Sammlung von Newsfeeds

Mobiltelefone für Gruppenführer vorgeschrieben?

Scouting - Mo., 12/02/2019 - 04:40

Mobiltelefone sind mittlerweile ein absolut übliches Utensil geworden. Traditionelle Gruppenführer sträuben sich jedoch gegen die Verwendung auf Fahrt und Lager. Viele Eltern hingegen finden diese Haltung schlicht verantwortungslos. Sie möchten, dass ihr Kind jederzeit für sie erreichbar ist – und umgekehrt. Kann der Gruppenführer dem Pimpfen das Mitführen eines Handys verbieten? Darf er es beschlagnahmen? Oder ist es vielmehr so, dass jeder Gruppenführer aus rechtlichen Gründen dazu verpflichtet ist, mindestens ein Notfall-Handy mitzuführen? Nun, es ist so, dass der Gruppenführer sehr wohl die Spielregeln bestimmen kann, die auf Fahrt und Lager herrschen. Er kann seinen Teilnehmern untersagen, ein Mobilfunkgerät mitzuführen. Jedoch muss er dies zuvor den Teilnehmern und vor allem deren Eltern möglichst schriftlich mitteilen. Die Eltern können dann selbst entscheiden, ob sie ihr Kind unter diesen Bedingungen mitfahren lassen oder ob nicht. Mobilfunkgeräte sind heutzutage ein solches Allgemeingut, dass bei vielen Eltern die allgemeine Überzeugung herrscht, dass jedoch zumindest der Gruppenführer ein Handy für den Notfall mitzuführen hätte. Ein Verzicht darauf entspricht in ihren Augen dem Fehlen eines Erste-Hilfe-Kastens. Sollte man sich für ein solches Notfall-Handy entscheiden, so sollte jeder Teilnehmer wissen, wo es sich befindet, es sollte ohne PIN freischaltbar sein und die örtlich gültige Notrufnummer sollte am besten gut sichtbar aufgeklebt sein. Entscheidet man sich hingegen für den Verzicht auf jedes Mobiltelefon, so sollte man dieses in der Einladung zur Fahrt jedem Elternteil schriftlich mitteilen und dokumentieren und die Eltern können dann entscheiden, ob sie ihr Kind unter diesen Bedingungen mitfahren lassen oder nicht. Begibt man sich mit verletzungsintensiven Aktivitäten in ein Areal, wo die nächste Notrufmöglichkeit kilometerweit entfernt ist, wie bei Rad- und Bergtouren, so sollte man – bei allem Traditionsbewusstsein – doch lieber den Weg der Vernunft wählen und ein Mobilfunkgerät mit sich führen, denn im Schadensfall ist jeder Vertrauensvorschuss auf Elternseite zumeist sofort vergessen. Weitere Informationen hierzu unter www.aufsichtspflicht.de

Quelle: scouting 01-09

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Freier Pfadfinderbund Asgard

Scouting - So., 12/01/2019 - 04:45

Der Freie Pfadfinderbund Asgard (FPA) entstand 1976 auf das Engagement von Eltern hin. Der Bund gliedert sich in einen Jungen- und einen Mädchenstamm, hat knapp hundert Mitglieder und gehört zur alternativen „WFIS“ World Federation of Independent Scouts. Sein Bundeszentrum in Altenholz-Klausdorf erlitt 2015 einen Totalschaden durch Brand. Bis Pfingsten 2016 hoffte man, dass der Schaden wieder behoben sein würde. Allerdings war auch im Februar 2017 noch nicht alles wieder fertig, zudem kam zu diesem Zeitpunkt der kommunale Plan auf, an der Stelle des Heimes einen Parkplatz zu errichten, was mit einem Umzug und einem erneuten Neubau verbunden gewesen wäre. Im Dezember 2017 konnte dann aber die neue Hütte Hildegard eröffnet werden. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: scouting-Jahrbuch 2014

Scouting - Sa., 11/30/2019 - 04:45

Das 30. Jubiläum der Zeitschrift scouting. Auch in 2014 behandelte die Redaktion die wichtigsten Ereignisse der Pfadfinder- und Jugendbewegung des Jahres.

Aus dem Inhalt:
Vierzig Morgen in Albanien, KPE in Jerusalem, BdP Stamm Wildwasser in Rumanien, KPE auf Mallorca, in den Pyrenäen, in Marokko, Taunuspfadfinder in Finnland, 100 Jahre Tiroler Pfadfinder, Bundeslager (VCP, Royal Rangers), Scoutingtrain 2014, Deutschlands Singewettstreite, Abgebrannte Pfadfinderheime – Chronologie des Schreckens, 30 Jahre Weinbacher Wandervogel, Burg Ludwigstein: Ein Jahr „Betreten“ verboten und der Dialog der Bünde sowie Beiträge zu Wissenschaft und Pädagogik und der Geschichte der Pfadfinder- und Jugendbewegung.

scouting Jahrbuch 2014
180 Seiten | Hardcover | 22 x 24,5 cm
23,80 € | A: 24,40 €
ISBN 978-3-88778-431-7

Hier geht es zur Bestellung.

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Heim „Sitsch“ des DPB Stamm Saporoger

Scouting - Fr., 11/29/2019 - 05:00

Ein Reich für Kinder und Jugendliche, das soll das in Hürth an der Luxemburger Straße gelegene Gelände , auch liebevoll Sitsch (Zentrum/Hauptstadt der Saporoger) genannt, sein. „Die Schönheit unseres Geländes ist mit erwachsenen Augen kaum zu erkennen, da es uns nicht einfach nur um saubere Wege, gemähten Rasen und gestrichene Fassaden geht, sondern Kletterbäume, Riesenschaukeln, Dickicht, Verstecke im Wald und Feuerstellen regen unsere Phantasie an. Wir sind stolz auf eine Welt, die durch unsere Hände geschaffen wurde. Schon unsere Kleinsten können beim Streichen der Wände und Verzieren der Räume helfen. Wenn sie älter werden, können sie dann auch beim Dachdecken helfen, ein Rohr verlegen oder eine Küche komplett ohne Schrauben und Nägel bauen.“ Es handelt sich bei dem Gelände um einen ehemaligen Tierpark. Im Hauptgebäude befinden sich zwei Schlafräume für etwa 10 Personen sowie ein Aufenthalts/Essraum, eine ausgestattete Küche und ein Waschraum. Zudem können auf der Wiese ein bis zwei Jurten und eine gewisse Anzahl an Kohten errichtet werden.

Mehr Informationen und Preise unter www.saporoger.de/pfadfinderheim/

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder tun etwas!

Scouting - Do., 11/28/2019 - 04:40

Viele reden vom Klima, Pfadfinder tun etwas! Mit der gemeinsamen und deutschlandweiten Pfadfinderaktion ‚Zeit zum Bäume pflanzen‘ werden alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland ermutigt (es dürfen sich selbstverständlich auch Waldjugend oder Wandervögel beteiligen und haben dies auch schon getan), sich durch die Hilfe bei Baumpflanzaktionen aktiv für den dringend erforderlichen Klimaschutz einzusetzen. Die großen, im Naturschutz tätigen Organisationen unterstützen die Aktion, die Verbands- und Bundesleitungen der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ((DPSG, VCP, BdP, PSG, DPV, BMPPD) haben positiv und konstruktiv reagiert. Die beiden großen Pfadfinderstiftungen stärken der Aktion den Rücken.

Anfang 2018 wurden von Hamburger Pfadfindern Pläne gefasst, durch Pflanzaktionen einen Beitrag zur Reduktion von Kohlendioxydemissionen zu leisten und damit an die 1907 festgelegten Ziele ihrer weltweiten Jugendorganisation anzuknüpfen. Die Pilotphase ist nun abgeschlossen und kann in entsprechenden Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder im gesamten Bundesgebiet und in jeder Altersgruppe umgesetzt werden. ‚Ich freue mich über die Initiative der ‚Friday-for-Future-Bewegung‘, aber nun muß den Forderungen an ‚die Anderen‘ das eigene, praktische Tun folgen!‘ meint Ingo Ernst, Hamburg, Mitglied des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden.

Wie kann ich nun tätig werden?
Sucht zunächst Kontakt zu den Pfadfindergruppen in Eurer Umgebung, beschreibt ihnen den Sinn dieser Aktion und (mit etwas Glück) versucht, sie für diese Aktion zu begeistern.
Dann sollten vor Ort ‚Verbündete‘ gesucht werden. Gute Erfahrungen wurden mit der ‚Schutzgemeinschaft Deutscher Wald‘ und den ‚Landschaftsschutzverbänden‘ gemacht, die im gesamten Bundesgebiet vertreten sind.
Dann sollte Kontakt zu den regionalen Forstverwaltungen aufgenommen werden. Das ist nicht so einfach, weil, logisch, die Förster meist im Wald sind. Kontakte sollten zu Gesprächen führen, bei denen die Wünsche der Forstverwaltungen mit den Möglichkeiten der Pfadfindergruppen abgestimmt werden.
Nun kann die Gruppe mit den interessierten Eltern-, Freundeskreisen usw. über die Ergebnisse informiert und beschlossen werden, wo mit der Hilfe angesetzt werden kann und welche Arbeitsgruppen möglich sind. Optimal sind Gruppen mit ca. 15 Leuten, auch Eltern und Freunde sind ideal zur Mitarbeit.
Es folgt Terminvereinbarung mit den Förstern, Aktion und anschließend kurzer Bericht (möglichst mit Fotos) an ingo.ernst.hh@gmx.de.

Wo kann ich sonst noch helfen?
Das Projekt läßt sich nicht alleine stemmen. Für die Organisation werden benötigt:
Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen/Spenden, Kontakte zu den Bünden/Gruppen, Kontakte zu den Naturschutzverbänden und Forstverwaltungen, interne Kommunikation.

Wenn ich nun altersbedingt eingeschränkt bin?
Wenn Ihr auf Euer Sparkonto/Eure Geldanlagen schaut, dann seht Ihr daß die Zeiten erfreulicher Renditen vorbei sind. Also: in ein wichtiges Zukunftsprojekt investieren: von Pfadfindern ‚Bäume pflanzen zu lassen‘!! Im Oktober wird ein Sonderkonto ‚Bäume pflanzen‘ eingerichtet. Zur Zeit steht für Spenden das Konto Ingo Ernst, Stichwort ‚Bäume pflanzen‘, DE 98 2005 0550 1249 4883 45 bei der Haspa zur Verfügung.

Kontakt: ingo.ernst.hh@gmx.de, Tel. 040.6445498, Stichwort ‚Zeit zum Bäume pflanzen‘
Bei Schwierigkeiten bitte nicht aufgeben!
Gut Pfad!
Ingo

Kategorien: Pfadfinder

Stamm Noah Nase vorn

Scouting - Mi., 11/27/2019 - 04:45

Stamm Noah aus Nettetal (BESP) kann sich über den wiederholten Sieg beim lokalen Stadtwerke-Förderwettbewerb freuen. Wie im Vorjahr kam er in der Publikumsabstimmung auf knapp über 6000 Stimmen und erhielt 2500 Euro. Mit dem Geld soll, sobald die Baugenehmigung vorliegt, ein Mobilheim auf dem Pfadfindergelände errichtet werden. Glückwunsch!

Kategorien: Pfadfinder

Klagen gegen Boy Scouts of America

Scouting - Di., 11/26/2019 - 04:57

Neu sind die Missbrauchsvorwürfe gegen die „Boy Scouts of America“ (BSA) nicht. In einer bereits erfolgten internen Untersuchung der zum Teil länger zurückliegenden Ereignisse wurden bereits 7.819 Täter und 12.254 Opfer identifiziert. Trotzdem spricht der amerikanische Anwaltsverbund „Abused in Scouting“ von fehlendem Aufklärungswillen der weltweit mitgliederstärksten Pfadfinderorganisation. Denn von den (nach Eigenangaben) 1200 Geschädigten, die er vertritt, befinden sich bislang nur wenige in dieser Liste. „Man kann BSA nicht vertrauen, dass sie die faulen Äpfel aussortiert, weil sie genau das nicht getan hat“, sagte Anwalt Tim Kosnoff gemäß einem Interview. Beim kritischen Lesen der internen Unterlagen der Organisation, die teilweise bis zur Gründung zurückreichen, müsse man feststellen, dass oft die Beteiligten gebeten worden seien, Stillschweigen zu Bewahren und nicht staatliche Behörden zu informieren. Dadurch sei es möglich gewesen, dass die Täter, selbst wenn sie aus der Organisation ausgeschlossen worden seien, unbestraft und mit sauberer Weste ihr Leben fortsetzen konnten und weitere Kinder missbrauchten. Auf einer Liste hat der Anwaltsverbund, der mit breit angelegten Fernsehwerbungen Betroffene dazu auffordert, nicht länger in Schweigen und Scham zu verharren, zahlreiche bereits identifizierte und bestätigte Missbrauchstäter aufgelistet. Einer der Betroffenen sprach davon, dass die bestehende Organisation niederbrennen müsse, damit vielleicht aus der Asche etwas Neues und Besseres entstehen könne.

Die BSA erhöhte wohl in Erwartung der zahlreichen Klagen seine Jahresbeiträge um 80%.

Kategorien: Pfadfinder

Stamm kann wohl bleiben

Scouting - Mo., 11/25/2019 - 06:43

Dieser Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Eine Kirchengemeinde in Hamburg-Harvestehude hatte vor, einen großen Pfadfinderstamm mit gut 200 Mitgliedern nach über 60 Jahren Zugehörigkeit zur Gemeinde vor die Tür zu setzen. Schließlich schaltete sich sogar Ulrich Wickert (Mr. Tagesthemen) ein, dessen Kinder auch unter den Mitgliedern des Stammes Sankt Andreas sind. Von den betroffenen Pfadfindern selbst wurden wohl versicherungstechnische Fragen als Begründung genannt, andere wussten mehr und deuteten an, dass der einige Jahre zuvor erfolgte „Wechsel“ des Stammes aus dem Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in die Selbständigkeit (allerdings mit einer Kluft, welche aussieht, wie die der CPD) wohl nicht ganz freiwillig erfolgt sei und dass die Kirchengemeinde wohl ihre Gründe habe. Es läge eventuell an der intensiven religiösen Arbeit des Stammes. Wohl nicht zuletzt durch den enormen öffentlichen Druck (es fand sich auch nach längerer Recherche kein Online-Artikel, der sich auf die Seite der Kirchengemeinde stellte) entschied die Gemeinde, dass die Pfadfinder bleiben könnten. Ob die eigentlichen Gründe der Auseinandersetzungen aber ausgeräumt werden konnten, wurde bislang nicht bekannt.

Bildnachweis: Stamm Sankt Andreas, Internetpräsenz

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Europapfadfinder St. Michael

Scouting - So., 11/24/2019 - 04:45

Die Europapfadfinder St. Michael (ESM) gründeten sich 1986 aus drei bayrischen Pfadfinderstämmen, zu denen spätere weitere hinzu kamen. Der Bund umfasst heute um die zweihundert Mädchen und Jungen in vier Stämmen, allerdings in getrennten Gruppen. Eine Besonderheit ist es, dass die Stämme an unterschiedlichen Halstuchfarben zu erkennen sind.  Der Bund ist religiös (katholisch) geprägt, wehrt sich aber gegen jede Form des Extremismus und sieht in der Pfadfinderei die ideale Grundlage für einen lebendigen interkonfessionellen Dialog. Sie wollen den Mittelweg zwischen modern und konservativ gehen, die Balance finden zwischen „Learning by doing“ und zeitgemäßer Pädagogik. Obgleich die ESM nicht zur Union International des Guides et Scouts d’Europe bzw. zur Fédération du Scoutisme Européen gehören, tragen sie die gleiche Lilie, wie sie von deren Mitgliedern genutzt wird. Sie sind regelmäßig zu Gast bei überbündischen Veranstaltungen, so auch als erfolgreiche Teilnehmer beim Rheinischen Singewettstreit zu St. Goar. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

Bildnachweis: ESM, Bundesfahne

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Baustein 1 – Die Sippe

Scouting - Sa., 11/23/2019 - 04:45

Der erste Band der bekannten Baustein-Reihe ist speziell für die alltägliche Praxis der Sippenführer konzipiert. Die Grundlagen der Sippenarbeit, Grundregeln und Anforderungen an den Sippenführer werden ebenso behandelt wie pädagogische Gesichtspunkte. Checklisten und Ablaufmodelle helfen dabei. Das immer noch bisher umfassendste und sorgfältigste Werk für die alltägliche Praxis, auch weit über den Pfadfinderbund Weltenbummler hinaus, wo es entstanden ist.

Pfadfinderbund Weltenbummler (Hrsg.)
Baustein-Reihe 1 – Die Sippe
152 Seiten | Softcover | 14,5 x 21 cm
11,80 € | A: 12,10 €
ISBN 978-3-88778-173-6

Hier geht es zur Bestellung.

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

 

Kategorien: Pfadfinder

Nordkap-Haus „Am Ende der Welt“

Scouting - Fr., 11/22/2019 - 05:00

Das Haus steht in dem Dorf „9770 Mehamn“. Von dort sind es zu Fuss (gibt einen Wanderweg) nur noch 24km bis zum noerdlichsten Punkt vom Europaeischen Festland. Es ist ein typisches Fischerdorf mit Hafen am Rande von Bergen, die sich bis 300m hoch erheben und das Dorf umschliessen. Es leben dort um die 800 Einwohner, es gibt sogar für ganz Mutige ein Badesee in Mehamn. Es ist aber recht frisch. Keine 100m entfernt vom Haus gibt es einen Supermarkt und im Dorf gibt es auch eine Baeckerei. Die Anlegestelle der Hurtigruten ist keine 500m vom Haus entfernt. Das Haus hat einen eigenen Garten und eine tolle Terrasse mit super schoenem Blick auf den Hafen und die Berge. Es gibt im Keller des Hauses  eine ganz neue Sauna und eine weitere separate Toilette. Das macht Sinn, wenn die Wohnung voll belegt ist. Natuerlich gibt es fliesend kaltes und warmes Wasser in Trinkwasserqualität. Zwei Autostellpläetze und/ oder Stellplatz für einen Camperbus ist gegeben. In der Erdgeschoss Wohnung gibt es  gute Schlafmöglichkeiten für 3 Personen. Mit einem Lager auf dem Sofa oder Fussboden kann aber auch eine 4. Person untergebracht werden. Hier die Broschüre zum Haus: Booklet-Ger.

Zur Zeit ist erst die Wohnung im Erdgeschoss ausgebaut. Diese bietet ein Schlafzimmer mit großem Bett (1.6×2), Gästezimmer für eine Person. Wohnzimmer (mit Sofaschlafplatz zur Not ein paar Tage für eine kleine Person). Bad mit Badewanne, Dusche und Fußbodenheizung. Große moderne Küche. Im Wohnzimmer gibt es einen Holzofen.

Die kleine Wohnung in der 2. Etage unter dem Dach wird wohl erst zum Sommer 2018 fertig. Dort gibt es ein großes Wohn- und Schlafzimmer mit maximal 3 Schlafplätzen, ein eigenes Bad mit Dusche und eine eigene Küche. Das Haus kann komplett angemietet werde oder auch Wohnungsweise. Die minimale Mietzeit ist eine Woche. Stellplatz kostet 10 Euro pro Tag, für die Wohnung unten 120 Euro pro Tag und  für die Wohnung oben später 90 Euro. Sauna und Internet sind inklusive, Handtücher und Bettwäsche ebenso. Endreinigung kostet 40 Euro.

Es gibt im Winter die Möglichkeiten Langlauf zu machen, Schneemobiltouren und Eisangeln, Hochseeangeln, Sami Präsentationen, Wanderungen. Das kann alles durch den Besitzer vermittelt werden. Im Sommer natürlich Angeln und auch wandern. Es gibt über 240km Wanderwege. Im Juli/August/September ist Pilzsaison. Auch unglaubliche Mengen an Blaubeeren, Preiselbeeren, Moltebeeren und Krähenbeeren.

Nach Mehamn kann man via Auto kommen. Es ist 350 km bis nach Kirkeness im Osten oder 250km nach Lakselv im Westen. Mehamn hat auch einen Flugplatz mit 4 Landungen jeden Tag. Es kommen Propellermaschinen aus Kirkenes oder Tromso. Die Linie ist ein Teil der Skandinavien Airlines. Die guenstigsten Verbindungen hat man von Berlin via Oslo nach Tromso mit Norwegian und dann weiter mit Wideroe nach Mehamn oder von Hamburg mit Skandinavian via Oslo nach Kirkenes und von dort ebenfalls mit Wideroe nach Mehamn. Ab Kirkenes kann man auch mit der Hurtigruten nach Mehamn kommen. Ebenso fahren täglich die Schiffe ab Bergen bei Oslo ab und kommen dann nach einigen Tagen in Mehamn an.

Hier noch ein Link zur Facebook Site „Finnmark“. Bilder von der Gegend hier. https://www.facebook.com/FinnmarkAdventure/

Kontakt: nils.kalle@googlemail.com

Kategorien: Pfadfinder

Guten Taten für alle

Scouting - Do., 11/21/2019 - 04:49

Die Zeitschrift Zenith berichtete über die Pfadfinder in Libyen. Sie verteilen gespendete Haushaltswaren und unterstützen den Roten Halbmond, betreuen Kriegsflüchtlinge, spenden Blut, leisten Erste Hilfe. Gegründet wurden die Pfadfinder in Libyen zwar erst 1945 und ihr gehören „nur“ 18.000 junge Frauen und Männer an. Dennoch gelten sie als Institution. Sie blieben über alle Regimes hinweg strikt a-politisch. Der libysche Pfadfinder Warfali sagte im Interview: „Unser Prinzip ist es, jedem zu helfen. Unabhängig davon, woher sie kommen oder wie die politische Lage ist.“

Quelle: Zenith 05.11.2019

Kategorien: Pfadfinder

Nicht-koedukativen Vereinen droht Verlust der Gemeinnützigkeit

Scouting - Mi., 11/20/2019 - 04:58

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sitzt gerade an der Überarbeitung des Gemeinnützigkeitsrechtes. Und geht es nach ihm, sollen Vereinigungen, welche sich nur an ein Geschlecht wenden, die Gemeinnützigkeit künftig entzogen werden. Er geht dabei von einigen hundert Vereinen aus, der Verein Deutsches Ehrenamt hingegen von einigen Tausend. Primär regten sich daraufhin Männervereinigungen wie Schützen aber auch einige Karnevals-Corps auf, aber der Vorstoß von Olaf Scholz meinte im gleichen Maße auch reine Frauenvereine. Da an der Gemeinnützigkeit auch Fördermittel hängen, geht es bei vielen um die Existenz. Sollte das Gesetz tatsächlich im Scholz’sen Sinne überarbeitet werden, wird es wohl zu zahlreichen Fusionen von Männervereinigungen mit ihren weiblichen Pendants kommen, wo es diese denn gibt. Ob sich Scholz durchsetzen kann, darf eher angezweifelt werden. Einer der prominentesten Gegner ist Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, welcher Scholz Vorstoß als „Frontalangriff auf das Ehrenamt“ bezeichnete.

Auch in der Pfadfinder- und Jugendbewegung ist die Geschlechtertrennung nicht unüblich. Die Mädchen und Frauen im DPB-Mädchenbund dürften jedoch Glück haben: Sie gehören zusammen mit dem Jungenbund zum gemeinsamen Dach des Deutschen Pfadfinderbundes.

Quelle: Die Welt 15.11.2019

Kategorien: Pfadfinder

Schulterschluss

Scouting - Di., 11/19/2019 - 08:58

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Hessenschau berichteten vergangene Woche über Harald Wiester. In den achtziger Jahren war er von einem Gruppenleiter des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) mehrfach sexuell missbraucht worden und geht davon aus, nicht der einzige Betroffene gewesen zu sein. Er drängt auf Aufarbeitung. Es kam zum Schulterschluss mit dem VCP: Auch dieser will Fälle sexuellen Missbrauchs, von dem ihm nach Eigenaussage derzeit 7 bekannt sind (Dunkelfeld lässt grüßen) konsequent aufarbeiten. Problem: Obwohl die Evangelische Kirche (EKD) jüngst ankündigte, bei ihrer Aufarbeitung auch den Bereich der ehrenamtlich Tätigen aufzuarbeiten, sollen die Pfadfinder des evangelischen VCP davon ausgenommen sein. Begründung: Die Aufarbeitung werde von den einzelnen Landeskirchen finanziert, der VCP sei aber bundesweit aktiv und nicht nach Landeskirchen strukturiert. Da drängt sich dann doch der Gedanke auf, dass, wer etwas wirklich wolle, Wege fände; wer etwas aber nicht wolle, Ausflüchte. Das Verständnis für die derzeitige Haltung der EKD hält sich in Grenzen.

Gemeinsam machen sich nun Harald Wiester und VCP dafür stark, dass auch die Aufarbeitung des VCP aus Mitteln der Kirche finanziert werden. Der VCP hat hierzu eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin heißt es, dass man einstimmig beschlossen habe, mit der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt zu beginnen. Noch seien aber viele Fragen zur Gestaltung des Aufarbeitungsprozesses offen. Man arbeite eng mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend zusammen. Als einen der nächsten Schritte werde der VCP sich darum bemühen, dass sich Betroffene, die Missbrauch im VCP-Kontext erfahren mussten, wie andere Betroffene aus der evangelischen Kirche auch, sich an die EKD Anlaufstelle „Zentrale Anlaufstelle.help“ wenden könnten. Fragen und Anregungen zum Aufarbeitungsprozess können bereits an die E-Mail-Adresse aufarbeitung@vcp.de gestellt werden.

Kategorien: Pfadfinder

Archivtagung 90. Jahre DPSG

Scouting - Mo., 11/18/2019 - 18:52

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der DPSG fand an historischer Stätte in Altenberg die erste Archiv-Fachtagung der DPSG statt. Die Zusammensetzung der knapp 50 geschichts- und archivinteressierten Teilnehmenden war bunt gemischt: junge und aktive Pfadfinder aus eigenen Reihen, Altpfadfinder, Freunde und Förderer der DPSG, Diözesanvorstände und Gäste aus befreundeten Pfadfinderverbänden und aus Österreich.

Die Themen waren ebenfalls bunt und vielfältig: Die Veranstaltungen der Georgspfadfinder in Altenberg, die Zukunft des Archivs, praktische Tipps der Archivführung, Probleme des digitalen Archivs und ein Brainstorming zur Vorbereitung des 100-jährigen Jubiläums. Besondere Höhepunkte waren der Vortrag von Frau Dr. Rappe-Weber (Archiv der dt. Jugendbewegung, Burg Ludwigstein) über die Rolle des Archiv im Jugendverband, ein Zeitzeugen-Interview mit Hartmut Keyler (VCP) und Prof. Dr. Dionys Zink (ehemal. Bundesvorsitzender der DPSG )über die Umbrüche in der deutschen Pfadfinderbewegung 1968 und der Vortrag von Prof. Dr. W. Reinhard (Freiburg) über den Kulturwandel bei Pfadfindern.

Unbestritten steht als Fazit fest: Pfadfinderarchive sollten besser zusammenarbeiten. Die auf der Tagung geknüpften persönlichen Kontakte werden die angedachte Vernetzung der Pfadfinder-Archive erleichtern.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nordlicht

Scouting - So., 11/17/2019 - 04:45

Der Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nordlicht (Pb Nordlicht) entstand 2002 als Abspaltung des DPB Hamburg. Er ist mit seinen knapp 200 Mitgliedern Teil des Deutschen Pfadfinderverbandes (DPV) und weder religiös, noch politisch gebunden. Hohe Bekanntheit haben die von zwei Nordlichtern verfassten Werke „Der kleine Komolze“ (bestes Fahrtkochbuch) und „Codex Patomomomensis“ (Liederlexikon). Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Der Felsengärtner – Freundesgabe für Roland Eckert

Scouting - Sa., 11/16/2019 - 04:45

Wir haben dieser Freundesgabe und Festschrift für Roland Eckert den Titel „Der Felsengärtner“ gegeben.
Rolands Trierer Felsengarten ist ein ästhetisch angelegter, dem widrigen Fels abgerungener Garten, der einerseits die wunderbarsten Früchte liefert, und andererseits ein „hortus amoenus“, ein lieblicher Garten Eden, in dem man sich entspannt, zu sich kommt, sich mit anderen austauscht und erfährt. Er versinnbildlicht daher auf besondere Art und Weise jene zentralen Lebensbereiche und Momente der Welt- und Selbsterfahrung, die Roland Eckert als Person kennzeichnen: die Familie, die Natur, die Künste, den wissenschaftlichen Dialog und die Begegnung. Das Buch umfasst entsprechend Beiträge von Familienmitgliedern, von Freunden und Weggefährten aus der Bündischen Jugend, von Dichtern, Künstlern und Musikern, sowie viele Beiträge von wissenschaftlichen Kollegen, Kooperationspartnern, Schülern und Freunden zu den unterschiedlichen Feldern seiner wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeit.

Günter C. Behrmann, Eberhard Schürmann, Helmut Willems (Hg.)
Der Felsengärtner – Freundesgabe für Roland Eckert
96 Seiten | Hardcover |  18 x 25,5 cm
D: 34 €
ISBN 978-3-88778-517-8

Hier geht es zur Bestellung

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderburg Berlin-Tegel

Scouting - Fr., 11/15/2019 - 05:00

Die Pfadfinderburg in Berlin-Tegel ist das Heim vieler Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes. Es handelt sich um ein Selbstversorgerhaus und bietet auf vorhandenen Matratzenlagern und selbstmitgebrachten Isomatten Platz für um die 40 Personen (gemäß der Angabe unter Gruppenunterkünfte sogar für insgesamt 90 Personen) auf einfachem Niveau. Die Übernachtungspreise liegen bei um die 5€ pro Person und Nacht. Hier geht es zur Homepage der Pfadfinderburg.

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Minderjährige Gruppenführer?

Scouting - Fr., 11/15/2019 - 04:40

Oft reagieren Eltern mit Überraschung auf die Feststellung, dass der Gruppenführer, dem ihr Kind anvertraut ist, noch nicht volljährig ist. „Ist das denn erlaubt?“ ist eine ebenso gängige Frage wie „Was sagt denn die Versicherung dazu?“ Manche Pfadfinderverbände fordern die generelle Volljährigkeit ihrer Gruppenführer, sehen sich aber dann mit dem Problem konfrontiert, dann möglicherweise unter einem gewissen Gruppenleitermangel zu leiden. Aber was sagt denn nun eigentlich „das Gesetz“ dazu?Die Aufsicht ist weder an das Geschlecht noch an das Alter gebunden. Ist der aufsichtsführende Gruppenleiter selbst noch minderjährig, bedarf er zur Übernahme bestimmter Rechte und Pflichten jedoch immer der Genehmigung seines gesetzlichen Vertreters (zumeist die Eltern). Hier bietet die verbreitete Methode des stillschweigenden Einverständnisses (frei nach dem Motto „Die Eltern wissen, dass ihr Kind alleinverantwortlich eine Gruppe führt; sie haben nicht protestiert, also sind sie einverstanden“) keine stabile Basis. Ebenso sollte den Eltern der Gruppenmitglieder das Alter der Gruppenführer bekannt sein oder zumindest die gängige Praxis, dass auch Minderjährige Aufsichtspflichten in der Gruppe übernehmen. Ein allgemeiner Infozettel, der an alle Eltern gegeben wird, und in dem dieser Umstand (Jugend führt Jugend) erläutert wird, kann dieser Informationspflicht hinsichtlich einfachen Veranstaltungen (Gruppenstunden) genüge tun.

Doch die allerwichtigste Feststellung ist: Die Aufsicht über Minderjährige erfordert Vernunft, Sachverstand, Erfahrung sowie überlegtes Denken und Handeln. Das sollte jedem bewusst sein, der die Führung einer Gruppe einer Person anvertraut – unabhängig davon, ob diese Person volljährig oder eben noch nicht volljährig ist. Es müssen Voraussetzungen erfüllt sein, damit jemand mit der Leitung einer Gruppe betraut werden darf. Neben seiner Persönlichkeit und Reife zählt auch seine Schulung dazu: In Gruppenführerkursen muss er auf seine Tätigkeit ausreichend vorbereitet worden sein, hierzu gehört ein Kurs in Erster Hilfe ebenso wie rechtliche Aspekte der Aufsichtspflicht. Erst nach einer intensiven Phase der Einarbeitung kann er verantwortungsbewusst auf die Gruppe „losgelassen“ werden.

Ein wichtiger Aspekt ist auch, wie verantwortungsvoll der Umfang der Tätigkeit ist. Ein in diesen Dingen geschulter Vierzehnjähriger kann durchaus eine Gruppenstunde allein bewältigen, sofern ein erfahrener und älterer Gruppenführer sich in Rufweite befindet. Jedoch: Allein mit den Pimpfen diesen Gruppenführer drei Wochen auf Großfahrt (egal ob Deutschland oder Bosnien) zu lassen, dürfte – Vertrauen hin oder her – definitiv einen Akt der Unvernunft darstellen. Selbst für eine Wochenendtour in die nähere Umgebung sollte die Verantwortung zumindest bei einem mindestens Sechszehnjährigen liegen. Fragen, die sich hier stellen, sind natürlich auch, wie die Unterkunft beschaffen ist, wie im Notfall Hilfe erreicht werden kann, wie alt die Gruppenmitglieder sind und welche Größe die Gruppe hat. Sprich: Die Risiken müssen genau abgewogen werden.

Zu bedenken sind auch abweichende gesetzliche Regelungen in anderen Ländern. Schon im nahen Frankreich sind minderjährige Gruppenführer schlicht und ergreifend verboten. Auch eine französischsprachige „Erlaubniserklärung“ seiner eigenen Eltern und seines Pfadfinderbundes kann diesen Umstand nicht ändern. Grenzübertritte, Reise- und Zeltplatzbuchungen sind unter der Leitung Minderjähriger ebenfalls nicht problemlos möglich.

Vorbedingung für den Erwerb der bundeseinheitlichen Jugendgruppenleitercard (Juleica) ist übrigens eine Ausbildung von mindestens 40 Stunden in Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht, Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, Methoden, ein Erster-Hilfe-Kurs und das Mindestalter von 16 Jahren.

Quelle: scouting 03-09

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Ankündigung: Serverumzug im Bundesamt

Neues von der DPSG - Do., 11/14/2019 - 10:44
Um weiterhin zuverlässige und sichere IT-Systeme zu haben, stehen umfangreiche Arbeiten an den Servern im Bundesamt an. Vom 18. bis 22. November werden daher teilweise alle Dienste (NaMi, E-Mail, Telefon) für längere Zeit nicht wie gewohnt funktionieren. Ab Montag, den 25. November sind dann alle Dienste wieder wie gewohnt zu erreichen.
Kategorien: Pfadfinder

Seiten

Jurtenland - Zelte mit Feuer im Herzen! Aggregator abonnieren

Kommentare