Pfadfinder

Vorgestellt: Taunus-Pfadfinder e.V.

Scouting - vor 15 Stunden 41 Minuten

Die Taunuspfadfinder entstanden 2010 als Abspaltung aus dem Pfadfinderbund Kreuzfahrer. Sie bestehen aus einem großen Stamm in Bad Homburg. Dieser umfasst Mädchen und Jungen, jedoch in getrennten Gruppen. Die Taunuspfadfinder fühlen sich der evangelischen Waldenser-Kirchengemeinde zugehörig, sind jedoch anderen Konfessionen und Glaubensrichtungen gegenüber offen. Sie tragen eine gemeinsame Kluft und leisten Probenarbeit. Zudem verfügen sie seit letztem Jahr über ein sehr schön gelegenes Pfadfinderheim mit dazugehörigem Lagerplatz. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

 

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Kategorien: Pfadfinder

Heute ist Thinking Day

Scouting - Sa., 02/22/2020 - 04:55

Der höchste „Feiertag“ der Pfadfinder in aller Welt ist der heutige 22. Februar. An diesem Tag hatten sowohl der Gründer der Pfadfinder, Lord Stephenson Smith Baden-Powell (kurz B.P. oder auch BiPi genannt) als auch seine Frau Olave, welche ihrerseits den Aufbau der Pfadfinderinnenbewegung prägte, Geburtstag. Ursprünglich wurde dieser Gedenktag übrigens nur von der Organisaton der Pfadfinderinnen World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) und ihrer Mitgliedsverbände begangen, inzwischen haben sich aber auch viele Teile der Pfadfinderorganisation World Organization of the Scout Movement (WOSM) und anderer Pfadfndergruppierungen an diesen Brauch angeschlossen. Der erste „WTD“ der Girl Guides and Girl Scouts fand übrigens im Jahr 1926 statt; bereits seit 1932 wird er bewusst für Fundraising genutzt. Die von WAGGGS gesammelten Gelder fließen in Ausbildungsprogramme für junge Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern.

Bildnachweis: WAGGGS

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Baustein 5 – Spiele

Scouting - Sa., 02/22/2020 - 04:05

Schon Schiller wusste, dass der Mensch nur da ganz Mensch ist, wo er spielt. Dieser Baustein bietet eine überwältigende Auswahl an erprobten Spielen für die Gruppe, sowohl für drinnen, als auch draußen. Spielen ist nicht nur für Kinder wichtig. Wie gelänge es besser, seelische, geistige und körperliche Möglichkeiten zu entfalten und zugleich die Gemeinschaft der Gruppe zu fördern? Die Spielvorschläge umfassen selbstverständlich auch Hinweise zum jeweiligen Materialaufwand und zur Spieldauer.

Pfadfinderbund Weltenbummler (Hrsg.)
Baustein-Reihe 5 – Spiele
236 Seiten | Hardcover | 14,5 x 21 cm
14,60 € | A: 15,00 €
ISBN 978-3-88778-179-8
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Kategorien: Pfadfinder

Zeltplatz und Hütte Hummelbühl

Scouting - Fr., 02/21/2020 - 05:00

Der Zeltplatz liegt auf einer ruhigen Waldsiedung in 72275 Alpirsbach im Nordschwarzwald, ist aber trotzdem Ortsnah. Alpirsbach ist gut mit Bus und Bahn erreichbar. Der Dachboden im Haus bietet Schlafplätze (Isomatte und Schlafsack) für bis zu 10 Personen. Der mittlere Stock bietet einen kleinen Gruppenraum mit Kaminofen. Im Kellergeschoss befindet sich eine Küche, die aber nur für den Notfall dienen soll. Der Zeltplatz bietet Platz für ca. 35 Personen. Eine Grillstelle sowie 2 Fußballtore sind vorhanden. Im umliegenden Wald kann man sich austoben und die Natur entdecken. Hummelbühl hat keine Toiletten! Daher bitten wir zu beachten, dass entweder die freie Natur genutzt werden muss, oder man sich Dixi´s mieten muss. Eine Waschrinne mit fließendem Wasser ist vorhanden. Strom ist vorhanden.

In Alpirsbach gibt es ein Freibad, eine Brauerei, ein altes Kloster, Mini-Golf, Wanderwege, … diese Dinge sind alle zu Fuß erreichbar. Ein wenig außerhalb gibt es noch die Gaststätte „Untere Mühle“ in der man Kegeln kann. Weitere Informationen und Preise unter www.vcp-alpirsbach.de

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Kategorien: Pfadfinder

Geburtstagskolloqium für Helmut Kramer

Scouting - Do., 02/20/2020 - 04:31

Anlässlich seines 90. Geburtstages lädt das Forum Justizgeschichte am 28. März von 11 bis ca. 16.30 Uhr zum Kolloqium „Helmut Kramer – Richter Mahner Streiter“ in das Gewerkschaftshaus Braunschweig (Wilhelmstraße 5) ein. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten bis 10. 3. 2020 an kramer@kramer-wf.de.
Helmut Kramer war Richter des Braunschweigischen Oberlandesgerichts in den 70er und 80er Jahren. Dabei erwarb er sich hohe Verdienste besonders hinsichtlich der Entflechtung von früherer NS-Justiz.

Bekannt wurde der Fall Erna Wazinski, die 1944 als Volksschädling hingerichtet worden war. Gegen vorherige Urteile erreichte Kramer 1991 die Wiederaufnahme des Verfahrens und die Rehabilitation, um welche die Mutter der Ermordeten gebeten hatte. Als der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (Jungenschafter aus Bremen und Vater von Ursula v.d. Leyen) Hans Puvogel zum niedersächsische Justizminister ernannte und bekannt wurde, dass Hans Puvogel seine Promotion 1936 zur Entmannung gefährlicher Sittlichkeitsverbrecher verfasst hatte und von seinen damaligen befürwortenden Thesen auch nicht abrücken wollte, sendete Kramer Auszüge aus der Disseration seines Vorgesetzten an einige Berufkollegen, was mit zu Puvogels Rücktritt 1978 beigetragen haben dürfte.

Kategorien: Pfadfinder

BSA gehen in Insolvenz

Scouting - Mi., 02/19/2020 - 13:16

Gestern wurde bekannt, dass die Boy Scouts of America ihre Pläne, in geregelte Insolvenz zu gehen, tatsächlich umgesetzt haben. Mit der Insolvenz möchten sie nach eigener Aussage ermöglichen, dass ein Fonds zur Entschädigung von Missbrauchsopfern gebildet werden kann. Die Alternative wäre ein klassischer Bankrott, welcher zur Zwangsversteigerung diverser Liegenschaften und wohl auch dem Ende der Organisation führen würde. Hintergrund der Finanzprobleme sind primär unmittelbar bevorstehende Gerichtsverfahren wegen der jahrzehntelangen Vertuschung von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen durch erwachsene Angehörige der Organisation. Aufgrund der in Amerika hohen Schadensersatzzahlungen kommen sehr schwierige Zeiten auf die jahrhundertalte Organisation zu. Zudem sind die Mitgliederzahlen nach dem Ausscheiden großer Mitgliedsgruppen (insbesondere Angehörige der Mormonen, denen die Öffnung der Vereinigung für Homosexuelle nicht ins religiöse Bild passte) stark gesunken.

Quelle: (u.a.) Spiegel 18.02.2020

Kategorien: Pfadfinder

RSW 2020 Kartenvorverkauf

Scouting - Mi., 02/19/2020 - 04:56

Liebe Freundinnen und Freunde aus den Bünden, 
wir laden euch herzlich zum Rheinischen Singewettstreit 2020 nach St. Goar am Rhein ein. 
17.-19. April 2020, Burgruine Rheinfels

Den Auftakt zum Singewettstreit bildet am Samstagvormittag ein Pfadiflohmarkt. Gerne könnt ihr schon am Freitag ab 18 Uhr anreisen und eure Kohten und Jurten in der Burgruine aufschlagen. Am späten Samstagnachmittag findet dann der Singewettstreit in der katholischen Pfarrkirche St. Goar statt. Nach dem Wettstreit laden wir euch zu einem bunten Begegnungsfest auf die Burg Rheinfels ein. Bis in die frühen Morgenstunden wollen wir gemeinsam singen oder das Tanzbein schwingen. 

Wir freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen mit euch.
Herzlich Gut Pfad
für das Vorbereitungsteam des Rheinischen Singewettstreits
Wolle 

Kartenvorverkauf und Anmeldung
Bis zum 31.03.2020 könnt ihr die Zuhörer- und Sängerkarten wie gewohnt zu Vorverkaufspreisen erhalten. Bindend dabei ist ein termingerechter Geldeingang auf unserem Konto. Kartenbestellungen können wir leider ab diesem Jahr nicht mehr per E-Mail annehmen, bitte nutzt stattdessen das Bestellformular auf unserer Website. Beachtet bitte, dass wir eine neue Kontoverbindung haben:
Christlicher Pfadfinderbund Saar e.V.
IBAN: DE51 5909 2000 5269 5000 01
BIC: GENODE51SB2
Vereinigte Volksbank, Saarlouis – Losheim am See – Sulzbach/Saar
Verwendungszweck: RSW / „Name des Anmelders“ / „Anzahl Karten“

Unsere Spielregeln
Wir freuen uns stets über neue Gäste, Zuhörer und Teilnehmer, die das bunte Bild auf der Burg um weitere Farben beleben. Bitte haltet euch an unsere Verhaltensregeln, die für alle Teilnehmer und Besucher bindend sind, damit wir gemeinsam einen schönen Wettstreit erleben.

Teilnahmebedingungen
Wir freuen uns auf die Teilnahme von Singegruppen aus vielfältigen Bünden und möchten vor allem jungen Gruppen Mut machen, sich sangesstark mit anderen zu messen. Informationen zu den unterschiedlichen Kategorien findet ihr hier

Anreise und Übernachtung
Details für die Übernachtung sowie eine entspannte Anreise findet ihr ebenfalls auf unserer Website. 

Programm
(Änderungen vorbehalten) 

Freitag, 17.04.2020 ab 18:00 Uhr Anreise und Zeltaufbau auf dem Burggelände Samstag, 18.04.2020 ab 10:00 Uhr Pfadiflohmarkt auf dem Vorplatz 12:00 Uhr Öffnung der „Kantine“ gegenüber dem Flohmarktzelt (Verkauf von Kaffee, Würstchen, Linsensuppe, Kartoffelsalat u. ä.) 13:00 Uhr Singeleiterbesprechung 14:00 Uhr Vorentscheid Nach dem Vorentscheid: Probe für den Eingangschor im Hansensaal; alle geübten Sängerinnen und Sänger sind zur Teilnahme willkommen 17:00 – 20:00 Uhr Singewettstreit in der katholischen Pfarrkirche St. Goar ca. 20:30 Uhr Begegnungsfest auf dem Burggelände Sonntag, 19.04.2020 9:30 Uhr Streuselkuchen zum Frühstück (Ausgabe am Flohmarktzelt) 10:00 Uhr Öffnung der Burg für die Öffentlichkeit 11:30 Uhr Abschlusskreis am Burgeingang
Abbau der Zelte
Kategorien: Pfadfinder

Neuauflage! Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel

Scouting - Di., 02/18/2020 - 22:08

Anlässlich der Leibziger Buchmesse erscheint die lang erwartete Neuauflage von Herbert „Berry“ Westenburger „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel“. Das Buch ist ein bewegendes autobiografisches Werk mit der Qualität „bündischer Pflichtlektüre“. Berry beschreibt in seinem Werk u.A. seine Erlebnisse mit seiner Jugendgruppe während der Verbotszeit im Nationalsozialismus. Nachdem über 60 Jahre von den ersten Erlebnissen gerechnet ins Land gezogen sind, ist der Detailreichtum so mancher Schilderungen sehr beachtlich und beweist, wie prägend gerade diese Zeit gewesen sein muss. Auch der umfangreiche Anhang mit Dokumenten und Fotos als Nachweis für die getätigten Aussagen zeigt, mit welcher Hingabe dieses Buch entstanden ist.

Wer dieses Buch gelesen hat, weiß unsere heutige Freiheit, in der wir unseren Trieb nach Fahrten, Ferne und Abenteuern in unseren Bünden ausleben können, umso mehr zu schätzen.

Informationen über Herbert Westenburger:
Herbert Westenburger wurde am 5.1.1920 in Frankfurt am Main geboren, wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Von März 1932 bis zum Verbot 1934 war er Mitglied im Nerother-Wandervogel. Danach betätigte er sich in einer illegalen Jungenschafts-Horte. Die Familie war mütterlicherseits seit Generationen Konditorei- und Caféhausbetreiber. Er sollte diese Tradition fortführen. 1938 gerät er in Haft wegen „bündischer Umtriebe“. Ab September 1939 diente er in der Wehrmacht als Flaksoldat. Westfront, Berlin, 1942/43 bis zur Niederlage Teil des Afrika-Korps. Während des Krieges wurde er verwundet und geriet in britische und amerikanische Gefangenschaft, aus der er zwei vergebliche Fluchtversuche unternahm. Seine Rückreise aus dem Gefangenenlager tritt er im Januar 1946 an. Er beteiligte sich am Wiederaufbau der Nachkriegs-Jugendbewegung. Ihm wurde eine Ehrung durch Verleihung der „Johanna Kirchner“-Medaille für sein standhaftes Festhalten an bündischen Idealen während der NS-Zeit zuteil. Er hielt in Schulen und Fachhochschulen Frankfurts Aufklärungsvorträge über die jugendliche Verweigerungstaktik.

Autor: Herbert Westenburger
ISBN 978-3-88778-327-3
301 Seiten
Format: 180 x 250 mm
Sprache: deutsch
Hardcover, zahlreiche Abbildungen, 1. Auflage
erhältlich im Spurbuchverlag
29,80€ zzgl. Versandkosten

Kategorien: Pfadfinder

Einladung Dümpelfeld 2020

Scouting - Di., 02/18/2020 - 04:51

Liebe Zugvögel, liebe Gäste aus den Bünden,
mit großen Schritten bewegt sich der Zugvogel in Richtung des 10jährigen Jubiläums seines Sängerfestes vom 01. – 03. 05. 2020 in Dümpelfeld bei Adenau! Hier das Einladungs-pdf! Da es dieses Jahr ein langes Wochenende ist, könnt ihr ab Donnerstag Abend anreisen! Am Freitag und Samstag gibt es wieder sowohl musikalische als auch spielerische und handwerkliche Workshops aller Art (einfach auf den Aushang am Platz achten!) Auch Pimpfe werden mit Sicherheit auf Ihre Kosten kommen. Abends freuen wir uns mit euch auf den ersten stimmgewaltigen Singeabend in der Jurtenburg! Ab Samstag Nachmittag gilt die Aufmerksamkeit euren Liedern im Rahmen des Singewettstreites, welche ihr einbringt in den Kategorien:
a) Junge Fahrten- und Singegruppen (Durchschnittsalter unter! 20 Jahre) in der üblichen Fahrtengruppenstärke ca. 4-10 Personen, die belegbar auch eine echte Fahrten- Singe-Rotte-Sippe-Gruppe sind!
b) Ältere & sonstige Singegruppen und -kreise (außer Konkurrenz zu oben)
In diesem Zusammenhang war und ist es immer ein großes Anliegen des Bundes, das junge Sängerinnen und Sänger (besonders in ihrer aktiven Fahrtengruppe) gefördert werden. Attraktive Preise (eine Kohte für Platz 1., eine Gitarre für Platz 2. und eine Komplettausgabe der Liedbuchreihe „Silberspring“ für Platz 3.) gibt es deshalb auch nur für die Gewinner in der Kategorie „Sängerinnen und Sänger unter 20“. Die Singekreise geben sich zufrieden mit einer Urkunde und aufmunternden Worten der Jury!

Anmeldung der Singegruppen (mit Texten) z.B. unter saengerfest@zugvogel.org oder per Post bis zum 30.04.2020. Platz,
Infrastruktur und Halle: Für das komplette Wochenende sind die Kosten wie folgt: Pimpfe bis 14 Jahre 5.-€ Sänger und Schüler ab 14 Jahren 10.-€ Zuhörer und alle ab 18 Jahren zahlen 20,-€ Euro.

Abschließend wollen wir noch einmal ganz deutlich betonen, dass uns unbekannte Schlachtenbummler, die es nur auf die rauschende Singenacht abgesehen haben und sich sonst in keiner Weise in das Fest einbringen, nicht unsere Zielgruppe sind!
Auf unseren Veranstaltungen gilt unser Verhaltenskodes: https://zugvogel.org/img/Verhaltenskodex_ZV.pdf
Wir behalten uns jederzeit vor (u.a. diese den obigen Personenkreisen Zugehörigen) des Platzes zu verweisen! Das Zugvogel – Sängerfest ist ein Fest der Sänger*innen und Freund*innen des Bundes. Alte Freund*innen, die uns über viele Jahre verbunden sind und sangesbegeisterte Mädchen/ Frauen und Jungen/ Männer, die das Sängerfest durch ihre aktive Teilnahme am Singewettstreit bereichern sind uns stets und jederzeit herzlich willkommen!

Gruppengerechte Verpflegung: Auf Grund des großen Zuspruches letztes Jahr werden wir auch dieses Mal Sippen-Rotten-Gruppen gerecht FÜR KLEINES GELD Freitag & Samstag gegen Mittag jeweils ein Gericht (auch für Veggies) anbieten, sowohl in Einzelportionen als auch in „Hordentopfgröße“. Das Angebot richtet sich an Gruppen die keine Lust oder Zeit haben selber zu kochen. Ansonsten gibt es natürlich wieder den klassischen Verkauf von Crepes, Suppen und Grillgut etc. wie jedes Jahr in und um die Jurtenburg! (und natürlich auch an der Halle in der Pause).

Übrigens: Der Verkauf & Genuß von alkoholischen Getränken ist ausschließlich ab ca 20.00 Uhr auf die abendlichen Singerunden in der Jurte beschränkt. (Auch kein Alkoholverkauf während des Singewettstreits in der Halle). Bitte haltet Euch alle tagsüber dran! Wir freuen uns mit euch auf ein gewaltiges Wochenende!

Mit Gruß & Ayen! euer gesamtes ZV-Dümpel-Team

Kategorien: Pfadfinder

Fotoausstellung Helmut Kalle

Scouting - Mo., 02/17/2020 - 08:29

Vom 20.03. (Start 19 Uhr) bis zum 26.4.2020 präsentiert die Studio-Galerie Othmarschen (Ansorgestraße 19 in 22605 Hamburg) Fotografien von Helmut „Till“ Kalle mit schwarz-weiß Bildern, die auf Reisen in Europa, Nahost und Zentralasien entstanden: „Helmut Kalles Fotografie spiegelt seine Leidenschaften – sein Fernweh, seine Neugier auf Menschen und ihren Lebensraum. Mit einer Jugendgruppe ist er 1955 ein erstes Mal in Griechenland. Dorthin kehrt er auch in den nächsten Jahren immer wieder zurück. 1960 umrundet er Island. 1962 ist er in der Türkei und Bulgarien unterwegs. Von den späten 70ern an wird der Radius größer. Vor allem der Nahe Osten lockt ihn: Iran, Israel, Jemen, Zypern. In den späten 80ern fesseln ihn Albanien, Ungarn und Tschechien. Nach der Grenzöffnung 1989 erschließt er sich die DDR. In den 90ern bereist er Russland und Zentralasien: Jakutsien im Norden, Georgien, Tadschikistan, Usbekistan und in die Mongolei. Im Westen locken Portugal und Kuba. Er ist unterwegs mit dem Auto, dem Fahrrad und zu Fuß.    In seiner Fotografie sucht Helmut Kalle nicht das Spektakuläre, sondern den Alltag. Fast immer zeigt er Menschen, scheinbar unbemerkt bei typischen Tätigkeiten fotografiert. In die frühen Jahre fallen zahlreiche Porträts von Charakterköpfen, alte Gesichter, zerfurcht wie Landschaften; Kindergesichter, glatt, mit glänzenden, fragenden Augen. Seine Bilder sind leise, beobachtend; sie erzählen: Der Lichteinfall in einen Raum, gleißendes Licht über einer Landschaft und die Schlagschatten eines Gebäudes. Sie sind ausschließlich schwarz-weiß fotografiert. Helmut Kalle (1938-2019) wuchs in Hamburg auf und studierte an der Staatlichen Höheren Fachschule für Fotografie in Köln. Zunächst fotografierte er für Industrie, Medizin und Forschung, von 1982 an arbeitete er als freiberuflicher Bildjournalist mit Veröffentlichungen in Tageszeitungen und Zeitschriften.“
(Text aus der Ausstellungankündigung)
Helmut Kalle  Fotografie Europa Nahost Zentralasien  20. März bis 26. April 2020
Ausstellungseröffnung am 20.03.2020 um 19 Uhr.
Öffnungszeiten sind zu vereinbaren:

Phone+49 40 5535006 Mobile 0171 583 1155 schulze-alex@alice.de Bildnachweis: Helmut Kalle (aus der Einladung zur Ausstellungeröffnung)  
Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Deutscher Pfadfinderbund Mosaik

Scouting - So., 02/16/2020 - 04:40

Der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik (DPBM) wurde 1945 unter dem Namen DPB Westmark gegründet. Während der „wilden Jahre“ des BDP hatten sich zahlreiche Gruppen aus diesem, insbesondere die Landesmark Rheinland, dem Westmark zugewendet und strukturell, als auch vom Stil her maßgeblich verändert. Auch als Spätfolge daraus erfolgte im Jahr 1988 eine grundlegende, moderne Neuausrichtung des Bundes und fand seinen Niederschlag auch in der Umbenennung. Im Jahr 2011 schloss sich die aus zwei Stämmen bestehende Pfadfinderschaft Grenzland dem DPBM an. Der DPBM ist mit Schwerpunkt im Rheinland bundesweit vertreten und gehört mit etwa 6000 Mitgliedern zu den größten Bünden im Deutschen Pfadfinderverband (DPV), mit welchem er sich auch das Büro in Köln teilt. Es sind die Altersstufen Wölfling, Pfadfinder und Rover vertreten. Der Bund umfasst Mädchen und Jungen in zumeist gemischtgeschlechtlichen Stämmen. Der DPBM ist interkonfessionell, die Gruppen leisten keine religiöse Arbeit, der Versprechenszusatz „mit Gottes Hilfe“ kann, muss jedoch nicht verwendet werden. Die Entscheidung darüber trifft jeder selbst. Bekannt ist dieser Bund auch durch seine Lieberbücher „BuliBu“. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

 

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Kategorien: Pfadfinder

Verarzten verboten?

Scouting - Sa., 02/15/2020 - 07:10

Falls sich einer von euren Gruppenmitgliedern doch mit heißen Fett verbrannt haben sollte, ist es klar, daß die Stelle möglichst lange in kaltem Wasser gekühlt werden sollte. Vielleicht habt ihr sogar eine kühlende Salbe zur Hand und könntet auf die Idee kommen, diese zu verwenden. Aber wußtet ihr, daß es selbst Sanitätern ohne Rücksprache mit einem Arzt untersagt ist, Salben gleich welcher Art oder Medikamente (auch verschreibungsfreie) zu verabreichen? Die Gefahr von unerkannten Allergien lauert nach Ansicht des Gesetzgebers überall. Und das gilt auch auf Großfahrt und in der finnischen Pampa.

Gruppenführern ist deshalb zu empfehlen, sich vor der Fahrt von den Eltern schriftlich geben zu lassen, unter welchen Allergien ihr Kind leidet, welche Erkrankungen es häufiger hat, welche Medikamente das Kind dagegen nimmt und diese Medikamente sollte das Kind dann von den Eltern mitgegeben bekommen und selbständig einnehmen. Bei Verletzungen sind die Eltern grundsätzlich zu informieren. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Sorgeberechtigten und den Betreuungspersonen, die es dem Jugendleiter bei Bagatellverletzungen erlaubt, selbst zu handeln, ohne sofort einen Arzt aufzusuchen oder eine telefonische Rückfrage in Akutfall, wird nicht von allen Juristen als ausreichend erachtet.

Die Expertenempfehlung des Chefarztes der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes lautet hierzu: „Um unser eingesetztes Personal nicht unnötig in rechtliche Schwierigkeiten zu bringen, möchte ich von meiner Seite an alle appellieren, keine Medikamente auf Sanitätseinsätzen mitzuführen, es sei denn, ein verantwortlicher Arzt ist mit dabei, bzw. übernimmt die Verantwortung für diesen speziellen Einsatz.“ Einen Vorteil hat das ganze: Der Stamm spart sich die Kosten für den Medikamentenkasten und der Gruppenführer muß ihn nicht mehr schleppen.

Quelle: scouting 04-07

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Buchvorstellung: Die letzten Wandervögel

Scouting - Sa., 02/15/2020 - 04:05

Burg Waldeck und die Nerother Geschichte einer Jugendbewegung. Das Buch beschreibt die Geschichte eines bedeutenden Jungenbundes, des Nerother Wandervogels, von den Ursprüngen über Verbot und Verfolgung bis in die heutige Zeit. Der Gedanke und die Tat, eine Jugendburg zu bauen, die unsäglichen Schwierigkeiten Burg Waldeck endgültig in Besitz nehmen zu können und das Abenteuer der gemeinsamen Großfahrten prägen das Antlitz dieses Bundes. Spannend bis zur letzten Seite.

ISBN 978-3-88778-197-2
212 Seiten
Format: 18 x 25,5 cm
Sprache: deutsch
2. Auflage, zahlreiche Abbildungen, Hardcover

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Pfadfinderzentrum Neumarkt

Scouting - Fr., 02/14/2020 - 05:00

Das Pfadfinderzentrum Neumarkt ist für Gruppen ideal, die zwar in der Natur sein wollen, aber auf „Komfort“ nicht  verzichten mögen: Der Platz verfügt über ein Versorgungshaus, das barrierefrei mit Duschen, WCs, einem Spülbereich, Kühlschränken und Lagerräumen ausgestattet ist. Der Platz liegt ruhig auf einem Wiesengrundstück auf dem Mariahilfberg, etwa 150 Meter über der Stadt Neumarkt. Der Stadtteil Höhenberg ist etwa 800 m entfernt, von hier aus verkehren auch Busse ins Zentrum.

Die Umgebung

Gruppen, die einen Hike durch die bergige Landschaft des Oberpfälzer Jura planen, die entlang des Main-Donau-Kanals oder am historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal radeln wollen, oder die einfach ein paar schöne Tage in Zeltlager-Stimmung verbringen wollen, sind in Neumarkt genau richtig. Zu den Sehens-würdigkeiten der Umgebung zählen die alten Reichsstädte Nürnberg (40km) und Regensburg (70km) sowie der Naturpark Altmühltal (40km) und das Neue Fränkische Seenland (60km).

Der Oberpfälzer Jura ist bekannt für seine markante Landschaft, die vor allem von zahlreichen Flusstälern geprägt ist. Außerdem sind hier mehrere Tropfsteinhöhlen entstanden, besonders bekannt ist die König-Otto-Höhle bei Velburg (20 km).

Die Stadt Neumarkt i.d.OPf.

Neumarkt liegt 40 km südöstlich von Nürnberg und hat etwa 40.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die historische Altstadt, das Museum Lothar Fischer und das Museum für historische Maybach-Fahrzeuge.

Als besonderes Wahrzeichen gilt die Burgruine Wolfstein, die hoch über der Stadt schon von weitem zu sehen ist und einen großartigen Rundblick bietet. Der von König Ludwig I. erbaute Ludwig-Donau-Main-Kanal durchzieht die Stadt von Nord nach Süd und verläuft auch durch das Gelände der Landesgartenschau 1998, dass heute ein vielbesuchtes Parkgelände darstellt.

Direkt neben dem Zeltplatz befindet sich die Fritz-Weithas-Sternwarte, die gerne Gruppen vom Zeltplatz empfängt. Daneben findet man in Neumarkt zahlreiche Spiel- und Sportplätze, ein Erlebnisfreibad und eine Minigolfbahn.

Weitere Infos und die Preise findet ihr auf  www.zeltplatz-neumarkt.de

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Gedenktag : Heiner Kröher („Hein“)

Scouting - Fr., 02/14/2020 - 04:50

Heute vor vier Jahren, am 14. Februar 2016, verstarb Heiner Kröher („Hein“)  im Alter von 88 Jahren in Primasens nach einer Operation. Er galt als begabtes „Urgestein“ jugendbewegten Gesanges. Mit seinem Zwillingsbruder Oskar war er, waren sie, als „Hein und Oss“ auf den Bühnen der Welt daheim. Sie begeisterten mehr als fünfzig Jahre nicht nur die Mitglieder der Jugendbewegung, sondern brachten auch vielen anderen Menschen sowohl das deutsche Lied als auch die von ihnen intonierten Lieder vieler Länder und Völker nahe. Gemeinsam erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz.

Der am 17.09.1927 in Pirmasens geborene Hein stammte, ebenso wie sein Bruder, aus der Jungenschaft.  In der Nachkriegszeit spielten beide zunächst als Gitarristen im Zweibrücker Jazzorchester, bald wendeten sie sich jedoch dem deutschen Volkslied zu. Sie veröffentlichten 17 Langspielplatten und CDs sowie Bücher mit Liedsammlungen aus aller Welt. Gemeinsam mit Peter Rohland initiierten sie das Festival Chanson Folklore International auf Burg Waldeck, zudem betätigten sie sich auch schriftstellerisch. Selbstverständlich gibt es über Hein & Oss auch einen Dokumentationsfilm.

Vorstellung der CD-Gesamtausgabe von Hein&Oss

 

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Kategorien: Pfadfinder

Jubi bleibt Fachstelle für Demokratie

Scouting - Do., 02/13/2020 - 04:10

Aus dem „Burgblick“: Die seit Juni 2015 laufende Arbeit der Jugendbildungsstätte Ludwigstein als Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Werra-Meißner-Kreis kann fortgesetzt werden. Nach der Umsetzung von über 150 Projekten in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention wurden dem Landkreis Mittel für weitere 5 Jahre aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem hessischen Landesprogramm für Demokratie bewilligt. Zivilgesellschaftliche Projekte von gemeinnützigen Vereinen und Jugendinitiativen werden jährlich aus einem Fonds in Höhe von nun 74.000 € unterstützt. Dafür können ab sofort Interessenbekundungen für Maxiprojekte (bis zu 3.000 € Zuschuss) und Miniprojekte (bis zu 500 € Zuschuss) bei Katharina Franke unter www.demokratie-leben-wmk.de gestellt werden.

Bildnachweis: Jugendbildungsstätte Ludwigstein, Burgblick

Kategorien: Pfadfinder

Herzlichen Glückwunsch, Jürgen Reulecke!

Scouting - Mi., 02/12/2020 - 04:48

Am heutigen Tage, dem 12. Februar, feiert Jürgen Reulecke seinen 80. Geburtstag. Er ist deutscher Historiker und emeritierter Professor (zuletzt an der Justus-Liebig-Universität Gießen). Zu seinem Forschungsschwerpunkt gehört die Geschichte der deutschen Jugendbewegung. Vielen ist er von seiner Mitwirkung an der „Fachtagung Pfadfinden“ bekannt oder von der  Ringvorlesung „Jugendbewegung – Protest und Mythos“ der Universität Kassel zum 100. Jahrestag des Meißner-Treffens . Auch scouting wünscht alles Gute zum Geburtstag!

Bildnachweis: Jürgen Reulecke beim Mindener Kreis 2016

 

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Kategorien: Pfadfinder

BdP NRW sucht eine* n Bildungsreferent*in ( w/m/d)

Scouting - Mi., 02/12/2020 - 04:17

Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Landesverband NRW e.V. (BdP LV NRW) ist ein Kinder- und Jugendverband, der seit mehr als 40 Jahren an über 31 Standorten durch die dort ansässigen Ortsgruppen ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit leistet.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unser Team in der Landesgeschäftsstelle in Altena
eine*n Bildungsreferent*in ( w/m/d).

Dein Aufgabengebiet:
Planung und Umsetzung von Landesverbandsveranstaltungen
administrative Begleitung und Abwicklung von Landesverbandsaktionen
Betreuung der Ortsgruppen in NRW
Unterstützung des ehrenamtlichen Vorstands

Dein Profil:
abgeschlossenes Studium im sozialpädagogischem Bereich
Führerschein Klasse B und eigener PKW
gute MS-Office Kenntnisse
Reisebereitschaft in NRW (Fahrtkosten werden erstattet)

Deine Kompetenzen, was zeichnet dich idealerweise aus?
Selbstständigkeit und Eigeninitiative
Planungs- und Organisationsfähigkeit
Moderationskompetenzen
Kritik- und Konfliktfähigkeit

Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bietet Dir einen spannenden, vielschichtigen jugendorientierten Aufgaben- und Verantwortungsbereich, der Dir die Möglichkeit gibt dich selbst persönlich wie beruflich zu entwickeln. Darüber hinaus eröffnet die Stelle dir Möglichkeiten, mit den vielen Schnittstellen zu den Dachverbänden, Ämtern und Behörden eigene berufliche Netzwerke aufzubauen.

Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeit- bzw. Teilzeitstelle (mit 39,5 Stunden o.ä.). Das Gehalt orientiert sich, in Anlehnung an den Tarifvertrag im Öffentlichen Dienst des Landes NRW, an der Entgeltgruppe E9.

Deine aussagekräftige Bewerbung schickst Du bitte an Bianca Dettke per E-Mail an Bewerbung@bdp-lv-nrw.de
Bei Fragen vorab, melde Dich einfach per Mail bei Bewerbung@bdp-lv-nrw.de

Kategorien: Pfadfinder

VDAPG: Noahs Gilde aufgenommen

Scouting - Di., 02/11/2020 - 04:05

Der Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. (VDAPG) ist um eine Gilde reicher. Im Anschluss an einen Gottesdienst der Schaager Pfarrgemeinde in der Kirche St. Anna wurde „Noahs Gilde“ durch den Vorsitzenden des VDAPG Helmut Reitberger und das Sprecherteam der VDAPG Region West mit Heike Moskopp, Carsten Fleck und Michael Lucks feierlich aufgenommen.

Der neu gewählte Gildensprecher Peter Giezen übernahm stellvertretend für die neue Erwachsenengruppe die Gründungsurkunde, das VDAPG-Banner sowie das Handbuch entgegen. Zusammen mit den rund 25 neuen Mitgliedern, denen das Altpfadfinderhalstuch verliehen wurde, lud er die Gäste aus über 10 Gilden aus allen Regionen des Verbandes, darunter auch der Ehrenvorsitzende des VDAPG, Herbert H. Krisam, zu einem Empfang im Pfarrhaus mit leckeren Speisen und Getränken ein.
Für den Verbandsvorstand bestätigt die Gründung der neuen Gilde die Idee, sich auch als erfahrener Mensch, getreu dem Motto „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder“ weiter engagieren zu können. Um mit dem VDAPG hierfür den richtigen Rahmen zu bieten, soll sich dieser auch in Zukunft weiterentwickeln. Ideen hierfür wurden unter anderem auf dem Vorstandstreffen vom 30. Januar bis zum 2. Februar 2020 im Nettetal von Helmut Reitberger als Vorsitzenden, Hendrik Knop als Stellvertreter, Hans-Werner Metzing als Schatzmeister, Cathrin Stange als Geschäftsführerin und Angela Dernbach als Internationale Beauftragte diskutiert, welches mit der Gildenneugründung abgeschlossen wurde.

Kategorien: Pfadfinder

Leserbrief zum Missbrauchsfall Wannweil: Keine „echten“ Pfadfinder

Scouting - Mo., 02/10/2020 - 04:35

Heute vor 5 Jahren:
Im Gerichtsverfahren gegen den 24-jährigen ehemaligen Leiter einer Gruppe der Royal Rangers in Reutlingen-Wannweil kommen immer mehr Details ans Licht, bei denen es einen nur schütteln kann. Jetzt kam der psychiatrische Gutachter zu Wort. Der attestiert dem Täter eine grundsätzlich prosoziale Grundhaltung. In der Szene sorgte derweil ein Leserbrief für großen Unmut. Anerkannt und somit echte Pfadfinder seien sowieso nur die DPSG, der VCP und der BdP.Der Gutachter stellte über den Angeklagten fest, dass dieser die Leitung der Pfadfindergruppe nicht gezielt angestrebt habe, er sei halt Pfadfinder gewesen und dann „habe sich das so ergeben“. Obwohl die Übergriffe über zwei Jahre hinweg erfolgten, hatten sich die 12- bis 14jährigen Jungen seiner Gruppe nicht ihren Eltern anvertraut. Vielmehr war ein Vater selbst über einen verdächtigen Chat des Gruppenleiters mit seinem Sohn aufmerksam auf das Treiben geworden. Im Rahmen der Gruppenstunden und sonstigen Aktivitäten war es regelmäßig zu gegenseitigen sexuellen Handlungen gekommen. Nach Ansicht des Gutachters handelte es sich dabei allerdings, ohne den Anteil des Angeklagten herabspielen zu wollen, um ein „gruppendynamisches Geschehen“, bei dem, wie die Staatsanwältin es nannte, auch die eigene „pubertätsbedingte Neugier“ der beteiligten Heranwachsenden eine Rolle gespielt habe.

Der Gruppenleiter hatte sich gegenüber seinen Anvertrauten mit erfunden Geschichten von seinen angeblichen Kontakten zur Rockerszene in Heldenmanier dargestellt. Im wirklichen Leben hingegen haderte er mit seiner eigenen Orientierungslosigkeit, der rigriden Lebenswelt seines religiösen Umfeldes und seiner offensichtlichen sexuellen Neigung zu Halbwüchsigen. Noch während die Übergriffe erfolgten, hatte er sich mit unklaren Hilfeersuchen hinsichtlich der sexuellen Aktivitäten an Verantwortliche der Gemeinde gewendet, an der er als Gruppenleiter der Pfadfindergruppe tätig war. Diese hatten seine Klagen über das zu offensichtlich sexuelle Interesse seiner Gruppenmitglieder jedoch nicht weiter verfolgt. Dabei soll es gemäß Medienberichten bereits in einer Gruppe an einer anderen Gemeinde zu Auffälligkeiten gekommen sein, die er von 2007 bis 2009 betreute.

Der Gutachter hob zudem das „Machtgefälle“ innerhalb der Gruppe hervor, welches es dem Leiter erleichterte, Zugang zu den Heranwachsenden zu bekommen – eher als zu Gleichaltrigen. Die umliegenden Pfadfinderstämme (und nicht nur diese) reagierten mit Entsetzen auf die Vorfälle in Wannweil, wobei es auch zu „Überschussreaktionen“ kam. So äußerte der Vertreter eines DPSG-Stammes in einem Leserbrief an den Reutlinger General-Anzeiger, dass die „Royal Rangers“ keine echten Pfadfinder seien und führte aus: „Deshalb möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass im wirklichen Sinne »Pfadfinder« nur die Mitglieder des Weltverbandes (WOSM) sind. Dazu zählen in Deutschland der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Es spielt daher auch keine Rolle, ob Jugendverbände sich selbst als Pfadfinder bezeichnen oder nicht, da unterm Strich nur die Mitgliedschaft im Weltverband ein solides pädagogisches Konzept bietet.“

Na Prosit. Und die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) hat der Leserbriefschreiber in seiner Auflistung der heiligen und einzig wahren Pfadfinderbünde lustigerweise vergessen. Zudem erinnern wir lieber nicht an den delikaten Vorfall in der „anerkannten“ DPSG vor fünf Jahren, bei der im Rahmen einer offiziellen Fortbildungsveranstaltung auf Burg Rothenfels für Leiter, (bei denen es gemäß der Schilderung der Beteiligten regelmäßig zu Zuständen von Volltrunkenheit kam), eine völlig abgefüllte junge Frau fast von einem ebenso abgefüllten jungen Mann vergewaltigt wurde. Allerdings fehlte in den damaligen Zeitungsberichten konsequent der Hinweis auf die DPSG, allenfalls war von „katholischen Pfadfindern“ die Rede. Aber die Kombination katholisch, koedukativ, viel Alkohol im Spiel und Burg Rothenfels – sorry, das ist eindeutig, aber ein schöner Beleg, wie erfolgreich auf die Presse Einfluss genommen wurde, um in diesem Zusammenhang nicht seinen Verbandsnamen in der Zeitung lesen zu müssen.

Ganz klar: Große Verbände haben vielleicht eine bessere Ausgangslage, wenn es um die theoretische und professionelle Erarbeitung von Präventionskonzepten geht. Denn sie verfügen zumeist über hauptamtliche Mitarbeiter. Ob und in welchem Maße diese Konzepte aber auch umgesetzt werden, entscheidet sich ausschließlich vor Ort. Auch die Royal Rangers sind über den Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden an ein entsprechendes Konzept angebunden. In diesem Fall aber hat es versagt. Für die gute Pfadfinderarbeit vor Ort ist nicht die Zugehörigkeit zum Weltverband auschlaggebend. Zumal nicht der Weltverband über die Aufnahme weiterer Bunde aus Deutschland entscheidet, sondern die vier jetzigen Mitglieder, die aus finanziellen Erwägungen heraus überhaupt kein Grundinteresse an der Aufnahme weiterer Mitglieder haben. Aber diese ganze Diskussion anerkannt – nicht anerkannt ist ein gruseliges Deja-vu der achtziger Jahre. Ich dachte echt, wir wären schon längst ne Runde weiter.

Wer wissen will, ob die Gruppe Musterstamm aus Musterhausen gute Arbeit macht, kommt nicht umhin, sich selbst einen Eindruck zu machen und die Arbeit der Pfadfinder und das Leben seines Kindes aktiv-zuhörend und anteilnehmend zu begleiten. Und selbst wenn in einem Pfadfinderbund, ob groß oder klein, aber je größer, desto wahrscheinlicher, bereits ein Missbrauch erfolgt ist, lässt dies nicht automatisch einen Rückschluss auf die eigene Gruppe vor Ort zu. Selbst wenn der Missbrauch in der Gruppe vor Ort geschehen ist, lautet die wichtigste Frage doch: Und wie geht man jetzt damit um? Wird es aufgearbeitet? Waltet Transparenz oder Vertuschungsgehabe? Wird Verantwortung übernommen? Erfolgen Änderungen in den Rahmenbedingungen, die für die Zukunft dafür Sorge tragen, dass etwas ähnliches, wenn nicht verhindert, so doch deutlich erschwert wird? Auf der Homepage der Volksmission herrscht jedenfalls Schweigen im Walde.

Quelle: Schwäbisches Tagblatt 09.02.2015

Kategorien: Pfadfinder

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