Pfadfinder

Wir trauern um Dr. Norbert Blüm

Scouting - Di., 04/28/2020 - 09:41

Dr. Norbert Blüm verstarb am 23. April 2020 im Alter von 84 Jahren. Die Gesellschaft und die Pfadfinderbewegung verlieren mit Dr. Norbert Blüm einen Menschen, der sich vorbildlich für die Gemeinschaft, für die Schwächsten und Benachteiligten, einsetzte. Er versuchte, die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als er sie vorgefunden hat. Erst als Spätberufener war Dr. Norbert Blüm im Alter von 18 Jahren, seinerzeit Werkzeugmacher in den Opel-Werken Rüsselsheim, Mitte der 50er Jahre zur Pfadfinderbewegung gekommen. 1956 gründete er dann in Rüsselsheim den damaligen Stamm Cherusker in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg und errichtete mit eigenen Händen das bis heute existierende Heim im Ostpark von Rüsselsheim. Er arbeitete sich hoch: Nach erfolgreichem Besuch des Abendgymnasiums studierte er ab 1961 u.a. Geschichte, Soziologie und Philosophie und promovierte 1967. Als Politiker der CDU gehörte er dem Bundestag mit Unterbrechung von 1972 bis 2002 an, 1982-1998 war er Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.

Im November 2012 ehrte der Verband Deutscher Altpfadfindergilden Dr. Norbert Blüm in Berlin mit der Verleihung der St. Georgs Plakette. „Wir zählen Sie zu den  ehemaligen und heutigen Pfadfinderinnen und Pfadfindern“, erklärte Helmut Reitberger, der Vorsitzende des VDAPG,  „die sich nach den Regeln und Prinzipien des Pfadfindertums –  aktiv auf die Lebenssituationen in dieser Welt eingelassen haben und durch ihr politisches Engagement sowie die Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Fähigkeiten die Gesellschaft prägend mitgestaltet haben. Ihr Lebensweg und Ihr Einsatz für die Gemeinschaft – war und ist unseres Erachtens gelebtes Pfadfindertum und macht Sie zu einem Vorbild – nicht nur für unsere jungen Menschen in den aktiven Pfadfinderverbänden.“

Ihm war die soziale Gerechtigkeit ein Herzensanliegen bis zuletzt. Noch 2016 übernachtete er aus Solidarität im Flüchtlingslager Idomeni und bezeichnete die dortigen Zustände als Anschlag auf die Menschlichkeit. Auch wenn er beispielsweise in Bonn Pfadfindern spontan über den Weg lief, war diesen stets ein freundlicher Gruß sicher. Wir verlieren ein Vorbild, unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Bildnachweis: Diese Datei wurde Wikimedia Commons freundlicherweise von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen eines Kooperationsprojektes zur Verfügung gestellt.

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Pfadfinden-Knoten-Challenge

Scouting - Mo., 04/27/2020 - 07:25

Da sich die Nesse-Apfelstädter Pfadfindergruppen aktuell nicht treffen können, soll die Zeit für eine Herausforderungen im Umgang mit Knoten genutzt werden. Ziel ist es, möglichst viele, verschiedene Knotenarten auf einer Tafel, einem Tuch, oder in anderer Form darzustellen. Die besten drei Knotenpotpourris werden mit einem Gutschein über jeweils 100 Euro aus der Freizeit- und Fahrtenbedarf GmbH prämiert. Wer möchte, ist dazu eingeladen die Herausforderung mit Fotos unter dem Hastag #pfadfinderknotenchallenge in den sozialen Medien zu teilen.
Mitmachen können alle Mitglieder, Freunde und Interessenten des Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. Stamm Drei Gleichen und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen.
Sobald ein Treffen im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum wieder möglich ist, findet die Prämierung am Lagerfeuer in einer Jurtenburg mit Leckereien vom Grill und aus dem Lehmbackofen statt.

Anleitungen für Knoten gibt es im Scout-o-wiki:
https://scout-o-wiki.de/index.php/Knoten_und_B%C3%BCnde

Empfehlenswert sind auch die Andoid-APP Knoten und Stiche:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.braben.knoten.und.stiche

und die APP Knot Guide (Lite) für Apple:
https://apps.apple.com/de/app/knot-guide-lite/id399947682

Und sollte jemand während der ganzen Knotenbastelei ein neues Pfadfinderliedchen lernen wollen, dann sei der Youtube-Kanal von MrGammler empfohlen:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL2821A599FF4A420F

Kategorien: Pfadfinder

Virtuelle Lagerfeuerrunde

Scouting - Do., 04/23/2020 - 05:50

Bereits zum zweiten Male hat die DPSG Essen eine virtuelle Lagerfeuerrunde „Singen gegen die Angst“ abgehalten. Wie der Diözesankurat dem Domradio mitteilte, habe man vor einigen Wochen, als es mit der Pandemie losging, zusammengesessen und überlegt: Was machen wir als Diözesanverband, um die Stämme und Bezirke vor Ort zu unterstützen? Das Lagerfeuer sei eine Sache, die Pfadfinderinnen und Pfadfindern ins Blut geschrieben sei. Deshalb hätten sie sich gesagt: Wir probieren das einfach mal aus und gucken, ob es klappt. Kleine Kinderkrankheiten, wie, dass sie lernen mussten, dass es keine gute und kluge Idee ist, wenn alle gleichzeitig ihre Mikrofone anhaben und singen, weil das aufgrund der unterschiedlichen Übertragungsraten im Internet furchtbar klingt, seien inzwischen behoben. Jetzt säßen sie vor ihren Laptops und ihren PCs, mit dem Mikro und der Übertragung von zwei Gitarristen, die gefunden worden seien. Es hätte auch Familien gegeben, welche mit ihren Kindern im Garten ein Lagerfeuer gemacht hätten und das über den Videostream geteilt hätten, sodass man die Lagerfeuer-Stimmung noch einmal ganz hautnah mitbekommen konnte.

Das Interview über die Aktion in voller Länge gibt es hier: https://www.domradio.de/themen/corona/2020-04-07/gegen-die-angst-pfadfinder-essen-treffen-sich-zum-virtuellen-lagerfeuer-singen

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NRW: Soforthilfe auch für wirtschaftlich tätige Vereine

Scouting - Mi., 04/22/2020 - 05:40

Wie die NRW Stiftung mitteilte, welche aus Lotterieerlösen verschiedenste Projekte der Denkmal-, Umwelt- und Sozialarbeit unterstützt, ist der Mittelabruf weiterhin möglich und Fristverlängerungen zum Abschluss von Projekten können vereinbart werden. In Hinblick auf die gravierenden Sorgen wegen wegbrechender Einnahmen wegen fehlender Eintritte, ausfallender Veranstaltungen weist sie darauf hin, dass zumindest in Nordrhein-Westfalen ansässige Vereine, die sich auch wirtschaftlich betätigen, unter bestimmten Bedingungen eine Soforthilfe beantragen können. Die vollständigen Förderbedingungen sind zu finden unter:
https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

​Nach einem Lockdown des Online-Portals zur Beantragung der Soforthilfe, welches betrügerisch missbraucht worden war, können diese wieder gestellt werden.
Dazu ist folgendes Portal zu nutzen: https://soforthilfe-corona.nrw.de

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10 Jahre Zugvogel in Dümpelfeld

Scouting - Mo., 04/20/2020 - 07:59

Live, in Farbe und vor Ort wird das zehnjährigen Jubiläum des Sängerfestes des Zugvogel zu Dümpelfeld leider erst im Jahre 2021 stattfinden, am besten schon mal das Wochenende 30.04-02.05.2021 fest einplanen! Am 2. Mai diesen Jahres geht aber Sender „Radio Zugvogel“ in Betrieb.

Die Ostertage liegen nun hinter uns und ihr habt sicherlich kreative und interessante Beschäftigungen gefunden, diese doch eigentlich umtriebigen Tage irgendwie sinnvoll nutzen zu können. Sind die Tage doch eigentlich seit Gedenken bei jedem individuell und fest verplant, ob für Fahrten, das Osterbaulager auf dem Kochshof oder die verstreute Familie zu besuchen. Auch am Kochshof gab es dieses Jahr nur vereinzelte Hammerschläge der Hofbewohner zu hören und die Speisen- und Getränkeversorgung passte, vermutlich erstmalig seit der Besatzung durch den Zugvogel, in einen einzigen Kofferraum.

Nun steht schon das nächste Geisterwochenende in den Startlöchern, unser eigentlich 10jähriges Jubiläum des Singewettstreits zu Dümpelfeld am Wochenende zum 1. Mai.

Es gab eine Menge Ideen, wie wir euch dennoch an diesen für unsere musische Tradition und für das Wiedersehen unserer Freunde wichtigen Tage ein wenig Unterhaltung in eure Wohnungen und die besondere Zeit bringen können.

Darum sind wir in der Planung, euch für den 2. Mai, also den eigentlich geplanten Tag des Wettstreits, unseren Sender „Radio Zugvogel“ in Betrieb zu nehmen und euch von 10:00 – 22:00 Uhr die besten Hits aus den vergangenen Jahren von Ottenstein, Dümpelfeld und anderen Alben des Zugvogel über das hochmoderne Internet in euer zu Hause zu streamen. Selbstverständlich begleitet von engagierten und kompetenten Moderatoren und Beiträgen.

Wenn ihr euch bei diesem Projekt einbringen wollt, ob mit einem vorbereiteten Beitrag, einer vorhandenen Probenaufnahme eurer Sangeskunst, einem Interview, einer digitalen Wurstbraterei oder gar einer Lesung, meldet euch gerne bei pluesch@zugvogel.org
Denkt aber bitte daran, dass die Rechte der Inhalte beim Zugvogel (oder euch persönlich) liegen müssen.

Unter welchem Dienst/Link das Ganze läuft werden wir natürlich noch rechtzeitig bekannt geben, aber es wird lediglich ein Internetzugang und ein Webbrowser notwendig sein, das können wir versprechen.

Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Tag mit und für euch!
mit Gruß und Ayen!
Euer Zugvogel

Kategorien: Pfadfinder

Spendet für die Jugendburg Ludwigstein!

Scouting - Mo., 04/20/2020 - 05:27

In einem sehr umfangreichen Schreiben bittet der Vorstand der Jugendburg Ludwigstein um Spenden für deren Rettung. Die Corona-Schließung, von der keiner sicher weiß, wie lange sie noch anhalten wird, ist massiv existenzbedrohend. Die Jugendburg Ludwigstein hat hohe laufende Ausgaben und auch durch Kurzarbeit usw. kann das Minus nicht abgefangen werden. Nachfolgend das gekürzte Schreiben des Vorstandes….

„Liebe Mitglieder der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein,
liebe Burgfreundinnen und Burgfreunde!

Wir bitten Euch mit diesem Brief um eine Spende für den Erhalt der Jugendburg Ludwigstein. Im Normalfall ist das gar nichts Besonderes, denn Spenden von Ludwigsteinerinnen und Ludwigsteinern fließen unserer Burg schon seit eh und je zu und haben zum Beispiel vor zehn Jahren die Errichtung des Enno-Narten-Baus unterstützt.

Aber wenn wir uns heute mit einem Spendenaufruf an Euch wenden, dann liefern wir keine Bauskizzen für eine Burgerweiterung, keine Pläne zur Verschönerung des Seitenbaus und auch keinen Kostenvoranschlag für ein neues Werkzeugset des Bauhüttenkreises. Und wir rufen Euch auch nicht dazu auf, zur Burg zu kommen und wie so oft für das jugendbewegte Gemeinschaftswerk in Eigenleistung anzupacken.

Heute wenden wir uns an Euch, weil die in Folge der Corona-Pandemie behördlich angeordnete Schließung aller Beherbergungsstätten unsere über der Werra stehende Jugendburg sehr hart getroffen hat. Zum Erhalt des Ludwigsteins als Jugendburg müssen wir alle verfügbaren finanziellen Kräfte sammeln. Die Burg braucht Geld und wir möchten Euch gerne begründen, weshalb die Situation so schwierig ist.

[…]

WIRTSCHAFTLICHE FOLGEN

Zunächst muss das Burgbüro allen Gästen bis Mitte April selbst absagen, womit schon einmal knapp 2.800 Übernachtungen und alle damit verbundenen Einnahmen […] wegfallen. Parallel stornieren auf Anweisung der Kultusministerien Schulklassen aus dem ganzen Bundesgebiet ihre Aufenthalte auf dem Ludwigstein. Dann werden Schlag auf Schlag Hochzeiten, Tagungen, Seminare und Freizeiten abgesagt, sodass die Liste der Stornierungen schon nach wenigen Tagen bis in den Herbst reicht. Das Burgbüro schreibt zwar entsprechende Ausfallrechnungen, aber wann und in welcher Höhe diese Mittel jemals dem Burgbetrieb zufließen, bleibt angesichts eines momentan in Teilen gelähmten Landes mehr als ungewiss.

Mit dem Entzug der Beherbergungserlaubnis verliert die Stiftung ihre wesentlichste Geschäftsgrundlage und findet sich unmittelbar in einer existenzbedrohenden Situation wieder. Monat für Monat laufen trotz Einnahmen von exakt 0 € Kosten für Personal und Betriebsmittel in Höhe von mehr als 10.000 € auf. Im schlimmsten Fall lassen sich in der gerade beginnenden Hauptsaison gar keine oder nur sehr geringe Einnahmen generieren. Eine bittere Aussicht, die angesichts der Belegungszahlen des Burgbüros einen gesunden Betrieb treffen: 2019 wurden 35.360 Übernachtungen erzielt, für 2020 standen am 5. März bereits 33.863 Übernachtungen in den Büchern.

KRISENSTAB UND HANDLUNGSOPTIONEN

Nach einer anfänglichen Schockstarre bilden Vorstand, Kuratorium und Burgbetriebsleitung ab dem 23. März einen pandemietauglichen Krisenstab. Verschiedene Szenarien bis zur Schließung des Herbergsbetriebes und noch drastischeren Maßnahmen werden durchgespielt. Tagelang werden Zahlen gewälzt, Fördermaßnahmen geprüft, Kreditkonditionen recherchiert, Anträge gestellt und Gespräche mit dem Steuerberater, politischen Vertreterinnen und Vertretern auf Regional- und Landesebene geführt. Zwei Wochen später und angefeuert von einer der Müdigkeit trotzenden, positiven Energie liegt die Idee einer Lösungsstrategie auf dem Tisch: Wir sind uns einig, für den Erhalt der Jugendburg kämpfen zu wollen. Die Einschätzung der Situation ist jedoch besonders schwierig, da nicht absehbar ist, ab wann der Herbergsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Als vage Hypothese einigen wir uns im Krisenstab auf ein Szenario, bei dem die Stiftung bis zum Frühjahr 2021 in der Lage sein muss, auch ohne nennenswerte Einnahmen alle ihre Rechnungen zu bezahlen. Auch die Möglichkeit einer prozentual wachsenden Wiedereinstiegsphase bis zum Normalbetrieb gegen Ende des Jahres muss bedacht werden. Nie geahnte Herausforderungen stehen uns bevor.

Als erste Maßnahme wird zur Senkung der Personalkosten Kurzarbeit für die ca. 30 Beschäftigten des Herbergsbetriebs angemeldet. Dies geschieht in Absprache mit dem Betriebsrat und bedeutet für die Mitarbeitenden eine deutliche Kürzung ihres Einkommens. Dieser Beitrag der Beschäftigten ist eine erste und wichtige Säule der Rettungsstrategie. Zeitgleich versetzt die Haustechnik den mächtigen Burgkomplex in die Betriebsruhe, eine Art Dornröschenschlaf. Der heruntergefahrene Minimalbetrieb soll so geringe Kosten wie nur möglich verursachen, ohne dass Schäden an den Versorgungssystemen entstehen. Archiv und Jugendbildungsstätte können eingeschränkt weiterarbeiten. Aber es ist so gespenstisch still auf der Burg wie wahrscheinlich in den letzten 100 Jahren nicht.

Weitere Kosten werden vorerst mit der Stundung von Verbindlichkeiten, der Absage von Fortbildungen und der Verschiebung aller anstehenden Investitionen eingedämmt. Der betriebswirtschaftliche Bleistift indes malt dennoch eine große Zahl unter diesen radikalen Sparkurs: Bis zu 200.000 € sind zwischenzeitlich notwendig, um die Liquidität der Stiftung ohne Burgbelegung bis zum Frühjahr 2021 erhalten zu können.

Von Beginn der Krise an sind auch die VJL-Mitglieder eine starke Stütze: Familienwöchner verzichten trotz erzwungener Absage der österlichen Veranstaltung auf die Rückzahlung ihrer bereits geleisteten Anzahlungen und eine Großspende sichert die Zahlungsfähigkeit in den ersten Krisenwochen. Vielen lieben Dank den Spenderinnen und Spendern an dieser Stelle! Langwierig hingegen gestaltet sich der Zugriff auf staatliche Unterstützung. Maßnahmen wie die hessische Soforthilfe sind auf ein Sonderkonstrukt wie unsere Jugendburg-Stiftung nicht oder nur mangelhaft zugeschnitten. Ungewiss bleibt auch, ob ein Rettungsschirm für Jugendherbergen aufgespannt werden wird.

WARUM NUN BITTEN WIR UM EURE SPENDE?

Selbstverständlich wird die Stiftung zur Deckung der Liquiditätslücke einen Kredit zu realistischen Konditionen aufnehmen müssen. Dieser muss aber in den kommenden Jahren zurückgezahlt werden und bedeutet daher eine große Belastung für eine nach Corona ungewisse Zukunft. Ziel muss es sein zukünftige Verbindlichkeiten so niedrig wie möglich zu halten. Hierfür brauchen wir auch weiterhin Eure Hilfe! Je höher der Spendenanteil am Gesamtbedarf ist, desto besser ist die Prognose für den Erhalt der Burg als Jugendburg. Wir wissen, dass auch für viele von Euch diese Zeit schwierig und ungewiss ist. Aber jeder noch so kleine Beitrag gibt uns Rückhalt, damit unsere Burg diese Krise überstehen kann.

Für Spenden steht folgendes VJL-Konto bereit:

Kontoinhaber: VJL e.V.

IBAN: DE74 5225 0030 0050 0329 78

Verwendungszweck: Spende zum Erhalt der Jugendburg

Das für den Juli geplante Jubiläumswochenende müssen wir leider für dieses Jahr absagen, aber vom Projekt Jugendburg werden wir ausgerechnet im Jahr des 100-jährigen Jubiläums beileibe nicht ablassen. Wir wollen zusammen dafür einstehen, dass hier so bald wie möglich wieder das Leben einzieht und wir gemeinsam zu Familienwoche, Beräunertreffen, Pfingsten und wann auch immer zusammenkommen können. Bis dahin halten wir Euch mit Hilfe der Ludwigsteiner Blätter und auf der Homepage über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

Wir danken Euch schon jetzt für Eure Spenden und grüßen Euch herzlich,

Euer VJL-Vorstand

Auf der Homepage der Burg (www.burgludwigstein.de) findet Ihr demnächst aktuelle Informationen zum Stand der Spendenaktion.

Falls Ihr eine Spendenbescheinigung benötigt, wendet Euch gerne per E-Mail an spenden@burgludwigstein.de oder per Brief an VJL e.V., Burg Ludwigstein 1, 37214 Witzenhausen. Bitte gebt Name, Adresse, Spendendatum und Spendensumme an.“

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Vorgestellt: Pfadfinderbund Deutschritter

Scouting - So., 04/19/2020 - 05:35

Der Pfadfinderbund Deutschritter (PBD) bezieht sich mit seinem Namen auf einen Ritterorden. Es handelt sich um einen unabhängigen Bund ohne Anbindung an einen Dachverband. Seine Wurzeln liegen in den Europa-Scouts, aus denen sich 1979 die Europa-Scout-Legion abspaltete, welche sich im Jahre 1987 in den jetzigen Pfadfinderbund Deutschritter umbenannte. Der Bund besteht aus drei Stämmen, die in Hamm, Bremerhaven und Rathenow ansässig sind. Der Bund ist christlich orientiert und arbeitet koedukativ. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Vorgestellt: Freie Pfadfinderschaft Deutschlands

Scouting - Sa., 04/18/2020 - 05:16

Die Freie Pfadfinderschaft Deutschlands, bekannter unter ihrem Alias „Pfeil-Pfadfinder Lübeck“, entstanden aus den Wurzeln Lübecker Späherring und Jungschar St. Ägiden, welche 1948/49 zunächst im Bund Freier Pfadfinder aktiv wurden. Bereits ein Jahr später schlossen sich diese Lübecker Gruppen als Pfadfinderhorst Pfeil zu einer selbständigen Gruppierung zusammen, zu welchem sich 1956 als eine parallel arbeitende Mädchenorganisation die Pfadfinderinnenburg Pfeil gesellte. Die aktive Arbeit der Pfeil-Pfadfinder Lübeck pausiert seit etwa vier Jahren, so finden keine regelmäßigen Gruppenstunden mehr statt. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Vorgestellt: Pfadfinder entschieden für Christus (PEC)

Scouting - Fr., 04/17/2020 - 05:00

Die Pfadfinder entschieden für Christus (PEC) wurden im Oktober 2012 in Kassel offiziell gegründet. Es handelt sich um den Pfadfinderzweig im Deutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) e.V.. Der Pfadfinder-Arbeitsbereich entstand auf Nachfrage von einzelnen EC-Kreisen, die diese Form der Arbeit durchführen wollten und nach einem geeigneten Verband suchten. Die Pfadfinderarbeit wird als Möglichkeit genutzt, Kinder und Jugendliche ganzheitlich anzusprechen. Die Gruppen haben einen klaren Bezug zu ihrer örtlichen EC-Gemeinde, die Pfadfinderelemente werden intensiv mit den geistlichen Elementen verknüpft. Dazu gibt es auch schon ein Video von einem Bundeslager bei Youtube. Für interessierte Gemeinden wurde ein Starterpaket mit den wesentlichsten Informationen zusammengestellt, das sie in die Lage versetzt, zeitnah mit der Pfadfinderarbeit loszulegen. 2017 existierten bereits 22 (Aufbau-) Stämme in zwei Landesverbänden (Rheinisch-Westfälischer Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) sowie die Pfadfinderschaft des bayrischen EC-Verbandes, Pfadfinder für Christus (PFC)). Hier geht es zur Homepage des Verbandes.

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