Sammlung von Newsfeeds

„Pädo-Netzwerk Balduinstein“: Weiteres Urteil gesprochen

Scouting - Fr., 06/07/2019 - 05:25

Heute vor 5 Jahren:
Am 5. Juni wurde ein weiteres Urteil wegen sexueller Übergriffe auf Minderjährige, die sich zu einem großen Teil auf der Jugendburg Balduinstein ereigneten, gesprochen. Der 54-jährige Angeklagte, bekannt unter dem Fahrtennamen eines ebenfalls einschlägig bekannten römischen Kaisers, war langjähriges und engagiertes Mitglied des Bildungswerkes, dem die Burg gehört und Gründungsmitglied des Autonomen Wandervogels, der sich sehr regelmäßig auf der Burg aufhielt. Er war zunächst wegen 27 Übergriffen, davon 24 Fällen des Kindesmissbrauchs, angeklagt. Da sich aber nicht sicher beweisen ließ, dass das/die Opfer zum Tatzeitpunkt noch unter 13 Jahren alt war, konnte der Tatbestand des Missbrauchs aufgrund Verjährung nicht dingfest gemacht werden. Letztlich wurde er wegen dreier nachgewiesener Übergriffe verurteilt. Er erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Als Bewährungsauflage hat er drei Beratungsgespräche bei der psychiatrischen Ambulanz in Trier wahrzunehmen, um seine weitere Therapiebedürftigkeit abzuklären, zudem zahlt er jeweils eine niedrige vierstellige Summe an Schmerzensgeld an die beiden Opfer.

Wieder deuteten die Schilderungen und Aussagen der Beteiligten darauf hin, dass auf der Jugendburg Balduinstein über Jahre hinweg eine Art von pädophilem Netzwerk existiert hatte, in dessen Rahmen die Täter frei agieren konnten und Zugriff auf die Jungen erhielten.

Bereits im vergangenen Jahr verurteilt wurde ein 37-jähriger Ordensführer (und ebenfalls Gründungsmitglied) des Autonomen Wandervogels. Dieser wurde wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu 2 Jahren und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Die Zeugenaussagen im damaligen Prozess hatten die Ermittlungen gegen weitere Mittäter des Netzwerkes Balduinstein ins Rollen gebracht. Gegen vier weitere Personen, teilweise Wandervögel, teilweise Mitglieder im Bildungswerk Balduinstein, wird derzeit noch ermittelt. Der jetzt Verurteilte war zudem tätig im Filmteam des ursprünglich geplanten Filmes zur heutigen Jugendbewegung „Fürsten in Lumpen und Loden“. Das Projekt wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unmittelbar abgebrochen.

Quelle: Rhein-Zeitung 06.06.2014

 

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Gerhard Neudorf

Scouting - Do., 06/06/2019 - 05:23

Heute vor fünf Jahren, am 06. Juni 2014, ist Gerhard Neudorf friedlich im Kreise seiner Familie entschlafen. Er wurde 75 Jahre alt. Seine bündische Heimat hatte Gerhard im Wandervogel Deutscher Bund (WVDB), dessen Gruppe in Langen er vor über vierzig Jahren gegründet hatte. Daneben war er Mitbegründer der „Kulturinitiative lebendig leben“, welche 1988 während des damals 75-jährigen Meissnerlagers entstand. Aus dem Geiste der idealistischen deutschen Jugendbewegung und ihrem eigenen lebendigen Leben und Denken heraus wollte (und will) die Kulurinitiative an heutigen Aufgaben arbeiten.

Dieses Anliegen war nicht nur eng mit der Person von Gerhard verknüpft – er verkörperte sie auch in seinem eigenen Leben. Mit musischen, pädagogischen und wirtschaftspolitischen Seminaren, Tanzwochen, durch ihre Zeitschrift ‚Idee und Bewegung‘ und besonders mit ihren Festen u.a. auf Burg Ludwigstein hat die Kulturinitiative einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Ohne Gerhard, sein unermüdliches Engagement, seine Begeisterungsfähigkeit und Lebensfreude, seinen Idealismus und Schwung, sein Menschenbild und seine Bildungsauffassung und sein vielfältiges und offenes Wesen wäre all dies kaum möglich gewesen. Gerhard war auch langjähriger Herausgeber der Zeitschrift der Kulturinititiative ‚Idee und Bewegung‘.

Bildnachweis: www.vdh-ki.de

 

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Kategorien: Pfadfinder

Bundesvorstand unterzeichnet offenen Brief und fordert ein Moratorium im Braunkohlerevier

Neues von der DPSG - Mi., 06/05/2019 - 09:25

Stellvertretend für die den DPSG Bundesverband hat der Bundesvorsitzende Joschka Hench zuletzt einen Brief an den NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit unterzeichnet.

Die Landesregierung NRWs solle ein Moratorium erlassen, „das die weitere Zerstörung der von Tagebauen bedrohten Dörfer und des Hambacher Waldes verhindert, bis die politischen Entscheidungen zum Kohleausstieg getroffen und umgesetzt sind.” Die Unterzeichner fordern, dass die Dörfer und der Wald dauerhaft erhalten bleiben. Dafür solle die Landesregierung grundsätzlich eine Bestandsgarantie aussprechen.

Den offenen Brief im Wortlaut findet ihr hier .

Weitere Informationen zur Klima-Allianz Deutschland findet ihr hier.

Diese Organisationen haben den offenen Brief mit unterzeichnet.
Kategorien: Pfadfinder

Deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder bereiten sich auf das größte Zeltlager der Welt vor

Neues von der DPSG - Mi., 06/05/2019 - 07:57

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt werden vom 22. Juli bis 2. August 2019 zum 24. World Scout Jamboree zusammenkommen. Die Gruppe von jungen Teilnehmenden zwischen 14 und 17 Jahren sowie erwachsenen Freiwilligen von allen Kontingenten im Umfang von insgesamt rund 45.000 Menschen werden dabei in West Virginia/USA das größte Zeltlager der Welt errichten, welches von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus den USA, Mexiko und Kanada organisiert wird.

Das deutsche Kontingent in den USA

In Deutschland haben sich der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) unter dem Dach des „Ring deutscher Pfadfinderverbände“ (RdP) zum gemeinsamen Deutschen Kontingent zusammengeschlossen. „Zum zweiten Mal reisen wir als gemeinsame deutsche Delegation auf ein World Scout Jamboree und freuen uns, eines der größten Kontingente zu stellen“, betont Ringkontingentsleiter Tiemo Slodowy. Ein vierzigköpfiges Team von Ehrenamtlichen bereitet die Reise der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern seit zwei Jahren intensiv vor.

Vorbereitung der deutschen Units auf das World Scout Jamboree

An Christi Himmelfahrt trafen sich 1.240 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem ganzen Bundesgebiet zum Vorlager im BdP-Bundeszentrum Immenhausen. Dort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit den anderen Teilnehmenden, beispielsweise beim „Friendship Award“ zu vernetzen und gemeinsam bei Lagerfeuer, Singerunden und Challenges auf das „Abenteuer Jamboree“ vorzubereiten.

Die Pfadfindergruppen organisieren sich beim Weltpfadfindertreffen in 30 Einheiten („Units“) zu je 40 Personen. Eine einzelne Unit besteht aus 36 Jugendlichen und vier erwachsenen Leiterinnen und Leitern. Jede Unit plant ihr Jamboree-Programm eigenständig, dazu gehören auch Vor- und Nachtouren durch Kanada und die USA. Eine Besonderheit stellt die deutsch-französische Unit dar, in der die Vorbereitungen zweisprachig verlaufen und sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stattfinden.

Zur Vorbereitung auf die internationalen Begegnungen beim World Scout Jamboree in den USA bereiteten sich die deutschen Teilnehmenden im Immenhausen beim „Cultural Day“ ein typisches Gericht ihrer Region zu. Neben den deutschen Klassikern wie Käsespätzle, Knödel und Reiberdatschi wurden in der deutsch-französischen Unit Crépes zubereitet. Mit regional typischen Trachten, Tänzen und Gesängen wurde bereits beim Vorlager die Vielfalt von Pfadfinden in Deutschland deutlich.

Die Vorfreunde auf die Teilnahme am größten Pfadfindertreffen der Welt ist auch bei Annabelle Daum (17) aus Hannover zu spüren: „Ich hoffe viele offene Menschen kennenzulernen, mit denen ich mich austauschen kann!“. Julia Barbeither (14) aus Hamburg ergänzt: „Das Jamboree ist eine einmalige Chance, neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen sowie Abenteuer zu erleben“. 

Weitere Informationen zum Deutschen Kontingent beim Weltpfadfindertreffen in den USA und live-Berichte während der Veranstaltung finden Sie auf der Website www.worldscoutjamboree.de sowie bei Facebook, Twitter, Instagram und YouTube unter dem Hashtag #wsjrdp.

Das Motto „Unlock a new world” des World Scout Jamboree

Das 24. Weltpfadfindertreffen steht unter dem Motto „Unlock a new world“. Dieses verdeutlicht die Kernziele des 1920 ins Leben gerufenen World Scout Jamborees: Abenteuer zu erleben, neue Kulturen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Vom 22. Juli bis 02. August werden im Summit Bechtel Reserve in West Virginia / USA dazu 45.000 scouts und guides aus mehr als 200 Ländern und Gebieten teilnehmen. Veranstalter sind die World Organization of the Scout Movement (WOSM), dem auch der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) angehört, sowie die nationalen Pfadfinderverbände in Mexiko, Kanada und den USA. Mehr Informationen auf www.scout.org / www.2019wsj.org.

 

 

Presse-Hinweis:
Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer redaktionellen Berichterstattung und stellen Ihnen dafür gerne Materialien (z.B. Factsheets) zur Verfügung. Diese finden Sie unter:
www.worldscoutjamboree.de/presse/.

Außerdem stehen wir Ihnen für Rückfragen unter media@worldscoutjamboree.de bereit.

Presse-Fotos/Videomaterial:
Gerne können wir Ihnen auf Anfrage Pressefotos und Videomaterial vom vorherigen 23. World Scout Jamboree 2015 in Japan, vom Vorlager des World Scout Jamboree 2019 in Immenhausen sowie Fotos vom Gelände des 24. World Scout Jamboree 2019 in den USA übermitteln.

Deutsches Kontingent zum 24. World Scout Jamboree 2019
Kategorien: Pfadfinder

Make your Stuff!

Scouting - Mi., 06/05/2019 - 05:59

Am vorletzten Wochenende trafen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom „Stamm Drachen“ aus Mainhausen zu einem kleinen, aber feinen Lager unter dem Motto „Make your Stuff!“ Bei fantastischem Wetter wurden die Kohten (Pfadfinder-Zelte) aufgebaut. Zwei Mitglieder erhielten ihr Klufthemd und konnten ihre ersten Abzeichen aufnähen. Viel Spaß hatten alle bei den drei Workshops, die an beiden Tagen angeboten wurden. Mit Hilfe von Holzbrennern wurden aus hölzernen Frühstücksbrettchen tolle individuelle Kunstwerke geschaffen. Dank Siebdrucktechnik konnte sich jede*r Teilnehmer*in ein eigenes T-Shirt mit dem Stammeslogo bedrucken. Und zu guter Letzt wurde nach gut zweijähriger Arbeit auch das neue Liederbuch „Der dicke Schorsch“ fertig, von dem sich alle ihr persönliches Exemplar erstellten, das dann am Abend bei einer entspannten Singerunde am Lagerfeuer gleich eingeweiht wurde.

Wenn du Lust hast, selbst kreativ zu werden, komme in unsere Gruppenstunde immer dienstags um 17:15 Uhr auf unserem Gelände am Schwalbennest.

Bleibe stets „Up to Drachen“ auf unserer Webseite (www.pfadfinder-seligenstadt.de) und folge uns auf Instagram (www.instagram.com/stammdrachen).

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Helmut „Helle“ Hirsch

Scouting - Di., 06/04/2019 - 05:22

Heute vor 82 Jahren, am 04.06.1937, wurde Helmut „Helle“ Hirsch im Alter von 21 Jahren in Berlin durch das Fallbeil hingerichtet. Helle war Angehöriger der dj.1.11., deutsch-jüdischer Student und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Zu der bündischen Jugend war er im Alter von 15 Jahren in Stuttgart gestoßen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte Helle nach Prag, um studieren zu können. Auf Anregung von Tusk, dem Gründer der dj.1.11., kam Helle in Verbindung zur Hitler-feindlichen Schwarzen Front. Diese überzeugten ihn, einen Sprengstoffanschlag an Heiligabend auf eine Säule des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg zu verüben. Der Anschlag wurde bereits im Vorfeld durch Spitzel verhindert und Helle Hirsch verhaftet und im Anschluss zum Tode verurteilt. Der Fall Helle war den Machthabern willkommener Nachweis für die staatsgefährdende Gesinnung der Bündischen Jugend und insbesondere der dj.1.11.

Hier geht es zum Wikipediaeintrag

Mehr auch im Buch von Fritz Schmidt „Helmut Hirsch. Ein junges Leben vom Nationalsozialismus gewaltsam ausgelöscht“

 

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Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Arno Klönne

Scouting - Di., 06/04/2019 - 05:21

Heute vor vier Jahren, am 04.06.2015, verstarb Professor Arno Klönne in seinem 84. Lebensjahr. Er war Soziologe, Politikwissenschaftler und aufgrund seiner profunden Kenntnisse vielgefragter Fachmann insbesondere auf dem Gebiet der Jugendbewegung unmittelbar vor und während des Nationalsozialismus. Kaum eine wissenschaftliche Tagung der „Szene“ konnte und wollte auf seinen kompetenten Input verzichten. Geboren wurde er am 04. Mai 1931 in Bochum. 1978 wurde er auf eine Professur an der Universität Paderborn berufen, 1995 emeritiert. Sein Werk „Jugend im Dritten Reich: Die Hitlerjugend und ihre Gegner“ gilt als Standardwerk.

Wikipedia-Eintrag über Arno Klönne.
Bildnachweis: ludger1961 bei Wikipedia

 

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Kategorien: Pfadfinder

85. Bundesversammlung: Der Verband bekommt eine neue Ordnung und Nachhaltigkeit steht im Fokus

Neues von der DPSG - Mo., 06/03/2019 - 09:42

Die Verbandsordnung ist die Grundlage des Handelns aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG. In einem mehrjährigen Prozess wurde das Dokument verständlicher in der Sprache und inhaltlich präziser gemacht. Themenfelder wie das Menschenbild, die christliche Lebensorientierung oder die pfadfinderische Methodik wurden weiterentwickelt. Die Ordnung soll Leiterinnen und Leitern Orientierung geben und hilft bei der pädagogischen Arbeit. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wird in Gruppenstunden thematisiert, was das Pfadfinden in unserem Verband ausmacht.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

In einem Studienteil arbeiteten die Delegierten am zweiten Tag der Bundesversammlung in Kleingruppen zum Thema nachhaltige Entwicklung. Die 17 politischen Ziele der Vereinten Nationen streben eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene an. Viele der Themen werden bereits durch die Arbeit der Bundesfacharbeitskreise Internationale Gerechtigkeit, Ökologie und Inklusion in den Verband getragen. Durch die Mitarbeit von Vertretenden aller Diözesen wurde die Verbreitung der „17 Ziele“ noch einmal forciert. Beim Großzeltlager „Pfingsten in Westernohe“ wird es Aktivitäten für alle Teilnehmenden geben.

Nachhaltige Verpflegung

Bei der Bundesversammlung standen über 30 Anträge und Initiativanträge auf der Tagesordnung. Passend zu den Zielen der Vereinten Nationen wurde ein Antrag zur nachhaltigen Verpflegung beschlossen. Der Bundesverband muss in Zukunft bei allen Veranstaltungen darauf achten, dass die Versorgung der Teilnehmenden aus Produkten besteht, die ökologisch, fair gehandelt und vornehmlich vegetarisch sind.

„Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist uns der Umweltschutz und ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sehr wichtig. Entsprechende Gebote finden sich auch in unserem Pfadfindergesetz. Dieser weitreichende Beschluss stellt unsere Planungsteams vor große Herausforderungen. Wir setzen mit unseren Bemühungen aber ein Zeichen für Nachhaltigkeit“, sagte der Bundesvorsitzender Joschka Hench.

Konzept für politische Bildung

Bereits vor zwei Jahren wurde die Arbeitsgruppe politische Bildung durch einen Beschluss der 83. Bundesversammlung eingesetzt. Jetzt wurde ein neu erarbeitetes Konzept „Politische Bildung“ beschlossen. Die Delegierten sehen in der politischen Bildung eine wichtige Aufgabe des Verbandes und dankten den Autorinnen und Autoren des Konzeptes. Die DPSG versteht sich auch als Verband, der zur Bildung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beiträgt. Daraus ergibt sich der Anspruch auch das politische Handeln pädagogisch zu begleiten. Die Bundesvorsitzende nannte in Ihrer Eröffnungsrede auch ein Beispiel für politisches Engagement:

„Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind wir seit jeher in Europa und der ganzen Welt unterwegs. Wir haben keine Angst vor Grenzen, anderen Nationen, Kulturen und Religionen. Wir setzen uns für ein solidarisches und weltoffenes Europa ein.“

Die Arbeitsgruppe wird in Zukunft Materialien erarbeiten, die für die politische Bildung im Verband genutzt werden können.

Neben dem Konzept zur politischen Bildung wurde auch das überarbeitete Konzept des Fachbereiches Inklusion vorgestellt und beschlossen.

Weitere Beschlüsse

Die Jahresaktion 2021 wird sich unter dem vorläufigen Titel „Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind MITTENdrin“ damit beschäftigen, welche Rolle die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG für unsere Gesellschaft spielen.
Nach dem Großzeltlager „Leuchtfeuer“ für Leiterinnen und Leiter im letzten Jahr, wurde jetzt ein Prüfauftrag beschlossen. Es soll geklärt werden, ob Treffen für Leitende regelmäßig stattfinden können. Um die Chancen moderner IT-Systeme im Verband noch besser nutzen zu können, wurde beschlossen ein Konzept für die digitale Infrastruktur der Zukunft auszuarbeiten.

Alle weiteren Beschlüsse sind online abrufbar.

Über die Bundesversammlung

Jedes Jahr findet eine ordentliche Bundesversammlung der DPSG statt. In diesem Jahr reisten ca. 150 Teilnehmende, darunter 76 Delegierte, Gäste und Helferinnen und Helfer nach Kall-Steinfeld. Die Teilnehmenden kamen auf Einladung des gastgebenden Diözesanverbandes Aachen in den kleinen Ort in der Eifel. Tagungsort war das Kloster der Salvatorianer zu Steinfeld. Anna Sauer (Bundesvorsitzende), Joschka Hench (Bundesvorsitzender) und Matthias Feldmann (Bundeskurat) leiteten die Veranstaltung, die von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag andauerte. Zu Gast waren unter anderem der Kontaktbischof für die DPSG, Dr. Michael Gerber, BDKJ Bundesvorsitzender Thomas Andonie und der Vizepräsident von missio Aachen Dr. Gregor von Fürstenberg.

Die DPSG

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Die Delegierten der 85. Bundesversammlung im Tagungsraum Gruppenfoto vieler Teilnehmender der 85. Bundesversammlung. Im Studienteil wird über die 17 Ziele diskutiert. Die Delegierten Stimmen über einen Antrag ab. | Alle Fotos: Sebastian Humbek | DPSG
Kategorien: Pfadfinder

Waldeck Liederfest 2019

Scouting - Mo., 06/03/2019 - 08:53

Das traditionsreiche Festival zu Pfingsten im Hunsrück vermisst in diesem Jahr die Grenzen seiner musikalischen Heimat/en. Wie in jedem Jahr lockt die Waldeck an Pfingsten zahlreiche Besucher in den Hunsrück. In diesem Jahr wird einiges an Experimentierfreude und Unerwartetem geboten, an Grenzgang, Aufbruch und hellwacher Gegenwart. Der Liedermacher Carsten Langner führt dabei als Moderator durch das Wochenende.

Programm:
Freitag, 07.06.2019
20:30 Folk-Blues-Künstler Biber Herrmann Simon & Jan mit clownesquen Texten

Samstag, 08.06.2019
ab 11:30 Pfingstgespräch 1964-1969 Waldeck- Festivals & Essener Songtage: Von Folk bis Rock mit Tom Schroeder & Uli Holzhausen
13:00 Dutschki Trio: Michael Bauer liest zu Sechzigerjahre-Melodien aus seinem 68er Roman „Dutschki vom Lande“
Ab 15:00 Supergitarrist Peter Finger „Wie wir sind die Bühne“ Berliner Liedermacher. Sieger des Turiseder Toubadorum 2018
20:00 6 Straßenmusikanten
22:00 Ethno Collective

Sonntag, 09.06.2019
11:30 Zweiter Teil des Pfingstgesprächs
13:00 Open Stage Talente
15:00 Miss Allie, Songwriterin
16:00 Strom und Wasser Konzert, Heinz Ratz – Arbeit mit geflüchteten Musikern 20:00 Götz Widmann m. Liedern
22:00 Jens-Paul Wollenbert&Pojechaly. Lieder mit Wortgewalt.

www.burg-waldeck.de

Kategorien: Pfadfinder

Dokumentationsfilm Großfahrt

Scouting - Mo., 06/03/2019 - 08:42

Ein gelungener Dokumentationsfilm aus der Reihe „Echtes Leben“ über die in traditioneller Form erfolgte Großfahrt einer Pfadfinderinnensippe mit dem Titel „Freiheit ohne Eltern“ findet sich im Archiv der ARD.

 

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Agnes Baden-Powell

Scouting - So., 06/02/2019 - 05:26

Heute vor 74 Jahren, am 02. Juni 1945, verstarb im Alter von 86 Jahren Agnes Baden-Powell (Azzie). Sie war die Schwester von Bi-Pi und die erste Weltführerin der Pfadfinderinnenbewegung nach deren Gründung im Jahre 1910. Aus ihrer Feder stammt das „Handbook of the Girl Guides“. Ihre wesentliche Rolle bei der Gründung der weltweiten Pfadfinderinnenbewegung wurde hierzulande viele Jahre gänzlich unterschätzt – galt doch ihre Nachfolgerin ab 1917, Olave Baden-Powell, die Ehefrau des Gründers, als diejenige, der sämtliche Verdienste zustanden und welcher beim „Founders Day“ jährlich am 22.02. gedacht wird. Agnes blieb jedoch stellvertretende Vorsitzende der Girl Guides bis zu ihrem Tode. Ihr oblag es, in den schwierigen Anfangsjahren der Pfadfinderinnenbewegung, Vorurteile aus dem Wege zu räumen, dass es sich bei den Pfadfinderinnen um eine Art Amazonenzusammenschluss handle und aus der jungen, rasch wachsenden Bewegung eine Organisation zu formen.

Mehr zu Agnes Baden-Powell insbesondere auf den englischen Wikipediaseiten. Und für die Personen mit weiteren Fremdsprachenkenntnissen hier ein Dokumentationsvideo über Agnes.

 

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Kategorien: Pfadfinder

Grenzübertritt und Auslandsaufenthalt mit Minderjährigen

Scouting - So., 06/02/2019 - 05:25

Für die Pfadfinder allerorten Alltagsgeschäft, so kann doch der Auslandsaufenthalt mit Minderjährigen einige unverhoffte Überrraschungen bereit halten. Damit die Reise nicht schon an der Grenze ein unverhofftes Ende findet, sollten einige Dinge beachtet werden. Auch wenn Pfadfindergruppen stets anhand ihrer Kluft als solche und zusammengehörig erkennbar sein sollten, befreit es sie nicht von den bürokratischen Gegebenheiten (=Gesetzen) anderer Länder.

Grundsätzlich dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht ohne Betreuung von Erwachsenen verreisen. Ryanair untersagt z.B. die Buchung bei unter 16-jährigen ohne Begleitung eines Erwachsenen. Jugendliche ab 16 Jahren können zwar auch ohne Aufsicht Urlaub machen, scheitern aber schon bei der Buchung der Reise, da sie gemäß §110 BGB nur Geschäfte im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten (Taschengeld) abschließen dürfen und ein Auslandsflug diesen Rahmen oft überschreitet. So muss die Reise von einem Erziehungsberechtigten abgeschlossen oder genehmigt werden, d.h. zumindest eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern vorgelegt werden. Neben dem obligatorischen Personalausweis beziehungsweise dem Reisepass sollten Jugendliche zudem auch eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern dabei haben, die darin den Urlaub ausdrücklich erlauben. Eine elterliche Reisegenehmigung sollte auch dann mitgeführt werden, wenn eine andere volljährige Person mitreist, die nicht das Sorgerecht hat. (Gruppenführer!) Minderjährige, die ohne eine solche Vollmacht ins Ausland reisen, können an der Grenze zurückgewiesen werden. Die Reisevollmacht berechtigt außerdem zu allen Geschäften, die im Rahmen einer Urlaubsreise üblicherweise getätigt werden wie zum Beispiel die Übernachtung auf Campingplätzen, Restaurantbesuche und Einkäufe.

Neben der schriftlichen Erlaubnis der Eltern sollten in der Vollmacht das Ziel der Reise, Reisedauer (bzw. der Zeitraum für den die Vollmacht gelten soll) sowie die Telefonnummer der Eltern, unter der sie erreichbar sein müssen (!) vermerkt sein. Die Reisevollmacht darf nicht älter als sechs Monate sein. Reist eine volljährige Begleitperson mit, die nicht das Sorgerecht hat, sollte auch dies im Dokument stehen. Zusätzlich müssen Kopien der Personalausweise der Eltern mitgeführt werden. Denn nur so ist es einem Polizisten oder Zollbeamten im Ausland möglich, die Echtheit der Unterschriften auf der Vollmacht zu prüfen. Die Reisevollmacht sollte zusätzlich in der Landessprache des Gastlandes verfasst sein. In einigen Ländern genügt auch eine englische Übersetzung. Haben beide Eltern das Sorgerecht, müssen auch beide unterschreiben! In einigen Ländern (wie Brasilien) muss die Reisevollmacht zusätzlich vorab z.B. durch die jeweilige Auslandsvertretung beglaubigt werden. Auch verlangen einige Länder eigene Formulare für die Einreise von Minderjährigen. Diese können direkt von der Webseite der Botschaft des Reiselandes herunter geladen werden. Über die Auflagen zur Einreise von Minderjährigen kann man sich auf der Webseite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de (Länderinformationen) und der Botschaft des jeweiligen Reiselandes informieren. So heißt es zu Frankreich: Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten darüber hinaus auch eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen. Eine deutsche und englische Vorlage für eine Reisevollmacht ins Ausland kann man zudem auf der Seite https://www.forium.de/redaktion/jugendreisen-sicher-im-urlaub-ohne-eltern/1/ herunterladen. Am besten solltet ihr die Anmeldevordrucke vor entsprechenden Fahrten direkt so gestalten, dass sie den Auflagen genüge tun und diese Dokumente jederzeit mit euch führen. Gerät man im Ausland in eine Polizeikontrolle und kämpft dann zusätzlich auch noch mit Verständigungsschwierigkeiten (die Weigerung französischer Polizisten, Englisch zu verstehen, gehört wohl mit dazu) ist zumindest Ungemach vorprogrammiert.

Quelle: scouting 03-11
Bildnachweis: DPB Hag Rheintöchter Bonn

 

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Bund Europäischer St. Georgs-Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Scouting - So., 06/02/2019 - 05:25

Die Gründung des Bundes Europäischer St. Georgs-Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BESP) erfolgte 1990, als einige Stämme des Europäischen Pfadfinderbundes Sankt Georg (EPSG) austraten. Vorangegangen war eine Auseinandersetzung um die Bildung eines Gaues, was der Satzung der EPSG allerdings widersprach. Der BESP ist ein freier Zusammenschluss von Pfadfinderstämmen, die jeweils relative Freiheit in Struktur und Form der Gruppenarbeit genießen. Er ist Mitglied der World Federation of Independent Scouts (WFIS) und möchte ein gemeinsames Zusammenleben auf christlich-ökumenischer Grundlage verwirklichen. Er beruft sich auf die Grundlagen der Pfadfinderbewegung nach Baden-Powell (inklusive Probenordnung). Die Homepage des Bundes ist leider nicht mehr erreichbar, aber die drei Stämme Noah, Windrose und Graf Folke Bernadotte sind durchaus noch rege.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Christliche Pfadfinder und die Bibel

Scouting - Sa., 06/01/2019 - 05:35

Spurensuche und Arbeit am biblischen Text. Ein Werkbuch. Der Verfasser dieses Werkbuches, Klaus Jakob Hoffmann, Jahrgang 1928, studierte Theologie und Soziologie in Frankfurt, Heidelberg und Cleveland/Ohio. 1957 lernte er dort im Rahmen seiner „fieldwork”-Tätigkeiten sowohl bei den Boys-Scouts als auch beim YMCA (CVJM) das amerikanische „award-system“ kennen, das er später in Deutschland auf seine eigene kirchliche Jugend- und Pfadfinderarbeit unter dem Kreuz im Schild, dem Eichenkreuz und Kreuz in der Lilie übertrug. Ein Beispiel dafür ist der 1958 herausgekommene Leitfaden für Jungschararbeit, der ganz auf dem  Awardsystem der US Scouts aufgebaut war. Seine intensive Mitarbeit im „camping program“ der Troop 148 der Boys Scouts of America führte zu einer lebenslangen Mitgliedschaft im Orden der hölzernen Palme. Eine Verpflichtung für die Gründung und Aufbau von Pfadfindergruppen in Deutschland, was er danach mit beruflicher  Unterbrechung auch tat. Details nachlesbar in „scouting“ 02-07 (23. Jhg.) S.12-15.

Vor einigen Jahren stellte er fest, dass unter den christlichen Pfadfinderbünden lediglich der BPS in seinem Spezialproben-Programm konsequent die amerikanische Pfadfindertradition aufgenommen hat. Schon ab Erwerb der Bronzelilie können weitere Awards (Spezialabzeichen) aus der Reihe von 24 Spezialproben erworben werden. Für Hoffmann Grund genug, sich dieser Pfadfinderschaft anzuschließen. In seinem Stamm „Turmfalke“ in Neu-Anspach schult er u.a. Sippenführer, wie man eine Andacht hält. Seine Erfahrungen haben dabei zum ersten Teil dieses Buches geführt.

Im zweiten, viel größeren Teil des Buches, geht es um die Bibelkenntnis der christlichen Pfadfinderführer/innen, die ja Voraussetzung für eine gute Andacht in der Gruppe bildet. Dazu kommt, dass die Prüfung zum  Spezialprobeabzeichen „Bibel“ die Teilnahme an einem Bibelseminar voraussetzt. Ein solches Seminar, speziell für Pfadfinder aufbereitet, wird im zweiten Teil des Werkbuches angeboten, in dem Jahre lange Erfahrungen, Gespräche und Fragestellungen am Lagerfeuer einfließen. Sie wollen den Pfadfinder auf die Spur der in der Bibel erkennbaren Heilsgeschichte Gottes führen. Der ökumenisch eingestellte Autor schreibt als Altpfadfinder und Kreuzpfadfinder nicht nur für die BPS, sondern auch für alle anderen Christlichen Pfadfinder, die er mitnehmen möchte auf seine Entdeckungsreise.

Autor: Klaus Jakob Hoffmann
ISBN 978-3-88778-342-6
158 Seiten
Format: 15 x 21,5 cm
Sprache: deutsch
Hardcover
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Kategorien: Pfadfinder

Zeltplatz und Hütte Hummelbühl

Scouting - Fr., 05/31/2019 - 06:30

Der Zeltplatz liegt auf einer ruhigen Waldsiedung in 72275 Alpirsbach im Nordschwarzwald, ist aber trotzdem Ortsnah. Alpirsbach ist gut mit Bus und Bahn erreichbar. Der Dachboden im Haus bietet Schlafplätze (Isomatte und Schlafsack) für bis zu 10 Personen. Der mittlere Stock bietet einen kleinen Gruppenraum mit Kaminofen. Im Kellergeschoss befindet sich eine Küche, die aber nur für den Notfall dienen soll. Der Zeltplatz bietet Platz für ca. 35 Personen. Eine Grillstelle sowie 2 Fußballtore sind vorhanden. Im umliegenden Wald kann man sich austoben und die Natur entdecken. Hummelbühl hat keine Toiletten! Daher bitten wir zu beachten, dass entweder die freie Natur genutzt werden muss, oder man sich Dixi´s mieten muss. Eine Waschrinne mit fließendem Wasser ist vorhanden. Strom ist vorhanden.

In Alpirsbach gibt es ein Freibad, eine Brauerei, ein altes Kloster, Mini-Golf, Wanderwege, … diese Dinge sind alle zu Fuß erreichbar. Ein wenig außerhalb gibt es noch die Gaststätte „Untere Mühle“ in der man Kegeln kann. Weitere Informationen und Preise unter www.vcp-alpirsbach.de

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Kategorien: Pfadfinder

Privater Griff in die Kasse?

Scouting - Do., 05/30/2019 - 05:34

Außerordentliche Mitgliederversammlung der DPSG Schermbeck. Der ehemaligen Vorsitzenden wird vorgeworfen, sich widerrechtlich Geld für private Zwecke aus der Kasse der Gruppe „entliehen“ zu haben und dieses über gefälschte Belege versucht zu haben, zu verschleiern. Die Rede ist von einem höheren vierstelligen Betrag. Der Stamm erstattete Anzeige. Aufgefallen waren nicht nachvollziehbare Belege bei der Prüfung im Rahmen der Amtsübergabe an einen Nachfolger. Um für die Zukunft ähnliches zu verhindern, wurde jetzt bereits ein Finanzvorstand außerhalb der eigentlichen Stammesführung mit gegenseitiger Unterlageneinsicht eingeführt. Ein neuer Vorstand wurde gewählt.

Bild: Der bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung neu gewählte Vorstand.
Quelle: Schermbeck Online 21.05.2019

Hinweis der Redaktion: Leider sind solche Ereignisse nicht selten, gemeinhin geschieht dies in unterschiedlicher Schwere in jedem Verein früher oder später einmal. Vorbeugung bietet das Vier-Augen-System. Dies kann unterjährig zusätzlich zu jährlichen Kassenprüfungen auch den Zeitraum bis zur Entdeckung verkleinern und abschreckend wirken. Manche Banken bieten auch beim Online-Banking die Möglichkeit zum Vier-Augen-System, indem Überweisungen zuerst von einer zweiten Person freigegeben werden müssen, ehe sie erfolgen können. Nicht immer liegt eine kriminelle Absicht zugrunde, bisweilen handelt es sich schlicht um Überforderung bei der zeitnahen Abrechnung von Bargeldbeständen in der Kasse und „gemeinsamen“ Portemonaie von Privatgeldern und Gruppengeldern.

Kategorien: Pfadfinder

Schweißtreibende Renovierung

Scouting - Mi., 05/29/2019 - 05:23

Der Stamm Seeschwalben aus Plön vom Ring evangelischer Gemeinde-Pfadfinder (REGP) hat ein schweißtreibendes Wochenende hinter sich gebracht. Er saniert seit längerem Unterstände, Hütten und Klettergerüste auf seinem Pfadfindergelände, jetzt wurden der massive 30m lange Mast eines Kletterturms und die Seilbahn ausgetauscht. Das Aufrichten des Pfahls erfolgte mit dem Kran eines Baufahrzeugs, welches die Firma Smid kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte. Finanziell brachten sich zudem die Gertrud-Stiftung aus Preetz, der Plöner Lions-Club, die Johanniter Hilfsgemeinschaft und die Förde Sparkasse ein. Insgesamt werden 9000 € in die Renovierung gesteckt.

Bildnachweis: Seeschwalben
Quelle: Kieler Nachrichten 26.05.2019

Kategorien: Pfadfinder

Jahrestreffen + Ausstellungserfolg ArGe Pfadfinder

Scouting - Di., 05/28/2019 - 13:55

Liebe Freundinnen und Freunde der Pfadfinderphilatelie!
Unser Jahrestreffen mit Jahreshauptversammlung in Suhl vom 30.05. — 02.06.2019 nähert sich in großen Schritten:
44. Jahrestreffen der ArGe 2019 / Annual Meeting with elections….
30.05. — 02.06.2019 in Suhl/Thüringen
Michel Hotel Suhl, Platz der Deutschen Einheit 2
Kontakt: Gerhard Winter (winter-g@aon.at)oder Gottfried Steinmann (gottfried.steinmann@t-online.de)

Eine Zusage des örtlichen Briefmarkensammlervereins, unseren Tauschtag (Tausch und Plausch) am 01.06.2019 zu besuchen, liegt vor. Auch der örtliche Pfadfinderstamm ist verständigt worden. Das Jahrestreffen zu einem erfolgreichen Treffen zu machen, liegt an uns allen! Hier sei noch einmal auf die wichtige Teilnahme an der Jahreshauptversammlung, diesmal mit Vorstandswahl, hingewiesen und aufgefordert! Hierzu möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass sich laut Satzung jedes Mitglied durch schriftliche Vollmacht von einem auf der JHV anwesenden Mitglied vertreten lassen kann. Jedes anwesende Mitglied kann maximal 2 abwesende Mitglieder vertreten. Um an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen, muss man nicht am Jahrestreffen teilnehmen! Vielleicht kann sich das eine oder andere Mitglied unserer ArGe auch dazu entscheiden, nur zum Tauschtag und der anschließenden Jahreshauptversammlung zu kommen.

Wir gratulieren unserem Sammlerfreund und ArGe-Mitglied Gottfried Steinmann zu seinem Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft der Thematischen Philatelie in Rang 1!
Diese fand während der Internationalen Briefmarkenmesse in Essen vom 09. — 11.05.2019 statt.

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder bei 72-Aktionen

Scouting - Di., 05/28/2019 - 05:03

Der BDKJ ruft jedes Jahr zu seiner 72-Stunden-Aktion auf, bei der innerhalb dieses Zeitraumes Gute Taten vollbracht werden. Auch dieses Jahr waren wieder viele Pfadfindergruppen mit dabei. Die Selmer Pfadfinder bauten Insektenhotels, die Neustädter Pfadfindergruppe legte im interkulturellen „NeuStadtGarten“ einen „Barfußpfad“ an, die DPSG aus Hauenstein hatte sich vorgenommen, am Jugendzeltplatz der Gemeinde einen Unterstand zu errichten. Stamm Arche Noah in der Wedemark errichtete innerhalb der 72 Stunden Ansitzstangen für Greifvögel, gebaut. DPSG St. Pius Philippo Neri aus Bottrop kam bei der Instantsetzung des Außengeländes des Gemeinde-Kindergartens schwer ins Schwitzen bei Entfernung alter Spielgeräte und der Errichtung von neuen. Ähnlich beim Neustädter Stamm, welche im Außengelände des Familienzentrums St. Peter und Paul die Grundlagen für ein Kletterschiff legten. In der Tagespflege St. Franziskus legten DPSG-Pfadfinder in Ehingen zwei rollstuhlgerechte Hochbeete an. Das sind nur einige wenige Beispiele für das vielfältige Engagement!

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des BDKJ und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“, dem Motto der diesjährigen Aktion. Dabei stellen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in genau 72 Stunden mit Engagement und Spaß der Herausforderung, eine gemeinnützige, soziale, politische, ökologische und/oder interkulturelle Aufgabe zu lösen. Bundesweit waren dieses Jahr mehr als 3.300 Aktionsgruppen mit rund 80.000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen angemeldet.

Kategorien: Pfadfinder

Jugendbewegte unter den Tätern

Scouting - Mo., 05/27/2019 - 05:10

Heute vor 4 Jahren:
Der Ende Mai veröffentlichte Kommentar zum Aufarbeitungsbericht des Grünen-Vorgängers „Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz“ (AL) zu den pädophilen Strömungen innerhalb der Partei in Berlin hat eine große Medienresonanz hervorgerufen. Zwischen den siebziger und neunziger Jahren fand die pädosexuelle Forderung zur Aufhebung der Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern über den Bereich Schwule und die Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ Eingang in politische Forderungen. Dabei kommt der Bericht zum Ergebnis, dass der Bereich Schwule von Pädosexuellen dominiert gewesen sei und der Arbeitskreis „Jung und Alt“ eine nur schlecht getarnte reine Pädophilengruppe. Unter den Personen, welche die Anliegen der Pädosexuellen aktiv vertraten, befanden sich auch Jugendbewegte. An der Stelle, wo der Bericht der Grünen endet, forschten wir nach und trafen auf Bünde, deren pädosexuelle Tradition gut gepflegt wurde, aber auch auf völlig ahnungslose Bundesvorstände, welche die ihnen bislang unbekannte Vergangenheit ihres Bundesehrenrichters ehrlich entsetzt.

Der Gründer des Arbeitskreises „Jung und Alt“ war Fred Karst. Geboren um 1929 und verstorben im Jahr 1999 war er bereits 1980 zu fünf Jahren Gefängnis wegen sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt, als er aus dem Knast heraus im März 1983 Parteimitglied bei der AL wurde. Unmittelbar im Jahr nach seiner Entlassung baute er ab 1986 mit Gleichgesinnten einen „Nachbarschaftskeller für Schlüsselkinder“ in der Falckensteinstraße auf. Dort wurden Kinder von ihm und anderen Personen mehrfach sexuell missbraucht. Fred Karst wurde daraufhin erneut verurteilt und inhaftiert bis 1989. Im September 1992 rief er dann innerhalb der AL den Arbeitskreis „Jung und Alt“ ins Leben. Ob in dessen Umfeld weitere Missbrauchstaten erfolgten, konnte bislang nicht aufgeklärt werden. Selbst blieb er jedoch seinen Überzeugungen treu: Im Februar 1992 wurde er erneut wegen sexuellem Missbrauch eines achtjährigen Jungen verurteilt. Diesmal lautete das Urteil zwei Jahre auf Bewährung. Zu diesem Zeitpunkt war Fred Karst 66 Jahre alt und gemäß des Berichtes Jugendgruppenleiter beim [sogenannten] „Nerother Wandervogel e.V.“

[Klarstellung: Der im Bericht schlicht „Nerother Wandervogel e.V.“ genannte Jungenbund ist NICHT identisch mit dem bekannten Bund diesen Namens. Dessen Bundesführer FM betrieb in den achtziger Jahren (1982) bekanntermaßen erfolgreich eine Klage gegen den in Berlin-Kreuzberg ansässigen „Nerother Wandervogel e.V.“, der sich im Anschluss umbenennen musste in „Nerother Wandervogel Nord gegründet 1969 e.V.“ In seinem Buch „Die letzten Wandervögel“ schrieb FM dazu: „Die Nerother, als Kläger, sahen sich bald darauf in ihrer Einschätzung derer bestätigt, die unter dem Deckmantel von Jugendarbeit ihren Namen missbraucht hatten. 1990 wurde der Vorsitzende des Berliner „Nerother Wandervogel Nord gegründet 1969 e.V.“ [Günter C.] zu einer zweijährigen Haftstrafe wegen Kindesmissbrauchs verurteilt.“ Und die Geschichte setzte sich auch nach dem Erscheinen von FMs Buch (1994) fort: Der Gruppenführer Thomas B. des NWV Nord wird im Jahr 2004 zu viereinhalb Jahren wegen Kindesmissbrauchs verurteilt, ein weiterer Gruppenführern, Michael B., wird im gleicher Jahr verhaftet. Ein fünfzehnjähriger, den er in seiner Wohnung vergewaltigen wollte, hatte ihn angezeigt. Zuletzt war der NWV Nord mit einer Adresse in Kade, Sachsen-Anhalt, gemeldet. Fred Karst war zu keinem Zeitpunkt Mitglied des „richtigen“ Nerother Wandervogels. Siehe hierzu auch die Stellungnahme des Nerother Wandervogels unter www.nwv.de]

Seine sogenannten „Nerother“-Jungs hatte Fred Karst im Griff: Nachdem die Kreuzberger Frauengruppe der AL wiederholt Kritik an ihm und seinen pädophilen Gesinnungsgenosen geübt hatte, ließ er seine sogenannten „Nerother“ 1994 einen Besuch abstatten. Sie bedrohten die AL-Frauen. Der Austritt von Fred Karst bei der AL erfolgte im Mai 1995, vermutlich um einem drohendem Parteiausschlussverfahren zuvor zu kommen. Die heutige Vorsitzende der Berliner Grünen räumt institutionelles Versagen ein. Doch die jugendbewegte „Karriere“ des Fred Karst war 1995 mit seiner dritten Verteilung wegen sexuellem Missbrauch von Kindern noch nicht beendet: Noch im gleichen Jahr berief ihn Helmut Walizek, der damalige Bundesvorsitzende  des „Deutschen Pfadfinderbundes gegründet 1911 e.V.“ zum Bundesehrenrichter seines Bundes, was Fred Karst bis zu seinem Tod im Jahr 1999 blieb.

[Klarstellung: Der Deutsche Pfadfinderbund gegründet 1911 e.V. ist NICHT identisch mit dem Deutschen Pfadfinderbund oder dem DeutschenPfadfinderbund Hohenstaufen von 1911. Die heute aktiven Angehörigen des Deutschen Pfadfinderbundes gegründet 1911 e.V. (DPB 1911 e.V.) wurden von den Bericht der Grünen gänzlich überrascht. Der heutige Vorstand des DPB 1911 kam erst 1999 aus der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zu dem kleinen Bund aus Düsseldorf. Da war Fred Karst aber bereits verstorben. Wie der Vorstand betont, kennen nicht nur sie persönlich Fred Karst nicht, sondern auch keiner der übrigen heute aktiven Mitglieder. Die Motivation, die den frühreren Bundesvorsitzenden Helmut Walizek im Jahr 1995 dazu bewogen hätten, einen bereits mehrmals vorbestraften Sexualstraftäter zum Bundesehrenrichter zu ernennen, seien ihr unbekannt und absolut nicht nachvollziehbar. Dem Helmut Walizek hätten die persönlichen Lebensumstände von Fred Karst aller Wahrscheinlichkeit nach hingegen bekannt sein können. In einer internen Adressliste sei Fred Karst unter der Anschrift einer Justizvollzuganstalt in Berlin aufgeführt gewesen. Darauf seien sie aber erst von rosé vom AK Schatten aufmerksam gemacht worden, mit dem man jetzt in Kontakt stünde. Zwischen dem frühreren Bundesvorsitzenden Helmut Walizek und dem DPB 1911 bestünde nur noch loser Kontakt. Seit der Veröffentlichung der Vorwürfe gegen Fred Karst sei er telefonisch noch nicht errreichbar gewesen. „Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand möchte ich mit dem [Helmut Walizek] nix mehr zu tun haben. Wir lassen uns die Gruppe nicht kaputt machen. Wir distanzieren uns ausdrücklich in jeder Form von Fred Karst und dem Umstand, dass unser vorheriger Bundesvorstand ihn im Jahr 1995 zum Bundesehrenrichter unseres Bundes ernannt hat. Keinem unserer heute aktiven Mitglieder war die Biographie von Fred Karst bekannt oder kannte ihn. Die sind geboren worden, da war der schon tot! Spätestens seit 1999 bestanden zudem keinerlei Kontakte des Bundes durch Mitglieder oder Gruppen mehr nach Berlin.“ Die Homepage des Bundes DPB gegr. 1911 wurde nach Publikwerden der Vorwürfe in aller Eile vom Netz genommen. Zunächst wolllte man intern klären, wer Fred Karst überhaupt war, wann er Bundesehrenrichter wurde, wer ihn ernannt hatte. Die Homepage des DPB gegr. 1911 geht aber in Kürze mit einer offiziellen Stellungsnahme wieder ans Netz. Der Vorstand weiter: „Unsere Unkenntnis bezüglich Fred Karst kann keine Entschuldigung sein. Wir werden die Geschichte unseres Bundes und die Person unseres ehemaligen Bundesvorstand Helmut Walizek sehr kritisch überprüfen.“]

 

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