejazz, Big Band-Sounds und Lagerfeuerromanzen.

Autor: Oskar Kröher
ISBN 978-3-88778-389-1
368 Seiten
Format: 18 x 25,2 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage zahlreiche Fotos, Hardcover

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Kategorien: Pfadfinder

Junta-Seminar

Scouting - Fr., 09/06/2019 - 05:14

Kooperation von Wilde Rose e.V. und Deutsche Schreberjugend Bundesverband e.V.
EINLADUNG
Deutsch-griechisches Seminar der Politischen Bildung (Fachkräfteaustausch vom 5. – 13. Oktober 2019 in Dassia-Kerkyra auf Korfu/Griechenland).
Die griechische Junta von 1967 – 1974 und ihre Gegner“

Teilnehmen können je 10 Menschen aus Griechenland und Deutschland im Alter ab 18 Jahren. Wir werden im Wilde Rose Hotel auf Korfu untergebracht sein (mit dem Bus ist man in ca. einer halben Stunde in Kerkyra). Näheres unter www.wilderose.gr

Worum geht es?

Griechische Generäle putschten 1967 in Griechenland, um bei den bevorstehenden Wahlen eine vorausgesagte Mehrheit der republikanischen Zentrumsunion unter Andreas Papandreou und der Vereinigten Demokratischen Linken (EDA) zu verhindern. Die Generäle errichteten eine Militärdiktatur, die alle linken Kräfte brutal unterdrückte, in KZ‘s einsperrte oder umbrachte.

Viele Griech*innen gingen ins Exil, auch nach Deutschland. Während die europäischen Regierungen weiterhin gute Beziehungen zur Junta unterhielten, entstand in vielen europäischen Ländern eine breite Solidaritätsbewegung.

Wir werden uns diesem Thema von verschiedenen Gesichtspunkten aus nähern:

  • Wie lebten die Griech*innen damals? Wie war die politische und gesellschaftliche Situation damals in Europa?
  • Warum und wie kam es zum Militärputsch 1967 in Griechenland?
  • Wie war die Außenpolitik Deutschlands gegenüber Griechenland damals?
  • Welchen Widerstand gegen die Junta gab es in Griechenland?
  • Welche Aktivitäten entfalteten die griechischen Exilanten?
  • Welche Aktivitäten entfaltete die Solidaritätsbewegung in Deutschland?

Wir werden mit Vorträgen, Workshops, Zeitzeugen, Filmen und einer Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Athen arbeiten. Wir wollen herausfinden, was Jugendliche in Deutschland und Griechenland hierüber wissen und angesichts der politischen Polarisierung heute die damaligen Ereignisse und ihre heutige Bedeutung diskutieren. Das Seminar wird von qualifizierten Übersetzer*innen begleitet und von Fachleuten der Politischen Bildung durchgeführt. Wir werden auch Zeit haben, Land und Leute kennen zu lernen und da das Meer zu der Zeit noch schön warm ist, können wir mit Schwimmen Spaß haben und etwas für unsere Gesundheit tun.

Die Seminarkosten belaufen sich mit Unterkunft in Mehrbettzimmern und Vollverpflegung für Deutsche auf 100,00 € und Griechen auf 60,00 €. Die Fahrtkosten müssen selbst getragen werden. Flugverbindungen gibt es direkt nach Korfu (Kerkyra) von vielen deutschen Großstädten aus. Für die ersten 10 Anmeldungen kann auf Antrag ein Zuschuss gezahlt werden.

Anmeldung per E-Mail: fg.wilderose@bdp.org oder postalisch formlos an: Wilde Rose e.V., Frankenstraße 44, 65824 Schwalbach/Ts.

Überweisung des Teilnehmerbeitrages an: Wilde Rose e.V., IBAN DE82 4306 0967 1110 7962 00, Seminar vom 5.-13. Okt.2019 in Korfu

Weitere Informationen bei Peter Milde (Tel. 0049 176 7355 4938).

Nach Anmeldung wird ein Wochenprogramm verschickt.

Foto: Auf der Kundgebung zum 1. Mai 1967 in Stuttgart
Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-F0503-0204-005 / CC-BY-SA 3.0

Kategorien: Pfadfinder

Jamboree-Bericht des ZDF

Scouting - Do., 09/05/2019 - 05:10

Im Auslandsjournal vom 21. August wurde über das Jamboree berichtet. Im Mittelpunkt stehen die kulturellen Unterschiede auch im Umgang mit Umweltschutz, Waffengebrauch und Freundschaften. Ab Minute 21:32. Hier der Link zur Mediathek: https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/die-sendung-vom-21-august-2019-100.html

Bildnachweis: rdp

Kategorien: Pfadfinder

Weltfahrerinnen gesucht

Scouting - Mi., 09/04/2019 - 05:59

Liebe Freunde in den Bünden, wir laden herzlich zum nächsten Treffen für angehende Weltfahrerinnen ein. Neun junge Frauen sind und waren nun schon auf großer Fahrt. Zentralasien, die Mongolei und der Kaukasus sind nur einige ihrer Ziele. Ronja (Laninger Wandervogel) und Knopf (CPD) sind als erste glücklich und erfüllt wieder zu Hause. Es wird Zeit für die Nächsten, sich auf den Weg in die Ferne zu machen. Wir suchen Mädels zwischen 18 und 28 Jahren, die schon mal auf Großfahrt waren und mindestens vier Monate Zeit haben. Ihr zögert noch? Dann kommt erstmal unverbindlich zu unserem nächsten Vorbereitungstreffen. Dort wird die weitere Route geplant, an der Ausrüstung gefeilt und über Risiken, Fahrtenkultur und die Finanzierung gesprochen. Und unsere Rückkehrerinnen berichten von ihren Erlebnissen.
Wann und wo: 11.-13. Oktober 2019 auf Schloss Martinfeld im Eichsfeld Anmeldung bei Pirkko und Jenna: crew@weltfahrtenstaffel.de Informiert euch auch auf unserer Webseite über den aktuellen Stand und lest spannende Berichte von unterwegs. Gute Grüße, jenna & pirkko Jenna Sonnabend, Oberwinter 0176-82049849 Pirkko-Lisa Klein, Holzdorf 0178-5377518 crew@weltfahrtenstaffel.de

er das Ganze zum Weiterleiten, Ausdrucken, Verteilen: Einladung_Vorbereitung_WFS

Kategorien: Pfadfinder

Rezension: Bekleidung und Schmuck der Indianer

Scouting - Mi., 09/04/2019 - 05:55

Indianischen Traditionen auf der Spur  Auch wenn sie gewisse gemeinsame Züge haben: Die Indianer Nordamerikas unterscheiden sich sowohl kulturell als auch sprachlich und ethnisch. Da die Umwelt ihre Lebensformen bestimmte, entwickelten die einzelnen Indianerstämme zahlreiche verschiedenartige Kulturen. Die Wissenschaft hat deshalb die geografischen Regionen zehn eigenständigen Kulturarealen zugeordnet. Da deren Grenzen jedoch fließend sind, gibt es auch zahlreiche Mischkulturen. Dieses Buch veranschaulicht, wie die klimatischen, geografischen und ethnologischen Unterschiede die indianischen Lebensweisen in den Kulturarealen geformt haben. Auch Kleidung, Schmuck und Gebrauchsgegenstände haben sich in Material, Gestalt, Form und Farbe aufgrund von Klima, Landschaftsformen und Vegetation verschieden entwickelt. Hartmut Keyler, in pfadfinderischen Kreisen dem VCP zugeordnet, war jahrzehntelang Mitglied des Pfadfinder-Europa-Komitees und des Pfadfinder-Weltkomitees, hat hier eine unglaublich detaillierte Feinarbeit vorgelegt.  Mehr als 8.000 Zeichnungen hat er in jahrelanger Arbeit über alle Bereiche des Alltagslebens der nordamerikanischen Indianerkulturen angefertigt: z.B. Jagd, Fischfang, Waffen, Boote, Behausungen, Gebrauchsgegenstände, Symbole, Zeichen und vieles mehr. Darin sind die Vielfalt und auch die Unterschiedlichkeiten umfassend dokumentiert. Im Buch sind eine Vielfalt von Abbildungen dargestellt. Für jeden echten Indianerfreund eine  wahre Augenweide. Wer wissen will, wie die indianische Kleidung wirklich ausgesehen hat, muss einen blick in dieses Buch werfen. Van Eck Verlag, Lichtenstein: Keyler, Hartmut: Bekleidung und Schmuck der Indianer Nordamerikas. 64 Seiten, vierfarbig Format A4, ISBN 978-3-905881561 25,00 Euro
Kategorien: Pfadfinder

Traditionelles Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels

Scouting - Mi., 09/04/2019 - 05:25

Heute vor 2 Jahren:
Traditionelles Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels

Der in diesem Jahr recht frühe Termin bescherte für die rund 100 Gäste und Freunde aus nah und fern, von denen mehrere zum wiederholten Male sogar aus Kanada kamen, statt mehr Sommer eher kühles Wetter. Zum Auftakt ein paar Lieder  (u.a. Wo wollt Ihr hin ihr tollen Jungen) und einige Worte des Bundesführers zum Thema „Männer und Stress“, der sich auf einen gleichlautenen FAZ Artikel und eigene Erfahrungen bei Fahrten bezog. Dann folgte schon bald ein Vortrag in der Großjurte über die Fahrten des Jahres 2017. Interessant und anstrengend die Kletterfahrt mit Heranwachsenden nach Südtirol, ausführlich mit einer langen Querlandeinwanderung und Badespaß bei der Sommerfahrt einer Horte in Korsika, abwechslungsreiche Möglichkeiten am Landheim, wo es inzwischen auch eine Schmiede gibt, mit der auch Jüngere ihre eigenen Messerklingen herstellen können. Es waren neben Eltern der nahen Horten wieder Besucher aus vielen verschiedenen Bünden da, wenn auch deutlich weniger als bei früheren Sommerfesten, aber Qualität und Stimmung wird ja nicht in Zahlen gemessen. Immer wieder beeindruckend, wie selbständig gerade auch die jüngeren Weinbacher ihre Dienste an der Kuchen-, Grill oder Getränketheke und Spülküche tun oder ihre Fahrten erläutern. Am Abend nach dem Abbrennen des großen Feuerstoßes tauchten dann noch einige Klampfenritter aus anderen Wandervogelbünden auf und die Singerunde in der mit Strohballen ausgestatteten Jurte erreichte schon vor Mitternacht einen ersten Höhepunkt und ebbte erst ab, als gegen 5 Uhr schon der Morgen graute.

 

Kategorien: Pfadfinder

Peter Rohland Singewettstreit

Scouting - Di., 09/03/2019 - 07:53

… der Singewettstreit wird 20! [Kommendes Wochenende ] beginnt die zwanzigste Auflage des Peter-Rohland-Singewettstreits auf der Burg Waldeck. Auch wenn der Anmeldeschluss durch ist, gab es Ende August es noch einzelne Plätze in den vier Kategorien. Wenn es also noch Kurzentschlossene gibt, dann ggf. beim Orga-Team melden.

Wir freuen uns auch sehr auf das Vorabendprogramm am Freitag, das nach der Begrüßung dargeboten wird. Wir erwarten großen Andrang! Wir freuen uns auf euch beim 20. Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck!!! Viele Grüße, Markus, Daniel und Maren

Programm: 
Freitag, 06.09.19, 21.00 Uhr, Begrüßung, anschließend Erinnerungskonzert und CD Release „Singend Sterben – Skynnie“ Erläuterung s. Flyer im Anhang, Anreise ab Freitag Nachmittag möglich

Samstag, 07.09.19, 14 Uhr, Singewettstreit. Reihenfolge der Kategorien: Fahrtengruppen, Einzelsänger – Pause – Ensembles, Singekreise Samstag, 07.09.19, gegen 21 Uhr, Preisverleihung, anschließend freies Singen, Ende offen Eintritt: Zuhörer 10€, Sänger 7€
Kategorien: Pfadfinder

Wiesenfest der Weinbacher 2019

Scouting - Di., 09/03/2019 - 07:49

In diesem Jahr feierten die Weinbacher ihr traditionelles Wiesenfest schon ungewöhnlich früh, dafür aber bei hochsommerlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein, am vorletzten Augustwochenende. Das passte zur „offiziellen“ Vorstellung der neuerworbenen Ländereien mit großem Weiher. Dieser wurde auch gleich für Familienkanufahrten, spontane Kanuwasserschlachten und gegen Abend hin sogar auch zum Baden und von kleineren und größeren Grüppchen zu fast picknickmäßigem Sterne-Schauen vom Steg und Ufer genutzt.

Da das neue Gelände nicht unmittelbar an das Landheim anschließt gab es direkt nach dem Kaffeetrinken und der offiziellen Eröffnung einen gemeinsamen Spaziergang dorthin. Das Publikum verteilte sich dann während des ganzen Nachmittags auf die beiden Orte auf, wo entweder Natur, Wasser, frischgepresster Apfelsaft und vielleicht auch ein Glas Rotwein genossen oder Lichtbilder des vergangenen Fahrtenjahres betrachtet werden konnten.

Die Bildwände im Hof und auch der etwa einstündige Diavortrag, bei den vorherrschenden Temperaturen fast etwas zu lang, zeigten Bilder vom Sommersegeltörn einer Jungsgruppe auf der neuen Falado in der Adria, von den Sommerfahrten in Albanien, im Kosovo und im Elsaß und von einigen weiteren kleineren Fahrten und Unternehmungen, die vom Skifahren im Allgäu über eine Kletterfahrt bis hin zum Schmieden und Keltern reichten. Beeindruckend auch die Bilder vom gemeinsamen Bauen, bei dem sich offenbar auch immer viele recht junge Jungs und Jugendliche beteiligen. Im letzten Jahr wurde die Jungen-Werkstatt, in der geschreinert, geschmiedet und z.B. des öfteren Fahrtenmesser gebaut werden, völlig neu und jetzt viel übersichtlicher gestaltet, was man nicht nur auf den Bildern, sondern auch selbst in Augenschein nehmen konnte. Auch in die Renovierung der Hütte am neuen Weiher wurde offensichtlich schon viel Arbeit gesteckt.

Die entfachten Grills am Abend führten dann (fast) alle wieder zusammen und der Abend, besser gesagt die Nacht, klang wie gewohnt in einer zünftigen aber sehr harmonischen Jurten-Singerunde aus.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend

Scouting - Mo., 09/02/2019 - 05:35

Die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend (CPA) sind Träger der Pfadfinderarbeit an den Gemeinden der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschand und gehören zum Dachverband der Adventjugend. Sie sind auch der nationale Zweig der weltweiten Pfadfinderorganisation „Pathfinders“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Ihre Anfänge in Deutschland reichen bis 1948 zurück. „Durchgesetzt“ hat sich die Organisation innerkirchlich in den neunziger Jahren. Die CPA gehört mit 3500 Mitgliedern zahlenmäßig zu den größeren Pfadfinderorganisationen in Deutschland. Hier geht es zur Homepage der Organisation.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Aufsichtspflicht

Scouting - Mo., 09/02/2019 - 05:35

Was ist die Aufgabe der Aufsichtspflicht und wie wird man ihr gerecht?

  1. „Das Ziel der Aufsichtspflicht ist, dass die aufsichtspflichtige Person dafür sorgt, dass die anvertrauten Minderjährigen nicht zu Schaden kommen, bzw. niemandem Schaden zufügen.
  2. Die Übertragung der Aufsichtspflicht kann auch stillschweigend zustande kommen.
  3. Sie beginnt und endet mit dem Kommen und Gehen des ersten bzw. letzten Kindes/Jugendlichen.
  4. Im Allgemeinen kommt ein Jugendleiter dann seiner Aufsichtspflicht nach, wenn er die „nach den Umständen des Einzelfalles gebotene Sorgfalt eines durchschnittlichen Jugendleiters“ walten lässt. Dazu gehören:
    • sich vorher über mögliche Probleme Gedanken machen,
    • soweit möglich Gefahren zunächst beseitigen,
    • Belehren und Warnen,
    • Überwachen und Kontrollieren.
    • Bei Verstoß: Ermahnung und Verwarnung aussprechen (Gelbe Karte).
    • Strafen und Konsequenzen einleiten (Rote Karte).
  5. Wird dem Mitarbeiter eine strafbare Handlung vorgeworfen, so ist der einzelne konkrete Sachverhalt entscheidend. Bei einer Vernachlässigung der Aufsichtspflicht können der Veranstalter und der Mitarbeiter zivilrechtlich haftbar oder strafrechtlich verantwortlich gemacht werden.“ (Quelle: www.praxis-jugendarbeit.de)

Damit wäre eigentlich alles gesagt. Und es mag ein Rätsel sein, dass es Gruppenleiter gibt, die zu spät oder unangekündigt einfach gar nicht zu ihrer eigenen Gruppenstunde erscheinen, keine Telefonliste ihrer Gruppenmitglieder führen und sich bei fehlenden Kindern nicht bei deren Eltern über den Verbleib erkundigen.

www.praxis-jugendarbeit.de/jugendleiter-schulung/aufsichtspflicht-jugendleiter.html

www.aufsichtspflicht.de

 

Quelle: scouting 02-12

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