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Aktualisiert: vor 2 Minuten 53 Sekunden

Buchvorstellung: Vom Lagerfeuer ins Rampenlicht

vor 16 Stunden 29 Minuten


Vom Zauber schöner Lieder seit ihrer Kindheit besessen, hatten die Kröhers hunderte davon schon über drei Jahrzehnte zusammengetragen und gesungen – als da waren: Lieder der Handwerksburschen auf der Walz, Tanzweisen der Kosaken, Cowboysongs, Shanties der Seeleute auf den Weltmeeren, Balladen französische Amouren, Partisanenlieder, Freiheitsgesänge, Arbeiterlieder, und viele mehr.

Der Vollbluterzähler schildert auf über 300 Seiten sein Leben als Lehrer an amerikanischen Schulen und als Handelsvertreter auf den Straßen des Wirtschaftswunderlandes. Dazu die Heirat, den Hausbau und die Geburt zweier Söhne. Stets hört der Leser aus dem Hintergrund die Musik jener Tage, Calypsoweisen und Skifflejazz, Big Band-Sounds und Lagerfeuerromanzen.

Autor: Oskar Kröher
ISBN 978-3-88778-389-1
368 Seiten
Format: 18 x 25,2 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage zahlreiche Fotos, Hardcover

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Kategorien: Pfadfinder

Bundesthing der CPD 2017 mit Video

Fr, 11/17/2017 - 09:07


In Birkenfelde in Thüringen, dem Heimatort ihres Bundeshofes, traf sich vergangenes Wochenende die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands  zum alljährlichen Bundesthing. Nach einem Jahre des Übergangs mit einer sechsköpfigen Bundeskommission bestätigte das Thing drei Mitglieder dieses Teams als neue Bundesführung: Jörg Otto als Bundesführer, Christine Günther als 1. Stellvertreterin und Robin Walz als 2. Stellvertreter.

Wichtigster Programmpunkt war der Bau der neuen Bundeshalle, das letzte Großprojekt des CP-Zentrums „Bundeshof“. Momentan ist die alte Vorderscheune, der straßenseitige Teilbau des Vierseithofes im thüringischen Eichsfeld, bis auf weniger Fachwerkelemente abgetragen und rückgebaut. In den letzten Monaten sind die Fundamentlöcher ins harte Grundgestein getrieben und vor kurzem gegossen worden. „Wenn man weiß, wieviel Arbeit drinsteckt, ist der Augenblick der Betonblöcke sehr ästhetisch“, so Hofsprecher jopf, Johannes Pfau, einer der Projektverantwortlichen. Außerdem sind die angrenzenden Nebengebäude gesichert und winterfest gemacht worden. Im nächsten Jahr ist der Rohbau geplant, im Sommer soll das Richtfest gefeiert werden. Momentan steht die Spendenakquise und Baubeauftragung im Mittelpunkt.

Außerdem positionierte sich der Bund nochmals eindeutig gegen sexualisierte Gewalt mit einem Text, der unter anderem auf der Homepage veröffentlicht wird: »Als Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder stehen wir aktiv ein gegen jede Form von Sexismus, Rassismus, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit. Wir wollen als Einzelne und als Gemeinschaft demokratische Werte, ein friedliches Miteinander und einen gemeinschaftlichen Dialog leben. Die CPD ist ein Bund, der junge Menschen in ihrer positiven Entwicklung begleiten und unterstützen will. Wir achten auf die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, treten aktiv für ihr Wohl und gegen sexualisierte Gewalt ein.«

Bereits am Samstagabend schloss das Thing und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten den Tagungsort, die Birkenfelder Mehrzweckhalle, gleich für ein spontanes und wildes Fußballmatch „Kluft gegen T-Shirt“. Hier das Video:

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Kategorien: Pfadfinder

Bäkeburg

Fr, 11/17/2017 - 04:05


Die Bäkeburg ist das ehemalige Gruppenhaus der Jungenschaft Bran von Monsalvat im Gau Wartburg im DPB. Leider existiert die Gruppe nicht mehr, aber ihr Heim, bei dem es sich um ein ehemaliges Klohäuschen handelt, ist glücklicherweise noch existent und steht für Anmietungen zur Verfügung. Die Bäkeburg liegt im Süden Berlins, in Berlin Steglitz, direkt am Park gelegen. Sie ist ein kleines Häuschen mit 36qm Grundfläche mit Küche (Einbauküche, Gasherd, Kühlschrank), einem Gruppenraum, Dusche, WC und Schlafboden für bis 6 Personen. Außerdem ist noch für ein paar Isomatten Platz auf dem Boden. Im Grünen, aber verkehrsmäßig super! Kontakt: baekeburg (at) gmx.de sowie bei Facebook.

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Kategorien: Pfadfinder

Mühlenstumpf Bonn: Spendenaktion jetzt bei Betterplace.org

Do, 11/16/2017 - 07:30


Verhindern auch Sie mit Ihrer Spende die Verwandlung von Bonner Pfadfindern in Eiszapfen! Insgesamt werden für die Anschaffung eines Kaminofens mit Kochfunktion und Backofen, notwendige Kernbohrung und einen ummauerten Kaminzug in unserem „Mühlenstumpf“ mehrere tausend Euro benötigt. Der Winter naht und ohne einen Kaminofen im Untergeschoss werden die Kinder und Jugendlichen sich weiterhin sehr dick anziehen müssen… Hier geht es nur Spendenaktion. (Zahlung auch per Paypal möglich)

Der Förderverein Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. ist Träger des Projektes „Umbau des denkmalgeschützten Mühlenstumpfes zu einem Pfadfinderheim der Bonner Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB)“. Seitdem der Förderverein den Mühlenstumpf von der Stadt Bonn gepachtet hat, ist viel geschehen. Zuletzt wurde der Ausbau des unteren Gebäudeteiles vorangebracht. Detaillierte Informationen zum Baufortschritt erhalten Sie / Ihr unter www.mühlenstumpf.de

Bereits auf einer Zeichnung des Rheinlaufes aus dem Jahre 1620 ist eine Bockwindmühle auf Graurheindorfer Gebiet eingezeichnet. Heute ist der sogenannte Mühlenstumpf das letzte Relikt einer reichen und jahrhundertealten Bau- und Techniktradition. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung bietet sich durch die Initiative des Deutschen Pfadfinderbundes die Möglichkeit den Stumpf wieder sinnvoll zu nutzen und ihn dadurch dauerhaft zu erhalten.

Und für den unmittelbar bevorstehenden Winter benötigen die Pfadfinder auch im unteren Bereich, der nachweislich früher als Eiskeller genutzt wurde, eine Möglichkeit, zu Heizen. Und zu Kochen. Denn leider besteht aufgrund der „Insellage“ gegenwärtig kein Anschluss an Versorgungsleitungen…

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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder unter den Preisträgern: Otto-Junker-Preis 2017

Mi, 11/15/2017 - 04:04


Der Krefelder Maximilian Schleupen ist an der RWTH Aachen im Rahmen einer Festveranstaltung zusammen mit drei weiteren Absolventen mit dem Otto-Junker-Preis 2017 für herausragende Studienleistungen ausgezeichnet worden. Maximilian Schleupen, im September 1990 geboren, besuchte die Montessori-Gesamtschule. Seit 2011 studierte er in Aachen Werkstoffingenieurwesen und schloss das Studium 2016 mit Auszeichnung ab. Seine Abschlussarbeit „Untersuchung zur Kristallplastizität unter Verwendung von Spektralmethoden“ schrieb er in Kooperation mit dem Imperial College London, wo er zuvor ein Erasmus-Auslandsjahr verbrachte. Während des Studiums wurde Schleupen durch Stipendien des VDEh, der SMS group und der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Der Pfadfinder und Kajakfahrer ist seit Oktober 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am RWTH-Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik und arbeitet dort an Abkühlprozessen für kontinuierliche Bandanlagen. Die Otto-Junker-Stiftung wurde 1970 von Dr.-Ing. E.h. Otto Junker ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zahlreicher Einzelprojekte. Bildnachweis: Andreas Schmitter [Pressebild der RWTH Aachen]. Maximilian Schleupen ist der zweite von rechts in der Gesamtansicht.
Quelle: Pressemitteilung der RWTH Aachen 09.11.2017

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Kategorien: Pfadfinder

Mehr als tausend Paar Schuhe

Di, 11/14/2017 - 04:54


Bei der Schuhsammelaktion des Stammes Noah Nettetal (Bund Europäischer St. Georgs Pfadfinderinnen und -Pfadfinder, BESP) kamen seit den Sommerferien mehr als tausend Paar Schuhe zusammen. Die Aktion sei gut angenommen worden, schloss ein Vorstandsmitglied gegenüber der Rheinischen Post. Die Pfadfinder nutzten die Aktion „Shuuz“ des Kolpingwerkes: Für tragbare Schuhpaare gibt es einen Kilopreis. Die Gruppe wird das eingenommene Geld für ihre Ferienfreizeit in England 2018 und für Zeltmaterial verwenden.

Quelle: Rheinische Post 07.11.2017

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Kategorien: Pfadfinder

Einladung zum Konzert mit Wolfgang Rieck

Mo, 11/13/2017 - 06:52


Am 09.12.2017 ab 20.00 Uhr findet in der freien Jugendherberge Schloss Martinfeld (37398 Schimberg OT Martinfeld) ein Solo-Konzertprogramm mit Wolfgang Rieck statt. Der deutsche Lyriker, Sänger und Liedermacher gehörte von 1992-2001 der Gruppe Liederjan an. Seine Konzerte umfassen hochdeutsche und plattdeutsche Lieder, die er teilweise selbst schreibt und teilweise von anderen Autoren stammen. Im Dezember 2003 kam seine Solo-CD Alles muss sich wandeln mit 19 Gastmusikern heraus, unter diesem Motto findet auch der Abend in Martinfeld statt. Mehr Infos hierzu: http://schloss-martinfeld.de/veranstaltungen/

Schloss Martinfeld ist in bündischer Hand. Im Mai 2008 gründeten sieben Mitgliedern des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) den Verein „Schloss Martinfeld e.V.“, dessen Anliegen Kauf und künftiger Betrieb von Schloss Martinfeld im Eichsfeld / Thüringen als Unterkunft war. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrages im August konnte der Betrieb bereits im Herbst 2008 aufgenommen werden. Das Renaissanceschloss von 1611 steht seither als Selbstversorgerunterkunft, aber auch mit komplettem Verpflegungsangebot als Herberge zur Verfügung.

Bildnachweis: Wolfgang Rieck

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfindergemeinschaft Gilwell

So, 11/12/2017 - 04:32


Einer der jüngsten Bünde in Deutschland dürfte diese junge Truppe von der Pfadfindergemeinschaft Gilwell sein, denn sie gründete sich erst um 2016. Das bedeutet aber nicht, daß es keine Erfahrung gäbe, denn die vorhandenen Altrover brachten jeweils zwischen 10 und 30 Jahren Erfahrung mit ein. Zuvor waren diese beim freien Stamm Königstiger, beim Deutschen Pfadfinderbund Mosaik (DPBM) oder in anderen Bünden tätig gewesen, hatten dort aber wegen unterschiedlicher Ansprüche an Qualität der Arbeit oder anderen Gründen schließlich entschieden, ihre Vorstellung in einem anderen, eigenen Bund zu realisieren. So ist eine kleine, aber feine eigene Gemeinschaft entstanden, die sich nach dem ältesten Ausbildungszentrum für Pfadfinder der Welt, dem Gilwell Park in London, benannt hat. Keinesfalls sind sie bemüht, ihr eigenes Süppchen zu kochen, vielmehr verfügen sie schon jetzt über ein reiches Netzwerk an Kontakten zu anderen Gruppen und Bünden, so bringen sie sich beispielsweise auch im Untermerzbacher Kreis (UMK) und dessen Treffen ein. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Neuerscheinung: Stuttgart ’29

Sa, 11/11/2017 - 04:15


Der Autor Hans-Joachim Seidel hat sich in „Stuttgart ’29“ einem, nein zweier in die jungenschaftliche Peripherie hineinspielenden Themen gewidmet, eines eher amüsant, das andere in seiner Konsequenz bitterernst. Hans-Joachim Seidel analysiert in „Stuttgart ’29“ den von der Autorin Clara Hohrath verfassten Schlüssel- bzw. Adoleszenzroman „… besonders in Stuttgart“, Titel in späteren Auflagen: „Hannelore erlebt die Großstadt“, der 1931/32 bei Thinemann erschien und inzwischen vergriffen ist. Tusk bezeichnete dieses Werk seinerzeit als „blöd und empörend“. Die Großstadt der Autorin Clara Hohrath ist Stuttgart, wo die 17-jährige Hannelore ca. 1929 vom Lande eintrifft, um in der württembergischen Metropole zu studieren. Die Verfasserin schlüsselt ihre Protagonistin in die Familien Köbel und Friedrich Wolf hinein, und Hans-Joachim Seidel, Bruder von Eike Seidel, geht diesen Verschlüsselungen nach.

Insbesondere hat es ihm die fiktive Romanze der Hannelore mit dem „Hug“ angetan, wohinter sich Eberhard Köbel-tusk verbirgt. Dieser, seit 1930 oder 1931 verlobt, seit 1932 verheiratet, empfand das Buch allerdings als blöd und empörend. Zum andern wird uns ein Blick auf ein ernstes Thema eröffnet: Der Arzt, Kommunist, Medizin- und Theaterschriftsteller Dr. Friedrich Wolf erscheint im Buch als Dr. Grimm. Dies nimmt Hans-Joachim Seidel zum Anlass, Friedrich Wolfs Genossin und Geliebte Lotte Rayss bis zur Machtübertragung an den Nationalsozialismus zu porträtieren.

Autor: Hans-Joachim Seidel
ISBN 978-3-88778-472-0
44 Seiten
Format: 148 x 210 mm
1. Auflage, Softcover mit S/W-Bildern
Erscheinungstermin: April 2016

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Kategorien: Pfadfinder

Heim des BdP Stamm Wildwasser

Fr, 11/10/2017 - 04:00


Das Stammesheim des BdP Stamm Wildwasser befindet sich in der Frankfurter Landstraße 90 im Hanauer Stadtteil Kesselstadt. Es ist ein geräumiges Haus mit zwei Etagen. Neben einem großen und einem kleinen Gruppenraum im unteren Stockwerk, gibt es im Dachgeschoss einen großen Raum mit Kamin, gemütlicher Sofaecke und Teppichlager für gesellige Abendrunden. Natürlich verfügt es auch über eine sehr gut ausgestattete Küche sowie getrennte Mädchen- und Jungentoiletten.

Draußen gibt es ein knapp 4.600qm großes Außengelände, auf dem unter anderem ein gemütlicher Holzpavillion und eine große Zelthütte zum Verweilen und Spielen einladen. Sowohl der Pavillon als auch die Zelthütte sind im Rahmen des Projektes zur Erschließung eines Geländes als ökologischer Erlebnis-, Lern- und Handlungsraum errichtet worden.

15 Minuten Fußweg entfernt befindet sich der Staatspark Wilhelmsbad. Hier gibt es unter anderem einen idylischen Minigolfplatz und eine wunderschöne Parkanlage mit einem Weiher, vielen Grashügeln und tollen Möglichkeiten zum Spielen oder Spazieren.

Für Pfadfindergruppen besteht die Möglichkeit, das Stammesheim zu mieten.  Mehr Informationen und Bilder unter www.bdp-wildwasser.de/stammesheim/

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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder-Kalender werden rar

Do, 11/09/2017 - 05:53


Nur noch 120 Kalender „Wülfrath Anno Dazumal“ stehen zum Verkauf, wie die Fördergemeinschaft St. Georg  aufmerksam machte. Dabei steigt nach deren Erfahrung der Verkauf im November wegen der bevorstehende Adventszeit nochmals kräftig an. Jetzt also flott! Der Kalender ist nur noch in Schlüter`s Genießertreff, Wilhelmstr. 131a und in Rohdenhaus, sowie in der Buchhandlung Rüger, Wilhelmstr. 136, im Verkauf. Zu jedem Kalender wird eine Papiertragetasche angeboten. Der Erlös des Kalender kommt der Jugendarbeit insbesondere die der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in Wülfrath zu Gute.

Quelle: TME Redaktion 05.11.2017

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Kategorien: Pfadfinder

Wandern auf Spuren des Grauens

Mi, 11/08/2017 - 04:34


Bei der Überschrift denkt man an Halloween, stimmt aber nicht. Auf Einladung des Fördervereins der Kaldauer Pfadfinder machte sich eine Gruppe von Interessierten auf den Weg, um in Erfahrung zu bringen, wie es möglich war, dass vor knapp 400 Jahren Menschen, vorwiegend Frauen, als Hexen denunziert, gefoltert und grausam getötet wurden. So Anna Katharina Spee, eine vermögende Frau mit vier Kindern, die in die Fänge des von weit her angereisten Hexenkommissar Dr. Jan Möden geriet. Heimatforscher Gerd Wachs führte die Wanderer ab der Alten Brauerei in Kasbach-Ohlenberg (Kreis Neuwied) durch den bunt gefärbten Herbstwald und berichtete unterwegs darüber, wie es dort im Jahre 1631 zuging. Anna Katharina Spee war damals eine von 18 Frauen und zwei Männern, die dem Verfolgungswahn zum Opfer fielen. Die Folgen der Pest und eine allgemeine Hungersnot waren offenbar der Anlass, Schuldige für diese Katastrophen zu suchen, aber sicherlich auch die Gier, sich auf solche Tribunale das Eigentum der Hingerichteten anzueignen. Der Heimatforscher schilderte detailgenau die Gerichtsverhandlungen und das Procedere, dass den Hinrichtungen vorausging. Er zeigte das noch erhaltene und heute noch bewohnte herrschaftliche Anwesen der Familie Spee, den Weg zur Hinrichtungsstätte und die Stätte ihres qualvollen Todes. In der Wallfahrtskirche in Bruchhausen, wo eine Grabplatte von Robert Spee, dem Ehemann der angeblichen Hexe, zu sehen ist, erinnerte Sopranistin Claudia Wachs mit schöner Solostimme an das Schicksal der zu Unrecht verfolgten Frauen und Männer des Jahres 1631. Hier zum Wikipediaeintrag zu Anna Katharina Spee.

Quelle: Nach Informationen der Stadtverwaltung Siegburg, online u.a. bei Focus 06.11.2017

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Kategorien: Pfadfinder

Redaktionsschluss Jahrbuch: 20. November

Di, 11/07/2017 - 04:14


Liebe Verantwortliche in den Bünden! Wir bereiten unser Jahrbuch für 2017 vor. Daher möchten wir bei Euch anfragen, ob es bei Euch Veranstaltungen oder Ereignisse gegeben hat, die für die Pfadfinder- und Jugendbewegung interessant sind, über die wir berichten sollen, damit auch Ihr im Jahrbuch vertreten seid. Wenn Ja, sendet uns bitte bis zum 20.11.2017 Eure Beiträge mit entsprechenden Bildern (mind. 300 dpi bei jeweils mind. 1 MB Größe). Gerne prüfen wir dann, ob diese im Jahrbuch oder auf scouting.de Verwendung finden.

Wir freuen uns, wenn ihr auch während des laufenden Jahres an uns denkt. Auf unserer Online-Plattform veröffentlichen wir auch zeitnah Beiträge von Euren Veranstaltungen, Beiträge mit Fotos oder Filmen werden besonders häufig angeklickt. Beachtet hierzu  diesen Beitrag. Gerne übernehmen Eure Pressemitteilungen, wenn wir in Euren Verteiler aufgenommen werden.

Sendet eure Nachrichten für das Jahrbuch oder scouting.de an: news@scouting.de
Für größere Datenmengen (Videos, hochaufgelöste Fotos) empfehlen wir den kostenfreien Versand an news@scouting.de per wetransfer.

Herzlichen Dank!

Das Scouting Team

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Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Michael (Walther Jansen)

So, 11/05/2017 - 04:44


Heute vor 58 Jahren, am 05. November 1959, verstarb Michael (Walther Jansen) nach kurzer Krankheit im Alter von 62 Jahren in Hamburg. Michael war war einer der bedeutendsten Führer der Deutschen Pfadfinderbewegung bereits vor dem zweiten Weltkrieg, nach diesem Mitbegründer und Bundesvogt des heutigen Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) und Stifter des Ordens Sankt Georg als weiteren Bundesteil des DPB.Michael wurde am 27. Oktober 1897 in Breslau geboren. Um 1908 kam er erstmals mit einer bündischen Gruppierung in Kontakt. Im ersten Weltkrieg täuschte er, wie viele andere seiner Generation auch, ein höheres Alter vor, um sich freiwillig für den Kriegsdienst zu melden. Nach eigener Aussage war er einer der Überlebenden der Schlacht von Langemarck, die als Mythos und glorifiziert ihren Weg in die bündische Geschichtsschreibung fand. Die Militärdienstbescheinigung von Michael gibt seinen Einsatzort zum Zeitpunkt der Schlacht jedoch abweichend mit „westlich der Argonnen“ an. Dies ist die erste, aber nicht letzte Frage, die sein Lebenslauf aufwirft.

1922 war Michael an der Gründung des Neudeutschen Pfadfinderbundes beteiligt und nahm hier entscheidenden geistigen Einfluss. Im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Illegalität in den Jahren nach der nationalsozialistischen Machtübernahme entstand unter Beteiligung von Michael 1932 die Reichsschaft Deutscher Pfadfinder, die sich 1933 mit anderen zum Großdeutschen Bund zusammenschloss, den sie aber bereits wenig später wieder verließ, um der drohenden Zwangsauflösung durch das Regime zu entgegen, was allerdings nur kurzfristig gelang.

Verstrickungen des Einzelnen mit dem Regime sind ein Signum des Lebens in totalitären Staaten. Davon blieb auch Michael nicht verschont. Und während seine Tätigkeit als Agent der Gestapo sehr gut belegt ist, gibt es für die ihn „entlastetenden“ Tätigkeiten, wie der Beihilfe zur Flucht von politisch Verfolgten über die deutsch-niederländische Grenze, keine unmittelbaren Zeugen.

Nach dem Krieg verschwieg Michael seine Mitgliedschaft in der NSDAP (in der er aber tatsächlich durch Inaktivität glänzte) und, da er im Zusammenhang mit dem Attentat auf Stauffenberg, wie so viele weitere, die bereits als politisch unzuverlässig bekannt waren, verhaftet und in ein Konzentrationslager gesteckt worden war, wurde er nach dem Krieg offiziell als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt und erhielt entsprechende Reparationen. Erst nach der Öffnung des eisernen Vorhanges und somit Jahrzehnte nach seinem Tode wurden die Archive zugänglich, aus denen Michaels Tätigkeiten für das nationalsozialistische Regime hervorgingen. Michael selbst kann nicht mehr gefragt werden.

Der heutige Deutsche Pfadfinderbund wurde 1945 von Ebbo (Dr. Erhard Plewe) und Michael in Berlin gegründet. Seine geistigen Wurzeln liegen in dem Neudeutschen Pfadfinderbund und der Reichsschaft deutscher Pfadfinder. Michael war erster Bundesvogt des DPB bis zu seinem Tode. Sein reiches schriftliches Werk, die Tiefe seiner Gedanken, seine Ausstrahlung haben den DPB stark geprägt. Nicht zuletzt ging auch die Gründung des geistigen Ordens Sankt Georg auf ihn zurück und wäre ohne die Kraft von Michaels Persönlichkeit niemals entstanden. Der Deutsche Pfadfinderbund hat sich nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen Michael sehr aktiv und offen mit der Verstickung Michaels mit dem Regime auseinandergesetzt.

Das Grab von Michael in Hamburg wurde vor einigen Jahren aufgelöst, der Grabstein in den Park von Schloss Martinfeld, eine von Pfadfindern des DPB gegründete freie Jugendherberge, überführt.

Wikipedia-Eintrag zu Michael (nicht gänzlich fehlerfrei)

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinderbund Nordbaden

So, 11/05/2017 - 04:30


Der Pfadfinderbund Nordbaden (PbN) entstand aus der „Landesmark Nordbaden“ innerhalb des Bundes Deutscher Pfadfinder und spaltete sich von diesem 1960 ab. Der koedukative und interkonfessionelle PbN besteht aus vier Stämmen in Heidelberg, Mannheim und Ettlingen. Er ist Mitglied im Ring junger Bünde. Das Symbol des PbN zeigt dieSchwarze Tanne”, welche den Oden- und Schwarzwald symbolisiert, sowie die Wellen von Neckar und den Rhein. Die Gruppen verfügen übere mehrere Heime bzw. Hütten. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Meine Abenteuer als Spion

Sa, 11/04/2017 - 04:10


Diese Faksimile Ausgabe stammt aus dem Jahr 1915. Damals wurde sie übersetzt um die Deutschen auf die Gefahr durch britische Spione aufmerksam zu machen. Gedruckt ist es in, der damals in Deutschland gebräuchlichen, Fraktur-Schrift. Wer wusste, dass der Gründer der Pfadfinderbewegung einst einmal ein Spion war? Dies sind die spannenden und zum Teil gefährlichen Erfahrungen, die Baden-Powell als Nachrichtenoffizier in verschiedenen „Urlaubswochen“ sammelte, die er als Militärsekretär des Gouverneurs von Malta in vielen Mittelmeerstaaten unternahm. Er selbst meinte zu seinen Erfahrungen: „Das Wissen, dass du beobachtet wirst und nicht weißt, von wem, gibt dir – ich kann dies versichern – ein sehr mulmiges Gefühl, vor allem, wenn du tatsächlich schuldig bist!“

Autor: Robert Baden-Powell
ISBN 978-3-88778-424-9
142 Seiten
Format: 12,3 x 18,5 cm
Sprache: deutsch
Faksimile Ausgabe, Leinenstruktur, zahlreiche Abbildungen, Frakturschrift

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Kategorien: Pfadfinder

Bericht von der Ausstellung 70 Jahre Wato, die Pfadfinderkünstlerin

Fr, 11/03/2017 - 07:18


„Gäste sind gerne willkommen!“ schrieb Carola Gassen als stellvertretende Vorsitzende des Pfadfinder-Hilfsfond. Gerne willkommen zur Eröffnung einer Ausstellung zu Ehren von Ortrud Krüger-Stohlmann, bei den Pfadfindern als Wato bekannt. Mit Wato hatten ich für die Burg Karlsruhe (BdP) in Vorbereitung deren 100-jährigen Jubiläums im Jahr 2013 schriftlichen Kontakt. Die Möglichkeit, auf Burg Ludwigstein mehr über diese Mitbegründerin der interkonfessionellen Pfadfinderinnenarbeit nach dem zweiten Weltkrieg zu erfahren, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Wird Wato persönlich anwesend sein? Sie war es, gemeinsam mit einem ihrer beiden Söhne und einer Enkelin.

Hansdieter Wittke – in dessen Sammlung sich zahlreiche Exponate und Unterlagen zu Watos Pfadfinderinnenarbeit befinden – eröffnete die Veranstaltung. Er kennt Wato schon seit etwa 45 Jahren, als er noch Landesmarkführer im Bund Deutscher Pfadfinder war. 45 Jahre freundschaftliche Verbundenheit.
Jörg Krautmacher verlieh als Vorsitzender anschliessend Wato die Ehrenmitgliedschaft des Pfadfinder-Hilfsfonds. Wato war sichtlich berührt, obwohl sie schon zahlreiche Auszeichnungen in ihrem Leben erhalten hat. Dieses war bestimmt von ihren „Herzensthemen“ Familie, Kunst und Pfadfinder, wie es eine Zeitung zu ihrem 90. Geburtstag geschrieben hat. Ihr Sohn Asko präsentierte dieses vielfältige Wirken seiner Mutter auf beeindruckend einfühlsame Art und Weise. Das war keine Lobhudelei, das war eine spannende Beschreibung eines Menschen, durchaus auch mit kritischen Zwischentönen, wie es der Sohn einer Mutter mit einem so breiten Interessensspektrum halt erleben kann.
Zuvor gab es einen schönen Film über die Wichtelgruppe „Wiesenvolk“ der Bad Homburger Pfadfinderinnen. Mit diesem Film konnte Wato anlässlich ihres Besuches einer Tagung (Convention) amerikanischer Pfadfinderinnenführerinnen bereits im Jahr 1951 die deutsche Pfadfinderinnenarbeit vorstellen. Wato ist übrigens laut Carola Gassen die Abkürzung eines indianischen Namens. Dieser Indianer aus dem Gebiet aus dem heutigen Kanada war eigentlich französischen Blutes und machte die Erfahrung, dass es sinnvoll ist, auch seinen Feinden – also aus Sicht der Indianer den weissen Eindringlingen – erst einmal vorurteilsfrei gegenüberzutreten.
Wato selbst hielt mit fester und klarer Stimme einen Vortrag über das Modellieren. Hierbei geht es um die Herstellung von Büsten oder Reliefs, also von Köpfen aus Ton oder Bronze. „Das Antlitz fasziniert sie“, so zu ihrem 90. Geburtstag im Jahr 2015 in einem Zeitungsbeitrag zu lesen. Das war hier deutlich zu spüren. Etliche ihrer Werke prägen das Stadtbild von Bad Homburg.
Zum Ende der Veranstaltung führte Frauke Schneemann vom Archiv der Deutschen Jugendbewegung in die kleine Ausstellung ein. In der Ausstellung konnten wir viele Exponate wiederfinden, die Asko in seinem Vortrag angesprochen und erläutert hat. Dabei auch das Tagebuch der bereits erwähnten Gruppe „Wiesenvolk“, begonnen im August 1947 oder ein Relief von Olave Lady Baden-Powell, als Ehefrau von BP eine Mitbegründerin der Pfadfinderinnenbewegung.

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Fahnendiebstahl ÜT 2017: Belohnung ausgesetzt

Fr, 11/03/2017 - 07:12


Auf dem ÜT Allenspach: Bundesfahne aus Jurte gestohlen Almi hat es ja auf der Scouting-Homepage geschrieben: „…zudem gilt in gemeinsamen Lagern in aller Regel der Lagerfrieden, hier ist der Diebstahl also gänzlich untersagt.“ So war es denn ja auch, es galt ein Lagerfrieden, deshalb haben auch viele andere Bünde ihre Fahnen und Wimpel während des gesamten Lagers sichtbar ausgehängt bzw. wehen lassen. Klar, denn es gab ja keine Türschilder, deshalb sind auf solchen Lagern meist die Fahnen auf oder an den Zelten ein Hinweis, wer wo zu finden ist. Unsere Bundesfahne war an einem Wimpelspeer aufgezogen, der an der Jurte festgebunden war, mit dem zusammen sie entwendet wurde. Sie lag oder stand also nicht ‚einfach nur herum‘, wenngleich auch das kein Grund gewesen wäre sie mitzunehmen. Es gab zudem einen von den Teilnehmern gestellten lagerinternen Wachdienst, der ab hereinbrechender Dunkelheit auf dem gesamten Gelände unterwegs sein sollte.Es war also in keinster Weise damit zu rechnen, daß so etwas passiert. Dieser Aussage haben sich auch mehrere ältere Erwachsene aus der Gegend angeschlossen, die sowohl Allenspach 1977 und z.T. auch 2017 mitorganisiert haben und somit die Lageridee, als auch die angrenzenden Ortschaften und viele Anwohner gut kennen. Daß der Diebstahl von ortsansässigen Jugendlichen begangen worden ist, wird von ihnen kategorisch ausgeschlossen. Es ist also davon auszugehen, daß die Fahne von anderen Lagerteilnehmern oder bündischen Kurzbesuchern gestohlen wurde. Da es keine Nachricht oder Forderungen oder ein ‚Bekennerschreiben‘ gibt, gehen wir von einem ’normalen‘ Diebstahl, also einer gewöhnlichen Straftat aus. Einen Moment abzupassen, wenn gerade niemand in der Jurte ist und dann etwas mitzunehmen ist nicht nur menschlich gemein, unpfadfinderisch und völlig unehrenhaft, ein solches Verhalten ist zudem auch gegen die Idee solcher gemeinsamer Großtreffen gerichtet! Solche größeren, überbündischen Lager dienen doch dazu einander kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen, ggf. Vorurteile abzubauen und das Miteinander zu stärken. Durch solcherart Trivalverhalten tritt man (neben den strafrechtlich Aspekten) jedoch gerade diese wesentliche Lageridee mit Füßen.

Die entwendete Fahne ist gerade jene, die schon viele unsere Fahrtengrupppen auf den ganz großen Fahrten begleitet hat und schon in vielen Ländern und auf mehreren Kontinenten geweht hat und entsprechend zerrupft aussieht. Zuletzt flatterte sie 2016 in Alaska und auf dem Yukon in Nordkanada (ist auch im aktuellen Scouting-Jahrbuch abgebildet). Sie hat für uns einen hohen ideellen Wert, insbesondere auch für die meist noch jugendlichen Teilnehmer dieser Fahrten. Deshalb setzen wir für die Wiederbeschaffung oder für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, eine Belohnung von bis zu 300 € aus! Eine gewisse Hoffnung setzten wir jedoch auch dahin, daß es möglicherweise eine unüberlegte Spontanhandlung war und den Einen oder Anderen inzwischen das schlechte Gewissen plagt oder sich doch noch ein gewisses Ehrgefühl regt. Was soll man nun auch damit tun, als ‚Trophäe‘ herumzeigen geht ja hinsichtlich der Umstände gewiß nicht. Vielleicht bekommen wir sie ja anonym zurückgeschickt. Dann würden wir die Angelegenheit natürlich auch, wie man sagt, ‚zu den Akten legen‘. Eines ist jedoch klar, mit der Zeit, auch wenn womöglich noch Monate oder Jahre ins Land gehen, kommt alles ans Licht. Andreas

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Kategorien: Pfadfinder

Bundesheim der Taunus-Pfadfinder

Fr, 11/03/2017 - 05:00


Im schönen Hintertaunus, direkt neben dem Freilichtmuseum Hessenpark, liegt das schöne Grundstück mit dem Bundesheim der Taunus-Pfadfinder. Es besteht aus einem urigen kleinen Haus und einer großen Lagerwiese, nur 10 Gehminuten vom Taunusrand entfernt. Das etwa 3700 m² große Grundstück mit großer Wiese ist wie geschaffen für Stammeslager und andere Pfadfinderaktivitäten. Ausgestattet mit einer Feuerstelle und einer Handpumpe für  alle, die es wirklich traditionell wünschen. Selbstverständlich gibt es aber auch fließend Wasser aus dem Hahn, Strom und ein WC. Toilette, Wasch- und Spülraum im Außenbereich wurden in 2016 neu und tipptop hergerichtet.

Das Haus selbst verfügt über eine Küche mit fließend Warmwasser, Herd, Kühlschrank, Geschirr und einem Hauptraum mit 2 Holzofen und eine 2. Etage mit einem Aufenthaltsraum  und Schlafraum. Einfache Schlafmöglichkeit im Obergeschoss mit 3 Betten einzeln, etwa 6 auf einem Großbett oder für mehr mit eigener Unterlage auf dem Boden. (Betten haben Matratzen für eigene Bettbezüge.) Aufenthaltsraum für 50 Personen im Erdgeschoss. Das Heim ist umringt von alten Bäumen. Auf der einen Seite schaut man über die Felder, auf der anderen ist ein kleines Waldstück angeschlossen, welches sich herrlich zum Spielen eignet. Im Herbst und Frühjahr kann man durch die kargen Bäume die alte Kirche und die Windmühle des Freilichtmuseums sehen, welcher nur durch einen Erdwall von dem Grundstück abgegrenzt ist. Von ca. November – März (Je nach Witterung) ist das Grundstückjedoch  im Winterschlaf und den Mitgliedern vorbehalten. Es stehen etwa 8 – 10 Parkplätze zur Verfügung. Zeltstangen sind vorhanden. Feuerholz nach Absprache. Mehr Infos, Bilder und Preise:  www.pfadfinder.camp

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Kategorien: Pfadfinder

VDAP feierte fünfzigjähriges Jubiläum

Do, 11/02/2017 - 04:41


Am verlängerten Wochenende Ende Oktober feierte der Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain in Verden sein goldenes Jubiläum. Über 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie Gäste aus Belgien, Österreich und Polen waren angereist, um zugleich auch das fünfzigjährige Jubiläum der Zentralgilde zu begehen. Also gleich doppelter Grund zur Freude für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder,  die den Wahlspruch „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder“ konsequent verinnerlicht haben. Von den „Jungspunden“ des ortskundigen Stammes Amelungen vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) wurden sie durch den Dom und das Pfadfinderheim am Klusdamm geführt, eine gemeinsame Singerunde am Lagerfeuer schlosss sich an. Zudem gab es einen Ausflug in die Hansestadt Bremen und nach Bremerhaven, am Sonntag erfolgte ein ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle auf dem Gelände des Jugendhofs. Die Altersspanne der Teilnehmer erstreckte sich von 20 bis Mitte 90 Jahre. Besonders im sozialen und kulturellen Bereich sieht der VDAPG seine Aufgaben. In einem Dorf am Victoriaseehat man gemeinsam mit den Altpfadfinder-Gilden aus Italien und Liechtenstein einen Fußballplatz angelegt. Der VDAPG ist eine Vereinigung erwachsener Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die sich gerne mit Gleichgesinnten treffen und das Pfadfindertum weiter leben. Er ist Mitglied im Weltverband der erwachsenen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ISGF (International Scout and Guide Fellowship – an organisation for adults), der in 61 Nationen mit etwa 50.000 Mitgliedern vertreten ist. Bei regelmäßigen Treffen auf regionaler, aber auch internationaler Ebene werden Kontakte gepflegt, aber auch die aktiven Jugendverbände unterstützt. Die kleinste Einheit im Verband ist die Gilde. Die Gilden der VDAPG sind in fünf Regionen aufgeteilt und bilden zusammen den interkonfessionellen VDAPG. Bildnachweis: VDAPG, Archivbild vom Gildentag 2013
Quelle: Verdener Nachrichten, 29.10.2017

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