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Aktuelle Nachrichten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg
Aktualisiert: vor 6 Stunden 13 Minuten

Ankündigung: Serverumzug im Bundesamt

Do., 11/14/2019 - 10:44
Um weiterhin zuverlässige und sichere IT-Systeme zu haben, stehen umfangreiche Arbeiten an den Servern im Bundesamt an. Vom 18. bis 22. November werden daher teilweise alle Dienste (NaMi, E-Mail, Telefon) für längere Zeit nicht wie gewohnt funktionieren. Ab Montag, den 25. November sind dann alle Dienste wieder wie gewohnt zu erreichen.
Kategorien: Pfadfinder

Friedenslicht 2019: Mut zum Frieden

So., 09/01/2019 - 08:27
Friedenslichtplakat 2019 “Mut zum Frieden”

Der Frieden in Europa und auf der ganzen Welt wird immer wieder auf die Probe gestellt. Wir Pfadfinder*innen setzen uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen. Mit Worten und Taten setzen wir uns für den Frieden in der Welt ein. Die jährlich Aktion „Friedenslicht aus Betlehem“, der Pfadfinder*innen auf der ganzen Welt ist dabei eine der einflussreichsten Instrumente.

„Mut zum Frieden“

Wie schön das wäre, endlich Friede! Alle Völker gemeinsam auf dem Weg. Ohne Machtinteressen und Gewinnstreben. Kein Volk besser als das andere. Keines, das sich auf Kosten anderer bereichert. Keines, das sich als Richter erhebt. Keine Rache, Keine Strafe. Keine Vergeltung. Man übt nicht mehr für den Krieg. Man lebt von dem, was die Erde hergibt. Ausreichend für alle. Wie schön das wäre! Alle Menschen gemeinsam auf dem Weg. Miteinander statt gegeneinander. Kein Mensch ist besser als der andere. Kommt, lasst uns beginnen, jetzt, Du und Ich … (Judith Gaab) Jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen mehr als 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen. Zusammen mit anderen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu gehen. Wir ermutigen daher alle Pfadfinder*innen und alle Menschen guten Willens, sich gemeinsam auf diesen Weg zu machen und das Friedenslicht aus Bethlehem unter dem Motto

„Mut zum Frieden“

als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten in ganz Deutschland an alle Menschen weiterzureichen. Ab dem 3. Advent, dem 15. Dezember 2019, laden wir alle Pfadfinder*innen dazu ein, das Friedenslicht aus Betlehem weiterzureichen. Denn schon ein altes dänisches Sprichwort sagt: „Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze, die eines anderen anzündest.“ Weitere Informationen gibt es auf www.friedenslicht.de sowie in den sozialen Netzwerken

Facebook: www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem

Twitter: www.twitter.com/friedenslicht Instagram: https://www.instagram.com/friedenslicht/  und

YouTube Kanal: Friedenslicht Betlehem unter dem Hashtag #friedenslicht.

Anmeldung zur Wienfahrt

Auf der Friedenslicht-Homepage gibt es Informationen zur Delegationsfahrt vom 12. bis 15. Dezember 2019 nach Wien. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, der Anmeldeschluss ist am 15. Oktober. Weitere Informationen auf: https://www.friedenslicht.de/category/aktuelles

Aussendungsgottesdienste eintragen

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ab November Friedenslichtgottesdienste auf www.friedenslicht.de einzutragen. Bereits ab Ende September können Friedenslicht-Materialien (Plakate, Aufnäher & Co.) auf https://www.ruesthaus.de/friedenslicht/ und bei den Ausrüstern der Verbände bestelltwerden.

In Deutschland engagieren sich der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) bei der Verteilung des Friedenslichts. Allein in Deutschland sind rund 220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv, weltweit sind es über 50 Millionen. www.pfadfinden-in-deutschland.de

Kategorien: Pfadfinder

Europäische Konferenz der weltweit größten Jugendbewegung

Fr., 08/23/2019 - 13:58

Alle drei Jahre findet die gemeinsame Europakonferenz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder statt. Sie ist die Generalversammlung der Europaregion beider Weltorganisationen (WOSM und WAGGGS) der Pfadfinder*innenbewegung. In diesem Jahr treffen sich ca. 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom 24. – 28. August in Split, Kroatien, um für die Region gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Auch eine deutsche Delegation wird an den Abstimmungen über Resolutionen und zukünftige Strategien der Region teilnehmen und die beiden deutschen Kandidatinnen und Kandidaten für die regionalen Exekutivkomitees der Weltpfadfinder*innenbewegung unterstützen:
Paula Neher (WAGGGS-Kandidatin) und Lars Kramm (WOSM-Kandidat). Die deutsche Delegation wird dabei durch sieben Junge-Delegierte verjüngt.

Die Konferenz setzt sich zusammen aus der

  • 23. European Scout Conference
    Diese steht für alle nationalen Pfadfinder*innenverbände, die bei der europäischen Region der Weltpfadfinderinnen- und Weltpfadfinderbewegung WOSM - World Organisation of the Scout Movement – registriert sind, sowie der
  • 16. European Guide Conference
    Diese steht für alle nationalen Pfadfinderinnenverbände, die bei der Weltpfadfinderinnenbewegung WAGGGS – World Association of Girl Guides and Girl Scouts – registriert sind, sowie der
  • 16. European Guide and Scout Conference
    Diese ist der Zusammenschluss der oben genannten Delegationen.

Aus Deutschland nehmen 22 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in einer gemeinsamen Delegation der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände e. V. (rdp) an beiden Konferenzen teil. Paula Neher steht als junge Bewerberin für das Regionalkomitee von WAGGGS zur Wahl. Lars Kramm hat nach drei Jahren als Mitglied im Regionalkomitee von WOSM Ambitionen für eine weitere Amtsperiode.

Junge Delegierte tragen als aktiver Teil der deutschen Delegation dazu bei, dass die jungen Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands für eine Jugendorganisation angemessen repräsentiert werden. Die stärkere Partizipation junger Menschen ermöglicht der Delegation frische Perspektiven und bessere Entscheidungsfindungen. Darüber hinaus übernehmen die jungen Erwachsenen Verantwortung und lernen die weltweite Pfadfinder*innenbewegung kennen. So wird die Grundlage für eine personelle Verjüngung innerhalb nationaler und globaler Strukturen gelegt, die vorrangig von Erwachsenen geprägt sind.  

Die deutschen Pfadfinder*innenverbände wählen hierzu jeweils zwei junge Erwachsene unter 25 Jahren für bis zu 2 Jahre. Sie nehmen an der Europa- und Weltkonferenz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder teil und kommunizieren ihre Erfahrung innerverbandlich. Sie lernen die nationalen Strukturen kennen, vernetzen sich mit anderen Young Delegates aus Europa und bringen sich aktiv in die Verbandsarbeit mit ein. 

 

Kontakt
Stefanie Rautenberg
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und externe Beziehungen beim rdp
E-Mail: stefanie.rautenberg@rdp-rdp.de
Telefon: 030 288 7895 35

Kategorien: Pfadfinder

DPSG Bundesamt nicht erreichbar

Fr., 08/16/2019 - 15:22


Am Montag, 19.08.2019 kommt es zu Arbeiten am Strom-Versorgungsnetz in Holzheim (Neuss). Im Zeitraum von 11:45 bis ca. 15:30 Uhr wird der Strom abgeschaltet. Deshalb ist das Bundesamt in dieser Zeit nicht erreichbar. Davon betroffen sind auch unsere Dienste:

  • NaMi,
  • Diamant,
  • Telefon,
  • doku.dpsg.de und
  • E-Mails.

Der Status ist auch jederzeit auf folgender Seite abrufbar: https://status.dpsg.de.

Kategorien: Pfadfinder

"Creating a better world“ - 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 150 Ländern setzen Zeichen für den Frieden

Mo., 08/05/2019 - 10:55

(West Virginia / USA, 01.08.2019) Heute ging das 24. Weltpfadfindertreffen (World Scout Jamboree) mit 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus allen Teilen der Welt in West Virginia / USA zu Ende. In einem spektakulären Finale feierten die Pfadis den Abschluss von 12 ereignisreichen Tagen. Musikalisches Highlight war der Auftritt von Pentatonix. Das große Finale war ein zwanzigminütiges Feuerwerk. Das nächste Jamboree findet in vier Jahren in Südkorea statt. Die Nordamerikaner haben die offizielle Jamboreefahne an die Südkoreaner übergeben.

Das Summit Bechtel Reserve hat sich für zwei Wochen ins größte Zeltlager der Welt verwandelt. Tausende von Zelten wurden auf dem Bundeszeltplatz der Boy Scouts of America errichtet. Die Pfadfinder aus den USA waren gemeinsam mit den Pfadfindern aus Kanada und Mexiko Gastgeber des 24. World Scout Jamborees. Das Wort „Jamboree“ bedeutet übersetzt „großes Treffen“ und verdeutlicht die enorme Dimension der Veranstaltung: Mit 45.000 Teilnehmern war das Jamboree 2019 das bislang größte Weltpfadfindertreffen mit scouts und guides aus über 150 Ländern. Aus Deutschland nahmen 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder am Jamboree in den Wäldern des US-Bundesstaates West Virginia teil.

Deutsche Pfadis machen sich auf den Heimweg

Für den Großteil der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder steht ab morgen die Heimreise an. Mit im Gepäck sind viele Erlebnisse und Erfahrungen. Das meiste wird erst in den nächsten Wochen so richtig verarbeitet sein. Auf Freunde und Familie warten viele Geschichten und Erlebnisse von einem der größten Jugendtreffen der Welt. Ein Teil des deutschen Kontingents begibt sich nach dem Jamboree noch auf Nachtour in den USA oder nach Kanada. Neben dem actionreichen Programm werden die vielen Begegnungen mit scouts und guides aus aller Welt in Erinnerung bleiben. Über 150 Nationen leben hier friedlich miteinander. Diese Erfahrung nehmen die Jugendlichen mit nach Hause. Abendessen mit den Nachbarn aus Peru, gemeinsames Programm mit Pfadfindern und Pfadfinderinnen aus Neuseeland oder Abzeichentausch mit Teilnehmenden aus Saudi-Arabien. "Diese große Gemeinschaft ist es, die das Jamboree so besonders macht. Hier kann man Freunde von überall auf der Welt finden", blickt Simon Vollmering aus Bochum auf die vergangenen zwölf Tage im Summit Bechtel Reserve zurück. Das Jamboree trägt damit zur Freundschaft unter den Nationen bei. Schon der Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell wollte mit seiner Bewegung zum Frieden auf der Welt beitragen. Tiemo Slodowy, Leiter des Deutschen Kontingents, zieht ein positives Fazit: "Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen sich ohne Vorurteile begegnen und gemeinsam feiern. Hier sind alle einfach Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Diese Offenheit anderen gegenüber nehmen unsere Teilnehmer mit nach Hause und tragen damit zum Motto der Weltpfadfinderbewegung "Creating a better world" bei.“

Deutsches Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Als eines von nur einer Hand voll Kontingente haben die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihre traditionellen Hemden nachhaltig produzieren lassen. Die Hemden tragen das Fairtrade-Siegel und sind aus Bio-Baumwolle gefertigt. Für die Pfadis aus Deutschland ist Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit. Schon lange werden die deutschen Hemden nachhaltig produziert. In verschiedenen Programmangeboten auf dem Jamboree hat das deutsche Kontingent Verschiedenes zum Thema fairer Handel und Nachhaltigkeit präsentiert. Zudem organisierten deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder spontan eine "fridays for future" - Demonstration auf dem Scout Jamboree, an dem mehrere Hundert scouts und guides teilnahmen. Auch der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Kimoon rief die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in seiner Rede zu einem nachhaltigeren Umgang mit dem Planeten auf: „Wir haben keinen Plan B, weil wir keinen Planeten B haben. Ihr seid die Zukunft.“ Die Idee zur dem alle vier Jahre stattfindenden Weltpfadfindertreffen hatte der Gründer der Pfadfinderbewegung Lord Robert Baden-Powell im Jahr 1920. Er wollte durch das Zusammentreffen von Pfadfinderinnen und Pfadfinder vieler Nationen einen Beitrag zum Frieden leisten. Weitere Informationen auf: www.worldscoutjamboree.de

Presse-Fotos:

Foto: Lukas Prestele | rdp Foto: Tobias Witzgall | rdp Foto: Christian Schnaubelt | rdp
Kategorien: Pfadfinder

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