Sammlung von Newsfeeds

Jahrestreffen + Ausstellungserfolg ArGe Pfadfinder

Scouting - Di., 05/28/2019 - 13:55

Liebe Freundinnen und Freunde der Pfadfinderphilatelie!
Unser Jahrestreffen mit Jahreshauptversammlung in Suhl vom 30.05. — 02.06.2019 nähert sich in großen Schritten:
44. Jahrestreffen der ArGe 2019 / Annual Meeting with elections….
30.05. — 02.06.2019 in Suhl/Thüringen
Michel Hotel Suhl, Platz der Deutschen Einheit 2
Kontakt: Gerhard Winter (winter-g@aon.at)oder Gottfried Steinmann (gottfried.steinmann@t-online.de)

Eine Zusage des örtlichen Briefmarkensammlervereins, unseren Tauschtag (Tausch und Plausch) am 01.06.2019 zu besuchen, liegt vor. Auch der örtliche Pfadfinderstamm ist verständigt worden. Das Jahrestreffen zu einem erfolgreichen Treffen zu machen, liegt an uns allen! Hier sei noch einmal auf die wichtige Teilnahme an der Jahreshauptversammlung, diesmal mit Vorstandswahl, hingewiesen und aufgefordert! Hierzu möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass sich laut Satzung jedes Mitglied durch schriftliche Vollmacht von einem auf der JHV anwesenden Mitglied vertreten lassen kann. Jedes anwesende Mitglied kann maximal 2 abwesende Mitglieder vertreten. Um an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen, muss man nicht am Jahrestreffen teilnehmen! Vielleicht kann sich das eine oder andere Mitglied unserer ArGe auch dazu entscheiden, nur zum Tauschtag und der anschließenden Jahreshauptversammlung zu kommen.

Wir gratulieren unserem Sammlerfreund und ArGe-Mitglied Gottfried Steinmann zu seinem Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft der Thematischen Philatelie in Rang 1!
Diese fand während der Internationalen Briefmarkenmesse in Essen vom 09. — 11.05.2019 statt.

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder bei 72-Aktionen

Scouting - Di., 05/28/2019 - 05:03

Der BDKJ ruft jedes Jahr zu seiner 72-Stunden-Aktion auf, bei der innerhalb dieses Zeitraumes Gute Taten vollbracht werden. Auch dieses Jahr waren wieder viele Pfadfindergruppen mit dabei. Die Selmer Pfadfinder bauten Insektenhotels, die Neustädter Pfadfindergruppe legte im interkulturellen „NeuStadtGarten“ einen „Barfußpfad“ an, die DPSG aus Hauenstein hatte sich vorgenommen, am Jugendzeltplatz der Gemeinde einen Unterstand zu errichten. Stamm Arche Noah in der Wedemark errichtete innerhalb der 72 Stunden Ansitzstangen für Greifvögel, gebaut. DPSG St. Pius Philippo Neri aus Bottrop kam bei der Instantsetzung des Außengeländes des Gemeinde-Kindergartens schwer ins Schwitzen bei Entfernung alter Spielgeräte und der Errichtung von neuen. Ähnlich beim Neustädter Stamm, welche im Außengelände des Familienzentrums St. Peter und Paul die Grundlagen für ein Kletterschiff legten. In der Tagespflege St. Franziskus legten DPSG-Pfadfinder in Ehingen zwei rollstuhlgerechte Hochbeete an. Das sind nur einige wenige Beispiele für das vielfältige Engagement!

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des BDKJ und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“, dem Motto der diesjährigen Aktion. Dabei stellen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in genau 72 Stunden mit Engagement und Spaß der Herausforderung, eine gemeinnützige, soziale, politische, ökologische und/oder interkulturelle Aufgabe zu lösen. Bundesweit waren dieses Jahr mehr als 3.300 Aktionsgruppen mit rund 80.000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen angemeldet.

Kategorien: Pfadfinder

Jugendbewegte unter den Tätern

Scouting - Mo., 05/27/2019 - 05:10

Heute vor 4 Jahren:
Der Ende Mai veröffentlichte Kommentar zum Aufarbeitungsbericht des Grünen-Vorgängers „Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz“ (AL) zu den pädophilen Strömungen innerhalb der Partei in Berlin hat eine große Medienresonanz hervorgerufen. Zwischen den siebziger und neunziger Jahren fand die pädosexuelle Forderung zur Aufhebung der Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern über den Bereich Schwule und die Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ Eingang in politische Forderungen. Dabei kommt der Bericht zum Ergebnis, dass der Bereich Schwule von Pädosexuellen dominiert gewesen sei und der Arbeitskreis „Jung und Alt“ eine nur schlecht getarnte reine Pädophilengruppe. Unter den Personen, welche die Anliegen der Pädosexuellen aktiv vertraten, befanden sich auch Jugendbewegte. An der Stelle, wo der Bericht der Grünen endet, forschten wir nach und trafen auf Bünde, deren pädosexuelle Tradition gut gepflegt wurde, aber auch auf völlig ahnungslose Bundesvorstände, welche die ihnen bislang unbekannte Vergangenheit ihres Bundesehrenrichters ehrlich entsetzt.

Der Gründer des Arbeitskreises „Jung und Alt“ war Fred Karst. Geboren um 1929 und verstorben im Jahr 1999 war er bereits 1980 zu fünf Jahren Gefängnis wegen sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt, als er aus dem Knast heraus im März 1983 Parteimitglied bei der AL wurde. Unmittelbar im Jahr nach seiner Entlassung baute er ab 1986 mit Gleichgesinnten einen „Nachbarschaftskeller für Schlüsselkinder“ in der Falckensteinstraße auf. Dort wurden Kinder von ihm und anderen Personen mehrfach sexuell missbraucht. Fred Karst wurde daraufhin erneut verurteilt und inhaftiert bis 1989. Im September 1992 rief er dann innerhalb der AL den Arbeitskreis „Jung und Alt“ ins Leben. Ob in dessen Umfeld weitere Missbrauchstaten erfolgten, konnte bislang nicht aufgeklärt werden. Selbst blieb er jedoch seinen Überzeugungen treu: Im Februar 1992 wurde er erneut wegen sexuellem Missbrauch eines achtjährigen Jungen verurteilt. Diesmal lautete das Urteil zwei Jahre auf Bewährung. Zu diesem Zeitpunkt war Fred Karst 66 Jahre alt und gemäß des Berichtes Jugendgruppenleiter beim [sogenannten] „Nerother Wandervogel e.V.“

[Klarstellung: Der im Bericht schlicht „Nerother Wandervogel e.V.“ genannte Jungenbund ist NICHT identisch mit dem bekannten Bund diesen Namens. Dessen Bundesführer FM betrieb in den achtziger Jahren (1982) bekanntermaßen erfolgreich eine Klage gegen den in Berlin-Kreuzberg ansässigen „Nerother Wandervogel e.V.“, der sich im Anschluss umbenennen musste in „Nerother Wandervogel Nord gegründet 1969 e.V.“ In seinem Buch „Die letzten Wandervögel“ schrieb FM dazu: „Die Nerother, als Kläger, sahen sich bald darauf in ihrer Einschätzung derer bestätigt, die unter dem Deckmantel von Jugendarbeit ihren Namen missbraucht hatten. 1990 wurde der Vorsitzende des Berliner „Nerother Wandervogel Nord gegründet 1969 e.V.“ [Günter C.] zu einer zweijährigen Haftstrafe wegen Kindesmissbrauchs verurteilt.“ Und die Geschichte setzte sich auch nach dem Erscheinen von FMs Buch (1994) fort: Der Gruppenführer Thomas B. des NWV Nord wird im Jahr 2004 zu viereinhalb Jahren wegen Kindesmissbrauchs verurteilt, ein weiterer Gruppenführern, Michael B., wird im gleicher Jahr verhaftet. Ein fünfzehnjähriger, den er in seiner Wohnung vergewaltigen wollte, hatte ihn angezeigt. Zuletzt war der NWV Nord mit einer Adresse in Kade, Sachsen-Anhalt, gemeldet. Fred Karst war zu keinem Zeitpunkt Mitglied des „richtigen“ Nerother Wandervogels. Siehe hierzu auch die Stellungnahme des Nerother Wandervogels unter www.nwv.de]

Seine sogenannten „Nerother“-Jungs hatte Fred Karst im Griff: Nachdem die Kreuzberger Frauengruppe der AL wiederholt Kritik an ihm und seinen pädophilen Gesinnungsgenosen geübt hatte, ließ er seine sogenannten „Nerother“ 1994 einen Besuch abstatten. Sie bedrohten die AL-Frauen. Der Austritt von Fred Karst bei der AL erfolgte im Mai 1995, vermutlich um einem drohendem Parteiausschlussverfahren zuvor zu kommen. Die heutige Vorsitzende der Berliner Grünen räumt institutionelles Versagen ein. Doch die jugendbewegte „Karriere“ des Fred Karst war 1995 mit seiner dritten Verteilung wegen sexuellem Missbrauch von Kindern noch nicht beendet: Noch im gleichen Jahr berief ihn Helmut Walizek, der damalige Bundesvorsitzende  des „Deutschen Pfadfinderbundes gegründet 1911 e.V.“ zum Bundesehrenrichter seines Bundes, was Fred Karst bis zu seinem Tod im Jahr 1999 blieb.

[Klarstellung: Der Deutsche Pfadfinderbund gegründet 1911 e.V. ist NICHT identisch mit dem Deutschen Pfadfinderbund oder dem DeutschenPfadfinderbund Hohenstaufen von 1911. Die heute aktiven Angehörigen des Deutschen Pfadfinderbundes gegründet 1911 e.V. (DPB 1911 e.V.) wurden von den Bericht der Grünen gänzlich überrascht. Der heutige Vorstand des DPB 1911 kam erst 1999 aus der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zu dem kleinen Bund aus Düsseldorf. Da war Fred Karst aber bereits verstorben. Wie der Vorstand betont, kennen nicht nur sie persönlich Fred Karst nicht, sondern auch keiner der übrigen heute aktiven Mitglieder. Die Motivation, die den frühreren Bundesvorsitzenden Helmut Walizek im Jahr 1995 dazu bewogen hätten, einen bereits mehrmals vorbestraften Sexualstraftäter zum Bundesehrenrichter zu ernennen, seien ihr unbekannt und absolut nicht nachvollziehbar. Dem Helmut Walizek hätten die persönlichen Lebensumstände von Fred Karst aller Wahrscheinlichkeit nach hingegen bekannt sein können. In einer internen Adressliste sei Fred Karst unter der Anschrift einer Justizvollzuganstalt in Berlin aufgeführt gewesen. Darauf seien sie aber erst von rosé vom AK Schatten aufmerksam gemacht worden, mit dem man jetzt in Kontakt stünde. Zwischen dem frühreren Bundesvorsitzenden Helmut Walizek und dem DPB 1911 bestünde nur noch loser Kontakt. Seit der Veröffentlichung der Vorwürfe gegen Fred Karst sei er telefonisch noch nicht errreichbar gewesen. „Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand möchte ich mit dem [Helmut Walizek] nix mehr zu tun haben. Wir lassen uns die Gruppe nicht kaputt machen. Wir distanzieren uns ausdrücklich in jeder Form von Fred Karst und dem Umstand, dass unser vorheriger Bundesvorstand ihn im Jahr 1995 zum Bundesehrenrichter unseres Bundes ernannt hat. Keinem unserer heute aktiven Mitglieder war die Biographie von Fred Karst bekannt oder kannte ihn. Die sind geboren worden, da war der schon tot! Spätestens seit 1999 bestanden zudem keinerlei Kontakte des Bundes durch Mitglieder oder Gruppen mehr nach Berlin.“ Die Homepage des Bundes DPB gegr. 1911 wurde nach Publikwerden der Vorwürfe in aller Eile vom Netz genommen. Zunächst wolllte man intern klären, wer Fred Karst überhaupt war, wann er Bundesehrenrichter wurde, wer ihn ernannt hatte. Die Homepage des DPB gegr. 1911 geht aber in Kürze mit einer offiziellen Stellungsnahme wieder ans Netz. Der Vorstand weiter: „Unsere Unkenntnis bezüglich Fred Karst kann keine Entschuldigung sein. Wir werden die Geschichte unseres Bundes und die Person unseres ehemaligen Bundesvorstand Helmut Walizek sehr kritisch überprüfen.“]

 

||Dieser Teil des Artikels wurde vom Herausgeber der Webseite www.scouting.de aus rechtlichen Gründen gelöscht.||

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Saarländischer Pfadfinderbund

Scouting - So., 05/26/2019 - 05:20

Der heutige Saarländische Pfadfinderbund beruft sich zwar auf die lange Geschichte der Pfadfinder im Saarland, entstand aber genaugenommen als solches erst 2001, als nach der bereits 1989 erfolgten Fusion der Landesverbände Saar und Rheinland-Pfalz innerhalb des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Saarländischen Delegierten feststellen mussten, dass Gelder, die sie aufgrund des Fusionsvertrages für sich in Anspruch nehmen glaubten zu können, mit Hinblick auf fehlende Beantragungen nicht ausgezahlt wurden. Da es immer hin um 75.000 Mark ging, war die Verärgerung so groß, dass es bis zum Austritt aus dem BdP langte. Von fünf Stämmen, die vor einigen Jahren noch bestanden, scheinen nur noch zwei oder drei zu existieren und auch die Bundeshomepage verweist schon länger auf eine dazugehörige Stammesseite. Der Bund ist koedukativ, man trägt gemeinsame Kluft, ist aber nicht übermäßig scoutistisch. Die Fahrt ist wesentliches Element der Gruppenarbeit. Hier geht es zur Homepage der Gruppe Chico Mendes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Das alte Posthaus

Scouting - Sa., 05/25/2019 - 05:30

Eine Sommerfahrt führt die Pfadfindersippe der Schwalben in das Burgund. Ein geheimnisvoller Reiter sprengt durch die Nacht. Die Sippe begegnet einem verfolgten Jungen, kann aber seiner Spur nicht weiter folgen. In der Galerie des Schreckenschlosses geschehen die aufregensten Dinge.

Das alte Posthaus
Autor: Jean-Louis Foncine
ISBN 978-3-88778-001-2
220 Seiten
Format: 13,5 x 20,5 cm
Sprache: deutsch
Paperback
14,50 € Versandkostenfrei (DE), inkl. 7% MwSt.
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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderzentrum Neumarkt

Scouting - Fr., 05/24/2019 - 05:35

Das Pfadfinderzentrum Neumarkt ist für Gruppen ideal, die zwar in der Natur sein wollen, aber auf „Komfort“ nicht  verzichten mögen: Der Platz verfügt über ein Versorgungshaus, das barrierefrei mit Duschen, WCs, einem Spülbereich, Kühlschränken und Lagerräumen ausgestattet ist. Der Platz liegt ruhig auf einem Wiesengrundstück auf dem Mariahilfberg, etwa 150 Meter über der Stadt Neumarkt. Der Stadtteil Höhenberg ist etwa 800 m entfernt, von hier aus verkehren auch Busse ins Zentrum.

Die Umgebung

Gruppen, die einen Hike durch die bergige Landschaft des Oberpfälzer Jura planen, die entlang des Main-Donau-Kanals oder am historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal radeln wollen, oder die einfach ein paar schöne Tage in Zeltlager-Stimmung verbringen wollen, sind in Neumarkt genau richtig. Zu den Sehens-würdigkeiten der Umgebung zählen die alten Reichsstädte Nürnberg (40km) und Regensburg (70km) sowie der Naturpark Altmühltal (40km) und das Neue Fränkische Seenland (60km).

Der Oberpfälzer Jura ist bekannt für seine markante Landschaft, die vor allem von zahlreichen Flusstälern geprägt ist. Außerdem sind hier mehrere Tropfsteinhöhlen entstanden, besonders bekannt ist die König-Otto-Höhle bei Velburg (20 km).

Die Stadt Neumarkt i.d.OPf.

Neumarkt liegt 40 km südöstlich von Nürnberg und hat etwa 40.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die historische Altstadt, das Museum Lothar Fischer und das Museum für historische Maybach-Fahrzeuge.

Als besonderes Wahrzeichen gilt die Burgruine Wolfstein, die hoch über der Stadt schon von weitem zu sehen ist und einen großartigen Rundblick bietet. Der von König Ludwig I. erbaute Ludwig-Donau-Main-Kanal durchzieht die Stadt von Nord nach Süd und verläuft auch durch das Gelände der Landesgartenschau 1998, dass heute ein vielbesuchtes Parkgelände darstellt.

Direkt neben dem Zeltplatz befindet sich die Fritz-Weithas-Sternwarte, die gerne Gruppen vom Zeltplatz empfängt. Daneben findet man in Neumarkt zahlreiche Spiel- und Sportplätze, ein Erlebnisfreibad und eine Minigolfbahn.

Weitere Infos und die Preise findet ihr auf  www.zeltplatz-neumarkt.de

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Kategorien: Pfadfinder

Tag der Guten Tat

Scouting - Do., 05/23/2019 - 05:06

Am Samstag, 25. Mai 2019, ruft Coop in der Schweiz zum ersten Mal zum «Tag der guten Tat» auf. Gemeinsam mit fünf grossen Partnern will Coop zu möglichst vielen guten Taten motivieren und so eine positive Bewegung in der ganzen Schweiz auslösen. Der erste «Tag der guten Tat» lenkt die Aufmerksamkeit auf das freiwillige Engagement und die solidarischen Gesten gegenüber den Mitmenschen. Mit diesem einzigartigen gesellschaftlichen Engagement möchte Coop ihre Verantwortung auch in der sozialen Nachhaltigkeit weiter verstärken.

Gute Taten bereiten Freude und haben die Kraft, das Leben besser zu machen. Im Alltag gehen sie vor lauter Verpflichtungen jedoch oftmals schnell vergessen. Der «Tag der guten Tat» möchte die Bevölkerung dazu motivieren, wieder einmal etwas Gutes zu tun. Er will für eigene Engagements begeistern – denn diese Taten von Einzelpersonen, Familien, Vereinen oder Organisationen in allen Landesteilen der Schweiz verleihen diesem Tag seine einzigartige Ausstrahlungskraft.

Fünf Partner für Mitmach-Aktionen
Fünf Partner unterstützen den «Tag der guten Tat»: Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), der WWF Schweiz, die Pfadibewegung Schweiz sowie die sozialen Organisationen Schweizer Tafel und Tischlein deck dich organisieren schweizweit verschiedene Mitmach-Aktionen, an denen sich jede und jeder beteiligen kann. So befreien beispielsweise Mitarbeitende des WWF gemeinsam mit Freiwilligen Schweizer Seen, Flüsse und Wälder von Abfall. Das SRK ruft zu einer schweizweiten Blutspende-Aktion auf. Die Schweizer Tafel und Tischlein deck dich öffnen erstmals ihre zentralen Sammelstellen für ein breites Publikum und nehmen vor Ort lang haltbare Lebensmittel entgegen, welche armutsbetroffenen Menschen zugutekommen. Und die zahlreichen Pfadfinder-Abteilungen in der Schweiz unterstützen die Initiative mit regionalen Aktivitäten für die Gesellschaft oder die Umwelt.

Gemeinsam für den #TagDerGutenTat
Coop-Mitarbeitende in über 1‘000 Coop-Supermärkten, Coop-City-Warenhäusern und Coop-Bau+Hobby-Baumärkten vollbringen am 25. Mai ebenfalls gute Taten: Sie überraschen die Kundinnen und Kunden beispielsweise damit, dass sie ihre Einkäufe einpacken, ihre Kinder während der Zeit des Einkaufs betreuen oder kleine kulinarische Stärkungen anbieten.

Unter dem Hashtag #TagDerGutenTat kann jeder mitmachen und seine guten Taten auf Social Media zeigen. Coop veröffentlicht alle Posts, die mit #TagDerGutenTat auf Social Media geteilt werden, laufend unter www.tag-der-guten-tat.ch. Auf der Website finden sich zudem alle Informationen sowie Inspiration zum «Tag der guten Tat».

Kategorien: Pfadfinder

Bündische Akademie braucht Geld!

Scouting - Mi., 05/22/2019 - 05:58

Facebook-Beitrag der Bündischen Akademie:
Ihr Lieben, heute müssen wir uns mit einem unschönen Anliegen an euch wenden:
Wir haben in diesem Jahr zur Finanzierung der Bündische Akademie 2019 wieder sehr viele Förderanträge bei unterschiedlichsten Stiftungen und öffentlichen Töpfen gestellt. Leider haben uns in den letzten Wochen mehrere unerwartete Absagen erreicht. Teilweise hatte wir für einige dieser Gelder bereits mündliche Zusagen und haben somit auch schon mit diesem Geld geplant, sodass wir nun versuchen wollen, die Bündische Akademie mit dem Rückhalt von euch zu stemmen.

Wir selber sind auch sehr unglücklich über diese Situation – können sie aber für dieses Jahr nicht mehr anders lösen. Die Zeitressourcen die wir jedes Jahr ehrenamtlich in die BüAk stecken werden zu einem zu großen Teil durch das Schreiben von Förderanträgen geschluckt – obwohl wir eigentlich lieber mehr Zeit in das Programm stecken würden.

Wir hoffen nun kurzfristig auf eure Unterstützung – das Programm für dieses Jahr ist voll und spannend und die BüAk wird in jedem Fall stattfinden. Bitte helft uns dabei, nicht mit einem allzu großen Minus stehen zu bleiben.

https://www.betterplace.org/…/70034-unterstutze-die-bundisc…

Kategorien: Pfadfinder

Projekt: Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost

Scouting - Mi., 05/22/2019 - 05:41

Der Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V. für den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) stellt sein Projekt vor:
„Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.“ Bildungsprojekt und Ausstellung „Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost – 75jähriges Jubiläum und 35 Jahre Deutsch-Polnische Pfadfinder/innenkontakte“

Zielsetzung – Den Jugendlichen in Schulklassen und Jugendgruppen soll ein Teil der deutsch-polnischen Geschichte anhand der Ausstellung nahegebracht und in Projekten erarbeitet werden. – Es soll aufgezeigt werden, dass mit den deutsch-polnischen Pfad-finder/innenkontakten Freundschaften aufgebaut werden konnten und können. – Das Verständnis für diese Zielsetzungen wecken und verstehen lernen, dass die heutigen deutsch-polnischen Beziehungen durch die deutsch-polnische Vergangenheit geprägt werden.

Politische Bildung: Projekte und Ausstellung verstehen sich als ein Beitrag zur politischen Bildung. Angesprochen werden insbe-sondere Schulklassen und Jugendgruppen in Erlangen und in der nordbayerischen Metropolregion Nürnberg. Daneben ist die Ausstellung ganztägig für jedermann geöffnet.

Durchführung: Anfang März 2019 werden die Schulen und Jugendgruppen über das Bildungsprojekt und die Ausstellung informiert. Darauf folgen die Absprache mit Interessierten wie die konkrete Projektdurchführung aussehen soll. Von 5.7. bis 28.8.19 werden das Bildungsprojekt und die Ausstellung in der Erlanger Stadtbibliothek durchge-führt. Montags bis freitags ist den Schulklassen vorbehalten und die Samstage stehen Jugendgruppen zur Verfügung. Daneben wird es Angebote geben, die auch einzelnen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich mit den Inhalten der Ausstellung während der allgemeinen Öffnungszeiten auseinanderzusetzen. Wenn es die personelle und finanzielle Ausstattung zulässt, sollen auch für Erwachsene spezielle Bildungs-projekte angeboten werden. Das Bildungsprojekt und die Ausstellung werden so aufgebaut sein, dass diese auch in anderen Städten gezeigt und durchgeführt werden können.

Ausstellung: Die Ausstellung umfasst 21 große Bildtafeln (Plakate), Banner, „roll up“ und Vitrinen. Teilweise werden Originalstücke wie Briefe aus der Zeit des Warschauer Aufstandes zu sehen sein. Stempelabdrücke, die nur sechs Mal weltweit vorhanden sind, werden auch gezeigt. Neben kurzen Texten, Bildern und Zeitzeugenbe-richten werden auch Filme und Bücher zu sehen sein.

Bildungsprojekt: Die Basis für das Bildungsprojekt sind die Ausstellung und das Begleitheft (Inhalte der Ausstellung, Literaturangaben, Links ins Internet, weiterführende Informationen). Darüber werden der Ablauf und die Inhalte des Projektes mit den jeweiligen Schulklassen bzw. Jugendgruppen individuell abgesprochen. Die Jugendlichen sollen sich selbstständig mit den verschiedenen Aspekten auseinandersetzen: Zweiter Weltkrieg, Besetzung Polens, Warschauer Aufstand, Widerstandsursachen, Gründe, warum Jugendliche im Widerstand kämpften, Kämpfen auch heute noch Jugendliche mit der Waffe?, Ich als Jugendlicher in dieser Situation, wie würde ich mich verhalten?, In Zeiten des Smartphones und des Internets: Warum war der Postdienst während des Aufstand so wichtig?, Warum wurde der Postdienst gerade durch die Pfadfinder/innen sicher gestellt? Welchen Stellenwert haben der Aufstand und sein Postdienst in Polen heute?, Die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen bis heute, Die Freundschaft der deutsch-polnischen Pfadfinderverbände begann in Zeiten des polnischen Kriegsrechts, Was waren die Auslöser und die Gründe dafür?, Was kann ich dafür tun, dass es nicht zur Ausgrenzung bis hin zu einem Krieg führt, nur weil Menschen anders aussehen, eine andere Sprache sprechen oder einer anderen Religion angehören?, Was kann ich dafür tun, um die heutigen deutsch-polnischen Beziehungen zu verstehen?

Zeitplan: Ab Oktober 2018, Recherche / Konzepterstellung Anfang März 2019, Information an Schulen und Jugendgruppen April 2019, Recherche in Warschau (Museum des Warschauer Aufstandes, Pfadfindermuseum, Warschau) Mai 2019, Abstimmung der Projekte mit den Schulklassen und Jugendgruppen Anfang Juni 2019, Erstellung der Unterlagen (Ausstellung, Projekte) 3.7.19, Ausstellungsaufbau (Erlanger Stadtbibliothek) 5.7.19, 17 Uhr Vernissage (Erlanger Stadtbibliothek) Juli 2019, Projekte mit Schulklassen / Jugendgruppen 17.9.18, Finissage 18.9.19, Ausstellungsabbau

Partner und Unterstützer: Gottfried Steinmann (Verfasser der Broschüren „Der Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost“ und „Pfadfinder im polnischen Untergrund 1939 – 1945 – 1956“) / Teresa Tarkowska-Dudek (Związek Harcerstwa Polskiego, ZHP) / Deutsch-Polnische Gesellschaft in Franken (DPGF) / Stadt Erlangen / Stadtbibliothek Erlangen / Muzeum Harcerstwa (Pfadfindermuseum in Warschau, Direktorin Katarzyna Traczyk) / Konsulat Generalny Rzeczypospolitej Polskiej w Monachium (Generalkonsulat der Republik Polen in München, Generalkonsul Andrzej Osiak) / Stiftung Pfadfinden / Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) / Bayerischer Staatsminister Joachim Herrmann (MdL) / Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, Stiftung Bildung, Natur und Umwelt der Sparkasse Erlangen / Muzeum Powstania Warszawskiego (Museum des Warschauer Aufstandes, Warschau / Herr Dr. Karol Mazur, Leiter der Bildungsabteilung) / Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Demokratie leben! / Michael Müller Verlag / Max und Justine Elsner Stiftung / Martina Stamm-Fibich (MdB) / und weitere Einzelpersonen. Darüber hinaus sind weitere Institutionen angefragt.

www.pfadfinden-foerdern.de

Kategorien: Pfadfinder

Rheinischer Singewettstreit im April 2019

Scouting - Di., 05/21/2019 - 05:38

Die Fahrt war lang, die Fahrt war schwer. Achteinhalb Stunden mit der Bahn, Warten, Verspätung und dann in einem prächtigen Hotel mit gutem Essen, mit Wellness und herrlichem Blick auf den Rhein. Alle Mühsal war vergessen. Es wimmelte von Klein & Groß. Wohl 700 waren gekommen, voller Freude mit Elan. Die Kohten und Jurten standen ringsum in der riesigen Burgruine über dem Rhein mit einmaliger Aussicht. Die beste Bündische Großveranstaltung. Und zum Glück Fernsehteams. Dafür spontan voll Freude. Wenn ich als einer der ältesten Teilnehmer des Festes schreibe, der schon in Hamburg 1963 beim ersten Singewettstreit dabei war, den es gab, dann habe ich eine andere Sicht, als manch‘ anderer. Ich sehe, dass es Ehrenamtliche gibt, die das organisieren, sehe die vielen Helfer, die schleppen, bauen und ordnen, sehe die Kraft, die aus der Freude und der Aufgabe kommt. Sehe die vielen Jüngeren, die das Glück haben, in einer Pfadfinder- oder Wandervogelgruppe groß zu werden und zu gedeihen. Viele lernen schon als Zehnjährige ein Instrument zu spielen und Sprachen, fahren im Sommer in fremde Länder, dem Konsum entgegen. Da passt das Wort „Subkultur“ nicht, da ist viel mehr. Es ist ein Lebensentwurf, eine Chance, von der viele nur träumen. Träumen, obwohl sie diese Chance ergreifen könnten, auch noch, wenn sie älter sind. Bei unserem Wandervogel e.V., den wir den „Lüttenmarker“ nennen, ist es möglich, als Einzelner und als Gruppe aus dem im In- und Ausland dazu zu stoßen. Da wir nicht so, wie die meisten Bündischen beim Singewettstreit in Kluft auftreten, sind wir nur an unserem kleinen GoldGreifen zu erkennen. Vielleicht sollten wir uns doch unser grün-rot-goldenes Halstuch umlegen. Als ich rauskam traf ich schon bobli, jochen und dann auch ingo. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Singen, später kam auch monija dazu. Einiges war zu bereden, mehr zu singen. Unter den Liedern waren einige schöne, neue Mecklenburger Lieder, die einigen, die sich dazu gesellten,  neu waren. Lieder, die ankamen und gern gesungen wurden. Gespräche zwischendurch mit wolle, pauli, immo und ömmel führten dazu, dass bobli, immo und jochen mit ömmel auf die Bühne gingen und mit einer Einstimmung Sankt Goar und dem Bürgermeister. der die Ruinennutzung möglich machte. Das Singen am Feuer unter der Plane in den beiden Nächten war für mich der Höhepunkt. Allein dafür hat sich die Reise von monija und mir aus Mecklenburg gelohnt. Die Jüngeren hatte großartige Sänger und neue Lieder dabei, die wir noch nicht kannten. Gern nehmen wir die schönsten davon in unseren Liederschatz auf. Mit unseren Herzensliedern haben wir gesungene Schätze, die nicht gering zu achten sind, nicht von der Mode, vom Mainstream verflacht, die uns keiner rauben kann. Wer gehört und gesehen hat, wie die Jüngeren im Feuerkreis sangen, der spürte, dass hier Persönlichkeiten glücklich und frei heranreifen, die uns älteren Erfahrenen nicht nachstehen. Das Fest endete mit großem Streuselkuchenessen und mit der Schlussrunde endete. monija trat bei der Schlussrunde in die Mitte und sagte wolle besonders Dank. Voll Freude schreibe ich diese Erlebnisse, um auch dem großartigen Team von Herzen Dank zu sagen.                                                                                                                                                                                                                                                                                           hedo Fazit Wir waren da mit hedo, monija, ingo, bob. Was haben wir mitgenommen außer der Freude? Wir haben neue Freunde gewonnen. Besonders jochen, ömmel und immo, mit denen wir mehrmals sangen. Die Singkreise am Feuer, besonders vom immo in Gang gebracht und das Singen von Mecklenburglieder in der Mulde am Eingang waren für mich Höhepunkte des Festes auf der Burgrune Rheinfels.  Die jährlichen Singewettstreite dort und unten in Sankt Goar zählen für mich zu den schönsten bündischen Großveranstaltungen. Sie sind Garnant für schöne Erlebnisse, gute Gespräche, gemeinsames Singen und angenehmes Miteinander. Neben den drei Wochenenden unseres Bundes sind sie für mich ein Jahrfeshighlight, das ich nicht missen möchte.       wv
Kategorien: Pfadfinder

Rabatt für Pfadfinder (Frilufts Artikel)

Scouting - Mo., 05/20/2019 - 09:55

Das Unternehmen Globetrotter Ausrüstung teilt mit:
Pfadfinder aufgepasst!
Kommt am 24. Mai 2019 in Kluft zu Globetrotter und bekommt 25 % Rabatt auf Frilufts Artikel. ­Außerdem gibt’s ein buntes Rahmenprogramm.

https://magazin.globetrotter.de/der-globetrotter-pfaditag

Kategorien: Pfadfinder

Entwidmung der Alt-Manheimer Kirche

Scouting - Mo., 05/20/2019 - 08:46

Entwidmungen von Gotteshäusern sind in Zeiten nachlassender Besucherzahlen und reduzierter Kirchengelder sowie mangelndem Priester- oder Pfarrernachwuchses in Deutschland kein Novum. Doch die am Samstagnachmittag erfolgte Entwidmung des Gotteshauses in Alt-Manheim hat (klima-)politische Aspekte. Alt-Manheim liegt im Braunkohlerevier Hambach. Nicht nur dem dortige Rest-Wald (das meiste ist ja schon abgeholzt) droht trotz der verbrieften Klimaschädlichkeit von Braunkohle das Aus. Neben bereits 100 zerstörten Dörfern mit 44.000 früheren Einwohnern befinden sich weitere Dörfer aktuell noch in Umsiedlung. Auch in Alt-Manheim sind vom optischen Eindruck her bereits ein Großteil der Bewohner umgezogen nach Neu-Manheim. Alt-Manheim gleicht einem Geisterdorf, welches besonders durch die mit USB-Platten versiegelten Fenster beeindruckt. Die früheren Bewohner, so schien es zumindest am Samstag, haben sich mit ihrer Umsiedlung abgefunden, haben nun überwiegend „freistehende Einfamilienhäuser“ erhalten. Bekannteste „Söhne Manheims“ sind übrigens die ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Michael und Ralf Schumacher.

So teilten sich die Anwesenden am Samstag erschreckend eindeutig auf zwei Gruppen auf. Zum einen offenbar ehemalige Einwohner Alt-Manheims, die in der Kirche den letzten Gottesdienst feierten. Das waren gut 300-400 Personen im Durchschnittsalter von etwa 50 Jahren. Gut bewacht von gefühlt 100 Polizisten. Sowie Privat-Security-Typen, die nicht gerade auf Charme-Offensive unterwegs waren und gut eine Rolle als Darsteller in einem Motorradclub-Streifen hätten innehaben können. Auf der anderen Seite hinter den Absperrungen die 150 Gegner des Abrisses der Kirche. Hier fanden sich Klimaaktivisten ebenso wie kritische Angehörige der katholischen Kirche. Der Altersschnitt lag hier niedriger.  Auf Transparenten „schämten“ sie sich für Ihre katholische Kirche, benannten „30 Silberlinge“ als Preis für den „Verrat“ und mit Kreide war auf dem Boden geschrieben „Herr, vergib ihnen nicht, denn sie wissen, was sie tun.“ Diejenigen, die nach dem Gottesdienst die Reliquien nach draußen begleiteten, wurde folgerichtig der klaren Trennung von den Demonstranten mit „Judas“-Rufen bedacht. Und das war eigentlich schon recht komisch, denn nur weil jemand beim letzten Gottesdienst seiner Dorfkirche teilnimmt, heißt das ja nicht automatisch, dass man sich über deren Abriss freut. Sie waren wohl weniger persönlich gemeint, denn als Repräsentant ihrer Kirche.

https://scouting.de/wp-content/uploads/2019/05/Alt-Manheim_Kurz.mp4

Die offene Frage, die auch mit einem kommunikativen Polizisten nicht geklärt werden konnte, war, was denn gewesen wäre, wenn die katholische Kirche sich geweigert hätte, die Entwidmung der Kirche vorzunehmen. Dass ein Unternehmen eine Kirche abreißt, die noch offiziell ein Gotteshaus ist, erscheint ja eher unwahrscheinlich.

Doch zu einseitig soll das hier nicht dargestellt werden. Sicherlich, die 1900 errichtete Kirche ist nur ein Symbol. Und sie steht in einem inzwischen menschenleeren Dorf. Braunkohle ist in Nordrhein-Westfalen der wichtigste Energieträger bei der Stromerzeugung, liefert 43 Prozent. Allein der Tagebau Hambach ist bereits mit 15 Prozent an der Deckung des Strombedarfs von NRW beteiligt und natürlich hängen unmittelbar 10.000 Arbeitsplätze daran. Aber Braunkohle ist eben auch die klimaschädlichste Energiequelle. In Nordhein-Westfalen geht ein Drittel des jährlichen Kohlendioxid-Ausstoßes auf das Konto der rheinischen Braunkohle. Wann die Kirche nun konkret abgerissen wird, steht noch nicht fest. Das Dorf Alt-Manheim steht bei RWE jedoch bereits für das Jahr 2022 auf dem Abrissplan.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinderbund Antares

Scouting - So., 05/19/2019 - 05:20

Der Pfadfinderbund Antares wurde 1979 als Stamm innerhalb des Pfadfinderbundes Süd in Waldbronn gegründet. 1981 erfolgte der Austritt und 1986 die Benennung zum heutigen Namen. Der Pb Antares ist konfessionell ungebunden. Über den Ring junger Bünde Baden-Württemberg ist er im Kreisjugendring Karlsruhe sowie im Landesjugendring vertreten. Der Großteil der Gruppen kommt aus Waldbronn und Karlsbad. Der Bund war Unterzeichner der Mannheimer Resolution gegen Fremdenhass. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Fahrende Sänger

Scouting - Sa., 05/18/2019 - 05:20

Romantik ist im Spiel, als Oss mit Freunden aus der Pfalz eine Turmruine namens „Kleinfrankreich“ im Wasgau ausbaut. Die Kerle waren nicht mehr jung, 1965 war das. Da haben sie am Feuer gesessen, gespielt und gesungen und getrunken, als ob sie noch zwanzig wären. Im gleichen Jahr Festival auf der Burg Waldeck im Hunsrück. Der Kreis der Sänger und Lieder-macher erweitert sich, Presse und Rundfunk werden auf sie aufmerksam. Das Fernsehen in Berlin (SFB) lädt ein, Hein und Oss beginnen eine Laufbahn, die sie sich nie haben träumen lassen. Sie sind nicht allein: „Liedermacher“, „Protestsänger“, „Chansonnier“ nennen sich Degenhardt, Süverkrüp, Stählin – sie selbst nennen sich „Die Volkssänger“. Es ist eine starke Bewegung; 1968 kommt auf!

Unbändig frei

Auf selbst gebauten Kajaks sind die Brüder Hein & Oss Kröher die Donau hinunter gefahren bis Mauthausen, auf einem Ackergaul reitend mussten die Zwillinge für das Fernsehen des SWR Gitarre spielen – und Ehrenzapfmeister der Parkbrauerei Pirmasens sind sie geworden!

Auf Kanadas höchsten Berg, den Mount Robson (12.983 Fuß), sind Oss und 15 Kumpane gestiegen, bis knapp unter den Gipfel. Mit Willi Brandt wanderte Oss Kröher 1977 durch die Pfalz, DDR Grenzer hat er auf die Schippe genommen, französische Zöllner hereingelegt.

Das Buch skizziert die sängerischen Abenteuer eines unbändig freien Mannes: das Buch beginnt mit der Meißnerformel, dem Fanal der Jugendbewegung, deren Kern wie ein Leitstern das ganze Leben prägt.

Die ersten Begegnungen mit Franz Josef Degenhardt, Hans-Dieter Hüsch, Katja Ebstein, Reinhard Mey setzen den ersten Akzent. Die Seiten über Peter Rohland sind voller Bewunderung und Hochachtung, zeichnen die Bedeutung dieses Sängers für die ganze Liederwelt im Umkreis der Waldeck und weiter darüber hinaus. Große Freundschaft und Anerkennung spürt man in den herzlichen Worten, die Hannes Wader gelten. Glückliche Umstände lassen eine Jahrzehnte lange Bindung an die schottische Adelsfamilie McLean entstehen.

Oss Kröher hat sein Leben im dritten Band seiner Erinnerungen mit einer bewegenden Einleitung weiter geschildert. Er ist ein Bekenner! Aufrichtigkeit, Freude, Demut und Dankbarkeit wirken aus den Zeilen heraus. Die Höhen und Tiefen dieses ungemein reichen Lebens, die erzählerische Kraft, die Fähigkeit, auf beste Weise zu unterhalten – das Geheimnis literarischer Kunst.

Autor: Oskar Kröher
ISBN 978-3-88778-441-6
460 Seiten
Format: 18 x 25 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, mit Fotoanhang, Hardcover

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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderheim Friedrichstal

Scouting - Fr., 05/17/2019 - 05:35

Das Pfadfinderheim Friedrichstal besteht in dieser Form seit 1990. Es wurde in über dreijähriger Arbeit von einer leerstehenden Scheune zu dem ausgebaut, was es heute ist. Träger des Heims ist der Förderverein des Pfadfinderstammes Adler e.V., in dem sich ehemalige und aktive Pfadfinder, Eltern und Freunde zusammengeschlossen haben, um die Jugendarbeit des Pfadfinderstammes Adler zu unterstützen. An Wochenenden und während der Schulferien haben Jugendgruppen und Schulklassen die Möglichkeit, das Heim für Zeltplager, Hauslager, Seminare oder Schulungen zu mieten. Nach Absprache sind auch Familienfeiern möglich.

Das Obergeschoss bietet einen großen, zweiteiligen Versammlungsraum und eine Küche.
Im Dachgeschoss stehen fünf kleine Gruppenräume, das Matratzenlager sowie ein großer Raum mit Sitzecke zur Verfügung.
Im Erdgeschoss gibt es Toiletten und eine große Dusche.
Draußen gibt es eine große Wiese, die als Zeltplatz und/oder Spielwiese genutzt werden kann.

Hausanschrift
Spöcker Weg 2
76297 Stutensee-Friedrichstal
Tel. 07249 – 3522

Internetseite des Hauses.

 

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Kategorien: Pfadfinder

Kings Scouts in Empfingen feierten Jubiläum

Scouting - Do., 05/16/2019 - 05:58

Vergangenes Wochenende konnten die Kings Scouts aus Empfingen ihr zehntes Jubiläum feiern – mit einer Jurte, welche sie sich kurz zuvor durch Spenden hatten zulegen können. Die Kings Scouts sind ein relativ kleiner Bund, christliche Pfadfinder in der evangelisch lutherischen Kirche. In ihrem Namen beziehen sie sich auf den „König aller Könige“, Jesus Christus. „Wenn Kinder und Jugendliche von Jesus Christus lernen und sich an seinem Vorbild orientieren, dann macht Pfadfinderarbeit Sinn“, erklärte die Stammleiterin aus Empfingen. Zum Jubiläum gabs Kistenstapeln, Wikingerschach, einen Lagerfeuergottesdienst und danach auf Feuer gekochtes Essen.

Quelle: u.a. Schwarzwälder Bote 24.04.2019

Kategorien: Pfadfinder

Phänomenales Außengelände

Scouting - Mi., 05/15/2019 - 05:45

So mancher Stamm wäre froh, überhaupt ein eigenes Heim zu haben, von Außengelände ganz zu schweigen. Da kann schon Neid aufkommen, wenn man sich die Bilder des neu gestalteten Außengeländes der Pfadfindergruppe Geusen des Ring evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) in Grube anschaut, welches Anfang Mai feierlich eröffnet wurde. Wie der Kreispräsident dabei passend sagte: „Mit der Erweiterung des Pfadfindergeländes haben die Geusen in Grube nicht nur ein bemerkenswertes Außengelände geschaffen, sondern auch ein Biotop von besonderer Schönheit.“ Durch viele Spenden, darunter auch kostenfreie Baggereinsätze von Landwirten, vor allem aber auch ehrenamtlichen Arbeitseinsatz von rund 50 Pfadfinder und ehrenamtlichen Helfern beliefen sich die Kosten nur auf 20.000 Euro. Sogar Kanufahren ist möglich.

Quelle: Der Reporter 03.05.2019
Bildnachweius: Stamm Geusen, REGP

Kategorien: Pfadfinder

Verletzte Tiere aufnehmen?

Scouting - Mi., 05/15/2019 - 05:25

Wer kennt das nicht: Im Garten, am Straßenrand oder beim Waldspaziergang entdeckt man einen offenbar hilflosen, verletzten oder von den Eltern verlassenen Vogel oder ein anderes Wildtier. Doch was tun? Grundsätzlich ist es verboten, Wildtiere aus der Natur zu entnehmen, selbst wenn sie verletzt sind. Das fällt genaugenommen unter Wilderei. Bitte bedenkt außerdem: Für Wildtiere sind Menschen bedrohlich. Sie zu fangen – auch um sie zu pflegen – bedeutet für sie einen enormen Streß. Vergewissert euch deshalb immer genau, ob das Tier tatsächlich Hilfe braucht. Gerade Jungvögel sind Menschen gegenüber arglos und erwecken einen hilfsbedürftigen Eindruck. Sie verlassen das Nest, bevor sie richtig fliegen können. Sie werden jedoch weiterhin von ihren Eltern gefüttert und versorgt – sobald man sie wieder in Ruhe läßt.

Das gleiche gilt für Rehkitze. Faßt sie nicht an! Nur wenn sich ein Jungtier an einer akuten Gefahrenstelle (z.B. Autostraßenrand) befindet, bringt ihn an einen in der Nähe liegenden, sicheren Ort. Keine Angst bei Jungvögeln: Die Eltern füttern das Junge entgegen der landläufigen Meinung auch weiter, wenn es vom Menschen berührt worden ist! Die Rehkitze hingegen werden bei akuter Gefährdung mit Grasballen vorsichtig aufgegriffen. Bei angefahrenen Tieren wie Wildschweinen oder Rehen sollte man auf jeden Fall die Unfallstelle absichern, ein Warndreieck aufstellen und das Tier an die Straßenseite legen, damit kein weiterer Unfall passiert. Füchse sollte man aufgrund von Tollwutgefahr auf keinen Fall anfassen und bei bissigen oder kranken Tieren grundsätzlich sehr vorsichtig sein und Abstand halten.

Ist das Tier unverletzt und außerhalb der Gefahrenzone, beobachtet es aus möglichst weiter Entfernung eine Stunde lang: Tauchen keine Elterntiere auf, wendet euch an eine Auffangstation für Wildtiere, den Naturschutz­verein, den zuständigen Jagdpächter oder das Tierheim (die Polizei oder die Feuerwehr kann helfen). Diese können im Gegensatz zu euch professionelle Hilfe leisten. Rehkitze werden von ihren Müttern oft erst bei Dämmerung wieder besucht – dies ist kein Grund zur Sorge! Wenn das Tier krank oder verletzt ist, wendet ihr euch direkt an die oben genannten Stellen. Tierärzte sind „zweite“ Wahl, denn sie werden für ihre Mühe im allgemeinen nicht entlohnt. Belaßt die Tiere unbedingt an ihrem Ort, während ihr Hilfe holt.

Bergt das Tier nur dann, wenn ihr von den Profis / dem Jagdpächter darum gebeten werdet. Legt es dann zum Transport in einen mit Decken ausgelegten Karton. Füttert das Tier nicht, nur im höchsten Notfall kann bei Vögeln Traubenzuckerlösung gegeben werden. Für Vögel gilt außerdem, daß sie sehr schnell in der Auffangstation ankommen müssen, denn ohne die richtige Nahrung gehen sie sehr schnell ein. Immer daran denken: Die größte Gefahr für Rehkitze sind Menschen, welche die Kitze „um zu helfen“ der Obhut ihres Versteckes entreißen und somit die Rückkehr zu ihren Müttern verhindern.

www.rehkitzhilfe.de
www.komitee.de/vogelschutz (mit Liste der Auffangstationen)

Bildnachweis: Pollution Police (Archivbild ohne thematischen Zusammenhang).
Quelle: scouting 01-09

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Weltfahrtenstaffen in Ulan Bator

Scouting - Di., 05/14/2019 - 05:39

Nachdem die Mädels aus der CPD und dem Laninger Wandervogel zunächst in zwei Duos unterwegs waren, haben sie sich nun in Ulan Bator getroffen. Die Fahrt wird jetzt zu viert weitergehen. Die Weltfahrtenstaffel der bündischen Frauen läuft seit Januar. Auf der Webseite wird unter „Aktuell“ blogartig über die Fahrt berichtet : https://www.weltfahrtenstaffel.de/aktuell/ . Interessierte Frauen können sich weiterhin anschließen. Das nächste Vorbereitungstreffen findet voraussichtlich im September statt.

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Neugründung Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter

Scouting - Mo., 05/13/2019 - 05:24

Die „Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter“ wurde zum 1. Mai überraschend aufgelöst. Dem zuvor gingen mehre Unstimmigkeiten einzelner Stämme mit der Bundesführung, in der Konsequenz sich der Bundesfeldmeister gezwungen sah den Bund aufzulösen. Hiermit geben wir bekannt, dass sich der freie Stamm Drachentöter (Frankfurt) und der freie Stamm Schwertbrüder (Marburg) am 1. Mai, kurz nach der Auflösung des alten Bundes, zusammengefunden haben und den Bund der „Freien Pfadfinderschaft KreuzRitter“ neu gegründet haben. Kurz darauf wurde Sebastian Gentili zum neuen Bundesfeldmeister gewählt. Als Pfadfinderbund stehen wir in der Tradition unseres alten Bundes. Wir halten an unseren alten Traditionen, Werten und gelebtem authentischen Pfadfindertum fest. www.fpkreuzritter.de info@fpkreuzritter.de

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