Sammlung von Newsfeeds

Buchvorstellung: Vom Lagerfeuer ins Rampenlicht

Scouting - Sa., 09/07/2019 - 05:35

Vom Zauber schöner Lieder seit ihrer Kindheit besessen, hatten die Kröhers hunderte davon schon über drei Jahrzehnte zusammengetragen und gesungen – als da waren: Lieder der Handwerksburschen auf der Walz, Tanzweisen der Kosaken, Cowboysongs, Shanties der Seeleute auf den Weltmeeren, Balladen französische Amouren, Partisanenlieder, Freiheitsgesänge, Arbeiterlieder, und viele mehr.

Der Vollbluterzähler schildert auf über 300 Seiten sein Leben als Lehrer an amerikanischen Schulen und als Handelsvertreter auf den Straßen des Wirtschaftswunderlandes. Dazu die Heirat, den Hausbau und die Geburt zweier Söhne. Stets hört der Leser aus dem Hintergrund die Musik jener Tage, Calypsoweisen und Skifflejazz, Big Band-Sounds und Lagerfeuerromanzen.

Autor: Oskar Kröher
ISBN 978-3-88778-389-1
368 Seiten
Format: 18 x 25,2 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage zahlreiche Fotos, Hardcover

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Kategorien: Pfadfinder

Junta-Seminar

Scouting - Fr., 09/06/2019 - 05:14

Kooperation von Wilde Rose e.V. und Deutsche Schreberjugend Bundesverband e.V.
EINLADUNG
Deutsch-griechisches Seminar der Politischen Bildung (Fachkräfteaustausch vom 5. – 13. Oktober 2019 in Dassia-Kerkyra auf Korfu/Griechenland).
Die griechische Junta von 1967 – 1974 und ihre Gegner“

Teilnehmen können je 10 Menschen aus Griechenland und Deutschland im Alter ab 18 Jahren. Wir werden im Wilde Rose Hotel auf Korfu untergebracht sein (mit dem Bus ist man in ca. einer halben Stunde in Kerkyra). Näheres unter www.wilderose.gr

Worum geht es?

Griechische Generäle putschten 1967 in Griechenland, um bei den bevorstehenden Wahlen eine vorausgesagte Mehrheit der republikanischen Zentrumsunion unter Andreas Papandreou und der Vereinigten Demokratischen Linken (EDA) zu verhindern. Die Generäle errichteten eine Militärdiktatur, die alle linken Kräfte brutal unterdrückte, in KZ‘s einsperrte oder umbrachte.

Viele Griech*innen gingen ins Exil, auch nach Deutschland. Während die europäischen Regierungen weiterhin gute Beziehungen zur Junta unterhielten, entstand in vielen europäischen Ländern eine breite Solidaritätsbewegung.

Wir werden uns diesem Thema von verschiedenen Gesichtspunkten aus nähern:

  • Wie lebten die Griech*innen damals? Wie war die politische und gesellschaftliche Situation damals in Europa?
  • Warum und wie kam es zum Militärputsch 1967 in Griechenland?
  • Wie war die Außenpolitik Deutschlands gegenüber Griechenland damals?
  • Welchen Widerstand gegen die Junta gab es in Griechenland?
  • Welche Aktivitäten entfalteten die griechischen Exilanten?
  • Welche Aktivitäten entfaltete die Solidaritätsbewegung in Deutschland?

Wir werden mit Vorträgen, Workshops, Zeitzeugen, Filmen und einer Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Athen arbeiten. Wir wollen herausfinden, was Jugendliche in Deutschland und Griechenland hierüber wissen und angesichts der politischen Polarisierung heute die damaligen Ereignisse und ihre heutige Bedeutung diskutieren. Das Seminar wird von qualifizierten Übersetzer*innen begleitet und von Fachleuten der Politischen Bildung durchgeführt. Wir werden auch Zeit haben, Land und Leute kennen zu lernen und da das Meer zu der Zeit noch schön warm ist, können wir mit Schwimmen Spaß haben und etwas für unsere Gesundheit tun.

Die Seminarkosten belaufen sich mit Unterkunft in Mehrbettzimmern und Vollverpflegung für Deutsche auf 100,00 € und Griechen auf 60,00 €. Die Fahrtkosten müssen selbst getragen werden. Flugverbindungen gibt es direkt nach Korfu (Kerkyra) von vielen deutschen Großstädten aus. Für die ersten 10 Anmeldungen kann auf Antrag ein Zuschuss gezahlt werden.

Anmeldung per E-Mail: fg.wilderose@bdp.org oder postalisch formlos an: Wilde Rose e.V., Frankenstraße 44, 65824 Schwalbach/Ts.

Überweisung des Teilnehmerbeitrages an: Wilde Rose e.V., IBAN DE82 4306 0967 1110 7962 00, Seminar vom 5.-13. Okt.2019 in Korfu

Weitere Informationen bei Peter Milde (Tel. 0049 176 7355 4938).

Nach Anmeldung wird ein Wochenprogramm verschickt.

Foto: Auf der Kundgebung zum 1. Mai 1967 in Stuttgart
Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-F0503-0204-005 / CC-BY-SA 3.0

Kategorien: Pfadfinder

Jamboree-Bericht des ZDF

Scouting - Do., 09/05/2019 - 05:10

Im Auslandsjournal vom 21. August wurde über das Jamboree berichtet. Im Mittelpunkt stehen die kulturellen Unterschiede auch im Umgang mit Umweltschutz, Waffengebrauch und Freundschaften. Ab Minute 21:32. Hier der Link zur Mediathek: https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/die-sendung-vom-21-august-2019-100.html

Bildnachweis: rdp

Kategorien: Pfadfinder

Weltfahrerinnen gesucht

Scouting - Mi., 09/04/2019 - 05:59

Liebe Freunde in den Bünden, wir laden herzlich zum nächsten Treffen für angehende Weltfahrerinnen ein. Neun junge Frauen sind und waren nun schon auf großer Fahrt. Zentralasien, die Mongolei und der Kaukasus sind nur einige ihrer Ziele. Ronja (Laninger Wandervogel) und Knopf (CPD) sind als erste glücklich und erfüllt wieder zu Hause. Es wird Zeit für die Nächsten, sich auf den Weg in die Ferne zu machen. Wir suchen Mädels zwischen 18 und 28 Jahren, die schon mal auf Großfahrt waren und mindestens vier Monate Zeit haben. Ihr zögert noch? Dann kommt erstmal unverbindlich zu unserem nächsten Vorbereitungstreffen. Dort wird die weitere Route geplant, an der Ausrüstung gefeilt und über Risiken, Fahrtenkultur und die Finanzierung gesprochen. Und unsere Rückkehrerinnen berichten von ihren Erlebnissen.
Wann und wo: 11.-13. Oktober 2019 auf Schloss Martinfeld im Eichsfeld Anmeldung bei Pirkko und Jenna: crew@weltfahrtenstaffel.de Informiert euch auch auf unserer Webseite über den aktuellen Stand und lest spannende Berichte von unterwegs. Gute Grüße, jenna & pirkko Jenna Sonnabend, Oberwinter 0176-82049849 Pirkko-Lisa Klein, Holzdorf 0178-5377518 crew@weltfahrtenstaffel.de

er das Ganze zum Weiterleiten, Ausdrucken, Verteilen: Einladung_Vorbereitung_WFS

Kategorien: Pfadfinder

Rezension: Bekleidung und Schmuck der Indianer

Scouting - Mi., 09/04/2019 - 05:55

Indianischen Traditionen auf der Spur  Auch wenn sie gewisse gemeinsame Züge haben: Die Indianer Nordamerikas unterscheiden sich sowohl kulturell als auch sprachlich und ethnisch. Da die Umwelt ihre Lebensformen bestimmte, entwickelten die einzelnen Indianerstämme zahlreiche verschiedenartige Kulturen. Die Wissenschaft hat deshalb die geografischen Regionen zehn eigenständigen Kulturarealen zugeordnet. Da deren Grenzen jedoch fließend sind, gibt es auch zahlreiche Mischkulturen. Dieses Buch veranschaulicht, wie die klimatischen, geografischen und ethnologischen Unterschiede die indianischen Lebensweisen in den Kulturarealen geformt haben. Auch Kleidung, Schmuck und Gebrauchsgegenstände haben sich in Material, Gestalt, Form und Farbe aufgrund von Klima, Landschaftsformen und Vegetation verschieden entwickelt. Hartmut Keyler, in pfadfinderischen Kreisen dem VCP zugeordnet, war jahrzehntelang Mitglied des Pfadfinder-Europa-Komitees und des Pfadfinder-Weltkomitees, hat hier eine unglaublich detaillierte Feinarbeit vorgelegt.  Mehr als 8.000 Zeichnungen hat er in jahrelanger Arbeit über alle Bereiche des Alltagslebens der nordamerikanischen Indianerkulturen angefertigt: z.B. Jagd, Fischfang, Waffen, Boote, Behausungen, Gebrauchsgegenstände, Symbole, Zeichen und vieles mehr. Darin sind die Vielfalt und auch die Unterschiedlichkeiten umfassend dokumentiert. Im Buch sind eine Vielfalt von Abbildungen dargestellt. Für jeden echten Indianerfreund eine  wahre Augenweide. Wer wissen will, wie die indianische Kleidung wirklich ausgesehen hat, muss einen blick in dieses Buch werfen. Van Eck Verlag, Lichtenstein: Keyler, Hartmut: Bekleidung und Schmuck der Indianer Nordamerikas. 64 Seiten, vierfarbig Format A4, ISBN 978-3-905881561 25,00 Euro
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Traditionelles Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels

Scouting - Mi., 09/04/2019 - 05:25

Heute vor 2 Jahren:
Traditionelles Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels

Der in diesem Jahr recht frühe Termin bescherte für die rund 100 Gäste und Freunde aus nah und fern, von denen mehrere zum wiederholten Male sogar aus Kanada kamen, statt mehr Sommer eher kühles Wetter. Zum Auftakt ein paar Lieder  (u.a. Wo wollt Ihr hin ihr tollen Jungen) und einige Worte des Bundesführers zum Thema „Männer und Stress“, der sich auf einen gleichlautenen FAZ Artikel und eigene Erfahrungen bei Fahrten bezog. Dann folgte schon bald ein Vortrag in der Großjurte über die Fahrten des Jahres 2017. Interessant und anstrengend die Kletterfahrt mit Heranwachsenden nach Südtirol, ausführlich mit einer langen Querlandeinwanderung und Badespaß bei der Sommerfahrt einer Horte in Korsika, abwechslungsreiche Möglichkeiten am Landheim, wo es inzwischen auch eine Schmiede gibt, mit der auch Jüngere ihre eigenen Messerklingen herstellen können. Es waren neben Eltern der nahen Horten wieder Besucher aus vielen verschiedenen Bünden da, wenn auch deutlich weniger als bei früheren Sommerfesten, aber Qualität und Stimmung wird ja nicht in Zahlen gemessen. Immer wieder beeindruckend, wie selbständig gerade auch die jüngeren Weinbacher ihre Dienste an der Kuchen-, Grill oder Getränketheke und Spülküche tun oder ihre Fahrten erläutern. Am Abend nach dem Abbrennen des großen Feuerstoßes tauchten dann noch einige Klampfenritter aus anderen Wandervogelbünden auf und die Singerunde in der mit Strohballen ausgestatteten Jurte erreichte schon vor Mitternacht einen ersten Höhepunkt und ebbte erst ab, als gegen 5 Uhr schon der Morgen graute.

 

Kategorien: Pfadfinder

Peter Rohland Singewettstreit

Scouting - Di., 09/03/2019 - 07:53

… der Singewettstreit wird 20! [Kommendes Wochenende ] beginnt die zwanzigste Auflage des Peter-Rohland-Singewettstreits auf der Burg Waldeck. Auch wenn der Anmeldeschluss durch ist, gab es Ende August es noch einzelne Plätze in den vier Kategorien. Wenn es also noch Kurzentschlossene gibt, dann ggf. beim Orga-Team melden.

Wir freuen uns auch sehr auf das Vorabendprogramm am Freitag, das nach der Begrüßung dargeboten wird. Wir erwarten großen Andrang! Wir freuen uns auf euch beim 20. Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck!!! Viele Grüße, Markus, Daniel und Maren

Programm: 
Freitag, 06.09.19, 21.00 Uhr, Begrüßung, anschließend Erinnerungskonzert und CD Release „Singend Sterben – Skynnie“ Erläuterung s. Flyer im Anhang, Anreise ab Freitag Nachmittag möglich

Samstag, 07.09.19, 14 Uhr, Singewettstreit. Reihenfolge der Kategorien: Fahrtengruppen, Einzelsänger – Pause – Ensembles, Singekreise Samstag, 07.09.19, gegen 21 Uhr, Preisverleihung, anschließend freies Singen, Ende offen Eintritt: Zuhörer 10€, Sänger 7€
Kategorien: Pfadfinder

Wiesenfest der Weinbacher 2019

Scouting - Di., 09/03/2019 - 07:49

In diesem Jahr feierten die Weinbacher ihr traditionelles Wiesenfest schon ungewöhnlich früh, dafür aber bei hochsommerlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein, am vorletzten Augustwochenende. Das passte zur „offiziellen“ Vorstellung der neuerworbenen Ländereien mit großem Weiher. Dieser wurde auch gleich für Familienkanufahrten, spontane Kanuwasserschlachten und gegen Abend hin sogar auch zum Baden und von kleineren und größeren Grüppchen zu fast picknickmäßigem Sterne-Schauen vom Steg und Ufer genutzt.

Da das neue Gelände nicht unmittelbar an das Landheim anschließt gab es direkt nach dem Kaffeetrinken und der offiziellen Eröffnung einen gemeinsamen Spaziergang dorthin. Das Publikum verteilte sich dann während des ganzen Nachmittags auf die beiden Orte auf, wo entweder Natur, Wasser, frischgepresster Apfelsaft und vielleicht auch ein Glas Rotwein genossen oder Lichtbilder des vergangenen Fahrtenjahres betrachtet werden konnten.

Die Bildwände im Hof und auch der etwa einstündige Diavortrag, bei den vorherrschenden Temperaturen fast etwas zu lang, zeigten Bilder vom Sommersegeltörn einer Jungsgruppe auf der neuen Falado in der Adria, von den Sommerfahrten in Albanien, im Kosovo und im Elsaß und von einigen weiteren kleineren Fahrten und Unternehmungen, die vom Skifahren im Allgäu über eine Kletterfahrt bis hin zum Schmieden und Keltern reichten. Beeindruckend auch die Bilder vom gemeinsamen Bauen, bei dem sich offenbar auch immer viele recht junge Jungs und Jugendliche beteiligen. Im letzten Jahr wurde die Jungen-Werkstatt, in der geschreinert, geschmiedet und z.B. des öfteren Fahrtenmesser gebaut werden, völlig neu und jetzt viel übersichtlicher gestaltet, was man nicht nur auf den Bildern, sondern auch selbst in Augenschein nehmen konnte. Auch in die Renovierung der Hütte am neuen Weiher wurde offensichtlich schon viel Arbeit gesteckt.

Die entfachten Grills am Abend führten dann (fast) alle wieder zusammen und der Abend, besser gesagt die Nacht, klang wie gewohnt in einer zünftigen aber sehr harmonischen Jurten-Singerunde aus.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend

Scouting - Mo., 09/02/2019 - 05:35

Die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend (CPA) sind Träger der Pfadfinderarbeit an den Gemeinden der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschand und gehören zum Dachverband der Adventjugend. Sie sind auch der nationale Zweig der weltweiten Pfadfinderorganisation „Pathfinders“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Ihre Anfänge in Deutschland reichen bis 1948 zurück. „Durchgesetzt“ hat sich die Organisation innerkirchlich in den neunziger Jahren. Die CPA gehört mit 3500 Mitgliedern zahlenmäßig zu den größeren Pfadfinderorganisationen in Deutschland. Hier geht es zur Homepage der Organisation.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Aufsichtspflicht

Scouting - Mo., 09/02/2019 - 05:35

Was ist die Aufgabe der Aufsichtspflicht und wie wird man ihr gerecht?

  1. „Das Ziel der Aufsichtspflicht ist, dass die aufsichtspflichtige Person dafür sorgt, dass die anvertrauten Minderjährigen nicht zu Schaden kommen, bzw. niemandem Schaden zufügen.
  2. Die Übertragung der Aufsichtspflicht kann auch stillschweigend zustande kommen.
  3. Sie beginnt und endet mit dem Kommen und Gehen des ersten bzw. letzten Kindes/Jugendlichen.
  4. Im Allgemeinen kommt ein Jugendleiter dann seiner Aufsichtspflicht nach, wenn er die „nach den Umständen des Einzelfalles gebotene Sorgfalt eines durchschnittlichen Jugendleiters“ walten lässt. Dazu gehören:
    • sich vorher über mögliche Probleme Gedanken machen,
    • soweit möglich Gefahren zunächst beseitigen,
    • Belehren und Warnen,
    • Überwachen und Kontrollieren.
    • Bei Verstoß: Ermahnung und Verwarnung aussprechen (Gelbe Karte).
    • Strafen und Konsequenzen einleiten (Rote Karte).
  5. Wird dem Mitarbeiter eine strafbare Handlung vorgeworfen, so ist der einzelne konkrete Sachverhalt entscheidend. Bei einer Vernachlässigung der Aufsichtspflicht können der Veranstalter und der Mitarbeiter zivilrechtlich haftbar oder strafrechtlich verantwortlich gemacht werden.“ (Quelle: www.praxis-jugendarbeit.de)

Damit wäre eigentlich alles gesagt. Und es mag ein Rätsel sein, dass es Gruppenleiter gibt, die zu spät oder unangekündigt einfach gar nicht zu ihrer eigenen Gruppenstunde erscheinen, keine Telefonliste ihrer Gruppenmitglieder führen und sich bei fehlenden Kindern nicht bei deren Eltern über den Verbleib erkundigen.

www.praxis-jugendarbeit.de/jugendleiter-schulung/aufsichtspflicht-jugendleiter.html

www.aufsichtspflicht.de

 

Quelle: scouting 02-12

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Kategorien: Pfadfinder

Monatsbericht Pollution Police

Scouting - Mo., 09/02/2019 - 05:05

Gut Pfad! Wir waren auf Fahrt. Daher kommt der Monatsbericht Juli etwas verspätet.
– Mirja Boes spricht für Hörspiel Folge 17
– Batik / Grillen
– Feriengruppenstunde / Ausweise Basteln
– Unterstützung örtlicher Büchereien
– Parookaville
– Prüfungswochenende
– Survival Wochenende
Klick mal rein! Es lohnt sich! http://www.pollutionpolice.com/aktuell.html

Herzliche Grüße
Deine Pollution Police Pfadfinder

Kategorien: Pfadfinder

Friedenslicht 2019: Mut zum Frieden

Neues von der DPSG - So., 09/01/2019 - 08:27
Friedenslichtplakat 2019 “Mut zum Frieden”

Der Frieden in Europa und auf der ganzen Welt wird immer wieder auf die Probe gestellt. Wir Pfadfinder*innen setzen uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen. Mit Worten und Taten setzen wir uns für den Frieden in der Welt ein. Die jährlich Aktion „Friedenslicht aus Betlehem“, der Pfadfinder*innen auf der ganzen Welt ist dabei eine der einflussreichsten Instrumente.

„Mut zum Frieden“

Wie schön das wäre, endlich Friede! Alle Völker gemeinsam auf dem Weg. Ohne Machtinteressen und Gewinnstreben. Kein Volk besser als das andere. Keines, das sich auf Kosten anderer bereichert. Keines, das sich als Richter erhebt. Keine Rache, Keine Strafe. Keine Vergeltung. Man übt nicht mehr für den Krieg. Man lebt von dem, was die Erde hergibt. Ausreichend für alle. Wie schön das wäre! Alle Menschen gemeinsam auf dem Weg. Miteinander statt gegeneinander. Kein Mensch ist besser als der andere. Kommt, lasst uns beginnen, jetzt, Du und Ich … (Judith Gaab) Jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen mehr als 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen. Zusammen mit anderen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu gehen. Wir ermutigen daher alle Pfadfinder*innen und alle Menschen guten Willens, sich gemeinsam auf diesen Weg zu machen und das Friedenslicht aus Bethlehem unter dem Motto

„Mut zum Frieden“

als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten in ganz Deutschland an alle Menschen weiterzureichen. Ab dem 3. Advent, dem 15. Dezember 2019, laden wir alle Pfadfinder*innen dazu ein, das Friedenslicht aus Betlehem weiterzureichen. Denn schon ein altes dänisches Sprichwort sagt: „Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze, die eines anderen anzündest.“ Weitere Informationen gibt es auf www.friedenslicht.de sowie in den sozialen Netzwerken

Facebook: www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem

Twitter: www.twitter.com/friedenslicht Instagram: https://www.instagram.com/friedenslicht/  und

YouTube Kanal: Friedenslicht Betlehem unter dem Hashtag #friedenslicht.

Anmeldung zur Wienfahrt

Auf der Friedenslicht-Homepage gibt es Informationen zur Delegationsfahrt vom 12. bis 15. Dezember 2019 nach Wien. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, der Anmeldeschluss ist am 15. Oktober. Weitere Informationen auf: https://www.friedenslicht.de/category/aktuelles

Aussendungsgottesdienste eintragen

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ab November Friedenslichtgottesdienste auf www.friedenslicht.de einzutragen. Bereits ab Ende September können Friedenslicht-Materialien (Plakate, Aufnäher & Co.) auf https://www.ruesthaus.de/friedenslicht/ und bei den Ausrüstern der Verbände bestelltwerden.

In Deutschland engagieren sich der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) bei der Verteilung des Friedenslichts. Allein in Deutschland sind rund 220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv, weltweit sind es über 50 Millionen. www.pfadfinden-in-deutschland.de

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Meine Abenteuer als Spion

Scouting - Sa., 08/31/2019 - 05:35

Diese Faksimile Ausgabe stammt aus dem Jahr 1915. Damals wurde sie übersetzt um die Deutschen auf die Gefahr durch britische Spione aufmerksam zu machen. Gedruckt ist es in, der damals in Deutschland gebräuchlichen, Fraktur-Schrift. Wer wusste, dass der Gründer der Pfadfinderbewegung einst einmal ein Spion war? Dies sind die spannenden und zum Teil gefährlichen Erfahrungen, die Baden-Powell als Nachrichtenoffizier in verschiedenen „Urlaubswochen“ sammelte, die er als Militärsekretär des Gouverneurs von Malta in vielen Mittelmeerstaaten unternahm. Er selbst meinte zu seinen Erfahrungen: „Das Wissen, dass du beobachtet wirst und nicht weißt, von wem, gibt dir – ich kann dies versichern – ein sehr mulmiges Gefühl, vor allem, wenn du tatsächlich schuldig bist!“

Autor: Robert Baden-Powell
ISBN 978-3-88778-424-9
142 Seiten
Format: 12,3 x 18,5 cm
Sprache: deutsch
Faksimile Ausgabe, Leinenstruktur, zahlreiche Abbildungen, Frakturschrift

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Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: tusk – Eberhard Koebel

Scouting - Sa., 08/31/2019 - 05:31

Heute vor 64 Jahren, am 31. August 1955 verstarb tusk – Eberhard Koebel in Berlin.
tusk („der Deutsche“) war Gründer der dj.1.11. und formte einen Stil, der weit über die deutsche jungenschaft selbst und bis heute nachwirkt. So entwickelte er die Kohte und die Jungenschaftsjacke, die insbesondere von „bündisch“ geprägten Jugendgruppen bis heute verwendet werden. Auch die Kleinschreibung brachte er in die Bewegung ein. Seine Werke, wie der „gespannte bogen“ oder seinen „fahrtenbericht 29“ zu Lappland gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen seines umfangreichen Schaffens. Den ausführlichen Wikipediaeintrag zu tusk findet ihr hier.

 

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Kategorien: Pfadfinder

Ehrenamtspreis für Jugendbauhütte

Scouting - Mi., 08/28/2019 - 05:58

Die Jugendbauhütte Ludwigstein ist am vergangenen Dienstag vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen mit Ehrenamtspreis des Hessischen Denkmalschutzpreises ausgezeichnet worden. Neben einer Urkunde erhielt sie ein Preisgeld von 4000€. In der Begründung der Jury heißt es:

„Als Ort der Begegnung, des Lernens und Verstehens steht die Jugendburg Ludwigstein seit beinahe 100 Jahren in der Tradition des Wandervogels für den Erhalt der Burg ein. Die Vereinigung Jugendburg Ludwigstein erwarb die Burg im Jahr 1920 in ruinösem Zustand, um sie als aus eigener Kraft zu sanieren. Mit dem Aufbau einer Jugendbauhütte knüpfen die Stiftung Jugendburg Ludwigstein und das Archiv der deutschen Jugendbewegung seit 2005 an diese Tradition an. Unterstützt von einem professionellen Team aus Architekten, Ingenieuren, Meistern und Gesellen aus den Jugendbünden, dem sogenannten Bauhüttenkreis, stehen derzeit 15 Jugendgruppen als Raumpaten für einzelne Räume der Burg ein. Der Bauhüttenkreis und die Jugendlichen, die ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege absolvieren, organisieren die Sommer- und Winterbauhütten. In diesen engagieren sich jährlich noch einmal ca. 200 ehrenamtliche Burgbauhelfer für den Erhalt der Burg. Große Teile des Fachwerks im Burginneren sowie die Bruchsteinmauer sind bereits saniert, die Fenster in der Kernburg konnten instand gesetzt und die historische Bausubstanz freigelegt und dokumentiert werden. Die vielfältigen Maßnahmen an der Burg wurden qualitativ hochwertig und denkmalgerecht durchgeführt. Mit dem Enno-Narten-Bau, einem Strohballenhaus, erweiterten die Jugendbünde die Burg und schufen Platz für eine Bauhütten- und Schülerwerkstatt mit Bibliothek und Seminarsaal, in dem zukünftige Generationen in traditionelle Techniken des Handwerks eingeführt werden sollen. Für ihr herausragendes Engagement für die Burg Ludwigstein als einen Ort der Begegnung und des Lernens wird die Jugendbauhütte der Jugendburg Ludwigstein mit dem Ehrenamtspreis des Hessischen Denkmalschutzpreises 2019 ausgezeichnet.“

Hier ein paar Links:

https://lfd.hessen.de/presse/bau-kunst-aktuell/hessischer-denkmalschutzpreis-ehrt-leidenschaftlichen-einsatz-f%C3%BCr https://lfd.hessen.de/service/preise/hessischer-denkmalschutzpreis/hessischer-denkmalschutzpreis-2019 https://lfd.hessen.de/service/preise/hessischer-denkmalschutzpreis/jugendburg-ludwigstein https://lfd.hessen.de/bildergalerien/jugendburg-ludwigstein Hier noch die Fotos von Carsten Deiters (Jubi) und ein Link zum Video von der Bereisung der Jury (wir ab Min 2:58) : http://www.der-dritte-ring.de/galerien_jubi/Ehrenamtspreis2019%20-%20Preisverleihung/index.html https://www.youtube.com/watch?v=R6MNVZ7V2B4&feature=youtu.be
Kategorien: Pfadfinder

Unterstützung für Weltfahrtenstaffel

Scouting - Di., 08/27/2019 - 15:57

Liebe Leute, hier melden sich Pirkko-­‐Lisa Klein und Jenny Sonnabend (jenna) aus dem Laninger Wandervogel. Wir kennen uns von vielen gemeinsamen Nächten am Feuer und Fahrten in alle Welt. Mit Zelt und Gitarre lernten wir andere Kulturen und uns selbst kennen. Diese Fahrten brachten uns nicht nur wichtige Erfahrungen und Erlebnisse, sie sind Teil unserer Biografien. Sie haben uns geprägt und zu dem gemacht was wir sind. Dies wollen wir auch anderen ermöglichen! 2017 haben wir ein Projekt gestartet, das jungen Frauen bei der Planung einer großen Reise, der sogenannten Weltfahrt unterstützt. Seitdem vernetzen, begleiten und beraten wir Frauen zwischen 18 und 28 Jahren. Schon zehn Weltfahrerinnen haben wir so auf den Weg gebracht. Wir laden euch ein ihre Berichte und fabelhaften Bilder auf unserer Webseite anzusehen: https://www.weltfahrtenstaffel.de/aktuell/ Dort findet ihr auch mehr zur Idee und den einzelnen Bereichen des Projektes. Nun bitten wir euch um Unterstützung. Da wir das Projekt privat durchführen, also ohne Verein oder größeren Rahmen, haben wir viele Ausgaben aus eigener Tasche bezahlt. Wir sind froh, dass das Vorhaben so gut läuft und brauchen für die Fortführung nun finanzielle Mittel. Dazu sei gesagt: Die Mädels finanzieren ihre Reisen komplett selbst. Geld benötigen wir für Werbemaßnahmen (Webseite, Flyer, Plakate) und die Finanzierung regelmäßiger Planungstreffen. Außerdem haben die Weltfahrerinnen sich dafür entschieden unterwegs analog zu fotografieren -­‐ heutzutage ein teurer Spaß -­‐ den wir aber gern fördern wollen. Wir freuen uns über große und kleine Spenden auf unser Konto. Wer nicht spenden kann oder will: Helft uns, indem ihr dieses Dokument in eure Kreise weiterleitet oder freut euch einfach an den Berichten unserer tollen Weltfahrerinnen. Gute Grüße, jenna & pirkko • Jenny Sonnabend, Oberwinter 0176-­‐82049849 • Pirkko-­‐Lisa Klein, Holzdorf 0178-­‐5377518 crew@weltfahrtenstaffel.de Jenny Sonnabend DE34 5775 1310 1000 4589 90 Kreissparkasse Ahrweiler Stichwort: Weltfahrt

Kategorien: Pfadfinder

Sicheres Verhalten bei Gewitter

Scouting - Mo., 08/26/2019 - 05:25

Pfadfinder sind als Leute, die oft im Freien unterwegs sind oder dort in Zelten lagern, einem besonderen Risiko durch Blitzschlag ausgesetzt. Sichere Aufenthaltsräume bei Gewitter sind Autos, Busse, Züge und feste Gebäude, sofern die Fenster geschlossen sind. Nähert sich also ein Gewitter, sucht man nach Möglichkeit rechtzeitig einen solchen sicheren Unterstand auf. Was tun, wenn dies nicht möglich ist? Die Entfernung des Gewitters und ob es sich nähert oder vorbeizieht, errechnet sich aus der Dauer zwischen Blitz und Donner. Denn Schall (Donner) „reist“ langsamer als Licht. Zu jedem Blitz gehört ein Donner. Ist kein Donnern zu hören, ist das Gewitter noch weit entfernt – und zieht womöglich gänzlich vorbei. Im anderen Fall zählt man Sekunden zwischen Blitz und Donner. Dann multipliziert man dies mit 333 (denn der Schall bewegt sich mit 333 Metern pro Sekunde) und man erhält den Abstand des Gewitters in Metern. Mathe-Nulpen teilen einfach durch drei und haben die Anzahl der Kilometerentfernung. Wiederholt man dies wenig später, kann man feststellen, ob sich das Gewitter entfernt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wieder größer) oder, ob es näher kommt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wird dann kleiner) und auch, wie schnell es sich nähert. Befindet sich das Gewitter unmittelbar über einem, wird der Boden durch die Donner erschüttert, die Haare am Körper stellen sich durch die elektrostatische Ladung der Luft auf und zudem geben die Blitze dann ein beeindruckend lautes Zischen von sich, das mit einem erheblichen Donnern endet. Sehr beeindruckend, aber lebensgefährlich. Blitze schlagen gern in die höchste Erhebung ein, in Metall, in Wasser. Man sollte weder selbst eine Erhebung darstellen, noch sich in deren Nähe aufhalten. Also geht man auf Abstand zu einzelstehenden oder besonders hohen Bäumen, Türmen, Strommasten, man sollte nicht auf einem Berggipfel stehen oder in einem Teich schwimmen oder dort Boot fahren. Zumal Blitze auch gern in Gewässer einschlagen. In einem Wald, der mit gleichmäßig hohen Bäumen bewachsen ist, versucht man nicht gerade den höchsten zu erwischen und versucht zumindest fünf Meter Abstand zu jedem Baum zu halten. Auch Schirme sind ein beliebtes Ziel von Blitzen. Alle Metallgegenstände, auch Mobiltelefone, sollte man von sich weglegen und mindestens fünf Meter Abstand halten, auch von (Motor-)Rädern oder Autos (sofern man nicht drinnensitzt). Am besten sucht man sich eine trockene Mulde oder ein Hohlweg – ein Ort, der tiefer liegt, als die Umgebung. Nasser Untergrund ist ein Problem, denn Wasser leitet Strom. Gleich ein ganzes Rudel Rotwild hat es einst in einem Wildtierpark in der Eifel erschlagen, weil sie sich bei Gewitter auf einer teilweise überfluteten Wiese neben einem See aufhielten, in welchem der Blitz eingeschlagen hatte. Auch bei einem Fliegerfest in Hangelar wurden vor einigen Jahren gleich mehrere Leute vom Blitz getroffen, die in ein großes Zelt geflüchtet waren, dort aber in einer großen Pfütze standen. Hier kann es helfen, Holz oder Plastik (Isomatte! Luftmatratze!) unterzulegen, um den direkten Wasserkontakt zu vermeiden. Bietet dem Blitz möglichst wenig Angriffsfläche! Geht in die Knie oder Hocke, schützt den Kopf mit den Händen. Nicht hinlegen! Beine so eng wie möglich zusammennehmen. Nicht breitbeinig hocken! Denn ein Blitz ist auch einige hundert Meter vom eigentlichen Einschlagsort noch gefährlich, wenn der Erdstrom durch gespreizte Beine durch den Körper fahren kann (in ein Bein hinein, durch das andere heraus). Nicht mit den Händen auf dem Boden abstützen! Das gilt auch dann, wenn man in einer Holzhütte (welche nicht eine Erhebung darstellen sollte oder sich in einer Nähe derselben befinden) Schutz gesucht hat. Die Hütte, sofern sie nicht mit einem Blitzableiter versehen ist, bietet keine Sicherheit. Und diese Hockerposition gilt auch, wenn man in einem Zelt hockt. Zelte sind eh eine schlechte Idee – sofern sie nicht, wie viele große Veranstaltungszelte – mit einem echten Blitzableiter versehen sind. Ein Zelt, sofern es frei und einzeln als Erhebung auf einer Wiese oder neben einer Erhebung (Baum) steht, ist während eines Gewitters kein guter Ort. Man kann in einer Kohte kaum fünf Meter Abstand zu den Metallheringen halten. Es sind dort auch keine Blitzableiter vorhanden. Auch durch Jurten schlagen Blitze einfach hindurch und erschlagen die Insassen. Plastikzelte mit Metallgestänge (wirken als Blitzableiter) wären da fast, aber nur wenig, besser, wie eine umfangreiche Reportage des ZDF inklusive Blitz-Tests an Kohten nachwies.  Also sollte man schon bei gutem Wetter Gewitter-Übungen mit seinen Gruppen abhalten, denn am besten wären auch die Wölflinge bei Gewitter außerhalb der Zelte aufbewahrt – einzeln niedrig in Mulden hockend auf dem Lagerplatz verteilt, unter sich ihre Isomatten, über sich Plastikplanen. Das bedarf allerdings einiger Übung und Nervenstärke. Und wenn man das vorher nicht geübt hat, wird man kaum dazu neigen, die Pimpfe mitten in einem Gewitterguss vor die Zelte zu jagen. Bildnachweis: Wikipedia, André Karwath aka Aka

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Vorgestellt: Solmser Pfadfinderschaft

Scouting - So., 08/25/2019 - 05:35

Die Solmser Pfadfinderschaft wurde 1972 in Laubach/Hessen gegründet und ging aus der Christlichen Pfadfinderschaft hervor. Zwischen 1987-1991 ruhte allerdings die Pfadfinderarbeit. Heute besteht die Pfadfinderschaft aus vier Stämmen in Laubach und Rüsselsheim. Sie verfügen über mehrere Gruppenheime und einen Lagerplatz. Die Solmser Pfadfinderschaft ist Mitglied in der und Mitbegründer der World Federation of Independent Scouts (WFIS). Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Der Kampf um die Kistenburg

Scouting - Sa., 08/24/2019 - 05:30

Nun soll sie plötzlich nicht mehr ihr Spiel- und Freizeitzentrum bleiben, die selbsterbaute und raffiniert ausgestattete Kistenburg auf dem ungenutzten Gelände am Rande der Stadt! Aber da haben viele Erwachsene und erst recht die neidisch rivalisierende Gruppe der „Luschen vom Jenseits“ ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht. Allen Angriffen jeglicher Art wissen die jugendlichen Kistenbürger durch Einfallsreichtum und unbedingtes Zusammengehörigkeitsgefühl sowie nach parlamentarischer Beratung und Abstimmung geschickt zu begegnen. Und schließlich muß jeder Gegner sich eingestehen: Die Kistenburg und die sich darin manifestierende Lebensgemeinschaft der Jungen und Mädchen darf nicht zerstört werden.

Autor: Hans von Gottberg
ISBN 978-3-88778-020-3
208 Seiten
Format: 14 x 21 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, Hardcover

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Europäische Konferenz der weltweit größten Jugendbewegung

Neues von der DPSG - Fr., 08/23/2019 - 13:58

Alle drei Jahre findet die gemeinsame Europakonferenz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder statt. Sie ist die Generalversammlung der Europaregion beider Weltorganisationen (WOSM und WAGGGS) der Pfadfinder*innenbewegung. In diesem Jahr treffen sich ca. 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom 24. – 28. August in Split, Kroatien, um für die Region gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Auch eine deutsche Delegation wird an den Abstimmungen über Resolutionen und zukünftige Strategien der Region teilnehmen und die beiden deutschen Kandidatinnen und Kandidaten für die regionalen Exekutivkomitees der Weltpfadfinder*innenbewegung unterstützen:
Paula Neher (WAGGGS-Kandidatin) und Lars Kramm (WOSM-Kandidat). Die deutsche Delegation wird dabei durch sieben Junge-Delegierte verjüngt.

Die Konferenz setzt sich zusammen aus der

  • 23. European Scout Conference
    Diese steht für alle nationalen Pfadfinder*innenverbände, die bei der europäischen Region der Weltpfadfinderinnen- und Weltpfadfinderbewegung WOSM - World Organisation of the Scout Movement – registriert sind, sowie der
  • 16. European Guide Conference
    Diese steht für alle nationalen Pfadfinderinnenverbände, die bei der Weltpfadfinderinnenbewegung WAGGGS – World Association of Girl Guides and Girl Scouts – registriert sind, sowie der
  • 16. European Guide and Scout Conference
    Diese ist der Zusammenschluss der oben genannten Delegationen.

Aus Deutschland nehmen 22 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in einer gemeinsamen Delegation der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände e. V. (rdp) an beiden Konferenzen teil. Paula Neher steht als junge Bewerberin für das Regionalkomitee von WAGGGS zur Wahl. Lars Kramm hat nach drei Jahren als Mitglied im Regionalkomitee von WOSM Ambitionen für eine weitere Amtsperiode.

Junge Delegierte tragen als aktiver Teil der deutschen Delegation dazu bei, dass die jungen Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands für eine Jugendorganisation angemessen repräsentiert werden. Die stärkere Partizipation junger Menschen ermöglicht der Delegation frische Perspektiven und bessere Entscheidungsfindungen. Darüber hinaus übernehmen die jungen Erwachsenen Verantwortung und lernen die weltweite Pfadfinder*innenbewegung kennen. So wird die Grundlage für eine personelle Verjüngung innerhalb nationaler und globaler Strukturen gelegt, die vorrangig von Erwachsenen geprägt sind.  

Die deutschen Pfadfinder*innenverbände wählen hierzu jeweils zwei junge Erwachsene unter 25 Jahren für bis zu 2 Jahre. Sie nehmen an der Europa- und Weltkonferenz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder teil und kommunizieren ihre Erfahrung innerverbandlich. Sie lernen die nationalen Strukturen kennen, vernetzen sich mit anderen Young Delegates aus Europa und bringen sich aktiv in die Verbandsarbeit mit ein. 

 

Kontakt
Stefanie Rautenberg
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und externe Beziehungen beim rdp
E-Mail: stefanie.rautenberg@rdp-rdp.de
Telefon: 030 288 7895 35

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