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Aktualisiert: vor 3 Stunden 34 Minuten

Buchvorstellung: Alexander Lion Höhen und Tiefen des Lebens

Sa., 08/03/2019 - 05:30

Autobiographisches und Selbstzeugnisse des Mitbegründers der deutschen Pfadfinderbewegung. Mit der Autobiografie Alexander Lions legt der Spurbuchverlag das dritte Buch über oder von Alexander Lion vor und vervollständigt damit das Bild über diese bedeutende Persönlichkeit der deutschen Pfadfinderbewegung. Die jetzt veröffentlichte Selbstbiografie Lions ermöglicht einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt des Mitbegründers der deutschen Pfadfinderbewegung. Bei der Lektüre und der Interpretation sind allerdings einige Dinge zu bedenken. Lion hat diese Autobiografie nicht im Alter komplett in einem Zug geschrieben, sondern er hat zum Teil bereits vorliegende Texte ergänzt, geändert, z.T. neu interpretiert. So sind die einzelnen Kapitel des Buches in verschiedenen Jahrzehnten und in unterschiedlichen Lebensabschnitten Lions entstanden und zum Teil für unterschiedliche Zwecke und Leser geschrieben worden.

Autor: Stephan Schrölkamp (Hrsg.)
ISBN 978-3-88778-414-0
204 Seiten
Format: 17,5 x 24,7 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, mit Bildanhang, Hardcover

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Kategorien: Pfadfinder

Jamboree-Abschluss

Fr., 08/02/2019 - 21:51

„Creating a better world“ Größtes Zeltlager der Welt geht in den USA zu Ende – 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 150 Ländern setzen Zeichen für den Frieden

(West Virginia / USA, 01.08.2019) Heute ging das 24. Weltpfadfindertreffen (World Scout Jamboree) mit 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus allen Teilen der Welt in West Virginia / USA zu Ende. In einem spektakulären Finale feierten die Pfadis den Abschluss von 12 ereignisreichen Tagen. Musikalisches Highlight war der Auftritt von Pentatonix. Das große Finale war ein zwanzigminütiges Feuerwerk. Das nächste Jamboree findet in vier Jahren in Südkorea statt. Die Nordamerikaner haben die offizielle Jamboreefahne an die Südkoreaner übergeben.

Das Summit Bechtel Reserve hat sich für zwei Wochen ins größte Zeltlager der Welt verwandelt. Tausende von Zelten wurden auf dem Bundeszeltplatz der Boy Scouts of America errichtet. Die Pfadfinder aus den USA waren gemeinsam mit den Pfadfindern aus Kanada und Mexiko Gastgeber des 24. World Scout Jamborees. Das Wort „Jamboree“ bedeutet übersetzt „großes Treffen“ und verdeutlicht die enorme Dimension der Veranstaltung: Mit 45.000 Teilnehmern war das Jamboree 2019 das bislang größte Weltpfadfindertreffen mit scouts und guides aus über 150 Ländern. Aus Deutschland nahmen 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder am Jamboree in den Wäldern des US-Bundesstaates West Virginia teil.

Deutsche Pfadis machen sich auf den Heimweg

Für den Großteil der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder steht ab morgen die Heimreise an. Mit im Gepäck sind viele Erlebnisse und Erfahrungen. Das meiste wird erst in den nächsten Wochen so richtig verarbeitet sein. Auf Freunde und Familie warten viele Geschichten und Erlebnisse von einem der größten Jugendtreffen der Welt. Ein Teil des deutschen Kontingents begibt sich nach dem Jamboree noch auf Nachtour in den USA oder nach Kanada.

Neben dem actionreichen Programm werden die vielen Begegnungen mit scouts und guides aus aller Welt in Erinnerung bleiben. Über 150 Nationen leben hier friedlich miteinander. Diese Erfahrung nehmen die Jugendlichen mit nach Hause. Abendessen mit den Nachbarn aus Peru, gemeinsames Programm mit Pfadfindern und Pfadfinderinnen aus Neuseeland oder Abzeichentausch mit Teilnehmenden aus Saudi-Arabien.

„Diese große Gemeinschaft ist es, die das Jamboree so besonders macht. Hier kann man Freunde von überall auf der Welt finden“, blickt Simon Vollmering aus Bochum auf die vergangenen zwölf Tage im Summit Bechtel Reserve zurück.

Das Jamboree trägt damit zur Freundschaft unter den Nationen bei. Schon der Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell wollte mit seiner Bewegung zum Frieden auf der Welt beitragen.

Tiemo Slodowy, Leiter des Deutschen Kontingents, zieht ein positives Fazit: „Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen sich ohne Vorurteile begegnen und gemeinsam feiern. Hier sind alle einfach Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Diese Offenheit anderen gegenüber nehmen unsere Teilnehmer mit nach Hause und tragen damit zum Motto der Weltpfadfinderbewegung „Creating a better world“ bei.“

Deutsches Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Als eines von nur einer Hand voll Kontingente haben die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihre traditionellen Hemden nachhaltig produzieren lassen. Die Hemden tragen das Fairtrade-Siegel und sind aus Bio-Baumwolle gefertigt. Für die Pfadis aus Deutschland ist Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit. Schon lange werden die deutschen Hemden nachhaltig produziert. In verschiedenen Programmangeboten auf dem Jamboree hat das deutsche Kontingent Verschiedenes zum Thema fairer Handel und Nachhaltigkeit präsentiert. Zudem organisierten deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder spontan eine „fridays for future“ – Demonstration auf dem Scout Jamboree, an dem mehrere Hundert scouts und guides teilnahmen.

Auch der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Kimoon rief die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in seiner Rede zu einem nachhaltigeren Umgang mit dem Planeten auf: „Wir haben keinen Plan B, weil wir keinen Planeten B haben. Ihr seid die Zukunft.“

Die Idee zur dem alle vier Jahre stattfindenden Weltpfadfindertreffen hatte der Gründer der Pfadfinderbewegung Lord Robert Baden-Powell im Jahr 1920. Er wollte durch das Zusammentreffen von Pfadfinderinnen und Pfadfinder vieler Nationen einen Beitrag zum Frieden leisten. Weitere Informationen auf: www.worldscoutjamboree.de.

Kategorien: Pfadfinder

Auflösung Scoutshop

Fr., 08/02/2019 - 21:07

Der bei Singewettstreiten der Vergangenheit präsente Scoutshop befindet sich in Abwicklung. Die noch vorhandene Ware (Abzeichen und Pins) wird nun über Ebay-Kleinanzeigen verkauft. Der dazugehörige Händler-Name lautet „JJ“. Über nachfolgenden Link kann man neben den Produkten des Scoutshops auch auf weitere Angebote gelangen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/pfadfi…3-234-1 452

Kategorien: Pfadfinder

St. Raphael in Todtmoos

Fr., 08/02/2019 - 05:45

Das Jugend- und Freizeitheim St. Raphael liegt im Südschwarzwald zwischen den Luftkurorten Wehr und Todtmoos, am Eingang der malerischen Wehratalschlucht im Südschwarzwald. Von der Hütte ist es nicht weit nach Todtnau, St. Blasien und Bernau.

Das neu renovierte Ferienheim mit sehr guter Ausstattung ist direkt am Waldrand gelegen und wird vom Stamm St. Bernhard der DPSG Pfadfinder aus Wehr unterhalten.
Möglichkeiten zum Einkauf bieten das 8 km von der Hütte entfernte Todtmoos oder die über die L148 zu erreichende, 12 km entfernte Stadt Wehr.

Die Hütte liegt in direkter Nähe zum Schluchtensteig und hat bis 30 Schlafplätze. Eine Wiese hinter der Hütte eignet sich für Spiele, außerdem befindet sich dort ein Grillplatz. Die Hütte kann für Aufenthalte ab 2 Tagen gemietet werden.

Internetseite der Hütte

 

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Kategorien: Pfadfinder

Reiserechte

Fr., 08/02/2019 - 05:35

Pfadfinder sind Reisende. Und wer reist, erlebt Abenteuer – leider nicht immer positiver Art. Bei Zugreisen sind es vor allem Verspätungen und verpasste Anschlusszüge, bei Flügen demoliertes Gepäck, welches zu Verärgerung führt. Ist der Trageriemen vom Rucksack abgerissen und wird einem als Ersatz ein Trolley angeboten, so mag man dieses allenfalls als schlechten Scherz empfinden. Als Passagier hat man so manche Rechte. Leider ist jedoch festzustellen, dass sie nicht immer den gefühlten Schaden ausgleichen und es zudem sehr aufwändig sein kann, diese geltend zu machen. Starker Schneefall, Selbstmörder auf den Schienen oder schlicht entlaufene Kühe verursachen einen großen Teil der Verspätungen bei Bahnreisen, ohne dass die Deutsche Bahn dafür zur Rechenschaft gezogen werden könnte. Ähnliches gilt im Flugreiseverkehr im Falle von Vulkanausbrüchen. Und immer liegt die Pflicht des Schadensnachweises bei einem selbst. Versäumt man es im Trubel und der Zeitnot, sich die notwendigen Bescheinigungen über die Verspätungen beim überlaufenen Servicepoint oder dem Zugpersonal abzuholen bzw. die Beschädigung des Gepäckes unmittelbar beim richtigen Schalter der Fluglinie zu reklamieren und die Siebentagefrist zum Einreichen der Belege einzuhalten, so guckt man in die Röhre.

Bahnreisen

Mit dem Fahrgastrechtegesetz gelten einheitliche Fahrgastrechte im Eisenbahnverkehr in Deutschland. Sie räumen den Reisenden gleiche Rechte bei allen Eisenbahnunternehmen ein und gelten für alle Züge von der S-Bahn bis zum ICE, unabhängig davon, von welchem Eisenbahnunternehmen sie betrieben werden. Sie gelten auch für Reiseketten aus Zügen verschiedener Eisenbahnunternehmen, die mit einer Fahrkarte genutzt werden, im Nachtreiseverkehr und Autoreiseverkehr (dort jedoch nur anteilig auf die Preise der Personentickets). Die Deutsche Bahn entschädigt darüber hinaus auch bei grenz­über­schrei­tenden Tickets, sofern die Fahrkarte bei einer Verkaufsstelle der DB gekauft wurde und die DB als Beförderer (im Vorlauf bzw. Nachlauf) beteiligt ist. Ab 60 Minuten Verspätung an ihrem Zielbahnhof erhalten Fahrgäste eine Entschädigung von 25 Prozent des gezahlten Fahrpreises für die einfache Fahrt, ab 120 Minuten Verspätung 50 Prozent. Für ICE-Sprinter und Streckenzeitkarten gelten gesonderte Regelungen (im Detail unter www.deutschebahn.de nachzulesen). Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten am Zielort seiner Fahrkarte ist der Fahrgast (außer bei einem Nahverkehrsticket) berechtigt, auf eine andere, nicht reservierungspflichtige Zugverbindung zu wechseln. Verspätung vom Zugbegleiter bestätigen lassen! Bei einer zu erwartenden Verspätung am Zielbahnhof von mehr als 60 Minuten kann der Fahrgast von seiner Reise zurücktreten und sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen; bei Nutzung einer Teilstrecke sich den nicht genutzten Anteil erstatten lassen; bei Reiseabbruch und Rückkehr zum Ausgangsbahnhof, sich den bereits genutzten Anteil und den nicht genutzten Anteil erstatten lassen. Bei einer zu erwartenden Verspätung am Zielort von mindestens 60 Minuten und einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr, hat der Fahrgast zudem das Recht, ein anderes Verkehrsmittel zu nutzen (z.B. Bus oder Taxi). Die Kosten hierfür werden bis maximal 80 EUR erstattet. Dies gilt ebenfalls bei Ausfall eines Zuges, sofern es sich dabei um die letzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages handelt und der Zielbahnhof ohne die Nutzung eines anderen Verkehrsmittels nicht mehr bis um 24 Uhr erreicht werden kann. Wird aufgrund eines Zugausfalls oder einer Verspätung eine Übernachtung erforderlich und ist die Fortsetzung der Fahrt am selben Tag nicht zumutbar, werden dem Fahrgast angemessene Übernachtungs­kosten erstattet. Stellt die Eisenbahn dem Fahrgast das andere Verkehrsmittel bzw. eine erforderliche Übernachtung unentgeltlich zur Verfügung, hat dies grundsätzlich Vorrang vor selbst organisierten Alternativen.

Flugreisen

Die Fluggastrechte dienen der Stärkung der Ansprüche von Flugpassagieren gegenüber EU-Fluggesellschaften oder Fluggesellschaften, die von, nach, oder innerhalb von EU-Gebiet fliegen. Bei Nichtbeförderung wegen Überbuchung oder kurzfristige Annullierung des Fluges hat der Passagier Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises, frühestmöglichen kostenlosen Rückflug zum Abflugort, frühestmögliche Beförderung zum Zielort, Beförderung zum Zielort zum Wunschtermin (sofern Plätze frei sind). Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft eine Entschädigung von 250 € für eine Flugstrecke kürzer gleich 1500 km; 400 € für eine weitere Strecke innerhalb der EU oder kleiner gleich 3500 km; 600 € bei Flugstrecken länger als 3500 km zu zahlen. Wird ein Alternativflug angeboten, der nicht später als zwei / drei / vier Stunden (je nach oben genannter Entfernung) nach dem geplanten Flug eintrifft, kann die Gesellschaft die Entschädigung um 50% kürzen. Bei großer Verspätung sind als Entschädigung Mahlzeiten, Getränke, Telekommunikation und notfalls eine Hotelunterkunft inklusive des Transfers zu stellen. Jedoch nur bei einer Verspätung von zwei Stunden und mehr für eine Flugstrecke kleiner gleich 1500 km; drei Stunden und mehr für eine weitere Strecke innerhalb der EU oder kleiner gleich 3500 km; vier Stunden und mehr bei Flugstrecken außerhalb der EU größer 3500 km.

Bei einer Verspätung von 5 Stunden und mehr ist der Ticketpreis zu erstatten und gegebenenfalls ein kostenloser Rückflug zu stellen. Darüber hinaus kann Schadensersatz geltend gemacht werden, unabhängig vom Abflug- oder Zielort, sofern ein Schaden nachweislich eingetreten ist. Dazu muss das Unternehmen für die Verspätung verantwortlich sein. Fluggesellschaften können haftbar gemacht werden für die Beschädigung oder den Verlust von Gepäckstücken (bis zu einer Höhe von 1200 €) und für Verletzung oder Tod bei Unfällen. Dabei ist zu beachten, dass Wertgegenstände ins Handgepäck gehören. Bargeld, Dokumente und Schmuck werden bei Verlust nicht ersetzt. Gepäckverlust oder Gepäckschäden sind sofort am Flughafen bei der Airline zu melden, wo der Schaden protokolliert wird. Anschließend ist nochmals binnen sieben Tagen (!) schriftlich bei der Airline (die irische Billigfluglinie hätte es zudem gern in englischer Sprache) eine Schadensmeldung zum Gepäckverlust einzureichen und der Schaden zu beziffern. Belege, Quittungen und Flugticket mit Gepäckabschnitt sind aufzubewahren. Diese müssen für die Regulierung des Gepäckschadens vorgelegt werden. Sicherheitshalber den gesamten Schriftwechsel dokumentieren. Zeugen benennen, die den ordnungsgemäßen Zustand des Gepäcks vor Abflug bzw. den Inhalt des Koffers bestätigen können. Wird die Frist von sieben Tagen versäumt, z.B. weil man sich gerade auf Großfahrt in einem fremden Land befindet – Pech gehabt!
Schiffsreisen

Wer auf dem Wasser unterwegs ist, hat gemäß einer Entscheidung des EU-Parlamentes ab Herbst 2012 ähnliche Rechte wie ein Flugreisender. So werden künftig Verspätungen von mehr als 90 Minuten finanziell entschädigt, zudem hat man Anspruch auf eine kostenlose Mahlzeit und ein Getränk. Wenn das Schiff mehr als 90 Minuten später ablegt als geplant, soll der Fahrpreis erstattet werden. Bei längeren Verzögerungen muss das Schiffsunternehmen für maximal drei Übernachtungen aufkommen oder eine alternative Transportmöglichkeit anbieten. Kleine Boots- und Schiffsunternehmen sind aber von der neuen Regelung ausgenommen.

Für den Busverkehr gibt es noch keine entsprechenden Regelungen.

Quelle: scouting 04-10

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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderdienste im Warschauer Aufstand 1944

Do., 08/01/2019 - 05:05

Der folgende Artikel befasst sich mit dem Warschauer Aufstand von 1944. Neben einem kurzen geschichtlichen Abriss werden die Leistungen der polnischen Pfadfinder für den Aufstand und den Postdienst im Untergrund dieser Zeit beschrieben.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges waren die Deutschen Streitkräfte so gut wie besiegt und die Alliierten standen an den Grenzen des Großdeutschen Reiches. Im Osten war „Stalingrad“ die entscheidende Wende, im Westen die Invasion in der Normandie und in Italien das Vordringen der Alliierten im Süden, die das Bild prägten. Auch das Attentat auf Hitler zeigte, dass es Menschen gab die versuchten, dieses unheilvolle Regime zu beseitigen.
Hitler und Stalin hatten nach einem Blitzsieg 1939 „Polen“ in mehrere Teile zerschlagen. Das Gebiet im Westen wurde in das Deutsche Reich integriert. Der Mittelteil mit der Hauptstadt Warschau wurde das Generalgouvernement unter deutscher Führung. mit dann Krakau als Hauptstadt bestimmt und der Ostteil jenseits des Flusses Bug wurde von den Sowjets besetzt. Nach Hitlers Angriff auf die Sowjetunion mussten diese jedoch das Gebiet wieder räumen. 1944 stand nun die Rote Armee wieder in Polen, hatte sogar schon in Lublin eine provisorische Gegenregierung installiert.
Nazi-Deutschland hatte in Polen fürchterlich gewütet. Schreckliche Exzesse wie das Massaker von Wola hatten stattgefunden, die heute unerklärbar und unentschuldbar sind – was auf ewig ein Makel auf alle Deutschen wirft. Aber auch die Gräueltaten der Russen waren eingebrannt in den Seelen und Köpfen aller Polen, von denen das Massaker von Katyn nur ein furchtbarer Beleg ist.

An die Wand gemaltes Kennzeichen der „AK“

Unaufhörlich bewegte sich die Rote Armee auf Warschau zu, hatte sogar die Weichsel im Süden schon überschritten. Jetzt sahen die gepeinigten Polen die Chance gekommen, sich gegen die deutsche Besatzung zu erheben. Die AK (Armia Krajowa) Heimatarmee, die sich schon gleich nach der polnischen Niederlage unter Führung von General Graf Tadeusz Komorowski, kurz „Bor“(Wald) genannt, organisiert hatte, sollte den minutiös geplanten Aufstand anführen. Auch die Pfadfinder, die unter Hitler nicht nur verboten waren, sondern deren Führer verfolgt und getötet wurden, waren Teil dieser AK und sogar in eigenen Regimentern zusammengefasst, in die sogenannten „Grauen Reihen“. Die bekanntesten Pfadfinder-Regimenter waren „Parasol“ und „Zoska“. Alle Mitglieder hatten einen Decknamen.
Am 1. August 1944 war der Tag gekommen. Es sollte ein Überraschungsangriff werden, doch die deutsche Besatzung in Warschau war vorgewarnt und hatte sich gewappnet. Trotzdem gelang es den Aufständischen, große Teile der Innenstadt zu erobern. Darunter befanden sich aber keine wichtigen strategischen Punkte und keine der Brücken über die Weichsel. Auch der Jerusalem Boulevard, welcher quer durch die Innenstadt zur Weichsel führte, war von den deutschen Kräften beherrscht und spaltete die Innenstadt in zwei Teile, in Nord und Süd und unterbrach jegliche Verbindung zwischen den Stadtteilen.
Die Warschauer Bevölkerung war von dem Zeitpunkt der Erhebung überrascht worden. Sie waren arbeiten oder unterwegs und hatten keine Möglichkeit mehr, sich mit ihren Lieben in Verbindung zu setzen. So wussten sie nicht, wie es um ihre Familien und Freunde bestellt war.
Abbildung 1: An die Wand gemaltes Kennzeichen der „AK“
In dieser Not hatte der Pfadfinderführer Kazimierz Grenda die Idee, mit Hilfe „seiner“ Pfadfinder eine Notpost im südlichen Te

Der legendäre „Kartoffelstempel“

il der Innenstadt aufzubauen. Dazu wollte er aber die Zustimmung sowohl der Pfadfinderführung als auch der zivilen Verwaltung einholen, die jedoch im nördlichen Teil ansässig waren. Über Abwasserkanäle überwand Przemyslaw Gorecki diese lebensgefährliche Straße und erhielt die gewünschte Zustimmung – sogar für alle von der AK eroberten Stadtteile. Die vorgesehene eigene AK-Feldpost funktionierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Mit Feuereifer machten sich die Pfadfinder an die Arbeit. Neben der Hauptpost waren acht Anlaufstellen, die als „Postämter“ dienen sollten, geplant (sieben wurden verwirklicht) und an verschiedenen Stellen sollten 40 alte Briefkästen angebracht werden. Besondere Bestimmungen für die Benutzung dieser „Pfadfinderpost“ wurden ausgearbeitet. Die Nachrichten sollten:
* klein und leserlich geschrieben sein,
* in polnischer Sprache verfasst sein und 25 Worte nicht überschreiten,
* keine Fremdwörter und Abkürzungen enthalten,
* mit leserliche Anschrift versehen sein mit Absenderangabe bei Privatpersonen, Militärpost jedoch
ohne Absender.
* Briefe müssen unverschlossen sein und unterstehen einer Zensur.
* Der Postdienst ist kostenfrei. Sachspenden (Bücher, Zeitschriften)wurden angenommen.
Zum Kennzeichnen der Poststücke wurden acht (+ zwei) verschiedene Stempel benutzt, gefertigt aus Lino, Holz, Gummi und Metall – alle mit der Pfadfinderlilie im Bild. Die ersten davon waren aus Linoleum geschnitzt und nicht aus einer Kartoffel – wie man früher irrtümlich angenommen hatte. Trotzdem werden sie immer noch die legendären „Kartoffelstempel“ genannt.
Eine Zensur war notwendig, weil man sicher gehen wollte, dass bestimmte Informationen nicht in Feindeshand gerieten. Dieser Dienst wurde von Pfadfinder-Eltern, Ehefrauen und Geschwistern durchgeführt und entsprechend gekennzeichnet. Nachdem am 20. August die Pfadfinderpost und Militärpost zusammengelegt wurden, gab es noch die militärische Zensur.
Somit huschten und schlichen Buben und Mädchen an Barrikaden vorbei, von Keller zu Keller, wo man Durchgänge geschaffen hatte oder über die vielverzweigten Abwasserkanäle, um ihre so wichtige und sehnsüchtig erwartete Post auszuliefern. Als Erkennungszeichen diente eine rot-weiße Armbinde mit aufgenähter Pfadfinder-Lilie und den Initialen „S.P.“ (Hilfsdienst). Laut Bericht des Polnischen Pfadfindermuseums sollen 80 Pfadfinder/-innen bei diesem Dienst ihr Leben verloren haben. Während dieser
Abbildung 2: Der legendäre „Kartoffelstempel“
zwei Monate des Aufstandes sollen von der Pfadfinderpost und Feldpost, insgesamt 116317 Poststücke „behandelt“ worden sein, von denen aber nicht alle zugestellt werden konnten, einfach weil sich die Adressaten weit außerhalb der befreiten Zonen befanden oder nicht anzutreffen waren.
Die „Laczniczkas“, Mädchen aus den Reihen der AK, waren bekannt für ihre Tollkühnheit. So machte der Ausdruck die Runde: „Wo der Teufel selbst nicht mehr durchkommt, sende eine Laczniczka, die schafft es!“. Achtmal und mit Postgut beladen durchschwammen einige sogar die Weichsel.
Der Großteil dieser Briefe ist verloren gegangen, zum einen wegen der Zwangs-Evakuierung der Bevölkerung nach der Kapitulation und der nachfolgenden Zerstörung der Stadt, zum anderen weil diese Nachrichten oft nur auf einem Stück Papier geschrieben wurden. Was jedoch übrig geblieben ist, sind heute historische Dokumente und gesuchte, wertvolle Sammelobjekte.
Abbildung 5: Briefumschlag der Pfadfinderpost vom „Warschauer Aufstand 1944“ mit dem Rundstempel des Hauptpostamtes, dem rechteckigem Zensurstempel und länglichem Bestätigungsstempel einer Sachspende.
Die Rote Armee hatte am 13. September das rechte Weichselufer erreicht und die Vorstadt Praga eingenommen. Am 14. September kam über Radio der Aufruf des kommunistischen Komitees: „Die Hilfe kommt, kämpft weiter! Die 1. polnische Division ‚Kosciuszko‘ ist in Praga eingetroffen“. Bis auf einen kläglich gescheiterten Angriff über die Weichsel wurde nichts unternommen, um die AK im Kampf zu unterstützen.
Am 2. Oktober nach 63 Tagen Kampf streckten die letzten Aufständischen die Waffen. Am 4. Oktober begann für die AK-Abteilungen der Weg in die Gefangenschaft. Über 50 000 Männer, Frauen und

Briefumschlag der Pfadfinderpost vom „Warschauer Aufstand 1944“ mit dem Rundstempel des Hauptpostamtes, dem rechteckigem Zensurstempel und länglichem Bestätigungsstempel einer Sachspende.

Jugendliche landeten in den Arbeitslagern und KZ´s, wie Auschwitz, Groß-Rosen, Ravensbrück. Viele von ihnen erlebten nicht mehr das nahe Kriegsende. Drei Tage danach musste die verbliebene Bevölkerung die Stadt verlassen. Noch unter den Augen der nur mit Bündeln, Taschen und Kartons abziehenden Massen wurde Warschau geplündert – die größte Einzelplünderung des gesamten Weltkrieges. Nach einem vom Reichsführer-SS Himmler übermittelten Führerbefehl wurde zur Strafe die „vollständige Zerstörung Warschaus“ angeordnet.
Die Deutsche Armee musste die Front jedoch immer weiter zurückziehen. Somit konnte die Rote Armee am 12. Februar 1945 auf dem Weg nach Berlin den Trümmerhaufen Warschau „befreien“.
Nach Kriegsende war für die langsam aus den deutschen Lagern zurückgekehrten Mitglieder der ehemaligen Aufständischen und somit auch der „Grauen Reihen“ die Leidenszeit noch lange nicht beendet. Denn jetzt wurden sie von der nun kommunistischen polnischen Regierung verfolgt und diskriminiert. Sie galten als verantwortlich für die Zerstörung Warschaus. Stalin hatte sich schon am
16. August 1944 von diesem „Warschauer Abenteuer“ distanziert und die Führer der AK als „machthungrige Verbrecher“ bezeichnet. Der Aufstand war nicht nur gegen die deutsche Besatzung gerichtet, sondern indirekt auch gegen den Erzfeind Russland.
Als bei den Aufräumarbeiten aus dem Schutt im Keller des Hauptpostamtes drei Postsäcke mit Briefen aus der Zeit des Aufstandes gefunden wurden, versuchte man die Adressaten ausfindig zu machen und die Briefe auszuliefern. Der verbliebene Rest gelangte an einen Sammler, der diese Poststücke mit seinem Signum „Kr. JULIEM“ kennzeichnete. Noch im Jahre 1956 wurde im Schutt das Skelet eines Pfadfinders ausgegraben, zusammen mit seiner Umhängetasche der Pfadfinderpost.
Erst nach Stalins Tod 1953 durften die AK-Kämpfer wieder ihren Kopf erheben und langsam die ihnen gebührende Anerkennung erfahren. Eine ganze Reihe von ihnen war dies jedoch nicht mehr vergönnt, sie waren in den Gefängnissen umgekommen oder standrechtlich erschossen worden.
Heute wird die Erinnerung an den „Warschauer Aufstand“ in ganz Polen hoch gehalten. Jedes Jahr schrillen zum Gedenken in Warschau am 1. August um 17 Uhr die Sirenen. Die Menschen pilgern dann zum Friedhof „POWALZKI“, wo die Gefallenen der AK ihre letzte Ruhestätte gefunden haben und 105 Birkenkreuze für die Toten des Bataillons „Zoska“ aufgestellt wurden.
Nach der Wende wurde ein monumentales Denkmal aufgestellt und ein Museum eröffnet das dem „Warschauer Aufstand“ gedenkt.
Korrekturlesung: Ineke Scholz
Zur weitergehenden Information biete ich meine Publikation „Pfadfinder im polnischen Untergrund
1939-1945-1956“ an. (Zweisprachig: Deutsch-Englisch) Zum Sonderpreis von 12,00 € (inkl. Porto).
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Kategorien: Pfadfinder

Video von Eröffnungsfeier Jamboree

Mi., 07/31/2019 - 05:55

Hier die Fortsetzung des Videos vom 24. Weltpfadfindertreffen (Jamboree) in Amerika. Die Aufnahmen stammen diesmal von Phil, bei dem Lied handelt es sich um den aktuellen Jamboree-Song von Jessica Williams (zu dem es hier den Text gibt):

 

Kategorien: Pfadfinder

Gemeinsamer Arbeitseinsatz

Di., 07/30/2019 - 05:16

Der Ortsausschuss Auerberg unterstützte tatkräftig den jüngsten Arbeitseinsatz der Bonner Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes an ihrem Pfadfinderheim. Ferienzeitbedingt waren von deren eigenen Kräften einige ausgeflogen und so kam die kurzfristig erbetene Verstärkung genau richtig. Nach acht Stunden gemeinsamer Plackerei und nur gestoppt von Gewitter und zur Neige gehendem Schotter konnten die ersten Reihen der Trockensteinmauer, welche künftig den Vorplatz der ehemaligen Windmühle stützt, welche die Pfadfinder und Pfadfinderinnen von Jungenschaft Volundr und Hag Rheintöchter ihr Eigen nennen, erfolgreich gesetzt werden. Ein besonderer Dank gebührt auch dem Umweltamt, welches sehr kurzfristig noch die Genehmigung für die unmittelbar bevorstehenden Bauabschnitte erteilt hatte. Sobald die Stützmauer errichtet ist, wird noch während der Sommerferien (und man ahnt es schon: wieder mit der freundlichen Unterstützung aus den Reihen des Ortsausschusses) die historische Zuwegung zum Mühlenstumpf wiederhergestellt. Dabei orientiert man sich an der noch vorhandenen Wegeeinfassung und alten Luftbildern, um dem Baudenkmal gerecht zu werden. Gefördert wird die umfangreiche Renovierung aus Mitteln der NRW Stiftung, der Stadt Bonn, der Aktion Mensch und Mitteln des Fördervereines der Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder.

Kategorien: Pfadfinder

Gesichert und digital verfügbar

Di., 07/30/2019 - 05:02

Die „Bundessicherungsverfilmung“ ist ein Programm, das nur Archivgut von höchster nationaler Bedeutung zugute kommt. Um dessen Inhalte vor Verlust zu bewahren, werden davon seit 1961 Mikrofilme erstellt und an einem zentralen Bergungsort katastrophensicher eingelagert. Das Verfilmen und anschließende Digitalisieren findet für Hessen im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden statt. Erstmals ist nun den zentralen Nachlässen des Ludwigsteiner Archivs die höchste Dringlichkeitsstufe attestiert worden. Zurzeit werden die Unterlagen von Gustav Wyneken (1875-1964) bearbeitet, die anschließend für umfängliche Forschungszwecke nicht nur im Lesesaal sondern auch in der Online-Datenbank ArcInSys digital zur Verfügung stehen werden.

Quelle: Burgblick

 

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Kreuzpfadfinderbund Wuppertal

So., 07/28/2019 - 05:30

Der Kreuzpfadfinderbund Wuppertal (KPF) ist einer der kleineren, unabhängigen Pfadfinderbünde in Deutschland. Gegründet wurde der KPF 1961 von vier Freunden – heute sind es 180 Mitglieder, immer noch in Wuppertal, aber mittlerweile mit drei Stämmen. Der Kreuzpfadfinderbund ist konfessionell nicht gebunden, basiert aber auf den Grundlagen des Christentums. Nicht zu verwechseln ist der KPF mit der Kreuzpfadfinderstufe aus anderen Verbänden.Im Gegensatz zu manch anderen Verbänden bleiben die Gruppen, die etwa 10-15 Pfadis umfassen, auf unbegrenzte Zeit zusammen und durchleben so gemeinsam die Zeit als Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder (Hortensystem im Gegensatz zum Meuten und Sippensystem). Während das Jungpfadfinderversprechen dem internationalen Pfadfinderversprechen ähnelt, bezieht sich das Pfadfinderversprechen auf den eigenen Bund. Regelmäßigen Kontakt wird insbesondere mit den anderen in Wuppertal vertretenen Verbänden gepflegt. Der KPF trägt grüne Kluften und schwarz-weiße Halstücher. Hier geht es zur Homepage des KPF.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Scouting Jahrbuch 2013

Sa., 07/27/2019 - 05:30

Die  seit 1984 vierteljährlich erscheinende Zeitschrift scouting wurde zum Ende des Jahres 2013 als Jahrbuch fortgeführt.
Das Jahrbuch 2013 war das erste seiner Art. Im Jahrbuch wurden die wichtigsten Ereignisse der Pfadfinder- und Jugendbewegung aus dem abgelaufenen Jahr dokumentiert und kommentiert. Dazu gehörten die Veranstaltungs-Highlights des Jahres 2013, die schönsten Fahrtenberichte aber auch historische Artikel, pädagogische Abhandlungen, wichtige Beiträge zur Kultur der Pfadfinder- und Jugendbewegung, das Bücherbrett und vieles mehr. Eine zeitlose, solide Dokumentation und Erinnerung.

Aus dem Inhalt:
Die letzte Fahrt der Falado, Alaskafahrt der KPE / Mount Oelbermann, Kanadafahrt des Weinbacher Wandervogels, Bundeslager 2013: BdP, DPB, PbW, Eurojam des CES, Berry Westenburger wird 94 Jahre alt, Meißner 2013, Erwachsene in der Pfadfinderarbeit, Geschichte der Pfadfinder- und Jugendbewegung, Medienbrett, Nachrufe: Axi (Alexej Stachowitsch), Fränz (Franz-Peter Dörr).

224 Seiten, Hardcover, 22 x 24,5cm
ISBN: 978-3-88778-380-8

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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderzentrum Kurpfalz

Fr., 07/26/2019 - 05:45

Das Pfadfinderzentrum Kurpfalz, eine Jugendbildungs- und Jugendfreizeitstätte (Jugendbegegnungsstätte) mit Jugendzeltplatz, ist Eigentum des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) Stamm Kurpfalz Ramstein e.V.

Die Einrichtung des Pfadfinderzentrum Kurpfalz nahm 1980 ihren Anfang. Bis 1985 wurden ein Selbstversorgerhaus, eine Garage und den Zeltplatz errichtet.
Das Gelände wurde über die Jahre ständig erweitert und gestaltet. Entstanden sind ein Kinderspielplatz, ein Naturlehrpfad, eine Grillhütte, ein Holzbackoffen, ein Feuchtbiotop und noch vieles mehr. Zwischen 2001 und 2003 wurde das Selbstversorgerhaus komplett neu gestaltet; angebaut, umgebaut und renoviert.
In 2014 wurde ein modernes Sanitärgebäude mit Küche für den Zeltplatz neu gebaut.

Kapazität:
Zeltplatz: ca. 300 Personen
Selbstversorgerhaus: 40 Personen

Internetseite des Pfadfinderzentrums

 

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Kategorien: Pfadfinder

Vorabendprogramm Peter-Rohland-Singewettstreit

Do., 07/25/2019 - 05:09

Liebe Freundinnen und Freunde des Singewettstreits auf Burg Waldeck, nur eine ganz kurze Nachricht, um euch digital das Plakat unseres Vorabendprogramms des Peter-Rohland-Singewettstreits 2019 zukommen zu lassen. Ich denke, man kann entnehmen, wie hochkarätig der Abend besetzt ist. Genauso, wie es so einer Persönlichkeit wie Skynnie gebührt, dessen Leben übrigens viele Parallelen zu Peter Rohland aufweist. Wenn ihr noch wegen einer Teilnahme überlegt: Es füllen sich langsam die Kategorien, aber es sind auch noch Plätze frei. Meldet euch gerne an – wer zuerst kommt, malt zuerst! Viele Grüße und bis bald, Markus und das Orga-Team Skynnie_Plakat_RZ_190619
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Kategorien: Pfadfinder

Video Beginn Jamboree

Mi., 07/24/2019 - 17:00

Gestern startete das 24. World Scout Jamboree (Weltpfadfindertreffen) in Amerika. Nachwuchsreporter Pitri (BdP) ist für scouting vor Ort und hat ein kleines Video erstellt.

 

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder pflanzen Kokospalmen

Mi., 07/24/2019 - 05:06

(lifePR) (Miami, Florida/USA, 19.07.19) Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten haben auf Tortola, der größten Insel der Britischen Jungferninseln in der Karibik, Dutzende von Kokospalmen entlang der Strände gepflanzt. Wie die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in Mittelamerika (IAD News) berichtete, sollten die Strände verschönert werden, die der Hurrikan Irma im Jahr 2017 schwer getroffen hatte.

Pfadfinder und Mitglieder der Maranatha Seventh-day Adventist Church auf Torotola fingen bereits vor Monaten an, Kokospalmen zu sammeln, um die Küstenlinien wieder aufzufüllen. Kurz darauf gab die Tourismuszentrale der Britischen Jungferinseln bekannt, dass Kokospalmen erhältlich seien und suchte Partner, um die Bäume entlang der Strände zu pflanzen. Daraufhin pflanzten Pfadfinder und Kirchengemeindemitglieder Ende Mai 69 Bäume auf Trellis Bay, Beff Island und Josiah Bay.

„Obwohl es harte Arbeit war, war es doch eine tolle Arbeit“, sagte ein Pfadfinder. 21 Pfadfinder und andere Freiwillige haben in Abstimmung mit mehreren Unternehmen jede Woche die neuen Pflanzungen überprüft und bewässert. „Unsere kommunalen Partner waren begeistert von der Idee, die Vegetation entlang der Küste wiederherzustellen“, sagte Sheriece Creque, Pfadfinderleiterin der Maranatha Adventist Church. „Viele bedankten sich für die Bemühungen der Gruppe, da die Bäume die Atmosphäre sofort aufbesserten und ein neues Gefühl der Hoffnung weckten.“

Quelle: APD
Kategorien: Pfadfinder

Weltpfadfindertreffen eröffnet

Di., 07/23/2019 - 17:11

Weltpfadfindertreffen mit 45.000 jungen Menschen in den USA eröffnet – Die ganze Welt zu Gast in den USA

West Virginia, USA (23.Juli 2019) – Heute wurde das Weltpfadfindertreffen (Jamboree) mit 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus allen Teilen der Welt in West Virginia/USA eröffnet. 34.000 jugendliche Teilnehmende aus über 150 Ländern sind zum World Scout Jamboree – Bezeichnung für ein großes Weltpfadfindertreffen – in Nordamerika zusammengekommen. Zusätzlich sind 10.200 Mitarbeitende eingetroffen. Sie sorgen im „International Service Team (IST)“ für einen reibungslosen Ablauf des größten Pfadfinderlagers der Welt.

Gänsehautfeeling bei Eröffnung

Die Eröffnungszeremonie war das erste Highlight auf dem Jamboree. Alle 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder trafen sich zum gemeinsamen Start in ereignisreiche Tage. Die drei Lagerleitungen der gastgebenden Verbände (Kanada, Mexiko, USA) haben das Jamboree offiziell eröffnet. Neben der Livemusik war der Einzug der Fahnen einer der emotionalsten Momente. Für Nicole Spano aus Kuchen in Württemberg ein unvergesslicher Moment; sie wurde als deutsche Fahnenträgerin ausgewählt. „Das war ein sehr besonderer und unvergesslicher Moment für mich, wenn man durch die Menschen aus aller Welt läuft und sich plötzlich alle Kameras und Augen auf einen richten. Von vorne hat man dann die ganzen 45.000 Pfadis gesehen, das war beeindruckend“ sagt Nicole, „Ich habe mich sehr gefreut, die deutsche Fahne zu tragen. Die Opening Show hat mir sehr gut gefallen, die Stimmung war gut und ausgelassen, und alle haben sich gefreut, dass es endlich richtig losgeht“.

1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland

Das deutsche Kontingent. Bild: rdp/ Juliane Herrmann

Aus dem ganzen Bundesgebiet sind rund 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in die USA gereist. Mehrere Jahre haben sie sich auf das Abenteuer vorbereitet, haben sich untereinander kennengelernt und ihre Jamboree-Reise geplant. Nun geht es los. Auf dem Lager vertreten die Teilnehmenden des Deutschen Kontingents ihr Heimatland und die deutschen Pfadfinder*innenverbände. In den kommenden Tagen werden sie viel erleben, neue Kulturen und neue Freunde kennenlernen, aber auch die deutsche Kultur vorstellen.

Pfadfinder*innenlager der Superlative

Wo 45.000 Menschen zusammenkommen, braucht es einiges an Logistik. In sechs Basislagern mit 22 Subcamps ist der 43 km² große Lagerplatz unterteilt. 300 km² Nationalpark werden zusätzlich für das Programm genutzt werden. 12.000 Pakete mit Material für die Teilnehmenden stehen bereit: Vom Kochmaterial über Seife, von Trockentüchern bis zur LED-Laterne. Sogar die Zelte werden gestellt. Dennoch werden die deutschen Teilnehmenden in den typisch deutschen Schwarzzelten schlafen. Über 300 Wasch- und Toilettenhäuser gibt es in den Teillagern.

Abwechslungsreiches Programm

Auf dem Jamboree werden die Jugendlichen in den kommenden Tagen eine Menge erleben. Zur Eröffnung und zum Abschluss treffen sich alle gemeinsam zu großen Events mit Musik und Spaß. Auf dem Gelände gibt es viel offenes Programm, bei dem jede und jeder einfach vorbeigehen und mitmachen kann. Die „Faith and Beliefs Zone“, das „Global Development Village“ und das „World Scout Centre“ laden zu vielen Mitmachaktionen ein. Im Tagesprogramm steht dann noch jede Menge Action. Von Skateborden über Zipline, Kanufahren bis zu BMX. Einige Highlights:

  • The Park – weltweit zweitgrößte Outdoor Skateanlage
  • The Zip – längste Zipline der Welt (fast 9 Kilometer)
  • The Rocks – 125 Kletterstationen
  • The Pools – Kanu, paddeln, angeln
  • The Trax – über 25.000 m2 indoor und outdoor BMX-Anlage
  • The Ropes – Hochseilgarten
  • Low Gear + High Gear – über 50 km Mountainbike-Strecken
  • The Canopy – Klettern von Baum zu Baum
  • und vieles mehr
Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder*innen sprechen mit Astronauten*innen auf der ISS

Di., 07/23/2019 - 05:34

West Virginia, USA (22. Juli 2019) – Vor 50 Jahren betrat der Astronaut und Pfadfinder Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Seitdem haben viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder an Raumfahrtmissionen teilgenommen. Auf dem 24. World Scout Jamboree nehmen am Mittwoch, den 24. Juli 2019 Pfadfinderinnen und Pfadfinder Kontakt zu ihren Pfadfinderfreunden auf der Internationalen Raumstation ISS auf.

Anruf zur ISS

Am vergangenen Wochenende fanden in den USA die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Mondlandung vor 50 Jahren statt. Aus diesem Anlass schließen sich die amerikanischen Pfadfinder*innen und die amerikanische Weltraumbehörde NASA zusammen, um den Teilnehmenden des Jamborees ein einmaliges Erlebnis zu ermöglichen. Die Astronautin Christina Koch und die Astronauten Nick Hague und Drew Morgan, teilweise selbst Pfadfinder, beantworten die Fragen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Auch deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Das World Scout Jamboree

Das World Scout Jamboree ist das größte Weltpfadfindertreffen und findet alle vier Jahre in einem anderen Land und auf einem anderen Kontinent statt. Jamboree steht für Spaß, Abenteuer, fremde Kulturen, internationalen Austausch und viele neue Freunde aus der ganzen Welt. Das Ziel eines Jamborees ist es, Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt zusammenzubringen, um gegenseitiges Verständnis für verschiedene Kulturen und langfristig Frieden auf der Welt zu schaffen. Bei einem Jamboree dabei zu sein ist definitiv ein Highlight in jedem Pfadfinderleben. 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland nehmen teil.

Kategorien: Pfadfinder

Botschafter in West Virginia

Mo., 07/22/2019 - 09:53

„Graue Wölfe“ beim weltgrößten Pfadfindertreffen!
Internationaler Austausch, Knüpfen von weltweiten Freundschaften, dazu eine Menge Aktivitäten: Bei einer solchen Mischung dürfte jedes Pfadfinderherz höher schlagen. Drei Friedrichsdorfer haben dazu nun Gelegenheit, und zwar im US-amerikanischen West Virginia.

Das Summit Bechtel Reserve in West Virginia wird in Pfadfinderkreisen wahrscheinlich einen Ruf wie ein Donnerhall haben. Nicht nur wegen seiner traumhaften Lage in den pittoresken Apalachen Bergen, sondern auch weil es in der Zeit vom 22. Juli bis zum 2. August Schauplatz des 24. Weltpfadfindertreffens ist. Es ist seines Zeichens die größte Zusammenkunft dieser Art weltweit und findet nur alle vier Jahre statt. Insofern von der Bedeutung vergleichbar mit den Olympischen Spielen.

Unter den rund 45.000 Teilnehmern aus mehr als 150 Ländern beim sogenannten World Scout Jamboree sind auch drei Friedrichsdorfer: Arne Kießling, Ulrike Lang und Christian Hammen vom BdP Stamm Graue Wölfe. Die drei Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren haben sich seit gut einem Jahr zusammen mit rund 1200 anderen deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern auf dieses Abenteuer vorbereitet.

Am meisten begeistert die drei nach eigenen Aussagen die „geniale Möglichkeit, fast die ganze Welt zusammen an einem Ort zu treffen“. Schon während der drei Vorbereitungslager im deutschen Kontingent konnten sie neue Freundschaften mit Pfadfindern aus ganz Deutschland schließen. Dort wurden Themen wie „Wir sind Botschafter Deutschlands“, „Wie gehen wir mit Vorurteilen um“, „Internationale Verständigung“ und „Planung und Vorbereitung des deutschen Abends“ behandelt.

Vor dem Weltpfadfindertreffen werden die Friedrichsdorfer 12 Tage durch Kanada und New York reisen. In Kanada werden sie bei Pfadfinderfamilien zu Gast sein, die gemeinsame Aktivitäten organisieren. Vorgestern ging das Abenteuer übrigens los mit dem Flug über den großen Teich.

Wer mehr über die Grauen Wölfe erfahren möchte, kann sich an Lisanne Bachmann (lisanne-pfadimail@gmx.de bzw. 0170-8224857) wenden.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Freie Fahrtenschaft Tír na nÓc e.V.

So., 07/21/2019 - 05:30

Die Freie Fahrtenschaft  Tír na nÓc e.V. ist in Trittau bei Hamburg ansässig. Sie besteht aus den drei Stämmen Draco, Löwe von Flandern und Sonza Svietit mit insgesamt knapp 150 Mitgliedern. Als eigenständige Fahrtenschaft Tír na nÓc existiert sie seit ungefähr 30 Jahren. Sie haben Gruppen in Großensee, Kasseburg, Lütjensee, Sandesneben, Grande und Trittau, womit sie im Südosten Schleswig Holsteins zu den größeren Jugendbünden gehören.Der Name Tír na nÓc leitet sich aus dem Gälischen ab und bedeutet „Land der Jugend“. In der keltischen Mythologie spielt der Gedanke an ferne Länder eine zentrale Rolle. Man vermutete Inseln im Meer, auf denen eigene Reiche existieren. Reiche von Menschen, Riesen, Elfen und dem Feenvolk. Das Rätselhafteste dieser Reiche ist Tir na nÓc.

Die Kluft der Freien Fahrtenschaft besteht einem blauen Klufthemd, der schwarzen Jungenschaftsjacke und dem schwarz/weißen Halstuch. Die Fahrtenschaft pflegt intensiven überbündischen Austausch insbesondere zum Pfadfinder & Pfadfinderinnenbund Nordlicht. Im Dezember 2006 gehörte die Fahrtenschaft zum Gründungsmitglied im Ring schleswig-holsteinischer Jugendbünde e.V. (RshJB).

Hier geht es zur Homepage der Fahrtenschaft.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

 

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Termin- und Gruppenstundenplaner

Sa., 07/20/2019 - 05:25

Dieser Baustein 3 ist der erste und einzige „Time-Manager“ für Gruppenführer.In unserer schnelllebigen Zeit ist es für jeden unerläßlich, einen Terminplaner zu führen. Dieser Baustein bringt nun alles unter einen Hut: Gruppenstunden, Führerrunden, Fahrten und Lager, Ausbildungen, Jugendring und Schultermine. Gleichzeitig aber soll dieser Baustein auch eine Hilfe zur Planung der Gruppenstunden sein, damit man immer gut vorbereitet ist, alle Daten gleich beisammen hat und langfristig planen kann. Ein einmaliges Handwerkszeug für ein ganzes Arbeitsjahr! Optisch gelungen, praktisch mit Ringbinder! Der Baustein „Termin- und Gruppenstundenplaner“ wurde zusammengestellt und herausgegeben vom Pfadfinderbund Weltenbummler e.V. Die Baustein-Reihe gibt uns Hilfen und sehr nützliche Anregungen für unsere Pfadfinderarbeit und wurde von Pfadfindern für Pfadfinder konzipiert.

ISBN 978-3-88778-175-0
168 Seiten
Format: 14,5 x 21 cm
Sprache: deutsch
3. Auflage, Ringbindung

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