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Gottesdienst zum Thinking Day

Scouting - Di., 03/17/2020 - 04:03

Lasst die Welt ein bisschen besser zurück, als ihr sie vorgefunden habt! – World Thinking Day 2020 in der Johanneskirche Neudietendorf
„Diversity in our Movement“, was übersetzt werden kann mit „Lebendiges Miteinander in unserer Gesellschaft“ war das Thema des diesjährigen, weltweiten „Thinking Days“, der am 22. Februar anlässlich der Geburtstage von Olave Baden-Powell (22.02.1889 – † 25. Juni 1977) und Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell Lord of Gilwell (22.02.1857 in London – † 8. Januar 1941), den Gründern der Pfadfinderbewegung, gefeiert wird.

Die Nesse-Apfelstädter Pfadfinder*innen feierten diesen Tag zusammen mit den Kirchgemeinden der Region im Rahmen eines Gottesdienstes, wovon Florian Othzen berichtet:

Am 23. Februar 2020 feierten wir, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. Stamm Drei Gleichen und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen zusammen mit den Kirchgemeinden in der Johanniskirche den Thinking-Day.

Wie jedes Jahr hatten wir auch dieses Jahr wieder die Unterstützung vom Pfarrer und Altpfadfinder Michael Göring, welcher uns durch den Gottesdienst führte.
Dieses Jahr wurde der Gottesdienst von den Worten Baden-Powells begleitet, der sagte „Lasst die Welt ein bisschen besser zurück, als ihr sie vorgefunden habt.“
In einer ausdrucksvollen Predigt erläuterte uns Herr Göring, was mit diesem gemeint sein könnte und wie man es vollbringen sollte.
Der Gottesdienst war auch von Liedern durchzogen welche zum Teil christliche und zum anderen pfadfinderische Lieder waren.

Am Ende des Gottesdienstes wurden alle noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen, während nebenbei eine Diashow mit Bildern der letzten Ereignisse aus Stamm und Gilde zu sehen waren.

Bedanken möchten sich die Pfadfinder*innen bei der österreichischen Sicherheitsfirma EVVA, die für das Schlüsselsystem im Pfadfinderzentrum Drei Gleichen erneut ein Jahresguthaben für die Anfertigung der Zugänge im Wert von 200 Euro anlässlich des Pfadfinderfeiertages gespendet hat.

Foto:
Gottesdienst, Kaffee & Kuchen: Neudietendorfer feiern den Geburtstag der Pfadfindergründer

HINWEIS

Das Pfadfinderzentrum Drei Gleichen ist bis auf weiteres geschlossen und die Gruppenstunden und Treffen des VCP e.V Stamm Drei Gleichen sowie der VDAPG e.V. Gilde Drei Gleichen sind zum Schutz vor dem CORONA-Virus ausgesetzt!

Kategorien: Pfadfinder

Corona und kein Ende

Scouting - Mo., 03/16/2020 - 06:56

Gestern schrieb mein Redaktionskollege, mit dem Signal schon seit einigen Tagen heiß läuft, er frage sich, wann er aus diesem skurillen Traum wieder aufwache. Mir geht es ganz ähnlich. Und seit gestern Abend das Telefon klingelte, steht neben Chips und Gesellschaftsspielen für die daheimsitzenden Kindern plötzlich auch Corona persönlich mit am Tisch. Dabei ist die Sache noch harmlos: Die Freundin einer Arbeitskollegin meines Mannes zeigt Symptome, Testergebnis liegt aber noch nicht vor.

Man weiß ja, dass Pfadfinder – und Wandervögel erst recht – sich nicht schnell kirre machen lassen. Und Obrigkeitshörigkeit ist auch normalerweise nicht so ihr Ding. Es ergibt auch keinen Sinn, hier nochmal alle Verhaltenshinweise aufzulisten, die schon woanders stehen. Fakt ist: Je mehr die Sozialkontakte runtergefahren werden, desto weniger schnell breitet sich das Virus aus. Die Ausbreitung als solches lässt sich nicht mehr stoppen – jedenfalls hierzulande nicht – oder ließ sich unter den Rahmenbedingungen einer globalisierten Welt von vorneherein nicht.

Es geht tatsächlich „nur noch“ darum, dafür zu sorgen, dass die Anzahl derjenigen, die intensivmedizinische Behandlung benötigen werden, die Anzahl der verfügbaren Beatmungsgeräte zu keinem Zeitpunkt übersteigen sollte. Damit verzögert man zwar auch den Endpunkt der  „Durchseuchung“ (wenn erstmal 60-70% der Bevölkerung den Virus überstanden haben, breitet er sich nicht mehr mit dieser Geschwindigkeit aus), aber rettet Leben. Und nicht nur das Leben der kritischen Covid-19-Fälle, sondern auch aller anderen Patienten, die in den nächsten Monaten intensivmedizinischer Behandlung bedürfen.

Um auf die Ausgangsfrage meines Kollegen zurückzukommen: Ob die jetzt ergriffenen Maßnahmen der Schul- und Kita-Schließungen zu einer Reduzierung der Neuinfektionen geführt haben, sehen wir frühestens in 5, spätestens in 14 Tagen. Ob sie zu einer ausreichenden Reduzierung geführt haben, sehen wir auch erst dann. Und wenn sie erfolgreich zu einer Reduzierung geführt haben sollten – wird man dann am Ende der Osterferien die Gemeinschaftseinrichtungen wieder öffnen? Wird Schwarzbunt stattfinden?

Mit zeitlichen Prognosen sind die Medien hierzulande sehr zurückhaltend. Nur der Schweizer Tagesspiegel warf eine Zahl in den Raum: Ein bis zwei Jahre wird uns Corona im Griff halten. Wie er auf diese These kam, verbirgt sich hinter einer Bezahlschranke. Bei den derzeitigen Zuwachsraten (welche hoffentlich gebremst werden) wäre die deutsche Bevölkerung innerhalb von einem, spätestens zwei Jahren durchseucht und ausreichend immun – es sieht aber auch danach aus, als wäre eine Impfung ggf. schon früher verfügbar.

In den nächsten Tagen, Wochen, Monaten werden die Infiziertenraten täglich mächtig zulegen. Zeitlich um etwa 14 Tage verzögert ziehen dann auch die Zahlen der als geheilt Entlassenen nach. Leider auch derjenigen, denen nicht geholfen werden konnte. In manchen Kliniken werden bereits infizierte Ärzte, die keine Symptome zeigen, wieder zum Dienst herangezogen. Im gleichen Maße, wie die Immunität steigt, wird auch das öffentliche Leben wieder Einzug halten. Ob sich das Virus durch steigende Temperaturen beeindrucken lässt, ist fraglich. Doch der Mensch braucht Hoffnung und noch überwiegt die Ungläubigkeit, dass das jetzt wirklich real ist. Ja, die meisten werden überleben. Aber nicht alle. Sollte ich eine Prognose abgeben, wann wieder Versammlungen mit 1000 Leuten oder mehr stattfinden dürfen, so tippe ich auf: In einem Jahr, wenn es bis dahin einen Impfstoff gibt. Und sollte ich eine Prognose abgeben, wann es zu Ausgangssperren kommt, so würde ich sagen: In spätestens einer Woche, wenn die Neuinfektionsraten sich durch die Schul- und Kitaschließungen nicht ausreichend beeindrucken ließen. Jedenfalls noch vor den Osterferien, damit nicht alle Maßnahmen durch rege Reisetätigkeit ad absurdum geführt werden. Gegenwetten nehme ich gern entgegen, denn sie geben mir Hoffnung.

Kategorien: Pfadfinder

Alt-djler sucht Kontakt zu Kameraden

Scouting - Mo., 03/16/2020 - 06:03

Mit 75 bin ich schon ein alter Sack aber mit einem dicken Grinsen. Seit ein paar Jahren, bin ich dabei, meine Memoiren zu schreiben und wie das so geht wenn man im Gerhirnstübchen herumwurstelt, findet mand Dinge, die etwas Abstauben benötigen. So habe ich nach einiger Zeit im Scout-o-wiki einen Beitrag über den mindener kreis gefunden. Als alter djottler aus Karlsruhe habe ich schöne Erinnerungen and diese Zeit (1953-68) und unseren großen Treffen im Pfälzer Wald und im Hundsrück. Viele der damaligen Erlebnisse haben mich geprägt, so wie ich heute bin. Zurückblickend sind solche Zusammenhänge wirklich so leicht zu sehen, während, wenn man drin steckt, ist das einfach ein reiches Leben. Ich singe immer noch meine russischen Lieder, und meine Glampfe hab ich immer noch. Das Banjo und die Balalaika hab ich weitergegeben an die Jüngeren. Ja, was will ich denn? Nur mal klönen, mit jemadem, der in meiner Lage ist. Eine Teilnahme an Treffen wird wahrscheinlich nicht möglich sein: ich wohne in Brisbane, Australien und gesundheitlich stehts nich ums Beste. Also, hier ist einer der seine Fühler ausstreckt. Mal sehen was kommt. Meine djottler Name war Rodya von der Horte Maya in der Südweststadt von Karlsruhe; ; mein Hortenführer war Lothar Walser. Zu Rang und Bedeutung habe ichs nicht gebracht, aber ich war ein guter Indianer,… die muß es ja auch geben. Also tschüß dann und bis bald Wolfgang – Rodya <wolfkohla@gmail.com>

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinderbund Kreuzfahrer

Scouting - So., 03/15/2020 - 05:00

Der Pfadfinderbund Kreuzfahrer besteht seit dem Pfingstfest 1984 und hat Gruppen in Bad Homburg und Friedberg. Er entstand aus Jungengruppen der Heliand-Pfadfinderschaft, die aufgrund von unterschiedlichen Vorstellungen über Gruppenleben und Organisation aus dieser zuvor ausgeschlossen worden waren.  Seit 2004 verfügen die Kreuzfahrer auch über Mädchengruppen. Der Bund verfügt über eine gemeinsame Kluft, Gesetz&Versprechen sowie eine Probenordnung. Es handelt sich um einen christlichen Pfadfinderbund mit geschätzt knapp 100 Mitgliedern. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

 

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Kategorien: Pfadfinder

Gruppenstunden abgesagt

Scouting - Sa., 03/14/2020 - 11:04

Aufgrund der Coronakrise und in Analogie zur deutschlandweiten Schließung von Kindergärten und Schulen haben auch die Jugendgruppen der Pfadfinder- und Jugendbewegung zumindest überwiegend ihre Gruppenstunden bis auf weiteres, zumindest bis zum Ende der Osterferien abgesagt. In Analogie gilt dies auch für andere Veranstaltungen wie Fahrten und Lager, wobei hier bisweilen noch eine Abwägung in Hinblick auf die Teilnehmerzahlen und den Rahmenbedingungen (Abstandsregel einhaltbar) erfolgt.

Da mit der Einschränkung des öffentlichen Lebens schlicht der Versuch einhergeht, die zuletzt stark steigenden Fallzahlen von Neuinfizierten auf einem Maß zu halten, bei dem das deutsche Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen stößt, ist völlig offen, was nach den Osterferien hinsichtlich der Einschränkungen geschieht. Von der optimistischen These, dass das Virus von Wärme nix hält und sich mit steigenden Temperaturen von allein verabschiedet, ist inzwischen nichts mehr zu hören. In Madrid herrschen um die 20 Grad und es wurde aktuell zur Schutzzone erklärt.

Bleibt gesund!

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: tejo, Unser Schiff und die Jungenschaften 1945 bis 1949

Scouting - Sa., 03/14/2020 - 04:25

Von 1945 bis 1949 lebte Walter Scherf, bekannt unter seinem Fahrtennamen tejo, in Göttingen. Seine Wohnung, die Türmerwohnung auf dem Johannis-Kirchturm, wurde zum Zentrum der Jungenschaften in Niedersachsen. Vom März 1947 bis zum Herbst gab er die Rundbriefe der deutschen Jungenschaft unter dem Namen „UNSER SCHIFF” heraus. In diesen Jahren des Mangels an allem, auch Papier, ein großes Risiko. Aber diese Hefte waren unter den Veröffentlichungen für junge Menschen, die es in jenen Jahren gab, etwas Einmaliges, Besonderes. Sie waren der Versuch, nach Beendigung der Hitlerzeit neue Orientierungen zu geben, ohne auf den Pfaden der bemühten Re-Education oder der üblichen hergebrachten Schulpädagogik zu wandeln.

Tejo gelang es, eine Sprache zu finden, die von den Jungen unmittelbar verstanden wurde. So öffnete er ihnen eine bis dahin fremd gewesene Welt, die Welt der Dichter wie Bertolt Brecht, Georg Heym, Matsuo Basho und Li-tai-pe, aber auch die Welt der Märchen und Geschichten aus allen Kulturen, von Kakuzo Okakura und der Zeremonie des Tees, die Welt der Heikus. Das war nicht die Sprache der beamteten Lehrer, es war die Sprache einer neuen Freiheit. Und tejo gab eigene Gedichte dazu und Geschichten aus dem inneren Leben der Gruppen und Betrachtungen über die Variationsbreite menschlichen Lebens, Anregungen zum Nach-Denken. Unterstützt wurde der Gehalt der Hefte durch eigenwillige Grafiken, die weit entfernt waren von den üblichen Ausschmückungsbildern der gängigen Vereinsgazetten für Jugendliche.

Dazu kamen Lieder, handschriftlich gestaltet, die so anders klangen als sie gewohnt waren aus dem wandervogeligen Zupfgeigenhansl oder von Hans Baumann. Tejo schrieb Lieder für die Horten der Jungenschaften und versah sie mit ganz eigenen Melodien – sie verbreiteten sich über „UNSER SCHIFF”, aber auch mündlich, und sie gingen ein in das Liedgut der Bündischen.

Die auf billigem Nachkriegspapier gedruckten Hefte von „UNSER SCHIFF” sind heute kaum mehr in irgendeiner Bibliothek zu finden. Sie sind aber ein Einblick in eine ganz eigene Welt jugendlichen Lebens, der uns auch heute noch Wichtiges vermitteln kann. So hat Helmut König (helm) dafür gesorgt, dass sie sorgfältig nachgedruckt wurden. In einem längeren Essay hat er eine Einführung zu den Heften und zugleich eine Überschau über die Geschichte der Jungenschaften in den Jahren von 1945 bis 1949 hinzugefügt.

Helm König (Einführung)
tejo, Unser Schiff und die Jungenschaften 1945-49
208 Seiten | Hardcover | 17,5 x 22 cm
22,00 € | A: 22,60 €
ISBN 978-3-88778-448-5
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Kategorien: Pfadfinder

Einschätzung des Bundesvorstands zum Umgang mit der Corona-Pandemie

Neues von der DPSG - Fr., 03/13/2020 - 14:00

da sich die Rahmenbedingungen der Situation deutlich geändert haben. Seit unserer Aussage von Mittwoch hat sich die Lage in Deutschland weiter verschärft. Die Entwicklung in Deutschland spiegelt sich nicht nurzuletzt in den vielen Anrufen und Mails in Bundesamt und Bundeszentrum wieder, sondern eben auch in den Aussagen und Maßnahmen der Bundesregierung sowie der Bundesländer.

Wir sehen uns als Verband in der Verantwortung, diese Veränderungen nicht zu ignorieren und unseren Teil zu einer Verlangsamung des Virus beizutragen. Daher gilt es sowohl für uns auf Bundesebene, als auch für Verantwortliche auf allen anderen Ebenen des Verbands, ohne Panik die Situation in ihrem Verantwortungsbereich jeweils aktuell zu bewerten. Dabei haben wir stets die Einschätzungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts im Blick und halten daher folgende Maßnahmen für sinnvoll:

Für die Arbeit in den Stämmen und Gruppen hat sich unsere Empfehlung nicht viel geändert, da die regionalen Unterschiede in Deutschland dafür zu groß sind: o   Die Gefährdung einer Infektion mit Corona wird aktuell als mäßig eingeschätzt. Da die Infektionsketten überwiegend lokal sind und unsere Zielgruppe in aller Regel nicht zur Risikogruppe im Erkrankungsfall zählt, ist unser erster und wichtigster Rat Ruhe zu bewahren. Es gibt aktuell keinen Anlass zu Panik und alle Maßnahmen, die wir treffen, sollten entsprechend verhältnismäßig sein.

o   Aufgrund der regionalen Unterschiede ist es aus unserer Sicht nicht sinnvoll, pauschal bundesweit und einheitlich Gruppenstunden oder Veranstaltungen abzusagen.

o   Bei der Bewertung eurer Situation vor Ort, empfehlen wir euch, euch an den Handlungsempfehlungen der örtlichen Gesundheitsämter zu orientieren. Entscheidet sich die Gesundheitsbehörde zum Beispiel zur Schließung von Schulen, so sollten in diesem Zeitraum auch die Gruppenstunden und etwaige Veranstaltungen abgesagt werden.

o   Sollte es zu einem Corona-Verdachtsfall innerhalb eures Stammes kommen (Hinweis: Ein Verdachtsfall liegt nur dann vor, wenn eine Person die typischen Krankheitssymptome zeigt UND direkten Kontakt mit einem BESTÄTIGTEN Corona-Patienten hatte oder in den letzten 14 Tagen in einem der offiziellen Risikogebiete gewesen ist), wendet euch ebenfalls an das zuständige Gesundheitsamt, das die weiteren Schritte mit euch besprechen wird. Bitte werdet in diesem Fall erst nach Abstimmung mit den Behörden und einer Risiko-Abschätzung durch die Experten tätig, um unnötige Verunsicherung zu vermeiden.

o   Darüber hinaus schließen wir uns den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur regelmäßigen Handhygiene und zum Verhalten bei Krankheitssymptomen an

Auf Bundesebene kommen wir inzwischen zu einer anderen Einschätzung. Hier treffen – insbesondere auch durch die notwendige Reisetätigkeit – einige der Kriterien des RKI (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.pdf?__blob=publicationFile) auf unsere Arbeit zu, die nicht veränderbar sind, nämlich:

„Zusammenkunft einer größeren Anzahl von Menschen bei hoher Dichte“,„Teilnahme von Menschen aus Regionen mit gehäuftem Auftreten von COVID-19-Fällen“

„hohe Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten“,

„lange Dauer der Veranstaltung“,

Daher haben wir uns entschlossen alle Veranstaltungen auf Bundesebene im März abzusagen. Davon sind unter anderem auch die im letzten Statement explizit genannten Bundesfachkonferenzen und das DIAB-Treffen, als auch das Bundeswochenende der Kuratenausbildung betroffen. Bezüglich der geplanten Veranstaltungen im April werden wir kommende Woche beraten.

Unseren Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen legen wir nahe, ihre Treffen und Sitzungen digital abzuhalten und somit auf Reisetätigkeiten zu verzichten.

Wir empfehlen den Verantwortlichen auf Diözesanebene zu prüfen, inwieweit in ihren Verantwortungsbereichen ähnliche Maßnahmen sinnvoll und angemessen sind.

Grundlegend gilt weiterhin, dass gerade für Veranstaltungen, die weiter in der Zukunft liegen aufgrund der unklaren Entwicklung derzeit noch keine seriöse Prognose möglich ist. Wir empfehlen, die Planungen der Veranstaltungen ganz normal fortzusetzen, bei größeren Beauftragungen/Buchungen aber die Storno-Bedingungen zu prüfen. Es gibt heute keinen Grund, Pfingst- oder Sommerlager abzusagen - bei geplanten Reisen ins Ausland empfehlen wir die dortige Lage genau zu beobachten und die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes zu beachten.

Weiterführende Informationen: Häufige Fragen: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Risikogebiete: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Informationen zu Auslandsreisen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Wir beobachten die Lage weiterhin intensiv und halten euch auf dem Laufenden, falls sich neue Erkenntnisse ergeben, die abweichende Vorgehensweisen nahelegen.

Herzlich Gut Pfad und viele Grüße

euer Bundesvorstand

Anna, Joschka und Matthias

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderzentrum Stamm Baunach

Scouting - Fr., 03/13/2020 - 04:20

Der  Lagerplatz des Stamm Baunach ist in Nordbayern-Oberfranken ca 13 km nördlich von Bamberg am Ortsrand von Baunach in ruhiger Umgebung gelegen. Im Haus bietet ein Dachbodenlager Schlafplätze für bis zu 25 Personen. Eine Küche, zwei Bäder incl. Duschen/WC, Speiseraum, sowie zwei Gruppenräume stehen ebenso zur Verfügung, wie auch ein großer Konferenz-/Festsaal.

Auf unterschiedlichen Ebenen des Zeltplatzes können Zelte für bis zu 200 Personen gestellt werden. Für 200 weitere Personen kann eine angrenzende Wiese benutzt werden. Zwei angelegte Feuerstellen mit Grillgelegenheit sind vorhanden, sowie Waschgelegenheit im Aussenbereich. Der Festraum kann bei Vorträgen bis zu 100 Personen aufnehmen. 50 Polsterstühle und mehr als 50 Holzstühle sind vorhanden.Bei Feiern mit Tischbestuhlung können bis zu 60 Personen untergebracht werden.

Freizeitmöglichkeiten: Basketball, Fussball und Beachvolleyball Spielmöglichkeit auf dem Gelände sowie Lagerbauten und Abenteuerspielplatz.
Das Pfadfindermuseum befindet sich wenige Meter entfernt.
Ausflüge nach Bamberg, Coburg, Bayreuth, Schweinfurt und Nürnberg sind ohne Probleme möglich. Ein Bahnhof ist zu Fuß 5 min entfernt.
Kanutouren auf Main und Itz sind sehr zu empfehlen, ebenso Ausflüge in die Fränkische Schweiz zum Wandern oder Klettern.
Ein Hallenbad und zahlreiche Badeseen sind in unmittelbarer Nähe.

Weitere Informationen und Preise findet ihr auf der Internetseite. Gerne bekommt ihr auch Auskunft beim Spurbuchverlag (info@spurbuch.de). Weitere Informationen zur Organisation, sowie eure Anmeldung erfolgt über: Telefon: 09544-987494 oder Email: pfadfinderzentrum@mailbox.org.

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Kategorien: Pfadfinder

Allgemeine Information zum Umgang mit dem Coronavirus

Neues von der DPSG - Do., 03/12/2020 - 15:13
  • Da die Anzahl der bestätigten Corona-Infektionen nach wie vor sehr gering und Infektionsketten überwiegend lokal sind und unsere Zielgruppe in aller Regel nicht zur Risikogruppe im Erkrankungsfall zählt, ist unser erster und wichtigster Rat Ruhe zu bewahren. Es gibt aktuell keinen Anlass zu Panik und alle Maßnahmen, die wir treffen, sollten entsprechend verhältnismäßig sein.
  • Es gibt aktuell keinen Grund, pauschal Gruppenstunden oder Veranstaltungen abzusagen. Es erscheint sinnvoll, in Gebieten mit bestätigten Fällen von Corona-Infektionen Menschenansammlungen zu meiden. 
  • Sollte es in eurer Stadt/Gemeinde bestätigte Corona-Infektionen geben, empfehlen wir euch, euch an den Handlungsempfehlungen der örtlichen Gesundheitsämter zu orientieren. Entscheidet sich die Gesundheitsbehörde zum Beispiel zur Schließung von Schulen, so sollten in diesem Zeitraum auch die Gruppenstunden und etwaige Veranstaltungen abgesagt werden.
  • Sollte es zu einem Corona-Verdachtsfall innerhalb eures Stammes kommen (Hinweis: Ein Verdachtsfall liegt nur dann vor, wenn eine Person die typischen Krankheitssymptome zeigt UND direkten Kontakt mit einem BESTÄTIGTEN Corona-Patienten hatte oder in den letzten 14 Tagen in einem der offiziellen Risikogebiete gewesen ist), wendet euch ebenfalls an das zuständige Gesundheitsamt, das die weiteren Schritte mit euch besprechen wird. Bitte werdet in diesem Fall erst nach Abstimmung mit den Behörden und einer Risiko-Abschätzung durch die Experten tätig, um unnötige Verunsicherung zu vermeiden.
  • Darüber hinaus schließen wir uns den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur regelmäßigen Handhygiene und zum Verhalten bei Krankheitssymptomen an

Für die Veranstaltungen auf Bundesebene stehen wir mit den jeweiligen zuständigen Behörden im Kontakt. Auf dieser Grundlage gehen wir unsere Veranstaltungen an und sind zuversichtlich, sie auch durchführen zu können. Dies gilt sowohl für kleinere Veranstaltungen in naher Zukunft, wie etwa die Bundesfachkonferenzen und das DIAB-Treffen, als auch für unsere kommenden Großveranstaltungen wie die Blauderei oder Pfingsten in Westernohe, die wie geplant stattfinden sollen. Natürlich kann sich die Situation noch ändern und wir können eine Absage auch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen, aber wir werden diese Veranstaltungen nicht absagen, wenn sich nicht zwingende Gründe zum Schutz der Gesundheit ergeben.

Gerade für Veranstaltungen, die weiter in der Zukunft liegen ist aufgrund der unklaren Entwicklung derzeit noch keine Prognose möglich. Wir empfehlen, die Planungen der Veranstaltungen ganz normal fortzusetzen, bei größeren Beauftragungen/Buchungen aber die Storno-Bedingungen zu prüfen. Es gibt heute keinen Grund, Pfingst- oder Sommerlager abzusagen - bei geplanten Reisen ins Ausland empfehlen wir die dortige Lage genau zu beobachten und die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes zu beachten. 

Weiterführende Informationen:

Wir beobachten die Lage weiterhin intensiv und halten euch auf dem Laufenden, falls sich neue Erkenntnisse ergeben, die abweichende Vorgehensweisen nahelegen.

Herzlich Gut Pfad und viele Grüße

euer Bundesvorstand

Anna, Joschka und Matthias

Kategorien: Pfadfinder

Urteil Staufen: Rechtskräftig!

Scouting - Do., 03/12/2020 - 04:38

Keine der am Prozess beteiligten Parteien hat Rechtsmittel gegen das Urteil des Freiburger Gerichtes eingelegt, es wurde somit rechtskräftig.

Kategorien: Pfadfinder

RSW ist abgesagt

Scouting - Mi., 03/11/2020 - 20:23

Liebe Freundinnen und Freunde aus den Bünden,
der diesjährige Rheinische Singewettstreit in St. Goar wird NICHT stattfinden!
Aufgrund des grassierenden Corona-Virus müssen wir den Singewettstreit, der am 17.-19. April 2020 auf Burg Rheinfels stattfinden sollte, leider absagen.

Die Ansteckungsgefahr ist bei einer Veranstaltung mit über 800 Personen zu hoch. Für den Singewettstreit ist es charakteristisch, eng nebeneinander sitzend in der Kirche den Singegruppen zu lauschen, abends im vollen Hansensaal zu singen, uns in einer fröhlichen Tanzrunde zu begegnen und spät am Abend nebeneinander die Schlafsäcke in den Kohten und Jurten auszurollen. So schön diese Nähe in anderen Jahren ist – derzeit können wir sie nicht verantworten. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und sie tut uns auch sehr leid. Wir hoffen aber auf euer Verständnis, denn das Wohl und der Schutz aller Sängerinnen und Sänger und aller Zuhörerinnen und Zuhörer liegt uns sehr am Herzen.

Die bereits bezahlten Eintrittsgelder werden wir in den nächsten Tagen selbstverständlich zurückerstatten. Bitte beachtet, dass die persönlich reservierten Hotelzimmer im Schlosshotel individuell von euch storniert werden müssen.

Für das kommende Jahr dürft ihr euch gerne schon den 24. April 2021 als Termin für den 13. Rheinischen Singewettstreit vormerken.

Bleibt alle gesund!
Euer Orga-Team des Rheinischen Singewettstreits

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinder im Warschauer Aufstand 1944

Scouting - Mi., 03/11/2020 - 04:40

Wanderausstellung und Bildungsprojekt „Die Rolle der Pfadfinder im Warschauer Aufstand 1944“
Bei uns weitgehend unbekannt, in Polen jedoch Anlass für einen jährlichen Gedenktag: Die erstaunliche Rolle der polnischen Pfadfinder während des Warschauer Aufstandes gegen die deutschen Besatzer im Jahre 1944. Es waren Pfadfinder, die in dieser Zeit unter lebensbedrohlichen Umständen die Versorgung der Menschen mit Post und Päckchen organisierten und somit Kommunikation ermöglichten. Pfadfinder aus Erlangen haben dazu eine Ausstellung und Dokumentation erstellt.

Sie trägt den Titel: „„Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“. Die Aktivitäten der Pfadfinder werden in den historischen Rahmen gestellt – von der Besetzung Polens durch die Wehrmacht über den Warschauer Aufstand bis zur Zerstörung der Stadt auf Befehl Hitlers. Die Rolle der Pfadfinderpost steht im Zentrum, aber ebenso werden die Entwicklung der Pfadfinderbewegung in Polen und Deutschland, die ersten zaghaften Kontakte zwischen Deutschen und Polen nach dem 2. Weltkrieg und die heutige Zusammenarbeit zwischen Pfadfinder/innen aus beiden Ländern beleuchtet.

Die Idee zur Ausstellung hatte der Vorsitzende des Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Harald Rosteck. In Zusammenarbeit mit Historikern und Partnern aus Polen entwickelte er das Konzept. Im September 2019 wurde die Ausstellung in der Stadtbibliothek Erlangen erstmals gezeigt. Anlass bot der 75jährige Gedenktag an den Aufstand sowie die Tatsache, dass es vor 35 Jahren zu ersten Kontakten zwischen Pfadfindern aus Erlangen und polnischen Pfadfindern in Krakau kam.

 

Die Wanderausstellung versteht sich als ein Beitrag zur politischen Bildung, so Harald Rosteck. Er hatte jetzt Gelegenheit, sie dem Kuratorium der Stiftung Pfadfinden des BdP bei dessen Jahrestreffen in Kronberg zu präsentieren. Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 2000 Euro.

Angesprochen werden sollen insbesondere Schulklassen und Jugendgruppen in Erlangen, aber auch darüber hinaus. Die Ausstellung umfasst 21 große Bildtafeln mit QR-Codes für weitergehende Informationen, Stellwände und Vitrinen. Teilweise sind Originalstücke wie Briefe aus der Zeit des Warschauer Aufstandes zu sehen. Ein Hörspiel versetzt den/die Zuhörer/in in die Lebenssituation von Jugendlichen während des Warschauer Aufstandes. Mit den Stempelrepliken der Pfadfinderpost, die extra angefertigt wurden, können Postkarten gestempelt und mit nach Hause genommen werden.

Das Ausstellungsheft (DIN A 4, 48 Seiten Preis: 7 Euro + Porto) kann man bestellen bei harald.rosteck@t-online.de oder Tel. +9131/304157. Wer die Ausstellung gerne anfordern möchte, ist bei Harald ebenso an der richtigen Adresse.

Kategorien: Pfadfinder

Bundesthing DPB verschoben

Scouting - Mo., 03/09/2020 - 09:33

Corona nimmt die Pfadfinderveranstaltungen in Beschlag. Kurz nachdem bekannt wurde, dass das Beräuntertreffen 2020 wegen des Coronavirus abgesagt wurde, entschied sich auch der Deutsche Pfadfinderbund, sein anstehendes Bundesthing in den September zu verschieben. In einem Facebook-Kommentar wurde zudem auf die Empfehlung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn hingewiesen, der gemäß Süddeutscher Zeitung an alle Bürger appelliert hatte, abzuwägen, was im eigenen Alltag so wichtig sei, dass man in den nächsten zwei bis drei Monaten nicht darauf verzichten wolle, sei es der Clubbesuch, die Geburtstagsfeier im familiären Kreis oder die Vereinssitzung. Dies sei eine Schutzmaßnahme für ältere und chronisch kranke Bürger.

Kategorien: Pfadfinder

Beräuner abgesagt!

Scouting - So., 03/08/2020 - 20:49

Aufgrund des Corona-Virus und nach kritischer Prüfung, inwieweit man die Empfehlungen des Roland-Koch-Institutes auf der engen Burg umsetzen kann, hat man sich für die ABSAGE des Beräunertreffens 2020 entschieden. Die Verlautbarung des Orga-Teames lautet (zu finden hier):

„Liebe Freund*innen des Beräunertreffens,
In der vergangenen Woche sind einige Menschen auf uns zugekommen und haben ihre Bedenken zum Beräunertreffen 2020 an uns als Vorbereitungskreis herangetragen. Diese Bedenken nehmen wir nicht nur sehr ernst, sondern verfolgen auch selbst seit Tagen die aktuelle Situation in Deutschland und versuchen diese und ihre Auswirkung auf unser Treffen einzuschätzen.

Eine Bemerkung vorab: Egal, aus welchem Teil Deutschlands oder Europas wir grade auf die aktuellen Entwicklungen rund um das neue Corona-Virus schauen, sind wir befremdet ob der Panik, die sich in der Bevölkerung breit zu machen scheint. Wir wissen, dass die Angst vor dem Virus viel ansteckender ist als das Virus selbst. Dies im Blick ist Besonnenheit gefragt; Vorsicht, aber keine Panik.

Als Ausrichtende einer Großveranstaltung kamen wir in der letzten Woche nicht umhin, uns die Frage nach unserer Verantwortung zu stellen und dabei Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts ebenso heranzuziehen wie uns persönlich bekannte Expert*innen aus dem Gesundheitswesen. Auch mit anderen von diesem Thema betroffenen Institutionen und Veranstalter*innen haben wir uns intensiv ausgetauscht.

Bereits ein flüchtiger Blick in die RKI-Prinzipien zur Risikoeinschätzung für Großveranstaltungen hätte uns Selbstbetrug abverlangt:

Wer in den Stichworten „dreitägiges Beräunertreffen von Menschen aller Himmelsrichtungen auf Burg Ludwigstein“, „Konzert mit wildem Tanz“, „kuschelige Singerunden im Gewölbekeller“, „Isomatte-an-Isomatte-Schlafsituation in Bodenlager wie Zelten“ und dann noch diese kontaktfreudigen Bündischen nicht die Risikofaktoren

  • „Zusammenkunft einer größeren Anzahl von Menschen bei hoher Dichte“,
  • „Teilnahme von Menschen aus Regionen mit gehäuftem Auftreten von COVID-19-Fällen“
  • „hohe Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten“,
  • „enge Interaktion zwischen den Teilnehmenden“,
  • „lange Dauer der Veranstaltung“,
  • „Indoor-Veranstaltungen mit begrenzten Räumlichkeiten und schlechter Belüftung der Räume“,
  • „begrenzte Möglichkeiten zur ausreichenden Händehygiene“

wiedererkennt, lügt sich schlichtweg in die Tasche. Kurzum: Wir wären gewissermaßen das Paradebeispiel einer Virenzuchtstation.

Bei alltäglichen, berechenbaren Krankheiten wie Erkältung, Schnupfen oder normaler Grippe sind die oben aufgeführten Umstände nicht weiter tragisch, wir alle nehmen sie auf jedem Lager in Kauf. Beim neuartigen Corona-Virus haben wir es zwar mit mit einer Krankheit zu tun , die – so der aktuelle Stand in Deutschland – häufig mild und mitunter sogar ohne Symptome verläuft. Genau deswegen können wir jedoch Andere anstecken, ohne es zu wissen. Wer sich nach einer Rückkehr vom Beräunertreffen nun als unerkannte Keimschleuder an Omas Kaffeetisch setzt, mit dem asthmakranken Klassenkameraden oder Kommilitonen lernt, sein Taschengeld mit Babysitten verdient oder mit der immunschwachen Kollegin eng im Team zusammenarbeitet, wird zur Gefahr für diese Menschen und viele weitere.

Einem ausgelassenen Wochenende auf der Burg stehen darüber hinaus weitere Konsequenzen des möglichen Beginns einer Infektionskette im Zusammenhang mit dem Beräunertreffen entgegen: Für die öffentliche Wahrnehmung der Burg und der ausrichtenden Vereinigung Jugendburg Ludwigstein e.V. könnten weitreichende, für uns kaum durchschaubare Konsequenzen folgen, ebenso wie für uns persönlich, die wir diese Entscheidung zu tragen haben. Somit steht am Ende auch die Zukunft des Beräunertreffens als Veranstaltung auf dem Spiel.

Letztlich stehen wir mit unserer Entscheidung dafür ein, im Zweifelsfall das Interesse der Anderen auch einmal vor das eigene zu stellen und Verantwortung zu übernehmen.
Aus den genannten Gründen sagen wir das diesjährige Beräunertreffen ab. Wir bitten Euch zu beachten, dass auch keine beräunerunabhängigen Buchungen oder Aufenthalte an diesem Wochenende auf der Burg möglich sind.

Mit den – zerknirschten – Grüßen der Bünde

Der Arbeitskreis Beräunertreffen in der VJL e.V.

——————————————————-

P.S.:

Das Beräuner 2021 findet – selbstredend bei bester Gesundheit und strahlendem Sonnenschein – am 19.-21. März statt.
Vorher habt Ihr beim 100-jährigen Jubiläum der Jugendburg Ludwigstein am 03.-05. Juli 2020 Gelegenheit, Burgluft zu schnuppern.“

Kategorien: Pfadfinder

Urteil: Schuldig

Scouting - Sa., 03/07/2020 - 04:50

Heute vor 1 Jahr:
Mit dem heutigen vierten Verhandlungstag endete das Verfahren gegen ein früheres Vorstandsmitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein und früheren kurzzeitigen Präsidenten des Balduinsteiner Wandervogels (Vorläufer des Autonomen Wandervogels) mit einem Schuldspruch. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der 74-jährige Angeklagte zweimal des sexuellen Missbrauchs eines Kindes schuldig gemacht hatte. Es verurteilte ihn zu zwei Jahren ohne Bewährung.

In seiner Begründung legte das Gericht dar, dass es sich zweifelsohne um eine Tatserie gehandelt habe, die sich auch nach dem juristisch noch relevanten Zeitraum fortsetzte.

Auch weil der Angeklagte während des Verfahrens keine Reue oder Bedauern anzeigte, sah es von der Aussetzung der Strafe auf Bewährung trotz u.a. günstiger Sozialprognose, hohem Alter des Täters und fehlenden Vorstrafen ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mehrere Prozessbeteiligte gehen davon aus, dass gegen das Urteil wohl binnen einer Woche Rechtsmittel eingelegt werden.

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Die heilige Wüste

Scouting - Sa., 03/07/2020 - 04:05

Dies ist die Geschichte eines weißen Jungen in den Weiten des australischen Nordens. Chris, der sich unvorsichtigerweise von dem steckengebliebenen Jeep seines Bruders entfernt hat, zieht, um zu überleben, mit einer Gruppe von Aborigines. In dieser Gruppe der „letzten Überlebenden der Steinzeit“ trifft er auf den Jungen Kindu. Er lernt dessen Mut und Freiheit kennen, er begleitet ihn auf der Jagd, steht mit ihm die traditionellen Riten durch, teilt Entbehrungen und Gefahren mit ihm. Bei einem erneuten Kontakt mit der westlichen Zivilisation entdeckt Chris den furchtbaren Völkermord, den die Weißen im Namen von schmutzigen Geschäften und unsinnigen Vorurteilen gegen seine Freunde organisieren. Wird er, in die Zivilisation zurückgekehrt, den Seinen noch ins Gesicht schauen können?

Die Spurbücher (im französischen Original Signe de Piste) sind erfolgreiche Abenteuerbücher verschiedener Serien, die seit 1937 erschienen sind. Insgesamt wurden bislang knapp 500 Titel veröffentlicht, die meist von den Erlebnissen und Fahrten bündischer Pfadfinder handeln.

Der Spurbuchverlag hat sich der Neuauflage dieser Klassiker angenommen.

Eric Lesprit
Die heilige Wüste (Band 1 der Spurbücher)
224 Seiten | Softcover | 13,5 x 20,5 cm
14,50 € | A: 14,90 €
ISBN 978-3-88778-000-5
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Kategorien: Pfadfinder

Sven-Ludvigsen-Haus

Scouting - Fr., 03/06/2020 - 05:00

Das schöne BdP-Pfadfinderheim liegt direkt am Orts- und Waldrand von Altena, im Sauerland gegenüber der Burg Altena. Es ist eine Gruppenunterkunft mit 30 Betten, zwei Seminarräumen und einer voll ausgestatteten Selbstversorger-Küche. Die Umgebung von Altena bietet verschiedene interessante Ausflugsziele und Wanderrouten. „Direkt vor der Tür“ in Sichtweite ist die Burg Altena mit ihren Museen. Altena hat auch ein Freibad und ein Hallenbad. Unmittelbar oberhalb des Pfadfinderheimes, ein kurzer Weg zu Fuß durch den Wald, befindet sich der Altenaer Sportplatz. Eine reizvolle Landschaft mit malerisch gelegenen Stauseen, Bergen, Tälern und Wäldern lädt zum Wandern und Verweilen ein. In der Region sind die Dechenhöhle, die Heinrichshöhle, das Felsenmeer bei Hemer und eine Vielzahl technischer Denkmäler zu finden. Auch ein Ausflug in das westfälischeFreilichtmuseum in Hagen ist nicht weit. Sehr spannend ist auch ein Besuch der „Phänomenta“ in Lüdenscheid, eine Dauerausstellung zur praktischen Erprobung aller Sinne. Auf Wunsch kann gegen Gebühr eine erlebnispädagogische Exkursion mit Betreuung angeboten werden (bei 3-monatiger Voranmeldung).

Für Jugendgruppen kosten Aufenthalte von 1-2 Nächte: 11,00 € pro Person und Nacht; ab 3 Nächten: 10,00 € pro Person und Nacht. Allerdings besteht ein Mindestbelegungsentgelt von 150 EUR pro Nacht, da sich das Haus sonst nicht selber tragen kann. Während der Monate Oktober bis einschließlich März wird zusätzlich eine Heizkostenpauschale von insgesamt 30 EUR pro Nacht erhoben. Angehörige des BdP zahlen geringere Preise, diese sind separat zu erfragen. Hier geht es zur Homepage des Hauses.

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Kategorien: Pfadfinder

Sanitärumbau auf der Zielgeraden

Scouting - Do., 03/05/2020 - 04:07

Der letzte Bauabschnitt der Sanitärumbaumaßnahmen auf Burg Ludwigstein wurde begonnen. Nachdem mittlerweile sämtliche Bäder, Duschräume, WC-Anlagen sowie die Umkleide- und Duschbereiche des Schwimmbads grundlegend saniert wurden, werden jetzt noch die Waschbeckenbereiche in den Zimmern 401 bis 409 des Meißnerbaus erneuert. Für die Geduld und die Akzeptanz der Gäste, die in den vergangenen zwei Jahren durch die Baumaßnahmen in ihrem Aufenthalt eingeschränkt wurden, bedankt sich das Team der Ludwigstein. Bisweilen sei es für sie als Gastgeber und ihre Handwerksfirmen eine scheinbar unlösbare Aufgabe gewesen, die Bauarbeiten logistisch zwischen die Belegungen zu planen. Das ausschließlich positive Feedback zu den neuen Sanitäranlagen bestätige sie jedoch, dass die Investition an der richtigen Stelle vorgenommen worden sei, und dadurch die Zufriedenheit der Gäste noch weiter steige.

Quelle: Burgblick

Kategorien: Pfadfinder

Geschichte(n) am Wegesrand

Scouting - Mi., 03/04/2020 - 04:01

„In Jürgen Reuleckes essayistischen Ausflügen ins 19. und 20. Jahrhundert geht es nicht um große historische Ereignisse, sondern eher um Alltägliches – und doch um viel mehr! Wie ist es z.B. zum „blauen Montag“ bzw. dem noch immer gern geübten „Blaumachen“ gekommen oder welchen Einfluss haben „Flauten und Fluten“ bzw. das Wetter bislang auf die Menschen gehabt. Oder er befasst sich mit den Ursprüngen und Auswüchsen der Männerbundideologie bis in unsere Zeit hinein. Es ist erstaunlich, zu welchen Einsichten er gelangt. Er konstatiert u.a., dass die Verkörperung von Geschichte, also von dem, was die Menschen insbesondere ausmacht, oft von „tiefsitzenden, langfristig nachwirkenden … traumatischen Erfahrungen, Verletzungen, Blockierungen und sonstigen psychischen Belastungen [geprägt ist], die meist nicht bewusst und kaum erinnerbar sind.“ Reulecke will Wege weisen, die es den Menschen erleichtern, sich besser in ihrer Geschichte zurechtzufinden und zu erholen. Sein Buch trägt dazu bei: Es nimmt den Leser mit auf „Ausflüge“ in die Vergangenheit, von denen dieser mit viel Gewinn in die Gegenwart zurückkehrt.

248 Seiten, 3 Abbildungen, Hardcover
ISBN: 978-3-943425-97-0
Preis: 18.- €“
Zur Verlagsseite

Jürgen Reulecke beging vergangenen Monat seinen 80. Geburtstag. Er ist deutscher Historiker und emeritierter Professor (zuletzt an der Justus-Liebig-Universität Gießen). Zu seinem Forschungsschwerpunkt gehört die Geschichte der deutschen Jugendbewegung. Vielen ist er von seiner Mitwirkung an der „Fachtagung Pfadfinden“ bekannt oder von der  Ringvorlesung „Jugendbewegung – Protest und Mythos“ der Universität Kassel zum 100. Jahrestag des Meißner-Treffens .

Kategorien: Pfadfinder

Bis zu 4000€ für EUER Projekt

Scouting - Di., 03/03/2020 - 03:55

Der Pfadfinder Hilfsfond (PHF) feiert dieses Jahr seinen 30. Geburtstag. Zu diesem Anlass möchten wir besondere Projekte mit einem besonderen Beitrag unterstützen.
In den Kategorien Natur /Umwelt, Internationales /Völkerverständigung, Gesellschaft /Soziales suchen wir tolle, interessante, weitreichende Projekte, aus denen drei ausgesucht und mit bis zu 4.000,- € gefördert werden. Informationen zur Bewerbung mit eurem Projekt findet ihr hier.
Dafür brauchen wir euch und eure Mithilfe:

Teilt diese Mail, leitet sie an eure Pfadfinderfreunde weiter, an Kontakte zu Pfadfinderinnen und Pfadfindern, Stämme, Verbände und Bünde.
Teilt diese Inhalte über eure Homepage, bei Facebook und alle „Kanäle“ die ihr habt, damit diese Aktion weit verbreitet wird und interessante Projekte den Weg zu uns finden.

Allzeit bereit

Für den Pfadfinder Hilfsfond

Carola, Christian, Jörg, Marlene

 

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