Sammlung von Newsfeeds

Heute grüßt das Murmeltier!

Scouting - So., 02/02/2020 - 04:45

Wettervorhersage ist so eine Sache für sich. Traditionelle Pfadfinder pauken hierfür mühsam Wolkenarten oder Merksprüche (Morgenrot-Schlechtwetter droht; Abendrot-Gutwetterbot), aber bleiben definitiv hinter jedem Meterologen zurück, so dass es letztlich bleibt beim „Kräht der Hahn vom Nachbarn morgens auf dem Mist, ändert das Wetter sich oder bleibt wie es ist.“ Viel pfiffiger sind da die Amerikaner, die am 02. Februar, und dies bereits seit über 130 Jahren, ein Murmeltier aus seinem Bau ins Freie zerrren. Verkrümelt sich das possierliche Tierchen sofort wieder, hat es „seinen Schatten gesehen“ und es bleibt noch mindestens sechs weitere Wochen eisig. Das Tierchen, wie spätestens seit dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ allgemein bekannt ist, heißt Phil und der Ort, an welchem es wohnt, Punxsutawney. Mein Redaktionskollege und stellvertretender Chefredakteur wünscht sich explizit zum heutigen Tage immer einen Beitrag zu Phil und ich darf dann sehen, wie ich den Zusammenhang zu Pfadfindern herstelle. Bill Murray, der Hauptdarsteller des genannten Filmes, war, ungewöhnlich für einen berühmten Amerikaner, offenbar nicht bei den Pfadfindern, aber immerhin hat er in „Moonrise Kingdom“ mitgespielt und da gabs definitiv eine ganze Horde Pfadfinder. Und Phil selbst hätte für seine Wetterkenntnisse zumindest das Abzeichen für Wettervorhersage verdient. Sowohl der Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“, als auch „Moonrise Kingdom“ sind definitiv sehenswert. Ob es bei der Wettervorhersage hilft, sei dahingestellt, aber es macht bei jedem Wetter Laune. Hier die berühmte Anmoderation zur Wettervorhersage des Murmeltiers aus dem beliebten Film.

Bildnachweis: Francois Trazzi, Wikipedia

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Scouting Bonn

Scouting - So., 02/02/2020 - 04:35

Unter der Zielsetzung „Outdoor Aktivitäten, Werken, City Adventures“ bietet Scouting Bonn seit 2010 ein offenes Programm für Kinder und Jugendliche an. Der Verein entstand aus dem vorherigen Pfadfinderbereich des Ako-Pro-Seminar des Aloisiuskollegs in Bonn. Außer des Bezugs auf Pfadfinder durch den Namen, Outdooraktivitäten und der Verwendung von Kohten und Jurten ist es mit der Pfadfindertradition nicht weit her. Es gibt keine Kluft, kein Versprechen oder Gesetz (sofern man nicht die Präambeln des Vereins als solches werten sollte). Hervorgetan hat sich der Verein in jüngster Zeit durch seine regional bekannten Nepal-Hilfseinsätze. Hier geht es zur Homepage des Vereines.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

 

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Kategorien: Pfadfinder

Messergesetz

Scouting - So., 02/02/2020 - 04:10

Ist es eigentlich Minderjährigen in Deutschland erlaubt, ein Fahrtenmesser zu tragen und zu benutzen? Hierbei kommt es zunächst auf die Art des Messers an. Handelt es sich um ein Exemplar, welches offensichtlich in erster Linie dazu bestimmt ist, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen? Dann handelt es sich um eine Waffe, welche nur Personen ab dem 18. Lebensjahr besitzen dürfen. Dies dürfte z.B. auf die früher beliebten Kampfmesser der amerikanischen Kriegsmarine zutreffen. Manche Messer gelten sogar als so gefährlich, dass ihr Besitz gänzlich verboten ist: Butterflys; Springmesser, Faustmesser und Fallmesser sind grundsätzlich verboten.

Fahrtenmesser mit einseitig geschliffener feststehender Klinge gehören hingegen zu den „Gebrauchsmessern“, jedoch ist das Führen von allen feststehenden Messern mit einer Klingenlänge über 12 cm seit 2008 in der Öffentlichkeit verboten (Ausnahmen siehe unten), ebensolches gilt für „einhändig arretierbare Messer“.

Einschränkungen zum Erwerb von kleineren Gebrauchsmessern für Minderjährige gibt es nicht, sofern sie sich preislich im Taschengeldbereich bewegen. Gruppenführer und Eltern sollten trotzdem darauf achten, dass das Messer dem Alter, der Geschicklichkeit und dem Vernunftgrad des jeweiligen Besitzers angemessen ist. Viele Gruppen belegen ihre Wölflinge grundsätzlich mit einer Einschränkung bezüglich des Messerbesitzes. Achtung: In anderen Ländern, auch schon innerhalb von Europa, gelten strengere Gesetze! Das offene Tragen von Messern ist z.B. in Belgien, Italien und England verboten.

Nach Abs. 2 Nr. 3 dieses Gesetzes gibt es jedoch Ausnahmen für jene, die das Messer für einen allgemein anerkannten Zweck mit sich führen. Dies gilt für Pfadfinder, da das Tragen des Messers Tradition hat und es ein notwendiges Werkzeug auf Fahrt und Lager ist. Jedoch sollte das Tragen der Fahrtenmesser über 12cm Länge nur in deutlich erkennbarer Pfadfinderkluft erfolgen, nur während die Gruppe auf Fahrt / im Lager ist und natürlich sollten alle Pfadfinder im sicheren Umgang mit Messern geschult sein. Wer gefährliche Messer ohne berechtigtes Interesse in der Öffentlichkeit mit sich führt, kann nun mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro belegt werden. Um Diskussionen vorzubeugen, sollten Fahrtenmesser im geschlossenen Rucksack transportiert werden.

Quelle: scouting 02-08

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Die Bande der Ayacks

Scouting - Sa., 02/01/2020 - 04:05

Die Geschichte spielt im „Verlorenen Land“. Schwer zu sagen, wo dies genau liegt. Aber wenn man dem Autor glauben darf, unterscheidet es sich nur wenig von anderen Landstrichen. Doch der Schrecken ist über Malajac gekommen. Zwei rivalisierende Gruppen versuchen die Interessen der Jugendlichen gegenüber den Bürgern durchzusetzen. Wer wird Erfolg haben, die Bande der Ayacks oder jene, die nichts zugeben, nichts begreifen, nichts verändern wollen? Ein Buch von beißender Aktualität. In Frankreich wurde es verfilmt, das Buch erreichte eine Millionenauflage.

Jean-Louis Foncine
Die Bande der Ayacks (Band 7 der Spurbücher)
240 Seiten | Softcover| 14 x 21 cm
14,50 € | A: 14,90 €
ISBN 978-3-88778-006-7

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Kategorien: Pfadfinder

Kommentar zum ersten Verhandlungstag

Scouting - Fr., 01/31/2020 - 04:50

Heute vor 1 Jahr:
Es gibt wohl zwei Betrachtungsweisen des Strafverfahrens wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs eines Kindes gegen den langjährigen früheren Vorstand des Bildungswerkes Balduinstein, welches heute am Amtsgericht Diez eröffnet wurde. Das eine ist die juristische Sichtweise. Und nach dieser spielte es heute nur eine Rolle am Rande, was dem Angeklagten inhaltlich vorgeworfen wurde, was er getan haben soll.

Vielmehr ging es vorrangig um eines: Wann er es getan haben soll. Denn die Anklage lautet auf sexuellen Missbrauch eines Kindes. Würde sie stattdessen auf sexuellen Missbrauch eines Schutzbefohlenen lauten, wären die Vorwürfe wohl schon verjährt. Und so ging es primär darum, ob die Übergriffe tatsächlich schon 2001 oder 2002 begannen oder nicht vielleicht erst 2003. Hierzu wurden mehrere Zeugen angehört, darunter auch mehrere Betroffene von Tätern aus dem Umfeld des jetzt Angeklagten, die bereits 2014 verurteilt worden waren. Dabei ergab sich kein klares Bild, denn viele der Angehörten waren erst später zur Gruppe hinzugestoßen und konnten nur von Bauchgefühlen berichten, dass bestimmte Gegebenheiten (wie dass sogenannte Lieblingspimpfe zumeist nicht bei ihrer Gruppe in einem normalen Gästezimmer auf Burg Balduinstein übernachteten, sondern mit ihrem jeweiligen Täter beziehungsweise dem jetzt Angeklagten in dessen jeweiligen Privatraum im Obergeschoss der Burg) schon zuvor bestanden.

„Auf der Burg, da war das ein offenes Geheimnis.“

Wer jedoch nicht von der juristischen Warte aus an das Verfahren ging, dem drehte sich wohl schlicht der Magen herum. Der Umstand, dass es zu manuellem und oralem Geschlechtsverkehr des Belastungszeugen und Nebenklägers mit dem Angeklagten gekommen sein soll (und im Jahr 2005 zudem wohl auch mit einem weiteren Zeugen), wurde an diesem Verhandlungstag nicht wirklich in Frage gestellt. Der Angeklagte selbst ließ seinen Anwalt eine Erklärung verlesen, dass er die Gruppe eines bereits früher verurteilten Täters (dieser gehörte der Nebenkläger an) überhaupt erst zum Jahreswechsel 2002/2003 im Rahmen einer Silvesterfeier (und somit nach dem 14. Geburtstag des Nebenklägers) kennengelernt hätte. Der Nebenkläger sei nach seiner Erinnerung erst 2004/2005 zur Gruppe hinzugestoßen. Der Autonome Wandervogel sei nur eine Gruppe unter vielen tausend Übernachtungsgästen jedes Jahr auf der Burg gewesen und hätte nur Gastbezug zur Burg.

In Teilen scheint es sich bei dieser Einlassung allerdings um schwache Erinnerung zu handeln. Mehrere Zeugen gaben an, dass die Kontakte zwischen der Gruppe eines bereits verurteilten Täters und dem Angeklagten wohl bereits ab Anfang 2002 intensiviert wurden. Entsprechend dürfte es sich wohl eher um die Silvesterfeier 2001/2002 gehandelt haben, bei der erster engerer Kontakt zwischen der betreffenden Pfadfindergruppe und dem jetzt Angeklagten, der auf der Burg schon damals eine wichtige Rolle spielte, zustandekam. Und der Umstand, dass der Autonome Wandervogel sich zunächst „Balduinsteiner Wandervogel“ genannt hatte und alle heute angehörten zugehörigen Personen übereinstimmend erklärten, nahezu ständig mit der Gruppe oder zumindest in einer Abordnung an den Wochenenden auf der Burg gewesen zu sein, klingt nun auch nicht nach „irgendeiner Gastgruppe ohne besonderen Burgbezug“.

„Für mich war das quasi normal gewesen“

In den Gruppen des Autonomen Wandervogels und auch schon vor dessen Gründung zu Pfadfinderzeiten wuchs da eine Generation von Jungen heran, für die es völlig normal war und ein offenes Geheimnis, dass bestimmte Ältere (beziehungsweise sehr viel Ältere – der aktuell Angeklagte war zum vermeindlichen Tatbeginn knapp 60 Jahre alt) der Balduinstein sich einen „Lieblingspimpf“ von um die 14 Jahren aussuchten, diesen mit Geschenken und Lob überhäuften und mit ihnen sexuell verkehrten. Auf die Idee, dass dies strafbar sein könnte, kam von den Betroffenen niemand. Und dass dies nicht normal sein könnte, auf die Idee kam auch niemand, denn man kannte als Heranwachsender ja nur seine eigene Gruppe und da war das eben normal.

„Was tut denn das zur Sache“ „Lächerlich“

Unter den etwa zehn Zuhörern befanden sich neben Pressevertretern zahlenmäßig überwiegend Personen aus dem Umfeld des Freien Bildungswerkes Balduinstein. Jene, die zur Unterstützung der Betroffenen angereist waren, befanden sich in der Minderheit. Nach ihren gemurmelten Einwürfen zu schließen, hängt das Umfeld des Angeklagten der rein juristischen Betrachtungsweise an. Und nach dieser tut es womöglich nichts zur Sache, dass der Nebenkläger und ein weiterer Zeuge als Heranwachsende mit dem jetzt Beklagten angeblich sexuell verkehrten und diese Handlungen eventuell vom Beklagten ausgingen. Denn als vierzehnjähriger Junge hätte man juristisch betrachtet selbst zu wissen, wie man darauf zu reagieren hätte, wenn einem von einem fast sechzigjährigen Mann wiederholt in die Schlafanzughose gegriffen würde, das ist kein Fall für ein Strafverfahren. Und selbst wenn es der Präsident des eigenen Bundes (der Beklagte war dies bei Gründung des Balduinsteiner Wandervogels) oder der Herbergsvater der Unterkunft, in der man war, gewesen wäre, wäre dies inzwischen wohl verjährt. Womöglich war der Betroffene aber erst Dreizehn. Und dann sähe es, würden die Vorwürfe zutreffen, ganz anders aus. Der nächste Verhandlungstermin ist am 14.02. ab 10 Uhr am Amtsgericht Diez, die Verhandlung ist öffentlich. Geladen sind als Zeugen zum nächsten Termin auch bereits verurteilte Täter.

[Edit: In Strafverfahren heißt es Angeklagter und nicht Beklagter; Zeugen werden angehört und nicht verhört; Klarstellung, dass nicht nur Personen, die zur Unterstützung des Angeklagten gekommen waren, im Zuschauerraum saßen. Tippfehler entfernt. Zudem nachfolgende Hintergrundinfos eingefügt. Weiteres Edit: Erst bei einem nachfolgenden Verhandlungstermin wurde die Gründungsurkunde des Balduinsteiner Wandervogels verlesen, aus der sich ergab, dass der Angeklagte nicht, wie es beim ersten Verhandlungstag geklungen hatte, Kanzler des Bundes Autonomer Wandervogel gewesen war, sondern Präsident des Balduinsteiner Wandervogels, der sich später umbenannte. Auch wurde vom Verteidiger des Angeklagten dargelegt, dass der Angeklagte dann im Autonomen Wandervogel kein offizielles Amt bekleidet habe.)

Zum Hintergrund:
Der Autonome Wandervogel (AWV) wurde zur Jahreswende 2005/2006 offiziell gegründet, zunächst unter dem Namen Balduinsteiner Wandervogel. Er entstand u.a. aus Personen, die zuvor zu einer Pfadfindergruppe im Saarland gehört hatten, aber auch früheren Vorständen des Freien Bildungswerkes Balduinstein. Schon vor der Gründung des AWV bestanden enge Kontakte zwischen diesen Personen. Bereits verurteilt wurde 2014 ein Ordensführer und Mitbegründer des Autonomen Wandervogel wegen des sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener. Dieser soll zum Tatzeitpunkt Mitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein gewesen sein. Ebenfalls verurteilt wurde 2014 ein weiteres älteres Mitglied des Autonomen Wandervogels, dieser ein früherer Vorstand des Freien Bildungswerkes Balduinstein, der zum Tatzeitpunkt Mitglied des Bildungswerkes war. Jetzt angeklagt ist der Präsident des Balduinsteiner Wandervogels und Mitbegründer des Autonomen Wandervogels. Auch dieser ein früherer Vorstand des Freien Bildungswerkes Balduinstein, der zudem weiterhin dort tätig zu sein scheint. Die bereits erfolgten Verfahren ergaben den Eindruck eines Netzwerkes sexuellen Missbrauchs. In allen drei Fällen ging es auch um Übergriffe, die sich auf der Burg Balduinstein ereigneten beziehungsweise (wie im aktuellen Verfahren) ereignet haben sollen.
Siehe auch:
https://scouting.de/hauptverfahren-gegen-langjaehrigen-vorstand/

 

Kategorien: Pfadfinder

Jugendzeltplatz Sauloch

Scouting - Fr., 01/31/2020 - 04:50

Der Jugendzeltplatz Sauloch bei Spittelstein ist ein ca. 9ha großes Gelände, auf dem sechs verschiedengroße Zeltplätze mit zwei Waschhäusern verteilt sind. Der Rest des Geländes besteht aus einem malerischen Hochwald mit Felsgruppen und einem Bachlauf. Der Zeltplatz bietet ideale Möglichkeiten für Verbände, Vereine und andere Jugendorganisationen wie z.B. Pfadfinder, die ein Zeltlager mit bis zu 480 Personen abhalten wollen. Die Umgebung ist außerdem sehr attraktiv für Gelände- und Liverollenspiele.

Größenordnung der Plätze:

1er Platz | ca. 100 Personen
2er Platz | ca. 70 Personen
3er Platz | ca. 150 Personen
4er Platz | ca. 50 Personen
5er Platz | ca. 30 Personen
6er Platz | ca. 50 Personen

Auch stehen auf den Zeltplätzen zwei gesonderte Sanitärhütten mit Toiletten und Kaltduschen zur Verfügung. Warmduschen ist im Wirtschaftsgebäude möglich

Unterhalb des Zeltplatzgeländes befindet sich unser Wirtschaftsgebäude das “Schorsch Müller Haus”.
Im Erdgeschoß gibt es eine Küche, ausgestattet mit Geschirr, Besteck, kleinen und mittleren Töpfen, einer Spülmaschine und zwei Kühlschränken.

Im Flur gegenüber sind unsere sanitären Anlagen mit warmen Duschmöglichkeiten für den Zeltplatz untergebracht. Am Ende dieses Flures trennt sie noch eine Tür zu unserem Schmuckstück, dem Pavillon. Mit einem Durchmesser von ca. 15 m bietet sich der zwölfeckige Saal für verschiedene Aktivitäten an. Er wird mit einem Holzofen geheizt, so dass die Nutzung auch in den kalten Monaten möglich ist. (Holz kann für 7,50 € pro Schubkarre bei uns erworben werden)

Im ersten Stock befinden sich neben den zwei Schulungs- bzw. Seminarräumen eine kleine Teeküche mit Sitzmöglichkeiten für die Pausen zwischendurch, 3 Schlafräume für insgesamt 23 Personen und zwei Toiletten.

Im Obergeschoß gibt es 2 Matratzenlager für schlechte Witterung, in denen jeweils ca. 25 Personen bequem auf Matratzen Platz finden.

Als dritte Übernachtungsmöglichkeit haben wir auf unserem Gelände eine rustikale Blockhütte für die, die es etwas uriger und einfacher haben möchten. Die Hütte ist mit einem großen Aufenthaltsraum, Kamin und einem Schlafraum auf dem Hängeboden ausgestattet. Strom und ein Zweiplattenkocher sind vorhanden.

https://www.huetten-haeuser-zeltplaetze.de/

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Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Dietrich „Dirk“ Hespers

Scouting - Fr., 01/31/2020 - 04:36

Heute vor zwei Jahren, am 31. Januar 2018, verstarb im Alter von 86 Jahren der Schriftsteller, Dichter und Liedschöpfer Dirk Hespers („Trampt durch Länder, Kontinente“). Geboren worden war er am 21. Februar 1931 in Mönchengladbach, seine Kindheit verlebte er jedoch in der niederländisch/belgischen Emigration. 1942 wurden seine Eltern in Antwerpen durch die Gestapo verhaftet. Dirk Hespers wurde von der Nationalsozialistische Volkswohlfahrt zwangsrückgeführt nach Mönchengladbach, der Vater Theo Hespers, ein katholischer Widerstandskämper, wurde durch die Gestapo 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.  Nach dem Ende des Krieges war es Dirk Hespers endlich möglich, Deutschland, welches er als Gefängnis empfand, zu verlassen. Beeinflusst durch die Bündische Jugend begab er sich für mehrere Jahre auf „große Fahrt“, die ihn durch ganz Europa und den Nahen Osten führte. Er gehörte zu diesem Zeitpunkt noch zur Deutschen Jungenschaft unter Michael Jovy. 1950 gründete Dirk Hespers jedoch zusammen mit Turi (Kurt Kremers) den Piratenorden im Nerother Wandervogel. Nach Abitur am Abendgymnasium in Düsseldorf studierte er Pädagogik und war bis zur Pensionierung als Lehrer tätig. Besonderse verbunden fühlte sich Dirk Hespers der Folklore. Unter der Bezeichnung: „Dirk & Makkers“ trat Dirk Hespers, in unterschiedlicher Besetzung überregional öffentlich als Barde und Bänkelsänger auf, bis 2000 auch auf Mundartveranstaltungen. Zahlreiche Mundartlieder hat Dirk Hespers getextet und vertont, Liederbücher herausgegeben und im Eigenverlag „Vive le Geuse“ gedruckt. Hierfür erhielt er den Rheintaler verliehen. Zudem war er  stellvertretender Vorsitzender der Theo Hespers Stiftung, welche sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Neo-Faschismus, Fremden- feindlichkeit, Hass und Gewalt einsetzt.

Bildnachweis: Dirk Hespers im Archiv Bündisches Audio.

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Kategorien: Pfadfinder

Abschied von Thea

Scouting - Do., 01/30/2020 - 04:51

Thea war die Kneipenbesitzerin der Kneipe bei Dorweiler, wo über Jahrzehnte hinweg sowohl die Burg-Nerother wie auch die ABWler ein- und ausgingen (und dies wohl auch weiterhin tun werden). Thea war zweifelsohne eine Institution. Sie verstarb im Januar, ihre Beisetzung erfolgte am 23. in Dommershausen. Ihr Gäste-Freundeskreis lässt den Hut herumgehen. Spenden für ihre Beerdigung und spätere Grabpflege sind willkommen:
Dorothea Pies
DE77560611510000112897 Raiba Kastellaun.
Verwendungszweck: Theas Bestattung.

 

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Jean-Louis Foncine

Scouting - Mi., 01/29/2020 - 04:34

Heute vor 14 Jahren, am 29.01.2005, verstarb Jean-Louis Foncine (weitere Alias: Charles Vaudémont, Henri Malans, Mik Fondal)  im Alter von 92 Jahren in Paris. Geboren wurde er unter dem bürgerlichen Namen Pierre Lamoureux am 27. Mai 1912 in Homécourt, Lothringen. Er war ein bekannter französischer Jugendbuchautor mit pfadfinderischen Wurzeln. 1930 wurde er Truppführer der Pfadfinder in Paris, gründete auch selbst eine Gruppe. Im Jahr 1935 begann seine schriftstellerische Karriere mit dem Buch „Die Bande der Ayacks“. Nach Militärdienst und Gefangenschaft entschied er sich gegen die Fortführung seiner juristischen Laufbahn und widmete sich ganz dem Journalismus und der Autorentätigkeit. 1945 wurde er Herausgeber der französischen Pfadfinderzeitschrift „Scout“. Von 1947 bis 1949 war er der Generalsekretär des France-Magazin. Ab 1950 wurde er für den Alsatia-Verlag tätig, bei welchem die französischen Spurbücher „Signe de Piste“ erschienen, von 1960 bis 1973 war er dessen Literaturredakteur. Mehr zu ihm auf der französischen Wikipedia-Seite.

Im Spurbuchverlag sind von ihm folgende Bücher erschienen:
Die Bande der Ayacks
Das alte Posthaus
Wiesel und Adler

 

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Kategorien: Pfadfinder

Videodreh mit Folk-Band

Scouting - Mi., 01/29/2020 - 04:13

Was so alles passieren kann, wenn man eine Holzkiste verkaufen möchte: Die Kölner Aufbaugruppe Sirius im BdP hatte einige Bundeswehrkisten abzugeben. Eine davon hat Tim Talent, Sänger der Kölner Folk-Band Schank, gekauft. Er kam während einer der Gruppenstunden, um die Kiste abzuholen, als die Gruppe gerade singend um ein Feuer saß. Spontan setzte sich Tim dazu und sang einige Lieder mit.

Die kleine Episode fand im Herbst 2018 eine Fortsetzung: Für ihr Lied „Wild und frei“ schwebte der Band eine Atmosphäre wie im legendären Video zu Mull of Kintyre vor – Natur, Lagerfeuer und Abenteuer. Das passt doch gut zu den Siriuspfadfindern, dachte Tim – und die fanden das auch. Einen ganzen Nachmittag lang wurden einzelne Szenen gedreht, sei es beim Holzhacken, beim Aufbau einer Kohte oder auch nur beim Schnippeln für die Suppe. Natürlich bekam auch die Kiste ihren Auftritt.

Man kann gut erkennen, dass alle Beteiligten sehr viel Spaß am Dreh hatten. Die Super-8-Ästhetik lässt das Video auf sympathische Art und Weise nostalgisch wirken: Es vermittelt Abenteuerromantik und Sehnsucht nach der guten alten Zeit, als Kinder noch auf Stoppelfeldern toben durften. Lasst uns unterwegs sein, ungebunden, wild und frei.

Das Video ist kann über die Seite von Sirius aufgerufen werden (www.stamm-sirius.de).

Voranzeige-Beitragsbild: Simon Sonnenschein
Beitragsbild: Peter Specht

Kategorien: Pfadfinder

Nachruf auf Roland Fiedler

Scouting - Di., 01/28/2020 - 08:50

Der langjährige Stiftungsvorstand und Mitgründer der BdP-Stiftung Pfadfinden, Roland Fiedler, ist am 15. Januar verstorben. In dem Nachruf der Stiftung heißt es:
„Die Existenz der Stiftung Pfadfinden geht maßgeblich auf Rolands Initiative zurück. Er ist stets eng mit der Stiftung verbunden gewesen, hat sie gefördert und großzügigst unterstützt. Roland gehörte zum Gründungskreis der Stiftung und war seit 19 Jahren Mitglied des Stiftungsvorstands. Im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder hat er darüber hinaus als Landesvorsitzender in Hessen, als langjähriger Vorsitzender des Hausvereins Fritz Emmel, als Geschäftsführer der Bundeskämmerei, als Mitglied des Finanzrats, als Initiator von „Ganz Normal Anders“ und als Chef der Markthalle in Bundeslagern unübersehbare Spuren hinterlassen.“

Die Trauerfeier fand am Montag auf dem Hauptfriedhof, Eckenheimer Landstraße 194, in Frankfurt am Main statt. Seine Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt.

Anstelle von Kranz- und Blumenschmuck bittet die Familie um eine Spende an die „Stiftung Pfadfinden“, IBAN DE22 5019 0000 0000 1327 21, Kennwort: Roland Fiedler.

Kategorien: Pfadfinder

Startnext für schwarzbunt

Scouting - Mo., 01/27/2020 - 06:58

Vom 20.-24. Mai diesen Jahres 2020 (Himmelfahrt) findet das große überbündische Lager schwarzbunt bei Reinstorf im Norden statt. Damit das Lager noch größer, bunter und schöner wird, wurde bei startnext eine Spendenplattform eingerichtet. Gesammelt wird derzeit für zwei Teilprojekte. Das erste ist „Ökotoiletten statt Chemietoiletten“, das zweite „Karussel, Laternen und Liederbuch für alle“. Wie bei startnext üblich, gibt es auch Dankeschöns. Sie reichen von einer fetten Umarmung über Gürteltaschen und Gitarrenbändern bis hin zu einem persönlichen Wohnzimmerkonzert. Schaut auch bei startnext rein und erfreut euch am Spendenvideo.

Hier geht es zur Projektseite bei startnext.

Infos zum Lager.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinderbund Großer Jäger

Scouting - So., 01/26/2020 - 04:10

Der Pfadfinderbund Großer Jäger hat seine Wurzel in dem 1945 gegründeten Stamm Großer Jäger des Bundes Deutscher Pfadfinder. Als eigenständiger Bund besteht er seit 1958. Er ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und besteht heute aus Stämmen in Nordhessen, Südniedersachsen und Münster mit insgesamt etwa 200 Mitgliedern. 2011 schlossen sich die zwei Stämme des Pfadfinderbundes Luchs dem Bund an. Er war Gründungsmitglied des Ringes junger Bünde und gehörte ihm bis 2013 an. Wie in vielen kleinen und mittleren Bünden verwendet man statt des Meuten- und Sippensystems das „Hortensystem“ – die Gruppen bleiben stabil, es gibt keine Stufenübertritte. Der Bund verfügt über ein Landheim in Hofgeismar. Der Bund umfasst Jungen und Mächen, aber in getrennten Gruppen.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Andreas Hönisch

Scouting - Sa., 01/25/2020 - 04:32

Heute vor 12 Jahren, am 25. Januar 2008, verstarb Andreas Hönisch im Alter von 77 Jahren in Blindenmarkt in Niederösterreich. Er war Mitgründer der Katholischen Pfadfinderschaft Europas in Deutschland und Österreich und Gründer des Ordens Diener Jesu und Mariens („Servi Jesu et Mariae [SJM]“). Andreas Hönisch wurde am Hönisch wurde am 03. Oktober 1930 in Habelschwerdt in Schlesien, dem heutigen polnischen Bystrzyca Kłodzka, geboren. Nach der Vertreibung machte er sein Abitur am Aloisiuskolleg in (Bonn-) Bad Godesberg. 1952 trat er den Jesuiten bei, von 1966 bis 1977 betreute er in Gießen Gruppen der DPSG seelsorgerisch.

1976 gründete Hönisch zusammen mit Günther Walter die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE), in der sich insbesondere Gruppen zusammenfanden, die mit den programmatischen Neuerungen innerhalb der DPSG in den 1970er-Jahren nicht einverstanden waren. Er war Bundeskurat der KPE bis zu seinem Tode. Seine Tätigkeit für die Pfadfinder führte zu Auseinandersetzungen mit seinem Orden, den Jesuiten, welche ihn schließlich ausschlossen. Gemäß Wikipedia traten Ende der 1980er-Jahre mehrere Mitglieder der KPE, die Ordenspriester werden wollten, mit dem Ansinnen der Gründung einer neuen Ordensgemeinschaft an Hönisch heran. Schließlich gründete sich 1988 die Ordensgemeinschaft „Servi Jesu et Mariae (SJM)“, als deren Ordensgründer Andreas Hönisch allgemein angesehen wird. Der Orden ist heute in Deutschland und Österreich aktiv, zudem in Kasachstan, Albanien, Rumänien, der Ukraine und Frankreich. Andreas Hönisch war bis zu seinem Tod der Generalsuperior der von ihm gegründeten Ordensgemeinschaft.

Im Spurbuchverlag ist von ihm folgendes Jugendbuch erschienen:
Das Geheimnis der Ahornallee

Bildnachweis: kathpedia

 

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Kategorien: Pfadfinder

Fritz-Emmel-Haus

Scouting - Fr., 01/24/2020 - 04:50

Das Fritz-Emmel-Haus liegt in Kronberg im Taunus, am Rande des Rhein-Main-Ballungszentrums.
Du bist genauso schnell im Wald zum Wandern wie mit Bus und Bahn in Frankfurt am Museumsufer.

Das Haus besteht aus zwei getrennt oder einzel zu mietenden Häusern mit je 32 und 34 Betten in Mehrbettzimmern und Doppelstock-Betten.
In jedem Haus sind mindestens 4 Gruppenräume für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer.

Von W-Lan über Beamer, Flipchart und Klavier ist alles, was man für Gruppenarbeit benötigt, vorhanden.
Der Außenbereich (10.000 m²) mit Spielgeräten und Feuerstellen hat auch einen kleinen Zeltplatz mit Wasch- und Toilettenhaus sowie eine Pfadfinderhütte ohne Strom und Wasser.

Freizeitmöglichkeiten gibt es viele: in unmittelbarer Nachbarschaft der Opel-Zoo, 3 Burgen, Kronberg und Königstein, der Hessenpark, die Saalburg, Schloss Freudenberg und die Städte Frankfurt und Wiesbaden.
Wanderungen zum Großen Feldberg mit Greifvogelwarte sind direkt von Haus aus möglich.

Der Bus hält 200 Meter vom Haus und mit Bus und Bahn gelangt man nach Frankfurt oder zum Flugplatz.
Die Stadt Kronberg, der Bahnhof, Geschäfte, das Schwimmbad – alles ist zu Fuße erreichbar!

www.fritz-emmel-haus.de

Kategorien: Pfadfinder

Was krabbelt denn da?

Scouting - Do., 01/23/2020 - 06:53

Der Schwarzblaue Ölkäfer ist das Insekt des Jahres 2020! Schon seit Jahrtausenden fasziniert er die Menschheit. Alte Völker nutzten sein Gift als Heilmittel, für Giftmorde oder Liebestränke. In seinem Lernbuch „Käfer“ stellt Benny Blu seinen Lesern im Grundschulalter dieses und viele weitere spannende Krabbeltiere vor – wie immer zum
kleinen Preis von 1,99 Euro pro Buch. Zusammen mit kleinen Lesern ab fünf Jahren taucht Benny Blu ein in die Welt der Insekten. Er lernt nützliche und schädliche Käfer kennen und erfährt, welche besonderen körperlichen Merkmale sie auszeichnen. Er beobachtet die Metamorphose vom Ei bis zum fertigen Insekt, lernt die Feinde der
Käfer kennen und schaut sich einen käferfreundlichen Garten an. Mit Käfer-Rekorden, Käfer-Rätsel und Entdecker-Tipp „Insektenforscher“.
Benny Blu Lernbücher gibt es zu verschiedenen Themen aus Geschichte, Kultur, Natur, Wissenschaft und Technik. Viele Titel greifen Inhalte des Grundschullehrplans auf. Inzwischen liegen über 120 Titel vor. Für jedes verkaufte Buch gehen 20 Cent an Plant-for-the-Planet. Die bekannte Kinder- und Jugendorganisation hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Bisher konnte der Kinderleicht Wissen Verlag schon über 35.000 Bäume spenden.
Titel: Käfer. Gepanzerte Krabbeltiere
ISBN: 978-3-86751-003-5
Aus der Reihe: Benny Blu Lernbücher – ab 5 Jahren
Umfang: 32 Seiten
Format: DIN A6, vierfarbig, Softcover geheftet
Preis: 1,99 € (D), 2,10 € (A)

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder sammeln Weihnachtsbäume ein

Scouting - Mi., 01/22/2020 - 06:10

In zahlreichen Städten engagierten sich die örtlichen Pfadfindergruppen auch in diesem Jahr bei der Abholung der Christbäume. Gegen eine kleine Spende für die Gruppenkasse werden die Bäume bei den „Kunden“ daheim abgeholt. Oft schreddern die Pfadfinder die Bäume dann auch selbst und verwenden das gewonnene Material z.B. zum Ausstreuen ihrer Wege auf dem Pfadfindergrundstück. Eine gute Sache für die Gruppenkasse, aber eben auch für die Natur. Anderenorts werden die Bäume getrocknet und dann für das traditionelle Osterfeuer weiterverwendet. In früheren Jahren hatte scouting eine „Christbaum-Challenge“ ausgerufen, welche Gruppe die meisten Bäume sammelt. Aber nachdem mehrfach die Gruppe in Neumarkt gewonnen hatte, deren Zahlen sich im zehntausender Bereich bewegten, wurde der Wettbewerb eingestellt. Es war zu frustrierend für die nicht vorhandene Konkurrenz… Mit Sicherheitsabstand werfen wir aber nochmal einen Blick auf die aktuellen diesjährigen Sammelzahlen:

Höxter, Stamm Sankt Ansgar: 809 Bäume, Verwendung fürs Osterfeuer.
Dieburg, DPSG: 1200 Bäume. Gut die Hälfte wurde sofort als „Winterfeuer“ verbrannt.
Lorsch, DPSG: 1400 Bäume.
Manche Sachen ändern sich aber offensichtlich nie:
Neumarkt, koordiniert durch DPSG: Gefühlt 7500 bis 10000 Bäume.

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Prozessbeginn

Scouting - Di., 01/21/2020 - 04:01

Gestern begann der Prozess am Landgericht Freiburg gegen den früheren Mitarbeiter der evangelischen Kirche in Staufen, der seine Tätigkeit wie auch jene der an der Gemeinde angesiedelten Pfadfindergruppe mutmaßlich dazu genutzt hatte, vier Jungen im Alter von 7 bis 14 Jahren sexuell zu missbrauchen. Der Beschuldigte sitzt bereits seit Ende Februar vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Das Gericht hat für den Prozess zunächst sieben Verhandlungstage angesetzt. Mit einem Urteil ist deshalb nicht vor Ende Februar zu rechnen.

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Weltfahrtenstaffel im Iran ist wohlauf

Scouting - Mo., 01/20/2020 - 07:52

Wie die bündische Frauen-Weltfahrtenstaffel auf ihrer Internetseite mitgeteilt hat, sind sie wohlauf. Natürlich hätten sie die Nachrichten von Zuhause erreicht, welche sie über die aktuelle politische Lage in Iran informierten. Sie würden sich ihre weiteren Reiseziele offen halten und diese eventuelle politische Entwicklungen anpassen. Zuletzt verbrachten sie Weihnachten auf der Insel Hormuz, fuhren anschließend auf die Insel Qeshm und schließlich ins Wüstendorf Garmeh.

https://www.weltfahrtenstaffel.de/aktuell/

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Vorgestellt: Heliand-Pfadfinderschaft

Scouting - So., 01/19/2020 - 04:10

Die Heliand-Pfadfinderschaft (HP) ist eine christlich-evangelische Pfadfinderschaft, die verteilt in ganz Hessen Jungenarbeit anbietet. Andere Konfessionen und Religionen sind kein Hindernis, mitzumachen, es wird allerdings Wert auf die Identifikation mit zentralen christlichen und demokratischen Werten gelegt. Der Name der Gemeinschaft bezieht sich auf die altsächsische Evangelienharmonie gleichen Namens. Entstanden sind die Heliand-Pfadfinder 1946 aus den Frankfurter Bibelkränzchen höherer Schüler (BK). Die Gruppen verstehen sich als Gemeindejugend. Stilmerkmale und Methoden der englischen Pfadfinderbewegung finden sich ebenso wie bündische Elemente. Zurzeit besteht die Heliand-Pfadfinderschaft aus etwa 400 Jungen. Sie ist nicht koedukativ. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

 

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