Pfadfinder

Auf zum 10. Sängerfest des Zugvogels

Scouting - Mi., 10/16/2019 - 06:58

Altbewährtes und neue Ideen! Mit großen Schritten bewegt sich der Zugvogel in Richtung des 10jährigen Jubiläum seines Sängerfestes vom 30.04.-03.05.2020 in Dümpelfeld bei Adenau. Um der Gefahr entgegenzuwirken schon vor dem Jubiläum im Jahre 2010, in alten Routinen zu erstarren, hat unser sanges- und musizierfreudiger Bund ein paar neue Ideen entwickelt, die das Fest besonders für jüngere Singegruppen, die aktiv am Singewettstreit teilnehmen wollen, noch attraktiver machen soll.

In diesem Zusammenhang war und ist es immer ein großes Anliegen des Bundes, das junge Sängerinnen und Sänger (besonders in Rahmen ihrer aktiven Fahrtengruppen) gefördert werden sollen. Attraktive Preise (eine Kohte für Platz 1., eine Gitarre für Platz 2 und eine Komplettausgabe des Silbersprings für die 3. Sieger*innen) gibt es deshalb auch nur für die Gewinner*innen in der Kategorie „Sängerinnen und Sänger unter 20“.

Neben dem Singewettstreit wird es auch 2020 am Freitag & Samstag weitere Programmpunkte geben, die gerade für junge Fahrtengruppen, aber auch alte Hasen interessant sein könnten. Wir planen wieder diverse Gesangsworkshop ´s, u.a. (fast vergessene und nagelneue Zugvogellieder) und einen Instrumentalworkshop (Zwischenspiele). Darüber hinaus sollen Fahrtengruppen dahingehend gefördert werden, dass sie mit sehr preiswerter Verpflegung tagsüber (Nudel & Sauce in verschiedenen Varianten) bei Laune gehalten werden. Entspannte Gruppenführer/innen wissen es zu schätzen.. Selber Kochen kann also entfallen wenn gewünscht, ab mit dem Hordentopf zur Ausgabezeit und reinschaufeln lassen.

Für die nicht so „Singesüchtigen“ soll es darüber hinaus ein sportliches Angebot auf dem Fußballplatz geben. Apropos Sucht, der Verkauf von alkoholischen Getränken ist wie 2019 ausschließlich auf die abendlichen Singerunden ab 20.00 Uhr in der Jurte beschränkt . (also auch dieses Mal tagsüber keinen Alkohol und während des Singewettstreits in der Halle).

Abschließend wollen wir noch einmal ganz deutlich betonen, dass uns unbekannte Schlachtenbummler, die es nur auf die rauschende Singenacht abgesehen haben und sich sonst in keiner Weise in das Fest einbringen, nach wie vor nicht unsere Zielgruppe sind! Das Zugvogel – Sängerfest ist ein Fest der Sänger*innen und Freund*innen des Bundes. Alte Freund*innen, die uns über viele Jahre verbunden sind und sangesbegeisterte Mädchen/ Frauen und Jungen/ Männer, die das Sängerfest durch ihre aktive Teilnahme am Singewettstreit bereichern sind uns immer und jederzeit herzlich willkommen.

Weitere Infos, Fragen und gerne auch Anmeldungen der Singegruppen (mit Texten) unter saengerfest@zugvogel.org oder per Briefpost bis zum 20.04.2020. Mit Ayen und besten Grüßen Eure Zugvögel P.S. Wer sich den Singwettstreit einmal anschauen will, um abzuklären will, ob das Fest sich für die eigene Singegruppe eignet, ist ebenfalls willkommen, sofern gesichert ist, dass so eine „Schnupperphase“ nicht über die nächsten Jahrzehnte andauert. Fragen gerne unter fuffi@zugvogel.org

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Nerother Bundestreffen

Scouting - Di., 10/15/2019 - 06:54

„Zum Bundestreffen kam der Jungenbund Anfang Juni in Thüringen zusammen. Jenseits der früheren Zonengrenze gehen die Uhren mitunter doch noch anders. Bisher haben wir dort bei der Platzsuche überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Im Gegensatz zu vielen westdeutschen Behördenvertretern stießen wir dort oft auf die Bereitschaft, unser Anliegen über einengende Vorschriften zu stellen. Das Treffen war auch durch den schönen Platz für alle Teilnehmer ein Erlebnis.“

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Musikalische Beiträge bei YouTube

Scouting - Di., 10/15/2019 - 05:35

In einem wegweisenden Urteil beim Prozess der Gema gegen YouTube hat das Landgericht Hamburg vor einigen Jahren gegen das Videoportal entschieden. In einer beeindruckenden „Wutrede“ meldete sich dann auch der „Elements of Crime“-Sänger Sven Regener als betroffener Künstler zu Wort.

Die Thematik ist aufmerksamen Lesern nicht neu, wir hatten sie in den Printausgaben 4/2011 und 1/2012 bereits angeschnitten. Im konkreten Fall hatte YouTube trotz entsprechenden Hinweises durch die GEMA (welche die Urheberrechte der ihr angeschlossenen Künstler vertritt) strittige Musiktitel nicht vom Netz genommen. YouTube begründete dies damit, die Inhalte ja nicht selbst hochgeladen zu haben. Das Gericht jedoch befand, dass die Google-Tochterfirma YouTube eine sogenannte Störer-Haftung habe, also für das Verhalten ihrer Nutzer mitverantwortlich gemacht werden könne. YouTube müsse künftig darauf achten, welche Videos eingestellt werden und sei im Fall von Beschwerden verantwortlich, befand das Landgericht weiter.

Die „Kostenlos-Mentalität“ ist ein Zeichen von Gedankenlosigkeit. Künstler erschaffen Inhalte, welche dann durch die Gema für diese geschützt werden und ihnen ihre wirtschaftliche Grundlage sichern. Nimmt man den Künstlern ihre Einkommensquelle, so bricht ihre wirtschaftliche Grundlage zusammen. Dies ist ein Grund, warum kleinere Plattenfirmen Insolvenz anmelden, junge Künstler ihre Laufbahn frühzeitig beenden: Menschen wie du und ich, die milliardenfach „kostenlose“ Musik im Internet konsumieren, herunterladen, weiterverbreiten oder selbst hochladen. Das gerade durch klare Worte zum Nachdenken anregende Interview von Sven Regener ist –pikanterweise- selbstverständlich bei YouTube abrufbar.

Verantwortungsbewusste Pfadfinder, welche das Portal für das Hochladen von Filmen oder Musikbeiträgen nutzen, sollten vor Veröffentlichung die verwendete Musik / die verwendeten Texte urheberrechtlich prüfen und auch das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten bzw. dargestellten Personen beachten.

Ein grundsätzliches Umdenken, nämlich den Wert einer Ware angemessen zu entlohnen, für Dinge, die einem wichtig sind, auch zu finanzieller Unterstützung bereit zu sein, täte dringend Not.

Quelle: scouting 04-12

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Jahrbuch 2018 jetzt bestellen

Scouting - Mo., 10/14/2019 - 06:28

Liebe Freunde,
das Scouting Jahrbuch 2018 ist pünktlich zur Buchmesse Frankfurt fertiggestellt und wird in Kürze ausgeliefert. Im Jahrbuch werden die wichtigsten Ereignisse der Pfadfinder- und Jugendbewegung aus dem abgelaufenen Jahr dokumentiert und kommentiert. Dazu gehörten die Veranstaltungs-Highlights des Jahres, die schönsten Fahrtenberichte aber auch historische Artikel, pädagogische Abhandlungen, wichtige Beiträge zur Kultur der Pfadfinder- und Jugendbewegung, das Bücherbrett und vieles mehr. Eine zeitlose, solide Dokumentation und Erinnerung. Leseprobe Hier geht es zur Bestellung Aus dem Inhalt des Jahrbuches 2018:
Wer hat’s erfunden? Die zeitlosen Werte der Pfadfinder- und Jugendbewegung können ein Leitmotiv für die Zukunft sein
Fahrtenberichte: Vier Wochen in Lappland, Familien-Abenteuer im schwedischen Indian Summer, Unterwegs im Heiligen Land, Ein Abschied von FM, Sommerfahrt in den rumänischen Karpaten, Island, Kletterfahrt in Südtirol, Türkei – Georgien und Armenien, Korsika.
Bünde & Verbände: Historischer Beschluss für Pfadfinden in Deutschland, Droht den Boy Scouts of America die Insolvenz?, DPSG – das Leuchtfeuer-Lager, Eurocamp WIFS!, BdP in Sachsen, 25 Jahre Aktion Friedenslicht, Der Traum vom eigenen Pfadfinderheim, Pfadibewegung Schweiz wächst, Sommerlager der Taunuspfadfinder, Preis des Westfälischen Friedens, Bundesthing 2018 der CPD.
Zeitgeist: Vielfalt – Identität und Gemeinschaft, Sehnsucht, Singen
Sowie: Hamburger Singewettstreit 2018 und 2019, Liederfest Waldeck, Geschichte der Pfadfinder- und Jugendbewegung, Von König Otto I. bis zur deutschen Besetzung im April 1941, neunzigster Geburtstag von Peter Lampasiak, Das Pfadfinderkreuz am Glotzen, Deutsch-polnisch-österreichisches Projekt
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Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers

Scouting - So., 10/13/2019 - 05:40

Die Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers (CPRR) ist eine internationale und interkonfessionelle christliche Pfadfinderschaft. Sie ist Mitglied im Bundesjugendwerk des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden und als „Royal Rangers International“ in 73 Staaten vertreten. Die CPRR wurden 1962 in den USA durch John Henry Barnes in einer Gemeinde der Assemblies of God gegründet. 1980 „schwappte“ die Idee über den großen Teich, eine erste Pilot-Stammesgründung erfolgte in Bremen. Heute umfasst die CPRR in Deutschland deutlich über 300 Stämme und nach Eigenaussage um die 20.000 Mitglieder. Sie ist damit mit großem Abstand der größte unter den unabhängigen und selbständigen Pfadfinderorganisationen in Deutschland. Hier geht es zur Homepage der Organisation.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Pitters Lieder

Scouting - Sa., 10/12/2019 - 05:40

Mit pitters lieder liegt nun eine von Helmut König herausgegebene vollständige Sammlung der nachgelassenen Lieder von Peter Rohland in Text und Noten vor. In ihrer Reihenfolge folgt sie der Systematik der schon zuvor von Helmut König bei THOROFON herausgegebenen Tonauf- zeichnungen. Es war das Anliegen der Peter Rohland Stiftung, die Lieder von Peter Rohland einer breiteren Öffentlichkeit in Text und Ton in einem Band zugänglich zu machen. Dies ist nun gelungen. Die Tonaufnahmen von Peter Rohland finden sich auf einer DVD, die diesem Buch beigefügt ist.

Zu den vornehmsten Aufgaben der Stiftung gehört die Aufarbeitung und Präsentation des künstlerischen Nachlasses ihres Namensgebers.

Mit dem nun vorliegenden Liederbuch pitters lieder kommt die Stiftung einmal mehr ihrer Aufgabe nach, das von Peter Rohland hinterlassene Werk zu erfassen und der Öffentlichkeit vorzustellen.

Peter Rohland (1933-1966) war einer der wichtigen Neuerer und Anreger in der deutschen Lied- und Chanson-Szene der frühen 1960er-Jahre. Mit seinen Liedzyklen der Landstreicherballaden, der Lieder des Francois Villon, der jiddischen Lieder und vor allem der Lieder deutscher Demokraten des Vormärz und der Revolution von 1848 hat er dem schon verloren geglaubten deutschen Volkslied („Wo sind unsre alten Lieder?“ sang Franz Josef Degenhardt damals in einem seiner vielbeachteten Chansons) eine neue Dimension hinzugefügt und zur Entwicklung eines neuen „unverstaubten“ Volksliedverständnisses beigetragen.

Rezensionen:

„Die sorgfältige, nahezu bibliophile Gestaltung dieses Buches (Leineneinband, Schutzumschlag, Grafik, Lesebändchen, Format, Papier- und Druckqulität) geht erheblich über die Machart vieler vergleichbarer Liederwerke hinaus. Ein Buch, das sich nicht nur für den eigenen Gebrauch, sondern auch zum Verschenken eignet.“
Kei Engelke – Folker 05/14

ISBN 978-3-88778-407-2
248 Seiten
Format: 18 x 25 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, inkl. DVD mit allen Liedern, Hardcover mit Leinen und Schutzumschlag

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Pfadfinderhaus Schermbeck

Scouting - Fr., 10/11/2019 - 07:55

Die DPSG in Schermbeck vermietet Saal und Zeltplatz. Im ganzen Saal ist bei Ausstattung mit Tischen und Stühlen Platz ca. 140 Leute, der Raum lässt sich aber auch verkleinern und reicht dann für etwa 70 Leute. Es besteht keine Bindung an bestimmte Getränke- oder Essenslieferanten. Neben Tischen, Stühlen, Sanitären Anlagen inkl. Duschen und Bierzeltgarnituren gibt es auch einen Thekenbereich. Auch das Außengelände kann genmietet werden, es bietet viel Platz für Zelte und einen kleinen Lagerfeuerplatz. Hier geht es zur Homepage des Hauses.

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Kondolenzbuch für Oss Kröher

Scouting - Do., 10/10/2019 - 05:38

Das Kondolenzbesuch für Oss Kröher wurde grafisch umgesetzt und wird seiner Frau Gretel nun zugesendet. Ihr findet es hier: Kondolenzbuch_Oss_Kroeher

Vielen Dank für die Beteiligung!

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Neuer Chef der Luxemburger Pfadfinder

Scouting - Mi., 10/09/2019 - 07:19

Luxemburgs Erbgroßherzog Guillaume legte am vergangenen Freitagnachmittag sein Pfadfinderversprechen als „Chef“ der Vereinigung „Scouting in Luxemburg“ ab. Diese setzt sich aus der Fédération nationale des éclaireurs et éclaireuses du Luxembourg (FNEL) und den Lëtzebuerger Guiden a Scouten (LGS) zusammen. Traditionell ist der Chef der Luxemburger Pfadfinder ein Vertreter aus der monarchischem Regierungsfamilie. Der jetzige Chefscout Guillaume Jean Joseph Marie von Nassau ist der älteste Sohn Henris, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau. Als Chefscout tritt er in die Fußstapfen seines Großvaters, Jean von Luxemburg, welcher der Luxemburger Pfadfinder bis zu seinem Tode am 23. April im Alter von 98 Jahren vorgestanden hatte.

Zur Versprechensfeier waren über 2000 Luxemburger Pfadfinder sowie Carl Gustaf von Schweden in den Stadtpark gekommen, um der Amtseinführung ihres neuen Oberhauptes zu folgen. Hier ein Bericht mit Video von der Versprechensabgabe.

 

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Gedenktag: Karl Oelbermann

Scouting - Mi., 10/09/2019 - 05:33

Heute vor 45 Jahren, am 09. Oktober 1974, verstarb Karl Oelbermann im Alter von 78 Jahren auf Burg Waldeck im Hunsrück. Karl Oelbermann war Mitbegründer des Nerother Wandervogels und wurde nach dem Tode seines Zwillingsbruders Robert Oelbermann (1941 im KZ Dachau) dessen Bundesführer und Wiederbegründer des Bundes nach dem zweiten Weltkrieg. Die Zwilligsbrüder wurden am 24. April 1896 in Bonn geboren. In der Silvesternacht 1919 gründeten Karl und Robert Oelbermann zusammen mit ausgewählten Freunden auf dem Nerother Kopf bei Neroth/Eifel den Geheimbund / die Ritterschaft der Nerommen innerhalb des Altwandervogels. Dessen Bundesführung war mit diesem Vorgehen nicht einverstanden und in Folge dessen entstand ein eigener Bund, der Nerother Wandervogel, der sich am 27. März 1921 offiziell gründete. Wesentliche, bis heute erhaltene Formen des Nerother Wandervogel sind der reine Jungenbund, die Weltfahrten, der Ausbau der Burg Waldeck als Jugendburg, die organische Struktur in Form von überregionalen Orden mit individueller Prägung, ein Bundesführer auf Lebenszeit und nicht zuletzt ihr reges musikalisches Schaffen. Den ausführlichen Scout-O-Wiki-Eintrag zu Karl (und Robert) Oelbermann findet ihr hier.

Bildausschnitt aus „Die letzten Wandervögel“, Deutscher Spurbuchverlag

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400 Gäste zum 60. Jubiläum

Scouting - Di., 10/08/2019 - 05:07

Mit einem Tag der offenen Tür hat das Haus Sankt Georg in Wegberg am 3. Oktober 2019 das 60. Jubiläum gefeiert. Gekommen waren rund 400 Gäste. Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst, den der Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer zusammen mit dem Diözesankurat Thomas Schlütter gefeiert hat. In seiner Predigt betonte der Dompropst den spirituellen Charakterzug des Hauses: „Gott ist in diesem Haus spürbar. In der Arbeit mit den Menschen, in der Arbeit mit der Natur. In der Art und Weise, wie die Menschen hier miteinander und mit der Schöpfung umgehen.“ Anschließend folgte der Festakt, bei dem neben Zeitzeugen und dem Vorstand des Diözesanverbandes Aachen, auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft anwesend waren. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wegberg, Georg Schmitz sowie Hiltrud Derix vom Regionalteam Heinsberg gratulierten in ihren Grußworten dem Haus zum Jubiläum.

Nach dem Festakt begann das bunte Programm im Haus sowie auf dem Gelände. Von Hüpfburg und Bogenschießen, über Figurentheater und Kräutersalz mischen bis hin zu Führungen durch das Haus war für jeden Gast etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der ganze Tag wurde immer wieder mit Live-Musik untermalt. Abschluss des Festes war das gemeinsame Pflanzen eines Baumes auf der Streuobstwiese des Hauses. Geschäftsführung, Hausleitung sowie der Diözesanvorstand waren sich zum Schluss einig: das Jubiläum war ein voller Erfolg.

1959 wurde das „Landesamt St. Georg – Grenzmark Aachen – e.V.“ gegründet. Dessen Mitglieder tagten am 30. Mai 1959 zum ersten Mal in dem heutigen Haus – der ehemaligen Europa-Jugendherberge – das zur damaligen Zeit leer stand. Am 20. September 1959 wurde das Haus Sankt Georg feierlich eingeweiht. Weitere Information zum Haus St. Georg finden sich auf www.haussanktgeorg.de

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Das Ende der Wigwams in Prüm

Scouting - Mo., 10/07/2019 - 05:55

Die Holzwigwams des Jugendcamps in Prüm in der Eifel waren auch überregional sehr beliebt, jedoch leider in die Jahre gekommen. Ersetzt werden sie nun durch moderne Holzhäuser im Eifel-Stil. Wie der Volksfreund berichtete, hat das Land Rheinland-Pfalz beschlossen, die Modernisierung des Jugendcamps in Prüm-Dausfeld zu fördern. Damit läutet auch das Ende der Indianerzeiten ein. Die Anfang der 70er Jahre errichteten Wigwams haben schon länger ihre besten Zeiten hinter sich, wurden immer öfter undicht und die Heizkörper hätten in Kürze eh ausgetauscht werden müssen.  Die neuen Hütten sollen von Stil und Optik das eifeltypische Bauen widerspiegeln und 376 000 Euro kosten, woran sich das Land mit 200 000 Euro beteiligen wird. Sie werden bereits jetzt während des Winters angefertigt. Von den alten Wigwams bleiben nur die Fundamente erhalten.

Quelle: Volksfreund, 26.09.2019
Bildnachweis: Stadt Prüm

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Vorgestellt: Deutscher Pfadfinderbund Hohenstaufen gegr. 1911

Scouting - So., 10/06/2019 - 05:40

Der Deutsche Pfadfinderbund Hohenstaufen gegründet 1911 entstand 1973 durch den Zusammenschluss des DPB Hohenstaufen mit dem Horst Stuttgart des DPB gegründet 1911. Die ersten Gruppen des DPB Hohenstaufen waren von Karl Albrecht um 1950 wiederbegründet worden. Heute besteht der Bund mit regionalem Schwerpunkt rund um Stuttgart aus vier Stämmen. Die Homepage des Bundes findet ihr hier.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Pfadfinderküche leicht gemacht

Scouting - Sa., 10/05/2019 - 05:40

Die Autorin der Rezepte: Gisèle Dill oder „Gisl“, wie sie bei den Pfadis genannt wird, hat seit über 30 Jahren Erfahrung im Kochen auf kleinen und großen Pfadfinderlagern. Es ist ihr wie keinem anderen gelungen, eine gesunde, ernährungsbewusste und qualitativ sehr hochwertige Kochkultur in der Pfadfinderszene zu etablieren. Auf viele Nachfragen hin ist nun ein umfangreiches Kochbuch entstanden, welches auch unerfahrenen Köchen den Einstieg in die Lager­küche ermöglicht.

Die Rezeptauswahl ist geprägt sowohl durch ihre schweizerische Herkunft als auch durch ihren langjährigen Lebensraum im Schwabenländle (Kässpätzle sind in ihrem Buch ebenso zu finden, wie die echte, eidgenössische Rösti). Gisl verströmte immer eine Begeisterung zum Kochen und mit ihr wurde der Küchendienst stets zur gerne getanen Pflicht aller Lagerteilnehmer. (…) Gisl hat schon seit einigen Jahren immer gerne ihre Rezepte und ihre Unterstützung für die neu heranwachsenden Lagerköche und Küchenhelfer weitergegeben. Nun wurde aus einer Losen-Blatt-Sammlung der Rezepte nicht nur ein umfangreiches Kochbuch sondern auch ein Lehrwerk für jeden Kochneuling, der die Pfadigerichte zu Hause nachkochen will oder für größere (Kinder-)gruppen kocht.

Konzept & Gestaltung: Alexandra Strauß, unter den Pfadfindern mit dem Namen „Hexe“ bekannt, lebt heute in Ravensburg. Sie ist seit 30 Jahren Pfadfin­derin im Pfadfinderbund Horizonte e.V. Hexe war mit Leib und Seele viele Jahre Meuten- und Sippenführerin im Stamm Edelweißpiraten, arbeitete in der Bundesführung und Gruppenleiterausbildung mit und strukturierte schon immer mit Freude die vorhandenen Unterlagen. (…) Alexandra Strauß ist Lehrerin an der freien Waldorfschule Ravensburg und sammelte so auf zahlreichen Klassenfahrten immer wieder Erfahrungen in Planung und Verköstigung. Dieses geschmackvoll gestaltete Gesamtkunstwerk der Pfadfinderküche ist das Ergebnis der jahrelangen Zusammenarbeit mit Gisl.

Autor: Gisèle Dill
ISBN 978-3-88778-406-5
228 Seiten
Format: 21 x 21 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, zahlreiche Abbildungen, Hardcover

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Jomsburg

Scouting - Fr., 10/04/2019 - 07:50

Die Jugendburg Jomsburg ist nicht nur das Bundeszentrum der Jomsburg Pfadfinder, vielmehr ist sie auch ein Zentrum für die überregionale und internationale Jugendbegegnung. Gerne stellen die Jomsburger Pfadfinder ihre Burg auch anderen Pfadfindergruppen und Anhängern der Jugendbewegung zur Verfügung. Von Frühjahr bis Herbst herrscht auf der Jomsburg deshalb oft ein quirlig buntes Treiben von Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen, die während der Ferien oder an Wochenenden ein Zeltlager auf der Jomsburg genießen. Die Jomsburg wurde in den 80ern in Eigenarbeit gebaut. Gelegen ist die Jomsburg bei der Ortschaft Dänisch- Nienhof an der Spitze der Halbinsel „Dänischer Wohld“ zwischen der Kieler Förde und der Eckernförder Bucht.
Die Burg liegt unmittelbar am Rande eines Privatwaldes (‚Hohenhainer Wald‘) und ca. 300m Luftlinie vom Strand der Ostsee entfernt. Von ihren Türmen kann man bei guter Sicht Dänemark sehen. Die Jomsburg ist ganz eindeutig eine der schönsten „Locations“ von Pfadfinderunterkünften in Deutschland. Wer noch nicht da war, hat was verpasst. Hier geht es zur Homepage.

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Arbeitstagung

Scouting - Fr., 10/04/2019 - 07:01

Zum Thema „Wie weiter nach dem Missbrauch“ findet am Wochenende 08.-10. November eine Arbeitstagung auf Burg Ludwigstein statt. Nach einer Archivführung am Freitag zum Thema „Pädagogischer Eros und sexualisierte Gewalt“ setzt sich das Programm am Samstag fort mit einem Vortrag von Andreas Huckele „Wie weiter nach Missbrauch?“ Am Nachmittag folgen Arbeitskreise zu den Themen 1) Was kann jede/r Einzelne für sich tun, wenn er sexualisierte Gewalt erlebt hat? 2) Was braucht ein Bund oder eine Gruppe nach der Aufdeckung von Missbrauch? 3) Wie können Archive die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch unterstützen? Der Samstag schließt mit einer Gesamtrunde zum Thema „Wie kann Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt gelingen?“Am Sonntag schließt die Veranstaltung mit einem Workshop „Wie weiter? – Fragen, Klärungen, Perspektivensrunde“. Ab 13:00 Uhr ist Zeit für individuelle Nachgespräche und Einzelberatungen.

Referenten sind:
Andreas Huckele. Als ehemaliger Schüler der Odenwaldschule initiierte er ab 1998 maßgeblich die Aufdeckung des dortigen sexuellen Missbrauchs. Als selbständiger Fami-lientherapeut, Supervisor und Mediator berät er Organisationen und Einzelpersonen in Krisen und Veränderungsprozessen.
Annemarie Selzer. Leiterin der Fachberatungsstelle Amani im Mädchenhaus Kassel mit den Schwerpunkten ehrbezogene Gewalt und sexualisierte Gewalt. Zuvor arbeitete sie u.a. als Bildungs-referentin auf der Jugendburg Ludwigstein im Bereich Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt in jugendbewegten Gruppen und Verbänden.
Sven Reiss. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Kiel. Zudem promoviert er zum Thema „Päderastie in der deutschen Jugendbewegung“ und arbeitet im Auftrag der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs (UKASK) an der Studie „Sexuelle Gewalt im Rahmen der so genannten Pädosexuellenbewegung in Berlin“.
Dr. Susanne Rappe Weber, Leiterin des Archives der deutschen Jugendbewegung.

Kosten und Anmeldung:
Die Kosten betragen 20 € pro Teilnehmer für Unterkunft, Verpflegung und Programm. Die Anmeldung wird bestätigt, sobald der TN-Betrag auf dem Konto der Jugendbildungsstätte Ludwigstein eingegangen ist. Dabei bitte im Vermerk die gewählte Arbeitsgruppe angeben. Anmeldeschluss ist der 25. Oktober 2019.

Hier der Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Details.

Einladungstext:
„Ein Wochenende lang wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, was passiert, wenn es zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gekommen ist. Dass es in der Jugendbewegung dazu in größerem Maße gekommen ist, wurde spätestens mit dem Erscheinen des Buches „Ohne vorgehaltene Hand“ von Almut Widdershoven für jeden deutlich; dass es in allen kleineren und größeren Bünden und Verbänden so gewesen sein kann, ebenfalls. Doch was heißt das für die heutige Generation Pfadfinder*innen und Jugendbewegter? Präventionskonzepte haben inzwischen fast alle Bünde und Verbände, aber reicht es aus, nur in die Zukunft zu schauen? Oder braucht es auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des eigenen Verbandes oder Bundes? Wie kann eine Aufarbeitung aussehen und was erwarten die Betroffenen von der heutigen Jugendbewegung? Was brauchen Betroffene, um überleben und weiterleben zu können? Was brauchen Bünde und Verbände, um in Zukunft weiter bestehen zu können? Welche Dynamiken setzen in Gruppen und Verbänden nach Aufdeckung von sexualisierter Gewalt ein und wie kann man hilfreich damit umgehen? Welche Verantwortung haben Archive, bei der Aufarbeitung zu unterstützen und was ist überhaupt das Ziel von Aufarbeitung? Fragen über Fragen, die sich in den letzten acht Jahren in der Jugendbewegung immer wieder gestellt haben und denen wir an diesem Wochenende nachgehen wollen.Dazu haben wir Andreas Huckele als Referent ge-winnen können. Er war maßgeblich beteiligt an der Aufdeckung der Missbrauchstaten an der Odenwaldschule und hat dort eine große Menge Erfahrung gesammelt über jene Dynamiken, die auftreten, wenn sexualisierte Gewalt aufgedeckt wird. Wir freuen uns auf eure Anmeldung!“

Kategorien: Pfadfinder

Frankfurter Buchmesse!

Scouting - Do., 10/03/2019 - 10:58

Die Frankfurter Buchmesse ist ein beliebtes Event auch für Angehörige der Pfadfinder- und Jugendbewegung. Herzlich zur Singerunde anlässlich der Buchmesse (16.-20. Oktober) lädt der Spurbuchverlag am Freitag, dem 18. Oktober ab 20 Uhr in die Gaststätte Platz 1, Frankfurt Eschersheim, Im Uhrig 23, ein. Zudem wird dort das Buch von Jürgen Reulecke und Fritz Schmidt „Zwischen Kohtenkreuz und Hakenkreuz“ vorgestellt. Hier die Einladung mit weiteren Informationen: Singerunde Buchmesse 2019

Der Spurbuchverlag freut sich über jeden Besuch. Zur besseren Planung aber auch über Voranmeldungen.

Der Spurbuchverlag ist selbstverständlich auch bei der Buchmesse selbst vertreten. Zusammen mit Art Architecture Design Research am Stand 4.1/K106.

Kategorien: Pfadfinder

Als Pfadfinder „verkleiden“

Scouting - Do., 10/03/2019 - 05:46

Das „Theater auf Tour“ präsentiert am Donnerstag, 10. Oktober, ab 16 Uhr im Theatersaal im Pfalzbau Ludwigshafen Pontypandys Held Feuerwehrmann Sam im Stück „Das große Campingabenteuer“. Zur Aufführung sind alle jungen Besucher dazu eingeladen, sich als Feuerwehrmann oder Pfadfinder zu verkleiden.

Quelle: Wochenblatt – Reporter, 01.10.2019
Bildnachweis: Theater auf Tour

Kategorien: Pfadfinder

Stamm Noah in Abstimmung

Scouting - Do., 10/03/2019 - 05:25

Stamm Noah Nettetal (Bund Europäischer St. Georgs -Pfadfinderinnen und -Pfadfinder, BESP) hat sich um den Förderpreis der Stadtwerke Nettetal beworben, um endlich über ein ausgestattetes Heim zu verfügen. Den Gewinn würde er in den Ausbau seiner Mobilheime und die Gestaltung seines Grundstücks investieren.

Mit dem Stadtwerke-Preis werden Vereine, Organisationen und Initiativen aus Nettetal unterstützt, die etwas für die Gesellschaft leisten. Beim Stadtwerke Preis handelt es sich um einen Publikumswettbewerb. Jeder kann mitentscheiden, wer gefördert wird. Einfach täglich online vom 30.09 bis 16.10 kostenlos drei Codes per SMS anfordern und diese einem oder mehreren Projekten als Stimme schenken. Die zehn Projekte mit den meisten Stimmen erhalten Preise im Wert von 10.000 Euro.

Hier die Bewerberseite des Stammes Noah.

 

 

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Fahnendiebstahl: Tradition oder Straftat?

Scouting - Mi., 10/02/2019 - 05:35

Das Thema wird regelmäßig in Pfadfinderkreisen diskutiert (in Wandervogelkreisen wohl weniger, da wird stattdessen bekanntlich gesungen), aber hier die rechtlichen Hintergründe zu einem zumeist nächtlichen Besuch mit Traditionshintergrund, kurzum Fahnen- bzw. Bannerdiebstahl. In vielen Gruppen der Pfadfinder- und Jugendbewegung ist es Tradition, andere Gruppen nach Anbruch der Dunkelheit zu überfallen mit dem Ziel, deren Fahne zu erbeuten, welche dann im Tausch gegen zumeist einen Kasten Bier o.ä. wieder zurückgegeben wird.

Da solche Aktionen immer das Potential haben, auszuarten, haben sich vielerorten ungeschriebene Regeln ergeben, angefangen von „Kinder sind zu verschonen“ bis hin zu „Böller sind zu vermeiden“. Einen allgemein gültigen Ehrenkodex gibt es jedoch nicht, außer eben, die Fahne wieder zurückzugeben. Zudem gilt in gemeinsamen Lagern in aller Regel der Lagerfrieden, hier ist der Diebstahl also gänzlich untersagt. Erfolgt der Diebstahl mit Duldung der vorübergehend bestohlenen Gruppe, sind diese also mit den Gebräuchen vertraut und grundsätzlich einverstanden und wird beim Überfall keine ungebotmäßige „Härte“ eingesetzt, so handelt es sich um ein spannendes, aber letztlich harmloses Spiel.

Wird die Fahne jedoch absichtlich nicht zurückgegeben, handelt es sich um einen Diebstahl, ggf. in Tateinheit mit Hausfriedensbruch. (Auch wenn ein Blog im Netz versucht, darzulegen, es sei kein Diebstahl. Diese Einschätzung ist juristisch höchst fraglich.) Kennt die „überfallene“ Gruppe die Tradition nicht oder heißt sie diese nicht gut, so hat diese das Potential, als Diebstahl aufgefasst zu werden, bei Vorliegen eines „Bekennerschreibens“ mit Tauschforderung (Kasten Bier z.B.) hingegen als Erpressung.

Natürlich handelt es sich bei einer Fahne „nur“ um ein Stück Stoff und bei einem Kasten Bier nur um einen Kasten Bier – dass hier eine eventuell eingeschaltete Polizei mit aller Härte gegen die zumeist jugendlichen „Straftäter“ vorgeht, ist kaum zu vermuten, sofern der Überfall selbst keine Verletzten hinterließ und von vorneherein keine Absicht bestand, die Fahne dauerhaft zu entwenden. Anders verhält es sich mit Serientätern, wie sie beispielsweise aus Antifakreisen stammend, zu Zeiten von EM- und WM-Spielen „Schnapp die Nationalitätenfahne“ als „Spiel“ im großen Stil betrieben (der Hauptpreis des 2016 auf „Indymedia“ gestarteten Wettbewerbes war, wie sollte es auch anders sein, ein Kasten Bier). Hier erfolgten durchaus Fahndungen der Polizei und waren auch erfolgreich. Die Anzeige lautete, wie sollte es auch anders sein, auf Diebstahl.

Was sollte nun also ein allgemeiner Ratschlag sein? Vorher das Einverständnis zum Überfall einholen? Nur Gruppen überfallen, von denen bekannt ist, dass sie kein Kind von Traurigkeit sind? Nur Gruppen überfallen, bei denen man davon ausgeht, dass sie um die Tradition wissen (DPSG wohl weniger?) und in jedem Fall körperliche Eskalation vermeiden? Ja, das ist wohl so. Einen „juristisch saubernen“ Überfall auf andere Gruppen kann es ohne deren vorherige Einverständniserklärung (und genaugenommen auch der Eltern der Kinder, die mitfahren) nicht geben.

Bildnachweis: Bild vom BdP-Bundeslager Estonteco

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