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Aktuelle Nachrichten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg
Aktualisiert: vor 3 Stunden 3 Minuten

Pfadfinden in Europa

Fr, 10/20/2017 - 11:43
Gruppenfoto aller Teilnehmenden Inhalte der Erklärung werden diskutiert Entscheidungen werden demokratisch getroffen "Wir bauen zu viele Mauern und nicht genug Brücken"

Auf der internationalen Pfadfinderkonferenz “Scouting for Europe”, die vom 12. bis zum 15. Oktober 2017 in Brüssel stattfand, haben rund 100 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Frankreich, Polen und Deutschland eine gemeinsame Erklärung zu ihrer Vision von Europa verabschiedet. Darin beziehen die Teilnehmenden aus den drei Pfadfinderverbänden Scouts et Guides de France (SDGF), Zwi?zek Harcerstwa Polskiego (ZHP) sowie der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Stellung zu Europa und erklären ihr Selbstverständnis zu den Werten: Gegenseitiger Respekt, Toleranz, Interreligiöser Dialog, Leben in Freiheit, demokratische Kooperation und internationale Solidarität.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Erarbeitung, Diskussion und Abstimmung über die gemeinsame Erklärung der Jugendlichen am Samstag. Die Erklärung wurde am Sonntagmorgen an Olivier Poquillion, Generalsekretär der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft) und Patron des Projektes, übergeben.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Frankreich, Deutschland und Polen erklären,

· dass sie unsere Demokratie durch Bildung beschützen wollen,

· dass sie sich für gegenseitigen Respekt und Toleranz einsetzen

· und für ein offenes und vereintes Europa stehen.

Die Jugendlichen fordern Entscheiderinnen und Entscheider in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf, mehr Platz für junge Menschen in der Politik zu schaffen. Um die europäische Identität zu stärken und ein gemeinsames Verständnis von internationaler Solidarität zu schaffen, setzen sie sich für mehr internationale Begegnungen ein und fordern die Politik auf, dies durch stärkere Förderung von Erasmus und Erasmus+ Programmen zu unterstützen.

Europa erleben, begreifen und gestalten

Ziel der „Scouting for Europe“-Konferenz war es, den Jugendlichen der drei Verbände Europa näher zu bringen und ihnen ihre Stimme darin bewusster zu machen. Denn „Europa braucht mehr junge Menschen, die seine Politik gestalten!“ erklärte Terry Reintke, Abgeordnete der Fraktion der Grünen im Europaparlament, bereits bei der Podiumsdiskussion am Donnerstagabend. An dieser nahmen auch der Europaabgeordnete Arndt Kohn von der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten, Michael Kuhn, Stellvertretender Generalsekretär der COMECE und Dominik Naab, DPSG-Bundesvorsitzender, teil.

Im weiteren Verlauf der Konferenztage erkundeten die Teilnehmenden viele Europäische Institutionen und besichtigten das Europaviertel in Brüssel. In der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union konnten die Jugendlichen in Form eines World-Cafés in den Dialog mit Fachleuten aus dem politischen Europa treten. Hierzu waren Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, des European Youth Forums, des European Network Against Racisms sowie des Erasmus Student Networks zu Gast.

Die „Scouting for Europe“-Konferenz wurde von Ehrenamtlichen aus den drei Verbänden (SGDF, ZHP und DPSG) konzipiert und durchgeführt. Sie ist Teil der DPSG-Jahresaktion „Be a Star – miteinander für Europa“.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bietet bundesweit rund 95.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehr als ein Abenteuer. Der größte katholische Pfadfinderverband steht allen Kindern und Jugendlichen offen, unabhängig von Religion und nationaler Herkunft. Die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten.

Fotos: DPSG | Nicolas Mercier

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderkonverenz “Scouting for Europe” in Brüssel

Do, 10/12/2017 - 19:52

Dabei erwartet die rund 100Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm. In den vier Tagen werden dieJugendlichen nicht nur EU-Institutionen und das europäische Viertel in Brüsselentdecken und erkunden, sondern auch in den direkten Austausch mitVerantwortlichen aus der Politik und Personen aus der europäischen Arbeittreten. Als Gäste freuen wir uns vor allem die Europa-ParlamentsabgeordnetenTerry Reintke und Arndt Kohn aber auch auf Vertreterinnen und Vertreter derEU-Kommission und dem European Youth Forum.

Das große Highlight derVeranstaltung bietet die Ausarbeitung einer gemeinsamen Erklärung, in der dieJugendlichen ihre Vision und ihre Vorstellung von Europa ausarbeiten. Dabeigeht es auch um ein Bekenntnis zu gesellschaftlicher Vielfalt und derEinzigartigkeit des Menschen.In allen drei Ländern, ausdenen sich Jugendliche an „Scouting for Europe“ beteiligen gibt esgesellschaftliche Unterschiede und jeweils spezielle Herausforderungen. Bei gemeinsamen Zeltlagern oderAustauschfahrten lassen sich Gemeinsamkeiten finden und Probleme überwinden. Die gemeinsame Erklärung stehtauch für die Überzeugung, dass alle Menschen durch Zusammenarbeit gewinnen. Diese Botschaft wollen wir in unsere Länder tragen und Partnerinnen ausGesellschaft, Kirche und Politik vorstellen. Die gemeinsame Erklärung wird amSonntagmorgen, nach einem Festgottesdienst, dem Projektpatron OlivierPoquillion, Generalsekretär der Europäischen Bischofskonferenz, übergeben.

Genau wie die Jahresaktion „Bea Star“, wurde auch „Scouting for Europe“ mit der Konferenz als Highlight voneinem internationalen Team aus Polen (Związek Harcerstwa Polskiego- ZHP), Frankreich (Scouts et Guides de France - SGDF) und Deutschland (DeutschePfadfinderschaft Sankt Georg - DPSG) vorbereitet.

Weitere Informationen zur Jahresaktion sind hier zu finden.

Kategorien: Pfadfinder

“Auf dem Weg zum Frieden“

Fr, 09/01/2017 - 10:15

Am 1. September findet in Deutschland der Weltfriedenstag statt: Ein Tag zum Gedenken an den II. Weltkrieg, der von Deutschland ausging, und eine Mahnung, dass dies nie wieder geschehen darf. Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ ermutigen sie „alle Menschen guten Willens“ sich für den Frieden einzusetzen. Das heute vorgestellte Plakat zur Friedenslichtaktion 2017 in Deutschland zeigt dies deutlich.

„Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt.“ (Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung)

Frieden zu schaffen ist gar nicht so einfach! Sei es im engsten Freundeskreis, in der Schule, auf der Arbeit oder auch nur mit sich selbst. Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Nationen zu schaffen ist noch komplizierter. Die Herausforderung besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu bewältigen. Deswegen ermutigen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder „alle Menschen guten Willens“ sich gemeinsam und guten Mutes auf diesen Weg zu machen.

Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Die Friedenslicht-Aktion gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Seit 24 Jahren verteilen die vier Ringverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht ab dem 3. Advent, dem 17. Dezember 2017, an über 500 Orten in Deutschland weitergegeben.

Weitere Informationen gibt es auf www.friedenslicht.de sowie in den sozialen Netzwerken FacebookTwitter und Instagram unter dem Hashtag #friedenslicht.

Auf der Friedenslicht-Homepage gibt es Informationen zur Delegationsfahrt vom 14. bis 17. Dezember nach Wien (die Anmeldung ist ab sofort möglich, der Anmeldeschluss ist am 15. Oktober, weitere Informationen gibt es in diesem PDF. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dort ab November selbst Friedenslichtgottesdienste einzutragen und eine Online-Arbeitshilfe zur Friedenslichtaktion herunterzuladen. Bereits ab Ende September können Friedenslicht-Materialien (Plakate, Aufnäher & weitere Produkte) auf www.ruesthaus.de und bei den Ausrüstern der Verbände bestellt werden.

In Deutschland engagieren sich der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) bei der Verteilung des Friedenslichts. Allein in Deutschland sind rund 220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv, weltweit sind es über 50 Millionen. www.pfadfinden-in-deutschland.de

Kategorien: Pfadfinder

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