Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinder Nieder-Roden

Scouting - Mo., 06/22/2020 - 07:52

Die Pfadfinder Nieder-Roden wurden 1952 gegründet und bestanden bis 1992 als Stamm innerhalb der DPSG. Anschließend entschied man sich für die Selbständigkeit. Im Stamm sind neben Wölflingen, Jungpfadfindern&Pfadfindern als Altersstufen die „Old Scouts“ und „Biber“ vertreten. Bereits seit 1979 stehen die Pfadfinder Nieder-Roden im Dienst des Nikolaus und ihm bei seinen regionalen Einsätzen zu Seite. Zudem verfügt der Stamm über ein attraktives Pfadfinderheim mit umgebender Zeltplatzwiese in Rodgau. Hier geht es zur Homepage der Gruppe.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Baden-Powell in Schutzhaft

Scouting - Mo., 06/22/2020 - 07:52

Der Tod von George Floyd hat weltweite Demonstationen gegen Rassismus ausgelöst. In den Fokus gerieten inzwischen auch Denkmäler, die „Sklaverei und Rassismus“ feiern, indem sie Personen gewidmet sind, welche sich in Zeiten, in denen die Sklaverei noch üblich war oder auch zu Kolonialzeiten, Verdienste erworben hatten. Teilweise wurden diese sicherheitshalber abmontiert, um ihre Zerstörung durch aufgebrachte Demonstrationsteilnehmer zu verhindern. Mittendrin im Geschehen: Die Statue von Lord Robert Baden-Powell am Poole Quay, dem Gründer der weltweiten Pfadfinderbewegung.

Lord Robert Baden-Powell (BP) war britischer Kavallerie-Offizier und als solches für die Kolonialmacht Großbritannien auch in Indien und Afrika im Gefechtseinsatz. Dabei erwarb er sich unbestritten auch militärische Verdienste, wurde zum jüngsten Generalmajor des Landes ernannt. Zwar ist dokumentiert, dass er diplomatische Lösungen oder minimalinvasive gegenüber militärischen Lösungen mit viel Blutvergießen vorzog. Es ändert jedoch nichts daran, dass er im Einsatz auch gegen einheimische Bevölkerung, deren Bestreben es war, die Briten als Kolonialmacht zu vertreiben, vorging. Wie hätte es zu seiner Zeit denn auch anders sein sollen.

Das Denkmal, welches für Baden-Powell erst vor 12 Jahren am „Poole Quay“ in Bornemouth errichtet wurde, zeigt ihn jedoch nicht in Soldatenuniform, sondern in Pfadfinderkluft. Er sitzt auf einer Bank, blickt zum Hafen hinüber, wo die Fähren nach Brownsea Island ablegen. Auf Brownsea Island fand 1907 unter BPs Führung ein erstes Zeltlager statt, welches unbestritten als der Startschuss der internationalen Pfadfinderbewegung gilt. Dieses Denkmal von Baden-Powell nun sollte, um es vor Beschädigung zu schützen (und vermutlich auch, um sich einen aufwändige 24h-Schutz zu sparen) auf Beschluss des Poolice Council abmontiert und von der Polizei eingelagert werden- und zwar, um das Risiko zu reduzieren, dass ihm das gleiche Schicksal widerfährt, wie kurz zuvor der Statue des Sklavenhändlers Edward Colston, die in Bristol von Demonstranten um- und ins Hafenbecken geworfen worden war. Nun war dieser Edward Colston an der Versklavung von über 80.000 Menschen beteiligt. Sein Denkmal hatte er aber gleichfalls nicht dafür erhalten, sondern weil er in seiner Heimatstadt Bristol mit beachtlichen Geldsummen als Förderer von Schulen, Kirchen, Kranken- und Armenhäusern in Erscheinung getreten war und deshalb (unter Aussparung der Betrachtung seines Sklavenhandels) als selbstloser Menschenfreund galt. So richtig vergleichbar scheinen die Fälle nicht zu liegen – jedenfalls für die meisten Pfadfinder nicht.

Und so regten sich denn auch die englischen Pfadfinder auf, dass sie von den Abmontierungsplänen „ihres“ Baden-Powells erst nach Beschluss erfuhren. Sie eilten zusammen (reisten teilweise über 100 Meilen weit an!), um die Demontage zu verhindern. Die Polizei wies darauf hin, dass diese Statue konkret unter jenen sei, die auf einer schwarzen Liste von Protestierern stünden. Gleichzeitig nahmen die angereisten Pfadfinder auch eine Art Schutzwacht für BP auf – gegen das Abmontieren „global“ – egal durch wen. Der 79-jährige Pfadfinder Len Bannister erklärte (während er seine Gehilfen in die Luft reckte): „Wenn sie das Denkmal umwerfen wollen, müssen sie zuerst mich niederschlagen“ und erklärte die Protestierer für „verrückt“. Von denen ließ sich aber offenbar keiner sehen, stattdessen gerieten dann angereiste Pfadfinder, Polizei und Stadtrat miteinander in erhebliche Diskussionen. Wenn Baden-Powell abmontiert werden müsste, wo sei denn da dann bitte die Grenze? Die jungen, aktiven Pfadfinder des Ortes hielten sich hingegen zurück, erklärten ihr Verständnis für die Entscheidung und drückten ihre Hoffnung aus, dass die Demontage nur vorrübergehend notwendig sei. Angereiste Pfadfinder schlugen zur Bewachung ihres Gründers Zelte neben dem Denkmal auf. Man entschied sich am Folgetag schließlich dafür, Baden-Powell mit einem Holzkasten sowie einem Bauzaun gegen Beschädigung zu schützen und setzten diese Pläne – unbehindert von 79-jährigen Altpfadfindern (die anwesenden Pfadfinder salutierten vor Baden-Powell während der Maßnahme – auch war dieser inzwischen mit vielerlei Fahnen verschiedener Läder und einem Palästinensertuch geschmückt) auch um. 

Bildnachweis: Mark Whittaker, flickr

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Kategorien: Pfadfinder

Kommentar „Boy Scouts wollen für alle da sein“

Scouting - Mo., 06/22/2020 - 06:36

In der FAZ erschien am 19.06. ein Artikel, welcher darüber informierte, dass Angehörige der Amerikanischen Boyscouts (BSA), welche ihren höchsten Ausbildungsrang „Eagle Scout“ erreichen wollen, künftig das zusätzliche Leistungsabzeichen „Diversity & Inclusion“ erzielen müssen. „Um das Abzeichen zu erhalten, wird von den Mitgliedern der größten Kinder- und Jugendorganisation der Vereinigten Staaten verlangt, sich über gesellschaftliche Gruppen zu informieren und Kontakte zu Menschen unterschiedlicher Herkunft aufzunehmen. „Das Ganze ist kein politisches Thema. Es geht um Menschenrechte“, ließ die 110 Jahre alte Organisati­on in einem offenen Brief an die etwa zwei Millionen Mitglieder wissen.“(Quelle: FAZ 19.06.2020) Kommentar von pth: Die ganze Aufregung um „Rasse oder Farbige oder andere Nationalitäten“ ist eigentlich für die Katz, wenn sich jeder Pfadfinder weltweit an seine mehr oder weniger gleichlautenden und selbstverständlich freiwilligen „Pfadfindergesetze“ hält. Diese besagen nämlich eindeutig „ein Pfadfinder ist Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder“. Das ist einfach und kann vom jedem verstanden werden. Das zweite ungeschriebene Gesetz ist die Aussage, dass jeder Pfadfinder werden kann, unabhängig von Rasse, Religion oder Hautfarbe (Baden-Powell hat eindeutig keinerlei Restriktionen/ oder sonstige Gründe vorgegeben. Beide Aussagen ergänzen sich und machen den Kern der Genialität der Pfadfinderidee aus. Pfadfinder wollen also nicht nur für alle da sein, sondern sie sollen es sogar!) Leider halten sich viele Verbandsorganisationen nicht daran, weil sie gleichzeitig ihre Organisation mit mehr oder weniger weltanschaulichen oder religiösen Bedingungen verknüpfen und glauben auch noch politische Aussagen damit als Bedingung verbinden zu müssen. Sie suchen sich also nur Gesinnungsgenossen, nicht Pfadfinder. Wir werden dies in Zukunft häufiger thematisieren.
Kategorien: Pfadfinder

Neuerscheinungen im Spurbuchverlag

Scouting - Do., 06/18/2020 - 05:34

Liebe Freunde,
hier als pdf die Gesamtdarstellung der Neuerscheinungen und Neuauflagen im Bereich Pfadfinder- und Jugendbewegung!
Gern informieren wir Euch über die Neuerscheinungen im Spurbuchverlag aus dem Bereich Pfadfinder und Jugendbewegung.
Der Spurbuchverlag ist mit seinem Angebot in diesem Bereich einzigartig in Europa und mit weit über 100 lieferbaren Titeln zudem der einzig relevant verbliebene Verlag.  Wir sehen uns als legitime Nachfolge der ehemals sehr bekannten Verlage, wie Voggenreiter Verlag, Horst Fritsch oder Günther Wolff.
Auch wenn es nicht zeitgemäß sein sollte, so publizieren wir doch seit Jahren immer wieder neue Titel zum Thema Pfadfinder- und Jugendbewegung.
Die derzeitigen Umstände machen es den Verlagen nicht leicht. Das Thema Pfadfinder- und Jugendbewegung schon gar nicht.
Möchtet Ihr regelmäßig über unser Verlagsangebot informiert werden? Hier geht es zur Newsletter-Anmeldung des Spurbuchverlages.

  • Bereits lieferbar:

Schriftenreihe des Mindener Kreises, Band 21:
Lebenswege ‒ eine Dokumentation
ISBN 978-3-88778-587-1
104 Seiten, Format: 14,8 x 21 cm
Auflage / Softcover
11,90 €
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„Hatte meine Zeit in einer jungenschaftlichen Horte eigentlich einen Einfluss auf mein Leben und auf das, was ich dachte, machte, wollte?“ Diese Frage stellt man sich, wenn man bei zunehmendem Alter den Blick zurück richtet, sich mit dem eigenen, gelebten Leben beschäftigt, zu bilanzieren versucht, was war gut, was nicht, was würde ich wieder so machen, wodurch wurde mein Leben bestimmt? So kam es dazu, dass das Thema „Lebenswege – geprägt durch die Jungenschaft?“ für die Jahrestagung 2019 des Mindener Kreises gewählt wurde. Sechs Mitglieder des Mindener Kreises hatten angeboten, aus ihrem Leben zu berichten, und im Nachhinein kann man sagen, dass eine interessante Vielfalt dabei herauskam. Das Ergebnis wird hier in Schriftform vorgelegt.

Es sind Angehörige einer bestimmten Alterskohorte, die hier aus ihrem Leben berichten. Sie wurden zwischen 1935 und 1945 geboren, der Schwerpunkt liegt bei den 1940er Jahrgängen. Sie alle wurden in besonderem Maße durch die Ereignisse in der Mitte des 20. Jahrhunderts geprägt: als Kleinkinder durch den Krieg, als Heranwachsende in der Not der Nachkriegszeit und in ihrer Zeit als Jugendliche und junge Erwachsene durch den staatlichen Neubeginn und das, was Historiker später das „Wirtschaftswunder“ genannt haben. Sie waren in den 1960er Jahren im Zenit ihrer bündischen Aktivitäten, aber bereits auch integriert in die Diskussionen über Zukunftsfragen wie „Was soll aus Deutschland werden und wie soll es in Zukunft aussehen?“. Das schlug sich nieder in den Berufen, die sie wählten. Allen war es wesentlich, darauf hinzuweisen, dass die Zeit in der Jungenschaft eine wichtige Phase in ihrem Leben gewesen ist.

 

König, Helmut: Blätterfall ‒ Gedichte und Gedanken.
ISBN 978-3-88778-577-2
120 Seiten, Format: 14,8 x 21 cm
Auflage / Hardcover
Erscheinungstermin: Juni 2020
16,80 €
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helm: Der bekannte Musikherausgeber, Liedermacher, Förderer und Kritiker bündisch-musikalischen Schaffens, wurde am 15. April 1930 in Bremen geboren. Helm kam über die Deutsche Jungenschaft zur bündischen Jugend. Ursprünglich studierte er Germanistik und Geschichte, später kamen noch Pädagogik, Chorleitung und Philosophie hinzu. Er arbeite als Verlagsassistent bei Voggenreiter („Turm“), als Gymnasiallehrer und als Lektor in Kalkutta. 1968 übernahm er ein kleines bündisches Schallplattenlabel und gründete mit Freunden aus der Jungenschaft die Schallplattenfirma Thorofon. Wann immer bündischer Gesang oder das Beherrrschen von Instrumenten im Niveau abzugleiten drohte, wurde ein deutliches Wort von Helm hörbar – ab 1985 war er als Jurymitglied regelmäßig bei verschiedensten pfadfinderisch-bündischen Singewettstreiten anzutreffen.

helm als Autor: helm schrieb und vertonte selbst auch zahlreiche Lieder, die in seinem Buch „helms Lieder“ nach vielen Jahren endlich im Spurbuchverlag veröffentlicht wurden und sein kreatives Schaffen dokumentieren. In seinem Werk „tejo – Unser Schiff“ betätigte sich helm als genauer Analytiker und Kommentator bündisches Lebens. Die kleine Zeitschrift von tejo wird Außenstehenden nur durch diese Kommentare wieder verständlich.

Blätterfall – Gedichte und Gedanken: helm schrieb auch Gedichte. Das nun vorliegende Buch „Blätterfall – Gedichte und Gedanken“ fasst diese Seite seines künstlerischen Werkes zusammen und fügt seiner Persönlichkeit einen ganz neuen Aspekt hinzu. „Wie die Strahlen der Sonne dem Leben dienen, so sollen auch Gedichte dem Leben dienen und die Schwere, die auf uns fällt, ertragen lassen …“ Auf 120 Seiten sind die Gedichte in Handschrift zusammengefasst und werden erstmals in dieser Form komplett veröffentlicht.

 

  • Vorbestellbar:

Scouting Jahrbuch 2019
ISBN 978-3-88778-599-4
224 Seiten, Format: 22 x 24,5 cm
Erscheinungstermin 25. Juni 2020
Auflage, Hardcover
24,80 €
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Mit dem Scouting-Jahrbuch der Pfadfinder- und Jugendbewegung, das nun bereits in der 7. Ausgabe vorliegt, versuchen wir, die interessantesten und außergewöhnlich­sten Ereignisse des Jahres 2019 – so gut es eben geht – festzuhalten. Dabei kann das Buch nur einen kleinen Ausschnitt aus dem abgelaufenen Jahr präsentieren, ist aber der gesamten Jugend- und Pfadfinderbewegung gewidmet.  Das Jahrbuch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, eher ist es ein Appell an das Verständnis für die Vielfalt der Jugendbewegung. Denn im Kern geht es nicht nur um Einheit in Vielfalt, sondern um Engagement für die gemeinsame Sache.

Ein wichtiger Bestandteil der Jahrbücher sind immer die vielen außergewöhnlichen Fahrtenberichte, die uns von den unterschiedlichsten Gruppen erreichen. Ob Großfahrt in Irland, ob Fahrten nach Sibirien, Italien, Israel, oder USA. Egal ob jünger oder älter, es geht um den Stil und den Inhalt, um authentische Erlebnisse. Es gibt unterschiedlichste Fahrtenstile, unterschiedlichste Kluften und Fahrtentrachten, bunt gemischt, und doch eint alle eine Idee: Die Jugend- und Pfadfinderbewegung ist etwas spontan Gewachsenes, keine von oben verordnete Organisation, sie ist aus den natürlichen Bedürfnissen junger Menschen entsprungen. Deshalb ist die Vielfalt so bunt und doch steht darüber eine verbindende Idee, die uns vereint. Jeder einzelne dieser Artikel verspricht ein spannendes und mitreißendes Lesevergnügen. Dass echte Jugendabenteuer in unserer technisierten und digitalisierten Welt noch möglich sind – davon will dieses Jahrbuch auch erzählen.

Bünde und Verbände und das große Ganze: Vielfalt auch bei der Berichterstattung aus den Bünden und Verbänden. Mit Bericht vom World-Jamboree.

 

Holland, Hedo: hedos Lieder
ISBN  978-3-88778-595-6
232 Seiten
Format: 18 x 25 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage 2020, Softcover
22,80 €
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Bei hedo zu Hause wurde viel gesungen. Für ihn als Einzelkind bekam das Singen und später das Klampfenspiel einen hohen Stellenwert. Hedo war genau zehn Jahre alt, als sein erstes Lied entstand. Viele weitere sollten folgen.

Mit „hedos Liedern“ können wir einer Fährte folgen, die uns zum Erleben eines jugendbewegten Menschen führt. Die für diese Sammlung ausgewählten Lieder lassen uns daran teilhaben, wie diese Erfahrungen hedos Leben geprägt haben: Natur und Fahrt, Musik und Tanz, Freundschaft und Gesprächskultur wurden Qualitäten, an denen sich hedo in der Gestaltung seines Lebens orientierte.

Wir können Anteil an Erlebnissen und Eindrücken aus acht Lebensjahrzehnten nehmen. Wir sehen und hören von der Freude und der Erfüllung, die Gemeinschaft und Freundschaft und die wache Wahrnehmung der Natur bereiten können. Wir erfahren über die Wehen und Freuden von Jugend und Adoleszenz und die Auseinandersetzung des modernen Menschen mit einer sich rasch verändernden Welt.

Diese Lieder eignen sich dazu, Hymne einer Bewegung zu werden, so klein diese auch sein mag. Momente der Stille, der Reflexion und inneren Einkehr bis zur Einsamkeit finden ebenso ihren Ausdruck. Mit diesem weiten Themenbogen geht diese Liedersammlung über den Rahmen zahlreicher Kohten-, Feuer- und Tippellieder hinaus.

hedos Lieder bereichern das bei Wandervögeln, Jungenschaftlern und Pfadfindern verbreitete Liedgut, denn mit singbaren Melodien und verständlichen Texten ist dieses Liederbuch in allererster Linie eine Einladung, singend Gemeinschaft zu erleben.

  • Neuauflagen:

Helwig, Werner: Die Blaue Blume des Wandervogels
ISBN 978-3-88778-208-9
352 Seiten,
Format: 18 x 25,5, Hardcover
verbesserte Auflage
26,00 €
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Das Buch, 1960 erstmals erschienen, kann heute als klassisches Werk zur Geschichte der Jugendbewegung gelten. Vom Aufbruch der ersten Wandervögel um die Jahrhundertwende, über die frühen Verästelungen und Spaltungen, weiter zur bunten Vielfalt vor und nach dem 1. Weltkrieg und zur Ausbreitung des Pfadfindertums, und schließlich von der bündischen Phase der späten Weimarer Zeit bis zu Verbot und Verfolgung durch den Nationalsozialismus bietet das Buch eine Fülle von Daten und Fakten. Historisch relevant – ein Klassiker der Jugendbewegung.

 

 

Westenburger, Herbert: Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel
ISBN 978-3-88778-327-3
304 Seiten, Format: 18 x 25
Auflage / Hardcover – neu erschienen zur Leipziger Buchmesse 2020
29,80 €
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In drei Abschnitten werden auf rund 300 Seiten nach einem kurzen Abriss Familiengeschichte sechzehn Jahre (1932-48) Jungen- und Jugendzeit eindringlich und spannend erzählt. Berry war in keinem Orden des Nerother Wandervogels, sondern in einem „bundesunmittelbaren“ Fähnlein und dem Bundesführer Robert Oelbermann direkt unterstellt. Da dieser für diese Kleinstgruppe kaum Zeit hatte, führten sie ein relativ freies Bundesleben. Zwölf Mann, ein wahrhaft wilder Haufen!

Von 1932 an bis zur Auflösung blieben sie zusammen. Langsam schmolz die Gruppe auf 4-6 handfeste Kerle. Einige Zeit später fanden sie Unterschlupf in einer illegalen „autonomen Jungenschafts“-Horte, ein Konglomerat aus verschiedenen Bünden. 1938 wurden sie entdeckt und landeten in Gestapohaft. Ein tragisches deutsches Schicksal: Während Berry bereits im Kriegsgefangenenlager inhaftiert ist, ohne Verbindung zur Außenwelt, wird seine Mutter – im Jargon des NS-Zeit eine Halbjüdin – in Auschwitz ermordet. Authentisch und eindrucksvoll!

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Pfadfinder zu Gott

Scouting - Mi., 06/17/2020 - 16:46

Große europäische Pfadfinder und ihre Ideale. In diesem Buch sind die Lebensbilder großartiger Pfadfinder aus Deutschland, Polen und Frankreich zusammengefasst. Alle Lebensläufe von Ludwig Lang, Jean Müller, Stephan Frelichowski, der Würzburger Pfadfindergruppe und anderer sind dokumentiert und belegen über Nationen hinweg den Weg gläubiger, vom Pfadfindertum geprägter, junger Menschen.

Autor: Helmut Holzapfel
ISBN 978-3-88778-153-8
160 Seiten
Format: 14,5 x 21 cm
Paperback
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Kategorien: Pfadfinder

Sauna des Weinbacher Wandervogels abgebrannt

Scouting - Mi., 06/17/2020 - 16:41

Am Sonntag fing die Wandverkleidung der mit Holzkohle betriebenen Sauna im Bundesheim des Weinbacher Wandervogel in Kleinweinbach Feuer. Um 13:17 Uhr wurde die Feuerwehr verständigt. Das daneben befindliche Hauptgebäude war nicht betroffen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen allerdings auf bis zu 10.000€.

Hier die Meldung von mittelhessen.de

Hier (für Facebooknutzer) die Meldung der Feuerwehr:

Kategorien: Pfadfinder

Die 86. Bundesversammlung in der Zusammenfassung

Neues von der DPSG - Mi., 06/17/2020 - 15:49

„Eigentlich waren es nur fünf Klicks, aber damit haben wir die Struktur und Statuten unseres Verbands grundlegend geändert!“, merkte Joschka Hench, der Bundesvorsitzende der DPSG an. Er erinnerte die etwa 80 Mitglieder der 86. Bundesversammlung daran, als sie für die Anträge auf Satzungsänderung gestimmt haben. Denn so ist die bisherige Satzung von einer auf vier aufgeteilt worden. „Das ist wichtig um allen Stämmen, Bezirken und Diözesen und der Bundesebene noch mehr Klarheit in Satzungsfragen zu verschaffen.“, erläuterte Sebastian Becker, Referent für Verbandsentwicklung und Jugendpolitik der DPSG diesen Schritt. Jetzt können alle Einheiten, sei es ein Stamm oder ein Bezirk, viel schneller nachvollziehen, wie sie satzungskonform Versammlungen abhalten können. „Aber auch eine Gemeinnützigkeit für alle Ebenen ist so viel schneller nachweisbar, was für einige Mitglieder wichtig wird, wenn eine Steuererklärung abgegeben wird.“, ergänzte Sebastian Becker noch im Nachgang.

Und nicht nur in diesem Punkt war die 86. Bundesversammlung der DPSG eine ganz besondere. Eigentlich hätte diese rund um das Christi-Himmelfahrtswochenende in der Diözese Passau stattfinden sollen. Aber aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fand die BV zum ersten Mal digital statt – eine Herausforderung, die nicht nur dem Technikteam schlaflose Nächte beschert hat. Auf sieben Servern haben rund 170 Menschen an den Videokonferenzen der Versammlung teilgenommen. Dazu gab es noch Gasthörerinnen und Gasthörer im Livestream auf dem extra bereitgestellten Blog. Etwa 490 aktiv Schreibende haben etwa 13.100 Nachrichten in einen eigens eingerichteten Chat versendet. Sogar ein öffentlich gestreamter Gottesdienst, geleitet von Bundeskuraten Matthias Feldmann, hat am Samstagabend stattgefunden.

Vorgestellt hat sich auf der Versammlung auch Annka Meyer, die als nachfolgende Bundesvorsitzende von Anna Sauer kandidierte. „Hier haben wir auf eine Briefwahl zurückgegriffen, um so den Statuten der Wahl zur Vorsitzenden der DPSG auch auf einer digitalen Versammlung gerecht zu werden.“, gab Matthias Feldmann für den Wahlausschuss an. Die Briefwahlunterlagen waren im Vorfeld an die Wahlberechtigten versendet worden. Ausgezählt wurde dann am 5. Juni, mit dem Ergebnis, dass Annka Meyer ab dem 1. November die Nachfolge von Anna Sauer antritt. Gewählt wurde sie mit einer deutlichen Mehrheit von 68 Ja-Stimmen, zwölf Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Der Bundesvorstand gratulierte Annka Meyer herzlich und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Für mehr Geschlechtergerechtigkeit und sexuelle Vielfalt wollen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG im Jahr 2022 einsetzen. Die Mitglieder wählten das Motto „Pfadfinden ist bunt“ als Jahresaktion 2022 und suchen ab sofort Interessierte, die der Jahresaktionsgruppe beitreten wollen. Alle näheren Informationen gibt es unter http://s.dpsg.de/ja22auschreibung .

Und auch in der Ordnung hat sich einiges getan. Die Konzepte zu Internationalen Gerechtigkeit, Ökologie und Internationales in der Ordnung des Verbandes wurden ebenfalls neu beschlossen, sodass diese wieder stimmig mit dem Rest der Ordnung sind. Unter anderem waren Zitate veraltet.

Per Grußwort meldeten sich auch befreundete Verbände. Janina Bauke und Susanne Schunck, die Bundesvorsitzenden der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), betonten die gute Zusammenarbeit und lobten den, aufgrund von Codvid-19, ins Leben gerufenen Blog scoutingneverstops.de. Dieser hilft Pfadfinderinnen und Pfadfindern durch nützliche Tipps und Anregungen die Verbandsarbeit auch kontaktlos am Leben zu halten und aktiv zu gestalten. „Danke, dass ihr eine starke Stimme im BDKJ seid!“, mit diesen Worten beendete Katharina Norpoth, die Vorsitzende des BDKJ, ihr Grußwort an die DPSG. Sie freute sich zudem, dass zwei Pfadfinderinnen des Verbands Mitglied im Synodalen Weg sind. Lisi Maier und Tobias Köck vom Deutschen Bundesjugendring (DBJR) meldeten sich ebenfalls zu Wort. Sie hoben noch einmal die gute Zusammenarbeit mit Anna Sauer in den vergangenen drei Jahren hervor und lobten das politische Engagement der DPSG unter anderem für Europa.

Zufrieden über die erste digitale Bundesversammlung verabschiedete sich der Bundesvorstand mit vielen Dankesworten an alle Helferinnen und Helfer und die Versammlungsmitglieder. „Danke für die vergangenen Tage mit euch und die vielen Ergebnisse für die DPSG. Es war eine ganz besondere Bundesversammlung, die wir gemeinsam gemeistert haben!“, schloss Anna Sauer die 86. Bundesversammlung.

 Die ganze Bundesversammlung könnt ihr auch noch einmal im Audio hier nachhören.

Kategorien: Pfadfinder

Gedanken zu 50. Jahre DPV

Scouting - Mi., 06/17/2020 - 05:33

Am 20. Juni 1970 erblickte er das Tageslicht:  In L a g e an der Lippe im Heim des “Stammes der Ritter“ unter dem Namen „Deutsche Pfadfinder“ — ein neuer Verband interkonfessioneller Pfadfinder. Konsequente Folge der Wirren der Endsechziger und der Zerstörung des Bund Deutscher Pfadfinder -BDP- durch „progressive“ linksradikale „Studenten- Pfadfinder“. Andersdenkende, pfadfinderorientierte Gruppierungen schlossen sich zusammen und fanden insbesondere durch die freiheitliche und offene, dezentrale Struktur, aber auch durch in dieser Zeit unübliches Festhalten an den Grundlagen des Pfadfindertums Zuspruch. Freie Bünde und Gruppierungen fühlten sich angezogen und kamen hinzu.

Der Name DEUTSCHER PFADFINDERVERBAND (DPV). entstand.

In diesem Rahmen eigenes Verständnis zu bewahren und freie Entscheidungen zu treffen, voneinander zu lernen und miteinander in größerem Kreis zu leben, brachte schon in den Anfangsjahren den Schwung, der bis heute anhält.Die „Freiheit in der Bindung“.

Arbeitskreise zu den aktuellen Fragen, musische Veranstaltungen, Fußballtreffen, herausragende Ereignisse wie das EIFELLAGER 74, Jamboreebesuch 1975, CAVALCADE 78, die Pfadfindertage ab 1977 waren Chancen, sich kennenzulernen und – – zusammenzuwachsen. Der „HISTORISCHE ZUG“ war einmaliges Ereignis in der Szene!

Schriften wie „Informationsdienst“, „Flex“, regelmäßige DOKUMENTATIONEN, und viele andere der Mitglieder beweisen laufend Vielfalt und Ideenreichtum und erleben ständige Weiterentwicklungen durch engagierte junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder..

Mitgliederversammlungen schaffen Grundlagen der Gemeinsamkeiten, DPV-Lager Darstellungen aktueller Entwicklungen und Fortschritte. Treffen und Begegnungen der verschiedenen Ebenen verbinden die vielen engagierten Frauen und Männer, junge und ältere. inhaltlich und persönlich

Und-man geht aufeinander zu!  Im DPV aber auch darüber hinaus im interkonfessionellen Pfadfinderbereich und weiter. Beispielsweise bei den Fachtagungen oder bei „schall&rauch“. Man spricht miteinander. Und das bei den deutschen Pfadfindern! Ist das nichts? Einheit in der Vielfalt =– Akzeptiert? Integriert? Etabliert? Zukunftsfähig!
Gut Pfad DPV und viel Erfolg für die Zukunft des Pfadfindertums .

50 JAHRE DEUTSCHER PFADFINDERVERBAND

Bild: Archivfoto

Kategorien: Pfadfinder

Warschauer Aufstand-Ausstellung

Scouting - Di., 06/16/2020 - 05:53

Der Pfadfinder-Fördererkreises Nordbayern e. V. beteiligt sich beim SpardaBank Wettbewerb mit der von ihm gestalteten Wanderausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“  und bittet darum, ihm seine Stimme zu geben. Thema der Ausstellung ist der Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost sowie die Deutsch-Polnischen Pfadfinder/innenkontakte:

„Liebe Freundinnen und Freunde,
wir haben unser Bildungsprojekt und die Ausstellung bei „Sparda machts möglich“ angemeldet. Unseren Wettbewerbsbeitrag erreicht Ihr direkt unter:
https://www.sparda-machts-moeglich.de/profile/pfadfinder-f%c3%b6rdererkreis-nordbayern-e-v/
Vom 15.6.20, 10 Uhr bis zum 9.7.20 um 16 Uhr kann jeder kostenlos abstimmen, welches Projekt von der SpardaBank gefördert werden soll. Jedes Projekt, das nach Abstimmungsende mindestens 300 Stimmen erhalten hat, erhält eine Grundförderung über 300 Euro.
Jedem Internetnutzer stehen drei Abstimmcodes zur Verfügung, die per SMS an die vom Internetnutzer eingegebene Mobilfunknummer versendet werden. Die drei Stimmen können auch nur an ein Projekt vergeben werden. Die SpardaBank hat sich verpflichtet und beachtet dies tatsächlich strikt, dass man keinerlei Werbung, Werbeanrufe, usw. erhält.
Bitte informiert die Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Freundinnen und Freunde, Bekannte über die Teilnahme bei „Sparda macht’s möglich“. Unser Profil ist über eine eigene Unterseite online abrufbar und kann somit direkt auf eine Webseite, in E-Mails, Foren, auf Facebook oder an anderen Stellen im Internet verlinkt werden.
Wir benötigen 100 Menschen, die uns jeweils drei Stimmen geben.
Vielen Dank für Eure Unterstützung, jede Stimme zählt!
Herzliche Grüße und Gut Pfad
Harald
www.pfadfinden-foerdern.de“

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Freie Pfadfinderschaft Georgsbund

Scouting - Mo., 06/15/2020 - 05:53

Der Georgsbund entstand 1984 an St. Patrokli Soest. Seine Gründer stammten aus der DPSG. Zunächst trat man 1987 in die Europapfadfinder St. Michael ein, verließ diesen Bund in 2004 jedoch wieder und ging erneut in die Selbständigkeit. Heute besteht der Bund aus dem Stamm Westenholz „St. Joseph“. Die Gruppe ist katholisch, koedukativ und stark scoutistisch geprägt. Hier geht es zur Homepage der Gruppe.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Gedenkstätte für Unglücksfall

Scouting - Mo., 06/15/2020 - 05:53

Am Samstag, den 06.Juni fand im Bundeszentrum der Deutschen-Pfadfinderschaft-Sankt-Georg (DPSG) in Westernohe die Einweihung einer neuen Gedenkstätte verbunden mit einem Wortgottesdienst statt. Der Gedenkstein erinnert an das Tauziehunglück an dieser Stelle, bei dem zwei Kinder aus dem Verband ums Leben gekommen sind.

Der Bundesverband der DPSG, der Diözesanverband Trier, der Bezirk Koblenz, der Stamm der Seepfadfinder (Güls) und der Bürgermeister der Ortsgemeinde Westernohe weihten die Stätte ein. Alle Beteiligten teilen sich künftig der Verantwortung der neuen Gedenkstätte. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG haben nun mit der Gedenkstätte einen bleibenden Ort der Trauer, des Trostes und des Erinnerns.

Der 4. Juni 1995 war ein schwarzer Tag in der Geschichte der DPSG. An diesem Tag kamen zwei Kinder aus Koblenz-Güls ums Leben, über 100 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Bei dem Versuch, des Bezirks Koblenz, einen Weltrekord im Tauziehen aufzustellen, geschah das Unglück. Es war ein Unglück, das bei vielen Menschen im Bezirk Koblenz und bundesweit Spuren hinterlassen hat.

Auch 25 Jahre nach dem schrecklichen Unglück, sind viele Wunden nicht verheilt und immer noch gibt es Menschen im Bezirk Koblenz, die sich mit anderen Betroffenen zum Austausch treffen möchten. Weil die Gedenkfeier in diesem Jahr auf Grund der Coronapandemie nur im kleinsten Rahmen stattfinden konnte, wird die geplante Veranstaltung im nächsten Jahr, am 05. Juni 2021 stattfinden.

Über die DPSG

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dpsg.de .

Kategorien: Pfadfinder

Endlich: Wasser und Strom

Scouting - Do., 06/11/2020 - 05:35

Vierzehn Jahre (!) ohne Wasser und Strom: Das hatten die PfadfinderInnen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) in Bonn wohl nicht erwartet, als sie vor über einem Jahrzehnt glücklich den denkmalgeschützten Mühlenstumpf im Bonner Norden von der Stadt als Pfadfinderheim übereignet bekamen. Doch Ver- und Entsorgungsleitungen befanden sich leider nicht alle „vor der Haustür“ und 200 Meter Abwasserkanal quer durchs Landschaftsschutzgebiet verlegen kam auch aus Kostengründen (100.000 Euro) nicht in Frage. So waren die Gruppenstunden jahrelang stark eingeschränkt bei Petroleum-Funzellicht, Kaminofenwärme und mit Humustoilette. (Wer meint, dass das nicht schlimm sei, musste noch nie eine Humustoilette leeren!)
Doch vor einigen Wochen konnte endlich eine gütliche Einigung mit den Eigentümern eines Nachbargrundstückes erzielt werden. Seither geht alles ganz schnell: Die mündliche Genehmigung der Unteren Landschaftsschutzbehörde wurde binnen einer Woche erteilt, ein Tiefbauunternehmen gefunden, welches die Baggerarbeiten im öffentlichen Straßenbereich übernimmt und nicht erst „nächstes Jahr“, sondern schon im Juli Zeit hat – und so griffen die Pfadfinder schon vergangenes Wochenende zu Spaten und Spitzhacke und zogen den 80cm tiefen Kanal, in welchem später die Stromleitung verlegt werden wird.

Kategorien: Pfadfinder

Einweihung der Gedänkstätte in Westernohe

Neues von der DPSG - Mi., 06/10/2020 - 17:38

Der Bundesverband der DPSG, der Diözesanverband Trier, der Bezirk Koblenz, der Stamm der Seepfadfinder (Güls) und der Bürgermeister der Ortsgemeinde Westernohe weihten die Stätte ein. Alle Beteiligten teilen sich künftig der Verantwortung der neuen Gedenkstätte.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG haben nun mit der Gedenkstätte einen bleibenden Ort der Trauer, des Trostes und des Erinnerns.

Der 4. Juni 1995 war ein schwarzer Tag in der Geschichte der DPSG. An diesem Tag kamen zwei Kinder aus Koblenz-Güls ums Leben, über 100 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Bei dem Versuch, des Bezirks Koblenz, einen Weltrekord im Tauziehen aufzustellen, geschah das Unglück. Es war ein Unglück, das bei vielen Menschen im Bezirk Koblenz und bundesweit Spuren hinterlassen hat.

Auch 25 Jahre nach dem schrecklichen Unglück, sind viele Wunden nicht verheilt und immer noch gibt es Menschen im Bezirk Koblenz, die sich mit anderen Betroffenen zum Austausch treffen möchten. Weil die Gedenkfeier in diesem Jahr auf Grund der Coronapandemie nur im kleinsten Rahmen stattfinden konnte, wird die geplante Veranstaltung im nächsten Jahr, am 05. Juni 2021 stattfinden.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der größte Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. Über 95.000 Mitglieder lernen bei gemeinsamen Abenteuern, Verantwortung für sich und für andere in der Gruppe zu übernehmen. Ziele des Kinder- und Jugendverbandes sind die Vermittlung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Dabei spielen die Grundsätze des christlichen Glaubens eine wesentliche Rolle.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dpsg.de.

Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Unser Schiff – eine Chronik der Brigantine Falado von Rhodos

Scouting - Mi., 06/10/2020 - 05:20

Zwei Glasen, ein Uhr. Der Wachführer geht aufs Vorschiff.
„Wie sieht‘s aus hier.“ – „Gut, was die Versorgung betrifft. Hab gerade einen heißen Tee getrunken. Die Tasse musste ich mit einem Schluck leeren, sonst friert er in der Tasse fest. Schlecht ist das Wetter, der kalte Wind geht bis tief ins Knochenmark. Die Passage dort ist weit offen, aber weiter hinten, da kann ich nichts sehen, da verschwindet alles im Dunst. Sieht aus wie eine Nebelbank.“ – „Nebel ??!! Das kann doch nicht wahr sein, wir müssen einen Jonas an Bord haben!“ – „Einen Jonas?“ – „Na einer muss doch dafür verantwortlich sein, dass wir auf jeder Wache Nebel haben. Gut, einverstanden, suchen wir den Jonas!“ – „Und wenn wir ihn gefunden haben, werfen wir ihn auf einen spitzen Growler, oder besser, setzen ihn auf einem Bergy Bit aus, da sitzt er dann 14 Tage auf dem Eis, bis es geschmolzen ist. Schade, dass es keine Birger Bits gibt, dann hätten wir unseren Jonas schon gefunden!“ – „Mann, ich bin kein Jonas.“ Da lachen sie über ihren eigenen Blödsinn. Jedoch in früheren Jahunderten war es auf Segelschiffen durchaus Brauch, jemanden für alle Unglücke, Verhängnisse und Pannen verantwortlich zu machen. Der Wachführer geht zum Achterschiff.

In den 45 Jahren, die die Brigantine Falado von Rhodos auf den sieben Weltmeeren unterwegs war, haben sie und ihre Mannschaft viel erlebt. Nachdem sie am 9. August 2013 westlich von Island gesunken ist, haben sich ehemalige und aktive Faladobegeisterte zusammengetan, um diese Chronik herauszugeben. Entstanden ist ein 80-Seiten starker Bildband, mit Anekdoten, Gedichten und natürlich Bildern.

Autor: Brigantine Falado von Rhodos gem. e. V.
ISBN 978-3-88778-437-9
80 Seiten
Format: 28 x 24 cm
zahlreiche Farbfotos, Hardcover
Hier geht es zur Bestellung.

 

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Kategorien: Pfadfinder

Gruß aus Altwasser

Scouting - Mi., 06/10/2020 - 05:15

Am Wochenende (15. – 17.5. 2020) trafen sich 36 Pfadfinder in Altwasser (aus Velký Týnec/Großteinitz, Čechovice/Tschechowitz, Olomouc/Olmütz, Dub nad Moravou/Dub an der March und  Karviná/Karwin), um hier wieder zu arbeiten. Am Samstag und Sonntag früh war  die Temperatur  -2°C  und unsere Zelten wurden  mit dem Reif verziert. Die Sonne trocknete sie jedoch bald aus und alles war wieder prima. Und was haben wir geschafft? Dies alles:

– wir bepflasterten die Fläche bei neuen Zellen mit großen Schieferplatten
– wir mähten den Rasen rund um die Kirche, den Teich, im Friedhof, am Denkmal, vor dem Kloster und am Königsbrunnen
– die Mädchen räumten das vom Herbst und Winter im Friedhof gebliebene Laub
–  wir hoben die Grube für eine neue Toilette aus
– wir setzten den Aushub vom Klostereingang in Richtung zum Brunnen fort
– wir pflanzten Blumen im Friedhof und bei den Kreuzen aus
– wir verbrannten Strauchholz vom Herbstausschneiden bei dem Teich und  Kloster

Am Samstagsmorgen besuchte uns die Bürgermeisterin aus Stadt Liebau, sie fuhr Rad in Begleitung von zwei Söhnen.
Es kamen durchlaufend auch andere Besucher, die sich für den Eintritt in die Kirche, für die Geschichte des Orts sowie für unsere Arbeit interessierten. Sie kamen aus Libavá/Stadt Liebau, Olomouc/Olmütz, Ostrava/Ostrau, Opava/Troppau,  Vítkov/Wigstadtl und anderen Ortschaften.

Am Samstagabend zündete jeder von uns seine Kerze in der Kirche und  die Lichterprozession bewegte sich zu dem Königsbrunnen. Wir erinnerten uns an die Geschichte dieses schönen Orts und sangen unseren Pfadfinder-Zapfenstreich. Die brennenden Kerzen brachten wir dann zu den Plätzen, wo früher Häuser standen, zu den Denkmälern, Kreuzen und in den Friedhof.  Altwasser leuchtete ins Dunkel – Altwasser lebte wieder. Am Sonntagmorgen wartete auf uns eine nette Überraschung. Um 6.30 Uhr brachte eine  Frau aus Stadt Liebau im blauen Wagen zwei Backpfannen mit Kuchen für uns Pfadfinder. Sie übergab sie im schlafenden Lager dem ersten Pfadfinder am Lagerfeuer und fast anonym fuhr sie ab. Eine herrliche Geste.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Pfadfinderbund Nordbaden

Scouting - Mo., 06/08/2020 - 08:08

Der Pfadfinderbund Nordbaden (PbN) entstand aus der „Landesmark Nordbaden“ innerhalb des Bundes Deutscher Pfadfinder und spaltete sich von diesem 1960 ab. Der koedukative und interkonfessionelle PbN besteht aus vier Stämmen in Heidelberg, Mannheim und Ettlingen. Er ist Mitglied im Ring junger Bünde. Das Symbol des PbN zeigt dieSchwarze Tanne”, welche den Oden- und Schwarzwald symbolisiert, sowie die Wellen von Neckar und den Rhein. Die Gruppen verfügen übere mehrere Heime bzw. Hütten. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Wir trauern um Armin Dunker

Scouting - Mo., 06/08/2020 - 08:08

Am 30. Mai verstarb im Alter von 68 Jahren Armin Dunker. Sein Buchversand „Armins Bücherkiste“ war einer der wichtigsten Buchversände für Pfadfinder- und Jugendarbeitsliteratur, so auch für den Verlag der Jugendbewegung. Seine „Bücherkiste“ hatte sich im Lauf der Jahre zudem weiterentwickelt und war um Fahrten- und Lagermaterial, Trekking und Outdoor erweitert worden. Wir danken auch für Jahrzehnte der ehrenamtlichen Jugendarbeit. Ob und wer seinen Versand übernimmt, ist wohl noch ungeklärt.

Kategorien: Pfadfinder

Annka Meyer wird neue Bundesvorsitzende

Neues von der DPSG - Fr., 06/05/2020 - 18:40

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Versammlung nur digital stattfinden. Deswegen entschlossen sich die Verantwortlichen für eine Briefwahl. Diese Stimmen wurden am Freitag, den 5. Juni im Neusser Bundeszentrum in ausgezählt. Telefonisch stimmte die Kandidatin der Wahl zu.

Die 27-jährige Sport- und Biologielehrerin hat die Wahl telefonisch angenommen. Sie selbst ist seit 20 Jahren Mitglied in der DPSG und seit 10 Jahren als Leiterin in ihrem Heimatstamm aktiv. In ihrer dreijährigen Amtszeit möchte die Aachenerin als Anpsprechpartnerin für DPSGlerinnen und DSPGler wahrgenommen werden, die Probleme ernst nimmt. In Gremien möchte die sie die Interessen der DPSG vertreten. Durch Unterstützung der Stufen-Bundesunternehmen will die Pädagogin Pfadfinden in ganz Deutschland für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen. Dass Themen wie gesellschaftliche Vielfalt, Geschlechtergerechtigkeit, Internationale Gerechtigkeit feste Grundsätze des Verbands sind, möchte sie auch stärker nach außen zeigen.

Annka Meyer übernimmt am 1. November als Nachfolgerin von Anna Sauer das Amt als Bundesvorsitzende. Die Amtszeit von Anna Sauer endet am 30. September.

Mehr über Annka erfahrt ihr in unserem Blog!

Kategorien: Pfadfinder

Trauer um Guido und Dennis – 25. Jahrestag des Tauziehunglücks in Westernohe

Neues von der DPSG - Do., 06/04/2020 - 13:40

Auf einem großen Pfingstlager im Bundeszentrum Westernohe wollten an diesem Tag etwa 650 Kinder und Jugendliche vor allem aus dem Bezirk Koblenz ins Guinness-Buch der Rekorde kommen. An einem 500-Meter langen Seil wollten sie ihre Kräfte messen, als es riss und dadurch die beiden Jungen tödlich traf und viele andere Menschen verletzte.

Wir sind, besonders am heutigen Tag, in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Das Gedenken an sie und dieses Unglück wird immer einen Platz in unserem Verbandsleben einnehmen. Guido und Dennis werden in der DPSG nie vergessen sein.

Franz Böhler, Kurat des betroffenen Bezirks Koblenz, hat anlässlich dieses Jahrestages einen Gedenktext verfasst, den wir gerne mit euch teilen wollen. Auch bitten wir darum, dass ihr mit uns gemeinsam eine Schweigeminute abhaltet. Diese wird am Samstag – im Rahmen eines kleinen Gottesdienstes in Westernohe – um 15 Uhr stattfinden.

Wir gedenken des Pfingstlagers vor 25 Jahren, das - statt in einem fröhlichen Abschied - sein Ende in einem schrecklichen Unglück fand. Jeder der sich der Erinnerung stellt hat dabei seine eigenen Gedanken und Gefühle: Trauer, Schmerz, Erschrecken oder Angst, die Erinnerung an anstrengende Wochen und Monate der juristischen Aufarbeitung, das Gefühl von Hilflosigkeit und Allein-gelassen-sein, die Dankbarkeit, unbeschadet davon gekommen zu sein oder die Erinnerung an ein Versagen oder das Bedürfnis, etwas tun zu müssen und gleichzeitig zur Tatenlosigkeit verdammt zu sein.

Viele der damals Betroffenen sind noch heute den Pfadfindern verbunden. Je nachdem, wie er oder sie den Tag erlebt hat, von dem Unglück hörte oder mit der Aufarbeitung konfrontiert war: der Tag hat bei sehr Vielen eine unterschiedlich intensive Spur im Leben und der Arbeit hinterlassen. Für Viele war und ist es ein zutiefst einschneidendes Erlebnis.

Auch für die DPSG als Ganzes war und ist es ein Tag von einschneidender Bedeutung.

Deshalb ist das Pfingstfest – besonders in diesem Jahr, in dem sich das Ereignis zum 25. Male jährt - für uns kein Feiertag, sondern ein Tag des Gedenkens. Es war Pfingsten und der Bezirk Koblenz hatte ein großes Lager in Westernohe organisiert. Teil des fröhlichen Lagers sollte ein Tauzieh-Wettbewerb sein. Doch aus dem fröhlichen Lager wurde eine der schwersten Stunden der DPSG. Das Seil riss. Zwei Tote Kinder und über 100 zum Teil schwer verletzte Pfadfinderinnen, Pfadfinder, Leiterinnen und Leiter waren zu betrauern.

Besonders betroffen war der Stamm der Seepfadfinder in Güls. Die zwei toten Kinder, Dennis und Guido, kamen aus ihren Reihen.

Lange fiel es schwer, die richtigen Worte für das Unsagbare zu finden. Wie sollte man sich den Folgen verantwortlich stellen. Besonders der Stamm der Seepfadfinder und hier besonders Günther Müller, genannt „Sonny“, hat sich dieser Verantwortung in besonderer Weise gestellt und sich über die Jahre um das Gedenken und den Gedenkort in Westernohe gekümmert. Auf ihn geht die Initiative zurück, den Gedenkort neu zu gestalten und alle damals betroffenen Institutionen in die Verantwortung zu nehmen.

Die Verantwortung für das Gedenken und den neu gestalteten Gedenkort, teilen sich nun der Stamm Seepfadfinder Güls, der DPSG Bezirk Koblenz, der DPSG Diözesanverband Trier, der DPSG Bundesverband, der Ort Westernohe und das Bundeszentrum der DPSG in Westernohe.

Wir haben als Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Tragödie von damals gelernt, aber als Menschen bleiben wir in der Gefahr. Möge unsere Erinnerung an das Geschehen, die toten Kinder und die Gefühle der vielen Verletzten in Blick behalten und uns mahnende Erinnerung zur Wachsamkeit sein.

Möge in uns die Hoffnung wachsen, dass auch das Unverständliche, Unsagbare und Unbegreifliche in Gottes bergenden Händen einen Platz findet.

Noch heute erinnert auf dem Weg zwischen Altenberg und Kirschbaum eine Gedenkstätte an diesen traurigen Tag. Ursprünglich war zum 25-Jahrestag eine Veranstaltung geplant – die aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf das kommende Jahr verschoben werden muss. Am Samstag, 06.06.2020 wird daher in kleinem Rahmen vor Ort im Bundeszentrum der Verstorbenen gedacht.

Gemeinsam mit einer kleinen Delegation wird an diesem Tag ein neuer Gedenkstein an der Unglückstelle gesegnet, um weiterhin an alle zu erinnern, die damals körperlich und seelisch verletzt wurden und besonders an Guido und Dennis, die bei dem Unglück gestorben sind.

Kategorien: Pfadfinder

Monatsbericht der Pollution Police

Scouting - Do., 06/04/2020 - 07:07

Gut Pfad!
Wegen Corona gibt es diesmal zwei Monatsberichte in einem:
Im Bericht April zeigen wir, wie wir mit vielen Pfadfindern in Deutschland uns gegenseitig mit virtuellen Gruppenstunden geholfen haben. Eine ist sehr schön filmisch dokumentiert: https://www.youtube.com/watch?v=8mHxhtc7bNU&t=5s

Den Monatsbericht Mai findet ihr hier. Es wird wieder langsam analog.
http://www.pollutionpolice.com/aktuell.html

Klick mal rein! Es lohnt sich!
Herzliche Grüße
Deine Pollution Police Pfadfinder

Kategorien: Pfadfinder

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