Pfadfinder

Gedenktag: mac (Erik Martin)

Scouting - Do., 04/25/2019 - 05:19

Heute vor zwei Jahren, am 25. April 2017, verstarb im Alter von 81 Jahren „mac“ Erik Martin. Bekannt geworden war er – neben seinem literarischem Schaffen – durch die von ihm verfassten Lieder (darunter der Evergreen „Wenn der Abend naht“). Hier der Link zum Video der Original-Uraufführung der Waldjugend vom HaSiWe 1984 dieses Liedes. Geboren wurde er am 12. Januar 1936 in Neuss und verbrachte seine Kindheit in Kaldenkirchen. Nach Schuljahren in Bad Godesberg und in Kempen, jeweils an Internaten, studierte er in Aachen und war lange Zeit als Deutsch- und Biologielehrer in Viersen tätig. Als Liedermacher für seine eigenen, zunächst autonomen Horten und später für die Viersener Waldjugend verfasste er zahlreiche Fahrtenlieder, die weite Verbreitung erfuhren und weiterhin erfahren. Die Jahresschrift „Muschelhaufen“ für Literatur und Grafik (sie stellte ihr Erscheinen in 2007 ein) wurde von Mac seit 1969/70 mit einer zwölfjährigen Unterbrechung herausgegeben. Für seine Verdienste um den Naturschutz sowie sein Jugendbuch „Fjellwanderung“ erhielt Mac im Jahr 1997 den Klaus-Gundelach-Preis der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Bildnachweis: Sverrrir Mirdsson, Wikipedia creative commons

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Kategorien: Pfadfinder

Raus aus der Komfortzone

Scouting - Mi., 04/24/2019 - 05:01

„Wer von uns hat nicht auch schon mal davon geträumt? Das Nötigste in den Rucksack packen und einfach losziehen. Raus aus der Komfortzone, runterkommen – Natur ohne Termine im Kopf und Handy in der Hand in ihren Ursprüngen erleben.“ So beginnt der Zeitungsartikel von Uwe Lange zu den Freizeitaktivitäten der Royal Rangers, auf den wir gerne verlinken.

(Archivbild: Ein Royal Ranger beim Tough Mudder)

Kategorien: Pfadfinder

Tag der Burgen und Schlösser

Scouting - Di., 04/23/2019 - 06:56

Am Sonntag, 28.04.2019 sind alle, die unsere Burg und ihre Geschichte(n) erleben möchten, zum „Tag der Burgen und Schlösser“ auf Burg Ludwigstein eingeladen. Die Burgküche bietet Deftiges sowie Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohlbefinden. Um 14.00 Uhr nimmt Schauspieler Daniel von Trausnitz die Gäste während seines szenischen Rundgangs „Gestatten! Christoph Hülsing, Kammerdiener und Burgbesitzer“ mit auf eine humorvolle Zeitreise. Anmeldung unter www.ludwigstein.von-trausnitz.com.
Um 15.30 Uhr haben Gäste die Möglichkeit, bei einer klassischen Burgführung den Ludwigstein kennenzulernen. Das Archiv der deutschen Jugendbewegung gewährt in der Zeit von 14.00-18.00 Uhr Einblicke in die Archivarbeit sowie die Ausstellung „Forschen zur Lebensreform“.

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Gedenktag: Jochen Senft

Scouting - Mo., 04/22/2019 - 05:18

Heute vor 7 Jahren, am 22. April 2012, verstarb Jochen Senft (Hans Joachim Senft) im Alter von 82 Jahren in Ascheffel. Er war Bundesfeldmeister im Bund Deutscher Pfadfinder (BDP), Theologe, Pädagoge und Buchautor.

Geboren worden war er am 07. Dezember 1929 in Berlin, zu den Pfadfindern kam er 1947. Ein Jahr später gehörte er als Mitbegründer des Horstes Elbmark dem BDP an. Von 1961 bis 1966 betrieb er als Bundesfeldmeister des BDP offensiv dessen Pädagogisierung (gegen alle Widerstände) und bemühte sich vergeblich um die Einigung des deutschen interkonfessionellen Pfadfindertums. Er wollte den BDP stärker in die internationale Pfadfinderei integrieren (so hielt er als erster Deutscher einen Vortrag auf der Internationalen Trainingskonferenz des WOSM) und die Organisationsformen im Bund anpassen, trat dann aber frühzeitig als Bundesfeldmeister zurück. Er legte auch im fortgeschrittenen Alter noch Wert auf die Feststellung, dass der „Bund Deutscher Pfadfinder in Schleswig-Holstein an Baden-Powell orientiert hat und nicht an der Bündischen Jugend“ (der er persönlich nicht viel abgewinnen konnte). Im Spurbuchverlag sind von ihm erschienen: „Pfadfinder – der Zeit voraus„.

Bildnachweis: Pitt / Stiftung Pfadfinden

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinder Nieder-Roden

Scouting - So., 04/21/2019 - 05:20

Die Pfadfinder Nieder-Roden wurden 1952 gegründet und bestanden bis 1992 als Stamm innerhalb der DPSG. Anschließend entschied man sich für die Selbständigkeit. Im Stamm sind neben Wölflingen, Jungpfadfindern&Pfadfindern als Altersstufen die „Old Scouts“ und „Biber“ vertreten. Bereits seit 1979 stehen die Pfadfinder Nieder-Roden im Dienst des Nikolaus und ihm bei seinen regionalen Einsätzen zu Seite. Zudem verfügt der Stamm über ein attraktives Pfadfinderheim mit umgebender Zeltplatzwiese in Rodgau. Hier geht es zur Homepage der Gruppe.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Kibbo Kift

Scouting - Sa., 04/20/2019 - 05:55

Der Engländer John Gordon Hargrave (1894-1982) war bereits 1908 der entstehenden Pfadfinderbewegung beigetreten und wurde 1916 von Robert Baden-Powell zum Beauftragten für Waldläufertum und Zeltlager ernannt. Aufgrund seines auch durch Kriegserlebnisse geprägten starken Pazifismus geriet er jedoch schließlich in Widerspruch mit dieser Bewegung und wurde 1920 ausgeschlossen. Im Anschluss gründete Hargrave die „Kibbo Kift“, welche sich an Personen jedes Alters richteten und den Weltfrieden zu erreichen suchten. Um 1923 bereicherte er seine Ansätze mit den Überlegungen von Clifford Hugh Douglas um den „Social Credit“, dessen Ansatz eines bedingungslosen Grundeinkommens jüngst neue Aktualität erlangt hat.

Das Buch „Kibbo Kift“ beschreibt das Waldrittertum und die Stammeserziehung als ethischen und praktischen Ausweg aus gesellschaftlichen Auswüchsen. Das Buch ist ein kühn gestaltetes Stück Jugendleben; es ist aber darüber hinaus auch eine Quelle der Inspiration für die heutige Pfadfinderarbeit. Faksimile-Ausgabe aus dem Jahr 1921. Mit 20 Holzschnitten von Oskar Birkenbach.

John Hargrave
Kibbo Kift – Die Waldverwandtschaft
80 Seiten | Hardcover | hochwertiges Leinen | 12,5 x 18 cm
16,00 € | A: 16,40 €
ISBN 978-3-88778-185-9

Hier geht es zur Bestellung: http://www.spurbuch.de/de/produktleser-pfadfinder-und-jugendbewegung/product/kibbo-kift.html

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Pfadfinderhaus und Zeltplatz Fornbach

Scouting - Fr., 04/19/2019 - 05:35

Die Anlage wurde vom Förderverein und den Pfadfindern der DPSG Neustadt in achtjähriger Bauzeit in Eigenleistung errichtet und im Oktober 1989 eingeweiht. Finanziert wurde das Projekt fast ohne öffentliche Mittel durch Altkleider- und Altpapiersammlungen, die speziell für diesen Zweck seit 1976 jährlich bis zu fünfmal durchgeführt wurden.

Die Anlage ist für Selbstversorgergruppen eingerichtet, kann aber auch mit Komplettversorgung gebucht werden! Sie befindet sich auf einem 7000 m² großen Grundstück am Rande des Dorfes Fornbach. Der Platz ist sehr schön am Waldrand gelegen, Durchgangsverkehr gibt es keinen. Vier- bis fünfmal täglich besteht Busverbindung nach Rödental und Coburg. Einkaufsmöglichkeiten bestehen ebenfalls ausreichend in den nahe gelegenen Städten Neustadt, Rödental und Coburg – Bäcker bieten Lieferservice!

Haus und Zeltplatz übergibt euch Frau Rose aus Weißenbrunn, vor Ankunft bitte vorher kurz anrufen! Von Frau Rose könnt ihr auch preisgünstig Getränke (+ Biergarnituren) und Essen beziehen. Wenn ihr mit PKW oder Bus anreist, steht auf dem Gelände ausreichend Parkraum sowie ein Wendeplatz für den Bus zur Verfügung. Eingerichtet sind Haus und Zeltplatz mit allem, was den Aufenthalt angenehm macht.

Für das Haus sind Bettbezüge, Betttuch/Schlafsäcke, Geschirrtücher sowie Toilettenpapier mitzubringen! Ein Internetzugang ist kostenlos vorhanden.
Internetseite des Hauses.

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Wegschauen geht nicht (mehr)

Scouting - Mi., 04/17/2019 - 06:53

Aus dem Burgblick:
Das Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs ist in den Archiven angekommen. Zugang zu den Akten dieser oft Jahrzehnte zurück liegenden Fälle zu erhalten und einen umsichtigen Umgang mit diesen Dokumenten des Unrechts zu wahren, sind wichtige Forderungen von Opfern und deren Vertreterinnen bzw. den Beauftragten für die Aufarbeitung. Bei einer Tagung dazu im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt, wo seit 2015 der Bestand der „Odenwaldschule“, jahrelang ein Ort systematischen Kindesmissbrauchs, verwahrt wird, berichtete die Leiterin des Archivs der deutschen Jugendbewegung über die „Freie Schule Wickersdorf“, den Vorläufer der Odenwaldschule. Dessen Gründer, Gustav Wyneken, rechtfertigte zu Beginn des 20. Jahrhunderts erotische Lehrer-Schüler-Verhältnisse als Inbegriff guter Pädagogik („Pädagogischer Eros“). Der Aufbruch zu mehr sexueller Freiheit, der nicht zuletzt von Jugend-, Homosexuellen- und Frauenbewegungen propagiert wurde, geriet so durch die Vereinnahmung und den Missbrauch von Minderjährigen in ein teilweise kriminelles Fahrwasser. Zur Erforschung dieses düsteren Kapitels steht Wynekens Nachlass im AdJb zur Verfügung.

Kategorien: Pfadfinder

Peter-Rohland-Singewettstreit

Scouting - Mi., 04/17/2019 - 06:49

Liebe Freundinnen und Freunde des Peter-Rohland-Singewettstreits und der Waldeck,
Es ist soweit: Der Singewettstreit hat einen runden Geburtstag!!! Er wird endlich 20 und das soll einerseits mit vielen kleinen Extras am Wochenende des Wettstreits gefeiert werden, andererseits aber auch mit viel Tradition, was den Ablauf des Singewettstreits betrifft. Ihr dürft also gespannt sein, was euch erwartet! Verbreitet gerne alle diese Mail, damit wir einen vollen und schönen Jubliläumswettstreit feiern können. Wie bereits beim letzten Singewettstreit im Septemer 2018 angekündigt, findet der 20. Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck am Samstag, den 7. September 2019, ab 14 Uhr statt. Wir laden Euch hiermit zur Teilnahme oder zum Besuch unserer Veranstaltung herzlich ein.

Beim Singewettstreit am Samstag bleibt es bei der Einteilung in 4 Kategorien mit je 7 Teilnehmern: Jugendfahrtengruppen, Ensembles, Singkreise und Einzelsänger. Dabei sind die Jugendfahrtengruppen und die Singekreise eher bündisch geprägt, die Ensembles und Einzelsänger sind als Kategorien für semiprofessionelle Musiker zu verstehen. Wie in den Vorjahren werden in jeder Kategorie 3 Geldpreise vergeben, zusätzlich der Sonderpreis für das beste, selbstgetextete, politische Lied (unabhängig von der Kategorie), und der Schildkrötenpreis für die beste Nachwuchsgruppe, -ensemble oder –sänger(in). Ebenso bleibt das Windhundverfahren (wer sich zuerst anmeldet, macht mit) erhalten. Das gilt auch für Einzelsänger, bitte bei Eurer Anmeldung keine Tonbeispiele senden. Melden sich in einer Kategorie weniger als 7 Teilnehmer, können andere Kategorien aufgestockt werden. Hierbei erhalten Jugendfahrtengruppen Vorrang. Eine Entscheidung hierüber treffen wir erst nach dem allgemeinen Anmeldeschluss am 24. August 2018.

Wie in den letzten Jahren nehmen wir als Teilnehmergebühren 7 Euro für aktive Teilnehmer und 10 Euro für Gäste. Auch bleibt es dabei, dass Menschen bis zu 16 Jahren unentgeltlich dabei sein können. In den Gebühren ist die Nutzung von Zeltplätzen, Waschgelegenheiten und Toiletten enthalten.Wir freuen uns ganz besonders über viele Anmeldungen aus dem bündischen Bereich. Trag diese Infos gerne in die Gruppen und gebt uns die Chance und Freude, neue Sängertalente aus der bündischen Jugend und der Pfadfinderbewegung kennenzulernen. Wir werden vor dem Singewettstreit noch einmal per e-mail über den neuesten Stand informieren. Wer keine Infos mehr haben möchte, kann mir dies mitteilen, ich werde dann den Verteiler berichtigen. Ebenso können mir neue Interessenten mitgeteilt werden. Ich werde sie in meinen mail-Verteiler aufnehmen.

Mit besten Grüßen
ARBEITSGEMEINSCHAFT BURG WALDECK
Im Namen des Orga-Teams
Markus

Kategorien: Pfadfinder

Spurbuch-Newsletter

Scouting - Di., 04/16/2019 - 06:48

Der Spurbuchverlag ist mit seinem Gesamtangebot an Literatur zur Jugend- und Pfadfinderbewegung heute der größte Verlag dieser Art. Auch wenn dies nicht dem modernen Zeitgeist entspricht. Mit über 120 lieferbaren Büchern stehen wir in der großen Tradition des früheren Voggenreiter Verlages oder des Verlages Günther Wolff, Plauen. Wir wollen mit unseren Publikationen der Bewegung ein Gesicht und eine historische Stimme geben. Dabei unterstützt uns auch die neue Schriftenreihe des Mindener Kreises. Ein neues Heft ist soeben erschienen. Wie interessant und lesenswert unsere jugendbewegten Bücher sein können, zeigt die Lebensgeschichte von Peter Lampasiak (Lampi). Die erste Auflage ist komplett vergriffen. Ende April liefern wir die zweite Auflage aus. Jetzt vorbestellen. Ein tolles Buch! Bitte bestellen Sie nicht über Amazon, sondern direkt im Verlag oder bei Ihrer nächsten Buchhandlung. Nur dadurch bleiben zukünftig alle Titel lieferbar. Der Verlag liefert in Deutschland portofrei! Hier unser neuer Katalog zum Blättern!

Kategorien: Pfadfinder

Wildes Zelten

Scouting - Mo., 04/15/2019 - 05:25

Manche Gruppen tun es aus Überzeugung ausschließlich, andere vermeiden es gänzlich: Das „wilde“, d.h. unangemeldete Zelten in Kleingruppen insbesondere auf Wanderschaft. Einfach in der Natur zu übernachten, ist in Deutschland nicht durch ein „Jedermannsrecht“ zugesichert. Zelten ist allerdings, außer im Wald, in Naturschutz- oder ähnlichen Schutzgebieten, in keinem Bundesland explizit verboten. Voraussetzung zum legalen Übernachten ist zunächst, dass die geplante Schlafensstelle überhaupt betreten werden darf. Das ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt, sondern eine Angelegenheit der jeweiligen Landesnaturschutzgesetze. Dabei lässt sich ein gewisses Nord-Süd-Gefälle feststellen: So ist in Bayern, Baden-Württemberg, im Saarland und in Sachsen das Betreten der freien Landschaft jedermann gestattet, auf Privatgrund auch ohne Zustimmung des Grundeigentümers. Ausgenommen sind natürlich land- und forstwirtschaftlich und andersartig genutzte Flächen. In den nördlichen Bundesländern beschränkt sich die Betretungserlaubnis meist auf Pfade und Wege und ungenutzte Grundflächen, dort herrscht das so genannte Wegegebot. Diese einzelnen Gesetze der Bundesländer können von den kommunalen Verwaltungen durch Sonderregelungen eingeschränkt werden. Es reicht also nicht nur der Blick in die Ländergesetze, wer auf Nummer sicher gehen wollte, müsste sich theoretisch zusätzlich zu den Regelungen der jeweiligen Gemeinde erkunden. Beim Zelten auf Privatgrund stehen die Eigentumsrechte des Besitzers im Vordergrund.

Das Gesetz unterscheidet außerdem zwischen Zelten und Biwakieren (Übernachten ohne Zelt). Das Biwakieren im Wald ist nicht grundsätzlich untersagt – hier bewegt man sich je nach Bundesland bzw. Kommune in einer rechtlichen Grauzone. Auch im Elbsandsteingebirge ist das Zelten strengstens verboten, das „Boofen“ unter Felsvorsprüngen wird hingegen an ausgewiesenen Plätzen toleriert. In einigen wenigen Bundesländern (z.B. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein) erlauben die Landesnaturschutzgesetze nicht motorisierten Reisenden (Wanderer, Radfahrer, Kanufahrer etc.) eine einmalige Übernachtung im Zelt in freier Natur, sofern diese außerhalb von Naturschutzgebieten stattfindet. Für den Naturpark rund um die Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern ist vom Wildzelten ganz besonders abzuraten, denn hier greifen die Parkranger äußerst konsequent , d.h. mit Bußgeld durch.

Die Praxis zeigt in den meisten anderen Gegenden jedoch oft, dass eine sich anständig verhaltene Gruppe, die den Schutz der Natur beachtet, keinen Müll hinterlässt, das Lager erst in der Dämmerung und nur für eine Nacht errichtet, früh aufsteht und alles wieder abbaut, bei ausgesuchter Höflichkeit meist auf kulante Förster stößt, sofern diese die Gruppe weit abseits des Weges überhaupt entdecken. Richtig Ärger provoziert man jedoch, wenn man, zumal bei Waldbrandstufe, mit offenem Feuer hantiert, sich direkt neben einen Hochsitz legt oder während der Jagdsaison in der Jagdzone die Wildtiere verscheucht (ganz zu schweigen davon, in welche Lebensgefahr man sich damit begibt, während der Nacht zwischen den Flinten von Jägern herumzutapern). Die Termine der Jagdsaison erfährt man im Internet unter www.schonzeiten.de oder detailliert – besonders im Herbst/Winter anzuraten – bei der jeweiligen Forstverwaltung. Die Förster sind übrigens Weisungsbefugt und im Extremfall sogar dazu berechtigt, sich Ausweise zeigen zu lassen oder Verhaftungen vorzunehmen.

Quelle: scouting 04-08

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Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: „Ore“ Hans von Gottberg

Scouting - Mo., 04/15/2019 - 05:16

Heute vor 32 Jahren, am 15.04.1987, verstarb der Bundesgründer und langjährige Bundesführer des Jomsburg Freier Pfadfinderbund e.V. (damals: Freie Pfadfinderschaft Schleswig-Holstein Gau Jomsburg) „Ore“ Hans-Lorenz von Gottberg, im Alter von 63 Jahren. Er verfasste zahlreiche Jugend- und Abenteuerbücher, am bekanntesten dürfte allerdings sein Handbuch „Fahrten Ferne Abenteuer“ sein. Er veranlasste zudem den Bau der Jugendburg Jomsburg als Bundeszentrum in Schwedeneck/Dänisch-Nienhof und sorgte dafür, dass sie durch die jungen Pfadfinder und ihre Eltern in Eigenleistung gebaut wurde. Aufgrund einer Kriegsverletzung war er darauf angewiesen, die Saiten seiner Gitarre umzuspannen und aus dem Ellenbogen zu spielen, denn sein Unterarm war gelähmt.

Ore, geboren 05.08.1923 in Scherbitzberg bei Jena, war in Pommern aufgewachsen und in Stettin um 1930 als Wölfling in eine Gruppe des Bundes „Sturmvaganten“ gekommen. Sein Onkel Hans-Egon von Gottberg (1891-1914) gilt als einer der deutschen Pfadfindergründer und beeinflusste Ores bündischen Weg schon früh. Der Bund Sturmvaganten war 1927 auf einer Sommergroßfahrt auf den Prinzeninseln im Marmarameer (Türkei) aus Gruppen der „Ringpfadfinder“, der „Deutschen Freischar“ und der „Fahrenden Gesellen“ gegründet worden. Die „Sturmvaganten“ waren ein Großfahrtenbund mit Konzentration auf die Gebiete Pommerns; die Gruppierung im Bereich Stettin hieß Jomsburg (daher der Name des heutigen Bundes). 1934 wurden die Sturmvaganten, wie nahezu alle Pfadfindergruppen, verboten. Nach Kriegsdienst und russischer Kriegsgefangenschaft während des zweiten Weltkrieges hatte Ore ein Studium in Göttingen begonnen. Dort „wiederbegründete“ er zunächst 1952 die Sturmvaganten. Seine Kriegsverletzung, eine Lähmung der linken Hand, hielt ihn nicht davon ab, weiter Gitarre zu spielen. Er spannte die Saiten einfach um und griff mit der rechten Hand, während er aus dem linken Ellenbogen die Schlagbewegung machte. Dies steht stellvertretend für seinen starken Willen. Ore brach sein Studium ab und bewarb sich erfolgreich bei der Bundeswehr, wo er bis zum Oberst aufstieg. Die militärische Laufbahn (Oberstleutnant i.G.) entsprach einer langjährigen Familientradition. Die Sturmvaganten hatten sich 1957 selbst aufgelöst, bis dahin jedoch ein ein reiches Gruppenleben entfaltet. 1973 hatte sich Ore beruflich in Kiel etabliert. Als sein eigener Sohn ins Pfadfinderalter kam, trat er in einen kleinen Bund in der Nähe von Kiel ein und gründete dort erste Gruppen in Dänisch-Nienhof an der Ostsee. Auf einer Winterfahrt nach Helgoland 1974/75 entschlossen sich dann Jungen und Mädchen dieser Gruppen gemeinsam einen eigenen Bund aufzubauen, so daß als Gründungsdatum der „Jomsburger“ der 01.01.1975 gilt. Innerhalb nur eines Jahres wuchs der Bund auf 300 Mitglieder an. Für seinen Pfadfinderbund suchte er nicht irgendeine Hütte, sondern erfüllte sich den Traum einer eigenen Burg. Und da er keine fand, baute er sie kurzerhand, und das mit jungen Pfadfindern, kaum einer älter als 14 Jahre, und deren Eltern. Sie steht in Schwedeneck bei Kiel und ist als Bundessitz der Jomsburg-Pfadfinder und Jugendburg, die von Gastgruppen genutzt werden kann, mittlerweile über Schleswig-Holstein hinaus bekannt. In den 70er und 80er Jahren führte Ore legendäre Fahrten im damaligen Jugoslawien und Lappland durch. Bekannt wurde Ore insbesondere als Autor des Pfadfinder-Handbuchs „Fahrten Ferne Abenteuer“, das er ausgiebig selber illustrierte, zuvor schrieb er zahlreiche Jugend-Abenteuerbücher wie den Indianerpauker, geprägt von seiner aktiven bündischen Zeit bei den Sturmvaganten. Er sei ein charismatischer, aber auch ein schwieriger Mann gewesen, verriet seine Enkelin Ulla Doose in einem Zeitungsinterview zum 40 jährigem Bestehen der Jomsburg. Während eines Kornettkurses für Gruppenleiter auf der Jomsburg erkrankte Ore 1987 so schwer, dass er nach wenigen Tagen verstarb. Noch an seinem Sterbebett bat er einen Stammführer, sich des Pfadfinderbunds anzunehmen, und wenige Jahre später wurde dieser dann tatsächlich Bundesführer. Die  Lilie der Jomsburger steht symbolisch für den Zusammenhalt der drei Stämme.

 

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Vorgestellt: Freie Pfadfinderschaft Georgsbund

Scouting - So., 04/14/2019 - 05:20

Der Georgsbund entstand 1984 an St. Patrokli Soest. Seine Gründer stammten aus der DPSG. Zunächst trat man 1987 in die Europapfadfinder St. Michael ein, verließ diesen Bund in 2004 jedoch wieder und ging erneut in die Selbständigkeit. Heute besteht der Bund aus dem Stamm Westenholz „St. Joseph“. Die Gruppe ist katholisch, koedukativ und stark scoutistisch geprägt. Hier geht es zur Homepage der Gruppe.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Pfadfinden

Scouting - Sa., 04/13/2019 - 05:50

Hinter dem Begriff „Pfadfinden“ steht die Erziehungskonzeption einer weltweiten Jugendbewegung, die von dem Engländer Lord Robert Baden-Powell of Gilwell initiiert wurde. Der Verfasser geht in seinem Buch auf die wesentlichen Elemente des pädagogischen Handlungsmodells, das die pfadfinderische Erziehungsbewegung kennzeichnet, ein.

Neben den Erziehungszielen und Erziehungsprinzipien werden auch die spezifischen Arbeitsweisen in den unterschiedlichen Altersstufen dargelegt. Ein weiteres grundlegendes Werk des gelernten Pädagogen Hans E. Gerr.

Hans E. Gerr
Pfadfinden
156 Seiten | Hardcover | 15 x 21 cm
18,60 € | A: 19,10 €
ISBN 978-3-88778-222-1

Hier geht es zur Bestellung: http://www.spurbuch.de/de/produktleser-pfadfinder-und-jugendbewegung/product/pfadfinden.html

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Kategorien: Pfadfinder

Statement zur Bewegung „Fridays for Future“

Neues von der DPSG - Fr., 04/12/2019 - 15:10

Wir betreiben politische Bildung im Interesse unserer Mitglieder und somit einer Politik von, für und vor allem mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir setzen dies in der Praxis um, durch eine Erziehung unserer Mitglieder zu rücksichts- und respektvollem Leben in der Gemeinschaft, die Aufforderung zur selbstständigen Meinungsbildung sowie dem Wecken von Interesse an politischen Fragestellungen. Ob beim Leben in der Gruppe, bei diversen Mitbestimmungsformaten, bei Entscheidungen oder Konfliktlösungen - wir leben und fördern das politische Engagement unserer Mitglieder.

Aktuelle gesellschaftspolitische Ereignisse zeigen, dass junge Menschen politisch interessiert sind, eine Meinung haben, sich politisch engagieren und eine echte Mitbestimmung und Beteiligung als Teil der Zivilgesellschaft einfordern.

Gerade die aktuellen Ergebnisse und Diskussionen rund um den Klimawandel und seine Folgen, die v.a. von der älteren Generation bestimmt werden, sind ein Beispiel wie Jugendbeteiligung nicht im Sinne der zukünftigen Generation stattfindet. Teils belächelt, teils als kurzweiliges Auflockerungsprogramm bei Expert*innenforen beklatscht, sehen sich Kinder- und Jugendliche eher als Beiwerk statt als wichtiger Bestandteil der Zivilgesellschaft, denn als mündige Bürger*innen, die etwaige Ergebnisse derzeitiger Politik in ihrer Zukunft spüren wird. Die Initiative „Fridays for Future“ hat verstanden, wie sie sich Gehör verschaffen kann, sowohl inhaltlich als auch zeitlich. Die Initiative muss als Teil des Bildungsauftrages sowohl aus dem schulischen als auch außerschulischen Bildungsbereich verstanden werden. Wie sonst lässt sich messen, wie erfolgreich Partizipationsprojekte oder das Vermitteln von Inhalten bei Seminaren oder Schulfächern gewesen ist? Was sonst sollte das Ziel einer Mitbestimmung, einer Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den gesellschaftspolitischen Themen sein, als dass sie echt und im wahren Leben anstatt in Planspielen stattfindet?

Auf Basis dieser Sachverhalte und auf Grundlage unserer Pfadfinder*innengesetze und -regeln unterstützen wir die Initiative „Fridays for Future“ mit ihren Inhalten und Forderungen. Die Beteiligten und Organisator*innen stehen für ihre Werte, für ihr Gewissen und für ihre Zukunft ein und schaffen sich mit dieser Form der Meinungsäußerung Gehör.

Wir fordern die aktuelle Politik auf, sich mit dieser Initiative inhaltlich auseinanderzusetzen, anstatt nur mahnend den Zeigefinger zu heben. Politik muss sich die Belange der Jugendlichen anhören, bei den Demonstrationen oder in anderem Rahmen mit einzelnen Beteiligten ins Gespräch kommen, die Bedenken und Ängste ernst nehmen und das nicht nur in Form einer kurzweiligen Interessensbekundung. Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden muss es ermöglicht werden, sich auch im formalen Bildungsbereich inhaltlich aktiv einzubringen und sich für ihre Belange einzusetzen. Politiker*innen haben durch die Initiative „Fridays for Future“ die Möglichkeit, in den direkten Dialog mit Kindern und Jugendlichen zu kommen und ihre Perspektive wahr- und ernst zu nehmen.

Wir fordern alle Pfadfinder*innen auf, sich gegen den Klimawandel zu positionieren und dafür einzustehen, dass sich sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft grundlegend etwas ändert. Dabei begrüßen wir es, wenn unsere Mitglieder sich z.B. durch das Tragen von Tracht/Bluse/Halstuch als Pfadfinder*in zu erkennen geben. Wir setzen uns für einen Kurswechsel der aktuellen Politik ein, damit auch zukünftige Generationen den Wert des Pfadfinder*innen Gesetzes „Ich will die Natur achten!“ verstehen und leben können.

Die Stellungnahme ist auch auf der Webseite von Pfadfinden in Deutschland veröffentlicht worden.

Kontakt:
Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände e.V. (RDP/RdP)
Chausseestr. 128/129
10115 Berlin

Telefon: 030 288 789 535
E-Mail: info@pfadfinden-in-deutschland.de
www.pfadfinden-in-deutschland.de

Kategorien: Pfadfinder

Das Pfadfinder Centrum Callenberg…

Scouting - Fr., 04/12/2019 - 05:35

…präsentiert sich altehrwürdig als früheres Jagdhaus der herzoglichen Familie inmitten des Callenberger Forstes
Das Pfadfinder Centrum Callenberg liegt unterhalb des wunderschönen Schloß Callenberg am Stadtrand von Coburg. Das Anwesen gehörte ursprünglich als Wirtschaftsgebäude und Stallungen mit zum Schloßareal. Seit 1974 wurde es zu einem Pfadfinderheim, Zeltplatz aus und umgebaut. Trotz seiner Nähe zur Stadt Coburg liegt es am Anfang des Callenberger Forst mitten in der Natur. Dadurch ist eine flexible Programmgestaltung hier besonders möglich.

Haupthaus

Der rustikale Stil der Unterkunft gibt bei flackerndem Kaminfeuer ein besonders romantisches Ambiente und lädt zu geselligen Stunden ein

Küche: Im Erdgeschoss des Haupthauses befindet sich eine Küche mit Gaskochern, Holzofen, Kühlschrank, Arbeitsflächen, Spülbecken sowie Geschirr und Besteck.

Jägerzimmer: Den Flur hinauf schließt sich das „Jägerzimmer“ an, das mit seiner urigen Einrichtung die ideale Atmosphäre für Seminare und Besprechungen bietet. Hier finden ca. 30 Personen Platz.

Großer Saal: Durch das Jägerzimmer sowie durch den Flur gelangt man in den „Großen Saal“, welcher mit seinem großen Kamin, gerade abends für romantische Stimmung sorgt. Eine große handgemalte Wandkarte zeigt das Coburger Land und das dimmbare Licht kann den Raum je nach Belieben noch gemütlicher machen. Platz ist für ca. 80 Personen vorhanden.

Kleiner Saal: An den Großen Saal schließt sich ein kleinerer Saal an, der sich wunderbar als Raum für Seminare mit bis zu 15 Personen eignet oder mit geöffneter Tür den großen Saal noch vergrößern kann.

Schlafräume: Die Schlafräume setzen sich aus zwei großen und einem kleinen Schlafsaal zusammen, welche noch durch zwei kleine Schlafzimmer mit je zwei Betten ergänzt werden. Somit ist Platz für 50 Personen geboten.

 Seminarbereich: Der neu eingerichtete Seminarbereich bietet einen Seminarraum mit Whitebords, Flipchart, Sat TV, DVD und Viedeoplayer. 2 zusätzliche Schlafräume für insgesamt 9 Personen; Teeküche; Der Seminarbereich ist nur in Verbindung mit dem Haus belegbar.
Bei Belegungen von über 50 Personen pro Nacht im Haus ist der Seminarbereich kostenfrei mit dabei.

ehemaliger Pferdestall

Während des Umbaus zum Jugendübernachtungshaus wurde auch der ehemalige Pferdestall zur Unterkunft mit Schlafboden und Aufenthaltsraum umgestaltet.

Aufenthaltsraum: Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Raum, der mit einem Kamin bestückt ist. Hier finden ca. 40 Personen Platz.

Küche: Angrenzend an den Aufenthaltsraum ist eine offene Küche mit Herd, Spülbecken, Arbeitsflächen sowie Geschirr und Besteck

Schlafraum: Das Dachgeschoss ist zu einem Schlafraum ausgebaut worden, welcher auf einem Mittelteil mit Matratzenlager und zwei halb offenen Zimmern mit Stockbetten Schlafplätze für bis zu 40 Personen bietet.

Sanitäre Einrichtung: Die Toiletten, Duschen (warmes Wasser) und Waschmöglichkeiten (kaltes Wasser) befinden sich in drei separaten Räumen, welche über den Hof leicht zu erreichen sind. Sie grenzen direkt an den eigentlichen Pferdestall an.

Zeltplatz

Das weitläufige Wiesengelände des Zeltplatzes umschließt das Pfadfindercentrum und gibt der Anlage, im Zusammenspiel mit dem Wald, einen idyllischen Rahmen. Der Zeltplatz sich leicht mit den Gebäuden kombinieren. Er verfügt über ein eigenes Waschhäuschen (kalt Wasser) im oberen Bereich, wobei die Nutzung der sanitären Einrichtung im Hof möglich ist. Er bietet Platz für bis zu 200 Personen.

Abenteuer

Trotz kurzen Wegen in die Stadt Coburg liegt das PCC in unmittelbarem Kontakt zur Natur und lässt der Kreativität allen Freiraum zur Entfaltung.

Umgebung

Wunderschöne Wanderwege führen quer durch den malerischen Forst und direkt zum Schloss Callenberg, das erhaben und unmittelbar über dem PCC thront.

Mehr Informationen unter www.huetten-haeuser-zeltplaetze.de

Kategorien: Pfadfinder

So war unsere Spurensuche!

Scouting - Do., 04/11/2019 - 05:58

Der etwas andere Kontakt mit dem Glauben
Am 6. April trafen sich Kinder und Jugendliche aus den Kirchengemeinden des Ostkreises und aus Hanau in Seligenstadt zu einer gemeinsamen Rallye. Der Pfadfinderstamm Drachen bereitete von dort aus acht verschiedene Routen vor, die die Teilnehmer auf das Pfadfindergelände am Schwalbennest führten. Mithilfe der App „Actionbound“, die eine moderne Form der Schnitzeljagd darstellt, wurde die Rallye vorbereitet. Auf dem Weg mussten verschiedene Aufgaben aus den Bereichen Alltags-, Glaubens-, und Pfadfinderwissen gelöst werden. Auf ihrem Gelände „Drachenland“ hatten die Pfadfinder Seligenstadt – Mainhausen Stamm Drachen e.V. einen großen Jurtendom (siehe Foto) errichtet, in dem im Anschluss an die Rallye ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert wurde. Unter dem Motto „Wir haben Gottes Spuren festgestellt“ beteiligten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Gottesdienstelementen, die zuvor auf der Rallye erarbeitet worden waren. Eine weitere Station forderte die Kinder und Jugendlichen auf, ein Stück Holz mitzubringen, aus welchen die Stammesführerin Monique Dömling feierlich ein Lagerfeuer entzündete. Musikalisch untermalt wurde das Ganze von der Band des Stamm Drachen, die u.a. Eigenkompositionen, christliche Lieder und klassische Fahrtenlieder beisteuerten. Die 11 – 14 jährigen Jungpfadfinder verköstigten die 120 Teilnehmer im Anschluss mit gekühlten Getränken und leckerer Bratwurst vom Grill. Mit einer gemütlichen Singerunde am Lagerfeuer fand ein wunderbarer Tag seinen Ausklang. Wer solche und ähnliche Abenteuer erleben möchte, findet unter www.pfadfinder-seligenstadt.de viele weitere Infos über uns oder ihr kommt Dienstags zwischen 17:15 und 18:45 Uhr bei unserer Gruppenstunde auf dem Pfadfindergelände im Schwalbennest vorbei um uns persönlich kennenzulernen.

Kategorien: Pfadfinder

Neuer Vorstand PSG Aachen

Scouting - Mi., 04/10/2019 - 05:50

Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Diözesanverband Aachen hat im Rahmen der diesjährigen Diözesanversammlung vom 08. bis 10. März einen neuen Vorstand gewählt.
Die bisherigen Diözesanvorsitzenden Kim Geffroy und Saskia Zambanini wurden von Theresa Krummen und Lilo Schmidt abgelöst. Beide sind seit ihrer Kindheit Mitglied in der PSG und freuen sich darauf, den Verband als Vorstand zu gestalten und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der Diözesankuratin Sabine Kock beginnt für die neuen Vorstandsfrauen nun eine zweijährige Amtszeit.
Neben verschiedenen Wahlen und den Berichten der unterschiedlichen Gremien über das vergangene Jahr blieb der Versammlung auch Zeit für den inhaltlichen Austausch. Die Leiterinnen und Leiter des Verbandes setzten sich intensiv mit dem katholischen Standbein ihrer pfadfinderischen Arbeit auseinander.
Mit einem kreativen Abendprogramm, in dessen Mittelpunkt die anstehenden Verabschiedungen standen, wurde die Versammlung abgerundet.
Wer Interesse an weiteren Informationen oder an einer Mitgliedschaft in der PSG hat, wird unter diesen Links fündig:
www.psg-aachen.de
www.haus-krekel.de
Foto: Neu gewählter Vorstand.
Von links nach rechts sind zu sehen: Sabine Kock, Theresa Krummen, Lilo Schmidt.

Kategorien: Pfadfinder

Monatsbericht der Pollution Police

Scouting - Di., 04/09/2019 - 05:38

Gut Pfad!
Hier der Monatsbericht März:  http://pollutionpolice.com/aktuell.html
Es lohnt sich mal wieder:
– Hörspielaufnahmen für Folge 17 (viele neue prominente Unterstützer)
– Quartalsthema Behinderung und alt werden: Mit Francois Goeske im Seniorenwohnheim
– Quartalsthema Behinderung und alt werden: Wir zeigen unseren Film „Nebelhexen“ im Kursana Domizil Straelen
– Ringe aus der Film- Requisitenmünze schmieden.
– Kochduell
– Ehrenmitglied Emma bei Frauchen in München
– Schnitzeljagd mit Aufgaben

Herzliche Grüße
Deine Pollution Police Pfadfinder

Kategorien: Pfadfinder

Nachruf auf Hartmut Rupprecht (Trapper)

Scouting - Mo., 04/08/2019 - 14:23

Am 28. März verstarb in Lübeck im Alter von 86 Jahren Hartmut Rupprecht (Trapper). Trapper setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg engagiert für die während der Naziherrschaft verbotene Pfadfinderbewegung in Lübeck ein, gab den Jugendlichen Halt und vermittelte ihnen Ziele. Heute gibt es wieder 250.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland, weltweit sind es 41 Millionen. Auch als langjähriger Vorsitzender des Lübecker Jugendringes vertrat er Ende der sechziger Jahre die über hundert damals in Lübeck tätigen Vereine und arbeitete eng mit den damaligen Jugendpflegern Stooß und Krellenberg zusammen.

Trappers Jugend war durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges bestimmt. 1944 wurde er wie alle Zwölfjährigen zum Jungvolk eingezogen und musste einmal pro Woche zum Gruppentreffen. „Außer dem blöden Formaldienst: Antreten, Durchzählen, Links um, Rechts um, Abmarsch, „Ein Lied, drei, vier“ auf dem Schulhof und dem politischen Unterricht in den Klassenräumen, wo uns gezeigt wurde, wie das Großdeutsche Reich immer und überall siegte, gab es noch die Geländespiele zur Wehrertüchtigung.“ All dieses konnte Trapper überhaupt nicht begeistern. Er liebte es vielmehr, mit dem Fahrrad in die nahe Palinger Heide zu fahren; dort gab es ein großes Moor mit Laufstegen aus Holz und einer Hütte. Mit zwei Klassenkameraden gründete er dort heimlich den „Naturbund“ und praktizierten so häufig wie möglich die „Pfadfinderei“. Inspiriert dazu hatte Trapper ein Beitrag in seinem Englisch-Lehrbuch über die britischen Boy Scouts.

Als endlich am 2. Mai 1945 die britischen Truppen in Lübeck einzogen, war der Weg frei für das Wiedererwachen von Pfadfindergruppen, die allerdings noch unter einem unverfänglichen Decknamen, dem „Späherring“ nach dänischem Vorbild, liefen. Es dauerte noch drei Jahre bis die Alliierten die Gründung des Bund Deutscher Pfadfinder genehmigten. Hier fand Trapper seine Heimat und so entwickelte sich aus dem kleinen „Naturbund“ in Lübeck der Stamm „Panther“ und später unter seiner Leitung der Horst „Lüb’sche Ehr“ und in Ostholstein der Horst „Wagrien“. Neben den allwöchentlichen Treffen, die der Vermittlung pfadfinderischer Inhalte dienten, waren die Gruppen an den Wochenenden meist mit Fahrrad und Kohte unterwegs, um einander zu gemeinsamen Erlebnissen zu treffen. So wuchs der Kreis der Pfadfinder mehr und mehr. Das lag auch im Interesse der britischen Stadtverwaltung, die in der Jugendorganisation der Pfadfinder eine Möglichkeit sah, die aufgrund des Krieges oft vaterlosen Jungen aufzufangen und nach den internationalen Gebräuchen der Boy Scouts zu formen.

Schnell begriff Trapper aber, dass die Pfadfinderbewegung die Welt noch viel weiter öffnet. Sein Fernweh führte ihn schon früh bis nach Marokko und in den Iran, meist war er per Anhalter unterwegs, denn natürlich mangelte es an Geld. Den heutigen Massentourismus gab es damals noch nicht, und so traf Trapper als „Botschafter seines Landes“ überall auf Pfadfinder, die ihn gastlich aufnahmen und ihm Unterkunft und Unterstützung gewährten.

Folglich war dann auch der Aufbau internationaler Kontakte ein Schwerpunkt seiner Aktivitäten, die zu engen bis heute andauernden weltweiten Freundschaften und engen Partnerschaften mit dänischen, norwegischen und französischen Pfadfindergruppen führten. Besonders die Frankreichfahrten vermittelten oft Eindrücke, die tief berührten. Der Elysee-Vertrag, der für den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft stand, war gerade erst geschlossen.

Diese Erfahrungen und seine vielfältigen Kontakte halfen Trapper auch bei der Gestaltung der Nordischen Jugendtage, zu der die Lübecker Jugend mehrfach die Jugendlichen Skandinaviens eingeladen hatte und die dann für eine Woche das Lübecker Stadtbild bestimmten.

Während der Krise im Bund Deutscher Pfadfinder wurde Trapper gebeten, den Landesvorsitz zu übernehmen. Erfolgreich führte er den Landesverband nahezu vollständig in den neu gegründeten Bund der Pfadfinder, der kurze Zeit später dann mit dem Mädchenbund zum Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder fusionierte. Trapper setzte sich stets engagiert für einen einigen interkonfessionellen Bund in Deutschland ein.

Für mehr als zwei Jahrzehnte war Trapper die treibende Kraft im Norden bis er die Verantwortung 1974 in jüngere Hände legte. Seither pflegte er seine weltweiten Kontakte, war gern gesehener Gast auf Bundeslagern und Jamborees und blieb im von ihm mitbegründeten Freundeskreis der heutigen Pfadfinderbewegung weiterhin verbunden. Er war einer der Stifter der BdP-Stiftung Pfadfinden.

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