Sammlung von Newsfeeds

Buchvorstellung: So begann es

Scouting - vor 9 Stunden 52 Minuten


Scouting als vormilitärische Erziehung? Der Beginn der Pfadfinderbewegung in Deutschland am Vorabend des ersten Weltkrieges. Bislang gab es außer dem knappen Abriss in Karl Seidelmanns Monographie „Die Pfadfinder in der deutschen Jugendgeschichte“ so gut wie keine greifbare Darstellung der Frühphase der deutschen Pfadfinderbewegung vor 1918. Christoph Schubert-Wellers Arbeit will hier eine Lücke schließen. Der Autor, selbst Pfadfinder, behandelt die Anfänge der deutschen Pfadfinderbewegung im Wilhelminischen Kaiserreich mit besonderer Betonung der – damals meist bedeutsamen – interkonfessionellen Pfadfinderei im „Deutschen Pfadfinderbuch“. Aufgrund zahlreicher Quellen wird herausgearbeitet, dass der damalige deutsche Entwurf der Pfadfinderei vor dem Ersten Weltkrieg gegenüber den englischen Anfängen in sachlicher und pädagogischer Hinsicht eine erhebliche Verarmung des Scouting dargestellt.

Autor: Christoph Schubert-Weller
ISBN 978-3-88778-161-3
192 Seiten
Format: 14,8 x 21 cm
Paperback

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Kategorien: Pfadfinder

Internationaler Pfadfinderzeltplatz Bucher Berg

Scouting - Fr, 03/24/2017 - 04:35


Der 16.000m² große Platz im Altmühltal bietet seit Frühjahr 2015 einen neuen Kiosk, einen Gruppenraum, zwei Shelter (Schutzhütten) zum Übernachten ohne Zelt, einen Grillpavillon, sowie nagelneue Sanitäreinrichtungen und eine hochwertig ausgestattete Großküche für Gruppen bis zu 250 Personen. Einen ersten Eindruck des fast fertigen Sanitär- und Küchenhauses gibt es als Vorgeschmack schon jetzt. Sobald die Innenausstattung fertig ist, gibt es natürlich mehr Informationen und Bilder. Der Bucher Berg kann in den Monaten April, Mai, Juni und September als regulärer Zeltplatz von Kinder- und Jugendgruppen aller Art genutzt werden. www.bucher-berg.de

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Kategorien: Pfadfinder

Ausgesetzt im Wald

Scouting - Do, 03/23/2017 - 07:56


Im Familien-Blog «Family Affairs» von Züriost erschien am 18.03. ein Beitrag zu „Helikopter-Eltern“, die ihre Kinder dauerhaft überwachen und deren ständige Erreichbarkeit beispielsweise durch Smartphones und Überwachungs-Apps sicherstellen. Die Verfasserin des Beitrages schildert zum Einstieg, dass ihr Bruder vor 20 Jahren im Rahmen einer Pfadfinderübung allein im Wald ausgesetzt wurde und dass dies heute wohl undenkbar wäre: „Als mein Bruder 14 Jahre alt war, wurde er mutterseelenalleine im Wald ausgesetzt. In der damaligen Tschechoslowakei. Nein, keine grausame Tat von grausamen Eltern, sondern eine freiwillige Prüfung während eines Sommerlagers der Pfadfinder. Die Teenager waren im Grenzgebiet zu Österreich 24 Stunden lang auf sich alleine gestellt, sie durften in dieser Zeit weder essen noch reden. Das Ziel war, von niemandem entdeckt zu werden, insbesondere nicht von den Grenzpatrouillen. Ein Aufruhr empörter Eltern wäre wohl heutzutage die Folge.“

Eine Beobachtung, die viele Pfadfinderführer (aber auch andere Personen) auch hierzulande machen. Bei der Klassenfahrt meines Sohnes hat es eine Krisenstimmung hervorgerufen, dass die Kinder ihre Mobilgeräte nicht mitnehmen sollen, weil dies ja bedeutet, dass man nicht auf die Minute genau weiß, wann die Kinder zurückkehren werden. Als ich daraufhin vorschlug, die Kinder doch einfach selbständig mit dem Bus von der Schule heimfahren zu lassen und ihnen einen Haustürschlüssel mitzugeben, war es, als hätte ich eine Bombe gezündet. Reden wir von zehnjährigen Kindern? Genaugenommen nicht. Wir reden von vierzigjährigen Erwachsenen, die nicht in der Lage sind, ihre Kinder allein mit dem Bus fahren zu lassen.

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Kategorien: Pfadfinder

Essen: Diözesanvorstand der DPSG wieder komplett

Scouting - Mi, 03/22/2017 - 04:48


Wie das Bistum Essen berichtete, ist der dortige Diözesanvorstand der DPSG nach anderthalb Jahren Vakanz ab Juni endlich wieder komplett:
„Vera Sadowski heißt die neue Frau im Bistumsvorstand der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Die Diözesanversammlung wählte die Bottroperin jetzt einstimmig in das Vorstandstrio, das damit nach eineinhalb Jahren Vakanz wieder komplett ist. Sadowski wird ihr Amt im Juni antreten und dann zusammen mit ihrem Ko-Vorsitzenden Sebastian Ritter und Kurat Matthias Feldmann den Pfadfinder-Vorstand im Ruhrbistum bilden. Zudem beschloss die Diözesanversammlung das 60-jährige Bestehen der DPSG im Bistum Essen im Jahr 2019 mit einem großen gemeinsamen Zeltlager zu feiern. Eine Arbeitsgruppe soll nun Ort und Termin für dieses Jubiläumsfest planen.“

Bild: Der neue DPSG-Vorstand (v.l.) mit Sebastian Ritter, Vera Sadowski und Matthias Feldmann. Foto: Simone Langhammer
Quelle: Bistum Essen 17.03.2017

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Hallo Welt

Neues von der DPSG - Di, 03/21/2017 - 11:19
Das ist noch was
Kategorien: Pfadfinder

News Nummer ein

Neues von der DPSG - Di, 03/21/2017 - 10:56

Noch ein wenig Text

Kategorien: Pfadfinder

In einem Monat startet der Rheinische Singewettstreit

Scouting - Di, 03/21/2017 - 04:03


Der 10. Rheinische Singewettstreit findet vom 21.-23.04.2017 statt. Er punktet mit einem besonderen Ambiente. Der Wettstreit findet in der katholischen Kirche im Tal statt, Pfadfindermarkt, Übernachtung und Nachfeier hingegen in den Gemäuern der Burg Rheinfels. Der Verkauf der begehrten und zumeist zügig vergriffenen Eintrittskarten startete bereits im Januar. Weitere Infos unter www.rheinischersingewettstreit.de

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Weltenbummler bauen an

Scouting - Mo, 03/20/2017 - 07:47


Der „größte und aktivste Stamm“ des Pfadfinderbundes Weltenbummler (Eigenaussage) baut an: Am Donnerstag setzte Stammesführer Dominique vom Stamm Roter Milan aus Steinhagen den symbolischen ersten Spatenstich. Die bislang als Lagerraum und Zugang zum Haus genutzte Veranda soll durch einen „richtigen“ Anbau ersetzt werden. Wie auf dem Foto des Westfalen-Blatt ersichtlich, hat es in Steinhagen augenscheinlich schon mehr Frühling, als anderswo. Der Anteil an kurzen Hosen liegt bei etwa 30%, ich bin beeindruckt.

Bildnachweis: J. Witte, Stamm Roter Milan
Quelle: Westfalen-Blatt 18.03.2017

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Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger

Scouting - So, 03/19/2017 - 04:28


Die Christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger entstand 1983 aus dem Stamm Kreuzträger des BdP und einigen Gruppenleitern aus Kaufbeuren. Die CPK orientiert sich am christlichen Glauben und an der traditionellen Pfadfinderarbeit. Für einen Bund ihrer Größe (um die vier Stämme aus dem Allgäu) hat sie eine erstaunliche Anzahl an Handreichungen und Aktionen zu verzeichnen und verfügt über ein Bundesheim am Madlenerberg. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Scout-Pfad

Scouting - Sa, 03/18/2017 - 04:49


Heinz Zentner, geboren 2. Dezember 1943 in Karlsruhe, befasste sich schon seit seiner frühen Jugend mit Comics und Karikaturen. Bereits im Alter von 17 Jahren verdiente er sich sein erstes Taschengeld mit Zeichnungen von Comicheften. Später veröffentlichte er Witzzeichnungen in den früher beliebten Witzheften und Büchern.

Nach einer Pause, in der er ganz für seine Frau und Tochter da sein wollte, nahm er wieder den Zeichenstift zur Hand und es entstanden neue Zeichnungen und Serien. Hauptwerk ist das Comic „Wil der Helm“ in welchem er die Pfadfindergrundgedanken des Helfens und des Schützens zu einer liebenswerten Serie verarbeitete.

So war es nur eine Frage der Zeit bis der Künstler sich einmal ganz konkret mit Pfadfindern, diesen ganz besonderen Zeitgenossen beschäftigen würde.

Dieses Buch ist dabei herausgekommen. Liebeswürdig, charmant werden sie dargestellt, aber treffend und manchmal ein bisschen weltfremd. Wohl keiner, der nicht einmal schmunzeln muss, bei soviel hintergründigem Ernst und einer so trefflichen Feder. Ein wirkliches Bilderbuch für heitere Zeitgenossen. Ein gutes Geschenk für alle großen und kleinen, ernsten und lustigen Pfadfinder.

Autor: Heinz Zentner
ISBN 978-3-88778-181-1
100 Seiten
Format: 18 x 18 cm
Hardcover

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Einladung zum 4. Mühlenfest

Scouting - Fr, 03/17/2017 - 12:49


Eine Nachricht von der CP Saar:
„Liebe Freunde und Weggefährten, das Jahr schreitet in großen Schritten voran und wir sind schon fleißig bei der Planung unseres 4. Mühlenfestes, welches am
*** 24./25.06.2017 *** stattfinden wird. Dieses Jahr wird es ein richtiges Mühlenfestival werden, mit viel Musik und einem ausgedehnten Konzertabend am Samstag.
Bisher sei schon verraten, dass wir mit Singadjo ein freudiges Revival auf unserer Mühlenbühne feiern. Natürlich wird wie bisher wieder reichlich Kunst und Handwerk dargeboten. Was euch sonst noch so an Musik und Programm erwartet, werden wir zeitnah bekannt geben.
Aktuelles findet ihr auch bei Facebook unter folgendem Link (teilen und beitreten erwünscht):
https://www.facebook.com/events/278728415883280/

Bis wir euch die offizielle Einladung schicken, könnt ihr euch schon mal den 24./25.06.2017 in eurem Kalender freihalten.
Auf ein Wiedersehen auf unserer Bundesmühle in Zerf!
Gut Pfad
wolle und stef.“

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Whydah of Bristol: Fehlende enzyklopädische Relevanz

Scouting - Fr, 03/17/2017 - 11:26


Nein, bei diesem Thema neutral zu bleiben, fällt mir schwer. Nicht etwa wegen der Whydah of Bristol, sondern weil ich weiß, wie man sich fühlt, wenn einem Ding, dem man sich nahe fühlt, die enzyklopädische Relevanz abgesprochen wird. Doch zurück zur Whydah: Deren Wikipediaeintrag wurde 23. Februar gelöscht. In der Diskussion hieß es: Fehlende enzyklopädische Relevanz, kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, nicht in der gängigen Literatur erwähnt, „eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich.“ Das heißt nun aber nicht, dass die Whydah bei Wikipedia untergegangen wäre. Es gibt sie noch. In der französischen Ausgabe. Dort heißt es: „Le Whydah of Bristol a été conçu et construit en 2000 au chantier naval Steel Boats de Bristol au Royaume-Uni. C’est une réplique de schooner américain du XIXe siècle. Il est utilisé comme voilier-charter, depuis 2003, sous pavillon allemand. Il a participé aux Tonnerres de Brest 2012.“ Also da müssen doch bloß die Aktivisten des Vereines ihr Französisch aufpolieren und da noch mehr Butter bei die Fische hinzufügen und schon geht da was! Aber pppst! Kein Wort an Jrgn!

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Kategorien: Pfadfinder

Nachruf auf Bruder Paul Oden

Scouting - Fr, 03/17/2017 - 10:10


Hier der Nachruf der Steyler Missionare auf den bereits am 13. Januar in Chile verstorbenen Bruder und Pfadfinder Paul Oden, für dessen Straßenkinderprojekt auch in deutschen Pfadfindergruppen wiederholt gesammelt und gespendet wurde:
„Zum Gedenken an Bruder Paul Oden svd
* 23.07.1928 Pinnasens, Speyer
+ 13.01.2017 Iquique, Chile
Bruder Paul Oden wurde in Pirmasens als Sohn von Jakob und Henriette Oden geboren und blieb sein Leben lang seiner pfälzischen Heimat verbunden. Von Kindesbeinen an war er Pfadfinder und engagierte sich in der kirchlichen Jugend-arbeit seiner Pfarrei St. Pirmin. Nach der Volksschule begann er eine Bäcker- und Konditorlehre, die er durch Kriegseinwirkungen immer wieder unterbrechen musste. In diese Zeit fiel auch seine Entscheidung, Missions-bruder bei den Steyler Missionaren zu werden.

Am 1.10.1946 wurde er Postulant in St. Wendel. Nach Postulats- und Noviziatszeit legte er am B. September 1949 die ersten Gelübde ab. Auf den Tag genau sieben Jahre später band er sich in Santiago de Chile an Gott und die Gemeinschaft der Steyler Missionare durch die Ewigen Gelübde.

Über Rom nach Chile
1951 führte ihn die erste Arbeitsbestimmung nach Rom, wo er in der Ordens-zentrale der Steyler Missionare seine jungen Kräfte einsetzte. 1953 erhielt er eine Arbeits-bestirmnung für Indien. Diese wurde geändert und er trat am

  1. Oktober 1954 seinen Dienst in Chile an. Die ersten Jahre verbrachte er in Santiago am „Licéo Alemân de! Verbo Divino“. Hier begann seine Arbeit mit den Pfadfindern, die sein ganzes Leben mitbestiin-mcn sollte. 1972 wurde er in den Süden Chiles entsandt, 1000 km von Santiago entfernt. Hier startete er mit dem Aufbau der ersten Jugendzentren und – herbergen und zwar in Puer-to Varas, Osorno, Fresia und Ensenada. Diese Zentren wurden die Geburts-stätte der heutigen Kinderheime der Steyler Missionare in Chile mit Sitz in Puerto Varas, Valdivia, San Pablo, Buin und Villa Alemana. Ab 1991 leitete Bruder Paul in Valdivia das Programm „Ahora“, auf Deutsch „Jetzt“. Dieses wurde später von einem selbstständigen Verein übernormnen.

„Kindern auf der Spur“
1996 führte ihn seine Berufung nach Iquique. Dort begann er mit dem Bischof der Diözese und einigen seiner ersten Pfadfinder von Santiago sowie mit den Mitgliedern des Jugendzentrums von Puerto Varas die Arbeit für die Straßen-kinder von Iquique. Bischof Vera schreibt über diese Zeit: „Als er (Paul Oden) vom Süden in den Norden kam, sah er nicht nur eine mächtige, sich moderni-sierende Stadt, sondern leider auch viele Kinder, die stark litten.“ So gründete er den Verein „Ninos en la Huella“ (Kindern auf der Spur).

In wenigen Jahren baute er eine Organisation und eine Infrastruktur auf, in der Kinder aller Altersstufen aus sozial benachteiligten Familien gefördert und betreut werden: Kindergärten, Tagesstätten, Heime für Jungen und Mädchen, zwei Krabbelstuben und ein Tagesheim fiür Straßenkinder zwischen zwölf und achtzehn Jahren.

Bruder Paul sah sich ganz in den Fußstapfen seines Pirmasenser Landsmannes Paul Josef Nardini (1821-1862). Dessen Seligsprechung am 22. Oktober 2006 im Speyrer Dorn durch Kardinal Wetter erleben zu dürfen, war für ihn ein großer Ansporn und ein tiefes, religiöses Erlebnis. Wie sein Landsmann in Pirmasens einst auf eine Not- und Elendssituation geantwor-tet hatte, so hatte Bruder Paul in Chile eine ähnliche Notwen-digkeit bei den Straßenkindern vorgefunden.

Vom Regierungschef geehrt
Am 25. September 2012 wurde Bruder Paul die Ehre zuteil, den Regierungs-palast von Santiago de Chile zu besuchen und mit dem chilenischen Staats-oberhaupt und Regie-rungschef Sebastiân Pipera zusammenzu-treffen. „Wir haben uns etwa eine halbe Stunde lang herzlich über alle möglichen Dinge unterhalten. Es war ein sehr liebens-würdiger und herzlicher Empfang.“ Pipe- ra war vor seiner politischen Karriere zehn Jahre lang in einer Pfadfinder-gruppe von Bruder Paul. Zum Abschluss nahm Sebastian Pipera einen speziel-len Rucksack in Empfang, den Bruder Pauls Sozialarbeiter bei ihrer Arbeit mit den Straßenkindern in der Diözese Iquique tragen. Entworfen worden war er von Martin Bendorfer aus Österreich, einem der vielen Missionare auf Zeit, die bei Bruder Paul gewirkt haben.

Abschied
Schwer erkrankt schrieb Bruder Paul Oden am 13. November einen Abschiedsbrief an all seine Weggefährten. Lange zitiert er darin eine Predigt von Papst Franziskus über Tod und Auferstehung und endet schließlich mit den Worten: „Auch für mich ist Advent. Die Ankunft in meinem Leben ist gekommen. Ich warte darauf, dass Gott ankommt, um mich mitzunehmen.“ Und er äußert auch eine Bitte an all seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter: „Vergesst nicht, bei den Werken des Herrn mitzuhelfen, die er durch mich erschaffen hat.“

Die Steyler Missionare danken Bruder Paul Oden für seinen engagierten Einsatz unter der Jugend Chiles bis ins hohe Alter.
Sie danken auch seiner Familie, seinen Wohltätern und Helfern in der deutschen Heimat und in aller Welt. Sie standen ihm stets treu zur Seite!

Pater Manfred Krause SVD.“

Bildnachweis: ‪Bruder Paul Oden (links) und Florian Fütterer von den Baunacher Pfadfindern (zweiter von links).

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Kategorien: Pfadfinder

Manfred Spitzer: Cyberkrank!

Scouting - Fr, 03/17/2017 - 09:34


Manfred Spitzer ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher und bekannter Fachautor. Kaum jemand sonst kann wissenschaftliche Erkenntnisse derart pointiert und anschaulich präsentieren. Er stellt sich sehr kritisch zum allgemeinen „Digitalisierungswahn“. Vor allem Kinder sieht der Psychologe „fast unter Drogenabhängigkeit“ durch die permanente Benutzung des Smartphones. Gerade wir als Pfadfinder- und Jugendbewegung, welche die Vorzüge des einfachen und bewussten Lebens zu schätzen wissen, sind dazu prädestiniert, dieses Nutzungsverhalten gleichfalls einmal kritisch anschauen. Spitzer liefert auch in seinem neuesten Buch „Cyberkrank“ sehr viele Argumente – wissenschaftlich belegt.

Hier ist kein „Ewig-Gestriger“ am Werk, der per se die Modernisierung verdammt (auch wenn man ihm bisweilen den Missionierungswahn unterstellt, „die Gesellschaft vor Verblödung zu bewahren“). Natürlich rief und ruft seine klare Haltung Widerspruch auf den Plan. So bezeichnete die Süddeutsche Zeitung sein letztes Buch „Digitale Demenz“ als „einseitig, populistisch, oberflächlich, orientierungslos“ und unterstellt ihm „krude Beweisführung“, weil Spitzer (ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm) „in einer selbst zusammengeschusterten Grafik“ nachwies, dass Taxifahrer in London, welche ohne Navi arbeiteten, nach einigen Jahren Berufstätigkeit mehr aktive Substanz in Gehirnarealen aufweisen, welche für Orientierung benötigt werden.

Wo in dieser schlichten Tatsache eine „krude Logik“ versteckt sein soll oder was verwerflich daran ist, wenn sich ein erwiesener Spezialist sich „anmaßt“ eine Grafik zu erstellen, will mir persönlich nicht in den Kopf (egal in welches Gehirnareal). Wer Denkprozesse an technische Geräte abgibt, verliert schrittweise die Übung darin, sich diese Dinge selbst zu erschließen.

Wer Manfred Spitzer noch nicht kennt, sollte dies schnell nachholen. Jedes seiner Bücher ist absolut lesenswert und auch für Personen ohne medizinisches Fachwissen verständlich. Auch die DVDs zu seinen Vorträgen sind absolut zu empfehlen, nur „live“ ist noch besser.

Hier die Verlagsdarstellung seines aktuellen Buches:

Manfred Spitzer: Cyberkrank!
Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert

Die Digitalisierung unseres Alltags schreitet immer weiter voran – mit fatalen Auswirkungen. Anhand neuer wissenschaftlicher Studien zeigt der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer, in welchem Maß diese Entwicklung unsere Gesundheit bedroht. Das Buch ist sehr lesenswert und spannend geschrieben: Wir werden cyberkrank, wenn wir den digitalen Medien die Kontrolle aller Lebensbereiche überantworten, stundenlang Online Games spielen und in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Stress, Empathieverlust, Depressionen sowie Schlaf- und Aufmerksamkeitsstörungen sind die Folgen. Kinder werden in ihrer Motorik und Wahrnehmungsfähigkeit geschädigt. Computersucht, Internetkriminalität und Mobbing verbreiten sich immer mehr. Manfred Spitzer informiert über alarmierende Krankheitsmuster, warnt vor den Gesundheitsgefahren der digitalen Technik und erklärt, wie wir uns schützen können.  Manfred Spitzer ist Fachautor mehrerer Bücher.

MANFRED SPITZER
Cyberkrank!
Droemer HC , 432 S.,
ISBN: 978-3-426-27608-2
€ 22,99

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Kategorien: Pfadfinder

Das Pfadfinder Centrum Callenberg…

Scouting - Fr, 03/17/2017 - 04:30


…präsentiert sich altehrwürdig als früheres Jagdhaus der herzoglichen Familie inmitten des Callenberger Forstes
Das Pfadfinder Centrum Callenberg liegt unterhalb des wunderschönen Schloß Callenberg am Stadtrand von Coburg. Das Anwesen gehörte ursprünglich als Wirtschaftsgebäude und Stallungen mit zum Schloßareal. Seit 1974 wurde es zu einem Pfadfinderheim, Zeltplatz aus und umgebaut. Trotz seiner Nähe zur Stadt Coburg liegt es am Anfang des Callenberger Forst mitten in der Natur. Dadurch ist eine flexible Programmgestaltung hier besonders möglich.

Haupthaus

Der rustikale Stil der Unterkunft gibt bei flackerndem Kaminfeuer ein besonders romantisches Ambiente und lädt zu geselligen Stunden ein

Küche: Im Erdgeschoss des Haupthauses befindet sich eine Küche mit Gaskochern, Holzofen, Kühlschrank, Arbeitsflächen, Spülbecken sowie Geschirr und Besteck.

Jägerzimmer: Den Flur hinauf schließt sich das „Jägerzimmer“ an, das mit seiner urigen Einrichtung die ideale Atmosphäre für Seminare und Besprechungen bietet. Hier finden ca. 30 Personen Platz.

Großer Saal: Durch das Jägerzimmer sowie durch den Flur gelangt man in den „Großen Saal“, welcher mit seinem großen Kamin, gerade abends für romantische Stimmung sorgt. Eine große handgemalte Wandkarte zeigt das Coburger Land und das dimmbare Licht kann den Raum je nach Belieben noch gemütlicher machen. Platz ist für ca. 80 Personen vorhanden.

Kleiner Saal: An den Großen Saal schließt sich ein kleinerer Saal an, der sich wunderbar als Raum für Seminare mit bis zu 15 Personen eignet oder mit geöffneter Tür den großen Saal noch vergrößern kann.

Schlafräume: Die Schlafräume setzen sich aus zwei großen und einem kleinen Schlafsaal zusammen, welche noch durch zwei kleine Schlafzimmer mit je zwei Betten ergänzt werden. Somit ist Platz für 50 Personen geboten.

 Seminarbereich: Der neu eingerichtete Seminarbereich bietet einen Seminarraum mit Whitebords, Flipchart, Sat TV, DVD und Viedeoplayer. 2 zusätzliche Schlafräume für insgesamt 9 Personen; Teeküche; Der Seminarbereich ist nur in Verbindung mit dem Haus belegbar.
Bei Belegungen von über 50 Personen pro Nacht im Haus ist der Seminarbereich kostenfrei mit dabei.

ehemaliger Pferdestall

Während des Umbaus zum Jugendübernachtungshaus wurde auch der ehemalige Pferdestall zur Unterkunft mit Schlafboden und Aufenthaltsraum umgestaltet.

Aufenthaltsraum: Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Raum, der mit einem Kamin bestückt ist. Hier finden ca. 40 Personen Platz.

Küche: Angrenzend an den Aufenthaltsraum ist eine offene Küche mit Herd, Spülbecken, Arbeitsflächen sowie Geschirr und Besteck

Schlafraum: Das Dachgeschoss ist zu einem Schlafraum ausgebaut worden, welcher auf einem Mittelteil mit Matratzenlager und zwei halb offenen Zimmern mit Stockbetten Schlafplätze für bis zu 40 Personen bietet.

Sanitäre Einrichtung: Die Toiletten, Duschen (warmes Wasser) und Waschmöglichkeiten (kaltes Wasser) befinden sich in drei separaten Räumen, welche über den Hof leicht zu erreichen sind. Sie grenzen direkt an den eigentlichen Pferdestall an.

Zeltplatz

Das weitläufige Wiesengelände des Zeltplatzes umschließt das Pfadfindercentrum und gibt der Anlage, im Zusammenspiel mit dem Wald, einen idyllischen Rahmen. Der Zeltplatz sich leicht mit den Gebäuden kombinieren. Er verfügt über ein eigenes Waschhäuschen (kalt Wasser) im oberen Bereich, wobei die Nutzung der sanitären Einrichtung im Hof möglich ist. Er bietet Platz für bis zu 200 Personen.

Abenteuer

Trotz kurzen Wegen in die Stadt Coburg liegt das PCC in unmittelbarem Kontakt zur Natur und lässt der Kreativität allen Freiraum zur Entfaltung.

Umgebung

Wunderschöne Wanderwege führen quer durch den malerischen Forst und direkt zum Schloss Callenberg, das erhaben und unmittelbar über dem PCC thront.

Mehr Informationen unter www.huetten-haeuser-zeltplaetze.de

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Kategorien: Pfadfinder

Engagier dich im deutschen Kontingentsteam auf dem 24. World Scout Jamboree!

Neues von der DPSG - Do, 03/16/2017 - 08:26

 

 

 

Die Kontingentsleitung des deutschen Kontingents für das 24. World Scout Jamboree in den USA sucht Menschen, die sich in den folgenden Funktionen engagieren wollen:

 

Eine Fundraiserin / einen Fundraiser

Die Teilnahme eines Kontingents am World Scout Jamboree ist nicht nur mit einem enormen Organisationsaufwand verbunden, auch die finanziellen Belastungen für die Verbände und die Teilnehmenden sind in der Regel hoch. Neben der Jamboree-Gebühr fallen u.a. Kosten für Material, Infrastruktur und Transport an. Dementsprechend sind wir darauf angewiesen, unterschiedliche Einnahmequellen anzuzapfen. Viele Units erarbeiten sich über Jahre hinweg das Geld: In dem sie Spenden sammeln, Eintrittsgelder erheben oder jobben. Auf Ebene des Gesamtkontingents erfolgt das bspw. durch Fördermittel oder Stiftungsgelder. All diese Aktivitäten müssen koordiniert werden.

Zur Ausschreibung

 

Leitung des deutschen Food House

Eine motivierte Pfadfinderin, einen motivierten Pfadfinder oder ein motiviertes Team mit Spaß an der Aufgabe, ein Konzept für das deutsche Food House zu entwickeln, es vor Ort zu realisieren und dessen Leitung zu übernehmen. Ein grobes Konzept sollte bereits mit der Bewerbung eingereicht werden. Gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung, weitere Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil. Eigene Jamboree-Erfahrungen und einschlägige Berufserfahrungen (bspw. in den Bereichen Gastronomie, Logistik, Veranstaltungsmanagement etc.) sind wünschenswert.

Zur Ausschreibung

 

Betreuung des International Service Teams (IST)

Eine motivierte Pfadfinderin oder einen motivierten Pfadfinder mit Spaß an der Aufgabe, junge Erwachsene für die Arbeit im IST zu begeistern und sie auf ihre Zeit in den USA und die Teilnahme am Jamboree vorzubereiten. Gute Englisch-Kenntnisse sind Voraussetzung, eine weitere Fremdsprache ist von Vorteil. Im besten Fall verfügst Du über eigene Jamboree-Erfahrungen oder IST-Erfahrungen. Von Vorteil ist es, wenn du über Diözesan-, Landes- oder Verbandsgrenzen hinweg vernetzt bist oder Spaß daran hast, diese Netzwerke aufzubauen. Du solltest gerne mit Menschen zusammenarbeiten und ein Gespür für Bedürfnisse der anderen und gruppendynamische Prozesse haben.

Zur Ausschreibung

 

Eine Tourenplanerin / einen Tourenplaner

Das Erlebnis „Jamboree“ ist für die jugendlichen Teilnehmer/-innen mehr als nur die Teilnahme an der zentralen Veranstaltung auf dem Bechtel Summit. Davor oder danach werden viele Units zusammen mit ihren Leiterinnen und Leitern eine Tour durch den Osten der USA machen, um Land und Leute kennenzulernen. Diese Touren müssen im Vorhinein von den Units geplant werden. Dabei möchten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne auf Ring-Ebene unterstützen, indem wir mögliche Reiseziele und Angebote heraussuchen, Tipps zu einer Tour durch die USA geben und unterschiedliche Module zusammenstellen.

Zur Ausschreibung

 

Sechs Unit-Betreuungen

Im Zentrum des Jamborees stehen die jugendlichen Teilnehmenden in ihren Units mit ihren Unit-Leitern. Ziel ist es, ihnen eine unvergessliche, internationale Pfadfinder-Erfahrung zu ermöglichen. Die Vorbereitung und Durchführung dieser Reise ist für alle Beteiligten mit einem hohen Organisationsaufwand verbunden. Insb. Unit-Leiter/-innen tragen über einen langen Zeitraum hinweg eine hohe Verantwortung. Die Suche nach potentiellen Unit-Leitungen, ihre inhaltliche Vorbereitung und die Unterstützung in ihren Aufgaben werden durch die Unit-Betreuungen gewährleistet. Während und nach dem Jamboree stehen sie den Unit-Leitungen mit Rat und Tat zur Seite.

Zur Ausschreibung

Auf dem vergangenen Jamboree sind wir als Ring erstmalig auch mit einer gemeinsamen Scout-Uniform aufgetreten. Ein gemeinsames Kontingentsabzeichen gehört hingegen schon seit einigen Jahren ins Gepäck deutscher Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch für das Jamboree in den USA brauchen wir wieder einen gemeinsamen Aufnäher. Und hier kommt ihr ins Spiel: Reicht uns euren Vorschlag dafür ein und mit ein wenig Können und Glück ist er dann 2019 auf unseren Hemden und Blusen zu sehen.

Mehr Infos

Kategorien: Pfadfinder

Ermöglicht durch Spende Anderen die Teilnahme am BdP-Bundeslager!

Scouting - Do, 03/16/2017 - 04:15


Bisher haben sich elf Menschen um ein Bundeslagerstipendium des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) beworben. Die Stipendiaten sind Pfadfinder, die gern am Bundeslager in 2017 teilnehmen würden, aber die nötigen Finanzmittel leider nicht selbst aufbringen können. Der BdP schreibt hierzu: „Damit wir allen Bewerber*innen eine Unterstützung für die Teilnahme am BdP Bundeslager 2017 zusichern können, brauchen wir weiter eure Unterstützung. Spendet jetzt und ermöglicht Pfadfinder*innen ein unvergessliches Erlebnis! Unser Anspruch ist es, allen interessierten Pfadfinderinnen und Pfadfindern, die sich die Teilnahme an dieser ganz besonderen Veranstaltung nicht leisten können, einzigartige Erfahrungen zu ermöglichen. Niemand soll aufgrund mangelnder finanzieller Mittel nicht mitgestalten können. Daher wird die Möglichkeit bestehen, ein Bundeslagerstipendium zu beantragen. Das Bundeslagerstipendium ist ein individueller Zuschuss an solche Mitglieder, die keine ausreichenden Mittel für die Teilnahme am Bundeslager haben. Die Höhe des Stipendiums ist variabel in Abhängigkeit des Bedarfs der Person. Da nur so viele Stipendien vergeben werden können, wie finanzielle Mittel bereitstehen, brauchen wir jetzt die Unterstützung von dir! Spende für ein Bundeslagerstipendium und ermögliches damit Pfadfinderinnen und Pfadfindern an diesem einzigartigen Lager teilzunehmen und es mit Leben zu füllen. Hier geht es zur Spendenmöglichkeit.

Alle vier Jahre richtet der BdP ein bundesweites Zeltlager mit internationalen Gästen aus – das sogenannte Bundeslager. Zu dem diesjährigen Bundeslager vom 26. Juli bis zum 5. August 2017 erwarten wir mehr als 4500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland und verschiedenen Ländern weltweit. Das Treffen steht unter dem Titel „Extonteco – Lebe den Kontinent“. Unter diesem Motto soll den Teilnehmenden ermöglicht werden den Kontinent zu gestalten. Es geht darum den Blick zu weiten für die Welt und die Menschen um uns herum. In den vielfältigen Programmangeboten werden Möglichkeiten geboten über die bekannten Wege hinauszugehen, das Land, den Kontinent Europa und die Welt zu gestalten und mit Leben zu füllen.
Die Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet erforschen, erleben und diskutieren, Europas Geschichte, Kultur und Politik. Sie gestalten den Kontinent als Ort der Zukunft! Für diese zehn Tage wird eine riesige Zeltstadt in Großzerlang aufgebaut.
In was für einer Welt wollen wir in Zukunft leben? Wollen wir besitzen oder teilen? Wollen wir genießen oder gestalten? Welche Identität wollen wir auf unserem Kontinent haben? Antworten auf diese und viele weitere Fragen wollen wir beim Bundeslager 2017 gemeinsam zum Leben erwecken. Eine bunte, lebendige, menschenwürdige, internationale, wissenshungrige, optimistische, utopische, kreative, legendäre, spirituelle, lebenswerte, ökologische, visionäre Stadt wird mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte entstehen. Jede*r Teilnehmende ist ein Teil dieser Stadt und macht sie durch ihre und seine Ideen lebenswerter. Jede Person auf dem Lager soll in dieser Stadt „leben“. Niemand bleibt außen vor, niemand ist inaktiv, alle gestalten aktiv mit.Mehr Informationen zum Bundeslager gibt es unter: http://bundeslager.pfadfinden.de/“

Bildnachweis: http://bundeslager.pfadfinden.de/

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Im Märzen der Pfadi …

Scouting - Mi, 03/15/2017 - 04:09


Augenscheinlich spannt der Pfadfinder im Unterschied zum Bauern im März nicht die Rösslein an, sondern schnappt sich Arbeitshandschuhe und einen Stapel Mülltüten und dann befreit er seine Umgebung vom Müll. Schon Anfänger wissen, dass man Müll nur vor der Vegetationsperiode „vernünftig“ sammeln kann, weil er sonst schwerer zu finden und aufzulesen ist. Und so zogen denn die DPSG aus Gescher, ihre Verbandsgenossen aus Urberach und vom Stamm Fabula aus Gladbach durch die Lande, genauso wie die Royal Rangers aus Gifhorn, DPSG Wesel, die Wichtelgruppe der PSG aus Sendenhorst (niedlich!) und die Pfadfinder aus Lindenholzhausen. Und vermutlich nicht nur diese. Ein herzliches Dankeschön!

Bildnachweis: Müllsammelaktion Stamm Swentana
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85-jähriges Bestehen des Stamm St. Georg Heilig Kreuz Salmünster

Scouting - Di, 03/14/2017 - 04:02


Längst noch nicht reif für das Altersheim ist der Stamm St. Georg Heilig Kreuz Salmünster/Ahl, der vergangenen Samstag sein 85. jähriges Bestehen feiern konnte. Über die Festveranstaltung berichtete Osthessen News am 12.03.2017.

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World Scout Moot 2017 in Island

Scouting - Mo, 03/13/2017 - 09:57


Unter dem Motto „Change“ treffen sich Ranger und Rover aus aller Welt vom 25. Juli bis 2. August auf Island zum 15. World Scout Moot.  Das Moot findet in Ulfljotsvatn, dem Bundeszentrum des isländischen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbandes, etwa 70 km östlich der Hauptstadt Reykjavík statt.   

Einzigartige Landschaften, aufregende Expeditionen und das Zusammenkommen von rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 80 Nationen sowie rund 1000 Leitungskäfte und Organisatoren werden erwartet.  Es soll das bisher größte Rovermot in der Geschichte des Weltorganisation werden. „Inspired by Iceland ist das zweite Motto des Zusammentreffens. Island, das Land der hellen Nächte und der unbeschreiblichen Natur mit zehn unterschiedlichen Wanderlagern an zehn Lagerplätzen, bildet die Kulisse für eine unvergessliche Zeit. Teilnehmen dürfen alle Ranger und Rover, die zum Zeitpunkt des Moots zwischen 18 und 25 Jahre alt sind und einem Verband der Weltorganisationen angehören.

http://worldscoutmoot.is/en/
https://www.facebook.com/15thWorldScoutMootIceland/

Zum Isländischen Pfadfinderverband

Bandalag íslenskra skáta, kurz BIS, nennt sich der isländische Pfadfinderverband. Er wurde bereits 1912 gegründet und war 1924 eines der ersten Mitglieder der WOSM. Weibliche Pfadfinder existieren in Island seit 1922, der BIS war auch Gründungsmitglied der WAGGGS.

Der Verband zählt etwa 4.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in 40 Gruppen.  

Bereits 1942 wurde vom Verband der Bauernhof Úlfljótsvatn in der Nähe von Reykjavík gemietet, der seit damals das Zentrum der Ausbildung ist und auch als Lagerplatz genutzt wird.

https://de-de.facebook.com/pages/Bandalag-%C3%ADslenskra-skáta/100983896610268
http://skatamal.is

Island  (mittelhochdeutsch îs und isländisch ís – Eis) ist mit rund 103.000 km² (Landfläche: 100.250 km², Wasserfläche: 2.750 km², mit Fischereizone 758.000 km²) – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Island ist Mitglied der EFTA, des Europäischen Wirtschaftsraums, des Nordischen Rates sowie Gründungsmitglied der NATO. Die rund 336.060 Einwohner (Juni 2016) leben in dem am dünnsten besiedelten Land Europas. Über 60 Prozent der isländischen Bevölkerung konzentrieren sich auf die Hauptstadtregion von Reykjavík. Isländisch (isländisch íslenska) ist eine Sprache aus dem germanischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie. Sie ist die Amtssprache in Island.

 

(Alle Informationen und Bilder stammen aus der offiziellen Ausschreibung)

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