Sammlung von Newsfeeds

Bundeslager der FPG

Scouting - Mi., 06/19/2019 - 05:43

Zum diesjährigen Bundeslager des  FPG [Freier Pfadfinderbund Sankt Georg] kamen die Stämme Excalibur aus Unna, Merlin aus Kamen, Pendragon aus Bergkamen, der Stamm Tecumseh aus Dietz, der spanische Stamm Nomadas aus Madrid und natürlich wir vom Stamm Drachen aus Seligenstadt-Mainhausen nach Werne an der Lippe. Bereits nach der Ankunft wurden wir wieder davon überzeugt, wie groß der Zusammenhalt der Pfadfinder ist. Wir sind erst gegen Mitternacht auf dem Lagerplatz angekommen, aber durch die Hilfe von etwa 20 anderen Pfadfindern, waren unsere Zelte nach 30 Minuten bereits aufgebaut und unsere kleinsten konnten direkt in ihre Schlafsäcke kriechen.

Trotz zeitweiligen Sturmes konnte das Programm am Samstag und Sonntag wie geplant starten. Die rund 85 Mitglieder konnten sich bei einem Geländespiel auspowern, bei einem Postenlauf ihr (Pfadfinder-)Wissen testen, auf die besonderen Fähigkeiten anderer Pfadfinder wetten und schließlich einen Schatz finden, in dem man eine Karte so vervollständigte, dass sich die Bundeslilie ergab. Vor allem Wölflinge und Jungpfadfinder hatten dabei super viel Spaß.

Gemütliche Singerunden am Feuer in der Jurte und eine große Verleihfeier am Sonntagabend rundeten das Programm ab.

Am Pfingstmontag verabschiedeten wir uns von unseren neuen & alten Freunden. Ein großes Dankeschön geht an die Stämme des RdT [Horst Ritter der Tafelrunde] für das Organisieren des tollen Lagers. Hoffentlich sehen wir uns alle bald, vielleicht sogar in noch größerer Runde, wieder!

Wer Lust hat, solche Abenteuer selbst zu erleben, ist herzlich eingeladen, Dienstags, die Gruppenstunde des Stamm Drachen zu besuchen. Weitere Infos gibt es unter www.pfadfinder-seligenstadt.de

Kategorien: Pfadfinder

Die Suche nach dem Nichts

Scouting - Di., 06/18/2019 - 08:37

Pilgerbücher boomen und auf wen dieser Trend zurückgeht, dürfte bekannt sein. Auch das Buch „Meine Suche nach dem Nichts“ der Berliner Journalistin Lena Schnabl kommt im Untertitel nicht ohne einen entsprechenden Vergleich aus: „Wie ich tausende Kilometer auf dem japanischen Jakobsweg lief und was ich dabei fand“. Wobei es selbstverständlich keinen Jakobsweg in Japan gibt. Aber es gibt auf der japanischen Insel Shikoku einen Henro, einen über 88 Tempel verlaufenden 1300 Kilometer langen buddhistischen Pilgerweg. Für die studierte Japanologin Lena Schnabl war es wohl naheliegend, nach einer üblen Infektion, welche sie über Monate völlig hatte zusammenklappen lassen, und noch vor der vollständigen Genesung (die noch Jahre dauern kann), ausgerechnet diesen Pilgerweg zu wählen. Während die japanischen Einheimischen überwiegend zur Auto-Pilgerreise neigen, absolviert sie das ganze zu Fuß. Erst beim zweiten Anlauf erreichte sie ihr Ziel. Und verfasste anschließend darüber den vorliegenden Reisebericht.

Wenn ich Bücher lese und darin Stellen finde, die mir bemerkenswert erscheinen, streiche ich sie an. Schnabl schafft es auf eine durchaus solide Strichquote. Und dies, obgleich mich Japan wirklich überhaupt nicht reizt. Es sind die Schlussfolgerungen der Autorin, durch die das Buch für mich seinen Wert erhält. Die ist zwar bei weitem nicht so berühmt wie Hape, bietet aber auf der anderen Seite für eine Frau Mitte 30 erheblich mehr Identifikationsfläche. Ihre Motivation, sich auf die beschwerliche Wanderung zu begeben, hatte überhaupt nichts mit der Suche nach Gott zu tun. Stattdessen stellte sie sich der Bestie ihrer Erkrankung, die mit Schwindel, Ermattung, chronischer Erschöpfung aufzuwarten weiß. Nach fast 700 Kilometern stellt sie fest, dass sie nun schon weit mehr hinter sich gebracht hat, als Hape insgesamt „Und der hatte nach der Häfte bereits Gott getroffen.“ Sie hingegen begegnet immer wieder ihrer Bestie.

Japan liegt, wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis umsehe, durchaus zu den Trend-Reiseländern. Auch Shikoku und explizit der von Lena Schnabl beschriebene Pilgerweg. Sowohl zur Einstimmung, mentalen Vorbereitung als auch Reiselektüre ist ihr Buch zu gebrauchen, zumindest für jene, die kein Problem mit direkter Ausdrucksweise haben. „Eine gute Erfahrung wird es erst, wenn es nicht nach Plan läuft? Am Arsch!“ Die Unterschiede zwischen dem japanischen Pilgerweg und dem Jakobsweg liegen auf der Hand. Lediglich 150 Kilometer der gesamten Strecke des Shikoku führen nicht über Asphalt. Man teilt sich gut 1000 Kilometer mit Autos und Lastwagen. Andererseits  bedeutet dies auch die Existenz von Getränkeautomaten und Bushaltestellen. Den Pilgern wird zumal in der Regel ziemlicher Respekt entgegengebracht, es gilt als gute Tat, ihnen Bonbons und andere Wohltaten zukommen zu lassen und dass die Pilger untereinander, zumindest bei Sympathie, zusammenhalten, versteht sich von selbst. Aufgrund ihres umfassenden Verständnisses für die japanische Kultur (Lena Schnabl verbrachte dort bereits zuvor einige Jahre) vermag das Buch auch zumindest Grundverständnisse über angemessenes und unangemessenes Verhalten zu vermitteln, so beispielsweise nicht mit den expliziten Toilettenschuhen in die normalen Wohnräume zu laufen und sich vor Benutzung der gemeinsamen Wanne zu duschen.

Und was fand nun, um den Untertitel aufzugreifen, Lena Schnabl auf dem japanischen Jakobsweg? Nicht mehr und nicht weniger als die Begegnung mit sich selbst. „Das ist nicht die Geschichte von jemandem, der sich gesund läuft oder gar durchs viele Beten wundergeheilt wird. Sondern über jemanden, der seine Schwäche akzeptieren lernt und dann über sich selbst hinauswächst.“

Lena Schnabl
Meine Suche nach dem Nichts
ISBN 978-3-442-15980-2
Paperback
14 € (D)

Kategorien: Pfadfinder

Freiwilligendienst im Ausland

Scouting - Di., 06/18/2019 - 05:34

„Was ich hier erlebe und lerne, kann mir niemand mehr nehmen!“ Viele junge Menschen wissen nicht genau, was sie nach der Schule machen wollen. Häufig steht der Wunsch im Raum, ins Ausland zu gehen. Die zahlreichen Möglichkeiten führen schnell zu einer großen Orientierungslosigkeit. Workcamp, Praktikum? Au Pair? Ein FSJ? Arbeiten? Oder einfach nur Reisen? Ein Freiwilligendienst verbindet vieles davon. Ein Jahr im Ausland leben und in einem sozialen Projekt mitarbeiten. Nicht immer wissen junge Menschen, worauf sie sich dabei einlassen. Die Don Bosco Volunteers berichten:

Kolumbien, Medellín: Jan springt aus einem Taxi und verschwindet kurz in den kleinen Läden und Ständen an der Straßenecke. Gleich geht es für ihn beladen mit Snacks, Kakao, Obst und Gebäck wieder hoch. Rauf in die Barrios. Mit jedem Meter nach oben schwindet der Wohlstand und die Armut seiner Bewohner wird deutlicher. Oben angekommen, entlädt der 18jährige Kölner das Taxi und los geht es mit „Derecho a soñar“, dem Recht zu Träumen. Montags, Dienstag und Donnerstags bietet Jan als Don Bosco Volunteer in verschiedenen Vierteln Freizeitangebote und Gruppenstunden für benachteiligte Kinder und Jugendliche an. Die Familien der teilnehmenden Kinder werden dabei von Sozialarbeitern der Ciudad Don Bosco in Medellín betreut. Das große Jugendhilfezentrum, hoch oben auf einem anderen Berghang der kolumbianischen Millionenstadt, ist grade sein Zuhause. Für ein Jahr hat der Abiturient Deutschland den Rücken gekehrt, für einen Freiwilligendienst in der Stadt, die noch vor 20 Jahren als die gefährlichste Stadt der Welt galt. Heute ist das anders. 2013 kürte das Wall Street Journal Medellín zur innovativsten Stadt der Welt- auch weil Kreative die Stadt bereichert haben mit Graffitis, Startups, Kulturinitiativen.

Jan findet, dass ihn die kolumbianische Lebensart verändere. „Man meckert weniger. Ich sage, was mich stört und dann ist´s auch wieder gut.“ Zu 90%, beschreibt er, sei seine Arbeit Bespaßung der Kinder. Letzte Woche hat Jan zum Beispiel einen Morseapparat mit den Kids gebaut und sie haben sich Nachrichten geschickt. Dazu Büroarbeit, die pädagogischen Fallakten der Kinder ergänzen und zuhause geht es dann gleich weiter. Die Ciudad Don Bosco teilt er sich mit über 300 Kindern und Jugendlichen die hier wohnen und weiteren 500 die hier täglich zur Schule gehen oder eine berufliche Ausbildung machen. Dazu Sozialarbeiter, Salesianer Don Boscos und weitere Volunteers aus Deutschland, Österreich und Holland.

Sein neues Leben fühlt sich jetzt nach acht Monaten Kolumbien völlig normal an. Kalte Dusche morgens, sehr viel Reis, der gleichbleibende Frühling und der pünktliche Sonnenuntergang um 18 Uhr. Immer noch besonders dagegen sind die Hilfsbereitschaft und Offenheit der Kolumbianer. Die Kinder und die Menschen hier- so viel Positives, was er mitnimmt nach Hause. Der Moment, als die Kinder im Barrio nach Monaten der anfänglich eher distanzierten Zusammenarbeit zum ersten Mal strahlend dem Taxi mit ihm entgegengelaufen seien. „Profe, Profe“ (Abkürzung für Lehrer, Betreuer) riefen und sich tierisch gefreut hätten. Jan sagt, ihm hätten die Vorbereitungsseminare und die Gespräche mit den Ehemaligen Don Bosco Volunteers viel gegeben, hier eine gute Zeit zu haben. Die hätten ihm geraten, möglichst wenig Erwartungen zu haben und einfach für alles offen zu sein. Ihn habe das Jahr sensibler für sein Umfeld werden lassen. Wenn man die eigene Sozialisationsblase verlässt, wird man geduldiger und demütiger. Ganz sicher, die Begegnungen hier in Medellín haben sein Leben verändert und bereichert.

Ein Freiwilligendienst mit Don Bosco Volunteers dauert 12 Monate und wird mit dem Programm „weltwärts“ des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) gefördert. Die Freiwilligen werden von Don Bosco Volunteers in drei Vorbereitungsseminaren auf die Herausforderungen eines Freiwilligendienstes vorbereitet. Träger des Programms ist die kath. Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, die sich rund um den Globus für eine lebenswerte Zukunft von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Bewerben für die 50 Plätze können sich junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren immer bis zum 31.10 eines Jahres. Einsätze sind in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika möglich. Die Ausreise erfolgt dann im kommenden September. Die Volunteers erhalten freie Anreise, Unterkunft, Logis, Taschengeld und werden versichert. Das Kindergeld wird in den meisten Fällen weitergezahlt. Für die Freiwilligen verbleibt ein Eigenbeitrag von 2400 Euro.

Mehr Informationen und Bewerbung: www.donboscovolunteers.de

Foto: Leo während eines Einsatzes für „Derecho a soñar“. Copyright Don Bosco Mission/ Judith Döker

 

Kategorien: Pfadfinder

Jugendbauhütte bewirbt sich um Ehrenamtspreis

Scouting - Mo., 06/17/2019 - 08:31

Die in der Tradition des Wandervogels stehende „Vereinigung zum Erwerb, Wiederaufbau und Erhalt der Burg Ludwigstein bei Witzenhausen an der Werra“ erwarb 1920 die im Zerfall begriffene Burg, um sie als Jugendburg aus eigener Kraft neu zu errichten. Daran knüpfte die Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung im Jahr 2005 an und rief eine Jugendbauhütte ins Leben. Mit ihrer Idee, junge Menschen für die ehrenamtliche Arbeit zur Burgerhaltung zu begeistern, bewirbt sich die Ludwigsteiner Bauhütte nun zusammen mit 40 Mitbewerbern um den diesjährigen Ehrenamtspreis der hessischen Denkmalpflege und hat es in einem ersten Vorentscheid schon einmal unter die besten 10 Projekte geschafft. Eine durch Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege, angeführte 18köpfige Jury aus Denkmalpflegern, Landesbeamten und Vertretern von Lotto-Hessen wird die Jugendburg Ludwigstein mit ihren Bauhüttenaktivitäten am 27. Juni 2019 bereisen, in Augenschein nehmen und hoffentlich prämieren.

Quelle (auch Bild): Burgblick

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger

Scouting - So., 06/16/2019 - 05:25

Die Christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger entstand 1983 aus dem Stamm Kreuzträger des BdP und einigen Gruppenleitern aus Kaufbeuren. Die CPK orientiert sich am christlichen Glauben und an der traditionellen Pfadfinderarbeit. Für einen Bund ihrer Größe (um die vier Stämme aus dem Allgäu) hat sie eine erstaunliche Anzahl an Handreichungen und Aktionen zu verzeichnen und verfügt über ein Bundesheim am Madlenerberg. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Bündisches Leben – wozu?

Scouting - Sa., 06/15/2019 - 05:40

Sinndeutung und Bekenntnis. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern wir sollen auf dem Weg zum Ziel sein! Aber wissen wir wirklich wohin es geht? Die Suche nach der Wahrheit, nach der Blauen Blume, war für die historische Jugendbewegung von besonderer Bedeutung. Heute allerdings geht es in weiten Bereichen unseres Lebens um die Vernichtung des Kindes- und Jugendalters. Umso wichtiger scheint es, Signale zu setzen und Richtung anzugeben. Gerade die, die sich heute „jugendbewegt“ oder „bündisch“ nennen, sollten sich dieser Situation bewusst sein. Dieses Buch versucht auf die Grundlagen unseres Seins und Strebens aus der Sicht Bündischer – in der Nachfolge der Jugendbewegung – einzugehen. Es geht dabei nicht um gruppenpädagogische Ratschläge, sondern vor allen Dingen um Anstöße zum eigenen Denken und Forschen.

Autor: Alexej Stachowitsch
ISBN 978-3-88778-199-6
112 Seiten
Format: 14,5 x 21 cm
Sprache: deutsch
Hardcover

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Vorbild: Pfadfinder

Scouting - Sa., 06/15/2019 - 05:15

Heute vor 2 Jahren:
In einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ setzte sich Sebastian Gallander mit den beruflichen Herausforderungen der Zukunft auseinander. Stichwort „Sozialkompetenz“. Die durch keine Maschine jemals wird erbracht werden können. Die Zahl der Jobs, für welche man Sozialkompetenz benötige, sei seit 1980 sogar um fast ein Viertel gestiegen. Um junge Menschen in ihren charakterlichen Fähigkeiten zu stärken, empfiehlt der Autor die Pfadfinder. Denn bei einem Pilotprojekt in England, bei welchem verschiedene Schulen mit Pfadfindern Kooperationen eingegangen seien, sollen sich bereits nach wenigen Monaten positive Ergebnisse bei den Schülern gezeigt haben. Anders als in der Kontrollgruppe. So sei ihre Kooperationsfähigkeit gestiegen, ihr Gemeinsinn, teilweise sogar ihr gesamtes Verhalten. Ich hab das mal gegoogelt und folgende Studie gefunden: „The Implementation of Character Education through Scout Activities“.

Fazit von Sebastian Gallander: Die Bundesregierung müsste außerschulische Initiativen, welche die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Schüler stärke, noch viel mehr unterstützen. Denn bisher würden besonders sozial schwache Schüler und solche mit Migrationshintergrund noch viel zu wenig von den Pfadfindern, aber auch anderen Vereinen und Verbänden, die ähnliches leisteten, erreicht. Hier geht es zum Beitrag von Sebastian Gallander (hinterlegt bei der Vodaphone-Stiftung).

Quelle: Sebastian Gallander „Pfadfinder als Vorbild“ in: Süddeutsche Zeitung, 28. Mai 2017
Bildnachweis: Jakob Müller, BdP Stamm Schwarzer Haufen (Archiv)

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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderbibel von Pfadfinderbischof Gerber auf große Deutschlandreise geschickt

Neues von der DPSG - Fr., 06/14/2019 - 10:31

Während des traditionellen Pfingstlagers der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) „Pfingsten in Westernohe“ hat Pfadfinderbischof Dr. Michael Gerber die neu erschienene Bibel für Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Rahmen eines Gottesdienstes symbolisch an die über 4.000 Teilnehmenden übergeben. Dieses Exemplar wird durch ganz Deutschland an alle Diözesanverbände, die Regionalgruppen der DPSG, im Rahmen einer Stafette weitergereicht.

Lust auf das Wort Gottes

„Im Pfingstereignis hat Jesus die Jünger zur Weitergabe der frohen Botschaft befähigt. Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben diese frohe Botschaft Tag für Tag durch Wort und Tat. Die Pfadfinderbibel soll unsere Mitglieder dabei unterstützen. Sie soll Lust auf das Wort Gottes machen und Anreize schaffen für die Auseinandersetzung mit diesem Buch. Das symbolische Weitergeben des Wortes Gottes von Diözesanverband zu Diözesanverband zeigt, dass unser Verband den Auftrag Jesu an die Jünger auch heute erfüllen will“, erklärt der Bundeskurat der DPSG, Matthias Feldmann.

Bei großen Pfadfinderlagern, Gremiensitzungen und Hikes dabei

Diese Bibel wird bei ihrer Reise durch die Gliederungen der DPSG bei unterschiedlichen Ereignissen dabei sein. „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Mit diesem Bibelzitat hat Bischof Gerber die Bibel auf die Reise geschickt und zeigt auf, wo der Platz des Wortes Gottes in der DPSG ist. Bei großen Pfadfinderlagern, Gremiensitzungen, Hikes und vielen anderen tagtäglichen oder besonderen Terminen, die frohe Botschaft ist immer Teil der Arbeit der DPSG. Der Weg der Bibel kann über die social media Kanäle des DPSG Bundesverbands (vor allem Facebook und Instagram) und die jeweiligen Kanäle der Diözesanverbände verfolgt werden.

Einband wie aus schwarzem Zelt-Stoff

Die Pfadfinderbibel enthält die überarbeitete Einheitsübersetzung von 2016. Eine Gruppe Ehrenamtlicher hat 96 Einschubseiten verfasst. Diese bieten Methoden und Gruppenstunden, die für unterschiedliche Altersstufen geeignet sind. Kind- und jugendgerecht soll den Leserinnen und Lesern die Bibel nahe gebracht werden. Die Bibel steckt in einem schwarzen Einband der an die klassischen Kohten, also Pfadfinderzelte, erinnert. Erhältlich ist sie u. a. im DPSG-eigenen Versandhaus „Rüsthaus“.

Die Pfadfinderbibel gibt es im verbandseigenen Rüsthaus.

Über die DPSG

Die DPSG ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Pressefotos dürfen unter Angabe des Fotografen frei verwendet werden.

Die Pfadfinderbibel in den Händen von Pfadfinderbischof Gerber und dem Bundesvorstand der DPSG | Foto: Christian Schnaubelt
Kategorien: Pfadfinder

Sven-Ludvigsen-Haus

Scouting - Fr., 06/14/2019 - 05:40

Das schöne BdP-Pfadfinderheim liegt direkt am Orts- und Waldrand von Altena, im Sauerland gegenüber der Burg Altena. Es ist eine Gruppenunterkunft mit 30 Betten, zwei Seminarräumen und einer voll ausgestatteten Selbstversorger-Küche. Die Umgebung von Altena bietet verschiedene interessante Ausflugsziele und Wanderrouten. „Direkt vor der Tür“ in Sichtweite ist die Burg Altena mit ihren Museen. Altena hat auch ein Freibad und ein Hallenbad. Unmittelbar oberhalb des Pfadfinderheimes, ein kurzer Weg zu Fuß durch den Wald, befindet sich der Altenaer Sportplatz. Eine reizvolle Landschaft mit malerisch gelegenen Stauseen, Bergen, Tälern und Wäldern lädt zum Wandern und Verweilen ein. In der Region sind die Dechenhöhle, die Heinrichshöhle, das Felsenmeer bei Hemer und eine Vielzahl technischer Denkmäler zu finden. Auch ein Ausflug in das westfälischeFreilichtmuseum in Hagen ist nicht weit. Sehr spannend ist auch ein Besuch der „Phänomenta“ in Lüdenscheid, eine Dauerausstellung zur praktischen Erprobung aller Sinne. Auf Wunsch kann gegen Gebühr eine erlebnispädagogische Exkursion mit Betreuung angeboten werden (bei 3-monatiger Voranmeldung).

Für Jugendgruppen kosten Aufenthalte von 1-2 Nächte: 11,00 € pro Person und Nacht; ab 3 Nächten: 10,00 € pro Person und Nacht. Allerdings besteht ein Mindestbelegungsentgelt von 150 EUR pro Nacht, da sich das Haus sonst nicht selber tragen kann. Während der Monate Oktober bis einschließlich März wird zusätzlich eine Heizkostenpauschale von insgesamt 30 EUR pro Nacht erhoben. Angehörige des BdP zahlen geringere Preise, diese sind separat zu erfragen. Hier geht es zur Homepage des Hauses.

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Kategorien: Pfadfinder

Monatsberichte Pollution Police

Scouting - Do., 06/13/2019 - 05:09

Gut Pfad!
Heute senden wir gleich zwei Monatsberichte.
Du findest den Bericht April hier:
http://www.pollutionpolice.com/2019.html

(UMK, Wir bauen Kisten, Helfen für den Fisherman Strong Man Run, Erstbesichtigung Turm)

und Mai hier:
http://www.pollutionpolice.com/aktuell.html

(Markus Maria Profitlich spricht in Hörspiel Folge 18, Zu Besuch im DPSG Bezirkslager 2019, Klettern für Anfänger, Ausflug mit Picknick und Spielen, Kresseköpfe, Spiele für viele und Zaubern)

Herzliche Grüße
Deine Pollution Police Pfadfinder

Kategorien: Pfadfinder

Sommertagung Mindener Kreis

Scouting - Mi., 06/12/2019 - 18:56

Zur Sommertagung des Mindener Kreises 2019 – dieses Mal mitten in der Woche – kamen über 50 Mitglieder des Kreises im Kloster Huysburg bei Halberstadt zusammen. Auftakt der Veranstaltung am Mittwochabend, den 5. Juni war ein beeindruckender Liederabend mit der Sängerin und Schauspielerin Dorothea Baltzer und von Hanno Botsch. Thema des Abends: … und Eva Pflückt den Apfel ab… von der Chupze jüdischer Frauen.

Der Haupttag war ganz der Darstellung unterschiedlichster Lebensbilder aus der Jugendbewegung gewidmet, unter dem Aspekt der Prägung des eigenen Lebensweges durch die Jungenschaft und die Jugendbewegung. Ausführlich stellten (vlnr) Hans Ernst Böttcher, Jürgen Nickel, Eberhard Schürmann, Ulrich von Dobschütz, Ingo Ernst und  Gerd Steinbrinker ihre Lebenswege vor. Ein mehr oder minder prägenden Einfluß durch das Mitwirken an der Jugendbewegung wurde von niemand in Frage gestellt.

Dabei waren die Selbsterziehung durch die positiven Seite der Bewegung, das Erleben von Erfahrunsgräumen, das starke eigene Engagement und das Kennenlernen fremder Länder und Völker die Hauptgründe für eine positive Gesamtbilanz. Ohne diese Einflüsse wäre das Leben wohl anders verlaufen.

Am letzten Tag wurde die Zukunft des Mindener Kreises ausführlich diskutiert. Hierzu folgt später ein weiterer Bericht.

Rechts Mitorganisator Hartmut Alphei.

Kategorien: Pfadfinder

Wiederaufbau durch Pfadfinder

Scouting - Mi., 06/12/2019 - 18:27

Seit einigen Jahren sind Pfadfinder im Rahmen von Renovierungsarbeiten damit befasst, den Ort Stará Voda (deutsch Altwasser) wiederzubeleben. Es ist ein verlassener Ort im Okres Olomouc in Tschechien. Seit 1947 lag er auf dem Truppenübungsplatz Libavá und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Es stand lediglich noch die ehemalige Wallfahrtskirche von der ursprünglichen Besiedlung. 2015 wurde der Truppenübungsplatz Libavá erheblich verkleinert, seither sind einige Gebiete wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In einem langfristigen Internationalen Projekt wurde vor einiger Zeit mit dem Wiederaufbau begonnen, insbesondere, um die berühmte Gemeinde wiederzubeleben. Hier aktuelle Bilder und der Bericht vom aktuellsten Arbeitseinsatz:

Die Pfadfinder setzten den Wiederaufbau des Wallfahrtsorts fort

In Altwasser bei Libavá/Liebau wurde am Wochenende 10.-12. Mai das Pfadfinderprojekt  Wiederaufbau von Altwasser fortgesetzt. Die Pfadfinder aus einigen Ländern arbeiten langfristig an der Gestaltung und Instandhaltung des Geländes des historischen Wallfahrtsorts mit der Kirche Hl. Anna, also an Ort und Stelle der ehemaligen bedeutenden Gemeinde, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg untergegangen ist.

Diesmal nahmen 119 Pfadfinder teil, stark wurden die Harcer aus Polen vertreten. Aus Krakau/Kraków kamen 13 Personen unter Leitung von Petr Denk, aus Leobschütz/Głubszyce  2 Personen, eine Person aus Ratibor/Racibórz und eine aus Gleiwitz/Gliwice. Eine Pfadfinderin kam aus Frankreich, sie studiert in Brünn und ein Fräulein war aus dem deutschen Hannover, sie ist jetzt in Troppau/Opava zu Besuch.  Velký Týnec wurde durch 15 Pfadfinder vertreten, 14 Pfadfinder kamen mit Fahrrad aus Doloplazy, 12 Pfadfinder kamen aus Čechovice. Andere Teilnehmer waren aus Ostrau, Olmütz und Brünn. Aus Dub kamen 30 Pfadfinder und Pfadfinderinnen.
Wir räumten die Ruinen des ehemaligen Klosters auf, wo wir den Schutthaufen von dem ursprünglichen Eingang  ins Gebäude beseitigten. Im Klostergarten schnitten wir die Stauden aus und die drei Terrassen des Gartens mit dem kleinen See sehen wieder schön aus. Die Mädchen beseitigten das nach dem Winter gebliebene Laub auf dem Friedhof, pflanzten neue Blumen auf die Gräber aus und die Pfadfinder bauten 2 Metallkreuze zu den Gräbern ein, von denen wir wissen, welchen Familien sie gehörten. Wir mähten den Rasen rund um die Kirche, um den Teich und Königsbrunnen. Wir schütteten mit Schotter die Schlaglöcher auf dem Zugangsweg an, reinigten den Rest der Fundamente eines Hauses vor dem Teich.

Das Wetter war schön, auch wenn am Samstagmorgen minus ein Grad war und der Reif die Zelte von Teilnehmern ganz bedeckte. Die Sonne wärmte später alles und schien bis zum Abend. Gegen Abend hielt die Schriftstellerin und Historikerin Jana Krejčová einen Vortrag über die Geschichte des Klosters und des Wallfahrtsorts in Altwasser. Von 19 Uhr spielte die Countryband aus Dub nad Moravou. Gleichzeitig erinnerten wir uns an die Tatsache, dass wir in diesem Jahr schon das 25. Jubiläum unserer Tätigkeit in Altwasser feiern. Nachdem das Konzert beendet wurde, ging eine  „Lichterprozession“ mit Kerzen von der Kirche zum Königsbrunnen. Wir beurteilten unsere Arbeitsleistungen und sangen unseren und polnischen Pfadfinder-Zapfenstreich. Dann brachten wir die brennenden Kerzen auf die Plätze, wo die Teilnehmer arbeiteten und Altwasser leuchtete in der Frühlingsnacht als ob es ein lebendes und besiedeltes Dorf wäre. Am Sonntagmorgen weckten uns die Regentropfen, wir beendeten noch einige Arbeiten, packten unsere Sachen bei Nässe ein und bereiteten uns für die Abfahrt vor. Das nächste Pfadfinder-Wochenende in Altwasser findet von 27. bis 29. September  2019 statt. Wir helfen noch bei der Vorbereitung der Pilgerfahrt, die von Freitag 26.7 bis Sonntag 28.7.2019 stattfindet und wir kommen in die dortige Kirche auch am 24.Mai im Rahmen der Veranstaltung  „Kirchennacht“.

 

Kategorien: Pfadfinder

85. Bundesversammlung DPSG

Scouting - Di., 06/11/2019 - 19:02

Der Verband bekommt eine neue Ordnung und Nachhaltigkeit steht im Fokus
Kall-Steinfeld, 2. Juni 2019: Das höchste beschlussfassende Gremium der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) passt die Ordnung des Verbandes an und befasst sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Die Verbandsordnung ist die Grundlage des Handelns aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG. In einem mehrjährigen Prozess wurde das Dokument verständlicher in der Sprache und inhaltlich präziser gemacht. Themenfelder wie das Menschenbild, die christliche Lebensorientierung oder die pfadfinderische Methodik wurden weiterentwickelt. Die Ordnung soll Leiterinnen und Leitern Orientierung geben und hilft bei der pädagogischen Arbeit. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wird in Gruppenstunden thematisiert, was das Pfadfinden in unserem Verband ausmacht.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

In einem Studienteil arbeiteten die Delegierten am zweiten Tag der Bundesversammlung in Kleingruppen zum Thema nachhaltige Entwicklung. Die 17 politischen Ziele der Vereinten Nationen streben eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene an. Viele der Themen werden bereits durch die Arbeit der Bundesfacharbeitskreise Internationale Gerechtigkeit, Ökologie und Inklusion in den Verband getragen. Durch die Mitarbeit von Vertretenden aller Diözesen wurde die Verbreitung der „17 Ziele“ noch einmal forciert. Beim Großzeltlager „Pfingsten in Westernohe“ wird es Aktivitäten für alle Teilnehmenden geben.

Nachhaltige Verpflegung

Bei der Bundesversammlung standen über 30 Anträge und Initiativanträge auf der Tagesordnung. Passend zu den Zielen der Vereinten Nationen wurde ein Antrag zur nachhaltigen Verpflegung beschlossen. Der Bundesverband muss in Zukunft bei allen Veranstaltungen darauf achten, dass die Versorgung der Teilnehmenden aus Produkten besteht, die ökologisch, fair gehandelt und vornehmlich vegetarisch sind.

„Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist uns der Umweltschutz und ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sehr wichtig. Entsprechende Gebote finden sich auch in unserem Pfadfindergesetz. Dieser weitreichende Beschluss stellt unsere Planungsteams vor große Herausforderungen. Wir setzen mit unseren Bemühungen aber ein Zeichen für Nachhaltigkeit“, sagte der Bundesvorsitzender Joschka Hench.

Konzept für politische Bildung

Bereits vor zwei Jahren wurde die Arbeitsgruppe politische Bildung durch einen Beschluss der 83. Bundesversammlung eingesetzt. Jetzt wurde ein neu erarbeitetes Konzept „Politische Bildung“ beschlossen. Die Delegierten sehen in der politischen Bildung eine wichtige Aufgabe des Verbandes und dankten den Autorinnen und Autoren des Konzeptes. Die DPSG versteht sich auch als Verband, der zur Bildung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beiträgt. Daraus ergibt sich der Anspruch auch das politische Handeln pädagogisch zu begleiten. Die Bundesvorsitzende nannte in Ihrer Eröffnungsrede auch ein Beispiel für politisches Engagement:

„Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind wir seit jeher in Europa und der ganzen Welt unterwegs. Wir haben keine Angst vor Grenzen, anderen Nationen, Kulturen und Religionen. Wir setzen uns für ein solidarisches und weltoffenes Europa ein.“

Die Arbeitsgruppe wird in Zukunft Materialien erarbeiten, die für die politische Bildung im Verband genutzt werden können.

Neben dem Konzept zur politischen Bildung wurde auch das überarbeitete Konzept des Fachbereiches Inklusion vorgestellt und beschlossen.

Weitere Beschlüsse

Die Jahresaktion 2021 wird sich unter dem vorläufigen Titel „Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind MITTENdrin“ damit beschäftigen, welche Rolle die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG für unsere Gesellschaft spielen.
Nach dem Großzeltlager „Leuchtfeuer“ für Leiterinnen und Leiter im letzten Jahr, wurde jetzt ein Prüfauftrag beschlossen. Es soll geklärt werden, ob Treffen für Leitende regelmäßig stattfinden können. Um die Chancen moderner IT-Systeme im Verband noch besser nutzen zu können, wurde beschlossen ein Konzept für die digitale Infrastruktur der Zukunft auszuarbeiten.

Alle weiteren Beschlüsse sind online abrufbar.

Über die Bundesversammlung

Jedes Jahr findet eine ordentliche Bundesversammlung der DPSG statt. In diesem Jahr reisten ca. 150 Teilnehmende, darunter 76 Delegierte, Gäste und Helferinnen und Helfer nach Kall-Steinfeld. Die Teilnehmenden kamen auf Einladung des gastgebenden Diözesanverbandes Aachen in den kleinen Ort in der Eifel. Tagungsort war das Kloster der Salvatorianer zu Steinfeld. Anna Sauer (Bundesvorsitzende), Joschka Hench (Bundesvorsitzender) und Matthias Feldmann (Bundeskurat) leiteten die Veranstaltung, die von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag andauerte. Zu Gast waren unter anderem der Kontaktbischof für die DPSG, Dr. Michael Gerber, BDKJ Bundesvorsitzender Thomas Andonie und der Vizepräsident von missio Aachen Dr. Gregor von Fürstenberg.

Die DPSG

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dpsg.de.

Kategorien: Pfadfinder

Challenge der amerikanischen Pfadfinder

Scouting - Di., 06/11/2019 - 05:28

Etwas positive PR könnten die amerikanischen Pfadfinder gerade jetzt gut brauchen, zudem steht das 24ste Jamboree (Weltpfadfindertreffen) unmittelbar vor der Tür, in diesem Fall sogar Haustür. Unter Scouts #MakeItHappen rufen die BSA nun also zu einer Challenge auf. Gruppen der BSA sollen ihre Hilfsprojekte posten, ein Crowdfunding Projekt zu einem Hilfsprojekt starten oder ihre Social-Media-Präsenz vorstellen.

Kategorien: Pfadfinder

Weltpfadfindertreffen 2019 in den USA

Scouting - Mo., 06/10/2019 - 05:58

Deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder bereiten sich auf das größte Zeltlager der Welt vor
45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt werden in knapp zwei Monaten zum 24. World Scout Jamboree 2019 Nordamerika zusammenkommen. Auf einem Vorlager an Christi Himmelfahrt lernte sich das deutsche Kontingent von 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Immenhausen kennen und bereitete sich auf internationale Begegnungen in West Virginia / USA vor. Beim größten Zeltlager der Welt stehen das Kennenlernen der Kulturen und das Entdecken der Gemeinsamkeiten über Grenzen hinweg auf dem Programm.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt werden vom 22. Juli bis 2. August 2019 zum 24.  World Scout Jamboree zusammenkommen. Die Gruppe von jungen Teilnehmenden zwischen 14 und 17 Jahren sowie erwachsenen Freiwilligen von allen Kontingenten im Umfang von insgesamt rund 45.000 Menschen werden dabei in West Virginia/USA das größte Zeltlager der Welt errichten, welches von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus den USA, Mexiko und Kanada organisiert wird.

Das deutsche Kontingent in den USA

In Deutschland haben sich der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) unter dem Dach des „Ring deutscher Pfadfinderverbände“ (RdP) zum gemeinsamen Deutschen Kontingent zusammengeschlossen. „Zum zweiten Mal reisen wir als gemeinsame deutsche Delegation auf ein World Scout Jamboree und freuen uns, eines der größten Kontingente zu stellen“, betont Ringkontingentsleiter Tiemo Slodowy. Ein vierzigköpfiges Team von Ehrenamtlichen bereitet die Reise der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern seit zwei Jahren intensiv vor.

Vorbereitung der deutschen Units auf das World Scout Jamboree

An Christi Himmelfahrt trafen sich 1.240 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem ganzen Bundesgebiet zum Vorlager im BdP-Bundeszentrum Immenhausen. Dort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit den anderen Teilnehmenden, beispielsweise beim „Friendship Award“ zu vernetzen und gemeinsam bei Lagerfeuer, Singerunden und Challenges auf das „Abenteuer Jamboree“ vorzubereiten.

Die Pfadfindergruppen organisieren sich beim Weltpfadfindertreffen in 30 Einheiten („Units“) zu je 40 Personen. Eine einzelne Unit besteht aus 36 Jugendlichen und vier erwachsenen Leiterinnen und Leitern. Jede Unit plant ihr Jamboree-Programm eigenständig, dazu gehören auch Vor- und Nachtouren durch Kanada und die USA. Eine Besonderheit stellt die deutsch-französische Unit dar, in der die Vorbereitungen zweisprachig verlaufen und sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stattfinden.

Zur Vorbereitung auf die internationalen Begegnungen beim World Scout Jamboree in den USA bereiteten sich die deutschen Teilnehmenden im Immenhausen beim „Cultural Day“ ein typisches Gericht ihrer Region zu. Neben den deutschen Klassikern wie Käsespätzle, Knödel und Reiberdatschi wurden in der deutsch-französischen Unit Crépes zubereitet. Mit regional typischen Trachten, Tänzen und Gesängen wurde bereits beim Vorlager die Vielfalt von Pfadfinden in Deutschland deutlich.

Die Vorfreunde auf die Teilnahme am größten Pfadfindertreffen der Welt ist auch bei Annabelle Daum (17) aus Hannover zu spüren: „Ich hoffe viele offene Menschen kennenzulernen, mit denen ich mich austauschen kann!“. Julia Barbeither (14) aus Hamburg ergänzt: „Das Jamboree ist eine einmalige Chance, neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen sowie Abenteuer zu erleben“.

Weitere Informationen zum Deutschen Kontingent beim Weltpfadfindertreffen in den USA und live-Berichte während der Veranstaltung finden Sie auf der Website www.worldscoutjamboree.de sowie bei Facebook, Twitter, Instagram und YouTube unter dem Hashtag #wsjrdp.

Das Motto „Unlock a new world” des World Scout Jamboree

Das 24. Weltpfadfindertreffen steht unter dem Motto „Unlock a new world“. Dieses verdeutlicht die Kernziele des 1920 ins Leben gerufenen World Scout Jamborees: Abenteuer zu erleben, neue Kulturen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Vom 22. Juli bis 02. August werden im Summit Bechtel Reserve in West Virginia / USA dazu 45.000 scouts und guides aus mehr als 200 Ländern und Gebieten teilnehmen. Veranstalter sind die World Organization of the Scout Movement (WOSM), dem auch der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) angehört, sowie die nationalen Pfadfinderverbände in Mexiko, Kanada und den USA. Mehr Informationen auf www.scout.org / www.2019wsj.org.

Bildnachweis Christian Schnaubelt

Kategorien: Pfadfinder

Neuer Sprecher VDAPG Region Ost

Scouting - Mo., 06/10/2019 - 05:35

Zur Neuwahl ihres Regionssprechers kamen die Gilden Drei Gleichen aus Nesse-Apfelstädt und Bonifatius aus dem südwestlichen Teil des Landkreises Gotha rund um Friedrichroda und Georgenthal am Montag, dem 3. Juni 2019 im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum Drei Gleichen zusammen. Die Gilde Urgoten und Altburgunder aus Berlin des Pfadfinder*innenverbandes für Erwachsene war an diesem Abend entschuldigt.

Der bisher kommissarisch eingesetzte Regionssprecher für den Osten der Bundesrepublik, Manfred Bosse aus Dörverden empfahl diese Wahl, nachdem sich mit der Gilde Bonifatius die dritte Gruppe des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden e.V. in dieser Region gegründet hatte. Zur Wahl erklärte sich Andreas Roth von der Gilde Drei Gleichen bereit, der mit 100 Prozent von den anwesenden Mitgliedern das Vertrauen erhielt.

Mit der Ausrichtung der bundesweiten Generalversammlung im Zinzendorfhaus Neudietendorf oder der Verleihung der St. Georgs-Plakette an Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow im Pfadfinderzentrum Neudietendorf hat der Pfadfinderverband der Junggebliebenen in den zurückliegenden Jahren immer wieder gezeigt, wie wichtig ihm der Aufbau der Arbeit in den neuen Ländern ist. Mitverantwortlich hierfür war auch Manfred Bosse als bisheriger Sprecher der Region und heutiger Generalsekretär der Subregion Zentraleuropa des International Scout and Guide Fellowship (ISGF), dem Weltverband der Pfadfindergilden, wofür ihm in der Versammlung auch Dank ausgesprochen wurde.

Nationale und Internationale Veranstaltungen, wie eine geplante Gilden- und Stammesfahrt nach Bad Muskau oder die diesjährige Verteilung des Friedenslichtes aus Bethlehem sind es auch, die Andreas Roth am Herzen liegen und die er zusammen mit den Mitgliedsgilden für die Zukunft geplant hat. Roth dankte auch Eberhard Knop und Rainer Baranowski für die kulinarische Untermalung des Abends mit frisch Gegrilltem sowie allen Helfer*innen, die zum Gelingen des Treffens beigetragen haben.

 

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Vorgestellt: Evangelische Pfadfinderschaft Europas

Scouting - So., 06/09/2019 - 05:25

Die Evangelische Pfadfinderschaft Europas (EPE) entstand 1977 in Folge der Fusion von CPD, EMP und BCP zum Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Diesen Schritt hatten nämlich nicht alle Mitgliedsgruppen des Bundes CPD mitvollziehen wollen. Die EPE ist ein christlichr Pfadfinderbund, seine Gruppen sind in die Gemeindearbeit eingebunden. Sie bezieht sich deutlich auf das ursprüngliche Pfadfindertum nach Baden-Powell. Der Bund umfasst Mädchen und Jungen in vorrangig getrennten Stämmen und ist insbesondere in Mittelhessen und dem Taunus angesiedelt. Die EPE ist Mitglieder der Fédération du Scoutisme Européen (FSE). Er dürfte über etwa 400 Mitglieder verfügen. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Das kleine Späherbuch

Scouting - Sa., 06/08/2019 - 05:35

Sport und Spiel – MB 47. Das zweite Buch zur deutschen Pfadfinderbewegung. Die Unterschiede sind jedoch interessant. Die zahlreichen Bilder stammen meist aus der englischen Pfadfinderbewegung.

Autor: Karl Hellwig
ISBN 978-3-88778-184-2
112 Seiten
Format: 11,5 x 18,6 cm
Sprache: deutsch
Faksimile-Ausgabe, Leineneinband

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DPB Landesheim-Franken

Scouting - Fr., 06/07/2019 - 05:40

Das DPB Landesheim-Franken in Pegnitz-Körbeldorf ist ein reines Selbstversorgerhaus mit ca. 50 Betten und Zeltplätzen für bis zu 350 Personen für Jugendbewegte, Pfadfinder, Naturverbundene und Schulklassen. Es hat bis zu 52 Betten. Diese sind in 3 Räume aufgeteilt, ein Zimmer mit Bettenburg (bis zu 40 Kinder können dort schlafen, je nach Größe und Alter), ein Zimmer mit 5 Etagenbetten und ein Leiterzimmer mit 2 Einzelbetten.
 Der Speisesaal ist ca. 80 qm – 100 qm groß, im Anschluss daran befindet sich der Rittersaal. Der Zeltplatz ist für 350 Personen,  der Platz hat fließend Wasser, Strom, Sanitäranlagen, Kochstelle, Dusche und einen Aufenthaltsraum. Der Zeltplatz kann unabhängig vom DPB Landesheim-Franken gemietet werden.

Mehr Infos findet ihr auf der Internetseite des DPB Landesheim Franken

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Trampen

Scouting - Fr., 06/07/2019 - 05:25

Schlägt man zufällig ausgewählten Eltern von minderjährigen Kindern vor, ihre Kinder trampen zu lassen, wird die wahrscheinlichste Reaktion ein Aufschrei sein. Lautet doch die eiserne Grundregel aller Kindeserziehung, dem Kinde zu vermitteln, niemals bei Fremden im Auto mitzufahren. Andererseits: Trampen ist gut für die Umwelt, es ist günstig für den Geldbeutel und es ist kommunikativ. In Begleitung des Gruppenführers sinken die vermeintlichen „Risiken“ des Trampens fast bis auf das Risiko, das jeder Autofahrt innewohnt. Zudem kommt man bei Wanderungen oft nicht so weit, wie vorher gedacht und einige machen sich dann per Anhalter auf den Weg in das nächste Dorf, um Wasser zu holen oder einzukaufen. Inwiefern ist das „spontan“ möglich, ohne zuvor das Einverständnis der Eltern einzuholen? Ist Trampen überhaupt erlaubt?

Grundsätzlich ist das Trampen in Deutschland nicht verboten und deshalb erlaubt. Der Tramper gilt gemäß Straßenverkehrsordnung als Fußgänger und muss sich an die entsprechenden Regeln halten. So ist z.B. das Betreten von Autostraßen oder Autobahnen, auch auf dem Randstreifen, untersagt (dort ist Trampen also nur auf den Parkplätzen der Rastplätze oder auf den Zubringern vor den Autobahnschildern möglich). Minderjährige unterliegen jedoch der Weisungsbefugnis ihrer Erziehungsberechtigten, d.h. ihrer Eltern. Ohne die Erlaubnis der Eltern, die man auch nicht einfach „voraussetzen“ kann, ist es ihnen nicht genehmigt, zu trampen. Auch dann nicht, wenn sie von einem Volljährigen begleitet werden. Hat man also vor, mit Minderjährigen zu trampen, so benötigen diese unbedingt die schriftliche Erlaubnis ihrer Eltern. Außerdem sollten die Eltern für eventuelle Rückfragen kontrollierender Polizei telefonisch erreichbar sein. Ärger macht bisweilen die Polizei in Bayern, die trotz schriftlich vorliegender Einverständniserklärung der Eltern und persönlich begleitendem volljährigem Gruppenführer das Trampen aus „Risikogründen“ untersagt. Ohne das Einverständnis der Eltern kann man nur im absoluten Notfall (Transport ins Krankenhaus) trampen. Was den Versicherungsschutz im Falle eines Unfalles anbelangt, so ist es wichtig zu wissen, dass das Mitnehmen eines Trampers eine Gefälligkeitsfahrt darstellt. Dies bedeutet, dass der Tramper zumindest bei leichter Fahrlässigkeit den unfallverursachenden Fahrer, bei dem er mit im Auto saß, kaum auf Schadensersatz in Anspruch nehmen kann. Das gilt aber ebenso für die Mitfahrt bei Freunden. Diese „Versicherungslücke“ deckt nur eine entsprechende private Unfallversicherung des Trampers ab. Andere Länder, andere Sitten: Informiert euch vor eurer Auslandsreise nach gesetzlichen Regelungen in eurem Zielland!

Siehe auch: www.anhalterfreunde.de

Quelle: scouting 02-11

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