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die Infoseite der Pfadfinder- und Jugendbewegung
Aktualisiert: vor 1 Stunde 50 Minuten

VDAPG Vorstandstagung

Di., 07/02/2019 - 06:47

Die Ausrichtung der 10. Europakonferenz der International Scout and Guide Fellowship in Bremen durch den Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. war der Schwerpunkt der zweiten Vorstandstagung des Erwachsenenverbandes der deutschen Pfadfinder*innen in der niedersächsischen Landeshauptstadt am letzten Juniwochenende.

Darüber hinaus waren die Weiterentwicklung des Verbandes, das gemeinsame Entwicklungshilfeprojekt „HEK“ am Kenianischen Victoriasee oder die Planung des Gildensprechertreffens 2020 Themen der Altpfadfinder*innen.
In der Ferienwohnung von „Michael & Sabine“ –  ein großes Dankeschön für den großartigen Service – oder im „Gilde-Biergarten“ ANNO 1901 fanden Helmut Reitberger, Hendrik Knop, Hans-Werner Metzing, Cathrin Rubel-Stange und Angela Dernbach die nötige Ruhe, um die Interessen des VDAPG’s weiter zu entwickeln.

Bild: Helmut Reitberger, Cathrin Rubel-Stange, Angela Dernbach, Hans-Werner Metzing & Hendrik Knop (v.L.n.R.): VDAPG-Vorstand vor dem „Gilde-Biergarten“ ANNO 1901 in Hannover.

Kategorien: Pfadfinder

Festival „Schall und Rauch“

Mo., 07/01/2019 - 19:11

Wenn sowohl Element of Crime als auch Lüül, Schlagsaite, Polkageist, Singadjo, Oleg and the Popovs, Jens Kauen und viele weitere an einem Wochenende bei einem Festival auftreten, dann ist das „Schall und Rauch“! Beziehungsweise „war“ das „Schall&Rauch“ und allen, die dieses Wochenende nicht dabei waren, kann man nur ein: „Da habt ihr wirklich etwas verpasst!“ zurufen.

1400 junge Pfadfinder/innen (Schwerpunkt 16-25 Jahre) aus den Organisationen BdP und DPV (sowie von Angehörigen dieser Gruppen eingeladene Gäste aus weiteren Bünden) trafen das gerade beendete Wochenende zusammen, um einem Ereignis beizuwohnen, welches es in dieser Art noch nie gegeben hatte. Das Festival „Schall und Rauch“ führte von Freitag bis Sonntag insgesamt 25 Bands mit zugkräftigen Namen in der Szene im Bundeszentrum des BdP in Immenhausen zusammen. Dies umfasste sowohl Bands, deren Angehörige entsprechende Wurzeln haben, aber eben auch solche, deren Lieder gern gesungen werden. Flankiert wurde das Wochenende von Workshops, die den musikalischen Bereich ebenso wie den handwerklichen oder jenen der politischen Bildung abdeckten. Eine lange Flaniermeile lud zu leckersten, zeltfabrizierten Gerichten ein, in einer anderen Ecke gabs Produkte der Szene zu erwerben.

Was sollte das Ganze? Nein, einfach ein Festival neuer Art aus der Taufe zu heben, darum ging es nicht, teilten die Veranstalter mit. Bei der seit einigen Jahren sich entwickelten engeren Zusammenarbeit zwischen BdP und DPV sei man vielmehr auf die Schwierigkeit gestoßen, die Zusammenarbeit von der Führungsebene auch auf die Basis herab auszuweiten. Gegenseitige Einladungen zu Pfingstlagern? Schwierig, wenn gerade das eigene stattfindet. Und so kam man eben auf die großartige Idee, einfach ein neues Konzept auf die Beine zu stellen. Auf die Frage, was denn DPV und BdP vereint, lautet die Antwort eben auch: Musik!

Hat das funktioniert? Wunderbar. Das, was sich ereignete, war eines jener Ereignisse, die in die Geschichte eingegehen. Den Veranstaltern ist zu wünschen, dass es am Ende auch finanziell hinlangte, denn das, was geboten wurde, war jeden Cent wert. Element of Crime vor über 1000 Pfadis, die selbstverständlich jede Textzeile des Liedes „An Land“ nicht nur laut, sondern auch gut mitsingen konnten, zu erleben, da kann man sich fragen, wer da mehr beeindruckt war: Die auf oder die vor der Bühne. Die mitgenommenen positiven Erinnerungen reichen aber darüber hinaus über die How to – Currywurst (kann man von einer Currywurst nachdrücklich beeindruckt sein oder ist das flach? Wer glaubt, es sei flach, hat diese Currywurst einfach noch nicht probiert!) bis hin zu wirklich anspuchsvollen Workshops über die Zukunft unserer Welt.

Wurde das Ziel erreicht? Wenn man nur auf die Teilnehmerzahlen schielt, und findet, dass da aber Luft nach oben gewesen wäre, dann wäre es dennoch ein gelungener Aufschlag gewesen. Denn das Konzept als solches ist aufgegangen, die Veranstaltung war der Hammer. https://schall-rauch.rocks/

Bildnachweis (Element of Crime): Schall & Rauch.
Bühnenfernansicht: Redaktion

 

 

 

Kategorien: Pfadfinder

Wir trauern um Oss Kröher

Mo., 07/01/2019 - 13:22

Oss ist heute morgen im Alter von 91 Jahren verstorben. Das „Urgestein“ jugendbewegten Gesanges war zusammen mit seinem Zwillingsbruder Heinrich (+2016) als „Hein und Oss“ jahrzehntelang auf den Bühnen der Welt daheim. Dabei begeisterten sie nicht nur die Mitglieder der Jugendbewegung, sondern brachten auch vielen anderen Menschen sowohl das deutsche Lied als auch die von ihnen intonierten Lieder vieler Länder und Völker nahe. Gemeinsam erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz. Altersbedingt waren die öffentlichen Auftritte von Oss schon länger selten geworden.

Der am 17.09.1927 in Pirmasens geborene Oss stammt aus der Jungenschaft. In der Nachkriegszeit spielte er zunächst als Gitarrist im Zweibrücker Jazzorchester, wendete sich dann jedoch dem deutschen Volkslied zu. Zusammen mit seinem Bruder veröffentlichte Oss 17 Langspielplatten und CDs sowie Bücher mit Liedsammlungen aus aller Welt. Gemeinsam mit Peter Rohland und seinem Bruder initiierte er das Festival Chanson Folklore International auf Burg Waldeck. Selbstverständlich gibt es über Hein & Oss auch einen Dokumentationsfilm. Oss betätigte sich zudem auch schriftstellerisch (s.u.).

Unser herzliches Beileid gilt seiner Frau und Familie.

Vorstellung der CD-Gesamtausgabe von Hein&Oss

Dritter Teil der Biographie von Oss Kröher

Oss Kröher: Vom Lagerfeuer ins Rampenlicht

Hier der Film zu Oss Kröhers 90. Geburtstag im vorletzten Jahr:

 

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter

So., 06/30/2019 - 05:25

Die Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter(FP Kreuzritter) wurde etwa um 2002 herum gegründet und entstand aus der Gruppe „Drachentöter“ aus Frankfurt am Main. Zumindest der Gründer der FP Kreuzritter stammte ursprünglich aus der EPSG, die sich zuvor aus der DPSG herausgelöst hatte. Als EPSG Land Hessen, später dann als Europäischer Pfadfinderbund Georgsritter (damals zusammen mit Stamm Daniel Boone) wurde man Mitglied im Ring junger Bünde Hessen. Nach einer gewissen Zeit der Suche (u.a. als Gast im DPB) entschied sich die Horte Drachentöter für die Selbständigkeit und gründete mit deutlichen inhaltlichen Anleihen beim DPB (Ständearbeit) die Freie Pfadfinderschaft Kreuzritter. Diese besteht aus Stämmen in Marburg und Frankfurt. Der auch optisch traditionelle Bund (Barett) umfasst Jungen und Mädchen und versteht sich als christliche Gemeinschaft. Er gehört zur World Federation of Independent Scouts (WFIS).  Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Die Waldeck

Sa., 06/29/2019 - 05:25

In dieser überarbeiteten Neuauflage des Buches „Die Waldeck – Lieder, Fahrten, Abenteuer“ von Hotte Schneier wird die Geschichte der Hochburg des Chanson und Folklore Gesangs um die letzten 10 Jahre ergänzt. Das bedeutet etwa 70 Seiten mehr Text und 2 Seiten mehr im Personenverzeichnis. 

Wieso besetzten Wandervögel 1922 die Ruine Waldeck, um danach fast zu verhungern? Weshalb fuhren Waldecker 1924 als blinde Passagiere von Lappland nach Marokko? Was machte 125 weiße Legehühner so sexy? Was zog 1930 den indischen Philosophen und Literatur-Nobelpreisträger Rabindranath Tagore auf die Waldeck? Wie konnten Waldecker von 1931 bis 1933 rund 50.000 Kilometer durch die Welt fahren, ohne Geld zu haben? Warum hatte Hitler diese Kerle schon so gehasst? Wieso spricht man von den tausend Liedern der Waldeck? Weshalb brachte 1951 auf der Waldeck ein Wildschwein für Berliner Jungs das unverhoffte Glück? Warum hätte der Papst 1968 den Karrierestart von Karl Dall auf der Waldeck fast verhindert? Wieso flog 1969 auf der Waldeck die Festival-Bühne in die Luft Wieso flüchteten Sänger aus Madagaskar 1983 vom beschaulichen Baybachtal zur hektischen Autobahn? Weshalb zelebrierte 1995 Richi Havens auf der Waldeck die Woodstock-Hymne „Freedom… Freeeeedom!!“? Warum bauen neuerdings Waldecker mit Vorliebe Hütten und Häuser aus Strohballen?

Autor: Hotte Schneider
ISBN 978-3-88778-449-2
624 Seiten
Format: 16,7 x 23,9 cm
Sprache: deutsch
2. erweiterte und überarbeitete Auflage

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Kategorien: Pfadfinder

Haus Wetterstein: Gemütlich und urig

Fr., 06/28/2019 - 05:40

Wer auf der Suche nach einem sehr schnuckligem und bezahlbaren Heim für seine Wochenendtour ist, wird mit dem Haus Wetterstein der CPD Stamm Elsritter aus (Bad) Helmstedt sicherlich glücklich. Das urige mehrstöckige Fachwerkhaus bietet wirklich gemütliche Atmosphäre mit Matratzenlagern und befindet sich in einem sehr gut gepflegtem Gesamtzustand. Geheizt wird mit Hilfe von mehreren Kaminöfen. Wem beim damit verbundenem Holz-Kleinmachen das „unwahrscheinliche“ Missgeschick wiederfährt, mit mehr Kraft als Geschick gesegnet zu sein und den Axtstiel abzubrechen, darf sich auf eben diesem verewigen und wird feierlich in die Ehrengalerie im Garten aufgenommen. Das Haus besitzt zwei Schlafräume für rund 16 Personen (im Schuppen nebenan nochmal 6 Schlafplätze), zwei Tagungsräume, voll ausgestattete Küche sowie sanitäre Anlagen (Dusche/ WC).  Das Haus ist aufgrund der steilen Treppen nicht Rollstuhlfahrergeeignet. Leider gelten die „Pfadfinderpreise“ nur für CPD-Mitglieder. Hier geht es zur Homepage von Haus Wetterstein.

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Kategorien: Pfadfinder

Wandervogelernte

Do., 06/27/2019 - 13:56

Liebe Freunde, liebe Gefährten, liebe Wandervögel
Es war das schönste Wandervogelmaien, das wir hatten. „Die Wandervögel“ aus Österreich, Marianne, bob und viele andere haben dazu beigetragen. Der frühe Anfang am Donnerstag bewährt sich immer mehr. Viele waren am Donnerstag da. Übernachtet haben selten so viele. Wir waren ausgebucht. Nur dass einige wegen Krankheit ausfielen, führte dazu, dass wir weniger waren. Wir wünschen allen Kranken gute Besserung. Über die viele Festkleidungen, den schön von Ulrike geschmückten Maibaum und die von mehreren ausstaffierte Jurte haben wir uns sehr gefreut.  Vielen konnten wir den Goldgreifen überreichen. Ausführlich mit schönen Fotos berichten wir über das Treffen im neuen „wandervogel“ Nr. 106, der bis 31.5.2019 bei den Empfängern bzw. Abonnenten ist. Fotos und Filme haben wir schon von Uwe I, Olli, Dietmar, monija und mir.

Wer weitere Aufnahmen gemacht hat, schicke sie uns bitte per www.wetransfer.de.  Wir möchten einiges davon auf unsere Webseite stellen.

Ein schönes Feuerfunken-Liederheft „Neuromantik“ ist erschienen mit wunderschönen Liedern, Noten und Gitarrengriffen. Wer sich anmeldet, kann es gleich per Briefpost oder per www.wetransfer.de – je nach Wunsch – zugesandt bekommen. Wenn Du bei der Wandervogelernte dabei bist, bestelle es jetzt  bis 30.6. gratis.

Für die Wandervogelernte vom Donnerstag. 5. – Sonntag, 8. September läuft die Anmeldung seit kurzem. Es sind schon recht viele angemeldet. Wir haben nach dem guten Erfolg vor, evtl. wieder eine Band einzuladen. Gedanken dazu formieren sich schon.  Wir freuen uns auf gute Beiträge bei den „Feuersängern“ und auf gute Erzählungen von Sommerfahrten.  Wenn Du Dich jetzt mit Freunden anmeldest, denke daran, gleichgesinnte Freunde jetzt mit einzuladen. Die näheren Unterlagen findet Ihr auf unserer Webseite. Für Kinder, Jugendliche und Gruppen ab 6 ist es enorm günstig. Jetzt gilt der Frühbuchrabatt. Webseite: www.wandervogel.info,  Telefon 038842-21888 und 0152-2198 3817.  hedo@folkmagazin.de  (Vom 8.-21.6. sind monija und ich in der Bretagne zu erreichen.)

Liebe Grüße, gute Sommerfahrten und alles Gute für Euch und unsere Welt!
Eure monija und hedo

Wir sind zur Zeit in der Bretagne, und deshalb auch mobil nicht immer zu erreichen, da wir uns vielerorts rumtummeln. So bis 9 Uhr, gegen 18 Uhr von 21-22 sind wir meist zu erreichen, ebenso per Mail über WLAN.

hedo holland, Leisterförder Str. 23, D-19258 Lüttenmark 038842-21888.
+49152 2198 3817. monija = +49176 604 37303

Kategorien: Pfadfinder

Ausstellung Erlangen

Do., 06/27/2019 - 05:45

Der endgültige Zeitplan für das Bildungsprojekt und die Ausstellung „Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost“ wurde veröffentlicht. Nähere Informationen zum Projekt gibt es hier.  Von 5.7. bis 17.9.19 werden das Bildungsprojekt und die Ausstellung in der Erlanger Stadtbibliothek durchgeführt. Montags bis freitags ist den Schulklassen vorbehalten und die Samstage stehen Jugendgruppen zur Verfügung. Daneben wird es Angebote geben, die auch einzelnen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich mit den Inhalten der Ausstellung während der allgemeinen Öffnungszeiten auseinanderzusetzen.

5.7.19, 17 Uhr Vernissage (Erlangen, Stadtbibliothek)
Juli 2019, Projekte mit Schulklassen / Jugendgruppen
7.7.19, 18 Uhr Dokumentarfilm „Passports to Paraguay“ (Erlangen, E-Werk)
9.7.19, 18 Uhr Vortrag „Der Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost“ Gottfried Steinmann (Erlangen, Stadtbibliothek)
13.7.19, 10 Uhr, Ausstellung – Führung (Erlangen, Stadtbibliothek)
18.7.19, 18 Uhr, Lesung „111 Gründe, Polen zu lieben!“ Matthias Kneip
20.7.19, 10 Uhr, Ausstellung – Führung (Erlangen, Stadtbibliothek)
27.7.19, 10 Uhr, Ausstellung – Führung (Erlangen, Stadtbibliothek)
17.9.19, Finissage

Kategorien: Pfadfinder

Peter-Rohland-Singewettstreit

Mi., 06/26/2019 - 07:40

Liebe Freundinnen und Freunde des Peter-Rohland-Singewettstreits,
die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir vom Orgateam freuen uns sehr auf das Jubiläumsjahr. Wer hätte am Anfang dieser Veranstaltung gedacht, dass der Wettstreit zum nunmehr 20. Mal ausgetragen wird?! So äußerte sich zumindest der Mitgründer und langjährige Organisator Zar am Wochenende. Nun kommen wir zu dem Teil, den ihr dazu beitragen könnt, dass es auch und gerade dieses Jahr ein gelungener Wettstreit wird. Drei Punkte wären uns wichtig:

  1. Ihr solltet kommen. Zur Erinnerung: 7.9.2019 um 14 Uhr beginnt der Wettstreit, am Abend vorher (Freitag, der 6.9.2019) um 21 Uhr gibt es das Vorabendprogramm (s.u.).
  1. Ihr solltet teilnehmen. Es gibt in fast allen Kategorien noch freie Plätze. Vor allem aber liegen uns natürlich immer die Fahrtengruppen und Ensembles am Herzen. Für den bündischen Nachwuchs ist der Wettstreit mit gemacht worden und die halbprofessionellen Bands der Ensemblewertung sind für das Publikum besonders spannend und herausragend.
  1. Ihr könnt Werbung machen. Erzählt allen von dem Wettstreit, ladet Freunde, Bekannte Verwandte ein und berichtet, wie schön der Ort und das Event sind!

Nun zum Freitag Abend: Wir haben ein besonderes Projekt zu Gast, das an den Todestag von Skynnie erinnert und ihm zum Gedenken eine CD eingespielt hat. Es treten Musiker der Bands Singadjo, Schlagsaite, Edellatscher und viele weitere auf! Am Ende der Mail findet ihr die Ausführliche Beschreibung der Veranstsaltung „Skynnie – singend sterben“.

Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen von euch!
Viele Grüße,
Markus und das Orgateam

Skynnie – Singend Sterben

Vor zehn Jahren, in der Nacht vom 02. auf den 03. Oktober 2019, brach Skynnie (Lars Tiemann) vollkommen unerwartet beim Musizieren an seinem Kontrabass zusammen und verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Bei allem Schmerz, den seine Familie und Freunde damals erfuhren, war die Tatsache, dass er, der große Sänger und Musiker, sein Leben singend und musizierend beendete ein kleiner Trost. Musik und Gesang waren der Dreh- und Angelpunkt seines Lebens. Mit seiner unverwechselbaren Art Lieder zu schreiben, zu komponieren und zu interpretieren hat er viele Menschen, besonders aus seinem Freundeskreis, bis zum heutigen Tag nachhaltig fasziniert und nicht wenige auch musikalisch deutlich mitgeprägt.

In Erinnerung an Skynnie haben sich gut zwei Dutzend seiner Freund*innen und engen Weggefährten*innen zusammengetan, um ein spannendes Erinnerungsprojekt an ihn auf den Weg zu bringen. Herausgekommen ist dabei eine beeindruckende Doppel CD mit einem ausführlichen Begleit-Booklet. Die erste CD ist eine abwechslungsreiche Sammlung von Tondokumenten, auf denen man Skynnie noch einmal singend und musizierend lauschen darf. Die zweite CD besteht aus 14 extra für dieses Projekt neu eingespielten Liedern. Es finden sich darauf bereits bekannte „Klassiker“ in neuem Gewand,  sieben Vertonungen von bisher unbekannten Texten aus Skynnies Nachlass und zwei Lieder, die nach seinem Tod  über ihn geschrieben wurden.

Am Freitagabend vor dem Peter – Rohland Singewettstreit, an dem auch  Skynnie mehrere Male aktiv teilgenommen hat, werden die am Projekt beteiligten Freundinnen zusammenkommen, um die CD zu präsentieren und dabei vor allem „Skynnies Lieder“ zu singen und zu spielen. Neben dem musikalischen Schwerpunkt werden spannende, überraschende, witzige und auch nachdenkliche Anekdoten  aus seinem Leben zu hören sein.

Kategorien: Pfadfinder

Fortbestand Mindener Kreis

Di., 06/25/2019 - 07:37

Die Mitgliederversammlung des Mindener Kreise hat in seiner Mitgliederversammlung im Kloster Huysburg vom 28.06.2019 den Fortbestand des Vereines beschlossen. Der Vorsitzende Prof. Dr. Reulecke sprach zu Beginn über zunächst die Zukunft des Vereins an, der überwiegend aus Personen besteht, die im achten Jahrzehnt ihres Lebens stehen. Er sprach auch vom „Beginn der letzten Phase“ des Vereins und verwies auf die anstehenden Neuwahlen.

Nachdem sich Dr. Hanno Botsch bereit erklärt hatte, in der MV 2021 für die Wahl zum Vorstandsvorsitzenden zu kandidieren und Günter Fieger von Kritter dann bereit ist den Posten des Schatzmeisters wahrzunehmen, beschloss die Versammlung mit großer Mehrheit, den Verein fortzuführen und ihn zumindest in den nächsten vier Jahren nicht aufzulösen. Deshalb wurde der bisherige Vorstand einstimmig bei zwei Enthaltungen erneut gewählt: Prof. Dr. Jürgen Reulecke, als Vorsitzender, Horst Zeller als Schatzmeister und Eberhard Schürmann als Schriftführer, nahmen die Wahl an. Der Verein wird deshalb auch über 2021 hinaus in der bisherigen Form fortgeführt werden können.

Geplant sind neben einer neuen Schrift zum Thema  „Lebenswege – geprägt durch die Jungenschaft?“ und ein Fotoband zum Thema „Bündische Jugend nach 1945 bis 1970“. Nach dem Interesse, welches die Tagungsthematik der Sommertagung 2019 gefunden hat, beschloss die Versammlung, dieses Thema auch zum Gegenstand der Sommertagung 2020 zu wählen.

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Olave Baden-Powell

Di., 06/25/2019 - 05:25

Heute vor 42 Jahren, am 25. Juni 1977, verstarb im Alter von 88 Jahren Olave Baden-Powell in England. Sie war die Ehefrau des Gründers der Pfadfinderbewegung und wurde in Nachfolge von Azzie Baden-Powell ab 1917 Chefin der noch jungen Pfadfinderinnenbewegung. Olave traf ihren späteren Ehemann BiPi erstmals im Jahr 1912 auf einer Atlantiküberquerung nach New York. Trotz des großen Altersunterschiedes von 32 Jahren heirateten sie zehn Monate später. Zwei Jahre später bot Olave der Pfadfinderinnenorganisation ihre Mitarbeit an, wurde von deren Chefin Azzie jedoch zunächst zurückgewiesen. Doch bereits 1916 wurde Olave zur obersten Führerin (Chief Commissioner) gewählt, entfaltete trotz ihrer noch jungen Kinder eine rege Reisetätigkeit im Dienste der Pfadfinderei und baute neue Gruppen auf. Im Jahr 1930 wurde sie zur Weltführerin der Pfadfinderinnen gewählt. 1939 siedelte sie mit ihrem Ehemann nach Kenia über, wo er knapp anderthalb Jahre später im Alter von 83 Jahren verstarb. Im Folgejahr kehrte sie nach England zurück und war, solange es ihre Gesundheit erlaubte, weiterhin sehr rege für die Pfadfinderinnen tätig. Hier ein Video zu ihrem Leben.

Wikipediatext über Olave Baden-Powell

 

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Kategorien: Pfadfinder

(Bundes-)führer aufgepasst

Mo., 06/24/2019 - 13:55

Schwarzbunt 2020!
Liebe Bünde, Verbände, Gruppen, Gaus, Jungen- und Mädelschaften und alle, die Lust auf ein Lager voller Vielfalt und Austausch haben!
Einige von euch werden es bereits mitbekommen haben, für die anderen ist es jetzt so weit: Nach dem Meissner 2013 und dem ÜT2017 konnten wir einfach nicht abwarten, bis das nächste überbündische Treffen stattfindet. Auf den vergangenen Lagern waren wir unfassbar begeistert und konnten nur schweren Herzens die liebevoll vorbereiteten und durch die diversen teilnehmenden Gruppen bunt gewordenen Veranstaltungen wieder verlassen. Die sich ausbreitende Sehnsucht nach dem „Überbund“ hat eine Gruppe Jugendbewegter nicht ruhen lassen, die Idee eines neuen Lagers keimte auf und schwarzbunt wurde aus der Taufe gehoben. Die Planungen und Vorbereitungen laufen bereits seit einiger Zeit auf Hochtouren. Nun wollen wir euch auch mit einbinden:

Ihr, liebe Bundesführer*innen und/oder Vertreter*innen der verschiedenen Organisationen, die sich als jugendbewegt ansehen, seid herzlich willkommen zu einem Info- und Kennenlerntreffen am Veranstaltungsort des Lagers, auf dem Wandervogelhof Reinstorf.

Vom 03.10.2019 – 06.10.2019 seid ihr eingeladen, den Hof, die Idee und das Team hinter schwarzbunt 2020 kennenzulernen, zusammen ein überbündisches Lager umzusetzen, Antworten auf alle offenen Fragen zu bekommen und die Abende am Feuer gemeinsam ausklingen zu lassen.

Was? Info- und Kennenlernveranstaltung schwarzbunt 2020
Wann? 03.10.2019 – 06.10.2019
Wo? Auf den Wiesen am Wandervogelhof Reinstorf (Luder), Bodenteicher Straße 1

Mitbringen? Schlafzeug, Instrumente, ggf. Euer Schwarzzelt und einen kleinen Beitrag für ein Buffet.

Anmelden? Meldet euch mit Namen, Bund, Personenanzahl, Essgewohnheiten (Veggi, Vegan, Allergien), eurem Beitrag für das Buffet am Anreisetag und Anzahl der Nächte, die ihr bleibt, bis zum 22.09.2019 unter lion schwarzbunt.net an.

Für Speis und Trank wird ein Spendentopf bereitstehen. Um die Beschaffung kümmern wir uns. Als Schlafstätte halten wir euch gern ein Plätzchen unter unserem Jurtendach frei. Eigene Zelte können aber auch gerne mitgebracht werden.

Wir freuen uns auf viele altbekannte und neue Gesichter und ein wunderbares Lager mit euch.

Auf bald in Reinstorf!

Der schwarzbunte Vorbereitungskreis
www.schwarzbunt.net

Kategorien: Pfadfinder

Wie uns Reisen glücklich macht

Mo., 06/24/2019 - 05:27

Julia Lassner, Autorin des Blogs globusliebe, hat ein Büchlein verfasst vom „Aufbrechen, Loslassen und Ankommen“ und dem Titel „Wie uns Reisen glücklich macht“. Das macht natürlich neugierig. Pfadfinder kennen das ja durchaus, das Fernweh. Die Begeisterung, einfach den Rucksack zu schnappen und sich ins Unbekannte zu begeben. Das Fremdeln mit Alltagstrott (Aufstehen, Arbeiten, abendliche Ermüdung, der oft scheiternde Versuch, unerfüllende oder überfordernde Berufstätigkeit mit Wochenenden oder dreiwöchigen Urlaubsreisen auszugleichen). Auch die Midlife-Crisis scheint heutzutage weniger die Vierzigjährigen, denn schon die Dreißigjährigen zu beuteln. Irgendwie scheint ja auch eine Vielfalt von Optionen zu bestehen, die früher übliche Variante Ausbildung, Heiraten, Kinder kriegen/zeugen/aufziehen und Brot-Job bis zum Ende des Lebens zu machen (und damit zufrieden zu sein), scheint irgendwie für viele eher ein Gruselkabinett zu sein.

Julia Lassner, die den Sprung in die Selbständigkeit mit ihrem Reiseblog bereits erfolgreich wagte, versammelt auf den nur 142 Seiten eigene kurze Reiseberichte ebenso, wie Sinnsprüche verschiedenster Urheber und Interviews mit anderen „Aussteigern“. Ihr ist in jedem Fall zuzustimmen, dass das eigene Leben eben nicht unbegrenzt ist und es ein Fehler ist, die Umsetzung seiner Träume immer auf den nächsten Tag zu vertagen. Doch über Gedankenanstöße und die Anleitung zur Erstellung einer eigenen Liste mit Wunschzielländern kommt das Büchlein kaum hinaus. Ich musste feststellen: Meine Ziele und Wünsche im Leben reduzieren sich ganz offensichtlich nicht darauf, eine Liste mit Orten und Ländern zu erstellen, die ich dann, sobald ich sie bereist habe, abhaken kann. Den Vorschlag, sich seiner Träume bewusst zu werden und sie zu Zielen zu machen, kann ich durchaus etwas abgewinnen. Das aber aufs Reisen zu reduzieren, erscheint mir absurd. So kommen die besten Gedanken im Buch auch nicht von Julia Lassner selbst, sondern sind diese netten Zitate von bekannteren (oder unbekannten Personen) wie Demokrit: „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“

Ihr Buch hat Ratgeber-Charakter, aber skizziert allenfalls die Oberfläche der Motivation des Reisens (letztlich zu sich selbst), die Überwindung von scheinbaren Widerständen, der Vor- und Nachteile des Alleinreisens und das Problem von Kulturschocks und vereint sie mit Tipps auf dem Niveau von „Nimm an einem landestypischen Kochkurs teil.“ Das wäre zu verkraften, käme es nicht mit dem stolzen Preis von 14€ einher. Ja, das Büchlein ist hübsch gestaltet und zeigt auf vielerlei total gestellten und gekünstelten Bildern die Bloggerin vor idyllischer Kulisse. Der größte A-ha-Effekt war dann doch, dass das beliebteste Hesse-Gedicht „Stufen“ mit dem Zauber, der jedem Anfang innewohnt offenbar von Meister Eckart inspiriert wurde: „Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“

Das Büchlein ist geschmeidig, tut nicht weh, dringt aber auch nicht bis zur echten Tiefe vor, wenngleich Ansätze dazu durchaus vorhanden sind:
„Darum lass uns unsere verrückten Träume leben, in die Welt aufbrechen und unsere eigenen Wege gehen. Lass uns lachen, fluchen und heulen, auf die Schnauze fallen, wieder aufstehen und weitermachen. Lass uns unsere eigenen Grenzen sprengen, neugierig sein und uns selbst verlieren, um uns am Ende wiederzufinden und über uns selbst hinauszuwachsen.“ Davon hätte man gern mehr gelesen.

Julia Lassner
Wie uns Reisen glücklich macht
ISBN 978-3-451-03176-2
14€ (D)

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern

So., 06/23/2019 - 05:25

Der Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern (PBMV) wurde 1993 gegründet. Er ist Mitglied im Deutschen Pfadfinderverband (DPV). Das besondere an diesem Bund ist, neben seinem regionalem Bezug auf ein „neues“ Bundesland (welche auch nach Jahrzehnten in der Pfadfinderszene unterrepräsentiert sind), die besondere Betonung der Sippenarbeit als eigentliche Basis des Bundes. Der PBMV ist koedukativ, interkonfessionell und positioniert sich trotz parteipolitischer Unabhängigkeit deutlich gegen Rechtsextremismus. Er verfügt über ein Bundeszentrum in Gutshaus Glashagen. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Cap Cefali

Sa., 06/22/2019 - 05:50

Nach Ansicht der Inselbewohner ist es am Cap Cefali nicht ganz geheuer, und deshalb zeigen sie sich äußerst besorgt, als eine Gruppe Jungen dort ihre Zelte aufschlägt. Aber ist es wirklich nur freundschaftliche Besorgnis, die das Verhalten der Männer bestimmt? Ihren dramatischen Höhepunkt erreicht die abenteuerliche Erzählung als einer der Jungen nachts aus dem Zelt verschwindet und spurlos in der Wildnis der Insel untertaucht. Mut und Kameradschaft der Pfadfinder werden auf eine harte Probe gestellt.

Autor: Karlhermann Bergner
ISBN 978-3-88778-017-3
152 Seiten
Format: 14 x 21 cm
Sprache: deutsch
Paperback

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Pfadfinderzentrum Stamm Baunach

Fr., 06/21/2019 - 05:40

Der  Lagerplatz des Stamm Baunach ist in Nordbayern-Oberfranken ca 13 km nördlich von Bamberg am Ortsrand von Baunach in ruhiger Umgebung gelegen. Im Haus bietet ein Dachbodenlager Schlafplätze für bis zu 25 Personen. Eine Küche, zwei Bäder incl. Duschen/WC, Speiseraum, sowie zwei Gruppenräume stehen ebenso zur Verfügung, wie auch ein großer Konferenz-/Festsaal.

Auf unterschiedlichen Ebenen des Zeltplatzes können Zelte für bis zu 200 Personen gestellt werden. Für 200 weitere Personen kann eine angrenzende Wiese benutzt werden. Zwei angelegte Feuerstellen mit Grillgelegenheit sind vorhanden, sowie Waschgelegenheit im Aussenbereich. Der Festraum kann bei Vorträgen bis zu 100 Personen aufnehmen. 50 Polsterstühle und mehr als 50 Holzstühle sind vorhanden.Bei Feiern mit Tischbestuhlung können bis zu 60 Personen untergebracht werden.

Freizeitmöglichkeiten: Basketball, Fussball und Beachvolleyball Spielmöglichkeit auf dem Gelände sowie Lagerbauten und Abenteuerspielplatz.
Das Pfadfindermuseum befindet sich wenige Meter entfernt.
Ausflüge nach Bamberg, Coburg, Bayreuth, Schweinfurt und Nürnberg sind ohne Probleme möglich. Ein Bahnhof ist zu Fuß 5 min entfernt.
Kanutouren auf Main und Itz sind sehr zu empfehlen, ebenso Ausflüge in die Fränkische Schweiz zum Wandern oder Klettern.
Ein Hallenbad und zahlreiche Badeseen sind in unmittelbarer Nähe.

Weitere Informationen und Preise findet ihr auf der Internetseite. Gerne bekommt ihr auch Auskunft beim Spurbuchverlag (info@spurbuch.de). Weitere Informationen zur Organisation, sowie eure Anmeldung erfolgt über: Telefon: 09544-987494 oder Email: pfadfinderzentrum@mailbox.org.

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Pfadfinderbibel auf Deutschlandreise

Do., 06/20/2019 - 05:47

Pfadfinderbibel von Pfadfinderbischof Gerber auf große Deutschlandreise geschickt
Während des traditionellen Pfingstlagers der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) „Pfingsten in Westernohe“ hat Pfadfinderbischof Dr. Michael Gerber die neu erschienene Bibel für Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Rahmen eines Gottesdienstes symbolisch an die über 4.000 Teilnehmenden übergeben. Dieses Exemplar wird durch ganz Deutschland an alle Diözesanverbände, die Regionalgruppen der DPSG, im Rahmen einer Stafette weitergereicht.

Lust auf das Wort Gottes
„Im Pfingstereignis hat Jesus die Jünger zur Weitergabe der frohen Botschaft befähigt. Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben diese frohe Botschaft Tag für Tag durch Wort und Tat. Die Pfadfinderbibel soll unsere Mitglieder dabei unterstützen. Sie soll Lust auf das Wort Gottes machen und Anreize schaffen für die Auseinandersetzung mit diesem Buch. Das symbolische Weitergeben des Wortes Gottes von Diözesanverband zu Diözesanverband zeigt, dass unser Verband den Auftrag Jesu an die Jünger auch heute erfüllen will“, erklärt der Bundeskurat der DPSG, Matthias Feldmann.

Bei großen Pfadfinderlagern, Gremiensitzungen und Hikes dabei
Diese Bibel wird bei ihrer Reise durch die Gliederungen der DPSG bei unterschiedlichen Ereignissen dabei sein. „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Mit diesem Bibelzitat hat Bischof Gerber die Bibel auf die Reise geschickt und zeigt auf, wo der Platz des Wortes Gottes in der DPSG ist. Bei großen Pfadfinderlagern, Gremiensitzungen, Hikes und vielen anderen tagtäglichen oder besonderen Terminen, die frohe Botschaft ist immer Teil der Arbeit der DPSG. Der Weg der Bibel kann über die social media Kanäle des DPSG Bundesverbands (vor allem Facebook und Instagram) und die jeweiligen Kanäle der Diözesanverbände verfolgt werden.

Einband wie aus schwarzem Zelt-Stoff
Die Pfadfinderbibel enthält die überarbeitete Einheitsübersetzung von 2016. Eine Gruppe Ehrenamtlicher hat 96 Einschubseiten verfasst. Diese bieten Methoden und Gruppenstunden, die für unterschiedliche Altersstufen geeignet sind. Kind- und jugendgerecht soll den Leserinnen und Lesern die Bibel nahe gebracht werden. Die Bibel steckt in einem schwarzen Einband der an die klassischen Kohten, also Pfadfinderzelte, erinnert. Erhältlich ist sie u. a. im DPSG-eigenen Versandhaus „Rüsthaus“.

Über die DPSG
Die DPSG ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dpsg.de.
Bildnachweis: DPSG, Christian Schnaubelt

 

Kategorien: Pfadfinder

Bundeslager der FPG

Mi., 06/19/2019 - 05:43

Zum diesjährigen Bundeslager des  FPG [Freier Pfadfinderbund Sankt Georg] kamen die Stämme Excalibur aus Unna, Merlin aus Kamen, Pendragon aus Bergkamen, der Stamm Tecumseh aus Dietz, der spanische Stamm Nomadas aus Madrid und natürlich wir vom Stamm Drachen aus Seligenstadt-Mainhausen nach Werne an der Lippe. Bereits nach der Ankunft wurden wir wieder davon überzeugt, wie groß der Zusammenhalt der Pfadfinder ist. Wir sind erst gegen Mitternacht auf dem Lagerplatz angekommen, aber durch die Hilfe von etwa 20 anderen Pfadfindern, waren unsere Zelte nach 30 Minuten bereits aufgebaut und unsere kleinsten konnten direkt in ihre Schlafsäcke kriechen.

Trotz zeitweiligen Sturmes konnte das Programm am Samstag und Sonntag wie geplant starten. Die rund 85 Mitglieder konnten sich bei einem Geländespiel auspowern, bei einem Postenlauf ihr (Pfadfinder-)Wissen testen, auf die besonderen Fähigkeiten anderer Pfadfinder wetten und schließlich einen Schatz finden, in dem man eine Karte so vervollständigte, dass sich die Bundeslilie ergab. Vor allem Wölflinge und Jungpfadfinder hatten dabei super viel Spaß.

Gemütliche Singerunden am Feuer in der Jurte und eine große Verleihfeier am Sonntagabend rundeten das Programm ab.

Am Pfingstmontag verabschiedeten wir uns von unseren neuen & alten Freunden. Ein großes Dankeschön geht an die Stämme des RdT [Horst Ritter der Tafelrunde] für das Organisieren des tollen Lagers. Hoffentlich sehen wir uns alle bald, vielleicht sogar in noch größerer Runde, wieder!

Wer Lust hat, solche Abenteuer selbst zu erleben, ist herzlich eingeladen, Dienstags, die Gruppenstunde des Stamm Drachen zu besuchen. Weitere Infos gibt es unter www.pfadfinder-seligenstadt.de

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Die Suche nach dem Nichts

Di., 06/18/2019 - 08:37

Pilgerbücher boomen und auf wen dieser Trend zurückgeht, dürfte bekannt sein. Auch das Buch „Meine Suche nach dem Nichts“ der Berliner Journalistin Lena Schnabl kommt im Untertitel nicht ohne einen entsprechenden Vergleich aus: „Wie ich tausende Kilometer auf dem japanischen Jakobsweg lief und was ich dabei fand“. Wobei es selbstverständlich keinen Jakobsweg in Japan gibt. Aber es gibt auf der japanischen Insel Shikoku einen Henro, einen über 88 Tempel verlaufenden 1300 Kilometer langen buddhistischen Pilgerweg. Für die studierte Japanologin Lena Schnabl war es wohl naheliegend, nach einer üblen Infektion, welche sie über Monate völlig hatte zusammenklappen lassen, und noch vor der vollständigen Genesung (die noch Jahre dauern kann), ausgerechnet diesen Pilgerweg zu wählen. Während die japanischen Einheimischen überwiegend zur Auto-Pilgerreise neigen, absolviert sie das ganze zu Fuß. Erst beim zweiten Anlauf erreichte sie ihr Ziel. Und verfasste anschließend darüber den vorliegenden Reisebericht.

Wenn ich Bücher lese und darin Stellen finde, die mir bemerkenswert erscheinen, streiche ich sie an. Schnabl schafft es auf eine durchaus solide Strichquote. Und dies, obgleich mich Japan wirklich überhaupt nicht reizt. Es sind die Schlussfolgerungen der Autorin, durch die das Buch für mich seinen Wert erhält. Die ist zwar bei weitem nicht so berühmt wie Hape, bietet aber auf der anderen Seite für eine Frau Mitte 30 erheblich mehr Identifikationsfläche. Ihre Motivation, sich auf die beschwerliche Wanderung zu begeben, hatte überhaupt nichts mit der Suche nach Gott zu tun. Stattdessen stellte sie sich der Bestie ihrer Erkrankung, die mit Schwindel, Ermattung, chronischer Erschöpfung aufzuwarten weiß. Nach fast 700 Kilometern stellt sie fest, dass sie nun schon weit mehr hinter sich gebracht hat, als Hape insgesamt „Und der hatte nach der Häfte bereits Gott getroffen.“ Sie hingegen begegnet immer wieder ihrer Bestie.

Japan liegt, wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis umsehe, durchaus zu den Trend-Reiseländern. Auch Shikoku und explizit der von Lena Schnabl beschriebene Pilgerweg. Sowohl zur Einstimmung, mentalen Vorbereitung als auch Reiselektüre ist ihr Buch zu gebrauchen, zumindest für jene, die kein Problem mit direkter Ausdrucksweise haben. „Eine gute Erfahrung wird es erst, wenn es nicht nach Plan läuft? Am Arsch!“ Die Unterschiede zwischen dem japanischen Pilgerweg und dem Jakobsweg liegen auf der Hand. Lediglich 150 Kilometer der gesamten Strecke des Shikoku führen nicht über Asphalt. Man teilt sich gut 1000 Kilometer mit Autos und Lastwagen. Andererseits  bedeutet dies auch die Existenz von Getränkeautomaten und Bushaltestellen. Den Pilgern wird zumal in der Regel ziemlicher Respekt entgegengebracht, es gilt als gute Tat, ihnen Bonbons und andere Wohltaten zukommen zu lassen und dass die Pilger untereinander, zumindest bei Sympathie, zusammenhalten, versteht sich von selbst. Aufgrund ihres umfassenden Verständnisses für die japanische Kultur (Lena Schnabl verbrachte dort bereits zuvor einige Jahre) vermag das Buch auch zumindest Grundverständnisse über angemessenes und unangemessenes Verhalten zu vermitteln, so beispielsweise nicht mit den expliziten Toilettenschuhen in die normalen Wohnräume zu laufen und sich vor Benutzung der gemeinsamen Wanne zu duschen.

Und was fand nun, um den Untertitel aufzugreifen, Lena Schnabl auf dem japanischen Jakobsweg? Nicht mehr und nicht weniger als die Begegnung mit sich selbst. „Das ist nicht die Geschichte von jemandem, der sich gesund läuft oder gar durchs viele Beten wundergeheilt wird. Sondern über jemanden, der seine Schwäche akzeptieren lernt und dann über sich selbst hinauswächst.“

Lena Schnabl
Meine Suche nach dem Nichts
ISBN 978-3-442-15980-2
Paperback
14 € (D)

Kategorien: Pfadfinder

Freiwilligendienst im Ausland

Di., 06/18/2019 - 05:34

„Was ich hier erlebe und lerne, kann mir niemand mehr nehmen!“ Viele junge Menschen wissen nicht genau, was sie nach der Schule machen wollen. Häufig steht der Wunsch im Raum, ins Ausland zu gehen. Die zahlreichen Möglichkeiten führen schnell zu einer großen Orientierungslosigkeit. Workcamp, Praktikum? Au Pair? Ein FSJ? Arbeiten? Oder einfach nur Reisen? Ein Freiwilligendienst verbindet vieles davon. Ein Jahr im Ausland leben und in einem sozialen Projekt mitarbeiten. Nicht immer wissen junge Menschen, worauf sie sich dabei einlassen. Die Don Bosco Volunteers berichten:

Kolumbien, Medellín: Jan springt aus einem Taxi und verschwindet kurz in den kleinen Läden und Ständen an der Straßenecke. Gleich geht es für ihn beladen mit Snacks, Kakao, Obst und Gebäck wieder hoch. Rauf in die Barrios. Mit jedem Meter nach oben schwindet der Wohlstand und die Armut seiner Bewohner wird deutlicher. Oben angekommen, entlädt der 18jährige Kölner das Taxi und los geht es mit „Derecho a soñar“, dem Recht zu Träumen. Montags, Dienstag und Donnerstags bietet Jan als Don Bosco Volunteer in verschiedenen Vierteln Freizeitangebote und Gruppenstunden für benachteiligte Kinder und Jugendliche an. Die Familien der teilnehmenden Kinder werden dabei von Sozialarbeitern der Ciudad Don Bosco in Medellín betreut. Das große Jugendhilfezentrum, hoch oben auf einem anderen Berghang der kolumbianischen Millionenstadt, ist grade sein Zuhause. Für ein Jahr hat der Abiturient Deutschland den Rücken gekehrt, für einen Freiwilligendienst in der Stadt, die noch vor 20 Jahren als die gefährlichste Stadt der Welt galt. Heute ist das anders. 2013 kürte das Wall Street Journal Medellín zur innovativsten Stadt der Welt- auch weil Kreative die Stadt bereichert haben mit Graffitis, Startups, Kulturinitiativen.

Jan findet, dass ihn die kolumbianische Lebensart verändere. „Man meckert weniger. Ich sage, was mich stört und dann ist´s auch wieder gut.“ Zu 90%, beschreibt er, sei seine Arbeit Bespaßung der Kinder. Letzte Woche hat Jan zum Beispiel einen Morseapparat mit den Kids gebaut und sie haben sich Nachrichten geschickt. Dazu Büroarbeit, die pädagogischen Fallakten der Kinder ergänzen und zuhause geht es dann gleich weiter. Die Ciudad Don Bosco teilt er sich mit über 300 Kindern und Jugendlichen die hier wohnen und weiteren 500 die hier täglich zur Schule gehen oder eine berufliche Ausbildung machen. Dazu Sozialarbeiter, Salesianer Don Boscos und weitere Volunteers aus Deutschland, Österreich und Holland.

Sein neues Leben fühlt sich jetzt nach acht Monaten Kolumbien völlig normal an. Kalte Dusche morgens, sehr viel Reis, der gleichbleibende Frühling und der pünktliche Sonnenuntergang um 18 Uhr. Immer noch besonders dagegen sind die Hilfsbereitschaft und Offenheit der Kolumbianer. Die Kinder und die Menschen hier- so viel Positives, was er mitnimmt nach Hause. Der Moment, als die Kinder im Barrio nach Monaten der anfänglich eher distanzierten Zusammenarbeit zum ersten Mal strahlend dem Taxi mit ihm entgegengelaufen seien. „Profe, Profe“ (Abkürzung für Lehrer, Betreuer) riefen und sich tierisch gefreut hätten. Jan sagt, ihm hätten die Vorbereitungsseminare und die Gespräche mit den Ehemaligen Don Bosco Volunteers viel gegeben, hier eine gute Zeit zu haben. Die hätten ihm geraten, möglichst wenig Erwartungen zu haben und einfach für alles offen zu sein. Ihn habe das Jahr sensibler für sein Umfeld werden lassen. Wenn man die eigene Sozialisationsblase verlässt, wird man geduldiger und demütiger. Ganz sicher, die Begegnungen hier in Medellín haben sein Leben verändert und bereichert.

Ein Freiwilligendienst mit Don Bosco Volunteers dauert 12 Monate und wird mit dem Programm „weltwärts“ des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) gefördert. Die Freiwilligen werden von Don Bosco Volunteers in drei Vorbereitungsseminaren auf die Herausforderungen eines Freiwilligendienstes vorbereitet. Träger des Programms ist die kath. Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, die sich rund um den Globus für eine lebenswerte Zukunft von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Bewerben für die 50 Plätze können sich junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren immer bis zum 31.10 eines Jahres. Einsätze sind in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika möglich. Die Ausreise erfolgt dann im kommenden September. Die Volunteers erhalten freie Anreise, Unterkunft, Logis, Taschengeld und werden versichert. Das Kindergeld wird in den meisten Fällen weitergezahlt. Für die Freiwilligen verbleibt ein Eigenbeitrag von 2400 Euro.

Mehr Informationen und Bewerbung: www.donboscovolunteers.de

Foto: Leo während eines Einsatzes für „Derecho a soñar“. Copyright Don Bosco Mission/ Judith Döker

 

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