Pfadfinder

Nutzung Archiv der Jugendbewegung

Scouting - vor 2 Stunden 30 Minuten

Wie die Burg Ludwigstein in ihrem aktuellen Burgblick berichtete, sind die Lesesäle vieler hessischer Archive, darunter auch jener des Archivs der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein selbst, bereits seit einigen Wochen wieder geöffnet. Übernachtungen sind auf dem Burggelände möglich, sofern ein eigenes (Einzel-)Zelt mitgebracht wird, auch einzelne Hotels in Witzenhausen sind für Geschäftsreisende geöffnet. Personen, die berufs- oder ausbildungsbedingt im Archiv recherchieren, haben die Möglichkeit, diese Unterkünfte zu nutzen.

Auf die Spendenaktion zum Erhalt der Ludwigstein weisen hier hier nochmals hin.

Bildnachweis: Burgblick

Kategorien: Pfadfinder

Jugendbewegte unter den Tätern

Scouting - vor 2 Stunden 49 Minuten

Heute vor 5 Jahren:

Der Ende Mai veröffentlichte Kommentar zum Aufarbeitungsbericht des Grünen-Vorgängers „Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz“ (AL) zu den pädophilen Strömungen innerhalb der Partei in Berlin hat eine große Medienresonanz hervorgerufen. Zwischen den siebziger und neunziger Jahren fand die pädosexuelle Forderung zur Aufhebung der Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern über den Bereich Schwule und die Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ Eingang in politische Forderungen. Dabei kommt der Bericht zum Ergebnis, dass der Bereich Schwule von Pädosexuellen dominiert gewesen sei und der Arbeitskreis „Jung und Alt“ eine nur schlecht getarnte reine Pädophilengruppe. Unter den Personen, welche die Anliegen der Pädosexuellen aktiv vertraten, befanden sich auch Jugendbewegte. An der Stelle, wo der Bericht der Grünen endet, forschten wir nach und trafen auf Bünde, deren pädosexuelle Tradition gut gepflegt wurde, aber auch auf völlig ahnungslose Bundesvorstände, welche die ihnen bislang unbekannte Vergangenheit ihres Bundesehrenrichters ehrlich entsetzt.

Der Gründer des Arbeitskreises „Jung und Alt“ war Fred Karst. Geboren um 1929 und verstorben im Jahr 1999 war er bereits 1980 zu fünf Jahren Gefängnis wegen sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt, als er aus dem Knast heraus im März 1983 Parteimitglied bei der AL wurde. Unmittelbar im Jahr nach seiner Entlassung baute er ab 1986 mit Gleichgesinnten einen „Nachbarschaftskeller für Schlüsselkinder“ in der Falckensteinstraße auf. Dort wurden Kinder von ihm und anderen Personen mehrfach sexuell missbraucht. Fred Karst wurde daraufhin erneut verurteilt und inhaftiert bis 1989. Im September 1992 rief er dann innerhalb der AL den Arbeitskreis „Jung und Alt“ ins Leben. Ob in dessen Umfeld weitere Missbrauchstaten erfolgten, konnte bislang nicht aufgeklärt werden. Selbst blieb er jedoch seinen Überzeugungen treu: Im Februar 1992 wurde er erneut wegen sexuellem Missbrauch eines achtjährigen Jungen verurteilt. Diesmal lautete das Urteil zwei Jahre auf Bewährung. Zu diesem Zeitpunkt war Fred Karst 66 Jahre alt und gemäß des Berichtes Jugendgruppenleiter beim [sogenannten] „Nerother Wandervogel e.V.“

[Klarstellung: Der im Bericht schlicht „Nerother Wandervogel e.V.“ genannte Jungenbund ist NICHT identisch mit dem bekannten Bund diesen Namens. Dessen Bundesführer FM betrieb in den achtziger Jahren (1982) bekanntermaßen erfolgreich eine Klage gegen den in Berlin-Kreuzberg ansässigen „Nerother Wandervogel e.V.“, der sich im Anschluss umbenennen musste in „Nerother Wandervogel Nord gegründet 1969 e.V.“ In seinem Buch „Die letzten Wandervögel“ schrieb FM dazu: „Die Nerother, als Kläger, sahen sich bald darauf in ihrer Einschätzung derer bestätigt, die unter dem Deckmantel von Jugendarbeit ihren Namen missbraucht hatten. 1990 wurde der Vorsitzende des Berliner „Nerother Wandervogel Nord gegründet 1969 e.V.“ [Günter C.] zu einer zweijährigen Haftstrafe wegen Kindesmissbrauchs verurteilt.“ Und die Geschichte setzte sich auch nach dem Erscheinen von FMs Buch (1994) fort: Der Gruppenführer Thomas B. des NWV Nord wird im Jahr 2004 zu viereinhalb Jahren wegen Kindesmissbrauchs verurteilt, ein weiterer Gruppenführern, Michael B., wird im gleicher Jahr verhaftet. Ein fünfzehnjähriger, den er in seiner Wohnung vergewaltigen wollte, hatte ihn angezeigt. Zuletzt war der NWV Nord mit einer Adresse in Kade, Sachsen-Anhalt, gemeldet. Fred Karst war zu keinem Zeitpunkt Mitglied des „richtigen“ Nerother Wandervogels. Siehe hierzu auch die Stellungnahme des Nerother Wandervogels unter www.nwv.de]

Seine sogenannten „Nerother“-Jungs hatte Fred Karst im Griff: Nachdem die Kreuzberger Frauengruppe der AL wiederholt Kritik an ihm und seinen pädophilen Gesinnungsgenosen geübt hatte, ließ er seine sogenannten „Nerother“ 1994 einen Besuch abstatten. Sie bedrohten die AL-Frauen. Der Austritt von Fred Karst bei der AL erfolgte im Mai 1995, vermutlich um einem drohendem Parteiausschlussverfahren zuvor zu kommen. Die heutige Vorsitzende der Berliner Grünen räumt institutionelles Versagen ein. Doch die jugendbewegte „Karriere“ des Fred Karst war 1995 mit seiner dritten Verteilung wegen sexuellem Missbrauch von Kindern noch nicht beendet: Noch im gleichen Jahr berief ihn Helmut Walizek, der damalige Bundesvorsitzende  des „Deutschen Pfadfinderbundes gegründet 1911 e.V.“ zum Bundesehrenrichter seines Bundes, was Fred Karst bis zu seinem Tod im Jahr 1999 blieb.

[Klarstellung: Der Deutsche Pfadfinderbund gegründet 1911 e.V. ist NICHT identisch mit dem Deutschen Pfadfinderbund oder dem DeutschenPfadfinderbund Hohenstaufen von 1911. Die heute aktiven Angehörigen des Deutschen Pfadfinderbundes gegründet 1911 e.V. (DPB 1911 e.V.) wurden von den Bericht der Grünen gänzlich überrascht. Der heutige Vorstand des DPB 1911 kam erst 1999 aus der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zu dem kleinen Bund aus Düsseldorf. Da war Fred Karst aber bereits verstorben. Wie der Vorstand betont, kennen nicht nur sie persönlich Fred Karst nicht, sondern auch keiner der übrigen heute aktiven Mitglieder. Die Motivation, die den frühreren Bundesvorsitzenden Helmut Walizek im Jahr 1995 dazu bewogen hätten, einen bereits mehrmals vorbestraften Sexualstraftäter zum Bundesehrenrichter zu ernennen, seien ihr unbekannt und absolut nicht nachvollziehbar. Dem Helmut Walizek hätten die persönlichen Lebensumstände von Fred Karst aller Wahrscheinlichkeit nach hingegen bekannt sein können. In einer internen Adressliste sei Fred Karst unter der Anschrift einer Justizvollzuganstalt in Berlin aufgeführt gewesen. Darauf seien sie aber erst von rosé vom AK Schatten aufmerksam gemacht worden, mit dem man jetzt in Kontakt stünde. Zwischen dem frühreren Bundesvorsitzenden Helmut Walizek und dem DPB 1911 bestünde nur noch loser Kontakt. Seit der Veröffentlichung der Vorwürfe gegen Fred Karst sei er telefonisch noch nicht errreichbar gewesen. „Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand möchte ich mit dem [Helmut Walizek] nix mehr zu tun haben. Wir lassen uns die Gruppe nicht kaputt machen. Wir distanzieren uns ausdrücklich in jeder Form von Fred Karst und dem Umstand, dass unser vorheriger Bundesvorstand ihn im Jahr 1995 zum Bundesehrenrichter unseres Bundes ernannt hat. Keinem unserer heute aktiven Mitglieder war die Biographie von Fred Karst bekannt oder kannte ihn. Die sind geboren worden, da war der schon tot! Spätestens seit 1999 bestanden zudem keinerlei Kontakte des Bundes durch Mitglieder oder Gruppen mehr nach Berlin.“ Die Homepage des Bundes DPB gegr. 1911 wurde nach Publikwerden der Vorwürfe in aller Eile vom Netz genommen. Zunächst wolllte man intern klären, wer Fred Karst überhaupt war, wann er Bundesehrenrichter wurde, wer ihn ernannt hatte. Die Homepage des DPB gegr. 1911 geht aber in Kürze mit einer offiziellen Stellungsnahme wieder ans Netz. Der Vorstand weiter: „Unsere Unkenntnis bezüglich Fred Karst kann keine Entschuldigung sein. Wir werden die Geschichte unseres Bundes und die Person unseres ehemaligen Bundesvorstand Helmut Walizek sehr kritisch überprüfen.“]

 

||Dieser Teil des Artikels wurde vom Herausgeber der Webseite www.scouting.de aus rechtlichen Gründen gelöscht.||

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Wert der Pfadfinderarbeit während Corona

Scouting - Di., 05/26/2020 - 05:08

Jugendarbeit fördern: Die Wertigkeit der Pfadfinderarbeit in der derzeitigen Corona-Krise.
Die Corona-Krise betrifft uns alle. Zu spüren bekommen das nicht nur kleine Betriebe, Freunde, Bekannte und auch jede*r selbst tagtäglich. Auch Pfadfinder*innen in ganz Deutschland sind von den Einschränkungen betroffen. Gruppenstunden sowie Lager und Fahrten dürfen und können derzeit nicht stattfinden. Seit Beginn der Corona-Maßnahmen Mitte März hat sich daher auch unser Leben grundlegend verändert und wurde im Schnelldurchlauf an die derzeitige Ausnahmesituation angepasst. Dabei bleiben viele Menschen mit ihren Sorgen und Nöten allein und kämpfen dabei mit den Veränderungen in ihrem Alltag. Besonders Kinder und Jugendliche werden im Umgang mit der derzeitigen Situation vernachlässigt. Pfadfinder*innen, die sonst wöchentlich an diversen Aktionen teilnehmen konnten, sind nun gezwungen daheim zu bleiben.

Aber nicht nur Pfadfinder*innen, sondern alle Kinder und Jugendliche haben zurzeit keine Möglichkeit, grundlegende Bedürfnisse zu befriedigen. Stattdessen müssen sie um jeden Preis bildungstechnisch funktionieren, Abiprüfungen schreiben und den Lernstoff zu Hause abarbeiten. Dabei wird nicht berücksichtigt, welche Auswirkungen die derzeitige Situation auf Kinder und Jugendliche und damit auch auf ihren Bildungserfolg hat. Bildungsbenachteiligung tritt eklatant zutage und wird z.B. durch Homeschooling verstärkt. Pfadfinder*innenarbeit ist integrative Arbeit, die über die Jahrgangsstufen der Klassen 1-4 (bzw. in einigen Bundesländern 1-6) hinaus existiert und auch im Oberstufen Alter nicht endet.

Aber nicht nur in Bezug auf Bildung sind Kinder und Jugendliche auf einmal auf sich allein gestellt. Durch das Kontaktverbot ist auf mit einem Mal das komplette Umfeld der Kinder weggebrochen. Spielplätze und Schulen sind geschlossen, Großeltern und Freunde darf man nicht treffen und Freizeitaktivitäten fallen auch aus. Umso wichtiger ist es, dass wir in dieser Zeit als Pfadfinder*innen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen.

Die Krise schränkt uns Pfadfinder*innen also nicht nur ein, sondern befähigt uns auch, unsere Werte in gelebte Taten umzusetzen. Aus diesem Grund tritt die Wertigkeit pfadfinderischer Arbeit durch die Corona-Krise stärker zutage, da sie Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene dazu ermutigt, aktiv zu werden, für sich und die Gesellschaft, in der sie leben. Die Zukunft wird zeigen, wie die Corona-Krise das gesellschaftliche Miteinander prägen und weiterhin beeinflussen wird. Gerade unter den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland wird dabei die Notwendigkeit der Jugendverbandsarbeit im Allgemeinen und der Wert der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände im Besonderen sehr deutlich: Pfadfinden fördert die Persönlichkeitsentwicklung und lässt die Mitglieder häufig über sich hinauswachsen. Pfadfinden stärkt soziales Miteinander. Pfadfinden übernimmt auch gesellschaftlich Verantwortung. Pfadfinden bereichert mit seiner wertebasierten Jugendarbeit die Welt und insbesondere unsere Gesellschaft in Deutschland.

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Vorgestellt: Pfadfinderbund Antares

Scouting - Mo., 05/25/2020 - 08:29

Der Pfadfinderbund Antares wurde 1979 als Stamm innerhalb des Pfadfinderbundes Süd in Waldbronn gegründet. 1981 erfolgte der Austritt und 1986 die Benennung zum heutigen Namen. Der Pb Antares ist konfessionell ungebunden. Über den Ring junger Bünde Baden-Württemberg ist er im Kreisjugendring Karlsruhe sowie im Landesjugendring vertreten. Der Großteil der Gruppen kommt aus Waldbronn und Karlsbad. Der Bund war Unterzeichner der Mannheimer Resolution gegen Fremdenhass. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Maskenchallenge: The Winner is…

Scouting - Mo., 05/25/2020 - 08:29

Eine aufregende Woche mit noch-nie erreichten Mengen an Leserkommentaren liegt hinter uns.
Der erste Preis unserer „Masken-Challenge“ für die beste kreative und humoristische Leistung und Förderung der überbündischen Solidarität in bedrückenden Corona-Zeiten geht an (Tata!):

Flimk²a (DPB) mit ihrem Modell „Einzelkohte“. Sie erreichte 42 Punkte!

Liebe Flimk²a, herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!
Wenn ich es richtig gelesen habe, lässt sich dieses Modell auch bestellen.
Zwei Kaffeebecher und Urkunde gehen baldmöglichst auf den Weg nach Norden!

Auf Platz 2 folgt

Grit (Wandervogel Uelzen/schwarzbunt) mit ihrem Modell „schwarzmund“. Sie erreichte 35 Punkte!
Dieses Modell lässt sich übrigens im Rahmen eines Solidaritätsprojektes bestellen.
(Das habe ich natürlich sofort geordert)

Auf Platz 3 folgt

Grit (Wandervogel Uelzen/schwarzbunt) mit ihrem Modell „Zunfthose“. Sie erreichte 33 Punkte!

Auf Platz 4 folgt

Tipse (DPB) mit ihrem Modell „Schwarzfahren“. Sie erreichte 21 Punkte!

Wir danken allen Kandidaten und den Teilnehmern unserer Abstimmung, die so schöne Bezeichnungen wie „Schnutendeckel“ oder „Snutenpulli“ der auswertenden Redaktion näher brachten oder so schöne Formulierungen hinzufügten, wie „Gesendet von meinem C 64“. Das hat Spaß gemacht!

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Der vierte Tag der 86. Bundesversammlung im Überblick

Neues von der DPSG - So., 05/24/2020 - 18:45

Nachdem der Bericht abgeschlossen war, wurde in einer anonymisierten Abstimmung der Bundesvorstand, bestehend aus Joschka Hench (Bundesvorsitzender), Anna Sauer (Bundesvorsitzende) und Matthias Feldmann (Bundeskurat) durch die Mitglieder der Bundesversammlung entlastet.

Nun konnte mit den Anträgen begonnen werden. Noch vor der Mittagspause stimmte die Bundesversammlung für die Stärkung der DPSG in strukturschwachen Regionen, und drei Anträge zur Ordnung. Bei der Ordnungsänderung wurden die Konzepte zu Internationale Gerechtigkeit, Ökologie und Internationales. neu beschlossen. Der Antrag zur Besetzung des Hauptausschusses wurde vertagt. Zurückgezogen wurde der Antrag zu zentrale Plattform für Kommunikation und Zusammenarbeit., da hier die AG Digitale Tools zu arbeiten wird.

Die Mittagspause nutze das Medienteam um der Technik und der Visualisierung zu danken, die sehr hart daran gearbeitet haben, dass die erste digitale Bundesversammlung in dieser Form ablaufen konnte.

„Eigentlich waren es nur fünf Klicks, aber damit haben wir die Struktur und Statuten der DPSG grundlegend geändert!“, erinnerte Joschka Hensch die etwa 80 Mitglieder der Bundesversammlung nachdem die Anträge 5 bis 10 von eben diesen angenommen wurden. Denn diese behandelten die Umstrukturierung der Satzung, die von einer in vier aufgeteilt worden ist. Das ist wichtig, damit auf allen Ebenen der DPSG eine Gemeinnützigkeit anerkannt wird. Dies wiederum ist wichtig für die Finanzämter, wenn es zum Beispiel um Spendenbescheinigung geht. 

Joschka Hench merkte hier an, dass es für diese fünf Klicks unglaublich viel Vorarbeit durch die AG Satzungsfragen und den hauptberuflichen Referenten der Bundesleitung, Sebastian Becker, gab.

Die Beschlüsse können hier noch einmal nachgelesen werden. 

A05 - Bundesebene: http://s.dpsg.de/bv86a05

A06 - Diözesanebene: http://s.dpsg.de/bv86a06

A07 - Bezirksebene: http://s.dpsg.de/bv86a07

A08 - Stammesebene: http://s.dpsg.de/bv86a08

A09: http://s.dpsg.de/bv86a09

A10: http://s.dpsg.de/bv86a10

Und dann wurde es auf einmal sehr eng. Drei Themen für die Jahresaktion 2022 gab es in den Anträgen, von denen nur eins gewinnen konnte. Mit einer knappen Mehrheit von 40 zu 39 Stimmen gewann der Antrag „Pfadfinden ist bunt!, in einer zweiten Abstimmung. Die Themen Geschlechtergerechtigkeit und sexuelle Vielfalt werden hier in den Focus genommen. Wenn du dich für das Thema interessierst, kannst du dich hier als Mitglied der Jahresaktionsgruppe bewerben: http://s.dpsg.de/ja22auschreibung

Der Antrag 24, der sich mit einer „Erstellung und Überarbeitung von Handreichungen in den Bereichen Gemeinnützigkeit, Steuerrecht und Gründung von Rechtsträgern“ befasst, wurde ebenfalls angenommen. Damit ist die Bundesleitung nun damit beauftragt, bestehende Handreichungen in den Bereichen Gemeinnützigkeit, Steuerrecht und Gründung von Rechtsträgern zu überarbeiten und

gegebenenfalls neue Handreichungen zu erstellen.

Und dann ging es plötzlich sehr schnell. Die 13 weiter ausstehenden Anträge wurden entweder in die nächste Bundesversammlung vertagt oder in den Hauptausschuss verwiesen. Hier ist eine Übersicht, um welche Anträge es geht und wie sie vertragt oder verwiesen wurden:

- Antrag 25 „Rechtliche Beratung von Stämmen und allen anderen Ebenen“ à vertagt

- Antrag 27 zum gemeinsamen Ferienkorridor 2029 à Hauptausschuss

- Antrag 28 „Zeitplan zur Konzeptentwicklung eines möglichen Bundeslagers 2029“ à vertagt

- Antrag 29 „Entwicklung eines Strategiekonzepts der DPSG“ à vertagt

- Antrag 17 „Institutionelle Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der DPSG“ à vertagt

- Antrag 18 „Positionspapier zur Geschlechtergerechtigkeit und sexueller Vielfalt“ à vertagt

- Antrag 21 „Awareness Team für Großveranstaltungen“ à vertagt

- Antrag 19 „Ämterkonstellation von Vorständen und Diözesan- & Bundesebene“ à vertagt

- Antrag 20 „Formulierungen in Veröffentlichungen der DPSG Bundesebene“ à vertagt

- Antrag 22 „Haltung der DPSG zur Teilnahme an Demonstrationen“ à vertagt

- Antrag 4 „Boykott von Produkten des Nestlé-Konzerns“ à vertagt

- Antrag 26 „Fahrplan zur Weiterentwicklung der Kindermittbestimmung in der DPSG“ à vertagt

Zum Ende der Bundesversammlung wurden vor allem Danksagungen ausgesprochen, besonders an das Moderationsteam, die Visualisierung und das Technikteam. Den ganzen Tag könnt ihr natürlich auch wieder in unserem Audio-Zusammenschnitt nachhören. Den findet ihr hier: https://bv.dpsg.de/stream/mitschnitte/

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Der dritte Tag der Bundesversammlung in der Übersicht

Neues von der DPSG - Sa., 05/23/2020 - 18:36

Schon zu Beginn des Samstages beschloss die Versammlung eine Stunde länger zu tagen, da neben den Wahlen auch noch viele Berichte besprochen werden mussten. Im TOP Wahlen stellte sich Annka Meyer als Kandidatin für das Amt der Bundesvorsitzenden vor. Ihre vollständige Bewerbung und ein Video zu ihr findet ihr auf unserem Blog unter http://s.dpsg.de/annkameyer .

Eine Stunde lang stellte sie sich danach den Fragen aus dem Plenum und dem Chat im Livestream. All das könnt ihr nochmal im Audiozusammenschnitt des Tages nachhören. Den findet ihr hier: https://bv.dpsg.de/stream/mitschnitte/
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit berieten sich die Delegierten in einer Personaldebatte bevor es in die Mittagspause ging.

Um 14 Uhr versammelten sich alle Teilnehmenden wieder vor ihren Bildschirmen und es ging weiter mit den Berichten. Den Anfang machte die Stiftung der DPSG. Vorständin Kerstin Fuchs nutze den Rahmen der 86. Bundesversammlung um noch einmal auf den Corona-Fond hinzuweisen. 5000 Euro sollen an Stämme ausgeschüttet werden, die unter der Corona-Pandemie besonders leiden müssen. Hier könnt ihr euch um die Unterstützung bewerben: http://s.dpsg.de/coronahilfe

Im darauffolgenden Bericht ging es dann um die Öffentlichkeitsarbeit der DPSG. Eine Anmerkung dazu war unter anderem, dass die Mitgliederzeitschrift doch bitte künftig nur noch digital versendet werden soll. Diesen Service gibt es aber schon und kann mit einem Haken in NaMi beantragt werden. Anna Sauer, die Bundesvorsitzende der DPSG, machte unter diesem Punkt auch noch einmal auf die neue Ordnung aufmerksam, die man sich unter http://s.dpsg.de/bv86ordnung herunterladen kann.

Die Freunde und Förderer der DPSG meldeten sich aus Berlin zu Wort. Gunhild Pfeiffer berichtete, dass der Verein etwa 25.000 Euro für die Sanierung der Kapelle im Bundeszentrum Westernohe zur Verfügung stellen konnten. Dafür bedankte sich der Joscka Hench, der Bundesvorsitzende der DPSG, noch einmal recht herzlich. 

Unter dem Punkt „weitere Themen und Inhalte“ gab es dann noch eine traurige Nachricht zu verkünden. Bundeskurat Matthias Feldmann berichtete, dass der Bundesfrewilligendienst ab August auf unbestimmte Zeit pausieren muss. Nach Abwägen der mittelfristigen Ziele mit seinen finanziellen Ressourcen hat Adveniat entschieden, die Kooperation zu beenden. Wir hoffen, einen neuen Kooperationspartner zu finden, der dieses wertvolle Angebot unseren jungen Erwachsenen wieder ermöglichen wird.

Fortgeführt wurde der TOP Berichte und die Versammlung konnte zum Bericht des Bundesvorstandes ihre Fragen und Einschätzungen einbringen. Unter „Veranstaltungen“ wurde sich noch einmal über das 90-jährige Jubiläum ausgetauscht. Aber auch die Veranstaltung Pfingsten in Westernohe wurde noch einmal beleuchtet. Da die Veranstaltung in diesem Jahr physisch nicht stattfinden kann, wurde hier noch einmal auf die zahlreichen digitalen Veranstaltungen hingewiesen. Eine Übersicht findet ihr hier: https://pfingsten.scoutingneverstops.de/

Auch gibt es in diesem Jahr zwei besondere Aufnäher, der an dieses spezielle Pfingsten erinnern soll. Einmal einen Solidaritätsaufnäher und einen Corona-Pfingst-Aufnäher, den ihr im Rüsthaus erwerben könnt: https://www.ruesthaus.de/dpsg-artikel/pfadfinderkluft/aufnaeher-pins/

Unter dem Punkt „Jugendpolitik im RdP/rdp e.v.“ wurde das politische Engagement der DPSG sowie die Zusammenarbeit mit den anderen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbänden erläutert und diskutiert.Unter anderem „Pfadis for future“: https://blog.dpsg.de/2019/07/pfadis-for-future/

"Danke, dass ihr eine starke Stimme im BDKJ seid!", mit diesen Worten beendete Katharina Norpoth, die Vorsitzende des BDKJ, ihr Grußwort an die DPSG. Sie freute sich zudem, dass zwei Pfadfinderinnen des Verbands Mitglied im Synodale Weg sind. Was das genau ist, könnt ihr hier nachlesen: http://s.dpsg.de/synodaleweg

Um 16 Uhr endete der dritte Tag der Versammlung mit einem Gruppenfoto aller Beteiligten. Morgen wird der Berichtsteil fortgesetzt, bevor es zu den Anträgen kommt.

Ab 19.45 Uhr sind alle Interessierten heute eingeladen an einem virtuellen Gottesdienst teilzunehmen. Unter bv.dpsg.de/gottesdienst könnt ihr euch einwählen. Gestartet wird ab 20 Uhr.

Morgen sind wir Ab 9 Uhr auch wieder im Liveticker, auf Telegram und im Livestream für euch da!
https://bv.dpsg.de/stream/live/ und https://t.me/dpsg_bv

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Der zweite Tag der 86. Bundesversammlung im Überblick

Neues von der DPSG - Sa., 05/23/2020 - 09:51

Mit einem Video s.dpsg.de/bv86pinguin wollten die Impulsgeberinnnen und Impulsgeber darauf aufmerksam machen, dass bei zu viel Verbissenheit vieles schief gehen kann und dass es trotz Chaos doch sehr witzig werden kann. Am Ende gab es dann auch noch eine Bastelanleitung für Pinguine go.dpsgw.de/bvimpuls und den Aufruf, seine Werke als Foto an https://go.dpsgw.de/pinguinezurueck zu schicken.

Im Berichtsteil wurden dann folgende Berichte besprochen:

  • Internationales
  • Ausbildung
  • Gremien: Bundesvorstand, Bundesleitung und Hauptausschuss
  • Verbandsentwicklung
  • Bericht es Kuratoriums des Bundeszentrum in Westernohe

Besonders der Bericht des Bundesvorstandes wurde ausführlicher diskutiert und hielt viele Nachfragen aus der Versammlung bereit. Auf diese gingen Anna Sauer (Bundesvorsitzende), Joschka Hench (Bundesvorsitzender) und Matthias Feldman (Bundeskurat) detailliert ein.  Nach dem Bericht des Kuratoriums meldeten sich dann noch die Vorsitzenden der PSG per Videogruß an die Versammlung. Janina Bauke und Susanne Schnuck betonten die gute Zusammenarbeit mit der DPSG. Auch der Blog scoutingneverstops.de wurde von den Beiden gelobt als gutes Beispiel, wie auch in der Pandemie-Zeit eine Verbandsarbeit weiter betrieben werden kann.

Als besonderen Service bieten wir euch Audiomitschnitte der Versammlung unter https://bv.dpsg.de/stream/mitschnitte/ an. Die Berichte könnt ihr hier noch einmal einsehen: https://bericht.bv.dpsg.de/

Alle Berichte gibt es auch als Audiodatei. Diese findet ihr hier: https://bv.dpsg.de/startseite/bericht-der-bl/der-bericht-in-audioform/

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Erster Tag der 86. Bundesversammlung im Überblick

Neues von der DPSG - Do., 05/21/2020 - 18:10

Ursprünglich sollte diese in Passau tagen, jedoch aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation war das nicht möglich. Nach einer technischen Einführung begrüßte der Bundesvorstand pünktlich um 10.30 Uhr die Mitglieder der Versammlung und externe Gäste aus befreundeten Verbänden. Durch die Tagesordnungspunkte führte das Moderationsteam bestehend aus Clara Drammeh und Thomas Öffner.

Für eine gewisse Erheiterung sorgte der Vortrag aus vergangenen Bundesversammlungen, die aus der Bundesleitung vorgetragen wurden. Zum Beispiel ein Antrag von 1964 zu „Nicht-Katholiken in der DPSG“, der den Weg für eben diese in den Verband ebnete.

Die Feststellung der Beschlussfähigkeit war dank der Technik dann doch einfacher als auf einer physischen Bundesversammlung. Nach Genehmigung der Tagesordnung ging es dann vor der Pause noch in die ersten Beratungen zur Satzungsänderung. Nach der Pause ging es auch schon weiter mit der Vorstellung der 29 Anträge bis hin zum Bericht der Bundesleitung. Hier konnten auch Gäste im Chatroom Fragen stellen.

Morgen Abend geht es weiter – ab 18 Uhr. Wir halten dich auf Telegram mit unserem Ticker https://t.me/dpsg_bv auf dem Laufenden. Unter https://bv.dpsg.de/stream/live/ kannst du alles live mit ansehen, hören und sogar im Chat deine Anmerkungen einbringen. Bleibt gesund und wir lesen uns Morgen wieder. 

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Heute ist Donnerstag…

Scouting - Do., 05/21/2020 - 05:25

…und das heißt, dass unsere Abstimmung über EUER favorisiertes Schutzmaskenmodell nur noch 3 Tage läuft! Also, wenn auch ihr noch eure Stimme erheben wollt um eurem Lieblingsmodell zum Sieg zu verhelfen, dann geht auf den Beitrag und nennt im Kommentar euer Lieblingsmodell! (Übrigens ist das schon jetzt der Beitrag mit den meisten Reaktionen, seit es scouting.de überhaupt gibt).

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Buchvorstellung: Bündische Akademie Lüdersburg 1999/2000

Scouting - Mi., 05/20/2020 - 07:24

Die Jahrestagungen 1999 und 2000 der Bündische Akademie Lüdersburg befassten sich mit dem Themenkreis „Bünde und Politik“ unter den Leitmotiven „Warum Bündische keine Politik machen. Was uns bewegt & was wir bewegen“ und „Blaue Blume III – jetzt erst recht. Von Macht und Ohnmacht, Einmischen und Rückzug“.

Bündische Akademie Lüdersburg
Dokumentation der Jahrestagung 1999/2000: Themenkreis „Bünde und Politik“
108 Seiten | Hardcover | 16,5 x 24 cm
14,80 € | A: 15,20 €
ISBN 978-3-88778-252-8
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Buchvorstellung: Die Wachen von St. Mauritius

Scouting - Mi., 05/20/2020 - 07:19

Auf einer Herbstfahrt am Kohtenfeuer werden sich die Rover der Horte „Gabriele Tadino“ bewusst, dass die Gruppe im kommenden Jahr aus schulischen und beruflichen Gründen auseinandergeht. Damit stellt sich die unausweichliche Frage, die sich jede gute Gruppe einmal stellen muß: Was nun? Aufgrund einer Zeitungsanzeige brechen sie zum letzten Mal gemeinsam auf. Der Weg führt in ein Abenteuer, bei dem es um Leben und Tod geht, in dessen Verlauf aber auch auf die Frage nach der gemeinsamen Zukunft neue ungeahnte, faszinierende Perspektiven auftauchen.

Autor: Karlhermann Bergner
ISBN 978-3-88778-012-8
192 Seiten
Format: 13,5 x 20,5 cm
Sprache: deutsch
Hardcover
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Buchvorstellung: Michel-Katalog Pfadfinderbriefmarken 2017

Scouting - Mi., 05/20/2020 - 07:14

Wer im deutschen Sprachraum Briefmarken sammelt, der kommt an einem Briefmarkenkatalog nicht vorbei. Der Michel-Katalog ist der renommierteste aller Werke und gilt unter Briefmarkenliebhabern als Standardwerk. Auch im Ausland ist der Katalog weit verbreitet, enthält er doch alle Briefmarkenausgaben sämtlicher Länder der Erde, die von staatlichen Postverwaltungen ausgegeben werden. Mit mehrmonatiger Verspätung ist jetzt ein kompletter Briefmarken­katalog nur über Pfadfinder-Briefmarken erschienen. Mit dem Erscheinen bei Michel werden die Pfadfinderbriefmarken auch als Sammelthema geadelt. Der Michel-Katalog: ein absolutes Muss für Philatelisten!

Jetzt kann jeder Sammler Bescheid wissen:  ein gut gemachter Katalog, mit sauberer Darstellung und Farbdruck. All dies ist bei Michel ja selbst­verständlich. Jetzt wird Pfadfinder-Briefmarken sammeln wirklich schön!

Michel-Katalog: Pfadfinder – Ganze Welt. 2017
Format 155 x 230mm
[D] 69,80 €
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Kategorien: Pfadfinder

Gruppenstunde trotz Corona

Scouting - Mi., 05/20/2020 - 07:09

Eine sehr schöne, herzerwärmende Serie zur Gruppenstunde während Corona haben die BdPler aus Kürten erstellt. Auch wenn man die Gruppe überhaupt nicht kennt und auch nicht den sympathischen Meutenleiter, der sich begeistert zum Affen macht, um seinen Wölflingen eine Freude zu machen, werde ich richtiggehend neidisch. Ich würd mich freuen, wenn ich so einen Meutenleiter hätte.

Kategorien: Pfadfinder

schwarzbuntPIXEL 22.-24.05.

Scouting - Di., 05/19/2020 - 17:02

Moin, Moin!
Wie du weißt, mussten wir das schwarzbunt2020, aufgrund der aktuellen Situation verschieben.
Doch falls du darüber genau so traurig bist, wie wir, haben wir hier einen kleinen Trost für dich: am Wochenende vom 22.05.-24.05. – in der Kernzeit des eigentlichen Lagers also – starten wir stattdessen das schwarzbuntPIXEL, eine kleine aber feine digitale Ersatzveranstaltung.

Unter www.schwarzbunt.net/Pixel erfährst du alles über die Lagererröffnung, die Aktionen, AGs und alles, was wir uns noch so ausgedacht haben.

Wir hoffen, dir damit eine kleine Freude zu machen und können berichten: uns macht schon die Vorbereitung eine Menge Spaß!

Wir sehen uns also bald von der Couch aus.
Bis dahin, bleib gesund und schwarzbunt
Dein schwarzbuntPIXEL Team

Kategorien: Pfadfinder

Balduinstein als friedlicher Ort

Scouting - Di., 05/19/2020 - 05:47

Unser Bericht über den Offenen Brief des in-Teilen neuen Vorstandes des Freien Bildungswerkes Balduinstein ist auf reges Interesse gestoßen und hat vielfach öffentliche wie auch nicht-öffentliche Leserzuschriften ausgelöst. Darunter der Hinweis auf einen Fernsehbericht über das 750. Ortsjubiläum des Ortes Balduinstein. Als „Burgführerin von Burg Balduinstein“ tritt auch die neue Vorstandsvorsitzende des Bildungswerkes im Fernsehbericht auf. Fernsehbericht wie auch Offener Brief weisen darauf hin, dass Balduinstein ein „friedlicher Ort“ sei. Ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen, deren Gesprächsangebot vom „neuen“ Vorstand wohl abgewiesen wurde; der Forderung nach öffentlicher Aufarbeitung der Fälle sexualisierter Gewalt seit Gründung des Bildungswerkes wurde bislang nicht nachgekommen. Die Kommentare unter dem idyllischen Fernsehbericht sprechen wohl für sich.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Dreieich

Scouting - Mo., 05/18/2020 - 06:42

Die CP Dreieich löste sich um 1972 aus dem VCP heraus, nachdem sie ursprünglich Ende der 1950er Jahre als Fusion der CPD Gau Main-Taunus und der Evangelischen Pfadfinderschaft Hessen entstanden war als Gau Dreieich innerhalb der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD). Die CP Dreieich hat etwa 250 Mitgliedern aus dem Rhein-Main Gebiet in fünf Stämmen. Es besteht eine enge Verbindung zum „Seepfadfinder und Kanugilde Dreieich e.V.“ (SKG). Auf dessen Grundstück in Weilburg finden regelmäßig gemeinsame Bauhütten statt. Die CP Dreieich ist Mitglied im Ring junger Bünde Hessen.  Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Stellungnahme der DPSG

Scouting - Mo., 05/18/2020 - 06:42

Wie berichtet, hatte eine Unterkunft der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg vor einigen Monaten unerwünschte Gäste. Inzwischen liegt die Stellungnahme der Gastgeber vor:
„Am 07.05.2020 wurden wir darüber informiert, dass eine Gruppierung der rechtsextremistischen „ Identitären Bewegung “ vom 6. bis zum 8. März ein Treffen in unserem Diözesanzentrum Schloss Ebersberg abgehalten hat. Die Gruppe hatte sich als „Schwäbischer Kulturverein Konstanz e.V. “ angemeldet – ein real existierender, uns bisher unbekannter Verein. Erst im Nachhinein stellte sich die Belegung anhand von Veröffentlichungen in den sozialen Medien als „ Aktivistentreffen “ der „ Identitären Bewegung Schwaben “ heraus. Wir – der DPSG Diözesanverband Rottenburg Stuttgart und die Gemeinschaft Sankt Georg e.V. – wurden hier offensichtlich über den tatsächlichen Zweck der Buchung unseres Diözesanzentrums getäuscht. Wir distanzieren uns aufs Allerschäfste von der „ Identitären Bewegung “ und ihren Zielen. […]“

Nun war der Schwäbische Kulturverein Konstanz aber kein unbeschriebenes Blatt. Bereits am 6. April 2018 berichtete der Südkurier, dass eine Gruppe, die sich unter diesem Namen zum Konstanzer Fasnachtsumzug angemeldet hatte, mit Masken von verschiedenen Politikern einschlägige Parolen verbreitet hätte und Bezüge zur Identitären Bewegung Schwaben bestünden. Kurzum: Die Diözese Rottenburg-Stuttgart als Vermieter war auf den unauffälligen Namen des Kulturvereines hereingefallen und hatte keine Erkundigungen über den Verein angestrengt. Es ist davon auszugehen, dass man künftig bei Buchungsanfragen von einem persönlich unbekannten Gruppen mehr Aufmerksamkeit walten lässt. Das ist auch allen anderen Vermietern von Gruppenunterkünften zu empfehlen, sofern ihnen nicht egal ist, wen sie beherbergen-.

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Stimmt mit ab!

Scouting - Sa., 05/16/2020 - 12:56

Insgesamt 8 Kandidaten sind unserem Aufruf zur Teilnahme an unserer Scouting-Schutzmasken-Kreativchallenge gefolgt und haben Fotos von sich und innerhalb der Familie entstandenen selbstgenähten Modelle zugesendet. Jetzt ist zumindest schon einmal klar, dass die Schutzmaskenpflicht für Pfadfinder und Jugendbewegte kein Grund zum Trübsal-blasen ist. Nun sind unsere Leser gefragt! Ihr habt exakt bis Sonntag, 24.05.2020 22 Uhr Zeit, um per E-Mail an news@scouting.de ODER per Kommentar bei Facebook unterhalb dieses Artikels ODER per Kommentar unterhalb dieses Artikels auf scouting.de mitzuteilen, welches EUER favorisiertes Modell ist.

Und weil manche sich schlecht entscheiden können, könnt (aber müsst ihr nicht) sogar bis zu drei Lieblingsmodelle nennen und diese den Plätzen 1-3 zuordnen. Der Gewinnerentwurf wird am Montag, 25.05.2020, verkündet und erhält neben zwei wunderbaren Kaffeebechern eine gestaltete Ehrenauszeichnung. Abstimmen darf jeder, allerdings bitte jeder nur einmal. Das gilt auch für Redaktionsangehörige, Angehörige der Modelle, Modellhersteller und deren persönliche Fanclubs, Stammesmitglieder, Bundesmitglieder, Gästehausbesucher, Nachbarn, dem angeheirateten Onkel usw. usw.

Folgende Modelle stehen zur Auswahl:

 

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Pfadfinder erstellen Schutzmaskenhalter

Scouting - Do., 05/14/2020 - 05:24

Ganz schön nervig, so eine Schutzmaske, wenn sie hinter den Ohren kneift. Das dachten sich jedenfalls die Pfadfinder des Stammes Graue Schar aus Brieselang. Und weil Pfadfinder ja immer versuchen, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als sie sie vorgefunden haben, überlegten sie sich, wie man diesem Kneifen Abhilfe schaffen könnte und warfen anschließend ihren 3-D-Drucker an. Das Ergebnis verteilten Sie dann in den regionalen Supermärkten für die dortigen Angestellten, weil diese die unbequemen Masken ja ganztägig verkraften müssen:

„Seit dieser Woche gilt die Mundschutzpflicht in Brandenburg, um uns alle zu schützen. Die Mitarbeiter in den Supermärkten und kleinen Geschäften in Brieselang müssen täglich mehrere Stunden die Masken tragen und wir haben gemerkt, dass das ziemlich hinter den Ohren zieht. Da möchten wir als Pfadfinder helfen. Also haben wir uns etwas ausgedacht… Einer unserer Mitglieder hat einen 3D-Drucker zuhause. Mit diesem haben wir Maskenhalter produziert. Dies sind schmale Kunststoffstreifen, die über mehrere Haken verfügen und die Masken so hinter dem Kopf zusammenhalten, damit sie nicht an den Ohren ziehen. Diese haben wir dann in den Geschäften in Brieselang verteilt, damit den Alltagshelden die Arbeit etwas leichter gemacht wird. Wir hoffen sehr, dass wir damit die Welt ein wenig besser gemacht haben und die Arbeit unserer Alltagshelden erleichtert wird. Unterstützt wurden wir dabei von der Stiftung Pfadfinden. Vielen Dank dafür.“

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