Pfadfinder

Gedenktag: Hans-Egon von Gottberg

Scouting - Mo., 10/21/2019 - 05:35

Heute vor 105 Jahren, am 21.10.1914, verstarb Hans-Egon von Gottberg, einer der Gründungsväter der Pfadfinder im Rheinland und Westfalen und Gründer des ersten Pfadfinder-Korps in Bonn, im Alter von nur 23 Jahren. Er erlag den Verletzungen, die er in der Weltkriegsschlacht an der Marne erlitten hatte. Nicht obwohl, sondern weil er aktiver Offizier war, vertrat er den pazifistischen Gedanken der Pfadfinderei und wendete sich gegen jede „Soldatenspielerei“. Aus seinen Gruppen berichtete er über einen hohen Anteil an Jungen aus der Arbeiterschaft, die sozialistisch geprägt seien. Anders, als die Wandervogelbewegung, die „ihren“ Aktionsradius häufig auf Jugendliche aus bürgerlichen Schichten begrenzte, ja begrenzen musste, da ihre wochenlangen Fahrten für jene Jugendliche, die bereits arbeiten mussten, um zum Lebensunterhalt beizutragen, überhaupt nicht möglich waren, gelang es dem Bonner Pfadfinderkorps unter seiner Führung, für alle Gruppen der Bevölkerung eine sinnstiftende Betätigung zu bieten.

In seinem Nachruf heißt es in der Chronik der Stadt Bonn: „Hans Egon Freiherr von Gottberg, Leutnant im Infanterie-Regiment 160, ist im Alter von 23 Jahren von einer im Felde erlittenen Verwundung durch ein Dum-Dumgeschoß gestorben. Mit dem Tode dieses jugendlichen Offiziers, der erst kürzlich mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde, ist ein tüchtiger, liebenswerter Mensch dahingegangen, der sich insbesondere mit Rieseneifer der Pfadfindersache angenommen hat. Leutnant Freiherr v. Gottberg war Mitbegründer des Bonner Pfadfinderkorps und dessen Hauptfeldmeister. Er war tätig im Verein für Körperpflege und im Ausschuß der Vaterländischen Festspiele und Leiter des Militärsportvereins im 2. Bataillon des hiesigen Infanterie-Regiments. Sein Hauptinteresse bekundete er doch der ihm ans Herz gewachsenen Pfadfindersache. Ueberall zog er an der Spitze seiner Jungen mit hinaus und stählte ihr Pflicht- und Kraftbewußtsein. Als Führer war er vorbildlich für die gesamten Pfadfinder.“

Zum weiterlesen: Beitrag von Ernst-Werner Ludwig (Ewel) zu 100 Jahre Pfadfinder in Deutschland.

 

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Grüne Zukunft oder was?

Scouting - Mo., 10/21/2019 - 05:07

In den diesjährigen Herbstferien warteten die Pfadfinder vom Stamm Drachen aus Seligenstadt & Mainhausen mit einem besonderen Lager auf. Ein ganzes Wochenende lang beschäftigten sich alle Stufen mit den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt- & Klimaschutz.

Schon bei der Anfahrt wurden die Teilnehmer*innen mit ihrer ersten Aufgabe konfrontiert: Sie sollten möglichst klimafreundlich anreisen. Ein Fußmarsch oder eine Radtour wären ideal gewesen, aber bei nasskalten Wetter organisierten sich die meisten in Fahrgemeinschaften von mindestens drei Insassen.

Los ging es bei strömendem Regen mit dem Aufbau einer Jurte, einem typischen Gruppenzelt der Pfadfinder, in dem viele Personen gemeinsam Platz finden und in dessen offenem Zentrum ein Lagerfeuer als natürliche Wärmequelle dient. Den jüngeren Kindern standen die Räumlichkeiten im Vereinshaus zur Verfügung, die stets mit Holzöfen beheizt werden. Nachdem die Schlafbereiche eingerichtet waren, stand die erste gemeinsame Aufgabe auf dem Plan. Anhand eines auf dem Boden aufgezeichneten Zeitstrahls sollte visuell dargestellt werden, wie viel Zeit bestimmte handelsüblichen Abfallprodukte für den natürlichen Zerfall benötigen; vom Apfel über die Papiertüte bis hin zur Getränkedose aus Aluminium. Von zwei Wochen bis zu Hunderten von Jahren wurde alles aufgeführt und ausführlich diskutiert. Hierbei wurden die jungen Forscher auch für die besondere Bedeutung von exakter Mülltrennung sensibilisiert.

Ein fachkundiger Chemiker beantwortete jede noch so komplexe Fragestellung sehr anschaulich. Wer hätte gedacht, dass Glas nie rückstandsfrei zerfällt, sondern lediglich zerfließt? Auch über andere Themen wie Plastik- und Glasflaschen sowie Elektromobilität wurde angeregt diskutiert.

Das Thema Nachhaltigkeit machte auch vor dem Esstisch nicht halt. Präsentiert wurden verschiedene vegetarische und vegane Produkte aus nachhaltigem und regionalem Anbau. Nach der Mittagspause ging es weiter mit der Färbung von Stofftaschen durch natürliche Farbstoffe wie roter Beete, Rotkohl, Kurkuma oder Spinat. Auch eine individuelle Gestaltung mit verschiedenen Mustern war möglich. Zum Schluss wurden die frisch gefärbten Taschen am Lagerfeuer getrocknet. Nun hatten alle eine nachhaltige Alternative zur Plastiktüte aus dem Supermarkt, die zugleich eine persönliche Erinnerung an das Lager darstellte.

Der zweite Tag begann mit dem Packen von Lunchpaketen, denn es stand ein langer Tagesausflug an. Los ging es für die jüngeren Kinder mit einem Fußmarsch zur nächsten Bushaltestelle in Zellhausen und von dort weiter mit dem Bus nach Aschaffenburg. Die älteren liefen den kompletten Weg bis Aschaffenburg. Von besonderem Interesse war der dortige Unverpacktladen. Die Aufgabe war es, in zwei Kleingruppen ein möglichst nachhaltiges und regionales Abendessen zusammenzustellen. Dafür standen den Chefs die Produkte auf dem Wochenmarkt und aus dem Unverpacktladen sowie ein begrenztes Budget zur Verfügung. So mancher gab hier sein Verhandlungsgeschick zum Besten. Als Tragetaschen für die getätigten Einkäufe dienten natürlich die selbst gefärbten Stofftaschen.

Bei der Rückkehr ins Drachenland standen den Köchen ein offenes Feuer und typische Lagerutensilien zur Verfügung. Das heißt: kein Ofen, kein Herd und keine Mikrowelle. Trotz oder gerade dank dieser Umstände entstand ein Festmahl aus mit Reis und Hackfleisch gefüllten Paprikas, gebratenem Kürbis, gestampften Kartoffeln und einem Häppchen Hähnchenfleisch. So kamen alle guten Gewissens auf ihre Kosten. Der dritte und letzte Tag stand ganz im Zeichen des Abbaus. Natürlich galt es den Heimweg ebenso klimafreundlich zu bestreiten wie das gesamte Lager. So mancher nutzte hierfür den „Hopper“ der KVG. Trotz nasskalten Wetters war es wie so oft ein sehr gelungenes Lager mit vielen tollen Erinnerungen.

Möchtest auch du lernen, wie Pfadfinder fast ohne Strom und in engster Verbundenheit mit der Natur und zueinander nachhaltig und möglichst klimaneutral ihren gemeinsamen Alltag gestalten? Dann komm gleich nach den Ferien am Dienstag um 17:15 Uhr in unsere Gruppenstunde ans Schwalbennest, besuche unsere Website (www.pfadfinder-seligenstadt.de) und folge uns auf Instagram (@stammdrachen).

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Vorgestellt: Pfadfinderschaft Süddeutschland

Scouting - So., 10/20/2019 - 05:40

Die Pfadfinderschaft Süddeutschland entstand 1975 im Schwäbischen als selbständiger Bund aus dem Stamm Silberwolf des DPB Hohenstaufen gegr. 1911. Heute besteht sie aus 5 Stämmen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Sie ist Mitglied im Deutschen Pfadfinderverband. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Das Geheimnis der Ahornallee

Scouting - Sa., 10/19/2019 - 05:40

Der Autor wirft, verpackt in die Geschichte von Raimund und aus Sicht von Jugendlichen, die Frage auf, wie Kinder auf die Scheidung ihrer Eltern reagieren. Raimunds Verhalten, bei dem sich auch seine Freunde fragen, was denn nur mit ihm los sei, ist dabei keine Patentlösung, aber ein authentischer Fall. Die Antwort auf die Problematik verortet Andreas Hönisch in Kameradschaft, Freundschaft und Gemeinschaftsgeist. Das Buch stammt aus der Feder von Andreas Hönisch, verstorbenem Gründer der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE).

Andreas Hönisch
Das Geheimnis der Ahornallee (Band 14 der Spurbücher)
176 Seiten | Hardcover| 13,5 x 20,5 cm
16,80 € | A: 17,20 €
ISBN 978-3-88778-013-5

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Pfadfinderschloss Martinfeld

Scouting - Fr., 10/18/2019 - 07:55

Wozu eine Hütte mieten, wenn man auch im Schloss residieren kann? Das Schloss Martinfeld im Eichsfeld in Thüringen steht als Selbstversorgerunterkunft, gern aber auch mit komplettem Verpflegungsangebot als Herberge zur Verfügung. Auf dem Biwakplatz können Zelte aufgeschlagen werden und auf dem Bodenlager stehen weitere Schlafplätze auf Matratzen zur Verfügung. Es ist bestens geeignet als Tagungshaus für Arbeitskreise, Seminare, Gruppen der Jugendbewegung und andere Veranstaltungen sowie Einzelreisende. Der Gewölbekeller ist zudem als Trauzimmer des Standesamtes Schimberg gewidmet, so dass Trauungen in dem Haus durchgeführt werden können! Das Schloss wurde von einigen Mitgliedern des Deutschen Pfadfinderbundes erworben und ausgestattet und steht zur individuellen und günstigen Nutzung zur Verfügung. Die zentrale Lage im grünen Herzen Deutschlands im Naturpark „Eichsfeld-Hainich-Werratal“, das gemütliche Flair eines kleinen Renaissanceschlosses und die vielen Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung stellen nur einige der Vorzüge der Herberge dar.

Das Schloss ist mit einer geräumigen Selbstversorgerküche, Gemeinschaftswaschräumen (tlw. auch WC und Dusche auf den Zimmern), 51 Betten in 10 Schlafräumen und vier Gemeinschaftsräumen sehr gut ausgestattet. Die Küche ist mit allen notwendigen Utensilien (Geschirr, Besteck, Herd, Geschirrspüler etc.) vollständig bestückt. Zur Übernachtung sind lediglich Bettzeug (kann hier auch gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden) oder Schlafsäcke mitzubringen. Weiterhin können genutzt werden ein großer Hof, ein Bolzplatz, eine kleine Minigolfanlage, Kicker, Tischtennis, Feuerstellen und ein Grillplatz. Besonders urig die Gewölbekeller. Schloss Martinfeld verfügt auch über ein Zimmer mit Dusche und WC für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung. Es gibt vor Ort einen Bäcker, einen Fleischer und ein Restaurant. Der nächste Supermarkt befindet sich in Geismar (7 km).

Mehr Informationen, Bilder und Preise unter schloss-martinfeld.de

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Warten aufs Planfeststellungsverfahren

Scouting - Fr., 10/18/2019 - 07:14

Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, warten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Stamm Sachsenwald in Aumühle (BdP) nun bereits seit fünf Jahren auf den Baustart ihres Pfadfinderheimes. Inzwischen steht so ziemlich alles in den Startlöchern: Das Grundstück ist schon länger gefunden, Baupläne existieren, Finanzierung steht. Trotzdem ist außer einer Rodung bislang nichts passiert. Sie müssen darauf warten, dass der neue Bebauungsplan rechtskräftig wird.

Quelle: Hamburger Abendblatt 10.10.2019
Bildnachweis: Stamm Sachsenwald (BdP)

Kategorien: Pfadfinder

Sommerlager in Schweden

Scouting - Do., 10/17/2019 - 06:02

Vergangenen Juli machten sich die Pfadfinder*innen vom Stamm Drachen aus Seligenstadt und Mainhausen auf eine zweitägige Reise ins schwedische Värmland, wo sie ihr diesjähriges Sommerlager aufschlugen. Dank guter internationaler Kontakte konnten die Drachen auf halber Strecke in Dänemark kostenfrei in einem schönen Pfadfinderheim übernachten.

Der schwedische Lagerplatz „Ransbergs Herrgård“ ist speziell auf Pfadfinder ausgelegt, umgeben von Wald, Wiesen und einem eigenen kleinen See. Die Betreiber bieten vielerlei Aktivitäten wie Klettern in einer eigenen Kletterscheune, einen Survivalpfad, Kanutouren und verschiedene Workshops an. Außerdem gibt es eine „Grillstugan“ sowie einen Kiosk mit schwedischen Leckereien. In der Kletterscheune hatten die Pfadfinder viel Spaß. Es gab sowohl vier gesicherte Parcours auf einer großen Kletterwand als auch eine kleine Boulderwand. Auf dem Survivalpfad konnte jeder zeigen, was in ihm steckt. Nach dem Erklären, Vorführen und gemeinsamen Absolvieren der einzelnen Hindernisse wie z.B. Seilbrücken, Schlammlöchern, Netzen und Wänden zum hochklettern oder dem Waten durch einen Fluss konnte jeder den Pfad nochmal allein auf Zeit abgehen und versuchen, so auf die allgemeine Bestenliste zu kommen, was sogar zwei Drachen gelang.

Ein weiteres Highlight war der Tagesausflug in die norwegische Hauptstadt Oslo. Hier besuchten die Pfadfinder das „Vikingskipshuset“ und erkundeten danach in Kleingruppen die Innenstadt. Alle waren begeistert von der norwegischen Landschaft, Kultur & Lebensart und wären gerne noch länger geblieben.

An den letzen 2 Tagen machten sich die Pfadfinder auf zu einem Kanu-Hike auf dem Fluss Klarälven. Nach anfänglichen Unsicherheiten paddelten sie am ersten Tag 20 km bis zu einem wunderschönen, zufällig entdeckten Rastplatz in Edeby, wo nach einem leckeren Abendessen die Lokomotiven (besonders kleine, flache Zelte) aufgeschlagen wurden. Nach der von Mücken geplagten Nacht ging es wieder zurück in die Kanadier. Da sich alle nun etwas sicherer fühlten, ließ die erste Wasserschlacht nicht lange auf sich warten. Auch Piraten kenterten das ein oder andere Kanu. Nach weiteren 10 km war dann der Zielort Deje erreicht.

Außerdem standen noch ein Ausflug in die nächstgrößere Stadt Karlstad, ein Bunter Abend mit überraschenden Auftritten, ein kleines Beachvolleyball-Turnier sowie ein legendäres Fußballmatch gegen eine schwedische Pfadfindergruppe auf dem Programm. Natürlich wurde auch viel im See gebadet, gemeinsam gekocht und gesungen. Doch so wie alle Lager ging auch dieses wieder viel zu schnell vorbei und der lange Heimweg begann. Nach nochmaliger Rast bei den dänischen Freunden kam der Stamm Drachen müde, aber glücklich wieder zu Hause im Drachenland an.

Wenn du auch Lust auf solche und ähnliche Abenteuer hast, komme in unsere Gruppenstunde immer dienstags um 17:15 Uhr auf unserem Gelände am Schwalbennest, besuche unsere Website (www.pfadfinder-seligenstadt.de) und folge uns auf Instagram (@stammdrachen).

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Auf zum 10. Sängerfest des Zugvogels

Scouting - Mi., 10/16/2019 - 06:58

Altbewährtes und neue Ideen! Mit großen Schritten bewegt sich der Zugvogel in Richtung des 10jährigen Jubiläum seines Sängerfestes vom 30.04.-03.05.2020 in Dümpelfeld bei Adenau. Um der Gefahr entgegenzuwirken schon vor dem Jubiläum im Jahre 2010, in alten Routinen zu erstarren, hat unser sanges- und musizierfreudiger Bund ein paar neue Ideen entwickelt, die das Fest besonders für jüngere Singegruppen, die aktiv am Singewettstreit teilnehmen wollen, noch attraktiver machen soll.

In diesem Zusammenhang war und ist es immer ein großes Anliegen des Bundes, das junge Sängerinnen und Sänger (besonders in Rahmen ihrer aktiven Fahrtengruppen) gefördert werden sollen. Attraktive Preise (eine Kohte für Platz 1., eine Gitarre für Platz 2 und eine Komplettausgabe des Silbersprings für die 3. Sieger*innen) gibt es deshalb auch nur für die Gewinner*innen in der Kategorie „Sängerinnen und Sänger unter 20“.

Neben dem Singewettstreit wird es auch 2020 am Freitag & Samstag weitere Programmpunkte geben, die gerade für junge Fahrtengruppen, aber auch alte Hasen interessant sein könnten. Wir planen wieder diverse Gesangsworkshop ´s, u.a. (fast vergessene und nagelneue Zugvogellieder) und einen Instrumentalworkshop (Zwischenspiele). Darüber hinaus sollen Fahrtengruppen dahingehend gefördert werden, dass sie mit sehr preiswerter Verpflegung tagsüber (Nudel & Sauce in verschiedenen Varianten) bei Laune gehalten werden. Entspannte Gruppenführer/innen wissen es zu schätzen.. Selber Kochen kann also entfallen wenn gewünscht, ab mit dem Hordentopf zur Ausgabezeit und reinschaufeln lassen.

Für die nicht so „Singesüchtigen“ soll es darüber hinaus ein sportliches Angebot auf dem Fußballplatz geben. Apropos Sucht, der Verkauf von alkoholischen Getränken ist wie 2019 ausschließlich auf die abendlichen Singerunden ab 20.00 Uhr in der Jurte beschränkt . (also auch dieses Mal tagsüber keinen Alkohol und während des Singewettstreits in der Halle).

Abschließend wollen wir noch einmal ganz deutlich betonen, dass uns unbekannte Schlachtenbummler, die es nur auf die rauschende Singenacht abgesehen haben und sich sonst in keiner Weise in das Fest einbringen, nach wie vor nicht unsere Zielgruppe sind! Das Zugvogel – Sängerfest ist ein Fest der Sänger*innen und Freund*innen des Bundes. Alte Freund*innen, die uns über viele Jahre verbunden sind und sangesbegeisterte Mädchen/ Frauen und Jungen/ Männer, die das Sängerfest durch ihre aktive Teilnahme am Singewettstreit bereichern sind uns immer und jederzeit herzlich willkommen.

Weitere Infos, Fragen und gerne auch Anmeldungen der Singegruppen (mit Texten) unter saengerfest@zugvogel.org oder per Briefpost bis zum 20.04.2020. Mit Ayen und besten Grüßen Eure Zugvögel P.S. Wer sich den Singwettstreit einmal anschauen will, um abzuklären will, ob das Fest sich für die eigene Singegruppe eignet, ist ebenfalls willkommen, sofern gesichert ist, dass so eine „Schnupperphase“ nicht über die nächsten Jahrzehnte andauert. Fragen gerne unter fuffi@zugvogel.org

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Nerother Bundestreffen

Scouting - Di., 10/15/2019 - 06:54

„Zum Bundestreffen kam der Jungenbund Anfang Juni in Thüringen zusammen. Jenseits der früheren Zonengrenze gehen die Uhren mitunter doch noch anders. Bisher haben wir dort bei der Platzsuche überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Im Gegensatz zu vielen westdeutschen Behördenvertretern stießen wir dort oft auf die Bereitschaft, unser Anliegen über einengende Vorschriften zu stellen. Das Treffen war auch durch den schönen Platz für alle Teilnehmer ein Erlebnis.“

Kategorien: Pfadfinder

Musikalische Beiträge bei YouTube

Scouting - Di., 10/15/2019 - 05:35

In einem wegweisenden Urteil beim Prozess der Gema gegen YouTube hat das Landgericht Hamburg vor einigen Jahren gegen das Videoportal entschieden. In einer beeindruckenden „Wutrede“ meldete sich dann auch der „Elements of Crime“-Sänger Sven Regener als betroffener Künstler zu Wort.

Die Thematik ist aufmerksamen Lesern nicht neu, wir hatten sie in den Printausgaben 4/2011 und 1/2012 bereits angeschnitten. Im konkreten Fall hatte YouTube trotz entsprechenden Hinweises durch die GEMA (welche die Urheberrechte der ihr angeschlossenen Künstler vertritt) strittige Musiktitel nicht vom Netz genommen. YouTube begründete dies damit, die Inhalte ja nicht selbst hochgeladen zu haben. Das Gericht jedoch befand, dass die Google-Tochterfirma YouTube eine sogenannte Störer-Haftung habe, also für das Verhalten ihrer Nutzer mitverantwortlich gemacht werden könne. YouTube müsse künftig darauf achten, welche Videos eingestellt werden und sei im Fall von Beschwerden verantwortlich, befand das Landgericht weiter.

Die „Kostenlos-Mentalität“ ist ein Zeichen von Gedankenlosigkeit. Künstler erschaffen Inhalte, welche dann durch die Gema für diese geschützt werden und ihnen ihre wirtschaftliche Grundlage sichern. Nimmt man den Künstlern ihre Einkommensquelle, so bricht ihre wirtschaftliche Grundlage zusammen. Dies ist ein Grund, warum kleinere Plattenfirmen Insolvenz anmelden, junge Künstler ihre Laufbahn frühzeitig beenden: Menschen wie du und ich, die milliardenfach „kostenlose“ Musik im Internet konsumieren, herunterladen, weiterverbreiten oder selbst hochladen. Das gerade durch klare Worte zum Nachdenken anregende Interview von Sven Regener ist –pikanterweise- selbstverständlich bei YouTube abrufbar.

Verantwortungsbewusste Pfadfinder, welche das Portal für das Hochladen von Filmen oder Musikbeiträgen nutzen, sollten vor Veröffentlichung die verwendete Musik / die verwendeten Texte urheberrechtlich prüfen und auch das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten bzw. dargestellten Personen beachten.

Ein grundsätzliches Umdenken, nämlich den Wert einer Ware angemessen zu entlohnen, für Dinge, die einem wichtig sind, auch zu finanzieller Unterstützung bereit zu sein, täte dringend Not.

Quelle: scouting 04-12

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Jahrbuch 2018 jetzt bestellen

Scouting - Mo., 10/14/2019 - 06:28

Liebe Freunde,
das Scouting Jahrbuch 2018 ist pünktlich zur Buchmesse Frankfurt fertiggestellt und wird in Kürze ausgeliefert. Im Jahrbuch werden die wichtigsten Ereignisse der Pfadfinder- und Jugendbewegung aus dem abgelaufenen Jahr dokumentiert und kommentiert. Dazu gehörten die Veranstaltungs-Highlights des Jahres, die schönsten Fahrtenberichte aber auch historische Artikel, pädagogische Abhandlungen, wichtige Beiträge zur Kultur der Pfadfinder- und Jugendbewegung, das Bücherbrett und vieles mehr. Eine zeitlose, solide Dokumentation und Erinnerung. Leseprobe Hier geht es zur Bestellung Aus dem Inhalt des Jahrbuches 2018:
Wer hat’s erfunden? Die zeitlosen Werte der Pfadfinder- und Jugendbewegung können ein Leitmotiv für die Zukunft sein
Fahrtenberichte: Vier Wochen in Lappland, Familien-Abenteuer im schwedischen Indian Summer, Unterwegs im Heiligen Land, Ein Abschied von FM, Sommerfahrt in den rumänischen Karpaten, Island, Kletterfahrt in Südtirol, Türkei – Georgien und Armenien, Korsika.
Bünde & Verbände: Historischer Beschluss für Pfadfinden in Deutschland, Droht den Boy Scouts of America die Insolvenz?, DPSG – das Leuchtfeuer-Lager, Eurocamp WIFS!, BdP in Sachsen, 25 Jahre Aktion Friedenslicht, Der Traum vom eigenen Pfadfinderheim, Pfadibewegung Schweiz wächst, Sommerlager der Taunuspfadfinder, Preis des Westfälischen Friedens, Bundesthing 2018 der CPD.
Zeitgeist: Vielfalt – Identität und Gemeinschaft, Sehnsucht, Singen
Sowie: Hamburger Singewettstreit 2018 und 2019, Liederfest Waldeck, Geschichte der Pfadfinder- und Jugendbewegung, Von König Otto I. bis zur deutschen Besetzung im April 1941, neunzigster Geburtstag von Peter Lampasiak, Das Pfadfinderkreuz am Glotzen, Deutsch-polnisch-österreichisches Projekt
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Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers

Scouting - So., 10/13/2019 - 05:40

Die Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers (CPRR) ist eine internationale und interkonfessionelle christliche Pfadfinderschaft. Sie ist Mitglied im Bundesjugendwerk des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden und als „Royal Rangers International“ in 73 Staaten vertreten. Die CPRR wurden 1962 in den USA durch John Henry Barnes in einer Gemeinde der Assemblies of God gegründet. 1980 „schwappte“ die Idee über den großen Teich, eine erste Pilot-Stammesgründung erfolgte in Bremen. Heute umfasst die CPRR in Deutschland deutlich über 300 Stämme und nach Eigenaussage um die 20.000 Mitglieder. Sie ist damit mit großem Abstand der größte unter den unabhängigen und selbständigen Pfadfinderorganisationen in Deutschland. Hier geht es zur Homepage der Organisation.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Pitters Lieder

Scouting - Sa., 10/12/2019 - 05:40

Mit pitters lieder liegt nun eine von Helmut König herausgegebene vollständige Sammlung der nachgelassenen Lieder von Peter Rohland in Text und Noten vor. In ihrer Reihenfolge folgt sie der Systematik der schon zuvor von Helmut König bei THOROFON herausgegebenen Tonauf- zeichnungen. Es war das Anliegen der Peter Rohland Stiftung, die Lieder von Peter Rohland einer breiteren Öffentlichkeit in Text und Ton in einem Band zugänglich zu machen. Dies ist nun gelungen. Die Tonaufnahmen von Peter Rohland finden sich auf einer DVD, die diesem Buch beigefügt ist.

Zu den vornehmsten Aufgaben der Stiftung gehört die Aufarbeitung und Präsentation des künstlerischen Nachlasses ihres Namensgebers.

Mit dem nun vorliegenden Liederbuch pitters lieder kommt die Stiftung einmal mehr ihrer Aufgabe nach, das von Peter Rohland hinterlassene Werk zu erfassen und der Öffentlichkeit vorzustellen.

Peter Rohland (1933-1966) war einer der wichtigen Neuerer und Anreger in der deutschen Lied- und Chanson-Szene der frühen 1960er-Jahre. Mit seinen Liedzyklen der Landstreicherballaden, der Lieder des Francois Villon, der jiddischen Lieder und vor allem der Lieder deutscher Demokraten des Vormärz und der Revolution von 1848 hat er dem schon verloren geglaubten deutschen Volkslied („Wo sind unsre alten Lieder?“ sang Franz Josef Degenhardt damals in einem seiner vielbeachteten Chansons) eine neue Dimension hinzugefügt und zur Entwicklung eines neuen „unverstaubten“ Volksliedverständnisses beigetragen.

Rezensionen:

„Die sorgfältige, nahezu bibliophile Gestaltung dieses Buches (Leineneinband, Schutzumschlag, Grafik, Lesebändchen, Format, Papier- und Druckqulität) geht erheblich über die Machart vieler vergleichbarer Liederwerke hinaus. Ein Buch, das sich nicht nur für den eigenen Gebrauch, sondern auch zum Verschenken eignet.“
Kei Engelke – Folker 05/14

ISBN 978-3-88778-407-2
248 Seiten
Format: 18 x 25 cm
Sprache: deutsch
1. Auflage, inkl. DVD mit allen Liedern, Hardcover mit Leinen und Schutzumschlag

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Pfadfinderhaus Schermbeck

Scouting - Fr., 10/11/2019 - 07:55

Die DPSG in Schermbeck vermietet Saal und Zeltplatz. Im ganzen Saal ist bei Ausstattung mit Tischen und Stühlen Platz ca. 140 Leute, der Raum lässt sich aber auch verkleinern und reicht dann für etwa 70 Leute. Es besteht keine Bindung an bestimmte Getränke- oder Essenslieferanten. Neben Tischen, Stühlen, Sanitären Anlagen inkl. Duschen und Bierzeltgarnituren gibt es auch einen Thekenbereich. Auch das Außengelände kann genmietet werden, es bietet viel Platz für Zelte und einen kleinen Lagerfeuerplatz. Hier geht es zur Homepage des Hauses.

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Kondolenzbuch für Oss Kröher

Scouting - Do., 10/10/2019 - 05:38

Das Kondolenzbesuch für Oss Kröher wurde grafisch umgesetzt und wird seiner Frau Gretel nun zugesendet. Ihr findet es hier: Kondolenzbuch_Oss_Kroeher

Vielen Dank für die Beteiligung!

Kategorien: Pfadfinder

Neuer Chef der Luxemburger Pfadfinder

Scouting - Mi., 10/09/2019 - 07:19

Luxemburgs Erbgroßherzog Guillaume legte am vergangenen Freitagnachmittag sein Pfadfinderversprechen als „Chef“ der Vereinigung „Scouting in Luxemburg“ ab. Diese setzt sich aus der Fédération nationale des éclaireurs et éclaireuses du Luxembourg (FNEL) und den Lëtzebuerger Guiden a Scouten (LGS) zusammen. Traditionell ist der Chef der Luxemburger Pfadfinder ein Vertreter aus der monarchischem Regierungsfamilie. Der jetzige Chefscout Guillaume Jean Joseph Marie von Nassau ist der älteste Sohn Henris, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau. Als Chefscout tritt er in die Fußstapfen seines Großvaters, Jean von Luxemburg, welcher der Luxemburger Pfadfinder bis zu seinem Tode am 23. April im Alter von 98 Jahren vorgestanden hatte.

Zur Versprechensfeier waren über 2000 Luxemburger Pfadfinder sowie Carl Gustaf von Schweden in den Stadtpark gekommen, um der Amtseinführung ihres neuen Oberhauptes zu folgen. Hier ein Bericht mit Video von der Versprechensabgabe.

 

Kategorien: Pfadfinder

Gedenktag: Karl Oelbermann

Scouting - Mi., 10/09/2019 - 05:33

Heute vor 45 Jahren, am 09. Oktober 1974, verstarb Karl Oelbermann im Alter von 78 Jahren auf Burg Waldeck im Hunsrück. Karl Oelbermann war Mitbegründer des Nerother Wandervogels und wurde nach dem Tode seines Zwillingsbruders Robert Oelbermann (1941 im KZ Dachau) dessen Bundesführer und Wiederbegründer des Bundes nach dem zweiten Weltkrieg. Die Zwilligsbrüder wurden am 24. April 1896 in Bonn geboren. In der Silvesternacht 1919 gründeten Karl und Robert Oelbermann zusammen mit ausgewählten Freunden auf dem Nerother Kopf bei Neroth/Eifel den Geheimbund / die Ritterschaft der Nerommen innerhalb des Altwandervogels. Dessen Bundesführung war mit diesem Vorgehen nicht einverstanden und in Folge dessen entstand ein eigener Bund, der Nerother Wandervogel, der sich am 27. März 1921 offiziell gründete. Wesentliche, bis heute erhaltene Formen des Nerother Wandervogel sind der reine Jungenbund, die Weltfahrten, der Ausbau der Burg Waldeck als Jugendburg, die organische Struktur in Form von überregionalen Orden mit individueller Prägung, ein Bundesführer auf Lebenszeit und nicht zuletzt ihr reges musikalisches Schaffen. Den ausführlichen Scout-O-Wiki-Eintrag zu Karl (und Robert) Oelbermann findet ihr hier.

Bildausschnitt aus „Die letzten Wandervögel“, Deutscher Spurbuchverlag

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400 Gäste zum 60. Jubiläum

Scouting - Di., 10/08/2019 - 05:07

Mit einem Tag der offenen Tür hat das Haus Sankt Georg in Wegberg am 3. Oktober 2019 das 60. Jubiläum gefeiert. Gekommen waren rund 400 Gäste. Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst, den der Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer zusammen mit dem Diözesankurat Thomas Schlütter gefeiert hat. In seiner Predigt betonte der Dompropst den spirituellen Charakterzug des Hauses: „Gott ist in diesem Haus spürbar. In der Arbeit mit den Menschen, in der Arbeit mit der Natur. In der Art und Weise, wie die Menschen hier miteinander und mit der Schöpfung umgehen.“ Anschließend folgte der Festakt, bei dem neben Zeitzeugen und dem Vorstand des Diözesanverbandes Aachen, auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft anwesend waren. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wegberg, Georg Schmitz sowie Hiltrud Derix vom Regionalteam Heinsberg gratulierten in ihren Grußworten dem Haus zum Jubiläum.

Nach dem Festakt begann das bunte Programm im Haus sowie auf dem Gelände. Von Hüpfburg und Bogenschießen, über Figurentheater und Kräutersalz mischen bis hin zu Führungen durch das Haus war für jeden Gast etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der ganze Tag wurde immer wieder mit Live-Musik untermalt. Abschluss des Festes war das gemeinsame Pflanzen eines Baumes auf der Streuobstwiese des Hauses. Geschäftsführung, Hausleitung sowie der Diözesanvorstand waren sich zum Schluss einig: das Jubiläum war ein voller Erfolg.

1959 wurde das „Landesamt St. Georg – Grenzmark Aachen – e.V.“ gegründet. Dessen Mitglieder tagten am 30. Mai 1959 zum ersten Mal in dem heutigen Haus – der ehemaligen Europa-Jugendherberge – das zur damaligen Zeit leer stand. Am 20. September 1959 wurde das Haus Sankt Georg feierlich eingeweiht. Weitere Information zum Haus St. Georg finden sich auf www.haussanktgeorg.de

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Das Ende der Wigwams in Prüm

Scouting - Mo., 10/07/2019 - 05:55

Die Holzwigwams des Jugendcamps in Prüm in der Eifel waren auch überregional sehr beliebt, jedoch leider in die Jahre gekommen. Ersetzt werden sie nun durch moderne Holzhäuser im Eifel-Stil. Wie der Volksfreund berichtete, hat das Land Rheinland-Pfalz beschlossen, die Modernisierung des Jugendcamps in Prüm-Dausfeld zu fördern. Damit läutet auch das Ende der Indianerzeiten ein. Die Anfang der 70er Jahre errichteten Wigwams haben schon länger ihre besten Zeiten hinter sich, wurden immer öfter undicht und die Heizkörper hätten in Kürze eh ausgetauscht werden müssen.  Die neuen Hütten sollen von Stil und Optik das eifeltypische Bauen widerspiegeln und 376 000 Euro kosten, woran sich das Land mit 200 000 Euro beteiligen wird. Sie werden bereits jetzt während des Winters angefertigt. Von den alten Wigwams bleiben nur die Fundamente erhalten.

Quelle: Volksfreund, 26.09.2019
Bildnachweis: Stadt Prüm

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Deutscher Pfadfinderbund Hohenstaufen gegr. 1911

Scouting - So., 10/06/2019 - 05:40

Der Deutsche Pfadfinderbund Hohenstaufen gegründet 1911 entstand 1973 durch den Zusammenschluss des DPB Hohenstaufen mit dem Horst Stuttgart des DPB gegründet 1911. Die ersten Gruppen des DPB Hohenstaufen waren von Karl Albrecht um 1950 wiederbegründet worden. Heute besteht der Bund mit regionalem Schwerpunkt rund um Stuttgart aus vier Stämmen. Die Homepage des Bundes findet ihr hier.

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