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die Infoseite der Pfadfinder- und Jugendbewegung
Aktualisiert: vor 9 Stunden 4 Minuten

Sanitäre Regulierung

So, 07/15/2018 - 05:10


„Sanitären Regulierung“: Man kommt als Pfadfinder oder Wandervogel auf längeren Touren durch die unberührte Natur nicht umhin, diese zur Erledigung von kleineren oder größeren „Geschäften“ aufzusuchen. Darf man das? Eine grundsätzliche Antwort kann man nicht geben, denn wie so oft hängt dies von den lokalen Verordnungen ab. Vorhandene Toiletten sind aufzusuchen! Innerhalb geschlossener Bebauung und in Stadtparks ist davon auszugehen, dass ein Verbot selbst für einfaches „Austreten“ besteht. Es drohen empfindliche Geldbußen und zahlreiche Belege zeugen von der tatsächlichen Anwendung dieser Verordnungen insb. bei Stadtfesten oder größeren Veranstaltungen.

In „freier“ Natur ist die Stelle so zu wählen, dass sie nicht auf einem Weg liegt oder einsichtig ist (Erregung öffentlichen Ärgernisses); außerdem nicht innerhalb von Trinkwasserschutzzonen 1 und 2 (sie sind durch Schilder gekennzeichnet); außerdem nicht in Naturschutzgebieten oder solchen, wo das Verlassen der Wege per se untersagt ist oder wo sogar spezielle Schilder auf das Verbot der Verrichtung der Notdurft hinweisen (z.B. auf Rügen oder in den Dünen der Niederlande).

Es ist nach Möglichkeit das große Geschäft mit viel Erde abzudecken und/oder in eine zuvor ausgehobene Grube zu erledigen. Die Aussagen, ob Taschentücher gut oder gar nicht verrotten und wie umweltverträglich sie seien, sind sehr unterschiedlich (die genannten Zeiträume reichen von drei Wochen bis sieben Jahren, es hängt wohl auch von der Verarbeitung ab, ob Öle hinzugefügt wurden und ob sie bedruckt sind). Vorbildliche Menschen benutzen deshalb Klopapier oder verstauen die Taschentücher in Mülltüten, um sie dann später sachgerecht zu entsorgen.

Wie man am Beispiel zahlreicher Waldkindergärten ohne Toilettenanlagen (!) erkennen kann, besteht durchaus die Möglichkeit, für Spatengänge im Wald auch bei einer etwas größeren Gruppe erfolgreich in den Genuss einer entsprechenden Genehmigung der zuständigen Behörde zu gelangen. So hat der Landkreis Esslingen keine Bedenken gegen eine Verrichtung der Notdurft im Wald, sofern die Exkremente an geeigneter Stelle eingegraben werden.

Handelt es sich jedoch um ein Standlager, so ist mit dem Besitzer des Grundstückes eine Absprache hinsichtlich der vorrübergehenden Errichtung eines zentralen Wald-Klosetts zu treffen. Ab einer gewissen Gruppengröße ist das Anmieten eines Dixies kaum zu umgehen und möglicherweise auch besser für die Umwelt, als das „ungeklärte Einleiten von Abwasser“ in größeren Mengen. Wenn es einen unaufhaltsam an ungebotener Stelle „überkommt“ hat man möglicherweise keine Wahl. In diesem Fall sind die Ergebnisse jedoch restlos zu entfernen. Würde man „erwischt“, wäre genau dazulegen, weshalb man denn nicht in der Lage war, sich wie ein erwachsener Mensch zu kontrollieren. Halbherzige Erklärungen („hatte eine einstündige Bahnfahrt hinter mir und fand die Klos an Bord eklig“) reichen definitiv nicht aus. Im stillstehendem Verkehr (Stau) auf der Autobahn ist das Verlassen des Wagens zwar grundsätzlich nicht erlaubt, wird jedoch in Notfällen dieser Art toleriert. Schließlich handelt es sich um ein Menschenrecht.

Quelle: scouting 02-10

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Buchvorstellung: Wegzeichen – Lieder und Gedanken eines Lebens

Sa, 07/14/2018 - 05:35


Das ungewöhnliche Buch eines ungewöhnlichen Menschen. Ungewöhnlich, weil sie beide nicht in unsere Zeit zu passen scheinen – und gerade deshalb so bedeutsam sind.

Alexej Stachowitsch (1918-2013) war eine der wichtigsten Gestalten der Nachkriegs-Jugendbewegung in Deutschland und Österreich. Der gebürtige Russe mit seiner Liebe zu Österreich, seiner Formung durch deutsches Geistes- und Gedankengut und seiner tiefen Verwurzelung im russisch-orthodoxen christlichen Glauben, hat hier nicht einfach eine der üblichen Biographien vorgelegt. Er hat eigene Lieder und Texte in chronologischer Folge aneinandergereiht, die seine Entwicklung, sein Reifen, aber auch seine Beklemmungen, Zweifel, Hoffnungen und Freuden widerspiegeln, auch seine Enttäuschungen.

Dabei ging er nicht nach künstlerischen Gesichtspunkten, sondern nach dem vor, was für ihn wesentlich war, vom tiefen Ernst bis zu Scherz und Ulk, also allem, was sein Leben formte. „Political correctness“ spielte dabei für ihn keine Rolle.

So hat dieser weitgereiste Offizier, Techniker, Pädagoge, jugendbewegte Vorwärtsstürmer, Gründer des weitum bekannten und wegweisenden „Werkschulheimes Felbertal“ immer wieder zu bezeugen versucht, was schon R.M. Rilke in einem Brief so ausdrückte: „Vergessen Sie nie, Leben ist Herrlichkeit!“

Begleitet werden seine Schöpfungen und Aussagen hier durch viele Fotos, vor allem aber durch ausgewählte Bilder des Malers Borris Goetz. Beide verband ihr Streben nach dem Schönen, Wahren und Guten – und ihre jugendbewegten Ursprünge.

Alexej Stachowitsch
Wegzeichen – Lieder und Gedanken eines Lebens
168 Seiten | Hardcover | Fotos und Bilder | 18 x 24 cm
28,80 € | A: 29,60 €
ISBN 978-3-88778-304-4
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Großfahrtenpause!

Fr, 07/13/2018 - 04:46


Ab heute, Freitag dem 13. Juli, weilt die Online-Redaktion auf Großfahrt. Korsika. Man sieht sich dort oder liest ab dem 05. August wieder voneinander. Mit den besten Wünschen für unfallfreie und erlebnisreiche Großfahrten eurerseits! Übrigens: Schickt uns doch den Bericht von eurer Fahrt zu – gerne auch für das nächste Jahrbuch!

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Baumhaus lagert statt zu hängen

Do, 07/12/2018 - 05:57


Wie wir im September 2014 berichteten, haben die Calwer Pfadfinder vom Stamm Sternfahrer (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) die Vision, den ersten Baumhaus-Wanderpfad der Welt im Schwarzwald entstehen zu lassen. Dabei sollen die Baumhäuser eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit bieten. 2014 entstand der Prototyp im Wald auf dem Wimberg. Doch: er musste wieder abgebaut werden. Der Grund: Es gab  keine sanitäre Einrichtung in der Nähe und die Verwaltung war der Ansicht, ein schlichtes Dixie reiche nicht und Duschen wären doch auch sinnvoll.
Die Pfadfinder fragten nun gezielt in der Bürgersprechstunde nach: Ob denn daran zu denken sei, das abgebaute Baumhaus neu zu errichten und wo denn? Die Antwort war, wie so oft in der Politik, vage: Man könne in Aussicht stellen, dass [irgendwann] [irgendwo] das Baumhaus wieder errichtet werden könnte. Konkret sieht anders aus. Beim Lesen des Artikels hat man den Eindruck, dass da Wahrnehmungswelten unvereinbar aufeinander treffen. Auf der einen Seite die Pfadfinder mit einem Vorzeige-Projekt, die an durchwandernde Kleinstgruppen oder Einzelwanderer denken und diesen ein einmaliges Erlebnis verschaffen könnten; auf der anderen Seite die Politik bzw. Verwaltung, die dem Ganzen zwar grundsätzlich positiv gegenüberstehen, aber direkt eine groß aufgezogene touristische Nutzung verorten, welche unbedingt (???!) Hygieneauisstattung auf Camnpungsplatzniveau erfordert (vermutlich, weil sie selbst niemals irgendwo pennen würden, wo es keinen Strom, Trinkwasser und Abwasseranschluss gibt). Dabei wäre die Sache doch geschmeidig zu lösen. Es gibt auf dem Markt sehr gut ausgetüftelte Humustoiletten. Diese würden in jeder Hinsicht erheblich besser zum Projekt passen, als eine Sanitärausstattung auf Zeltplatzniveau. Letzteres hätte ja auch den Nachteil, dass es zu erheblich größerem Ansturm käme.

Hier der Zeitungsbericht.

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Kategorien: Pfadfinder

Historisches: Höhleneinsturz kostete drei Pfadfinderleben

Mi, 07/11/2018 - 05:40


In einem historischen Artikel berichtete die NGZ über ein Unglück vor 88 Jahren, welches drei Pfadfindern aus Düsseldorf ihr Leben kostete. Die Mitglieder des Stammes Schinderhannes waren übers Wochenende nach Liedberg gefahren. Abenteuerliche Schilderungen über das Stollensystem rund um die Burg hatten ihre Neugier geweckt. Mit selbstgebastelten Fackeln krochen sie in die Stollen, um in einer „Piratensaal“ genannten Höhle ihre Versprechensfeier zu begehen. Das wurde ihnen zum Verhängnis. Als sich ein 200 Zentner schwerer Gesteinsbrocken von der Decke löste, begrub er drei der Pfadfinder unter sich, ein vierter konnte verletzt von seinen übrigen Kameraden geborgen werden.
Hier geht es zum Zeitungsartikel.
Zu der Burg, dem Wald und dem Grab gibt es auch ein effektheischendes Video. (Angeblich spukt es am symbolischen Grab – nachts soll man Kinderstimmen hören, die um Hilfe rufen)

Bildnachweis: MFSG auf Wikipedia

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Kategorien: Pfadfinder

Einladung Peter-Rohland-Singewettstreit

Di, 07/10/2018 - 05:30


Liebe Stämme und Sippen,
liebe Fahrtengruppen, Singerunden und Einzelsänger,
liebe Freundinnen und Freunde des Peter-Rohland-Singewettstreits und der Waldeck,

am Samstag, den 8. September 2018, ab 14 Uhr findet der 19. Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck statt – und wir wollen euch dazu einladen und herzlich auffzufordern teilzunehmen mit euren Runden, Sippen, Fahrengruppen und wie ihr euch darüberhinaus gemeinsam gruppiert.

Beim Singewettstreit am Samstag gibt es die Einteilung in 4 Kategorien mit je 7 Teilnehmern: Jugendfahrtengruppen, Ensembles, Singkreise und Einzelsänger. Dabei sind die Jugendfahrtengruppen und die Singekreise eher bündisch geprägt, die Ensembles und Einzelsänger sind als Kategorien für semiprofessionelle Musiker zu verstehen. Wie in den Vorjahren werden in jeder Kategorie 3 Geldpreise vergeben, zusätzlich der Sonderpreis für das beste, selbstgetextete, politische Lied (unabhängig von der Kategorie), und der Schildkrötenpreis für die beste Nachwuchsgruppe, -ensemble oder –sänger(in).

Es gilt das Windhundverfahren (wer sich zuerst anmeldet, macht mit). Melden sich in einer Kategorie weniger als 7 Teilnehmer, können andere Kategorien aufgestockt werden. Hierbei erhalten Jugendfahrtengruppen Vorrang. Eine Entscheidung hierüber treffen wir erst nach dem allgemeinen Anmeldeschluss am 24. August 2018.

Als Teilnehmergebühren nehmen wir 7 Euro für aktive Teilnehmer und 10 Euro für Gäste. Menschen bis zu 16 Jahren können unentgeltlich dabei sein. In den Gebühren ist die Nutzung von Zeltplätzen, Waschgelegenheiten und Toiletten enthalten.

Wir freuen uns ganz besonders über viele Anmeldungen aus dem bündischen Bereich. Trag diese Infos gerne in die Gruppen nehmt es mit auf Fahrt und gebt uns die Chance und Freude, neue Sängertalente aus der bündischen Jugend und der Pfadfinderbewegung kennenzulernen. Leitet diese Email gerne weiter an Interessierte, postet sie auf euren Homepages oder setzt sie in eure Zeitschriften und tragt sie in die Stämme!

Ihr könnt euch anmelden bei Markus Giesler markusgiesler@icloud.com oder bei mir, m.vanseveren@gmx.de.

Hier noch ein kleiner Hinweis auf das Vorabend Programm:

Am Freitag, den 07.09.2018 ab ca. 21 Uhr präsentiert der Zugvogel seine neue CD „Der schräge Silberspring“´
Der Zugvogel hat einen musikalischen Ausflug in den Chanson, das griechische Rebetiko, den Jazz, die russische Liedermacherszene, die russische Folklore und in die türkische Folklore unternommen. Die auf der neuen CD gespielten Lieder wurden in Anlehnung an diese Genre komponiert oder die Texte gedichtet, übersetzt oder übertragen.

Wir werden vor dem Singewettstreit noch einmal per e-mail über den neuesten Stand informieren.

Mit herzlichsten Grüßen

ARBEITSGEMEINSCHAFT BURG WALDECK

Im Namen des Orga-Teams

 

Kategorien: Pfadfinder

Blick von oben: Pfadfinder auf dem Mount Everest

Mo, 07/09/2018 - 09:30


Was ein Eagle Scout bei seiner Besteigung des Mount Everest gelernt hat   – nach Bryan on Scouting/View from the top: what an eagle scout learned on his climb up  Mount Everest.
Wenn es darum geht, eine Perspektive über das Leben zu gewinnen, ist es schwer, den Blick vom Gipfel der Welt zu übertreffen. Matt Moniz, ein 20-jähriger Eagle Scout und erster Adventure-Botschafter der BSA, schaffte es am 20. Mai 2018 auf den Gipfel des Mount Everest. Matt hatte schon zwei Versuche gestartet, den Gipfel des höchsten Berges der Welt zu erreichen, war aber immer gescheitert. Er hatte sich jedoch nicht unterkriegen lassen und die beiden Fehlschläge als Ansporn genommen und so seinen Willen gestärkt. Er hat gelernt, den Wert des Weges zu schätzen und sich durch seine Fehler weiterzuentwickeln.

“Going into this project, I came thinking if I get the opportunity to stand on top of the world, that’s going to be amazing.”

Die Wurzeln für sein Abenteuer wurden aber schon lange vorher gelegt, als er Pfadfinder in Colorado war. Pfadfinden gab ihm die nötigen Führungsskills, die laut Matt beim Klettern oft vernachlässigt, aber ein essentieller Part des Kletterns seien. Sein erster Versuch 2014 wurde von Eisblöcken vereitelt, die auf die Hänge des Mount Everest fielen. Ein Jahr später hielt Matt sich in Nepal auf und bereitete sich gerade auf einen neuen Versuch vor, als ein Erdbeben mit Stärke 7.8 eintrat.

Matt reiste jedoch nicht heim, sondern blieb im Land und half anderen mit Fähigkeiten, die er bei den Pfadfindern gelernt hatte. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz erhielt er das BSA-Ehren-Abzeichen. Matt war aber nicht enttäuscht, dass er es auch jenes mal nicht zum Gipfel geschafft hatte:

„Everything is so unpredictable, and people can get bogged down focusing on the summit. You’ll learn a lot from every experience.“

Matts Kletterlust wurde durch einen Besuch in Nepal entfacht, als er 9 Jahre alt war und er den Mount Everest zum ersten Mal gesehen hat. Matt bestieg als jüngster Mensch den Makalu, den fünfthöchsten Berg der Welt und kletterte auch während Pfadfindercamps, immer mit dem großen Ziel, einmal den Mount Everest zu besteigen!

Wenn man den Everest erklimmen will, hängt alles vom Wetter ab. An manchen Tagen bekommt  eine Seite mehr als doppelt so viel Schnee ab wie die andere. Matt und sein Team blieben in Kontakt mit Meteorologen. Am meisten zu beachten sind hier die Windgeschwindigkeiten. Bei diesen extremen Höhen können die Winde bis zu 60km/h schnell sein und die Temperatur kann auf -35°C fallen. Der Gipfel liegt auf 8.848 m und damit in Höhen, bei denen ohne vorheriges Training Sauerstoffprobleme auftreten können. Um dem entgegenzuwirken, wird beim Aufstieg rotiert, d.h. sie steigen zu einem höheren Camp auf, steigen dann aber wieder etwas nach unten, um in einen niedrigeren Lager zu übernachten. Quasi zwei Schritte vor und einen zurück.

Für noch mehr interessante Einblicke in den Aufstieg von Matt besucht die Seite https://blog.scoutingmagazine.org
Artikel: https://blog.scoutingmagazine.org/2018/06/18/view-from-the-top-what-an-eagle-scout-learned-on-his-climb-up-mount-everest/

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Bund unabhängiger Pfadfinder

So, 07/08/2018 - 05:30


Der Bund unabhängiger Pfadfinder wurde zusammen mit dem Stamm Cassiopeia e. V. am 16. April 1994 in Erbstorf gegründet. Einige Gründungsmitglieder traten zuvor aus der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) aus.Prinzipien sind neben einer modernen Fassung des Pfadfindergesetzes:
1. Toleranz gegenüber anderen Pfadfinderverbänden
(1996 in die Weltpfadfinderschaft WFIS eingetreten)
2. Ein Zusammenleben auf familiärer Basis
3. Stärkung des Einzelnen und der Gruppe
4. Ein demokratisches Mitspracherecht für jedes Mitglied (auch Minderjährige)
5. Learning by doing
6. Abenteuerpädagogik

Die Kluft des BuP beeinhaltet das grüne Hemd mit den Zugehörigkeitsabzeichen „Bund, Weltverband, Stamm, Nation, Sippe“, sowie Leistungsabzeichen. Das Tuch wird von den jüngeren Mitglieder mit einem Halstuchknoten gebunden getragen, während die erwachsenen Mitglieder und Gruppenleiter das Tuch mit einem Freundschaftsbund zusammenbinden dürfen. Es gibt keine verschiedenen Alterstufen, ein einmaliges Versprechen und für alle ein einheitliches dreifarbiges Tuch. Hier geht es zur Homepage der Organisation.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Bündische Akademie Lüdersburg 1999/2000

Sa, 07/07/2018 - 05:04


Die Jahrestagungen 1999 und 2000 der Bündische Akademie Lüdersburg befassten sich mit dem Themenkreis „Bünde und Politik“ unter den Leitmotiven „Warum Bündische keine Politik machen. Was uns bewegt & was wir bewegen“ und „Blaue Blume III – jetzt erst recht. Von Macht und Ohnmacht, Einmischen und Rückzug“.

Bündische Akademie Lüdersburg
Dokumentation der Jahrestagung 1999/2000: Themenkreis „Bünde und Politik“
108 Seiten | Hardcover | 16,5 x 24 cm
14,80 € | A: 15,20 €
ISBN 978-3-88778-252-8
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Kategorien: Pfadfinder

Stamm Drei Lilien hofft auf ein Quartier

Do, 07/05/2018 - 05:55


Seit Jahren sucht der unabhängige Pfadfinderstamm „Drei Lilien“ ein festes Quartier. Bislang lagert das Stammesmaterial verstreut bei Mitgliedern im Keller und jeder Ausflug ins Grüne muss extra geplant werden. Mit etwas Glück ist es damit aber bald vorbei. Und nicht nur das: Das Gelände, welches die Pfadfinder ins Auge gefasst haben, ist ein botanischer Traum. Es handelt sich um ein Arboretum – eine Baumsammlung – des ehemaligen Oberräder Försters Maximilian Schusser, der vor einigen Monaten im Alter von 97 gestorben ist. Dieser hat dort über Jahrzehnte hinweg Bäume und Sträucher angepflanzt, darunter auch außergewöhnliche und Exemplare. Da geht den Pfadfindern natürlich das Herz auf. Das Areal ist ausreichend groß, sowohl nah am Wald, wie auch der Stadt und es bestünde die Möglichkeit, eine kleine Hütte zu errichten, eine feste Feuerstelle und einige Jurten aufzubauen. Das Grundstück gehört dem Forstamt und bei diesem haben die Pfadfinder nun einen Antrag gestellt. Die Entscheidung steht ber noch aus. Da heißt es Daumen drücken!

Quelle: FNP 28.06.2018
Bildnachweis: Rainer Lippert at de.wikipedia (ein Mammmutbaum befindet sich auch auf dem Gelände, aber nicht dieser).

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Kategorien: Pfadfinder

90-jähriges Jubiläum VCP Stamm Aver Liekers

Mi, 07/04/2018 - 05:45


Die Christlichen Pfadfinder vom Stamm Aver Liekers  in Elmshorn feierten am Sonnabend ihr 90-jähriges Jubiläum und vor allen Dingen die Tatsache, dass seit 50 Jahren nach einer Wiedergründung ohne nennenswerte Unterbrechungen CP /VCP – Gruppenarbeit in der Stadt an der Krückau stattfindet. Die Elmshorner Nachrichten berichteten über das Jubiläum, nahm aber in der Überschrift Bezug auf die VCP-Gründung vor 45 Jahren: https://www.facebook.com/vcpelmshorn/photos/rpp.389948021208532/810366402500023/?type=3&theater

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BSA: National Scouting Museum

Di, 07/03/2018 - 05:29


Das National Scouting Museum der Boy Scouts of America (BSA) auf der Philmont Scout Ranch in New Mexico öffnete am 8. Juni seine Pforten für die Allgemeinheit und über 1.100 Gäste nahmen an der Eröffnungszeremonie des 18.000m2 Geländes teil. Chairmen Jim Ryffel hielt die Eröffnungsrede. Das Museum hat täglich von 8:00 bis 17:30 geöffnet.

Das National Scouting Museum – Philmont Scout Ranch vereint das bisherige National Scouting Museum, welches sich vorher in Irving, Texas befand und das bereits zuvor existierende Philmont Museum. Besucher können sich auf 108 Jahre Geschichte der Boyscouts of America freuen und hautnah erleben. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der Pfadfinder  sowie die des “Order of the Arrow” und des Südwesten der USA. Das Museum in Philmont hatte dringend eine größere Anlage gebraucht und dafür Architekten aus Santa Fe, New Mexico engagiert. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit steht nun das neue Museum mit den Sangre de Cristo Bergen. Im Inneren findet sich ein Souvenirshop, eine Bibliothek mit Leseraum und zwei großen Ausstellungshallen. Der Konferenzraum bietet platz für 88 Personen, die außerdem auch den neuen Workshop benutzen können. Im Dezember 2016 kündigten die amerikanischen Pfadfinder den Umzug des National Scouting Museums nach Philmont an und in September 2017 schloss es das alte Museum in Irving und begann den Transport der Ausstellungstücke.

Die Philmont Scout Ranch ist eine große Ranch in der Nähe von Cimarron, die inmitten der Wildnis der Sangre de Cristo Mountains in den Rocky Mountains im Norden New Mexicos liegt. Bereits 1938 stiftete der Ölbaron Waite Phillips den BSA das großes Gelände. Die Bezeichnung Philmont leitet sich vom Namen des Stifters Phillips ab und von der gebirgigen Landschaft. Die Philmont Scout Ranch  ist das wichtigste Lagergelände und Ausbildungszentrum des Verbands der Boy Scouts of America. Mit einer Fläche von 567.277 Quadratkilometern dürfte die Philmont Scout Ranch zudem den größten Jugendcamps der Welt zählen. Im Jahr 2013 besuchten 35.054 Pfadfinder das Camp. Die Philmont Scout Ranch beschäftigt in der Sommersaison zwischen Anfang Juni und Ende August mehr als 1.130 Mitarbeiter. Neben der Funktion als Ausbildungslager der BSA wird auf Philmont nach wie vor auch eine Ranch betrieben, mit Rinderherden, Bisons und Pferden. Auf dem Gelände der Philmont Scout Ranch wurde 1983 der weltweit einzige Fußabdruck eines Tyrannosaurus entdeckt und 1994 identifiziert und dokumentiert.

Hintergrundinfos nach Wikipedia, Bild: Billy Hathorn at en.wikipedia

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Kategorien: Pfadfinder

Meldepflicht bei Jugendgruppenreisen nach Frankreich

Mo, 07/02/2018 - 05:55


Bereits im Jahr 2001/2002 trat in Frankreich ein neues Gesetz zum Schutze der Jugend in Kraft. Es besagt, dass sich Veranstalter von Jugendgruppenreisen einige Wochen vor Antritt der Reise beim zuständigen Departement anzumelden haben. In Unkenntnis dieser Regelung begab sich eine größere Gruppe des BdP im Sommer 2008 auf Großfahrt nach Frankreich. Nachdem einer von ihnen ins Krankenhaus musste, fiel den Behörden auf, dass sich die Gruppe unangemeldet in Frankreich aufhielt. Sie wurden nach Italien ausgewiesen und mit Strafverfolgung bedroht. Der LV Niedersachsen des BdP erließ in Folge ein Fahrtenverbot für Frankreich. Die meisten deutschen Pfadfindergruppen, sofern ihnen das Gesetz überhaupt bekannt ist, betrachten es als reine Schikane. Grund genug für die Scouting, einmal bei der französischen Tourismuszentrale und der französischen Botschaft und im französischen Ministerium für die Jugend nachzufragen, was es mit der Regelung genau auf sich hat. Als wirklich informiert über das Gesetz zeigte sich jedoch nur letztere Behörde (hilfsbereit waren aber alle!).

Besonders strenge Regelungen gelten für den Aufenthalt von Gruppen mit Teilnehmern unter sechs Jahren. Da dieser Fall auf Pfadfindergruppen in der Regel nicht zutrifft, lassen wir ihn außer Acht. Die Regelung greift außerdem nur bei Gruppen mit mehr als sechs minderjährigen Teilnehmern! Hier dürfte sich das wichtigste Schlüsselloch befinden. Wird die Reisegruppe jedoch sieben oder mehr Minderjährige umfassen, so muss mindestens zwei Monate vor der Einreise eine Voranmeldung bei den örtlichen Behörden (also am Reiseziel) „Direction départementale de la cohésion sociale“ (DDCS) oder „Direction départementale de la cohésion sociale et de la protection des populations“ (DDCSPP) erfolgen. Das zur Voranmeldung notwendige Formular lautet „Déclaration d’un accueil avec hérbergement“, annexe I, Formular Cerfa n°12757*01. Es erfasst Informationen zum Veranstalter, der geplanten Reise und den Teilnehmern. Spätestens acht Tage vor Ankunft ist dann eine weitere Anmeldung abzugeben, die Details über den endgültigen Ablauf der Reise beinhaltet. Die Behörde möchte damit sicher gehen, dass die Veranstalter über die notwendige Qualifizierung verfügen und dass die Art der Unterbringung geeignet ist. So ist vorgeschrieben, dass mindestens zwei Leiter anwesend sind, dass auf zwölf Teilnehmer mindestens ein Leiter kommt, dass der Campingplatz offiziell genehmigt ist oder zumindest seine Unbedenklichkeit bestätigt wurde, dass Quarantänemöglichkeiten vorhanden sind und dass Jungen und Mädchen getrennt untergebracht werden. Was, so muss man es klipp und klar sagen, bei einem Standlager auf einem offiziellen Campingplatz zu einer lästigen Formalie wird, einen Hajk jedoch, bei dem man „ins Blaue hinein“ unterwegs ist und sich seine Unterkunft spontan sucht, schier unmöglich werden lässt. Denn wer weiß schon bei einem Hajk vorab, wo genau er welche Nacht verbringen wird und kann sich für jede „Unterkunft“ vorher die Unbedenklichkeit durch die örtlichen Behörden bescheinigen lassen? Erfüllen die gemeldeten Informationen nicht den Vorgaben, so kann die Behörde die geplante Reise sogar untersagen. Hier hilft nur eines, besinnt euch auf eure Wurzeln und geht in Kleingruppen auf Fahrt. Sind maximal sechs Minderjährige in eurer Gruppe, kräht kein Hahn nach euch. Auf Aufforderung der Scouting wurde das Informationsformular freundlicherweise auf Englisch übersetzt. Es ist zu finden unter http://www.jeunesse-vie-associative.gouv.fr/Home-page/Youth/French-regulations-concerning-the/Home-page/Youth/French-regulations-concerning-the/French-regulations-concerning-the,1972

Sollte der Direktlink nicht funktionieren, so sucht nach „French regulations concerning the lodging of Children in a summer camp“. Auf die Nachfrage der Scouting, wie sich diese Meldepflicht mit dem Grundsatz der europäischen Freizügigkeit verträgt, entgegnete man übrigens, dass die Anmeldung aus zwingenden Gründen (=Schutz von Minderjährigen) des öffentlichen Rechtes gerechtfertigt sei und durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) entstanden sei. Es ist also nur zu hoffen, dass das laute Wiehern des französischen Amtsschimmels nicht auch die übrigen Gäule in Europa ansteckt.

Quelle: scouting 01-11

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Gedenktag: Agnes Baden-Powell

Mo, 07/02/2018 - 05:36


Heute vor 73 Jahren, am 02. Juni 1945, verstarb im Alter von 86 Jahren Agnes Baden-Powell (Azzie). Sie war die Schwester von Bi-Pi und die erste Weltführerin der Pfadfinderinnenbewegung nach deren Gründung im Jahre 1910. Aus ihrer Feder stammt das „Handbook of the Girl Guides“. Ihre wesentliche Rolle bei der Gründung der weltweiten Pfadfinderinnenbewegung wurde hierzulande viele Jahre gänzlich unterschätzt – galt doch ihre Nachfolgerin ab 1917, Olave Baden-Powell, die Ehefrau des Gründers, als diejenige, der sämtliche Verdienste zustanden und welcher beim „Founders Day“ jährlich am 22.02. gedacht wird. Agnes blieb jedoch stellvertretende Vorsitzende der Girl Guides bis zu ihrem Tode. Ihr oblag es, in den schwierigen Anfangsjahren der Pfadfinderinnenbewegung, Vorurteile aus dem Wege zu räumen, dass es sich bei den Pfadfinderinnen um eine Art Amazonenzusammenschluss handle und aus der jungen, rasch wachsenden Bewegung eine Organisation zu formen.

Mehr zu Agnes Baden-Powell insbesondere auf den englischen Wikipediaseiten. Und für die Personen mit weiteren Fremdsprachenkenntnissen hier ein Dokumentationsvideo über Agnes.

 

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Buchvorstellung: Die Wachen von St. Mauritius

Sa, 06/30/2018 - 05:05


Auf einer Herbstfahrt am Kohtenfeuer werden sich die Rover der Horte „Gabriele Tadino“ bewusst, dass die Gruppe im kommenden Jahr aus schulischen und beruflichen Gründen auseinandergeht. Damit stellt sich die unausweichliche Frage, die sich jede gute Gruppe einmal stellen muß: Was nun? Aufgrund einer Zeitungsanzeige brechen sie zum letzten Mal gemeinsam auf. Der Weg führt in ein Abenteuer, bei dem es um Leben und Tod geht, in dessen Verlauf aber auch auf die Frage nach der gemeinsamen Zukunft neue ungeahnte, faszinierende Perspektiven auftauchen.

Autor: Karlhermann Bergner
ISBN 978-3-88778-012-8
192 Seiten
Format: 13,5 x 20,5 cm
Sprache: deutsch
Hardcover
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Pfadfinderheim „Adlerhorst“

Fr, 06/29/2018 - 06:00


Das Gruppenheim der Schwarzen Adler (DPB) ist in Köln-Dellbrück gelegen. In dem kleinen Haus befinden sich Matratzenlager für etwa 15 Personen, ein kleiner Aufenthaltsraum, eine ausgestattete Küche und eine Toilette. Auf der dazugehörigen Wiese ist Platz für bis zu 60 Personen. Es kam im Laufe des Jahres 2017  zu gewissen Nutzungseinschränkungen aufgrund von Kanalbauten kommen, die inzwischen aber abgeschlossen sind.

Nur wenig mehr Infos unter: www.gruppenunterkuenfte.de/Pfadfinderheim-Adlerhorst__i4785.html

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Neue CDs: Barden Sonderauflage & Folk Evergreens

Do, 06/28/2018 - 05:46


Auf besonderen Wunsch von Manfred Nimax hat Ömmel eine Barden-CD aufgelegt, entstanden durch Aufnahmen beim Bardentreffen auf der Mühle der CP Saar. Sie ist gut geeignet für Gruppen, welche sich neues Liedgut aneignen möchten. Der Verkaufspreis beträgt 13 €. 4.CD inlay 4.Ömmel und seine Bardensänger

http://scouting.de/wp-content/uploads/2018/06/Demo-Ömmel-seine-Bardensänger-f.-I.mp3

Gleichfalls aufgelegt wurde eine CD mit Folk Evergreens, hier singt Ömmel gemeinsam mit der begabten Emily. Auch diese ist für 13 € bei Ömmel erhältlich: Cover Folk Evergreens 2 Februar 2018

http://scouting.de/wp-content/uploads/2018/06/Demo-Folkevergreens-2018-f.I..mp3

Bestellungen Kontakt unter Mail: info@helmut-alba.de gegen Vorkasse.

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Bayerische Landeswallfahrt der KPE zur Basilika Ottobeuren

Mi, 06/27/2018 - 05:59


Am 17.06.2018 trafen sich etwa 600 Pfadfinderinnen und Pfadfinder im schönen Allgäu für eine Dankes- und Bittwallfahrt. Bereits am Vortag gab es für alle Altersstufen ein vielseitiges Programm von Meutenrallye über Fußballturnier und Kletterwald bis hin zum Durchschwimmen der Iller, das mit einer Lichterprozession und Nachtanbetung abgerundet wurde. Die eigentliche Wallfahrt startete in Hawangen und führte auf einer Strecke von fast 7 km durch herrliche Natur zur beeindruckenden Basilika nach Ottobeuren, wo das feierliche Hochamt stattfand.

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Wandervogelmaien

Di, 06/26/2018 - 05:40


Der Wandervogelmaien des Wandervogel e.V. vom 31.Mai – 3. Juni 2018 auf dem Rabenhof in Lüttenmark hatte sagenhafte Höhepunkte, viele, die keiner vermutete. Das Treffen war mit über 60 Wandervögeln und Freunden – jung und alt – war mehr als ein Erfolg, eine Kette wunderschöner Höhepunkte, und eine weitere Steigerung unserer kleinen und liebevollen Festkultur. Schöne Fotos, Lied-, Tanz- und Rabenhof-Filme zeugen davon. Im wandervogel #101 wird Anfang August davon berichtet.

bobli sang kunstvoll „das unsingbare“ Lied von Freddy Mercury, akaam zeigte einen wundervollen Schwerttanz, die Elbraben spielten zu Zwölft Musiken und Tänze von USA bis Klezmer, von Australien bis Deutschland, tina sang mit ihrer Crew Mantren und einen Jodler, anne trat mit ihrem Ukulelekurs auf, ewu brachte mit seiner Crew die bündischen Lieder  „Ihr sollt nicht im Dunkeln vermodern“ und „Was ist höher, als hoch“, solo und frank sagen schöne, alte deutsche spätromantische Moll-Lieder, die Rabenklaue Berlin sang „Mich lockten die Wolken“, anne aus Witten sang ein selbstgemachtes Lied, es gab die Lieder-Workshops von tina, ewu und bobli, die Tanzkurse von annette, karin und Marianne, die Riesenfesttafel, die Wandervogel-Olympiade, die herrliche Polonaise mit dem Lüttenmarker Einzug. Marianne war erstmals dabei, leitete das Üben für die Elbraben und war für unser Musizieren und Tanzen ein Riesengewinn.

„Das Maienfest war rund und rauschend und hat uns mit seiner Atmosphäre und drei herrlichen Liedernächten Freunde gewonnen. Das Singen von frank und solo hat mich besonders berührt. Mit dem Waderlied „Ihr Schwestern und Brüder“ haben sie mir ein Lied beschert, das jetzt neben „Flieger im Mai“ zu meinen Lieblingsliedern gehört.“ hedo

Nun wird zur Wandervogelernte nach den Großfahrten vom 5.-9. September 2018 auf den Rabenhof zum Mitmachen und Mitfeiern eingeladen. Auf unserer Webseite stehen schon Anmeldung und Programmentwurf (unter Logbuch). Jetzt ist die Anmeldung am günstigsten, die besten Plätze sind noch frei. 13 haben sich jetzt schon fest gemeldet.

Wir feiern bei der Wandervogelernte in diesem Jahr die 20.te Wiederentstehung des wandervogel e. v. und hedos Geburtstag, berichten von den Sommerfahrten und singen, singen, singen, feiern, tanzen, erzählen,spielen, tragen vor und schlemmen. Als Referenten sind wieder dabei: huub NL, bobli, ewu, anne und …. Weitere sind angefragt. Wir danken Dir, wenn Du Dich jetzt anmeldest. Gib bitte an, was Du an Instrumenten mitbringst, dass Du unseren Rundschreiben zustimmst, angibst, wie Du übernachten möchtest, was Du zur Festtafel mitbringst, und wann Du kommst (Do./Fr./Sa.). Die Liedernächte beginnen schon am Donnerstag und auch das Tanzen.

Liebe Grüße vom Vorbereitungsteam aus Schweden. Bei Fragen ab 25.7.2018 unter 038842-21888.

(Das Vorbereitungsteam ist bis dann in Laknäs am Siljansee in Dalarna manchmal zu erreichen unter 0049-152-2198 3817 oder 0049-162-4777 897) RABENHOF, LEISTERFÖRDER STR.23, D-19258 LÜTTENMARK, 50 KM ÖSTLICH HABURGS, BAHN BOIZENBURG von da BUS BIS LÜTTENMARK, BAB HAMBURG:BERLIN VON HAMBURG ABFAHRT GUDOW, VON BERLIN ABFAHRT ZARRENTIN. Sei herzlich beim Wandervogel bei unserer Wandervogelernte willkommen!

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Metalldiebe schlugen bei Pfadfindern zu

Mo, 06/25/2018 - 09:16


Opfer von Metalldieben wurde die Pfadfinderhütte in Weiden / Oberpfalz. Wie die Polizei mitteilte, wurden im Tatzeitraum von Dienstag (19.06.) 19:00 Uhr bis Mittwoch (20.06.) 16:00 Uhr überwiegend Metallgegenstände entwendet. Vier Dachrinnen-Fallrohre, eine im Außenbereich aufgestellte Feuerschale und das Gitter eines Kellerschachtes zählten zur Diebesbeute. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, bittet die Polizei sich unter der Nummer 0961/401-321 zu melden.

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