Pfadfinder

Jugendbauhütte bewirbt sich um Ehrenamtspreis

Scouting - Mo., 06/17/2019 - 08:31

Die in der Tradition des Wandervogels stehende „Vereinigung zum Erwerb, Wiederaufbau und Erhalt der Burg Ludwigstein bei Witzenhausen an der Werra“ erwarb 1920 die im Zerfall begriffene Burg, um sie als Jugendburg aus eigener Kraft neu zu errichten. Daran knüpfte die Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung im Jahr 2005 an und rief eine Jugendbauhütte ins Leben. Mit ihrer Idee, junge Menschen für die ehrenamtliche Arbeit zur Burgerhaltung zu begeistern, bewirbt sich die Ludwigsteiner Bauhütte nun zusammen mit 40 Mitbewerbern um den diesjährigen Ehrenamtspreis der hessischen Denkmalpflege und hat es in einem ersten Vorentscheid schon einmal unter die besten 10 Projekte geschafft. Eine durch Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege, angeführte 18köpfige Jury aus Denkmalpflegern, Landesbeamten und Vertretern von Lotto-Hessen wird die Jugendburg Ludwigstein mit ihren Bauhüttenaktivitäten am 27. Juni 2019 bereisen, in Augenschein nehmen und hoffentlich prämieren.

Quelle (auch Bild): Burgblick

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger

Scouting - So., 06/16/2019 - 05:25

Die Christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger entstand 1983 aus dem Stamm Kreuzträger des BdP und einigen Gruppenleitern aus Kaufbeuren. Die CPK orientiert sich am christlichen Glauben und an der traditionellen Pfadfinderarbeit. Für einen Bund ihrer Größe (um die vier Stämme aus dem Allgäu) hat sie eine erstaunliche Anzahl an Handreichungen und Aktionen zu verzeichnen und verfügt über ein Bundesheim am Madlenerberg. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Bündisches Leben – wozu?

Scouting - Sa., 06/15/2019 - 05:40

Sinndeutung und Bekenntnis. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern wir sollen auf dem Weg zum Ziel sein! Aber wissen wir wirklich wohin es geht? Die Suche nach der Wahrheit, nach der Blauen Blume, war für die historische Jugendbewegung von besonderer Bedeutung. Heute allerdings geht es in weiten Bereichen unseres Lebens um die Vernichtung des Kindes- und Jugendalters. Umso wichtiger scheint es, Signale zu setzen und Richtung anzugeben. Gerade die, die sich heute „jugendbewegt“ oder „bündisch“ nennen, sollten sich dieser Situation bewusst sein. Dieses Buch versucht auf die Grundlagen unseres Seins und Strebens aus der Sicht Bündischer – in der Nachfolge der Jugendbewegung – einzugehen. Es geht dabei nicht um gruppenpädagogische Ratschläge, sondern vor allen Dingen um Anstöße zum eigenen Denken und Forschen.

Autor: Alexej Stachowitsch
ISBN 978-3-88778-199-6
112 Seiten
Format: 14,5 x 21 cm
Sprache: deutsch
Hardcover

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Vorbild: Pfadfinder

Scouting - Sa., 06/15/2019 - 05:15

Heute vor 2 Jahren:
In einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ setzte sich Sebastian Gallander mit den beruflichen Herausforderungen der Zukunft auseinander. Stichwort „Sozialkompetenz“. Die durch keine Maschine jemals wird erbracht werden können. Die Zahl der Jobs, für welche man Sozialkompetenz benötige, sei seit 1980 sogar um fast ein Viertel gestiegen. Um junge Menschen in ihren charakterlichen Fähigkeiten zu stärken, empfiehlt der Autor die Pfadfinder. Denn bei einem Pilotprojekt in England, bei welchem verschiedene Schulen mit Pfadfindern Kooperationen eingegangen seien, sollen sich bereits nach wenigen Monaten positive Ergebnisse bei den Schülern gezeigt haben. Anders als in der Kontrollgruppe. So sei ihre Kooperationsfähigkeit gestiegen, ihr Gemeinsinn, teilweise sogar ihr gesamtes Verhalten. Ich hab das mal gegoogelt und folgende Studie gefunden: „The Implementation of Character Education through Scout Activities“.

Fazit von Sebastian Gallander: Die Bundesregierung müsste außerschulische Initiativen, welche die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Schüler stärke, noch viel mehr unterstützen. Denn bisher würden besonders sozial schwache Schüler und solche mit Migrationshintergrund noch viel zu wenig von den Pfadfindern, aber auch anderen Vereinen und Verbänden, die ähnliches leisteten, erreicht. Hier geht es zum Beitrag von Sebastian Gallander (hinterlegt bei der Vodaphone-Stiftung).

Quelle: Sebastian Gallander „Pfadfinder als Vorbild“ in: Süddeutsche Zeitung, 28. Mai 2017
Bildnachweis: Jakob Müller, BdP Stamm Schwarzer Haufen (Archiv)

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Kategorien: Pfadfinder

Pfadfinderbibel von Pfadfinderbischof Gerber auf große Deutschlandreise geschickt

Neues von der DPSG - Fr., 06/14/2019 - 10:31

Während des traditionellen Pfingstlagers der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) „Pfingsten in Westernohe“ hat Pfadfinderbischof Dr. Michael Gerber die neu erschienene Bibel für Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Rahmen eines Gottesdienstes symbolisch an die über 4.000 Teilnehmenden übergeben. Dieses Exemplar wird durch ganz Deutschland an alle Diözesanverbände, die Regionalgruppen der DPSG, im Rahmen einer Stafette weitergereicht.

Lust auf das Wort Gottes

„Im Pfingstereignis hat Jesus die Jünger zur Weitergabe der frohen Botschaft befähigt. Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben diese frohe Botschaft Tag für Tag durch Wort und Tat. Die Pfadfinderbibel soll unsere Mitglieder dabei unterstützen. Sie soll Lust auf das Wort Gottes machen und Anreize schaffen für die Auseinandersetzung mit diesem Buch. Das symbolische Weitergeben des Wortes Gottes von Diözesanverband zu Diözesanverband zeigt, dass unser Verband den Auftrag Jesu an die Jünger auch heute erfüllen will“, erklärt der Bundeskurat der DPSG, Matthias Feldmann.

Bei großen Pfadfinderlagern, Gremiensitzungen und Hikes dabei

Diese Bibel wird bei ihrer Reise durch die Gliederungen der DPSG bei unterschiedlichen Ereignissen dabei sein. „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Mit diesem Bibelzitat hat Bischof Gerber die Bibel auf die Reise geschickt und zeigt auf, wo der Platz des Wortes Gottes in der DPSG ist. Bei großen Pfadfinderlagern, Gremiensitzungen, Hikes und vielen anderen tagtäglichen oder besonderen Terminen, die frohe Botschaft ist immer Teil der Arbeit der DPSG. Der Weg der Bibel kann über die social media Kanäle des DPSG Bundesverbands (vor allem Facebook und Instagram) und die jeweiligen Kanäle der Diözesanverbände verfolgt werden.

Einband wie aus schwarzem Zelt-Stoff

Die Pfadfinderbibel enthält die überarbeitete Einheitsübersetzung von 2016. Eine Gruppe Ehrenamtlicher hat 96 Einschubseiten verfasst. Diese bieten Methoden und Gruppenstunden, die für unterschiedliche Altersstufen geeignet sind. Kind- und jugendgerecht soll den Leserinnen und Lesern die Bibel nahe gebracht werden. Die Bibel steckt in einem schwarzen Einband der an die klassischen Kohten, also Pfadfinderzelte, erinnert. Erhältlich ist sie u. a. im DPSG-eigenen Versandhaus „Rüsthaus“.

Die Pfadfinderbibel gibt es im verbandseigenen Rüsthaus.

Über die DPSG

Die DPSG ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Pressefotos dürfen unter Angabe des Fotografen frei verwendet werden.

Die Pfadfinderbibel in den Händen von Pfadfinderbischof Gerber und dem Bundesvorstand der DPSG | Foto: Christian Schnaubelt
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Sven-Ludvigsen-Haus

Scouting - Fr., 06/14/2019 - 05:40

Das schöne BdP-Pfadfinderheim liegt direkt am Orts- und Waldrand von Altena, im Sauerland gegenüber der Burg Altena. Es ist eine Gruppenunterkunft mit 30 Betten, zwei Seminarräumen und einer voll ausgestatteten Selbstversorger-Küche. Die Umgebung von Altena bietet verschiedene interessante Ausflugsziele und Wanderrouten. „Direkt vor der Tür“ in Sichtweite ist die Burg Altena mit ihren Museen. Altena hat auch ein Freibad und ein Hallenbad. Unmittelbar oberhalb des Pfadfinderheimes, ein kurzer Weg zu Fuß durch den Wald, befindet sich der Altenaer Sportplatz. Eine reizvolle Landschaft mit malerisch gelegenen Stauseen, Bergen, Tälern und Wäldern lädt zum Wandern und Verweilen ein. In der Region sind die Dechenhöhle, die Heinrichshöhle, das Felsenmeer bei Hemer und eine Vielzahl technischer Denkmäler zu finden. Auch ein Ausflug in das westfälischeFreilichtmuseum in Hagen ist nicht weit. Sehr spannend ist auch ein Besuch der „Phänomenta“ in Lüdenscheid, eine Dauerausstellung zur praktischen Erprobung aller Sinne. Auf Wunsch kann gegen Gebühr eine erlebnispädagogische Exkursion mit Betreuung angeboten werden (bei 3-monatiger Voranmeldung).

Für Jugendgruppen kosten Aufenthalte von 1-2 Nächte: 11,00 € pro Person und Nacht; ab 3 Nächten: 10,00 € pro Person und Nacht. Allerdings besteht ein Mindestbelegungsentgelt von 150 EUR pro Nacht, da sich das Haus sonst nicht selber tragen kann. Während der Monate Oktober bis einschließlich März wird zusätzlich eine Heizkostenpauschale von insgesamt 30 EUR pro Nacht erhoben. Angehörige des BdP zahlen geringere Preise, diese sind separat zu erfragen. Hier geht es zur Homepage des Hauses.

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Monatsberichte Pollution Police

Scouting - Do., 06/13/2019 - 05:09

Gut Pfad!
Heute senden wir gleich zwei Monatsberichte.
Du findest den Bericht April hier:
http://www.pollutionpolice.com/2019.html

(UMK, Wir bauen Kisten, Helfen für den Fisherman Strong Man Run, Erstbesichtigung Turm)

und Mai hier:
http://www.pollutionpolice.com/aktuell.html

(Markus Maria Profitlich spricht in Hörspiel Folge 18, Zu Besuch im DPSG Bezirkslager 2019, Klettern für Anfänger, Ausflug mit Picknick und Spielen, Kresseköpfe, Spiele für viele und Zaubern)

Herzliche Grüße
Deine Pollution Police Pfadfinder

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Sommertagung Mindener Kreis

Scouting - Mi., 06/12/2019 - 18:56

Zur Sommertagung des Mindener Kreises 2019 – dieses Mal mitten in der Woche – kamen über 50 Mitglieder des Kreises im Kloster Huysburg bei Halberstadt zusammen. Auftakt der Veranstaltung am Mittwochabend, den 5. Juni war ein beeindruckender Liederabend mit der Sängerin und Schauspielerin Dorothea Baltzer und von Hanno Botsch. Thema des Abends: … und Eva Pflückt den Apfel ab… von der Chupze jüdischer Frauen.

Der Haupttag war ganz der Darstellung unterschiedlichster Lebensbilder aus der Jugendbewegung gewidmet, unter dem Aspekt der Prägung des eigenen Lebensweges durch die Jungenschaft und die Jugendbewegung. Ausführlich stellten (vlnr) Hans Ernst Böttcher, Jürgen Nickel, Eberhard Schürmann, Ulrich von Dobschütz, Ingo Ernst und  Gerd Steinbrinker ihre Lebenswege vor. Ein mehr oder minder prägenden Einfluß durch das Mitwirken an der Jugendbewegung wurde von niemand in Frage gestellt.

Dabei waren die Selbsterziehung durch die positiven Seite der Bewegung, das Erleben von Erfahrunsgräumen, das starke eigene Engagement und das Kennenlernen fremder Länder und Völker die Hauptgründe für eine positive Gesamtbilanz. Ohne diese Einflüsse wäre das Leben wohl anders verlaufen.

Am letzten Tag wurde die Zukunft des Mindener Kreises ausführlich diskutiert. Hierzu folgt später ein weiterer Bericht.

Rechts Mitorganisator Hartmut Alphei.

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Wiederaufbau durch Pfadfinder

Scouting - Mi., 06/12/2019 - 18:27

Seit einigen Jahren sind Pfadfinder im Rahmen von Renovierungsarbeiten damit befasst, den Ort Stará Voda (deutsch Altwasser) wiederzubeleben. Es ist ein verlassener Ort im Okres Olomouc in Tschechien. Seit 1947 lag er auf dem Truppenübungsplatz Libavá und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Es stand lediglich noch die ehemalige Wallfahrtskirche von der ursprünglichen Besiedlung. 2015 wurde der Truppenübungsplatz Libavá erheblich verkleinert, seither sind einige Gebiete wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In einem langfristigen Internationalen Projekt wurde vor einiger Zeit mit dem Wiederaufbau begonnen, insbesondere, um die berühmte Gemeinde wiederzubeleben. Hier aktuelle Bilder und der Bericht vom aktuellsten Arbeitseinsatz:

Die Pfadfinder setzten den Wiederaufbau des Wallfahrtsorts fort

In Altwasser bei Libavá/Liebau wurde am Wochenende 10.-12. Mai das Pfadfinderprojekt  Wiederaufbau von Altwasser fortgesetzt. Die Pfadfinder aus einigen Ländern arbeiten langfristig an der Gestaltung und Instandhaltung des Geländes des historischen Wallfahrtsorts mit der Kirche Hl. Anna, also an Ort und Stelle der ehemaligen bedeutenden Gemeinde, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg untergegangen ist.

Diesmal nahmen 119 Pfadfinder teil, stark wurden die Harcer aus Polen vertreten. Aus Krakau/Kraków kamen 13 Personen unter Leitung von Petr Denk, aus Leobschütz/Głubszyce  2 Personen, eine Person aus Ratibor/Racibórz und eine aus Gleiwitz/Gliwice. Eine Pfadfinderin kam aus Frankreich, sie studiert in Brünn und ein Fräulein war aus dem deutschen Hannover, sie ist jetzt in Troppau/Opava zu Besuch.  Velký Týnec wurde durch 15 Pfadfinder vertreten, 14 Pfadfinder kamen mit Fahrrad aus Doloplazy, 12 Pfadfinder kamen aus Čechovice. Andere Teilnehmer waren aus Ostrau, Olmütz und Brünn. Aus Dub kamen 30 Pfadfinder und Pfadfinderinnen.
Wir räumten die Ruinen des ehemaligen Klosters auf, wo wir den Schutthaufen von dem ursprünglichen Eingang  ins Gebäude beseitigten. Im Klostergarten schnitten wir die Stauden aus und die drei Terrassen des Gartens mit dem kleinen See sehen wieder schön aus. Die Mädchen beseitigten das nach dem Winter gebliebene Laub auf dem Friedhof, pflanzten neue Blumen auf die Gräber aus und die Pfadfinder bauten 2 Metallkreuze zu den Gräbern ein, von denen wir wissen, welchen Familien sie gehörten. Wir mähten den Rasen rund um die Kirche, um den Teich und Königsbrunnen. Wir schütteten mit Schotter die Schlaglöcher auf dem Zugangsweg an, reinigten den Rest der Fundamente eines Hauses vor dem Teich.

Das Wetter war schön, auch wenn am Samstagmorgen minus ein Grad war und der Reif die Zelte von Teilnehmern ganz bedeckte. Die Sonne wärmte später alles und schien bis zum Abend. Gegen Abend hielt die Schriftstellerin und Historikerin Jana Krejčová einen Vortrag über die Geschichte des Klosters und des Wallfahrtsorts in Altwasser. Von 19 Uhr spielte die Countryband aus Dub nad Moravou. Gleichzeitig erinnerten wir uns an die Tatsache, dass wir in diesem Jahr schon das 25. Jubiläum unserer Tätigkeit in Altwasser feiern. Nachdem das Konzert beendet wurde, ging eine  „Lichterprozession“ mit Kerzen von der Kirche zum Königsbrunnen. Wir beurteilten unsere Arbeitsleistungen und sangen unseren und polnischen Pfadfinder-Zapfenstreich. Dann brachten wir die brennenden Kerzen auf die Plätze, wo die Teilnehmer arbeiteten und Altwasser leuchtete in der Frühlingsnacht als ob es ein lebendes und besiedeltes Dorf wäre. Am Sonntagmorgen weckten uns die Regentropfen, wir beendeten noch einige Arbeiten, packten unsere Sachen bei Nässe ein und bereiteten uns für die Abfahrt vor. Das nächste Pfadfinder-Wochenende in Altwasser findet von 27. bis 29. September  2019 statt. Wir helfen noch bei der Vorbereitung der Pilgerfahrt, die von Freitag 26.7 bis Sonntag 28.7.2019 stattfindet und wir kommen in die dortige Kirche auch am 24.Mai im Rahmen der Veranstaltung  „Kirchennacht“.

 

Kategorien: Pfadfinder

85. Bundesversammlung DPSG

Scouting - Di., 06/11/2019 - 19:02

Der Verband bekommt eine neue Ordnung und Nachhaltigkeit steht im Fokus
Kall-Steinfeld, 2. Juni 2019: Das höchste beschlussfassende Gremium der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) passt die Ordnung des Verbandes an und befasst sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Die Verbandsordnung ist die Grundlage des Handelns aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG. In einem mehrjährigen Prozess wurde das Dokument verständlicher in der Sprache und inhaltlich präziser gemacht. Themenfelder wie das Menschenbild, die christliche Lebensorientierung oder die pfadfinderische Methodik wurden weiterentwickelt. Die Ordnung soll Leiterinnen und Leitern Orientierung geben und hilft bei der pädagogischen Arbeit. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wird in Gruppenstunden thematisiert, was das Pfadfinden in unserem Verband ausmacht.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

In einem Studienteil arbeiteten die Delegierten am zweiten Tag der Bundesversammlung in Kleingruppen zum Thema nachhaltige Entwicklung. Die 17 politischen Ziele der Vereinten Nationen streben eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene an. Viele der Themen werden bereits durch die Arbeit der Bundesfacharbeitskreise Internationale Gerechtigkeit, Ökologie und Inklusion in den Verband getragen. Durch die Mitarbeit von Vertretenden aller Diözesen wurde die Verbreitung der „17 Ziele“ noch einmal forciert. Beim Großzeltlager „Pfingsten in Westernohe“ wird es Aktivitäten für alle Teilnehmenden geben.

Nachhaltige Verpflegung

Bei der Bundesversammlung standen über 30 Anträge und Initiativanträge auf der Tagesordnung. Passend zu den Zielen der Vereinten Nationen wurde ein Antrag zur nachhaltigen Verpflegung beschlossen. Der Bundesverband muss in Zukunft bei allen Veranstaltungen darauf achten, dass die Versorgung der Teilnehmenden aus Produkten besteht, die ökologisch, fair gehandelt und vornehmlich vegetarisch sind.

„Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist uns der Umweltschutz und ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sehr wichtig. Entsprechende Gebote finden sich auch in unserem Pfadfindergesetz. Dieser weitreichende Beschluss stellt unsere Planungsteams vor große Herausforderungen. Wir setzen mit unseren Bemühungen aber ein Zeichen für Nachhaltigkeit“, sagte der Bundesvorsitzender Joschka Hench.

Konzept für politische Bildung

Bereits vor zwei Jahren wurde die Arbeitsgruppe politische Bildung durch einen Beschluss der 83. Bundesversammlung eingesetzt. Jetzt wurde ein neu erarbeitetes Konzept „Politische Bildung“ beschlossen. Die Delegierten sehen in der politischen Bildung eine wichtige Aufgabe des Verbandes und dankten den Autorinnen und Autoren des Konzeptes. Die DPSG versteht sich auch als Verband, der zur Bildung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beiträgt. Daraus ergibt sich der Anspruch auch das politische Handeln pädagogisch zu begleiten. Die Bundesvorsitzende nannte in Ihrer Eröffnungsrede auch ein Beispiel für politisches Engagement:

„Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind wir seit jeher in Europa und der ganzen Welt unterwegs. Wir haben keine Angst vor Grenzen, anderen Nationen, Kulturen und Religionen. Wir setzen uns für ein solidarisches und weltoffenes Europa ein.“

Die Arbeitsgruppe wird in Zukunft Materialien erarbeiten, die für die politische Bildung im Verband genutzt werden können.

Neben dem Konzept zur politischen Bildung wurde auch das überarbeitete Konzept des Fachbereiches Inklusion vorgestellt und beschlossen.

Weitere Beschlüsse

Die Jahresaktion 2021 wird sich unter dem vorläufigen Titel „Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind MITTENdrin“ damit beschäftigen, welche Rolle die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG für unsere Gesellschaft spielen.
Nach dem Großzeltlager „Leuchtfeuer“ für Leiterinnen und Leiter im letzten Jahr, wurde jetzt ein Prüfauftrag beschlossen. Es soll geklärt werden, ob Treffen für Leitende regelmäßig stattfinden können. Um die Chancen moderner IT-Systeme im Verband noch besser nutzen zu können, wurde beschlossen ein Konzept für die digitale Infrastruktur der Zukunft auszuarbeiten.

Alle weiteren Beschlüsse sind online abrufbar.

Über die Bundesversammlung

Jedes Jahr findet eine ordentliche Bundesversammlung der DPSG statt. In diesem Jahr reisten ca. 150 Teilnehmende, darunter 76 Delegierte, Gäste und Helferinnen und Helfer nach Kall-Steinfeld. Die Teilnehmenden kamen auf Einladung des gastgebenden Diözesanverbandes Aachen in den kleinen Ort in der Eifel. Tagungsort war das Kloster der Salvatorianer zu Steinfeld. Anna Sauer (Bundesvorsitzende), Joschka Hench (Bundesvorsitzender) und Matthias Feldmann (Bundeskurat) leiteten die Veranstaltung, die von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag andauerte. Zu Gast waren unter anderem der Kontaktbischof für die DPSG, Dr. Michael Gerber, BDKJ Bundesvorsitzender Thomas Andonie und der Vizepräsident von missio Aachen Dr. Gregor von Fürstenberg.

Die DPSG

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dpsg.de.

Kategorien: Pfadfinder

Challenge der amerikanischen Pfadfinder

Scouting - Di., 06/11/2019 - 05:28

Etwas positive PR könnten die amerikanischen Pfadfinder gerade jetzt gut brauchen, zudem steht das 24ste Jamboree (Weltpfadfindertreffen) unmittelbar vor der Tür, in diesem Fall sogar Haustür. Unter Scouts #MakeItHappen rufen die BSA nun also zu einer Challenge auf. Gruppen der BSA sollen ihre Hilfsprojekte posten, ein Crowdfunding Projekt zu einem Hilfsprojekt starten oder ihre Social-Media-Präsenz vorstellen.

Kategorien: Pfadfinder

Weltpfadfindertreffen 2019 in den USA

Scouting - Mo., 06/10/2019 - 05:58

Deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder bereiten sich auf das größte Zeltlager der Welt vor
45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt werden in knapp zwei Monaten zum 24. World Scout Jamboree 2019 Nordamerika zusammenkommen. Auf einem Vorlager an Christi Himmelfahrt lernte sich das deutsche Kontingent von 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Immenhausen kennen und bereitete sich auf internationale Begegnungen in West Virginia / USA vor. Beim größten Zeltlager der Welt stehen das Kennenlernen der Kulturen und das Entdecken der Gemeinsamkeiten über Grenzen hinweg auf dem Programm.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt werden vom 22. Juli bis 2. August 2019 zum 24.  World Scout Jamboree zusammenkommen. Die Gruppe von jungen Teilnehmenden zwischen 14 und 17 Jahren sowie erwachsenen Freiwilligen von allen Kontingenten im Umfang von insgesamt rund 45.000 Menschen werden dabei in West Virginia/USA das größte Zeltlager der Welt errichten, welches von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus den USA, Mexiko und Kanada organisiert wird.

Das deutsche Kontingent in den USA

In Deutschland haben sich der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) unter dem Dach des „Ring deutscher Pfadfinderverbände“ (RdP) zum gemeinsamen Deutschen Kontingent zusammengeschlossen. „Zum zweiten Mal reisen wir als gemeinsame deutsche Delegation auf ein World Scout Jamboree und freuen uns, eines der größten Kontingente zu stellen“, betont Ringkontingentsleiter Tiemo Slodowy. Ein vierzigköpfiges Team von Ehrenamtlichen bereitet die Reise der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern seit zwei Jahren intensiv vor.

Vorbereitung der deutschen Units auf das World Scout Jamboree

An Christi Himmelfahrt trafen sich 1.240 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem ganzen Bundesgebiet zum Vorlager im BdP-Bundeszentrum Immenhausen. Dort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit den anderen Teilnehmenden, beispielsweise beim „Friendship Award“ zu vernetzen und gemeinsam bei Lagerfeuer, Singerunden und Challenges auf das „Abenteuer Jamboree“ vorzubereiten.

Die Pfadfindergruppen organisieren sich beim Weltpfadfindertreffen in 30 Einheiten („Units“) zu je 40 Personen. Eine einzelne Unit besteht aus 36 Jugendlichen und vier erwachsenen Leiterinnen und Leitern. Jede Unit plant ihr Jamboree-Programm eigenständig, dazu gehören auch Vor- und Nachtouren durch Kanada und die USA. Eine Besonderheit stellt die deutsch-französische Unit dar, in der die Vorbereitungen zweisprachig verlaufen und sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stattfinden.

Zur Vorbereitung auf die internationalen Begegnungen beim World Scout Jamboree in den USA bereiteten sich die deutschen Teilnehmenden im Immenhausen beim „Cultural Day“ ein typisches Gericht ihrer Region zu. Neben den deutschen Klassikern wie Käsespätzle, Knödel und Reiberdatschi wurden in der deutsch-französischen Unit Crépes zubereitet. Mit regional typischen Trachten, Tänzen und Gesängen wurde bereits beim Vorlager die Vielfalt von Pfadfinden in Deutschland deutlich.

Die Vorfreunde auf die Teilnahme am größten Pfadfindertreffen der Welt ist auch bei Annabelle Daum (17) aus Hannover zu spüren: „Ich hoffe viele offene Menschen kennenzulernen, mit denen ich mich austauschen kann!“. Julia Barbeither (14) aus Hamburg ergänzt: „Das Jamboree ist eine einmalige Chance, neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen sowie Abenteuer zu erleben“.

Weitere Informationen zum Deutschen Kontingent beim Weltpfadfindertreffen in den USA und live-Berichte während der Veranstaltung finden Sie auf der Website www.worldscoutjamboree.de sowie bei Facebook, Twitter, Instagram und YouTube unter dem Hashtag #wsjrdp.

Das Motto „Unlock a new world” des World Scout Jamboree

Das 24. Weltpfadfindertreffen steht unter dem Motto „Unlock a new world“. Dieses verdeutlicht die Kernziele des 1920 ins Leben gerufenen World Scout Jamborees: Abenteuer zu erleben, neue Kulturen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Vom 22. Juli bis 02. August werden im Summit Bechtel Reserve in West Virginia / USA dazu 45.000 scouts und guides aus mehr als 200 Ländern und Gebieten teilnehmen. Veranstalter sind die World Organization of the Scout Movement (WOSM), dem auch der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) angehört, sowie die nationalen Pfadfinderverbände in Mexiko, Kanada und den USA. Mehr Informationen auf www.scout.org / www.2019wsj.org.

Bildnachweis Christian Schnaubelt

Kategorien: Pfadfinder

Neuer Sprecher VDAPG Region Ost

Scouting - Mo., 06/10/2019 - 05:35

Zur Neuwahl ihres Regionssprechers kamen die Gilden Drei Gleichen aus Nesse-Apfelstädt und Bonifatius aus dem südwestlichen Teil des Landkreises Gotha rund um Friedrichroda und Georgenthal am Montag, dem 3. Juni 2019 im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum Drei Gleichen zusammen. Die Gilde Urgoten und Altburgunder aus Berlin des Pfadfinder*innenverbandes für Erwachsene war an diesem Abend entschuldigt.

Der bisher kommissarisch eingesetzte Regionssprecher für den Osten der Bundesrepublik, Manfred Bosse aus Dörverden empfahl diese Wahl, nachdem sich mit der Gilde Bonifatius die dritte Gruppe des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden e.V. in dieser Region gegründet hatte. Zur Wahl erklärte sich Andreas Roth von der Gilde Drei Gleichen bereit, der mit 100 Prozent von den anwesenden Mitgliedern das Vertrauen erhielt.

Mit der Ausrichtung der bundesweiten Generalversammlung im Zinzendorfhaus Neudietendorf oder der Verleihung der St. Georgs-Plakette an Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow im Pfadfinderzentrum Neudietendorf hat der Pfadfinderverband der Junggebliebenen in den zurückliegenden Jahren immer wieder gezeigt, wie wichtig ihm der Aufbau der Arbeit in den neuen Ländern ist. Mitverantwortlich hierfür war auch Manfred Bosse als bisheriger Sprecher der Region und heutiger Generalsekretär der Subregion Zentraleuropa des International Scout and Guide Fellowship (ISGF), dem Weltverband der Pfadfindergilden, wofür ihm in der Versammlung auch Dank ausgesprochen wurde.

Nationale und Internationale Veranstaltungen, wie eine geplante Gilden- und Stammesfahrt nach Bad Muskau oder die diesjährige Verteilung des Friedenslichtes aus Bethlehem sind es auch, die Andreas Roth am Herzen liegen und die er zusammen mit den Mitgliedsgilden für die Zukunft geplant hat. Roth dankte auch Eberhard Knop und Rainer Baranowski für die kulinarische Untermalung des Abends mit frisch Gegrilltem sowie allen Helfer*innen, die zum Gelingen des Treffens beigetragen haben.

 

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Evangelische Pfadfinderschaft Europas

Scouting - So., 06/09/2019 - 05:25

Die Evangelische Pfadfinderschaft Europas (EPE) entstand 1977 in Folge der Fusion von CPD, EMP und BCP zum Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Diesen Schritt hatten nämlich nicht alle Mitgliedsgruppen des Bundes CPD mitvollziehen wollen. Die EPE ist ein christlichr Pfadfinderbund, seine Gruppen sind in die Gemeindearbeit eingebunden. Sie bezieht sich deutlich auf das ursprüngliche Pfadfindertum nach Baden-Powell. Der Bund umfasst Mädchen und Jungen in vorrangig getrennten Stämmen und ist insbesondere in Mittelhessen und dem Taunus angesiedelt. Die EPE ist Mitglieder der Fédération du Scoutisme Européen (FSE). Er dürfte über etwa 400 Mitglieder verfügen. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Das kleine Späherbuch

Scouting - Sa., 06/08/2019 - 05:35

Sport und Spiel – MB 47. Das zweite Buch zur deutschen Pfadfinderbewegung. Die Unterschiede sind jedoch interessant. Die zahlreichen Bilder stammen meist aus der englischen Pfadfinderbewegung.

Autor: Karl Hellwig
ISBN 978-3-88778-184-2
112 Seiten
Format: 11,5 x 18,6 cm
Sprache: deutsch
Faksimile-Ausgabe, Leineneinband

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Kategorien: Pfadfinder

DPB Landesheim-Franken

Scouting - Fr., 06/07/2019 - 05:40

Das DPB Landesheim-Franken in Pegnitz-Körbeldorf ist ein reines Selbstversorgerhaus mit ca. 50 Betten und Zeltplätzen für bis zu 350 Personen für Jugendbewegte, Pfadfinder, Naturverbundene und Schulklassen. Es hat bis zu 52 Betten. Diese sind in 3 Räume aufgeteilt, ein Zimmer mit Bettenburg (bis zu 40 Kinder können dort schlafen, je nach Größe und Alter), ein Zimmer mit 5 Etagenbetten und ein Leiterzimmer mit 2 Einzelbetten.
 Der Speisesaal ist ca. 80 qm – 100 qm groß, im Anschluss daran befindet sich der Rittersaal. Der Zeltplatz ist für 350 Personen,  der Platz hat fließend Wasser, Strom, Sanitäranlagen, Kochstelle, Dusche und einen Aufenthaltsraum. Der Zeltplatz kann unabhängig vom DPB Landesheim-Franken gemietet werden.

Mehr Infos findet ihr auf der Internetseite des DPB Landesheim Franken

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Kategorien: Pfadfinder

Trampen

Scouting - Fr., 06/07/2019 - 05:25

Schlägt man zufällig ausgewählten Eltern von minderjährigen Kindern vor, ihre Kinder trampen zu lassen, wird die wahrscheinlichste Reaktion ein Aufschrei sein. Lautet doch die eiserne Grundregel aller Kindeserziehung, dem Kinde zu vermitteln, niemals bei Fremden im Auto mitzufahren. Andererseits: Trampen ist gut für die Umwelt, es ist günstig für den Geldbeutel und es ist kommunikativ. In Begleitung des Gruppenführers sinken die vermeintlichen „Risiken“ des Trampens fast bis auf das Risiko, das jeder Autofahrt innewohnt. Zudem kommt man bei Wanderungen oft nicht so weit, wie vorher gedacht und einige machen sich dann per Anhalter auf den Weg in das nächste Dorf, um Wasser zu holen oder einzukaufen. Inwiefern ist das „spontan“ möglich, ohne zuvor das Einverständnis der Eltern einzuholen? Ist Trampen überhaupt erlaubt?

Grundsätzlich ist das Trampen in Deutschland nicht verboten und deshalb erlaubt. Der Tramper gilt gemäß Straßenverkehrsordnung als Fußgänger und muss sich an die entsprechenden Regeln halten. So ist z.B. das Betreten von Autostraßen oder Autobahnen, auch auf dem Randstreifen, untersagt (dort ist Trampen also nur auf den Parkplätzen der Rastplätze oder auf den Zubringern vor den Autobahnschildern möglich). Minderjährige unterliegen jedoch der Weisungsbefugnis ihrer Erziehungsberechtigten, d.h. ihrer Eltern. Ohne die Erlaubnis der Eltern, die man auch nicht einfach „voraussetzen“ kann, ist es ihnen nicht genehmigt, zu trampen. Auch dann nicht, wenn sie von einem Volljährigen begleitet werden. Hat man also vor, mit Minderjährigen zu trampen, so benötigen diese unbedingt die schriftliche Erlaubnis ihrer Eltern. Außerdem sollten die Eltern für eventuelle Rückfragen kontrollierender Polizei telefonisch erreichbar sein. Ärger macht bisweilen die Polizei in Bayern, die trotz schriftlich vorliegender Einverständniserklärung der Eltern und persönlich begleitendem volljährigem Gruppenführer das Trampen aus „Risikogründen“ untersagt. Ohne das Einverständnis der Eltern kann man nur im absoluten Notfall (Transport ins Krankenhaus) trampen. Was den Versicherungsschutz im Falle eines Unfalles anbelangt, so ist es wichtig zu wissen, dass das Mitnehmen eines Trampers eine Gefälligkeitsfahrt darstellt. Dies bedeutet, dass der Tramper zumindest bei leichter Fahrlässigkeit den unfallverursachenden Fahrer, bei dem er mit im Auto saß, kaum auf Schadensersatz in Anspruch nehmen kann. Das gilt aber ebenso für die Mitfahrt bei Freunden. Diese „Versicherungslücke“ deckt nur eine entsprechende private Unfallversicherung des Trampers ab. Andere Länder, andere Sitten: Informiert euch vor eurer Auslandsreise nach gesetzlichen Regelungen in eurem Zielland!

Siehe auch: www.anhalterfreunde.de

Quelle: scouting 02-11

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Kategorien: Pfadfinder

„Pädo-Netzwerk Balduinstein“: Weiteres Urteil gesprochen

Scouting - Fr., 06/07/2019 - 05:25

Heute vor 5 Jahren:
Am 5. Juni wurde ein weiteres Urteil wegen sexueller Übergriffe auf Minderjährige, die sich zu einem großen Teil auf der Jugendburg Balduinstein ereigneten, gesprochen. Der 54-jährige Angeklagte, bekannt unter dem Fahrtennamen eines ebenfalls einschlägig bekannten römischen Kaisers, war langjähriges und engagiertes Mitglied des Bildungswerkes, dem die Burg gehört und Gründungsmitglied des Autonomen Wandervogels, der sich sehr regelmäßig auf der Burg aufhielt. Er war zunächst wegen 27 Übergriffen, davon 24 Fällen des Kindesmissbrauchs, angeklagt. Da sich aber nicht sicher beweisen ließ, dass das/die Opfer zum Tatzeitpunkt noch unter 13 Jahren alt war, konnte der Tatbestand des Missbrauchs aufgrund Verjährung nicht dingfest gemacht werden. Letztlich wurde er wegen dreier nachgewiesener Übergriffe verurteilt. Er erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Als Bewährungsauflage hat er drei Beratungsgespräche bei der psychiatrischen Ambulanz in Trier wahrzunehmen, um seine weitere Therapiebedürftigkeit abzuklären, zudem zahlt er jeweils eine niedrige vierstellige Summe an Schmerzensgeld an die beiden Opfer.

Wieder deuteten die Schilderungen und Aussagen der Beteiligten darauf hin, dass auf der Jugendburg Balduinstein über Jahre hinweg eine Art von pädophilem Netzwerk existiert hatte, in dessen Rahmen die Täter frei agieren konnten und Zugriff auf die Jungen erhielten.

Bereits im vergangenen Jahr verurteilt wurde ein 37-jähriger Ordensführer (und ebenfalls Gründungsmitglied) des Autonomen Wandervogels. Dieser wurde wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu 2 Jahren und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Die Zeugenaussagen im damaligen Prozess hatten die Ermittlungen gegen weitere Mittäter des Netzwerkes Balduinstein ins Rollen gebracht. Gegen vier weitere Personen, teilweise Wandervögel, teilweise Mitglieder im Bildungswerk Balduinstein, wird derzeit noch ermittelt. Der jetzt Verurteilte war zudem tätig im Filmteam des ursprünglich geplanten Filmes zur heutigen Jugendbewegung „Fürsten in Lumpen und Loden“. Das Projekt wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unmittelbar abgebrochen.

Quelle: Rhein-Zeitung 06.06.2014

 

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Gerhard Neudorf

Scouting - Do., 06/06/2019 - 05:23

Heute vor fünf Jahren, am 06. Juni 2014, ist Gerhard Neudorf friedlich im Kreise seiner Familie entschlafen. Er wurde 75 Jahre alt. Seine bündische Heimat hatte Gerhard im Wandervogel Deutscher Bund (WVDB), dessen Gruppe in Langen er vor über vierzig Jahren gegründet hatte. Daneben war er Mitbegründer der „Kulturinitiative lebendig leben“, welche 1988 während des damals 75-jährigen Meissnerlagers entstand. Aus dem Geiste der idealistischen deutschen Jugendbewegung und ihrem eigenen lebendigen Leben und Denken heraus wollte (und will) die Kulurinitiative an heutigen Aufgaben arbeiten.

Dieses Anliegen war nicht nur eng mit der Person von Gerhard verknüpft – er verkörperte sie auch in seinem eigenen Leben. Mit musischen, pädagogischen und wirtschaftspolitischen Seminaren, Tanzwochen, durch ihre Zeitschrift ‚Idee und Bewegung‘ und besonders mit ihren Festen u.a. auf Burg Ludwigstein hat die Kulturinitiative einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Ohne Gerhard, sein unermüdliches Engagement, seine Begeisterungsfähigkeit und Lebensfreude, seinen Idealismus und Schwung, sein Menschenbild und seine Bildungsauffassung und sein vielfältiges und offenes Wesen wäre all dies kaum möglich gewesen. Gerhard war auch langjähriger Herausgeber der Zeitschrift der Kulturinititiative ‚Idee und Bewegung‘.

Bildnachweis: www.vdh-ki.de

 

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Kategorien: Pfadfinder

Bundesvorstand unterzeichnet offenen Brief und fordert ein Moratorium im Braunkohlerevier

Neues von der DPSG - Mi., 06/05/2019 - 09:25

Stellvertretend für die den DPSG Bundesverband hat der Bundesvorsitzende Joschka Hench zuletzt einen Brief an den NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit unterzeichnet.

Die Landesregierung NRWs solle ein Moratorium erlassen, „das die weitere Zerstörung der von Tagebauen bedrohten Dörfer und des Hambacher Waldes verhindert, bis die politischen Entscheidungen zum Kohleausstieg getroffen und umgesetzt sind.” Die Unterzeichner fordern, dass die Dörfer und der Wald dauerhaft erhalten bleiben. Dafür solle die Landesregierung grundsätzlich eine Bestandsgarantie aussprechen.

Den offenen Brief im Wortlaut findet ihr hier .

Weitere Informationen zur Klima-Allianz Deutschland findet ihr hier.

Diese Organisationen haben den offenen Brief mit unterzeichnet.
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