Scouting

Scouting Feed abonnieren
die Infoseite der Pfadfinder- und Jugendbewegung
Aktualisiert: vor 4 Stunden 12 Minuten

Projekt: Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost

Mi., 05/22/2019 - 05:41

Der Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V. für den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) stellt sein Projekt vor:
„Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.“ Bildungsprojekt und Ausstellung „Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost – 75jähriges Jubiläum und 35 Jahre Deutsch-Polnische Pfadfinder/innenkontakte“

Zielsetzung – Den Jugendlichen in Schulklassen und Jugendgruppen soll ein Teil der deutsch-polnischen Geschichte anhand der Ausstellung nahegebracht und in Projekten erarbeitet werden. – Es soll aufgezeigt werden, dass mit den deutsch-polnischen Pfad-finder/innenkontakten Freundschaften aufgebaut werden konnten und können. – Das Verständnis für diese Zielsetzungen wecken und verstehen lernen, dass die heutigen deutsch-polnischen Beziehungen durch die deutsch-polnische Vergangenheit geprägt werden.

Politische Bildung: Projekte und Ausstellung verstehen sich als ein Beitrag zur politischen Bildung. Angesprochen werden insbe-sondere Schulklassen und Jugendgruppen in Erlangen und in der nordbayerischen Metropolregion Nürnberg. Daneben ist die Ausstellung ganztägig für jedermann geöffnet.

Durchführung: Anfang März 2019 werden die Schulen und Jugendgruppen über das Bildungsprojekt und die Ausstellung informiert. Darauf folgen die Absprache mit Interessierten wie die konkrete Projektdurchführung aussehen soll. Von 5.7. bis 28.8.19 werden das Bildungsprojekt und die Ausstellung in der Erlanger Stadtbibliothek durchge-führt. Montags bis freitags ist den Schulklassen vorbehalten und die Samstage stehen Jugendgruppen zur Verfügung. Daneben wird es Angebote geben, die auch einzelnen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich mit den Inhalten der Ausstellung während der allgemeinen Öffnungszeiten auseinanderzusetzen. Wenn es die personelle und finanzielle Ausstattung zulässt, sollen auch für Erwachsene spezielle Bildungs-projekte angeboten werden. Das Bildungsprojekt und die Ausstellung werden so aufgebaut sein, dass diese auch in anderen Städten gezeigt und durchgeführt werden können.

Ausstellung: Die Ausstellung umfasst 21 große Bildtafeln (Plakate), Banner, „roll up“ und Vitrinen. Teilweise werden Originalstücke wie Briefe aus der Zeit des Warschauer Aufstandes zu sehen sein. Stempelabdrücke, die nur sechs Mal weltweit vorhanden sind, werden auch gezeigt. Neben kurzen Texten, Bildern und Zeitzeugenbe-richten werden auch Filme und Bücher zu sehen sein.

Bildungsprojekt: Die Basis für das Bildungsprojekt sind die Ausstellung und das Begleitheft (Inhalte der Ausstellung, Literaturangaben, Links ins Internet, weiterführende Informationen). Darüber werden der Ablauf und die Inhalte des Projektes mit den jeweiligen Schulklassen bzw. Jugendgruppen individuell abgesprochen. Die Jugendlichen sollen sich selbstständig mit den verschiedenen Aspekten auseinandersetzen: Zweiter Weltkrieg, Besetzung Polens, Warschauer Aufstand, Widerstandsursachen, Gründe, warum Jugendliche im Widerstand kämpften, Kämpfen auch heute noch Jugendliche mit der Waffe?, Ich als Jugendlicher in dieser Situation, wie würde ich mich verhalten?, In Zeiten des Smartphones und des Internets: Warum war der Postdienst während des Aufstand so wichtig?, Warum wurde der Postdienst gerade durch die Pfadfinder/innen sicher gestellt? Welchen Stellenwert haben der Aufstand und sein Postdienst in Polen heute?, Die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen bis heute, Die Freundschaft der deutsch-polnischen Pfadfinderverbände begann in Zeiten des polnischen Kriegsrechts, Was waren die Auslöser und die Gründe dafür?, Was kann ich dafür tun, dass es nicht zur Ausgrenzung bis hin zu einem Krieg führt, nur weil Menschen anders aussehen, eine andere Sprache sprechen oder einer anderen Religion angehören?, Was kann ich dafür tun, um die heutigen deutsch-polnischen Beziehungen zu verstehen?

Zeitplan: Ab Oktober 2018, Recherche / Konzepterstellung Anfang März 2019, Information an Schulen und Jugendgruppen April 2019, Recherche in Warschau (Museum des Warschauer Aufstandes, Pfadfindermuseum, Warschau) Mai 2019, Abstimmung der Projekte mit den Schulklassen und Jugendgruppen Anfang Juni 2019, Erstellung der Unterlagen (Ausstellung, Projekte) 3.7.19, Ausstellungsaufbau (Erlanger Stadtbibliothek) 5.7.19, 17 Uhr Vernissage (Erlanger Stadtbibliothek) Juli 2019, Projekte mit Schulklassen / Jugendgruppen 17.9.18, Finissage 18.9.19, Ausstellungsabbau

Partner und Unterstützer: Gottfried Steinmann (Verfasser der Broschüren „Der Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost“ und „Pfadfinder im polnischen Untergrund 1939 – 1945 – 1956“) / Teresa Tarkowska-Dudek (Związek Harcerstwa Polskiego, ZHP) / Deutsch-Polnische Gesellschaft in Franken (DPGF) / Stadt Erlangen / Stadtbibliothek Erlangen / Muzeum Harcerstwa (Pfadfindermuseum in Warschau, Direktorin Katarzyna Traczyk) / Konsulat Generalny Rzeczypospolitej Polskiej w Monachium (Generalkonsulat der Republik Polen in München, Generalkonsul Andrzej Osiak) / Stiftung Pfadfinden / Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) / Bayerischer Staatsminister Joachim Herrmann (MdL) / Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, Stiftung Bildung, Natur und Umwelt der Sparkasse Erlangen / Muzeum Powstania Warszawskiego (Museum des Warschauer Aufstandes, Warschau / Herr Dr. Karol Mazur, Leiter der Bildungsabteilung) / Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Demokratie leben! / Michael Müller Verlag / Max und Justine Elsner Stiftung / Martina Stamm-Fibich (MdB) / und weitere Einzelpersonen. Darüber hinaus sind weitere Institutionen angefragt.

www.pfadfinden-foerdern.de

Kategorien: Pfadfinder

Rheinischer Singewettstreit im April 2019

Di., 05/21/2019 - 05:38

Die Fahrt war lang, die Fahrt war schwer. Achteinhalb Stunden mit der Bahn, Warten, Verspätung und dann in einem prächtigen Hotel mit gutem Essen, mit Wellness und herrlichem Blick auf den Rhein. Alle Mühsal war vergessen. Es wimmelte von Klein & Groß. Wohl 700 waren gekommen, voller Freude mit Elan. Die Kohten und Jurten standen ringsum in der riesigen Burgruine über dem Rhein mit einmaliger Aussicht. Die beste Bündische Großveranstaltung. Und zum Glück Fernsehteams. Dafür spontan voll Freude. Wenn ich als einer der ältesten Teilnehmer des Festes schreibe, der schon in Hamburg 1963 beim ersten Singewettstreit dabei war, den es gab, dann habe ich eine andere Sicht, als manch‘ anderer. Ich sehe, dass es Ehrenamtliche gibt, die das organisieren, sehe die vielen Helfer, die schleppen, bauen und ordnen, sehe die Kraft, die aus der Freude und der Aufgabe kommt. Sehe die vielen Jüngeren, die das Glück haben, in einer Pfadfinder- oder Wandervogelgruppe groß zu werden und zu gedeihen. Viele lernen schon als Zehnjährige ein Instrument zu spielen und Sprachen, fahren im Sommer in fremde Länder, dem Konsum entgegen. Da passt das Wort „Subkultur“ nicht, da ist viel mehr. Es ist ein Lebensentwurf, eine Chance, von der viele nur träumen. Träumen, obwohl sie diese Chance ergreifen könnten, auch noch, wenn sie älter sind. Bei unserem Wandervogel e.V., den wir den „Lüttenmarker“ nennen, ist es möglich, als Einzelner und als Gruppe aus dem im In- und Ausland dazu zu stoßen. Da wir nicht so, wie die meisten Bündischen beim Singewettstreit in Kluft auftreten, sind wir nur an unserem kleinen GoldGreifen zu erkennen. Vielleicht sollten wir uns doch unser grün-rot-goldenes Halstuch umlegen. Als ich rauskam traf ich schon bobli, jochen und dann auch ingo. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Singen, später kam auch monija dazu. Einiges war zu bereden, mehr zu singen. Unter den Liedern waren einige schöne, neue Mecklenburger Lieder, die einigen, die sich dazu gesellten,  neu waren. Lieder, die ankamen und gern gesungen wurden. Gespräche zwischendurch mit wolle, pauli, immo und ömmel führten dazu, dass bobli, immo und jochen mit ömmel auf die Bühne gingen und mit einer Einstimmung Sankt Goar und dem Bürgermeister. der die Ruinennutzung möglich machte. Das Singen am Feuer unter der Plane in den beiden Nächten war für mich der Höhepunkt. Allein dafür hat sich die Reise von monija und mir aus Mecklenburg gelohnt. Die Jüngeren hatte großartige Sänger und neue Lieder dabei, die wir noch nicht kannten. Gern nehmen wir die schönsten davon in unseren Liederschatz auf. Mit unseren Herzensliedern haben wir gesungene Schätze, die nicht gering zu achten sind, nicht von der Mode, vom Mainstream verflacht, die uns keiner rauben kann. Wer gehört und gesehen hat, wie die Jüngeren im Feuerkreis sangen, der spürte, dass hier Persönlichkeiten glücklich und frei heranreifen, die uns älteren Erfahrenen nicht nachstehen. Das Fest endete mit großem Streuselkuchenessen und mit der Schlussrunde endete. monija trat bei der Schlussrunde in die Mitte und sagte wolle besonders Dank. Voll Freude schreibe ich diese Erlebnisse, um auch dem großartigen Team von Herzen Dank zu sagen.                                                                                                                                                                                                                                                                                           hedo Fazit Wir waren da mit hedo, monija, ingo, bob. Was haben wir mitgenommen außer der Freude? Wir haben neue Freunde gewonnen. Besonders jochen, ömmel und immo, mit denen wir mehrmals sangen. Die Singkreise am Feuer, besonders vom immo in Gang gebracht und das Singen von Mecklenburglieder in der Mulde am Eingang waren für mich Höhepunkte des Festes auf der Burgrune Rheinfels.  Die jährlichen Singewettstreite dort und unten in Sankt Goar zählen für mich zu den schönsten bündischen Großveranstaltungen. Sie sind Garnant für schöne Erlebnisse, gute Gespräche, gemeinsames Singen und angenehmes Miteinander. Neben den drei Wochenenden unseres Bundes sind sie für mich ein Jahrfeshighlight, das ich nicht missen möchte.       wv
Kategorien: Pfadfinder

Rabatt für Pfadfinder (Frilufts Artikel)

Mo., 05/20/2019 - 09:55

Das Unternehmen Globetrotter Ausrüstung teilt mit:
Pfadfinder aufgepasst!
Kommt am 24. Mai 2019 in Kluft zu Globetrotter und bekommt 25 % Rabatt auf Frilufts Artikel. ­Außerdem gibt’s ein buntes Rahmenprogramm.

https://magazin.globetrotter.de/der-globetrotter-pfaditag

Kategorien: Pfadfinder

Entwidmung der Alt-Manheimer Kirche

Mo., 05/20/2019 - 08:46

Entwidmungen von Gotteshäusern sind in Zeiten nachlassender Besucherzahlen und reduzierter Kirchengelder sowie mangelndem Priester- oder Pfarrernachwuchses in Deutschland kein Novum. Doch die am Samstagnachmittag erfolgte Entwidmung des Gotteshauses in Alt-Manheim hat (klima-)politische Aspekte. Alt-Manheim liegt im Braunkohlerevier Hambach. Nicht nur dem dortige Rest-Wald (das meiste ist ja schon abgeholzt) droht trotz der verbrieften Klimaschädlichkeit von Braunkohle das Aus. Neben bereits 100 zerstörten Dörfern mit 44.000 früheren Einwohnern befinden sich weitere Dörfer aktuell noch in Umsiedlung. Auch in Alt-Manheim sind vom optischen Eindruck her bereits ein Großteil der Bewohner umgezogen nach Neu-Manheim. Alt-Manheim gleicht einem Geisterdorf, welches besonders durch die mit USB-Platten versiegelten Fenster beeindruckt. Die früheren Bewohner, so schien es zumindest am Samstag, haben sich mit ihrer Umsiedlung abgefunden, haben nun überwiegend „freistehende Einfamilienhäuser“ erhalten. Bekannteste „Söhne Manheims“ sind übrigens die ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Michael und Ralf Schumacher.

So teilten sich die Anwesenden am Samstag erschreckend eindeutig auf zwei Gruppen auf. Zum einen offenbar ehemalige Einwohner Alt-Manheims, die in der Kirche den letzten Gottesdienst feierten. Das waren gut 300-400 Personen im Durchschnittsalter von etwa 50 Jahren. Gut bewacht von gefühlt 100 Polizisten. Sowie Privat-Security-Typen, die nicht gerade auf Charme-Offensive unterwegs waren und gut eine Rolle als Darsteller in einem Motorradclub-Streifen hätten innehaben können. Auf der anderen Seite hinter den Absperrungen die 150 Gegner des Abrisses der Kirche. Hier fanden sich Klimaaktivisten ebenso wie kritische Angehörige der katholischen Kirche. Der Altersschnitt lag hier niedriger.  Auf Transparenten „schämten“ sie sich für Ihre katholische Kirche, benannten „30 Silberlinge“ als Preis für den „Verrat“ und mit Kreide war auf dem Boden geschrieben „Herr, vergib ihnen nicht, denn sie wissen, was sie tun.“ Diejenigen, die nach dem Gottesdienst die Reliquien nach draußen begleiteten, wurde folgerichtig der klaren Trennung von den Demonstranten mit „Judas“-Rufen bedacht. Und das war eigentlich schon recht komisch, denn nur weil jemand beim letzten Gottesdienst seiner Dorfkirche teilnimmt, heißt das ja nicht automatisch, dass man sich über deren Abriss freut. Sie waren wohl weniger persönlich gemeint, denn als Repräsentant ihrer Kirche.

https://scouting.de/wp-content/uploads/2019/05/Alt-Manheim_Kurz.mp4

Die offene Frage, die auch mit einem kommunikativen Polizisten nicht geklärt werden konnte, war, was denn gewesen wäre, wenn die katholische Kirche sich geweigert hätte, die Entwidmung der Kirche vorzunehmen. Dass ein Unternehmen eine Kirche abreißt, die noch offiziell ein Gotteshaus ist, erscheint ja eher unwahrscheinlich.

Doch zu einseitig soll das hier nicht dargestellt werden. Sicherlich, die 1900 errichtete Kirche ist nur ein Symbol. Und sie steht in einem inzwischen menschenleeren Dorf. Braunkohle ist in Nordrhein-Westfalen der wichtigste Energieträger bei der Stromerzeugung, liefert 43 Prozent. Allein der Tagebau Hambach ist bereits mit 15 Prozent an der Deckung des Strombedarfs von NRW beteiligt und natürlich hängen unmittelbar 10.000 Arbeitsplätze daran. Aber Braunkohle ist eben auch die klimaschädlichste Energiequelle. In Nordhein-Westfalen geht ein Drittel des jährlichen Kohlendioxid-Ausstoßes auf das Konto der rheinischen Braunkohle. Wann die Kirche nun konkret abgerissen wird, steht noch nicht fest. Das Dorf Alt-Manheim steht bei RWE jedoch bereits für das Jahr 2022 auf dem Abrissplan.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinderbund Antares

So., 05/19/2019 - 05:20

Der Pfadfinderbund Antares wurde 1979 als Stamm innerhalb des Pfadfinderbundes Süd in Waldbronn gegründet. 1981 erfolgte der Austritt und 1986 die Benennung zum heutigen Namen. Der Pb Antares ist konfessionell ungebunden. Über den Ring junger Bünde Baden-Württemberg ist er im Kreisjugendring Karlsruhe sowie im Landesjugendring vertreten. Der Großteil der Gruppen kommt aus Waldbronn und Karlsbad. Der Bund war Unterzeichner der Mannheimer Resolution gegen Fremdenhass. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

 

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Fahrende Sänger

Sa., 05/18/2019 - 05:20

Romantik ist im Spiel, als Oss mit Freunden aus der Pfalz eine Turmruine namens „Kleinfrankreich“ im Wasgau ausbaut. Die Kerle waren nicht mehr jung, 1965 war das. Da haben sie am Feuer gesessen, gespielt und gesungen und getrunken, als ob sie noch zwanzig wären. Im gleichen Jahr Festival auf der Burg Waldeck im Hunsrück. Der Kreis der Sänger und Lieder-macher erweitert sich, Presse und Rundfunk werden auf sie aufmerksam. Das Fernsehen in Berlin (SFB) lädt ein, Hein und Oss beginnen eine Laufbahn, die sie sich nie haben träumen lassen. Sie sind nicht allein: „Liedermacher“, „Protestsänger“, „Chansonnier“ nennen sich Degenhardt, Süverkrüp, Stählin – sie selbst nennen sich „Die Volkssänger“. Es ist eine starke Bewegung; 1968 kommt auf!

Unbändig frei

Auf selbst gebauten Kajaks sind die Brüder Hein & Oss Kröher die Donau hinunter gefahren bis Mauthausen, auf einem Ackergaul reitend mussten die Zwillinge für das Fernsehen des SWR Gitarre spielen – und Ehrenzapfmeister der Parkbrauerei Pirmasens sind sie geworden!

Auf Kanadas höchsten Berg, den Mount Robson (12.983 Fuß), sind Oss und 15 Kumpane gestiegen, bis knapp unter den Gipfel. Mit Willi Brandt wanderte Oss Kröher 1977 durch die Pfalz, DDR Grenzer hat er auf die Schippe genommen, französische Zöllner hereingelegt.

Das Buch skizziert die sängerischen Abenteuer eines unbändig freien Mannes: das Buch beginnt mit der Meißnerformel, dem Fanal der Jugendbewegung, deren Kern wie ein Leitstern das ganze Leben prägt.

Die ersten Begegnungen mit Franz Josef Degenhardt, Hans-Dieter Hüsch, Katja Ebstein, Reinhard Mey setzen den ersten Akzent. Die Seiten über Peter Rohland sind voller Bewunderung und Hochachtung, zeichnen die Bedeutung dieses Sängers für die ganze Liederwelt im Umkreis der Waldeck und weiter darüber hinaus. Große Freundschaft und Anerkennung spürt man in den herzlichen Worten, die Hannes Wader gelten. Glückliche Umstände lassen eine Jahrzehnte lange Bindung an die schottische Adelsfamilie McLean entstehen.

Oss Kröher hat sein Leben im dritten Band seiner Erinnerungen mit einer bewegenden Einleitung weiter geschildert. Er ist ein Bekenner! Aufrichtigkeit, Freude, Demut und Dankbarkeit wirken aus den Zeilen heraus. Die Höhen und Tiefen dieses ungemein reichen Lebens, die erzählerische Kraft, die Fähigkeit, auf beste Weise zu unterhalten – das Geheimnis literarischer Kunst.

Autor: Oskar Kröher
ISBN 978-3-88778-441-6
460 Seiten
Format: 18 x 25 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, mit Fotoanhang, Hardcover

Hier geht es zu Leseproben und zur Bestellung.

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderheim Friedrichstal

Fr., 05/17/2019 - 05:35

Das Pfadfinderheim Friedrichstal besteht in dieser Form seit 1990. Es wurde in über dreijähriger Arbeit von einer leerstehenden Scheune zu dem ausgebaut, was es heute ist. Träger des Heims ist der Förderverein des Pfadfinderstammes Adler e.V., in dem sich ehemalige und aktive Pfadfinder, Eltern und Freunde zusammengeschlossen haben, um die Jugendarbeit des Pfadfinderstammes Adler zu unterstützen. An Wochenenden und während der Schulferien haben Jugendgruppen und Schulklassen die Möglichkeit, das Heim für Zeltplager, Hauslager, Seminare oder Schulungen zu mieten. Nach Absprache sind auch Familienfeiern möglich.

Das Obergeschoss bietet einen großen, zweiteiligen Versammlungsraum und eine Küche.
Im Dachgeschoss stehen fünf kleine Gruppenräume, das Matratzenlager sowie ein großer Raum mit Sitzecke zur Verfügung.
Im Erdgeschoss gibt es Toiletten und eine große Dusche.
Draußen gibt es eine große Wiese, die als Zeltplatz und/oder Spielwiese genutzt werden kann.

Hausanschrift
Spöcker Weg 2
76297 Stutensee-Friedrichstal
Tel. 07249 – 3522

Internetseite des Hauses.

 

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Kings Scouts in Empfingen feierten Jubiläum

Do., 05/16/2019 - 05:58

Vergangenes Wochenende konnten die Kings Scouts aus Empfingen ihr zehntes Jubiläum feiern – mit einer Jurte, welche sie sich kurz zuvor durch Spenden hatten zulegen können. Die Kings Scouts sind ein relativ kleiner Bund, christliche Pfadfinder in der evangelisch lutherischen Kirche. In ihrem Namen beziehen sie sich auf den „König aller Könige“, Jesus Christus. „Wenn Kinder und Jugendliche von Jesus Christus lernen und sich an seinem Vorbild orientieren, dann macht Pfadfinderarbeit Sinn“, erklärte die Stammleiterin aus Empfingen. Zum Jubiläum gabs Kistenstapeln, Wikingerschach, einen Lagerfeuergottesdienst und danach auf Feuer gekochtes Essen.

Quelle: u.a. Schwarzwälder Bote 24.04.2019

Kategorien: Pfadfinder

Phänomenales Außengelände

Mi., 05/15/2019 - 05:45

So mancher Stamm wäre froh, überhaupt ein eigenes Heim zu haben, von Außengelände ganz zu schweigen. Da kann schon Neid aufkommen, wenn man sich die Bilder des neu gestalteten Außengeländes der Pfadfindergruppe Geusen des Ring evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) in Grube anschaut, welches Anfang Mai feierlich eröffnet wurde. Wie der Kreispräsident dabei passend sagte: „Mit der Erweiterung des Pfadfindergeländes haben die Geusen in Grube nicht nur ein bemerkenswertes Außengelände geschaffen, sondern auch ein Biotop von besonderer Schönheit.“ Durch viele Spenden, darunter auch kostenfreie Baggereinsätze von Landwirten, vor allem aber auch ehrenamtlichen Arbeitseinsatz von rund 50 Pfadfinder und ehrenamtlichen Helfern beliefen sich die Kosten nur auf 20.000 Euro. Sogar Kanufahren ist möglich.

Quelle: Der Reporter 03.05.2019
Bildnachweius: Stamm Geusen, REGP

Kategorien: Pfadfinder

Verletzte Tiere aufnehmen?

Mi., 05/15/2019 - 05:25

Wer kennt das nicht: Im Garten, am Straßenrand oder beim Waldspaziergang entdeckt man einen offenbar hilflosen, verletzten oder von den Eltern verlassenen Vogel oder ein anderes Wildtier. Doch was tun? Grundsätzlich ist es verboten, Wildtiere aus der Natur zu entnehmen, selbst wenn sie verletzt sind. Das fällt genaugenommen unter Wilderei. Bitte bedenkt außerdem: Für Wildtiere sind Menschen bedrohlich. Sie zu fangen – auch um sie zu pflegen – bedeutet für sie einen enormen Streß. Vergewissert euch deshalb immer genau, ob das Tier tatsächlich Hilfe braucht. Gerade Jungvögel sind Menschen gegenüber arglos und erwecken einen hilfsbedürftigen Eindruck. Sie verlassen das Nest, bevor sie richtig fliegen können. Sie werden jedoch weiterhin von ihren Eltern gefüttert und versorgt – sobald man sie wieder in Ruhe läßt.

Das gleiche gilt für Rehkitze. Faßt sie nicht an! Nur wenn sich ein Jungtier an einer akuten Gefahrenstelle (z.B. Autostraßenrand) befindet, bringt ihn an einen in der Nähe liegenden, sicheren Ort. Keine Angst bei Jungvögeln: Die Eltern füttern das Junge entgegen der landläufigen Meinung auch weiter, wenn es vom Menschen berührt worden ist! Die Rehkitze hingegen werden bei akuter Gefährdung mit Grasballen vorsichtig aufgegriffen. Bei angefahrenen Tieren wie Wildschweinen oder Rehen sollte man auf jeden Fall die Unfallstelle absichern, ein Warndreieck aufstellen und das Tier an die Straßenseite legen, damit kein weiterer Unfall passiert. Füchse sollte man aufgrund von Tollwutgefahr auf keinen Fall anfassen und bei bissigen oder kranken Tieren grundsätzlich sehr vorsichtig sein und Abstand halten.

Ist das Tier unverletzt und außerhalb der Gefahrenzone, beobachtet es aus möglichst weiter Entfernung eine Stunde lang: Tauchen keine Elterntiere auf, wendet euch an eine Auffangstation für Wildtiere, den Naturschutz­verein, den zuständigen Jagdpächter oder das Tierheim (die Polizei oder die Feuerwehr kann helfen). Diese können im Gegensatz zu euch professionelle Hilfe leisten. Rehkitze werden von ihren Müttern oft erst bei Dämmerung wieder besucht – dies ist kein Grund zur Sorge! Wenn das Tier krank oder verletzt ist, wendet ihr euch direkt an die oben genannten Stellen. Tierärzte sind „zweite“ Wahl, denn sie werden für ihre Mühe im allgemeinen nicht entlohnt. Belaßt die Tiere unbedingt an ihrem Ort, während ihr Hilfe holt.

Bergt das Tier nur dann, wenn ihr von den Profis / dem Jagdpächter darum gebeten werdet. Legt es dann zum Transport in einen mit Decken ausgelegten Karton. Füttert das Tier nicht, nur im höchsten Notfall kann bei Vögeln Traubenzuckerlösung gegeben werden. Für Vögel gilt außerdem, daß sie sehr schnell in der Auffangstation ankommen müssen, denn ohne die richtige Nahrung gehen sie sehr schnell ein. Immer daran denken: Die größte Gefahr für Rehkitze sind Menschen, welche die Kitze „um zu helfen“ der Obhut ihres Versteckes entreißen und somit die Rückkehr zu ihren Müttern verhindern.

www.rehkitzhilfe.de
www.komitee.de/vogelschutz (mit Liste der Auffangstationen)

Bildnachweis: Pollution Police (Archivbild ohne thematischen Zusammenhang).
Quelle: scouting 01-09

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Weltfahrtenstaffen in Ulan Bator

Di., 05/14/2019 - 05:39

Nachdem die Mädels aus der CPD und dem Laninger Wandervogel zunächst in zwei Duos unterwegs waren, haben sie sich nun in Ulan Bator getroffen. Die Fahrt wird jetzt zu viert weitergehen. Die Weltfahrtenstaffel der bündischen Frauen läuft seit Januar. Auf der Webseite wird unter „Aktuell“ blogartig über die Fahrt berichtet : https://www.weltfahrtenstaffel.de/aktuell/ . Interessierte Frauen können sich weiterhin anschließen. Das nächste Vorbereitungstreffen findet voraussichtlich im September statt.

Kategorien: Pfadfinder

Neugründung Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter

Mo., 05/13/2019 - 05:24

Die „Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter“ wurde zum 1. Mai überraschend aufgelöst. Dem zuvor gingen mehre Unstimmigkeiten einzelner Stämme mit der Bundesführung, in der Konsequenz sich der Bundesfeldmeister gezwungen sah den Bund aufzulösen. Hiermit geben wir bekannt, dass sich der freie Stamm Drachentöter (Frankfurt) und der freie Stamm Schwertbrüder (Marburg) am 1. Mai, kurz nach der Auflösung des alten Bundes, zusammengefunden haben und den Bund der „Freien Pfadfinderschaft KreuzRitter“ neu gegründet haben. Kurz darauf wurde Sebastian Gentili zum neuen Bundesfeldmeister gewählt. Als Pfadfinderbund stehen wir in der Tradition unseres alten Bundes. Wir halten an unseren alten Traditionen, Werten und gelebtem authentischen Pfadfindertum fest. www.fpkreuzritter.de info@fpkreuzritter.de

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinder Gengenbach

So., 05/12/2019 - 05:20

Der heutige Stamm Gengenbach gründete sich als reiner Jungenstamm 1981 innerhalb der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), trat aus dieser allerdings 1995 aus, da sich der Verband nach ihrer Meinung zu weit von den Grundlagen der Pfadfinderarbeit entfernt hatte. Seither ist man erfolgreich selbständig. Es gibt insgesamt sieben Altersstufen (Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder, Scouts, Rover, Tafelrunde, Runde der Oldies). Man lebt traditionelle Pfadfinderarbeit. Es wird die gemeinsame Kluft getragen, es gibt eine Stufenordnung mit Probenarbeit, Gesetz und Versprechen. Überregional wurde die Gruppe durch die Abenteuerliteratur ihres früheren Gruppenführers bekannt, der sich aber bereits seit längerem aus der Gruppenarbeit zurückgezogen hat. Der mittelalterliche Obertorturm wurde von der Stadt den Pfadfindern Gengenbach als Pfadfinderheim zur Verfügung gestellt. Hier geht es zur Homepage des Stammes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Scouting-Jahrbuch 2017

Sa., 05/11/2019 - 05:05

Mit über 260 Seiten ist dieses Jahrbuch 2017 sehr umfangreich geworden. Das liegt auch an den vielen attraktiven Fahrtenberichten: Ob RoverMoot in Island, ob Fahrten nach Chile, Bolivien, Armenien, Rumänien oder Südtirol. Egal ob jünger oder älter, es geht um den Stil und den Inhalt, um authentische Erlebnisse. Es gibt unterschiedlichste Fahrtenstile, unterschiedlichste Kluften und Fahrtentrachten, bunt gemischt, und doch eint alle eine Idee: Die Jugend- und Pfadfinderbewegung ist etwas spontan Gewachsenes, keine von oben verordnete Organisation, sie ist aus den natürlichen Bedürfnissen junger Menschen entsprungen. Deshalb ist die Vielfalt so bunt und doch steht darüber eine verbindende Idee, die uns vereint.

Vielfalt auch bei der Berichterstattung aus den Bünden und Verbänden. Hier das Bundeslager des BdP, dann das Bundeslager der PSG, das Überbündische Lager auf dem Allensbacher Hof und das Bundeslager des Deutschen Pfadfinderbundes. Dann die großartigen Arbeiten der Christlichen Pfadfinderschaft CPD. Vierzig Jahre Hamburger Singewettstreit dokumentieren eine halbe Ewigkeit, von den Anfängen mit Dixi bis heute ein großartiges Treffen. Natürlich gehören auch die Singetreffen wieder in dieses Jahrbuch, tolle Erlebnisse von Gemeinschaftsgefühl und Freundschaft für alle Teilnehmer. Sehr lesenswert ist im historischen Teil des Jahrbuches der Artikel über den polnischen Pfadfinder Kazimierz Piechowski. Es war eine der waghalsigsten Fluchten vor dem Naziregime: Verkleidet und in einem gestohlenen Auto entkam Kazimierz Piechowski dem Vernichtungslager Auschwitz. Er starb im Alter von 98 Jahren.

ISBN 978-3-88778-542-0
264 Seiten
Format: 21,5 x 24 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, Hardcover

Hier geht es zur Bestellung: http://www.spurbuch.de/de/produktleser/product/scouting-jahrbuch-2017-der-pfadfinder-jugendbewegung.html

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

App für Vogelstimmen

Fr., 05/10/2019 - 05:48

Externe Pressemitteilung:
Die VOGELSTIMMEN Europas, Nordafrikas und Vorderasiens
Top-App für iOS und Android

Der Mercedes unter den Vogelbestimmungs-Apps

Eine professionelle App zum einzigartigen Standardwerk und Meisterwerk der Ornithologie „Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“von Schulze und Dingler, welche alle 804 europäischen Vogelarten und 2.837 Stimmen des bekannten 17-CD-Sets abdeckt! Es ist die größte und vollständigste Sammlung von Rufen und Gesängen der Vögel Europas und angrenzender Regionen, die jemals publiziert wurde. Die App ist eine Gemeinschaftsproduktion zwischen Sunbird Images und Edition AMPLE. Die App wurde mehrfach ausgezeichnet und von vielen Organisationen und Institutionen besprochen und beworben.

Der Umfang und die Qualität des Werkes sind beeindruckend: Die gesamte App ist sowohl in Deutsch als auch Englisch abspielbar, die Vogelnamen erscheinen in 19 verschiedenen Sprachen. Angezeigt werden die Vögel sowohl nach taxonomischer Klassifikation als auch alphabetisch. So können sie einfach verglichen werden. Die Tonaufnahmen können einzeln abgespielt und durch den Repeat-Button individuell wiederholt werden. Die App bietet übersichtliche Spektrogramme und Lautstärke-Diagramme zu allen Stimmen. Jede einzelne Art ist bebildert in 1.380 Fotos und ausführlich mit Steckbriefen beschrieben. Über 750 Verbreitungskarten und eine persönliche Sichtungsverwaltung runden die App ab.

Vogelexkursionen und Spaziergänge werden künftig zu spannenden Natursafaris. Selbst in Großstädten wartet eine verblüffende Vielfalt an Vogelstimmen darauf, entdeckt zu werden.

Die App kostet EUR 69,99 und ist in iTunes (iOS) und im Google Play Store (Android) erhältlich. Alle Updates sind kostenlos. Einmal geladen ist für die Funktion keine Internetverbindung mehr notwendig.
Einfach herunterladen und loslegen!

Mullen & Pohland, Dr. Andreas Schulze, Karl-Heinz Dingler
Die VOGELSTIMMEN Europas, Nordafrikas und Vorderasiens
App iOS (iTunes) und Android (Google Play Store)
Spieldauer der Tonaufnahmen über 17 Stunden
Preis: EUR 69,99

Internet: www.ample.de, www.tierstimmen.de, www.vogelstimmen.shop

Kategorien: Pfadfinder

Jugendzeltplatz Sauloch

Fr., 05/10/2019 - 05:35

Der Jugendzeltplatz Sauloch bei Spittelstein ist ein ca. 9ha großes Gelände, auf dem sechs verschiedengroße Zeltplätze mit zwei Waschhäusern verteilt sind. Der Rest des Geländes besteht aus einem malerischen Hochwald mit Felsgruppen und einem Bachlauf. Der Zeltplatz bietet ideale Möglichkeiten für Verbände, Vereine und andere Jugendorganisationen wie z.B. Pfadfinder, die ein Zeltlager mit bis zu 480 Personen abhalten wollen. Die Umgebung ist außerdem sehr attraktiv für Gelände- und Liverollenspiele.

Größenordnung der Plätze:

1er Platz | ca. 100 Personen
2er Platz | ca. 70 Personen
3er Platz | ca. 150 Personen
4er Platz | ca. 50 Personen
5er Platz | ca. 30 Personen
6er Platz | ca. 50 Personen

Auch stehen auf den Zeltplätzen zwei gesonderte Sanitärhütten mit Toiletten und Kaltduschen zur Verfügung. Warmduschen ist im Wirtschaftsgebäude möglich

Unterhalb des Zeltplatzgeländes befindet sich unser Wirtschaftsgebäude das “Schorsch Müller Haus”.
Im Erdgeschoß gibt es eine Küche, ausgestattet mit Geschirr, Besteck, kleinen und mittleren Töpfen, einer Spülmaschine und zwei Kühlschränken.

Im Flur gegenüber sind unsere sanitären Anlagen mit warmen Duschmöglichkeiten für den Zeltplatz untergebracht. Am Ende dieses Flures trennt sie noch eine Tür zu unserem Schmuckstück, dem Pavillon. Mit einem Durchmesser von ca. 15 m bietet sich der zwölfeckige Saal für verschiedene Aktivitäten an. Er wird mit einem Holzofen geheizt, so dass die Nutzung auch in den kalten Monaten möglich ist. (Holz kann für 7,50 € pro Schubkarre bei uns erworben werden)

Im ersten Stock befinden sich neben den zwei Schulungs- bzw. Seminarräumen eine kleine Teeküche mit Sitzmöglichkeiten für die Pausen zwischendurch, 3 Schlafräume für insgesamt 23 Personen und zwei Toiletten.

Im Obergeschoß gibt es 2 Matratzenlager für schlechte Witterung, in denen jeweils ca. 25 Personen bequem auf Matratzen Platz finden.

Als dritte Übernachtungsmöglichkeit haben wir auf unserem Gelände eine rustikale Blockhütte für die, die es etwas uriger und einfacher haben möchten. Die Hütte ist mit einem großen Aufenthaltsraum, Kamin und einem Schlafraum auf dem Hängeboden ausgestattet. Strom und ein Zweiplattenkocher sind vorhanden.

https://www.huetten-haeuser-zeltplaetze.de/

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Neues vom Pfadfinder-Hilfsfond

Do., 05/09/2019 - 05:02

Der vom Pfadfinder-Hilfsfond verliehene Robert-Baden-Powell-Preis ging 2018 an die Veranstalter des beliebten Lauterburglaufs. (Interview mit dem Preisträger unten).
Der Pfadfinder-Hilfsfond sucht für die Organisation der Pfadfinder-Fachtagung 2020 noch helfende Hände:
Finanzchef*in: Stellenbeschreibung FT 2020 Finanzchefin
Projektmanager*in: Stellenbeschreibung FT 2020 Projektmanagerin

Ein Interview mit dem Veranstalter des Lauterburglaufs, die Gewinner des RBPP 2018

Fotos: Kilian Lebküchler & Martin Kliemank

Ein Interview mit Matthias Kiesewetter:

Fotos: Kilian Lebküchler & Martin Kliemank

Stellst du dich uns bitte kurz einmal vor?

Gut Pfad!

Ich bin Paddy, eigentlich Matthias, vom Pfadfinderbund Weltenbummler und bin seit 2002 bei den Pfadfindern. Aktuell bin ich Landesverbandsführer vom Landesverband Bayern und in den letzten paar Jahren auch Organisator vom Lauterburglauf. Weiterhin bin ich Trainer und bilde somit unsere zukünftigen Gruppenführer*innen aus.

Wofür habt ihr 2018 den Robert-Baden Powell Preis des PHF erhalten?

Den Preis haben wir für die Ausrichtung, Organisation und Durchführung des Lauterburglaufes bekommen. 1947 ging es zum ersten Mal für eine Gruppe auf die Lauterburg.

Im Jahr 2018 jährte sich der Lauf daher zum 72. mal. Eine faszinierende Anzahl von Jahren in denen sich natürlich der Lauterburglauf auch entwickelte. Er steht heute für einen Wettkampf unter den Sippen zur Bewältigung praktischer und theoretischer Inhalte pfadfinderischer Jugendarbeit. Nicht nur das, sondern auch dafür, dass sich der Pfadfinderbund Weltenbummler und auch Gäste aus anderen Bünden jährlich treffen, sich austauschen und Freundschaften pflegen können.

In welchem Rahmen wurde der Preis überreicht?

Beim Lauterburglauf findet jährlich eine Knotenschildverleihung vom Landesverband statt. In dieser Verleihung werden neue Gruppenhelfer*innen und Gruppenführer*innen anerkannt und erhalten ihr Knotenschild. Dies findet auf der Lauterburg statt und ist mit einem feierlichen Rahmen, abends, mit brennendem Feuer und Fackeln verbunden. Die Übergabe des Preises schloss sich an die Knotenschildverleihung an und ergänzte den Rahmen perfekt.

Was bedeutet es für euch, den RBPP erhalten zu haben?

Fotos: Kilian Lebküchler & Martin Kliemank

Es ist eine besondere Ehre, dass wir den Preis für den Lauterburglauf erhalten haben. Der Preis steht schließlich für besondere Aktivitäten von Pfadfindern, welche sich an den Grundsätzen der Pfadfinderbewegung orientieren. Die Auszeichnung bekräftigt unser Tun und Handeln, vor allem im Hinblick auf den Lauterburglauf, und bestärkt uns in diesem.

Möchtest du uns noch etwas mitteilen?

Vielen Dank an den Pfadfinder Hilfsfond für die Nominierung und letztlich auch die Überreichung des Robert-Baden-Powell-Preises 2018 als Anerkennung für unser Handeln. Der Lauterburglauf braucht nicht nur mich als Organisator, sondern ganz viele Helfer*innen im Hintergrund – das Lauterburglaufteam. Auch ihnen möchte ich meinen großen Dank aussprechen, dass der Lauterburglauf jedes Jahr ein voller Erfolg wird. Ohne sie wäre dieser nicht durchführbar. Auch geht mein Dank an alle Postenhelfer*innen und jene, die mit anpacken und den Lauf zu etwas Besonderem machen!

 

 

Kategorien: Pfadfinder

Auflösung der Freien Pfadfinderschaft Kreuzritter

Mi., 05/08/2019 - 05:59

Zum 1. Mai 2019 wurde die „Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter“ durch Ihre Gründer nach 30 Jahren kontinuierlicher Arbeit als Pfadfinderschaft aufgelöst. Die Stämme der aufgelösten Pfadfinderschaft in Marburg, Frankfurt und Elsdorf/Köln bestehen weiterhin autonom.

Kategorien: Pfadfinder

Freie Stellen Kundenberater Marketing und Verlagshersteller

Di., 05/07/2019 - 05:43

Neue Herausforderung gesucht? Kundenberater/in Marketing für Werbeagentur Leitungsfunktion (Fachkaufmann/-frau – Marketing) (Alternativqualifizierungen:Fachkraft – Marketing/Verkauf/Vertrieb; Marketingfachkraft/-assistent/in) Für unsere Werbeagentur im Raum Würzburg suchen wir ab sofort oder in Kürze eine/n weitere/n Mitarbeiter/in als Kaufmann/-frau – Marketingkommunikation, Fachkraft – Marketing/Verkauf/Vertrieb in verantwortlicher Position.  Die Anstellung ist in Vollzeit und auf unbefristeten Zeitraum vorgesehen. Hauptaufgabe ist die Beratung und Führung unterschiedlicher Kunden vorwiegend aus technischen Bereichen. Die Beratung umfaßt sowohl Konzeption, Anzeigen, PR und Messebau.
– Sie verfügen über Erfahrung in der Kundenberatung einer Agentur oder einem vergleichbaren Industrie -Unternehmen.
– Sie haben ein mit Erfolg abgeschlossenes Studium im Bereich Marketing oder eine entsprechende Ausbildung als Marketing-Kauffrau oder eine marketing-orientierte Ausbildung oder verfügen über entsprechende Erfahrung
– Sie haben Freude an Kontakt mit Kunden und Dienstleistern und ein sicheres, gepflegtes Auftreten
– Sie wickeln Projekte souverän ab und managen Ihre Projekte versiert. Sie verstehen Ihren Job nicht als 35 Stundenwoche und sind stressresistent!
– Ergänzend haben Sie einige Grundkenntnisse in Grafikdesign, In-Design oder ähnlichen Programmen
Bei Interesse senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung per Mail an: office-sharing@gmx.de Verlagshersteller*in
für einen eingeführten mittelständischen Verlag im Raum Würzburg/ Bamberg (mit circa 50 Buchproduktionen im Jahr) suchen wir einen versierten Verlagshersteller*in  oder einen Verlagskaufmann/frau mit entsprechender Erfahrung für unsere Verlagssparte Gesundheit. Zusätzliche Kenntnisse in Social Media und Verlagserfahrung wünschenswert. Standort Würzburg/ Raum Bamberg

Ihre Aufgaben:
·         Selbstständige Planung und Steuerung der Produktion unserer Bücher, sowohl im Print als auch Digital
·         Beratung und Betreuung der Lektorate und anderer Schnittstellenabteilungen in allen Herstellungs-Themen
·         Auswahl, Briefing und Steuerung externer Dienstleister im Bereich Gestaltung, Satz und Druck
·         Mitarbeit an der Standardisierung unserer Produkte und Prozesse

Ihr Profil:
·         Ausbildung im Bereich Herstellung / Produktion oder mehrjährige Berufserfahrung in der Herstellung eines Buchverlags
·         Organisationstalent mit Blick über den Tellerrand
·         Gutes Gespür für Typografie, Gestaltung und Veredelung – und die Fähigkeit, dafür zu begeistern
·         Interesse an und Lust auf die Möglichkeiten, die der digitale Wandel für Verlage bietet
Wir bieten: Eine vielseitiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team und eigenverantwortliches Arbeiten bei flexiblen Arbeitszeiten und flache Hierarchien.
Wir freuen uns auf Ihre engagierte Mitarbeit.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe des möglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung an:
office-sharing@gmx.de 

Kategorien: Pfadfinder

Sicheres Verhalten bei Gewitter

Di., 05/07/2019 - 05:25

Pfadfinder sind als Leute, die oft im Freien unterwegs sind oder dort in Zelten lagern, einem besonderen Risiko durch Blitzschlag ausgesetzt. Sichere Aufenthaltsräume bei Gewitter sind Autos, Busse, Züge und feste Gebäude, sofern die Fenster geschlossen sind. Nähert sich also ein Gewitter, sucht man nach Möglichkeit rechtzeitig einen solchen sicheren Unterstand auf. Was tun, wenn dies nicht möglich ist? Die Entfernung des Gewitters und ob es sich nähert oder vorbeizieht, errechnet sich aus der Dauer zwischen Blitz und Donner. Denn Schall (Donner) „reist“ langsamer als Licht. Zu jedem Blitz gehört ein Donner. Ist kein Donnern zu hören, ist das Gewitter noch weit entfernt – und zieht womöglich gänzlich vorbei. Im anderen Fall zählt man Sekunden zwischen Blitz und Donner. Dann multipliziert man dies mit 333 (denn der Schall bewegt sich mit 333 Metern pro Sekunde) und man erhält den Abstand des Gewitters in Metern. Mathe-Nulpen teilen einfach durch drei und haben die Anzahl der Kilometerentfernung. Wiederholt man dies wenig später, kann man feststellen, ob sich das Gewitter entfernt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wieder größer) oder, ob es näher kommt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wird dann kleiner) und auch, wie schnell es sich nähert. Befindet sich das Gewitter unmittelbar über einem, wird der Boden durch die Donner erschüttert, die Haare am Körper stellen sich durch die elektrostatische Ladung der Luft auf und zudem geben die Blitze dann ein beeindruckend lautes Zischen von sich, das mit einem erheblichen Donnern endet. Sehr beeindruckend, aber lebensgefährlich. Blitze schlagen gern in die höchste Erhebung ein, in Metall, in Wasser. Man sollte weder selbst eine Erhebung darstellen, noch sich in deren Nähe aufhalten. Also geht man auf Abstand zu einzelstehenden oder besonders hohen Bäumen, Türmen, Strommasten, man sollte nicht auf einem Berggipfel stehen oder in einem Teich schwimmen oder dort Boot fahren. Zumal Blitze auch gern in Gewässer einschlagen. In einem Wald, der mit gleichmäßig hohen Bäumen bewachsen ist, versucht man nicht gerade den höchsten zu erwischen und versucht zumindest fünf Meter Abstand zu jedem Baum zu halten. Auch Schirme sind ein beliebtes Ziel von Blitzen. Alle Metallgegenstände, auch Mobiltelefone, sollte man von sich weglegen und mindestens fünf Meter Abstand halten, auch von (Motor-)Rädern oder Autos (sofern man nicht drinnensitzt). Am besten sucht man sich eine trockene Mulde oder ein Hohlweg – ein Ort, der tiefer liegt, als die Umgebung. Nasser Untergrund ist ein Problem, denn Wasser leitet Strom. Gleich ein ganzes Rudel Rotwild hat es einst in einem Wildtierpark in der Eifel erschlagen, weil sie sich bei Gewitter auf einer teilweise überfluteten Wiese neben einem See aufhielten, in welchem der Blitz eingeschlagen hatte. Auch bei einem Fliegerfest in Hangelar wurden vor einigen Jahren gleich mehrere Leute vom Blitz getroffen, die in ein großes Zelt geflüchtet waren, dort aber in einer großen Pfütze standen. Hier kann es helfen, Holz oder Plastik (Isomatte! Luftmatratze!) unterzulegen, um den direkten Wasserkontakt zu vermeiden. Bietet dem Blitz möglichst wenig Angriffsfläche! Geht in die Knie oder Hocke, schützt den Kopf mit den Händen. Nicht hinlegen! Beine so eng wie möglich zusammennehmen. Nicht breitbeinig hocken! Denn ein Blitz ist auch einige hundert Meter vom eigentlichen Einschlagsort noch gefährlich, wenn der Erdstrom durch gespreizte Beine durch den Körper fahren kann (in ein Bein hinein, durch das andere heraus). Nicht mit den Händen auf dem Boden abstützen! Das gilt auch dann, wenn man in einer Holzhütte (welche nicht eine Erhebung darstellen sollte oder sich in einer Nähe derselben befinden) Schutz gesucht hat. Die Hütte, sofern sie nicht mit einem Blitzableiter versehen ist, bietet keine Sicherheit. Und diese Hockerposition gilt auch, wenn man in einem Zelt hockt. Zelte sind eh eine schlechte Idee – sofern sie nicht, wie viele große Veranstaltungszelte – mit einem echten Blitzableiter versehen sind. Ein Zelt, sofern es frei und einzeln als Erhebung auf einer Wiese oder neben einer Erhebung (Baum) steht, ist während eines Gewitters kein guter Ort. Man kann in einer Kohte kaum fünf Meter Abstand zu den Metallheringen halten. Es sind dort auch keine Blitzableiter vorhanden. Auch durch Jurten schlagen Blitze einfach hindurch und erschlagen die Insassen. Plastikzelte mit Metallgestänge (wirken als Blitzableiter) wären da fast, aber nur wenig, besser, wie eine umfangreiche Reportage des ZDF inklusive Blitz-Tests an Kohten nachwies.  Also sollte man schon bei gutem Wetter Gewitter-Übungen mit seinen Gruppen abhalten, denn am besten wären auch die Wölflinge bei Gewitter außerhalb der Zelte aufbewahrt – einzeln niedrig in Mulden hockend auf dem Lagerplatz verteilt, unter sich ihre Isomatten, über sich Plastikplanen. Das bedarf allerdings einiger Übung und Nervenstärke. Und wenn man das vorher nicht geübt hat, wird man kaum dazu neigen, die Pimpfe mitten in einem Gewitterguss vor die Zelte zu jagen. Bildnachweis: Wikipedia, André Karwath aka Aka

Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen.

Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.

Kategorien: Pfadfinder

Seiten

Kommentare