Pfadfinder

Freie Stellen Kundenberater Marketing und Verlagshersteller

Scouting - Di., 05/07/2019 - 05:43

Neue Herausforderung gesucht? Kundenberater/in Marketing für Werbeagentur Leitungsfunktion (Fachkaufmann/-frau – Marketing) (Alternativqualifizierungen:Fachkraft – Marketing/Verkauf/Vertrieb; Marketingfachkraft/-assistent/in) Für unsere Werbeagentur im Raum Würzburg suchen wir ab sofort oder in Kürze eine/n weitere/n Mitarbeiter/in als Kaufmann/-frau – Marketingkommunikation, Fachkraft – Marketing/Verkauf/Vertrieb in verantwortlicher Position.  Die Anstellung ist in Vollzeit und auf unbefristeten Zeitraum vorgesehen. Hauptaufgabe ist die Beratung und Führung unterschiedlicher Kunden vorwiegend aus technischen Bereichen. Die Beratung umfaßt sowohl Konzeption, Anzeigen, PR und Messebau.
– Sie verfügen über Erfahrung in der Kundenberatung einer Agentur oder einem vergleichbaren Industrie -Unternehmen.
– Sie haben ein mit Erfolg abgeschlossenes Studium im Bereich Marketing oder eine entsprechende Ausbildung als Marketing-Kauffrau oder eine marketing-orientierte Ausbildung oder verfügen über entsprechende Erfahrung
– Sie haben Freude an Kontakt mit Kunden und Dienstleistern und ein sicheres, gepflegtes Auftreten
– Sie wickeln Projekte souverän ab und managen Ihre Projekte versiert. Sie verstehen Ihren Job nicht als 35 Stundenwoche und sind stressresistent!
– Ergänzend haben Sie einige Grundkenntnisse in Grafikdesign, In-Design oder ähnlichen Programmen
Bei Interesse senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung per Mail an: office-sharing@gmx.de Verlagshersteller*in
für einen eingeführten mittelständischen Verlag im Raum Würzburg/ Bamberg (mit circa 50 Buchproduktionen im Jahr) suchen wir einen versierten Verlagshersteller*in  oder einen Verlagskaufmann/frau mit entsprechender Erfahrung für unsere Verlagssparte Gesundheit. Zusätzliche Kenntnisse in Social Media und Verlagserfahrung wünschenswert. Standort Würzburg/ Raum Bamberg

Ihre Aufgaben:
·         Selbstständige Planung und Steuerung der Produktion unserer Bücher, sowohl im Print als auch Digital
·         Beratung und Betreuung der Lektorate und anderer Schnittstellenabteilungen in allen Herstellungs-Themen
·         Auswahl, Briefing und Steuerung externer Dienstleister im Bereich Gestaltung, Satz und Druck
·         Mitarbeit an der Standardisierung unserer Produkte und Prozesse

Ihr Profil:
·         Ausbildung im Bereich Herstellung / Produktion oder mehrjährige Berufserfahrung in der Herstellung eines Buchverlags
·         Organisationstalent mit Blick über den Tellerrand
·         Gutes Gespür für Typografie, Gestaltung und Veredelung – und die Fähigkeit, dafür zu begeistern
·         Interesse an und Lust auf die Möglichkeiten, die der digitale Wandel für Verlage bietet
Wir bieten: Eine vielseitiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team und eigenverantwortliches Arbeiten bei flexiblen Arbeitszeiten und flache Hierarchien.
Wir freuen uns auf Ihre engagierte Mitarbeit.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe des möglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung an:
office-sharing@gmx.de 

Kategorien: Pfadfinder

Sicheres Verhalten bei Gewitter

Scouting - Di., 05/07/2019 - 05:25

Pfadfinder sind als Leute, die oft im Freien unterwegs sind oder dort in Zelten lagern, einem besonderen Risiko durch Blitzschlag ausgesetzt. Sichere Aufenthaltsräume bei Gewitter sind Autos, Busse, Züge und feste Gebäude, sofern die Fenster geschlossen sind. Nähert sich also ein Gewitter, sucht man nach Möglichkeit rechtzeitig einen solchen sicheren Unterstand auf. Was tun, wenn dies nicht möglich ist? Die Entfernung des Gewitters und ob es sich nähert oder vorbeizieht, errechnet sich aus der Dauer zwischen Blitz und Donner. Denn Schall (Donner) „reist“ langsamer als Licht. Zu jedem Blitz gehört ein Donner. Ist kein Donnern zu hören, ist das Gewitter noch weit entfernt – und zieht womöglich gänzlich vorbei. Im anderen Fall zählt man Sekunden zwischen Blitz und Donner. Dann multipliziert man dies mit 333 (denn der Schall bewegt sich mit 333 Metern pro Sekunde) und man erhält den Abstand des Gewitters in Metern. Mathe-Nulpen teilen einfach durch drei und haben die Anzahl der Kilometerentfernung. Wiederholt man dies wenig später, kann man feststellen, ob sich das Gewitter entfernt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wieder größer) oder, ob es näher kommt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wird dann kleiner) und auch, wie schnell es sich nähert. Befindet sich das Gewitter unmittelbar über einem, wird der Boden durch die Donner erschüttert, die Haare am Körper stellen sich durch die elektrostatische Ladung der Luft auf und zudem geben die Blitze dann ein beeindruckend lautes Zischen von sich, das mit einem erheblichen Donnern endet. Sehr beeindruckend, aber lebensgefährlich. Blitze schlagen gern in die höchste Erhebung ein, in Metall, in Wasser. Man sollte weder selbst eine Erhebung darstellen, noch sich in deren Nähe aufhalten. Also geht man auf Abstand zu einzelstehenden oder besonders hohen Bäumen, Türmen, Strommasten, man sollte nicht auf einem Berggipfel stehen oder in einem Teich schwimmen oder dort Boot fahren. Zumal Blitze auch gern in Gewässer einschlagen. In einem Wald, der mit gleichmäßig hohen Bäumen bewachsen ist, versucht man nicht gerade den höchsten zu erwischen und versucht zumindest fünf Meter Abstand zu jedem Baum zu halten. Auch Schirme sind ein beliebtes Ziel von Blitzen. Alle Metallgegenstände, auch Mobiltelefone, sollte man von sich weglegen und mindestens fünf Meter Abstand halten, auch von (Motor-)Rädern oder Autos (sofern man nicht drinnensitzt). Am besten sucht man sich eine trockene Mulde oder ein Hohlweg – ein Ort, der tiefer liegt, als die Umgebung. Nasser Untergrund ist ein Problem, denn Wasser leitet Strom. Gleich ein ganzes Rudel Rotwild hat es einst in einem Wildtierpark in der Eifel erschlagen, weil sie sich bei Gewitter auf einer teilweise überfluteten Wiese neben einem See aufhielten, in welchem der Blitz eingeschlagen hatte. Auch bei einem Fliegerfest in Hangelar wurden vor einigen Jahren gleich mehrere Leute vom Blitz getroffen, die in ein großes Zelt geflüchtet waren, dort aber in einer großen Pfütze standen. Hier kann es helfen, Holz oder Plastik (Isomatte! Luftmatratze!) unterzulegen, um den direkten Wasserkontakt zu vermeiden. Bietet dem Blitz möglichst wenig Angriffsfläche! Geht in die Knie oder Hocke, schützt den Kopf mit den Händen. Nicht hinlegen! Beine so eng wie möglich zusammennehmen. Nicht breitbeinig hocken! Denn ein Blitz ist auch einige hundert Meter vom eigentlichen Einschlagsort noch gefährlich, wenn der Erdstrom durch gespreizte Beine durch den Körper fahren kann (in ein Bein hinein, durch das andere heraus). Nicht mit den Händen auf dem Boden abstützen! Das gilt auch dann, wenn man in einer Holzhütte (welche nicht eine Erhebung darstellen sollte oder sich in einer Nähe derselben befinden) Schutz gesucht hat. Die Hütte, sofern sie nicht mit einem Blitzableiter versehen ist, bietet keine Sicherheit. Und diese Hockerposition gilt auch, wenn man in einem Zelt hockt. Zelte sind eh eine schlechte Idee – sofern sie nicht, wie viele große Veranstaltungszelte – mit einem echten Blitzableiter versehen sind. Ein Zelt, sofern es frei und einzeln als Erhebung auf einer Wiese oder neben einer Erhebung (Baum) steht, ist während eines Gewitters kein guter Ort. Man kann in einer Kohte kaum fünf Meter Abstand zu den Metallheringen halten. Es sind dort auch keine Blitzableiter vorhanden. Auch durch Jurten schlagen Blitze einfach hindurch und erschlagen die Insassen. Plastikzelte mit Metallgestänge (wirken als Blitzableiter) wären da fast, aber nur wenig, besser, wie eine umfangreiche Reportage des ZDF inklusive Blitz-Tests an Kohten nachwies.  Also sollte man schon bei gutem Wetter Gewitter-Übungen mit seinen Gruppen abhalten, denn am besten wären auch die Wölflinge bei Gewitter außerhalb der Zelte aufbewahrt – einzeln niedrig in Mulden hockend auf dem Lagerplatz verteilt, unter sich ihre Isomatten, über sich Plastikplanen. Das bedarf allerdings einiger Übung und Nervenstärke. Und wenn man das vorher nicht geübt hat, wird man kaum dazu neigen, die Pimpfe mitten in einem Gewitterguss vor die Zelte zu jagen. Bildnachweis: Wikipedia, André Karwath aka Aka

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Kategorien: Pfadfinder

European Jamboree 2002: Dein Sommer in Polen!

Neues von der DPSG - Mo., 05/06/2019 - 14:52

Obwohl in jedem Jahr vielee Jamborees stattfinden, wird bei dem Begriff meistens an das World Scout Jamboree gedacht. Doch nun gibt es ein neues Jamboree, dass in aller Munde sein wird: Das European Jamboree. Hier erfahrt ihr mehr...

Nach fünfzehn Jahren Pause bringt das European Jamboree vom 27. Juli bis 7. August 2020 wieder zehntausende Pfadfinder*innen aus der ganzen Welt in Danzig in Polen zusammen. Das letzte war übrigens 2005 in Großbritannien. Inzwischen sind über 40 Kontingente angemeldet – von Argentinien über Irland bis Taiwan. Das Motto des European Jamborees ist ACT – Handle!

Du bist als Pfadfinder*in Teil einer weltweiten Gemeinschaft, der es gelingen kann, mit einer kleinen ACTion vor Ort anzufangen und die Welt zu verändern. Das European Jamboree wird dieses Gefühl der weltweiten Verbundenheit stärken und dich ACTiv zu einem Teil dieser Gesellschaft machen.

Alle Menschen tragen Verantwortung für unsere Erde und für alles und jede*n, das auf ihr lebt und wächst. Die Global Goals, die international durch die Vereinten Nationen (UN) festgelegten „Ziele für nachhaltige Entwicklung“, sind wegweisend für das Programm. Ihnen folgend wirst Du spielerisch an soziale Verantwortung, Umweltschutz und auch Themen wie „Scouting Skills“ herangeführt und geschult. Dazu kommen Herausforderungen wie zum Beispiel mit deiner Gruppe ein Segelschiff zu lenken, einen zweitägigen Hajk zu erleben oder in der internationalen Begegnung offen für neue Spiele, Kulturen, Bräuche und Mahlzeiten zu sein. Zum täglichen Programm kommen mehrere Bühnen, ein Areal mit internationalen Programmzelten und sogenannte Food Houses, die in den Abendstunden zum Feiern, Diskutieren, Lernen, Probieren und Verweilen einladen. Die Food Houses werden durch die teilnehmenden nationalen Kontingente betrieben und bieten die Möglichkeit, landestypisches Essen und Getränke zu probieren.

Das European Jamboree findet auf der Insel Sobieszewo in der Nähe Danzigs statt. Vom Lagerplatz sind es knapp zehn Minuten Fußweg zum Ostseesandstrand. Dieser wird überwacht, sodass man dort entspannt schwimmen gehen oder auch an organisierten Aktivitäten teilnehmen kann. Aber auch Danzig selbst, die Stadt der 1000-jährigen Geschichte, will erlebt werden. Dazu wird es Planspiele, Kooperationen mit Museen und andere Freizeitaktivitäten geben.

Wenn dir die zwölf Tage European Jamboree nicht reichen, kannst du gemeinsam mit deiner Unit (= „Reisegruppe“ von 36 Pfadfinder*innen und vier Leitungen) eine Vor- oder Nachtour machen und sechs Tage lang Polen auf eigene Faust erkunden.

Teilnehmen können alle Pfad­finder*innen, die zwischen dem 26. Juli 2002 und 31. Dezember 2006 geboren sind. Alle, die älter sind, können sich als Unit-Leitung für die Begleitung der Teilnehmenden oder als IST (International Service Team) anmelden. Anmeldeschluss für Unit-Teilnehmende und -Leitungen ist der 15. Juli 2019, für ISTs der 15. September 2019. Tipp: Für die ersten 1000 Anmeldungen gibt es einen Frühbucherrabatt von 100 Euro.

Wenn Du Teil des Kontingentsteams werden möchtest, schaue auf unserer Homepage vorbei. Dort findest du die aktuellen Ausschreibungen. Beispielsweise werden wir noch Verantwortliche für das deutsche Programm im Bereich „Scouting Skills“ und Unterstützung für das Kontingentsvorlager in Westernohe (30. April bis 3. Mai 2020) suchen.

Und anders als beim World Scout Jamboree lädt nicht nur der Weltpfadfinderverband WOSM sondern auch der Weltpfadfinderinnenverband WAGGGS ein. Und daher freuen wir uns als deutsches Kontingent gemeinsam mit Pfadfinder*innen des VCP, BdP, BMPPD, der DPSG und PSG zu diesem Abenteuer aufzubrechen.

Weitere Infos findest du unter www.europeanjamboree.de und auf Facebook und Instagram unter @ej2020ger.

 

 

Fotos: Deutsches Kontingent
Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Freie Pfadfinderschaft Nordland

Scouting - So., 05/05/2019 - 05:20

Die Freie Pfadfinderschaft Nordland ist ein überschaubarer Bund aus Norddeutschland mit etwa 120 Mitgliedern. Er besteht aus drei Stämmen; der Stamm in Norderstedt ist koedukativ (nimmt also Mädchen und Jungen auf), wohingegen es sich bei den Stämmen in Henstedt um einen reinen Mädchen und einen reinen Jungenstamm handelt. Die FPN entstand Anfang der neunziger Jahre als Abspaltung vom Deutschen Pfadfinderbund Hamburg. Die FPN ist Gründungsmitglied im Ring schleswig-holsteinischer Jugendbünde. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Stuttgart ’29

Scouting - Sa., 05/04/2019 - 06:00

Als „blöd und empörend“ empfand der seinerzeit frisch verlobte Eberhard Köbel (tusk) den 1931 erschienenen Roman von Clara Hohrath „Hannelore erlebt die Großstadt“, der unter dem Alternativtitel „… besonders in Stuttgart“ auch in einer regionalen Ausgabe verbreitet worden war. In diesem Briefroman, der den Aufbruch der Moderne aus der Perspektive einer Heranwachsenden beschreibt, hatte die Autorin der Protagonistin Hannelore eine Romanze mit „Hug“, wohinter sich Eberhard Köbel (tusk) verbarg, angedichtet.

Der Autor Hans-Joachim Seidel widmet sich hier zwei in die jungenschaftliche Peripherie hineinspielenden Themen. Zum einen analysiert er den Schlüssel- bzw. Adoleszenzroman von Clara Hohrath. In diesem Werk trifft die 17-jährige Hannelore um 1929 vom Lande ein, um in der württembergischen Metropole zu studieren. Der Verwebung der Protagonistin in die Familien Köbel und Friedrich Wolf geht Hans-Joachim Seidel, Bruder des gleichfalls bekannten Eike Seidel, nach. Nicht zuletzt der fiktiven Romanze der Hannelore mit „Hug“.

Zum andern wird uns aber auch ein Blick auf ein ernstes Thema eröffnet: Der Arzt, Kommunist, Medizin- und Theaterschriftsteller Dr. Friedrich Wolf erscheint im Buch als Dr. Grimm. Dies nimmt Hans-Joachim Seidel zum Anlass, Friedrich Wolfs Genossin und Geliebte Lotte Rayss bis zur Machtübertragung an den Nationalsozialismus zu porträtieren.

Hans-Joachim Seidel
Stuttgart ’29
Zwei junge Frauen erleben die Stadt
Schriftenreihe Mindener Kreis, Heft Nr. 12
44 Seiten | Softcover |14,8 x 21 cm
6,80 € | A: 7,00 €
ISBN 978-3-88778-472-0

Hier geht es zur Bestellung: http://www.spurbuch.de/de/produktleser/product/stuttgart-29.html

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Fritz-Emmel-Haus

Scouting - Fr., 05/03/2019 - 05:35

Das Fritz-Emmel-Haus liegt in Kronberg im Taunus, am Rande des Rhein-Main-Ballungszentrums.
Du bist genauso schnell im Wald zum Wandern wie mit Bus und Bahn in Frankfurt am Museumsufer.

Das Haus besteht aus zwei getrennt oder einzel zu mietenden Häusern mit je 32 und 34 Betten in Mehrbettzimmern und Doppelstock-Betten.
In jedem Haus sind mindestens 4 Gruppenräume für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer.

Von W-Lan über Beamer, Flipchart und Klavier ist alles, was man für Gruppenarbeit benötigt, vorhanden.
Der Außenbereich (10.000 m²) mit Spielgeräten und Feuerstellen hat auch einen kleinen Zeltplatz mit Wasch- und Toilettenhaus sowie eine Pfadfinderhütte ohne Strom und Wasser.

Freizeitmöglichkeiten gibt es viele: in unmittelbarer Nachbarschaft der Opel-Zoo, 3 Burgen, Kronberg und Königstein, der Hessenpark, die Saalburg, Schloss Freudenberg und die Städte Frankfurt und Wiesbaden.
Wanderungen zum Großen Feldberg mit Greifvogelwarte sind direkt von Haus aus möglich.

Der Bus hält 200 Meter vom Haus und mit Bus und Bahn gelangt man nach Frankfurt oder zum Flugplatz.
Die Stadt Kronberg, der Bahnhof, Geschäfte, das Schwimmbad – alles ist zu Fuße erreichbar!

www.fritz-emmel-haus.de

Kategorien: Pfadfinder

RSW 2019: Ein Reigen bunter Bilder

Scouting - Fr., 05/03/2019 - 05:03

Hoffentlich seid ihr auch alle gut getroffen. Hier die Gesamtauswahl der Bilder zum Rheinischen Singewettstreit unserer Fotographen. Herzlichen Dank an Leo, der uns einiges zur Verfügung gestellt hat.

Bilder von Leo (DPB, Schwarze Adler):

 

Und hier die Bilder von Pauli:

Kategorien: Pfadfinder

Guy Stern im Fernsehen

Scouting - Fr., 05/03/2019 - 04:21

Das mit 97 Jahren älteste Mitglied des Mindener Kreises, Prof. Dr. Guy Stern, wirkte am ZDF-Beitrag „WIR DEUTSCHEN UND DIE DEMOKRATIE“ mit, welcher am 30. April 2019, um 20:15 Uhr im Hauptprogramm ausgestrahlt wurde. In der Mediathek ist die Sendung hier abrufbar. Prof. Dr. Guy Stern gehörte in seiner Jugend in Hildesheim dem jüdischen Jugendbund „Schwarzes Fähnlein, Jungenschaft“ an. Dort lebte seine Familie, bis sie von den Nationalsozialisten ins Warschauer Ghetto deportiert wurde. Stern konnte mit Hilfe seines Onkels 1937 nach Amerika fliehen. Seine Eltern und Geschwister wurden verhaftet und in Warschau und Ausschwitz ermordet. In Amerika begann sein neues Leben und er kehrte als Mitglied der „Ritchie Boys“ (eine vorwiegend aus Emigranten bestehende Spezialeinheit, die deutsche Kriegsgefangene verhörte) nach Deutschland zurück. Nach dem Krieg wurde er Professor für deutsche Literatur in New York. Im Jahr 1998 hielt er im Deutschen Bundestag die Gedenkrede anlässlich des 60. Jahrestages der Progromnacht. Er ist Ehrenbürger der Stadt Hildesheim und Träger des OVID-Preises für sein Lebenswerk.
Kategorien: Pfadfinder

Luxemburger Pfadfinder trauern

Scouting - Do., 05/02/2019 - 14:48

Die Pfadfinder Luxemburgs, de Lëtzebuerger Scoutissem, trauern um ihr Oberhaupt. Im Alter von 98 verstarb am 23. April Jean von Luxemburg. Von 1964 bis 2000 war er als Großherzog der Staatschef von Luxemburg. In Monarchien ist es üblich, dass das Staatsoberhaupt zugleich auch Oberhaupt und Schirmherr der nationalen Pfadfinderbewegung ist. Hier der offizielle Nachruf der Pfadfinder in Landessprache:

De Lëtzebuerger Scoutissem huet en aussergewéinleche Chef verluer.

Le véritable chemin du bonheur est de donner celui-ci aux autres. Essayez de quitter la terre en la laissant un peu meilleure que vous l’avez trouvée et quand l’heure de la mort approchera, vous pourrez mourir heureux en pensant que vous n’avez pas perdu votre temps et que vous avez fait «de votre mieux». (Lord Robert BADEN-POWELL) 

Eemol Scout, ëmmer Scout… dëst war vun Ufank un Devis vum Grand- Duc Jean.

A Präsenz vu 5000 Scouten, déi aus allen Ecke vum Land zesumme komm  sinn, huet S.A.R. de Prënz Jean vu Lëtzebuerg  den 28. Oktober 1945 am Stadion op der Arelerstrooss Säi Scoutsverspriechen ofgeluecht. A Senger Usprooch sot de Prënz : « …Ech hunn elo grad virun Iech an Är Hänn d’Scoutsverspriechen ofgeluecht. Ech faassen dat Verspriechen als eng ganz eescht Saach op, déi e Mënsch fir d’Liewe bënnt, viru sengem Härgott a viru sengem Gewëssen ! Am Scoutissem erkennen ech méi ewéi e Spill fir grouss, kleng a ganz kleng Bouwen ; ech gesinn an him eng wonnerbar Method, fir jonk Mënschen zu charaktervolle Männer an zu gudde Bierger z’erzéien… ». Hien huet sech vun dunn un als Chef-Scout vun der « LUXEMBOURG BOY SCOUTS ASSOCIATION / LBSA engagéiert. Deemools war de jonke Prënz nach Ierfgroussherzog; 1964 huet hien d’Charge als « Chef d’État » iwwerholl.

Schonn am Joer 1943, wéi d’Groussherzogin Charlotte mat Hirer Famill an Hirer Regéierung zu London am Exil war, hu verschidde Leit, déi  dem Gouvernement nostoungen an aus dem Scoutsmilieu hierkomm sinn, de Prënz Jean – « Président d’Honneur du « Bureau Interfédéral du Scoutisme Luxembourgeois/B.I.L. » an « Haut Protecteur du Scoutisme Luxembourgeois » zënter 1939 – kontaktéiert, fir mat Him zesummen d’Nokrichszäit vun deenen 2 lëtzebuergesche Scoutsverbänn, der « Fédération Nationalen des Eclaireurs Luxembourgeois/F.N.E.L » an de « Luxemburger Scouts vom katholischen Jugendverband/L.S, » ze preparéieren. Am deemolege Sëtz vum Weltscoutismus, dem « Imperial Headquarters », net wäit ewech vum Buckingham Palace, an op Propositioun vun dem Weltbüro, huet de Prënz Jean sech séier vun der Iddi iwwerzeege gelooss, fir nom Krich zu Lëtzebuerg eng Daachorganisatioun vun deenen 2 Scouts-Verbänn ze grënnen, un der Spëtzt vun deer Hie selwer sollt stoen. Hie war sech vun Ufank un der delikater Missioun bewosst déi op Hie sollt zoukommen. Déi zwee Verbänn hate grouss Differenzen wéinst hiren Originen, d’FNEL koum aus dem laizistesche Milieu an d’L.S. haten den Appui vun der kathoulescher Kierch. Dat huet zu der  Zäit zu heiansdo haarden Ausernanersetzunge geféiert.

Den Evenement vum 28. Oktober 1945 , deen esou wichteg war fir den Opschwong vum Lëtzebuerger Scoutissem an deenen nächste Joerzéngte konnt gläich no der Libératioun vum Land op de Wee gesat ginn, well en esou gutt zu London virbereet gi war. Et huet sech séier duerno gewisen, datt d’Grënnung vun der LBSA , mam Groussherzog als Chef-Scout, an déi richteg Direktioun gaangen ass. Duerch den Enthusiasmus vum Prënz Jean an duerch Seng Disponibilitéit fir déi Jonk vu Sengem Land, huet de Scoutismus hei zu Lëtzebuerg, ënnert der effizienter an éierevoller Leedung vum  ugoende « Chef d’État », e bemierkenswäerten Opschwonk kritt.

An deene Joren duerno haten déi Responsabel an d’Membere vun der LBSA d’Éier an d’Freed de Chef-Scout bei ville Réuniounen, Manifestatiounen an aneren Aktivitéiten ze begréissen.

Esou war direkt vun Ufank un, an dat bis zum Joer 1970, all Joer am Januar – fir de Gebuertsdag vum Chef ze feieren – zu Esch/Uelzecht de « Relais du Prince », e Staffellaf vun den Escher Scouten duerch d’Uelzechtstrooss, verbonne mat anere Scouts-Aktivitéiten. S.A.R., de Prënz Jean war ganz dacks derbäi.

1966 gouf d’ « Troupe Interfédérale SIGEFROI » op Wonsch vum Chef-Scout gegrënnt. Dës Truppe huet funktionéiert fir datt dem Grand-Duc Jean säin eelste Jong, de Prënz Henri, den aktuelle Grand-Duc, de Scoutissem konnt an engem ugepasste Kader erliewen.

Am Joer 1990 huet S.A.R. d’Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte mat vill Freed den Titel als Chef-Guide vu Lëtzebuerg ugeholl. Si war mat Läif a Séil derbäi. Och ëm déi Zäit huet de Chef-Scout d’Integratioun vu Sengen Enkelen an eng Wëllefchersmeute encouragéiert.

Vun deenen onzielege Präsenze vum Chef-Scout bei de Scoute kann een déi hei elo opzielen :

  • eng grouss Zuel vu Réunioune vum « Conseil National » vun der LBSA, déi Hie mat Wäitsiicht presidéiert huet, an déi sëllechen Audienzen am Palais bei Geleeënheet vun der Aféierung vun engem neien « commissaire général » an engem vun den 2 Verbänn ;
  • d’Anniversaire vun den 2 Verbänn an och d’Aweiunge vun hiren Nationalen Zentren, ewéi de Misärshaff vun der FNEL oder Neihaischen an d’Géisserei fir d’LËTZEBUERGER SCOUTEN ;
  • National Organisatiounen, ewéi POW-WOW, Wëllefchersrallye, Gilwellcampen, Branchecampen … ;
  • International Aktivitéiten ewéi
  • d’Weltjamboreeë vun 1947 zu Moisson a Frankraïch (Partizipatioun           vun 880 jonke Lëtzebuerger) an och 1957 zu Sutton          Coldfield an               England (632 Jonker vun hei),
  • de JUBICA’82  um Domaine vu Betzduerf, fréier Residenz vum Chef-          Scout, en Internationale Camp mat 3 326 Guiden a Scouten aus            24 Länner (4 Kontinenter),
  • déi 9. Europäesch Konferenz vum Guidissem a Scoutissem am Joer 1998 (424 National Responsabel vun héchstem Niveau aus praktesch allen europäesche Länner) am Konferenzzentrum um Kierchbierg.

Den undauernde festen Engagement vum Chef-Scout fir Seng Scouten hu mat sech bruecht, datt Hien eng Rei vun Internationale Scouts-Auszeechnunge kritt huet :

  • Juli 1964. De « SILVER WOLF », déi héchsten Auszeechnung déi d’ « BRITISH SCOUT ASSOCIATION » vergëtt ;
  • November 1989 : Am Theater vun der Stad Lëtzebuerg d’ « EUROPEAN RECOGNITION MEDAL » vun der « REGION EUROPE DU SCOUTISME MONDIAL » ;
  • November 1990 : am Kader vun engem grousse Fest am Studio vum Staatstheater, an a Präsenz vum Kinnek Carl-Gustave vu Schweden, Éiere-President vun der « FRATERNITE MONDIALE BADEN POWELL », a villen aneren Éieregäscht d’Ofzeeche vum « BADEN-POWELL FELLOW ». Domat ass de Grand-Duc Jean Member gi vun dëser Fraternitéit, déi d’Verbreedung vum Weltscoutissem favoriséiert ;
  • Mee 1995 : A Präsenz vun den ieweschte Vertrieder vum Welt-an Europäeschem Scoutissem huet de Chef-Scout de « LOUP DE BRONZE » kritt, « en reconnaissance de services à caractère exceptionnel ». De BRONZE WOLLEF ass déi eenzeg Auszeechnong, déi de « COMITE DE L ‘ORGANISATION MONDIALE DU MOUVEMENT SCOUT » vergëtt (bis zu deem Moment goufen ëm déi 250  dëser Auszeechnunge verdeelt) ;

Den 19. November 2005 huet d’LBSA – zesumme mam Secrétaire Général vun der Organisation Mondiale du Scoutisme – zu Betzduerf « GRAND-DUC JEAN : 60 JOER CHEF-SCOUT VUN DER LBSA » gefeiert. De Chef huet mat vill Freed aktiv derbäi matgemach.

Am Joer 2007 huet SAR mat vill Interessi d’Aktivitéiten an d’Festivitéiten am Kader vun 100 JOER SCOUTISSEM suivéiert, a war bei verschiddene selwer derbäi.

Fir de Centenaire vun der FNEL 2014 huet de Chefscout als Éieregaascht der Premiär vun dem Theaterstéck “Op der Sich nom Superscout” bäigewunnt.

Den 1. Mäerz 2019 huet SAR de Grand Duc Jean a Begleedung vum Grand Duc Henri den Lëtzebuerger Guiden a Scouten d’Éier erwisen an un hirer Séance académique fir 100 Joer LGS deelgeholl.

74  Joer laang Chef-Scout sinn, dovun 19 Joer als Ierfgroussherzog a 36 Joer als Staatschef, ass en eenzegaartegen Exploit, net nëmmen um Niveau vum Internationale Scoutissem, mee och vun alle méiglechen aneren Organisatiounen a Mouvementer.

74  Joer laang konnten déi Responsabel an d’Membere vun der LBSA mat engem CHEF-SCOUT zesummeschaffen , Dee staark interesséiert war un alle Froen, déi déi Jonk uginn, Deen ëmmer an ëmmer erëm nei a präzis Propositiounen a Suggestioune bruecht huet, Deen ËMMER BEREET war Äntwerten op d’Froe vun deenen 2 Verbänn ze sichen, an Deen ëmmer frou war, fir kënne bei Senge Scouten ze sinn.

De Chef-Scout huet Säi Scoutsversprieche bis zu Sengem Liewensenn gehalen an ass e Beispill fir déi Jonk an déi Eeler vun haut.

Monseigneur, déi Dausende vu Scouten a fréiere Scouten aus Ärem Land vergiessen Iech net.

Merci Chef. Ce n’est qu’un Au revoir

Fir den SIL „Scouting In Luxembourg“,

Jos Loos,

          fréieren Commissaire Général vun den LGS a laangjähregen Wegbegleiter vum Chef-Scout,SAR dem Grand-Duc Jean

Kategorien: Pfadfinder

Einladung Tag der offenen Jurte & Singeabend

Scouting - Do., 05/02/2019 - 12:03

Die BdP-Aufbaugruppe Sirius aus Köln lädt am Samstag, den 18.05.2019 ab etwa 14 Uhr ein zum Tag der offenen Jurte (2019-05 TdoJ – Gästeflyer A4) in die Flehbachaue in Brück (direkt am Marktplatz). Geboten werden Schnitzen, Orientierung mit dem Kompass, ein Karussel und natürlich gibts auch Stockbrot. Für Bestandspfadfinder dürfte hingegen der Singeabend ab 19 Uhr bis 22 Uhr interessanter sein (2019-05 Einladung Liederabend), dieser findet im Anschluss an den Tag der offenen Jurte „Am Gräfenhof“ in Köln-Brück statt (ebenfalls am Marktplatz), Haltestelle Flehbachstraße.

Kategorien: Pfadfinder

Kreatives mit der Lilie

Neues von der DPSG - Do., 05/02/2019 - 09:07

Präsentation im Blog

Anlässlich des Jubiläums möchten wir unserer Lilie einen Blogbeitrag widmen. In diesem Beitrag werden eure Fotos präsentiert. Es soll eine bunte Sammlung schöner, kreativer und verrückter Lilien-Ideen Sein. Egal ob Kuchen, Schnitzerei, Tattoo oder gar eine Gitarre in Lilienform, die wir bereits in unserem Blog vorgestellt haben. Wir freuen uns auf eure Einsendungen. Stöbert doch einmal in euren Erinnerungen und Fotos. Was habt ihr schon mit der Lilie gemacht?

Gewinnspiel

Als kleines Dankeschön für eure Mühen verlosen wir unter allen Einsendungen ein Opinel Geschenkset. Einsendeschluss ist der 30. September 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme ist nur per Email möglich. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird per Email benachrichtigt. Es können nur Einsendungen mit einer ausgefüllten Einwilligungserklärung verwendet werden (s.u.).

Was ist zu beachten?

Damit wir eure Fotos veröffentlichen können, benötigen wir eine ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung zur Verwendung. Die Einwilligung könnt ihr hier herunterladen. Sollten auch Personen auf dem Bild zu erkennen sein, benötigen wir von denen ebenfalls eine Einwilligungserklärung. Das Formular findet ihr hier.

Foto: Thorben Laprell | dpsg Foto: Sebastian Boblist | dpsg
Kategorien: Pfadfinder

Mädchen und Jungen zusammen im Zeltlager – aber auch zusammen in einem Zelt?

Scouting - Do., 05/02/2019 - 05:25

Gemischtgeschlechtliches Übernachten ist natürlich in erster Linie ein Thema für koedukative Gruppen. Doch bei diesen ist es oft selbstverständlich, dass nicht nur Wölflingsgruppen, sondern bisweilen auch Jungpfadfindergruppen -und Rover sowieso- ganz selbstverständlich in gemeinsamen Zelten übernachten. Das ist die Tradition, das ist seit vielen Jahrzehnten üblich und keiner denkt sich etwas dabei. Schaut man jedoch in das Gesetzbuch:
„§180 StGB Abs. I – Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger:
(I) Wer sexuelle Handlungen einer Person unter sechzehn Jahren an oder von einem Dritten oder vor einem Dritten oder sexuelle Handlungen eines Dritten an einer Person unter sechzehn Jahren
(1) durch seine Vermittlung
(2) durch Gewähren oder Verschaffen von Gelegenheit
Vorschub leistet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 Nr.2 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch Vorschubleisten seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.“
Um es gleich vorneweg zu sagen: Als Gruppenleiter seid ihr nicht Personensorgeberechtigt, das sind die Eltern. Und die Eltern können euch auch nicht das Sorgerecht übertragen. Das heißt ganz konkret: Selbst wenn die Eltern es euch schriftlich erlauben, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam übernachten dürfen, macht ihr euch strafbar, solang auch nur ein einziger von diesen unter 16 Jahre alt ist („Verschaffen von Gelegenheit“).

Ausnahme: Ihr übernachtet selbst mit den Teilnehmern zusammen im Zelt bzw. Raum. Dann ist nämlich die Beaufsichtigung gewährleistet. Ganz sauber ist es natürlich dann, wenn je ein weiblicher und ein männlicher Betreuer anwesend sind und zusätzlich dafür die Einverständniserklärung der Eltern eingeholt wurde und alle Teilnehmer mit dieser Handhabung einverstanden sind (sich vor andersgeschlechtlichen Jugendlichen umziehen zu müssen, kann als Verletzung der Intimsphäre empfunden werden).

Der Begriff „Sexuelle Handlung“ umfasst im engeren Sinne alles ab Zungenkuss. Neben gemischtgeschlechtlichem Schlafen gehören auch das Duschen, Nacktbaden und Saunen zu einem sensiblen Bereich. Der gemeinsame Besuch einer gemischtgeschlechtlichen, sexualunmündigen Jugendgruppe einer Nackt-Sauna in Begleitung des Jungendgruppenleiters ist zwar keine sexuelle Handlung und deshalb nicht verboten, doch sollten auch hier zuvor die Eltern informiert werden und sichergestellt sein, dass kein Teilnehmer sich zur Teilnahme „gezwungen“ sieht. Entsprechendes gilt auch für gemeinsames Duschen oder Nacktbaden.

Quelle: scouting 04-09

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Kategorien: Pfadfinder

Video und Siegerfotos sowie Kurzbericht vom RSW 2019

Scouting - So., 04/28/2019 - 16:42

Hier ein Video über die Siegergruppen sowie erste Bilder, gleichfalls von Siegergruppen, des gestern beendeten Rheinischen Singewettstreit 2019 sowie ein Kurzbericht.
Mit regnerischer Witterung hatten vorrangig die Händler des Flohmarkt zu kämpfen. Das festinstallierte Zelt der Gemeinde hatte sich nach einem stürmischen Intermezzo verabschiedet und konnte nur punktuell durch Pavillons ersetzt werden. Der Singewettstreit selbst punktete mit sehr solidem Niveau, was sich auch bei den Beiträgen der Siegergruppen hören lässt. Die „strengsten Menschen des Abends“ (=Jury) überboten sich diesmal schier mit Sonderpreisen. Aber wie die Sprecherin Helga sagte, verlören die übrigen ja nicht, sondern gewönnen halt nicht so viel. Die lustigste Ansage kam von Stamm Loheland: „Weil einige von uns einen Heuschnupfen haben, singen wir lieber kein Frühlings- sondern ein Herbstlied“. Nachfeier mit Gesang und Tanz ging bis heute früh um sechs Uhr. Interna zuletzt: Der Bürgermeister befand zu seiner Begleitung, dass die fest in der Kirche installierte Anlage, als auch Beleuchtung verbesserungswürdig seien und dass der Ort da mal was an Geld zuschießen könnte. Besten Dank an die zahlreichen Helfer und ein Aufruf an interessierte Gruppen, doch nächstes Jahr auf der Bühne mit dabei zu sein. CDs von den Singewettstreiten gibt es wie stets bei Helmut Alba (Ömmel). Hier übrigens die Sieger in Auflistung inklusive der Sonderpreisträger. 

Und hier das Video:

Sowie die ersten Fotos:

 

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Vorgestellt: Pfadfinderbund Horizonte

Scouting - So., 04/28/2019 - 05:20

Der Pfadfinderbund Horizonte (Pb Horizonte) ist ein unabhängiger Bund aus Baden-Württemberg mit Stämmen in Calw, Karlsruhe, Steinenbronn/Waldenbruch und Ravensburg. Er ist Mitglied im deutschen Pfadfinderverband (DPV). Er gründete sich 1968 auf einer Finnlandfahrt als Pfadfinderbund Südlegion. Der ursprünglich stark scoutistische Bund wandelte sich im Laufe der Jahre so stark, dass 1999 eine Distanzierung zum alten Bund in Form einer Umbenennung erforderlich schien. Der Pb Horizonte orientiert sich an den Richtlinien der Weltpfadfinderverbände. Zudem bekennt er sich auch zu den Grundlagen der klassischen Pfadfinderei in Form von Gesetz und Versprechen, die Kluft, dem System der kleinen Gruppe, dem Prinzip „Learning by doing“, der Internationalität und verfügt über eine Probenordnung. Nach Eigenaussage verfügt der Bund derzeit über 600 Mitglieder und dürfte somit in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen sein. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Beruf Versuchskaninchen

Scouting - Sa., 04/27/2019 - 06:00

Audrey Jougla, französische Journalistin,  erlangte unter dem Vorwand ihrer philosophischen Abschlussarbeit Zugang zu unterschiedlichen Institutionen und Personen im Bereich der Tierversuche. Ihre Erlebnisse veröffentlichte sie 2015 in ihrem Buch ‚Profession: Animal de laboratoire‘, welches großes Aufsehen erregte. Der Spurbuchverlag stellt nun mit seiner Ausgabe „Beruf: Versuchskaninchen“ die deutsche Ausgabe vor. Hier ein Youtube-Interview mit der Autorin.

Über ein Jahr lang führte Audrey Jougla mit versteckter Kamera in öffentlichen und privaten Laboratorien in Frankreich eine Untersuchung durch, um die Realität der Tierversuche zu verstehen. Dabei ging es auch um für uns Menschen bis heute unheilbare Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer. Ihre Ergebnisse lassen sich auf die Situation in Deutschland übertragen, wie das Vorwort von Claus Kronaus, Geschäftsführer von Ärzte gegen Tierversuche e.V., deutlich macht.

Das Argument, dass der Mensch vor den Tieren stehe, ist weder logisch noch ethisch nachvollziehbar. Es ist eine oberflächliche Reaktion, welche eine Priorisierung der Gattungen und deren Leiden vornimmt und dabei einem Irrtum unterliegt. Eine Reaktion, die alles miteinander verwechselt. Wie kam unsere Welt dazu, Tiere als Versuchskaninchen zu benutzen? Warum weiß niemand wirklich, was in den Labors passiert, während achtzehntausend Menschen an den Nebenwirkungen von an Tieren getesteten Medikamenten sterben? Der Berliner Professor Stefan Hippenstiel von der Charité prangerte 2017 an, dass bei der Veröffentlichung von wissenschaftlichen Artikeln Tierversuche selbst dann gefordert werden, wenn es sich um rein menschbezogene Fragestellungen handelt. Er hatte in einem Beispielfall auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil er sich den Gepflogenheiten und Unsinnigkeiten nicht fügen wollte. Dieses Rückgrat hat nicht jeder Forscher.

Autor: Audrey Jougla
ISBN 978-3-88778-550-5
280 Seiten
Format: 13 x 20,5 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, Softcover

Hier geht es zur Bestellung: http://www.spurbuch.de/de/produktleser-verschiedenes/product/beruf-versuchskaninchen.html

 

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Internationaler Pfadfinderzeltplatz Bucher Berg

Scouting - Fr., 04/26/2019 - 05:35

Der 16.000m² große Platz im Altmühltal bietet seit Frühjahr 2015 einen neuen Kiosk, einen Gruppenraum, zwei Shelter (Schutzhütten) zum Übernachten ohne Zelt, einen Grillpavillon, sowie nagelneue Sanitäreinrichtungen und eine hochwertig ausgestattete Großküche für Gruppen bis zu 250 Personen. Einen ersten Eindruck des fast fertigen Sanitär- und Küchenhauses gibt es als Vorgeschmack schon jetzt. Sobald die Innenausstattung fertig ist, gibt es natürlich mehr Informationen und Bilder. Der Bucher Berg kann in den Monaten April, Mai, Juni und September als regulärer Zeltplatz von Kinder- und Jugendgruppen aller Art genutzt werden. www.bucher-berg.de

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Gedenktag: mac (Erik Martin)

Scouting - Do., 04/25/2019 - 05:19

Heute vor zwei Jahren, am 25. April 2017, verstarb im Alter von 81 Jahren „mac“ Erik Martin. Bekannt geworden war er – neben seinem literarischem Schaffen – durch die von ihm verfassten Lieder (darunter der Evergreen „Wenn der Abend naht“). Hier der Link zum Video der Original-Uraufführung der Waldjugend vom HaSiWe 1984 dieses Liedes. Geboren wurde er am 12. Januar 1936 in Neuss und verbrachte seine Kindheit in Kaldenkirchen. Nach Schuljahren in Bad Godesberg und in Kempen, jeweils an Internaten, studierte er in Aachen und war lange Zeit als Deutsch- und Biologielehrer in Viersen tätig. Als Liedermacher für seine eigenen, zunächst autonomen Horten und später für die Viersener Waldjugend verfasste er zahlreiche Fahrtenlieder, die weite Verbreitung erfuhren und weiterhin erfahren. Die Jahresschrift „Muschelhaufen“ für Literatur und Grafik (sie stellte ihr Erscheinen in 2007 ein) wurde von Mac seit 1969/70 mit einer zwölfjährigen Unterbrechung herausgegeben. Für seine Verdienste um den Naturschutz sowie sein Jugendbuch „Fjellwanderung“ erhielt Mac im Jahr 1997 den Klaus-Gundelach-Preis der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Bildnachweis: Sverrrir Mirdsson, Wikipedia creative commons

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Raus aus der Komfortzone

Scouting - Mi., 04/24/2019 - 05:01

„Wer von uns hat nicht auch schon mal davon geträumt? Das Nötigste in den Rucksack packen und einfach losziehen. Raus aus der Komfortzone, runterkommen – Natur ohne Termine im Kopf und Handy in der Hand in ihren Ursprüngen erleben.“ So beginnt der Zeitungsartikel von Uwe Lange zu den Freizeitaktivitäten der Royal Rangers, auf den wir gerne verlinken.

(Archivbild: Ein Royal Ranger beim Tough Mudder)

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Tag der Burgen und Schlösser

Scouting - Di., 04/23/2019 - 06:56

Am Sonntag, 28.04.2019 sind alle, die unsere Burg und ihre Geschichte(n) erleben möchten, zum „Tag der Burgen und Schlösser“ auf Burg Ludwigstein eingeladen. Die Burgküche bietet Deftiges sowie Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohlbefinden. Um 14.00 Uhr nimmt Schauspieler Daniel von Trausnitz die Gäste während seines szenischen Rundgangs „Gestatten! Christoph Hülsing, Kammerdiener und Burgbesitzer“ mit auf eine humorvolle Zeitreise. Anmeldung unter www.ludwigstein.von-trausnitz.com.
Um 15.30 Uhr haben Gäste die Möglichkeit, bei einer klassischen Burgführung den Ludwigstein kennenzulernen. Das Archiv der deutschen Jugendbewegung gewährt in der Zeit von 14.00-18.00 Uhr Einblicke in die Archivarbeit sowie die Ausstellung „Forschen zur Lebensreform“.

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Gedenktag: Jochen Senft

Scouting - Mo., 04/22/2019 - 05:18

Heute vor 7 Jahren, am 22. April 2012, verstarb Jochen Senft (Hans Joachim Senft) im Alter von 82 Jahren in Ascheffel. Er war Bundesfeldmeister im Bund Deutscher Pfadfinder (BDP), Theologe, Pädagoge und Buchautor.

Geboren worden war er am 07. Dezember 1929 in Berlin, zu den Pfadfindern kam er 1947. Ein Jahr später gehörte er als Mitbegründer des Horstes Elbmark dem BDP an. Von 1961 bis 1966 betrieb er als Bundesfeldmeister des BDP offensiv dessen Pädagogisierung (gegen alle Widerstände) und bemühte sich vergeblich um die Einigung des deutschen interkonfessionellen Pfadfindertums. Er wollte den BDP stärker in die internationale Pfadfinderei integrieren (so hielt er als erster Deutscher einen Vortrag auf der Internationalen Trainingskonferenz des WOSM) und die Organisationsformen im Bund anpassen, trat dann aber frühzeitig als Bundesfeldmeister zurück. Er legte auch im fortgeschrittenen Alter noch Wert auf die Feststellung, dass der „Bund Deutscher Pfadfinder in Schleswig-Holstein an Baden-Powell orientiert hat und nicht an der Bündischen Jugend“ (der er persönlich nicht viel abgewinnen konnte). Im Spurbuchverlag sind von ihm erschienen: „Pfadfinder – der Zeit voraus„.

Bildnachweis: Pitt / Stiftung Pfadfinden

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