Neues von der DPSG

Neues von der DPSG Feed abonnieren
Aktuelle Nachrichten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg
Aktualisiert: vor 3 Stunden 17 Minuten

European Jamboree 2002: Dein Sommer in Polen!

Mo., 05/06/2019 - 14:52

Obwohl in jedem Jahr vielee Jamborees stattfinden, wird bei dem Begriff meistens an das World Scout Jamboree gedacht. Doch nun gibt es ein neues Jamboree, dass in aller Munde sein wird: Das European Jamboree. Hier erfahrt ihr mehr...

Nach fünfzehn Jahren Pause bringt das European Jamboree vom 27. Juli bis 7. August 2020 wieder zehntausende Pfadfinder*innen aus der ganzen Welt in Danzig in Polen zusammen. Das letzte war übrigens 2005 in Großbritannien. Inzwischen sind über 40 Kontingente angemeldet – von Argentinien über Irland bis Taiwan. Das Motto des European Jamborees ist ACT – Handle!

Du bist als Pfadfinder*in Teil einer weltweiten Gemeinschaft, der es gelingen kann, mit einer kleinen ACTion vor Ort anzufangen und die Welt zu verändern. Das European Jamboree wird dieses Gefühl der weltweiten Verbundenheit stärken und dich ACTiv zu einem Teil dieser Gesellschaft machen.

Alle Menschen tragen Verantwortung für unsere Erde und für alles und jede*n, das auf ihr lebt und wächst. Die Global Goals, die international durch die Vereinten Nationen (UN) festgelegten „Ziele für nachhaltige Entwicklung“, sind wegweisend für das Programm. Ihnen folgend wirst Du spielerisch an soziale Verantwortung, Umweltschutz und auch Themen wie „Scouting Skills“ herangeführt und geschult. Dazu kommen Herausforderungen wie zum Beispiel mit deiner Gruppe ein Segelschiff zu lenken, einen zweitägigen Hajk zu erleben oder in der internationalen Begegnung offen für neue Spiele, Kulturen, Bräuche und Mahlzeiten zu sein. Zum täglichen Programm kommen mehrere Bühnen, ein Areal mit internationalen Programmzelten und sogenannte Food Houses, die in den Abendstunden zum Feiern, Diskutieren, Lernen, Probieren und Verweilen einladen. Die Food Houses werden durch die teilnehmenden nationalen Kontingente betrieben und bieten die Möglichkeit, landestypisches Essen und Getränke zu probieren.

Das European Jamboree findet auf der Insel Sobieszewo in der Nähe Danzigs statt. Vom Lagerplatz sind es knapp zehn Minuten Fußweg zum Ostseesandstrand. Dieser wird überwacht, sodass man dort entspannt schwimmen gehen oder auch an organisierten Aktivitäten teilnehmen kann. Aber auch Danzig selbst, die Stadt der 1000-jährigen Geschichte, will erlebt werden. Dazu wird es Planspiele, Kooperationen mit Museen und andere Freizeitaktivitäten geben.

Wenn dir die zwölf Tage European Jamboree nicht reichen, kannst du gemeinsam mit deiner Unit (= „Reisegruppe“ von 36 Pfadfinder*innen und vier Leitungen) eine Vor- oder Nachtour machen und sechs Tage lang Polen auf eigene Faust erkunden.

Teilnehmen können alle Pfad­finder*innen, die zwischen dem 26. Juli 2002 und 31. Dezember 2006 geboren sind. Alle, die älter sind, können sich als Unit-Leitung für die Begleitung der Teilnehmenden oder als IST (International Service Team) anmelden. Anmeldeschluss für Unit-Teilnehmende und -Leitungen ist der 15. Juli 2019, für ISTs der 15. September 2019. Tipp: Für die ersten 1000 Anmeldungen gibt es einen Frühbucherrabatt von 100 Euro.

Wenn Du Teil des Kontingentsteams werden möchtest, schaue auf unserer Homepage vorbei. Dort findest du die aktuellen Ausschreibungen. Beispielsweise werden wir noch Verantwortliche für das deutsche Programm im Bereich „Scouting Skills“ und Unterstützung für das Kontingentsvorlager in Westernohe (30. April bis 3. Mai 2020) suchen.

Und anders als beim World Scout Jamboree lädt nicht nur der Weltpfadfinderverband WOSM sondern auch der Weltpfadfinderinnenverband WAGGGS ein. Und daher freuen wir uns als deutsches Kontingent gemeinsam mit Pfadfinder*innen des VCP, BdP, BMPPD, der DPSG und PSG zu diesem Abenteuer aufzubrechen.

Weitere Infos findest du unter www.europeanjamboree.de und auf Facebook und Instagram unter @ej2020ger.

 

 

Fotos: Deutsches Kontingent
Kategorien: Pfadfinder

Kreatives mit der Lilie

Do., 05/02/2019 - 09:07

Präsentation im Blog

Anlässlich des Jubiläums möchten wir unserer Lilie einen Blogbeitrag widmen. In diesem Beitrag werden eure Fotos präsentiert. Es soll eine bunte Sammlung schöner, kreativer und verrückter Lilien-Ideen Sein. Egal ob Kuchen, Schnitzerei, Tattoo oder gar eine Gitarre in Lilienform, die wir bereits in unserem Blog vorgestellt haben. Wir freuen uns auf eure Einsendungen. Stöbert doch einmal in euren Erinnerungen und Fotos. Was habt ihr schon mit der Lilie gemacht?

Gewinnspiel

Als kleines Dankeschön für eure Mühen verlosen wir unter allen Einsendungen ein Opinel Geschenkset. Einsendeschluss ist der 30. September 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme ist nur per Email möglich. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird per Email benachrichtigt. Es können nur Einsendungen mit einer ausgefüllten Einwilligungserklärung verwendet werden (s.u.).

Was ist zu beachten?

Damit wir eure Fotos veröffentlichen können, benötigen wir eine ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung zur Verwendung. Die Einwilligung könnt ihr hier herunterladen. Sollten auch Personen auf dem Bild zu erkennen sein, benötigen wir von denen ebenfalls eine Einwilligungserklärung. Das Formular findet ihr hier.

Foto: Thorben Laprell | dpsg Foto: Sebastian Boblist | dpsg
Kategorien: Pfadfinder

Statement zur Bewegung „Fridays for Future“

Fr., 04/12/2019 - 15:10

Wir betreiben politische Bildung im Interesse unserer Mitglieder und somit einer Politik von, für und vor allem mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir setzen dies in der Praxis um, durch eine Erziehung unserer Mitglieder zu rücksichts- und respektvollem Leben in der Gemeinschaft, die Aufforderung zur selbstständigen Meinungsbildung sowie dem Wecken von Interesse an politischen Fragestellungen. Ob beim Leben in der Gruppe, bei diversen Mitbestimmungsformaten, bei Entscheidungen oder Konfliktlösungen - wir leben und fördern das politische Engagement unserer Mitglieder.

Aktuelle gesellschaftspolitische Ereignisse zeigen, dass junge Menschen politisch interessiert sind, eine Meinung haben, sich politisch engagieren und eine echte Mitbestimmung und Beteiligung als Teil der Zivilgesellschaft einfordern.

Gerade die aktuellen Ergebnisse und Diskussionen rund um den Klimawandel und seine Folgen, die v.a. von der älteren Generation bestimmt werden, sind ein Beispiel wie Jugendbeteiligung nicht im Sinne der zukünftigen Generation stattfindet. Teils belächelt, teils als kurzweiliges Auflockerungsprogramm bei Expert*innenforen beklatscht, sehen sich Kinder- und Jugendliche eher als Beiwerk statt als wichtiger Bestandteil der Zivilgesellschaft, denn als mündige Bürger*innen, die etwaige Ergebnisse derzeitiger Politik in ihrer Zukunft spüren wird. Die Initiative „Fridays for Future“ hat verstanden, wie sie sich Gehör verschaffen kann, sowohl inhaltlich als auch zeitlich. Die Initiative muss als Teil des Bildungsauftrages sowohl aus dem schulischen als auch außerschulischen Bildungsbereich verstanden werden. Wie sonst lässt sich messen, wie erfolgreich Partizipationsprojekte oder das Vermitteln von Inhalten bei Seminaren oder Schulfächern gewesen ist? Was sonst sollte das Ziel einer Mitbestimmung, einer Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den gesellschaftspolitischen Themen sein, als dass sie echt und im wahren Leben anstatt in Planspielen stattfindet?

Auf Basis dieser Sachverhalte und auf Grundlage unserer Pfadfinder*innengesetze und -regeln unterstützen wir die Initiative „Fridays for Future“ mit ihren Inhalten und Forderungen. Die Beteiligten und Organisator*innen stehen für ihre Werte, für ihr Gewissen und für ihre Zukunft ein und schaffen sich mit dieser Form der Meinungsäußerung Gehör.

Wir fordern die aktuelle Politik auf, sich mit dieser Initiative inhaltlich auseinanderzusetzen, anstatt nur mahnend den Zeigefinger zu heben. Politik muss sich die Belange der Jugendlichen anhören, bei den Demonstrationen oder in anderem Rahmen mit einzelnen Beteiligten ins Gespräch kommen, die Bedenken und Ängste ernst nehmen und das nicht nur in Form einer kurzweiligen Interessensbekundung. Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden muss es ermöglicht werden, sich auch im formalen Bildungsbereich inhaltlich aktiv einzubringen und sich für ihre Belange einzusetzen. Politiker*innen haben durch die Initiative „Fridays for Future“ die Möglichkeit, in den direkten Dialog mit Kindern und Jugendlichen zu kommen und ihre Perspektive wahr- und ernst zu nehmen.

Wir fordern alle Pfadfinder*innen auf, sich gegen den Klimawandel zu positionieren und dafür einzustehen, dass sich sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft grundlegend etwas ändert. Dabei begrüßen wir es, wenn unsere Mitglieder sich z.B. durch das Tragen von Tracht/Bluse/Halstuch als Pfadfinder*in zu erkennen geben. Wir setzen uns für einen Kurswechsel der aktuellen Politik ein, damit auch zukünftige Generationen den Wert des Pfadfinder*innen Gesetzes „Ich will die Natur achten!“ verstehen und leben können.

Die Stellungnahme ist auch auf der Webseite von Pfadfinden in Deutschland veröffentlicht worden.

Kontakt:
Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände e.V. (RDP/RdP)
Chausseestr. 128/129
10115 Berlin

Telefon: 030 288 789 535
E-Mail: info@pfadfinden-in-deutschland.de
www.pfadfinden-in-deutschland.de

Kategorien: Pfadfinder

BDKJ Arbeitshilfe Datenschutz

Do., 02/28/2019 - 08:04

Download der Arbeitshilfe

Die Arbeitshilfe ist auch in unserer Datenschutz-FAQ verlinkt.

Kategorien: Pfadfinder

72-Stunden Aktion 2019: Wir sind dabei!

Mo., 02/04/2019 - 12:45

Was ist die 72-Stunen Aktion?

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Dieses Motto ist der Ausgangspunkt aller Aktivitäten rund um die Aktion im Jahr 2019. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“. Als teilnehmende Gruppe setzt man sich konkret vor Ort im eigenen Sozialraum ein. Einen Raum, dessen Bedingungen und Probleme man kennt. Die Teilnehmenden werden eben dort für und mit anderen tätig, wo sie auch sonst im Alltag unterwegs sind. Seien es Nachbarschaftstreffen, Partnerschaften zu Asylunterkünften oder der Bau von Klettergerüsten: Als Gruppe hat man Raum zur individuellen Ausgestaltung der Aktion. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen!

 

Weitere Informationen

Alle Hintergründe zur 71-Stunden-Aktion bekommt ihr auf der Projektseite 72stunden.de.

Dort werden auch viele Aktionsvorschläge vorgestellt. Diese Aktionen können interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein. Hier findet ihr die entsprechende Unterseite.

 

Stoppi und Sabiene mit Halstuch

Für alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben wir in diesem Jahr personalisierte Maskottchen für euch erstellen lassen. Hier könnt ihr Stoppi und Sabiene für eure Öffentlichkeitsarbeit herunterladen:

Als kleines png-Bild (Für Webanwendungen und kleinformatige Ausdrucke)

oder als 50cm-PDF-Datei (für große Ausdrucke)

Kategorien: Pfadfinder

Kommentare